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Hunt gewinnt
Nach jeder Bundesliga-Runde wird der “Spieler des Spieltags“ gewählt. Wem diese Ehre zuteil wird, entscheiden die User. Am 10. Spieltag fiel das Votum auf Aaron Hunt. Der Bremer traf beim 2:1-Sieg des SV Werder gegen Mainz 05 doppelt. Mehr zum “Spieler des Spieltags“ finden Sie hier.
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Bewegte Bundesliga
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Bundesliga-Vorschau
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Wer hätte das vor der Saison gedacht? Das Spitzenspiel des 11. Spieltages lautet tatsächlich Bayern München gegen Eintracht Frankfurt. Weder das Duell Schalke gegen Bremen, noch Stuttgart gegen Hannover und auch nicht die Partie Wolfsburg gegen Leverkusen, die in der 11. Runde ebenfalls anstehen, können tabellarisch mit dem Kräftemessen des Rekordmeisters gegen den Aufsteiger mithalten. In München empfängt der Tabellenführer am Samstag den Dritten aus Hessen. Droht da Gefahr?
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FC Bayern will nachlegen
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Erster gegen Dritter. In München steigt das Topspiel des 11. Spieltags. Der FC Bayern will gegen das Überraschungsteam von Eintracht Frankfurt nach der 6:1-Gala in der Champions League gegen Lille auch in der Bundesliga nachlegen und den Vorsprung ausbauen.
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Genau so weiter
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In der Tabelle trennen sie vier Plätze, aber nur ein Punkt. Mit einem Heimsieg gegen Hannover 96 könnte der VfB Stuttgart an den Niedersachsen vorbeiziehen und ganz nahe an die internationalen Plätze heranrücken. Für Spannung ist gesorgt.
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Tor der Woche
Fünf Treffer für die Galerie! Nach jedem Spieltag der Saison stellt bundesliga.de ab Montag, 1 Uhr in der Nacht die fünf schönsten Treffer der vergangenen Spielrunde im Tor des Spieltags zur Wahl. Am 10. Spieltag gefielen vor allem die Tore von Bayerns Müller und Kroos, Fürths Stieber, Leverkusens Sam und Düsseldorfs Bodzek. Noch bis Freitag, 18 Uhr entscheiden Sie, wer das schönste Tor des 10. Spieltags erzielt hat. Hier geht es zur Wahl.
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Bundesliga weltweit! >
Die Beliebtheit der Bundesliga kennt keine Grenzen. Nicht nur in Deutschland, in der ganzen Welt fiebern Fußballfans mit dem FC Bayern München, Borussia Dortmund und den anderen 16 Bundes- ligisten Woche für Woche mit. Um dem internationalen Publikum gerecht zu werden, präsentiert bundesliga.de ab sofort einen neuen weltweiten TV-Planer. Zu jedem Land gibt es den bzw. die richtigen Sender mit direktem Link zur jeweiligen Website. Hier geht es zum TV-Planer.
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| | Friedhelm Funkel |
Liebe Leserinnen und Leser,
vor der Saison habe ich gesagt, dass Eintracht Frankfurt sich nach menschlichem Ermessen sehr gut verstärkt hat und mit dem Abstieg nichts zu tun haben wird. Das hat sich bis jetzt bestätigt. Ich hätte allerdings auch nicht gedacht, dass die Eintracht nach zehn Spieltagen 20 Punkte auf dem Konto hat und auf Platz 3 steht. Das gebe ich offen und ehrlich zu. Ich glaube aber auch nicht, dass die Frankfurter bis zum Saisonende dort oben in der Tabelle bleiben. Das wäre zu optimistisch. Aber nach wie vor hat Bestand, dass die Mannschaft nichts mit dem Abstieg zu tun haben wird und sich irgendwo zwischen Platz 8 und 12 einreihen wird.
