| Wahl |

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Kiyotake packt's
Nach jeder Bundesliga-Runde wird der “Spieler des Spieltags“ gewählt. Wem diese Ehre zuteil wird, entscheiden die User. Am 14. Spieltag fiel das Votum auf Hiroshi Kiyotake. Der Nürnberger erzielte beim 4:2-Sieg des “Clubs“ gegen Hoffenheim ein Traumtor. Mehr zum “Spieler des Spieltags“ finden Sie hier.
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Bewegte Bundesliga
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Bundesliga-Vorschau
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Der Durchmarsch dauert an. Bayern München zieht weiter einsam seine Krise an der Tabellenspitze. Der Rekordmeister sicherte sich bereits nach dem 14. Spieltag die Herbstmeisterschaft, ein Novum in 50 Jahren Bundesliga. Wichtiger noch als dieser Fakt ist allerdings das Prestigeduell mit Doublegewinner Borussia Dortmund. Am Samstagabend ist es in der Allianz Arena so weit: Dortmund will die vielleicht schon letzte Chance wahren - und die Bayern endlich Revanche nehmen für die letzten beiden Jahre.
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Negativtrend stoppen
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Nach tollem Start hat Schalke in den letzten drei Spielen nur noch einen Punkt geholt. In der Tabelle ging es runter von Platz 2 auf Rang 4. Dagegen zeigt die Formkurve von Mönchengladbach nach 11 Punkten aus den letzten sechs Partien wieder nach oben.
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Schlüsselduell
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Der Herbstmeister empfängt den Titelverteidiger. Mit 11 Punkten Vorsprung gehen die Bayern ins Duell gegen den BVB. Will die Borussia noch die Titelchance wahren, muss sie in München gewinnen. Doch die Bayern sinnen auf Revanche.
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Tor der Woche
Fünf Treffer für die Galerie! Nach jedem Spieltag der Saison stellt bundesliga.de ab Montag, 1 Uhr in der Nacht die fünf schönsten Treffer der vergangenen Spielrunde im Tor des Spieltags zur Wahl. Am 14. Spieltag gefielen vor allem die Tore von Dortmunds Blaszczykowski, Hamburgs Beister, Gladbachs Arango, Augsburgs Koo und Nürnbergs Kiyotake. Noch bis Freitag, 18 Uhr entscheiden Sie, wer das schönste Tor des 14. Spieltags erzielt hat. Hier geht es zur Wahl.
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Bundesliga weltweit! >
Die Beliebtheit der Bundesliga kennt keine Grenzen. Nicht nur in Deutschland, in der ganzen Welt fiebern Fußballfans mit dem FC Bayern München, Borussia Dortmund und den anderen 16 Bundes- ligisten Woche für Woche mit. Um dem internationalen Publikum gerecht zu werden, präsentiert bundesliga.de ab sofort einen neuen weltweiten TV-Planer. Zu jedem Land gibt es den bzw. die richtigen Sender mit direktem Link zur jeweiligen Website. Hier geht es zum TV-Planer.
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| | Udo Lattek |
Liebe Leserinnen und Leser,
Bayern München hat bereits vor dem Spitzenspiel gegen Borussia Dortmund die Herbstmeisterschaft klar gemacht. Mir wäre das aber relativ wurscht. Ich würde versuchen, so viele Punkte wie möglich zu holen. Es kann immer noch irgend etwas passieren, Verletzungen und dergleichen.
Was ich im letzten halben Jahr von Bayern München gesehen habe, war sehr gut. Die Mannschaft kann auch zwischendurch einmal einen Durchhänger haben. Sie muss das Recht haben, auch einmal ein Spiel zu verlieren, ohne dass gleich die Welt untergeht. Wenn die Bayern die Borussia schlagen, wäre das sicherlich schon ein Riesenpolster. Wenn ich sehe, welche Potenz der Verein hat, wer alles auf der Ersatzbank sitzt und welche Möglichkeiten die Bayern haben, muss ich sagen: Die würden gar nicht merken, wenn zwei, drei Spieler ausfallen würden. Die spielen ihren Stiefel in hohem Tempo runter. Ich habe selten eine Mannschaft gesehen, die über so viele Minuten so viele Möglichkeiten hat, Tore zu machen.
Auch die ausgewechselten Spieler verhalten sich gut. Es scheint auch im Moment keiner da zu sein, der versucht, eine miese Sache abzuziehen. Es läuft alles wunderbar. Wenn eine Mannschaft so spielt wie Bayern München, wäre es schade, wenn sie nicht Deutscher Meister werden würde. Ich hänge auch an Borussia Dortmund, aber noch ein bisschen mehr an Bayern München. Diese Mannschaft spielt einen großartigen Fußball. Ich möchte am liebsten Trainer von beiden Mannschaften sein.
Trotz der hervorragenden Ausgangssituation ist es mir noch ein bisschen zu früh zu sagen, dass die Bayern Meister werden. Dafür bestehen noch zu viele Möglichkeiten, hektische Nebengeräusche einzubauen. Borussia Dortmund hat am letzten Spieltag gegen Fortuna Düsseldorf nur Unentschieden gespielt. Aber das zählt alles nichts. Sie müssen jetzt das Spiel in München gewinnen und auch in den anderen Spielen immer möglichst drei Punkte holen.
Als Jürgen Klopp nach Dortmund ging, habe ich anfangs gedacht, dass das wahrscheinlich nicht gut gehen kann. Sie hatten keine Mannschaft, sie mussten so schnell wie möglich alles neu aufbauen. Sie haben dann schnell ein Mannschaftsgerippe gefunden und es ging gut. Was mich berührt, ist, dass die Borussia richtig gut Fußball spielt. Schnelligkeit, Ausdauer, Raumaufteilung, alles hat gepasst. Diese Mannschaft kann Titel holen. Nach dem 1:1 gegen Fortuna Düsseldorf werden die Spieler jetzt aber untereinander reden. Sie fragen sich: Was kann jetzt noch passieren? Können wir noch Meister werden? Die Gedankenwege sind noch sehr weit. Auch die Bayern müssen wie gesagt noch aufpassen.
Die Möglichkeit den Meistertitel zu gewinnen, ist immer noch vorhanden. Das hat man im vergangenen Jahr gesehen, als Borussia Dortmund in der Tabelle weit zurücklag. Und doch haben sie am Ende verdientermaßen den Titel geholt. Das geht schon. Mit dieser Mannschaft ist alles machbar.
Wer am Ende Meister wird, weiß ich nicht. Aber ich hatte auch einmal mit Bayern 18 Punkte Vorsprung. Es ging auch gut aus, aber bei 18 Punkten kommt dann das Gelände der Überheblichkeit. Eine Meisterschaft durchzuziehen, ist nicht so einfach. Die Basis ist bei den Bayern ganz hervorragend. Wenn sie jetzt noch den Titel verlieren würden, würde mir das persönlich sehr weh tun.
Ihr Udo Lattek
Udo Lattek ist einer der erfolgreichsten Trainer der Welt. Nachdem er unter anderem für Bayer Leverkusen und dem VfL Osnabrück selbst der runden Kugel nachjagte, wurde er schon im Alter von 30 Jahren Trainer. Zunächst Assistenztrainer beim DFB, anschließend coachte der gebürtige Ostpreuße als Cheftrainer je zwei Mal Bayern München und Borussia Dortmund sowie Borussia Mönchengladbach, den FC Barcelona und den FC Schalke 04. Der heute 77-Jährige gewann acht Mal die Deutsche Meisterschaft, drei Mal den DFB-Pokal sowie alle drei Europapokale mit drei verschiedenen Vereinen: den Landesmeistercup 1974 mit Bayern München, den Pokalsiegercup 1982 mit dem FC Barcelona und den UEFA-Cup 1979 mit Borussia Mönchengladbach. Außerdem arbeitete Lattek als Sportdirektor beim 1. FC Köln sowie als Kolumnist und TV-Experte.
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Bundesliga-Vorschau
Letzte Chance für den BVB?
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| | Mario Götze (l.) und Franck Ribery rangeln um den Ball |
Der Durchmarsch dauert an. Bayern München zieht weiter einsam seine Krise an der Tabellenspitze. Der Rekordmeister sicherte sich bereits nach dem 14. Spieltag die Herbstmeisterschaft, ein Novum in 50 Jahren Bundesliga. Wichtiger noch als dieser Fakt ist allerdings das Prestigeduell mit Doublegewinner Borussia Dortmund. Am Samstagabend ist es in der Allianz Arena so weit: Dortmund will die vielleicht schon letzte Chance wahren - und die Bayern endlich Revanche nehmen für die letzten beiden Jahre.