Das internationale Geschäft traue ich der Eintracht noch nicht zu, weil die Mannschaft in der Breite nicht gut genug besetzt ist. Wenn mal einige Leistungsträger ausfallen oder Formschwankungen auftreten, glaube ich, dass sie nicht so gut besetzt sind, um über 34 Spieltage so konstant zu sein, dass sie sich für den europäischen Wettbewerb qualifizieren.
Über die bisherigen Leistungen der Eintracht gibt es keine zwei Meinungen, die waren grandios. Sie haben fast immer mit der gleichen Mannschaft spielen können. Sie hatten keine Verletzungsprobleme. In den letzten Spielen hat man allerdings das gemerkt, was ich bereits angesprochen habe. Der eine oder andere Spieler wie Inui oder Aigner ist in einem kleinen Leistungstief. Diese Spieler haben am Anfang der Saison sensationell gespielt. Das wird dann schwer zu kompensieren sein. Es schafft keiner, über 34 Spiele konstant immer Topform zu zeigen. Da werden sie Probleme bekommen. Aber das sind Luxusprobleme im Vergleich zu den anderen beiden Aufsteigern. Ich ziehe den Hut vor dem, was die Eintracht bisher fußballerisch gezeigt hat.
Die Neuverpflichtungen haben alle gut eingeschlagen. So Inui oder Aigner, Occean hat sein Soll erfüllt, wobei er noch ein bisschen torgefährlicher werden könnte. Oczipka hat auf der linken Seite überzeugt, noch besser hat Kevin Trapp eingeschlagen. Er ist richtig gut und hat den Frankfurtern schon einige Punkte gerettet. Die Eintracht-Verantwortlichen Heribert Bruchhagen, Bruno Hübner und Armin Veh haben ein sehr glückliches Händchen bewiesen. In diesem Jahr kam der Eintracht die lange Vorbereitung zugute, so dass sich die Mannschaft einspielen konnte. Und Armin Veh hat relativ früh in der Vorbereitung immer die gleiche Formation spielen lassen. Das hat sich als richtig erwiesen.
Jetzt gastiert die Eintracht beim FC Bayern zum Spitzenspiel. Zumindest tabellarisch ist es das Spitzenspiel, aber ansonsten trennen die beiden Vereine und Mannschaften Welten. Ich bin mir sicher, dass die Bayern in diesem Jahr durch die Bundesliga marschieren werden. Die Bayern haben eine Qualität, wie es sie in der Bundesliga kein zweites Mal gibt. Dazu haben sie mit Jupp Heynckes einen Trainer, der über so viel Erfahrung verfügt, diesen Luxuskader richtig gut zu führen. Er lässt rotieren und weiß im richtigen Moment, den richtigen Spieler auch einmal draußen zu lassen. Verletzungen können auskuriert werden. Die Qualität der Mannschaft ist enorm. Ich glaube, dass die Bayern in dieser Saison mit deutlichem Vorsprung Meister werden.
Auch im vergangenen Jahr lagen sie zu diesem Zeitpunkt in der Tabelle deutlich vorne. Aber sie haben jetzt eine noch bessere Mannschaft. Bisher haben sie noch nicht viel besser gemacht als in der letzten Spielzeit. Aber sie werden es in den kommenden Wochen besser machen. Der Kader wurde in der Breite weltklassemäßig bestückt. Dante ist ein richtig geiler Innenverteidiger, Martinez kam noch gar nicht so richtig zum Spielen. Er wird noch richtig ankommen. Claudio Pizarro wird seine Tore machen, wenn er gebraucht wird. Nicht zu vergessen Mario Mandzukic, der sich als guter Gomez-Ersatz bewiesen hat. Die Bayern können jetzt auf gleichem Niveau wechseln. Das war im vergangenen Jahr nicht der Fall. Deswegen werden sie den Vorsprung, den sie sich jetzt schon erarbeitet haben, nie und nimmer aus der Hand geben.