In der Bundesliga hat der FC Bayern für klare Verhältnisse gesorgt. Mit satten 11 Punkten auf den BVB thronen die Münchener ganz oben. Gegen die Dortmunder will die Elf von Jupp Heynckes nun auch Revanche nehmen für fünf bittere Pflichtspielniederlagen in Serie in Meisterschaft und Pokal. Fünf Mal zogen die Bayern zuletzt den Kürzeren bei 3:12-Toren. Das soll sich jetzt ändern. Der erste Sieg seit dem 3:1 im Februar 2010 soll her.
Leverkusen überholt Dortmund
Bislang trafen der FC Bayern und Borussia Dortmund 86 Mal in der Bundesliga aufeinander. 38 Spiele gewannen die Bayern, 22 die Westfalen, 26 Partien endeten Remis. Bei einem Dreier des Tabellenführers würden die Münchener bereits 14 Punkte vor der Borussia liegen. Eine Vorentscheidung im Titelrennen droht bereits nach 15 Spieltagen.
Immerhin: Dortmund konnte seine letzten drei Auswärtsspiele in dieser Saison alle gewinnen. Und die einzige Niederlage der Jubiläumssaison kassierten die Bayern daheim gegen Bayer Leverkusen (1:2). Davon ließen sich Manuel Neuer, Philipp Lahm, Bastian Schweinsteiger und Co. allerdings nicht beeinflussen. Seit dem holten die Bayern wieder 13 von 15 möglichen Punkten. Sicher ist: Wollen sich die Dortmunder noch den Hauch einer Titelchance erhalten, müssen sie in München gewinnen.
Derweil hat sich Bayer Leverkusen auf Platz 2 vorgeschoben. Die Rheinländer konnten sieben ihrer letzten zehn Bundesliga-Spiele gewinnen, dabei neben den Bayern auch Schalke schlagen und sich im Kampf um die Champions-League-Plätze aussichtsreich in Position bringen. Leverkusen empfängt nun den 1. FC Nürnberg, der seinerseits in den letzten drei Spielen konstant punktete und bei seinen letzten beiden Gastspielen in der BayArena beim 0:0 und 3:0 ohne Gegentor blieb.
Bayern-Verfolger schwächeln
Die Verfolger des Spitzentrios, Schalke und Frankfurt, schwächelten zuletzt. Während die Eintracht am Freitagabend den 15. Spieltag mit dem unangenehmen Auswärtsspiel beim wiedererstarkten Mitaufsteiger Fortuna Düsseldorf einläutet, müssen es die "Knappen" daheim mit Borussia Mönchengladbach aufnehmen. Nach nur einem Punkt aus den letzten drei Spielen muss Schalke aufpassen, nicht weiter abzurutschen.
In den weiteren Begegnungen spielt Mainz 05 gegen Hannover 96, Schlusslicht FC Augsburg empfängt den SC Freiburg und die seit 12 Partien sieglose SpVgg Greuther Fürth erwartet den VfB Stuttgart. Abgeschlossen wird der drittletzte Hinrundenspieltag am Sonntag mit den Spielen 1899 Hoffenheim gegen Werder Bremen und VfL Wolfsburg gegen den Hamburger SV.
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Bundesliga-Datenbank
Alle Fakten zu Bayern-Dortmund
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| | Können die Bayern ihren Kasten diesmal dicht halten? |
Am Samstagabend ist es wieder so weit. Im "Duell der Giganten" treffen der FC Bayern München und Borussia Dortmund aufeinander. Es ist das Duell der beiden erfolgreichsten Vereine der letzten Jahre, das Spiel des Tabellenführers gegen den Dritten, des Rekordmeisters gegen den Titelverteidiger sowie eine Neuauflage des letzten Pokalfinals und Supercups. Kurzum: Es ist ein Spiel der Superlative.
Zum 87. Mal treffen die beiden Clubs in der Bundesliga aufeinander. Trotz der jüngsten Siegesserie von vier Erfolgen am Stück hat der BVB gegen keinen anderen Verein eine schlechtere Bilanz (22 Siege, 26 Remis, 38 Niederlagen).
Bayern-Sieg im Supercup
Dortmund hat vor dem jüngsten Supercup-Spiel gegen die Bayern (1:2-Niederlage) fünf Pflichtspiele in Folge (viermal in der Bundesliga, einmal im DFB-Pokal-Endspiel) gegen die Bayern gewonnen. Eine so lange Niederlagenserie hat den Bayern seit ihrem Bundesliga-Aufstieg 1965 nur eine andere Mannschaft beigefügt: Eintracht Frankfurt siegte von Dezember 1976 bis Dezember 1977 in der Bundesliga dreimal gegen die Bayern und setzte sich dazu im Achtelfinale des UEFA-Pokals 1977/78 durch.
15 der letzten 19 Meisterschaften teilten sich die Bayern (zehn) und Borussia Dortmund (fünf). Damit sind sie mit Abstand die dominierenden Teams der jüngeren deutschen Fußballgeschichte.
Am 12. August trafen beide Teams im DFL-Supercup aufeinander. In der Allianz Arena siegten die Bayern mit 2:1: Mario Mandzukic (6.) und Thomas Müller (11.) sorgten für eine frühe 2:0-Führung der Münchner, Robert Lewandowski gelang in der 75. Spielminute nur noch der Anschlusstreffer.
Torreiches Pokalfinale
Nur in einem von zwölf Fällen wurde der Supercup-Sieger anschließend auch Deutscher Meister: Borussia Dortmund schaffte das in der Saison 1995/96. Die Bayern gingen nach ihren vorherigen drei Erfolgen im Supercup in der Meisterschaft jeweils leer aus.
Borussia Dortmund siegte am 12. Mai im DFB-Pokal-Finale gegen die Bayern mit 5:2, noch nie fielen in einem Pokalendspiel mehr Treffer. Mehr Tore als in diesem Spiel erzielte der BVB gegen die Bayern nur einmal: In der Bundesliga-Saison 1967/68 gab es einen 6:3-Heimsieg.
Lewandowski trifft gerne gegen die Bayern
Im diesjährigen Pokalendspiel kassierten die Bayern erstmals seit April 2009 in einem Pflichtspiel wieder mindestens fünf Gegentreffer. Damals gab es in der Bundesliga eine 1:5-Niederlage beim VfL Wolfsburg.
Der BVB holte in der Rückrunde 2011/12 elf Punkte mehr als die Münchner. Nach der Hinrunde hatte der FC Bayern als Herbstmeister noch drei Punkte Vorsprung auf das Klopp-Team. Der BVB spielte die beste Rückrunde der Bundesliga-Historie (15 Siege, zwei Unentschieden) und hatte am Saisonende satte acht Punkte Vorsprung auf die Bayern. Sechs dieser acht Punkte holte man aus den direkten Duellen!
Robert Lewandowski traf in jedem der vergangenen drei Pflichtspiele gegen die Bayern: Am 30. Spieltag 2011/12 sorgte er per Hacke in der 77. Spielminute für den 1:0-Heimsieg, im Pokalendspiel schnürte er einen Dreierpack und zuletzt im Supercup markierte er das Tor zum 1:2-Endstand.
Vor 41 Jahren gab es ein 11:1
Die Bayern verloren die letzten vier Bundesliga-Spiele gegen den BVB; so viele Niederlagen in Folge gegen einen Verein mussten sie bisher nur einmal hinnehmen - von 1991 bis 1993 gegen Werder Bremen und Otto Rehhagel (auch vier Niederlagen). Die Münchner kassierten in den letzten acht Bundesliga-Duellen mit dem BVB immer das 0:1.
Gegen Dortmund feierte der FC Bayern aber auch seinen höchsten Bundesliga-Sieg: Am 27. November 1971 gab es im Stadion an der Grünwalder Straße ein 11:1. Bayern verlor die letzten zwei Bundesliga-Heimspiele gegen den BVB (1:3 und 0:1). Davor war man gegen die Dortmunder 18 Heimduelle in Folge ungeschlagen geblieben. Gegen Dortmund kassierte Bayern historisch seine erste Bundesliga-Heimniederlage (0:2 im Grünwalder Stadion im Oktober 1965).
Für zwei Neuzugänge der Bayern gab es gegen den BVB nicht viel zu holen. Dante hat noch kein Bundesliga-Spiel gegen Dortmund gewonnen (zwei Remis, drei Niederlagen). Mario Mandzukic hat alle vier Bundesliga-Spiele gegen Dortmund verloren (mit Wolfsburg).