Man darf auch nicht vergessen, dass die Bayern schon in der letzten Saison nicht so viel falsch gemacht haben. In fast jedem Jahr wären sie mit der Punktzahl Meister geworden. Aber Borussia Dortmund hatte ein außergewöhnliches Jahr und hat über 80 Punkte geholt. Das war nicht normal. Ich glaube, dass die Bayern in diesem Jahr diesen Rekord angreifen können.
Ihr Friedhelm Funkel
Friedhelm Funkel ist der Rekordmann im deutschen Fußball. Der 58-Jährige blickt auf eine Erfahrung von 1.133 Spielen in der Bundesliga und der 2. Bundesliga zurück, mehr als jeder andere. Als Spieler bestritt der gebürtige Neusser 320 Bundesliga-Spiele für Uerdingen und Kaiserslautern, in denen ihm 83 Tore gelangen. Mit den Krefeldern wurde er 1985 DFB-Pokalsieger. Als Trainer erwarb sich Friedhelm Funkel den Ruf des Aufstiegsexperten. Mit Uerdingen stieg er zwei Mal auf, mit dem MSV Duisburg, dem 1. FC Köln und Eintracht Frankfurt je ein Mal. Mit Duisburg und Frankfurt stand er auch jeweils ein Mal im Pokalendspiel, das jeweils gegen Bayern München knapp verloren ging. Außerdem coachte er Hansa Rostock, Hertha BSC, den VfL Bochum und bis April dieses Jahres Alemannia Aachen. Derzeit ist Friedhelm Funkel vereinslos.
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Bundesliga-Vorschau
Wer kann den Bayern folgen?
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| | Bayern-Verfolger Schalke 04 spielt gegen Werder Bremen |
Wer hätte das vor der Saison gedacht? Das Spitzenspiel des 11. Spieltages lautet tatsächlich Bayern München gegen Eintracht Frankfurt. Weder das Duell Schalke gegen Bremen, noch Stuttgart gegen Hannover und auch nicht die Partie Wolfsburg gegen Leverkusen, die in der 11. Runde ebenfalls anstehen, können tabellarisch mit dem Kräftemessen des Rekordmeisters gegen den Aufsteiger mithalten.
In München empfängt der Tabellenführer am Samstag den Dritten aus Hessen, der bereits bemerkenswerte vier Punkte mehr auf dem Konto vorweisen kann als der Deutsche Meister Borussia Dortmund. Kann die Eintracht den Bayern gefährlich werden?
Nur drei Siege in München
Statistisch gesehen lautet die Antwort ziemlich eindeutig: Nein. Frankfurt konnte von den 41 Bundesliga-Spielen in München nur drei gewinnen (zuletzt im Jahr 2000 unter Felix Magath mit 2:1), verlor aber 32 Mal. Nach ihrem Traumstart von 16 Punkten aus den ersten sechs Spielen ist in der Mainmetropole wieder mit vier Punkten aus den letzten vier Partien die Normalität eingekehrt. Die beiden letzten Auswärtsspiele in Mönchengladbach und Stuttgart gingen verloren.
Doch zum Trübsal blasen besteht natürlich trotzdem überhaupt kein Anlass. Die Eintracht spielt bislang einen äußerst sehenswerten und attraktiven Fußball, auch bei ihren beiden Schlappen. Frankfurt (21 Tore) stellt nach den Bayern (30 Tore) die beste Offensive der Bundesliga. Und der Aufsteiger hat in München aber auch gar nichts zu verlieren und kann dort befreit aufspielen.
Manuel Neuer vor Jubiläumsspiel
Die Münchener wiederum werden ihren Gast respektvoll empfangen, allerdings auch mit dem festen Vorsatz, sich mit einem "Dreier" auf lange Sicht eines weiteren Widersachers zu entledigen. Sieben Punkte Vorsprung hat sich der Bundesliga-Primus bereits auf die Zweit- und Drittplatzierten Schalke und Frankfurt erarbeitet. Schlagen die Bayern die Eintracht, wären es schon zehn Punkte auf die Hessen und das nach gerade einmal elf Spieltagen.