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Christian Fuchs
"Zurück in die Erfolgsspur"
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| | Christian Fuchs spielt seit eineinhalb Jahren auf Schalke |
Christian Fuchs ist beim FC Schalke 04 der "Mr. Zuverlässig" auf der linken Seite der Viererkette. Der Österreicher bestritt für die "Königsblauen" bis auf die Zweitrunden-Partie im Pokal gegen Sandhausen bislang alle Pflichtspiele in der Startelf. Mit seinem Goldenen Tor gegen Piräus schoss er Schalke zudem vorzeitig in die Endrunde der Champions League.
An der 1:3-Pleite in Hamburg konnte aber auch Fuchs nichts ändern. "Am Anfang hat uns der HSV stark unter Druck gesetzt. Am Ende waren wir dem Ausgleich nah, aber wir haben unsere Chancen nicht genutzt", analysiert er im Interview mit bundesliga.de.
Der 26-Jährige sprach auch über die Lage in der Liga, die Auswirkungen der Negativserie und die Rotation.
bundesliga.de: Herr Fuchs, Schalke hat aus den vergangenen fünf Partien nur vier Punkte geholt. Damit können Sie nicht zufrieden sein.
Christian Fuchs: Nein, natürlich nicht. Das ist nicht unser Anspruch. Wir haben Glück, dass unsere Mitkonkurrenten auch Punkte lassen und uns nicht davon ziehen. Wir müssen jetzt aber schnell wieder den Hebel umlegen.
bundesliga.de: Trainer Huub Stevens hat in Hamburg rotiert und überraschend Julian Draxler und Lewis Holtby vorerst auf der Bank gelassen. War das für Sie eine Überraschung?
Fuchs: Überraschung? Nein, eigentlich weniger. Die Spieler sind ja vorher informiert worden. Und bei uns im Kader kann jeder sehr gute Leistung bringen.
bundesliga.de: War diese Rotation aber vielleicht notwendig, weil aufgrund der vielen Spiele in der Bundesliga, der Champions League und dem DFB-Pokal die Kräfte langsam schwinden?
Fuchs: Das glaube ich nicht. Wir haben ja auch in Hamburg zum Ende hin weiter Gas gegeben. Wir haben schon viele Spiele absolviert und uns stehen noch viele bevor. Ein physisches Problem sehe ich jedoch nicht.
bundesliga.de: Am Samstag ist Borussia Mönchengladbach in Gelsenkirchen zu Gast. Was muss Schalke gegen die Fohlen ändern?
Fuchs: Wir müssen einfach wieder in die Erfolgsspur abbiegen.
Lesen Sie hier das komplette bundesliga.de-Interview mit Christian Fuchs.
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Fans
100 blau-weiße Jahre
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| | Hermann Möws im Hertha-Trikot, das Frank Balzer mitberacht hat |
Im Jahre 1912 sah die Welt noch ganz anders aus. In Deutschland herrschte ein Kaiser, der nicht Beckenbauer hieß, die "Titanic" versank im Nordatlantik und Hermann Möws erblickte das Licht der Welt.
Während die Monarchie in Deutschland schon lange Geschichte ist und die Titanic am Meeresgrund vor sich hin rostet, erfreut sich Möws bester Gesundheit. Anfang Oktober feierte er in einem Seniorenwohnheim in Berlin-Reinickendorf seinen 100. Geburtstag. Unter den Gratulanten war auch Bezirksbürgermeister Frank Balzer (CDU).
Berliner Meisterfeier 1930
Interessiert lauschte der Politiker den Geschichten aus Möws bewegtem Leben. Seit frühester Kindheit besaß Hertha BSC einen großen Stellenwert im Leben des Jubilars. Mit leuchtenden Augen erzählte der fröhliche Senior, wie die Hertha 1930 nach zuvor vier verlorenen Endspielen in Folge endlich Deutscher Meister wurde. Auch 1930 wussten die Fans schon zu feiern.
Ein Jahr später durfte sich der 18-jährige Möws erneut über den Titel freuen. Bis heute blieben es die einzigen für die Hertha. Umso schöner sind die Erinnerungen. Später half er als Zementfahrer mit, das Olympiastadion zu errichten.
Einzigartiges Hertha-Trikot
Inspiriert von Möws Geschichten fragte Balzer bei Hertha BSC an, ob man dem langjährigen Anhänger nicht nachträglich eine Freude zum Geburtstag machen könnte. Der Klub sicherte sofort seine Unterstützung zu. So besuchte Balzer kurze Zeit später erneut das Seniorenheim und überreichte Hermann Möws ein ganz besonderes Geschenk: Ein Hertha-Trikot mit seinem Namen und der Nummer "100". "Ich werd‘ verrückt." waren Möws erste Worte, als er das Trikot sah. Er war sichtlich gerührt.
Kurzentschlossen streifte er sich das Trikot über und stimmte die einstige Hertha-Hymne "Blau-Weiße Hertha" an. "Blau-Weiße Hertha, du bist unser Sportverein. Blau-Weiße Hertha, du wirst es für immer sein." schmetterte Möws voller Inbrunst. Anschließend stellte er sich vor den Spiegel und stellte fest: "In dem Trikot sehe ich ja gleich viel jünger aus." Und wer möchte ihm da widersprechen? Wäre da nicht die verräterische Rückennummer, könnte er locker in jeder U90-Auswahl mitspielen, ohne dass jemand Verdacht schöpfen würde.
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Alexander Bugera
"Wir dürfen kein bisschen nachlassen"
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| | Alexander Bugera hat sich seinen Stammplatz zurück erkämpft |
Alexander Bugera spielt seine sechste Saison für den 1. FC Kaiserslautern und gehört damit zu den dienstältesten Profis bei den Pfälzern. Nachdem er zwischenzeitlich seinen Stammplatz verloren hatte, stand der 34-Jähirge zuletzt wieder regelmäßig in der Startelf des ungeschlagenen Tabellen-Dritten. Vor dem Spiel beim FC St. Pauli sprach Alexander Bugera mit bundesliga.de.
bundesliga.de: Herr Bugera, wie sehr schmerzt das Remis gegen Jahn Regensburg noch? Warum war nicht mehr drin?
Alexander Bugera: Wir hatten genügend hundertprozentige Chancen, um die Partie für uns zu entscheiden, aber insgesamt ist es leider so, dass wir für die schlechte Leistung auch keinen Sieg verdient gehabt hätten. Mitgenommen hätten wir ihn trotzdem, aber wenn man objektiv auf das Spiel schaut, ist das Ergebnis leider okay.
bundesliga.de: Der FCK spielt insgesamt eine tolle Hinrunde und ist immer noch ungeschlagen. Aber mit acht Unentschieden ist der FCK auch unangefochten der Remiskönig der 2. Bundesliga. Müsste die Mannschaft nicht vielleicht manchmal mehr Risiko gehen?
Bugera: Das hat mit mehr Risiko gehen nichts zu tun. Wir wollen jedes Spiel gewinnen und genauso stellt uns Franco Foda auch ein. Aber manchmal gibt der Spielverlauf nicht mehr her und man darf auch nicht vergessen, dass wir teilweise mit einer sehr jungen und unerfahrenen Mannschaft aufgelaufen sind. Da kommt es dann auf uns erfahrene Spieler an, den Jungen Stabilität zu geben. Das haben wir gegen Regensburg zum Beispiel vermissen lassen.
bundesliga.de: Sie spielen Ihre sechste Saison beim FCK und haben schon einige Höhen und Tiefen miterlebt. Wie bewerten Sie den bisherigen Saisonverlauf? Läuft alles nach Plan?
Bugera: Wir sind Tabellendritter, ungeschlagen und zeigen mannschaftliche Geschlossenheit. Nach der letzten Saison, als wir sang- und klanglos abgestiegen sind, mussten wir uns auch die Unterstützung unserer Fans wieder verdienen. Das ist gelungen, das zeigen die vielen Auswärtsfans und die gute Stimmung bei unseren Heimspielen auf dem "Betze" und im Umfeld. Aber wir müssen weiter dran bleiben, wir dürfen kein bisschen nachlassen, sonst werden wir sofort bestraft. Auch das hat das Spiel gegen Regensburg gezeigt, auch wenn wir nicht verloren haben…
bundesliga.de: Am kommenden Samstag gastiert der FCK am Millerntor beim FC St. Pauli. Wie stark schätzen Sie den Gegner ein?
Bugera: St. Pauli ist nicht gut gestartet und hat sich die Saison bisher sicher anders vorgestellt. Aber zu Hause können sie sicher jedes Team schlagen und von der besonderen Stimmung am Millerntor profitieren. Wir werden es wie immer halten: Auf uns schauen, unser Spiel durchbringen und versuchen, die Punkte mit nach Hause zu nehmen.
bundesliga.de: Worauf wird es bei dem Spiel ankommen?