Die Dominanz der Elf von Jupp Heynckes ist derzeit einzigartig. Mit 27 Punkten aus den ersten zehn Spielen und einem Torverhältnis von 30:4 haben die Bayern einen Bundesliga-Rekord aufgestellt. Der soll weiter ausgebaut werden.
Im Bayern-Tor feiert Manuel Neuer ein Jubiläum. Der Nationalkeeper hat seit August 2006 insgesamt 199 Bundesliga-Spiele bestritten (156 für Schalke, 43 für Bayern). Der 26-Jährige ist statistisch gesehen der beste Keeper aller Zeiten: Neuer ist der einzige Torhüter der Bundesliga-Geschichte mit über 100 Spielen, der weniger Gegentore kassierte (180) als er Spiele bestritt (199). Selbst ein Oliver Kahn kassierte im Schnitt mehr Gegentore (1,04) als Neuer (0,9). Doch während Kahn acht Mal Deutscher Meister wurde, wartet Neuer noch auf seine erste Meisterschaft.
Schalke schoss Werder zuletzt ab
Bayern-Verfolger Nummer 1 ist auch trotz der total unnötigen 2:3-Niederlage in Hoffenheim der FC Schalke 04. Die "Knappen" empfangen den wiedererstarkten SV Werder Bremen, gegen den die beiden letzten Heimspiele jeweils nach einer Drei-Tore-Gala von Raul mit 4:0 und 5:0 gewonnen wurden. Sehr zur Freude der Hanseaten hat Raul inzwischen aber seine Bundesliga-Karriere beendet.
In der jüngeren Vergangenheit hat Schalke nur eines der letzten acht Spiele gegen Werder verloren. Insgesamt aber gehört Bremen zu den eher unbequemen Gastmannschaften auf Schalke. In 43 Bundesliga-Spielen gab es immerhin zwölf Bremer Auswärtssiege. Nur gegen die Bayern und den HSV verlor S04 daheim häufiger (jeweils 13 Mal).
Leverkusen vor Sprung auf Platz 3?
In dieser Saison präsentierten sich die "Königsblauen" in der Arena abgesehen von der 0:2-Niederlage gegen die Bayern stark, die übrigen vier Heimspiele wurden bei 10:1-Toren gewonnen. Werder hat auswärts dagegen erst vier Punkte geholt und dabei auch leistungsmäßig noch keine Bäume ausgerissen.
Kommt es in München zum erwarteten Heimsieg der Bayern gegen Frankfurt, könnte sich Bayer Leverkusen am Sonntag bei einem eigenen Sieg in Wolfsburg auf Platz 3 schieben. Die "Werkself" hat in den letzten Wochen still und leise kontinuierlich gepunktet, sieben Bundesliga-Spiele nicht mehr verloren und bislang ja auch als einziger Bundesligist gegen den Tabellenführer FC Bayern gewonnen.
In Wolfsburg hat Leverkusen drei der letzten fünf Spiele für sich entschieden, beim letzten Aufeinandertreffen allerdings mit 2:3 verloren. Die "Wölfe" ihrerseits erlitten bei der 0:1-Niederlage in Nürnberg am vergangenen Wochenende den ersten Rückschlag unter Interimstrainer Lorenz-Günther Köstner nach zwei Erfolgen in Bundesliga und Pokal zuvor. Noch immer rangiert der ambitionierte Club auf dem enttäuschenden Relegationsplatz und benötigt dringend Punkte.
BVB in der Verfolgerrolle
Unter fast identischen Voraussetzungen gastiert am Samstag der in der Bundesliga "nur" auf Platz 5 notierte Deutsche Meister beim FC Augsburg. Während Borussia Dortmund in der Champions League beim 2:2 in Madrid erneut brillierte, läuft die Klopp-Elf in der Bundesliga der Musik etwas hinterher. Elf Punkte beträgt der Rückstand auf die Spitze, immerhin auch vier auf Platz 2. Ein Sieg beim Schlusslicht der Tabelle ist Pflicht, aber kein Selbstgänger, wie das 0:0 im Frühling dieses Jahres an gleicher Stelle beweist.