Bugera: . Wir müssen konzentriert und engagiert auftreten, unnötige Gegentore vermeiden und vorne wieder effektiv sein, dann nehmen wir auch etwas beim FC St. Pauli mit.
Lesen Sie hier das komplette bundesliga.de-Interview mit Alexander Bugera.
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EA SPORTS
Virtueller "Clasico"
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| | Auch in der Virtuellen Bundesliga sind Bayern und der BVB top |
Die Augen der halben Fußballwelt werden am Samstagabend auf die Partie in München gerichtet sein. Rund um den Globus werden sich Fans vor den Bildschirmen versammeln, um dem Duell mit Borussia Dortmund beizuwohnen. Auch wenn der BVB am Dienstag nicht über ein 1:1 gegen Fortuna Düsseldorf hinauskam und auf Rang drei zurückfiel: Es ist das Aufeinandertreffen der beiden derzeit stärksten deutschen Mannschaften.
Heißer Titelkampf in der Virtuellen Bundesliga
Doch nicht nur in der "realen", sondern auch in der Virtuellen Bundesliga bestimmt das Duell der Spitzenteams die Schlagzeilen. In der November-Saison der VBL kämpfen auf der PS3 Dortmunds "Maginho1987" und Bayerns "g_sepp_fina" um den Titel. Nach 28 von 30 gespielten Tagen trennen die beiden FIFA-Cracks nur wenige Punkte. Mit "xXxPaCo1xXx" liegt auf der Xbox 360 ein weiterer BVB-User aussichtsreich im Rennen. Im November wird Bayern München auf der Xbox zwar nicht mehr in den Titelkampf eingreifen, dafür konnte sich "myR MilchKaese" im Oktober die Meisterschaft sichern. Der Briefkopf des BVB wartet in der VBL hingegen noch auf einen Eintrag. In Kürze könnte es soweit sein.
Im Mannschaftsranking bleiben die beiden Clubs dagegen bisher hinter den Erwartungen zurück und haben kaum noch Chancen auf eine Top-Platzierung. Der BVB errang 47,9, der FC Bayern 46,65 Prozent der maximal möglichen Punktzahl. Die Borussia liegt mit diesem Schnitt auf Rang 10, die Bayern sogar nur auf Platz 17. Ein Grund dafür, warum München und Dortmund im Klubranking nicht besser dastehen, ist sicherlich, dass die beiden Spitzenklubs auch die beliebtesten sind. 65.089 User streifen sich in der Virtuellen Bundesliga das Trikot der Bayern über. 51.273 gehen für den BVB auf Punktejagd.
Der Evergreen der Virtuellen Bundesliga
Da für das Mannschaftsranking die Spiele aller User gewertet werden, sind bei der Menge der Gamer natürlich auch mehr dabei, die weniger erfolgreich am Gamepad sind. Ein weiterer Effekt ist, dass sich die Partie schon nach zwei Monaten zum "Clasico" der Virtuellen Bundesliga entwickelt hat. Bis zum 26. November wurde diese Begegnung schon 263.244 Mal ausgespielt. Keine andere Partie gab es häufiger.
Die Bilanz spricht dabei leicht für den BVB. 114.477 Mal siegten Jürgen Klopps virtuelle Kicker, 41.681 Mal holten sie zumindest einen Punkt. Ribery und Co. hatten 107.086 Mal die Nase vorn. Egal wie die Begegnung am Samstag auch ausgeht: Enttäuschte Fans haben nach der Partie die Möglichkeit, es in der Virtuellen Bundesliga besser zu machen. Der nächste virtuelle "Clasico" kommt bestimmt.
Alle Informationen zur Virtuellen Bundesliga finden Sie auch hier
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OBM
Auf Augenhöhe
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| | Das Duell Ribery gegen Hummels gibt es jede Woche im OBM |
Am kommenden frühen Samstagabend sind die Augen aller Fußballfans nach München gerichtet, wenn der FC Bayern die Borussia aus Dortmund zum Gipfeltreffen des Rekordmeisters gegen den amtierenden Titelträger empfängt.
Neben den unzähligen Fußballanhängern weltweit zieht die Partie auch die große Gruppe der Mitspieler im Offiziellen Bundesliga Manager (OBM) in seinen Bann. Schließlich haben die meisten OBM-Nutzer die höchstmögliche Anzahl von vier Spielern der beiden deutschen Spitzenvereine in ihren Kadern.
Spieler von Bayern und dem BVB sind im OBM beliebt
Es ist also kein Wunder, dass die Profis beider Clubs zu den meistgekauften im OBM zählen. Von den zehn Spielern, die am häufigsten verpflichtet worden sind, kommen sechs vom FCB und drei vom BVB. Der beliebteste Spieler von allen ist Bayern-Keeper Manuel Neuer, der in insgesamt 42.500 Mannschaften das Gehäuse hütet. Ihm folgen in dieser Kategorie seine Team-Kollegen Toni Kroos und Thomas Müller, die 37.000-mal bzw. 35.000-mal verpflichtet worden sind.
Hinter diesem Bayern-Trio liegen mit Mats Hummels (32.500) und Marco Reus (29.600) die beiden beliebtesten Dortmunder in der Wertung der am häufigsten verpflichteten Spieler.
Diese Beliebtheit hat ihren Grund, denn in den OBM-Simulationen glänzen die Akteure der beiden deutschen Top-Vereine mit sehr guten Leistungen. Das gilt allerdings nicht für die Torhüter, denn sie bekommen in der Regel zu wenig Schüsse auf ihr Gehäuse, sodass die Schlussmänner der anderen Vereine häufig bessere Werte haben, weil sie mehr Bälle entschärfen müssen.
Dante ist aktuell der beste Verteidiger
Die Abwehrspieler der beiden Vereine hingegen können ihre Qualitäten in der Realität häufiger unter Beweis stellen. Das schlägt sich in den Werten und somit auch in den OBM-Skills nieder.
Über die Saison betrachtet ist der Brasilianer Dante in dem Browsergame der beste Abwehrspieler. Im Mittel gewann er 58,2 Prozent seiner Zweikämpfe. Sein Bayern-Teamkollege Holger Badstuber und die Dortmunder Neven Subotic, Mats Hummels und Lukas Piszczek stehen ihm aber in nichts nach. Sie entschieden durchschnittlich mehr als 57 Prozent ihrer Duelle Mann gegen Mann für sich.
Ribery ganz knapp vor Reus
Das Kopf an Kopf-Rennen der beiden deutschen Spitzenklubs geht auch einen Mannschaftsteil davor weiter. Von den zehn besten OBM-Mittelfeldspielern kommen jeweils vier von den Bayern und der Borussia.
Aktuell ist der Rekordmeister leicht im Vorteil, denn im Mix aus Toren, Torvorlagen und Zweikämpfen ist im Moment Franck Ribery das Maß der Dinge. Im Mittel legt der Franzose in jeder fünften Simulation einen Treffer auf, markiert ein Tor in jedem siebten Spiel und er weist eine ausgeglichene Zweikampfbilanz auf. Ähnliche Werte hat Dortmunds Marco Reus, der etwas torgefährlicher ist, dafür aber weniger Torvorlagen produziert.
Hinter Reus rangiert mit Thomas Müller, Arjen Robben und Toni Kroos in der Mittelfeldwertung ein Bayern-Trio. Die Dortmunder Sebastian Kehl, Jakub Blaszczykowski, Mario Götze folgen mit geringem Abstand.
Lewandowski trifft im OBM häufiger als Mandzukic
Im Angriff hingegen kehrt sich die Reihenfolge leicht um. BVB-Stürmer Robert Lewandowski bringt seine OBM-Trainer in 42,2 Prozent der Simulationen mit selbst erzielten Toren zum Jubeln.
Sein Bayern-Kontrahent Mario Mandzukic kommt auf eine marginal schwächere Trefferquote von 41,8 in allen Partien. Während Lewandowski im Angriff ziemlich auf sich alleine gestellt ist, haben die Bayern nach OBM-Daten mit Claudio Pizarro noch einen adäquaten Ersatz. Der Peruaner traf in 30 Prozent aller Simulationen.
Trotz des großen Vorsprungs der Bayern in der Bundesligatabelle spricht nach den OBM-Daten alles für ein enges Spitzenspiel.
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Redaktion: Tobias Gonscherowski (Leitung), Sebastian Stolz, Stefan Kusche, bundesliga.de
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