Eröffnet wird der 11. Spieltag am Freitag mit der Paarung 1. FSV Mainz 05 gegen den 1. FC Nürnberg. Am Samstag folgen die Partien zwischen dem SC Freiburg und dem Hamburger SV sowie die des zuletzt vier Mal in Folge unterlegenen Aufsteigers Fortuna Düsseldorf gegen 1899 Hoffenheim. Am Sonntag kommt es schließlich noch zu den Spielen VfB Stuttgart gegen Hannover 96 und SpVgg Greuther Fürth gegen Borussia Mönchengladbach.
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Bundesliga-Datenbank
Traumstart und doch nicht Meister
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| | Vor zwei Jahren wurde Mainz trotz Rekordstart nicht Meister |
Die Bayern dominieren die Bundesliga scheinbar nach Belieben und führen die Tabelle nach zehn Spieltagen bereits mit sieben Punkten Vorsprung auf Schalke 04 und Eintracht Frankfurt an. Die Konkurrenz scheint chancenlos. Doch ist sie nicht. Schon häufiger haben top gestartete Mannschaften am Ende den Titel doch nicht geholt, wie der Blick in die bundesliga.de-Datenbank verdeutlicht.
Die Bayern stellten in dieser Saison mit acht Siegen zum Start einen neuen Bundesliga-Rekord auf. Zuvor hatte es dreimal ein Team gegeben, das mit sieben Siegen gestartet war, Meister wurde anschließend aber keine der Mannschaften.
Sieben Siege zum Start und Meister wird Borussia Dortmund
1995/96 war der FC Bayern mit sieben Siegen gestartet, am Ende reichte es aber nur zum 2. Platz. Die Bayern liefen mit 62 Punkten sechs Zähler hinter Meister Borussia Dortmund ein. 2001/02 war der 1. FC Kaiserslautern mit sieben Siegen gestartet, am Ende reichte es aber nur zum 7. Platz.
Die Pfälzer sammelten 56 Punkte, lagen damit satte 14 Zähler hinter dem Meister Borussia Dortmund. Und 2010/11 schließlich hat der FSV Mainz die Saison mit sieben "Dreiern" begonnen. Am Ende reichte es aber "nur" zum 5. Platz. Die 05er lagen mit 58 Punkten 17 Zähler hinter dem Meister Borussia Dortmund.
Klaus Toppmöller blieb zwei Mal das Nachsehen
In der Bundesliga gibt es weitere Beispiele, bei denen eine Mannschaft nach einem tollen Start in eine Bundesliga-Saison am Ende nicht den Titel feiern konnte: 1971/72 etwa gewann Schalke acht der ersten neun Spiele und führte mit damals 16 Zählern (Zwei-Punkte-Regel) die Tabelle an. Am Saisonende hatten dann allerdings die Bayern drei Punkte mehr auf dem Konto als die Königsblauen (55 zu 52 Punkte).
1993/94 blieb Eintracht Frankfurt unter Klaus Toppmöller in den ersten elf Saisonspielen ungeschlagen (neun Siege, zwei Remis) und dominierte mit einem überragenden Anthony Yeboah die Bundesliga scheinbar nach Belieben.
Leverkusen patzte oft
Der Ghanaer fiel dann aber länger aus. Mit der Eintracht ging es bergab. Frankfurt landete nur auf dem 5. Platz, hatte am Ende sechs Punkte weniger auf dem Konto als Meister Bayern München.
Acht Jahre später wurde Bayer Leverkusen, ebenfalls von Toppmöller trainiert, trotz eines Traumstarts von elf Siegen und drei Unentschieden, damals Rekord, ebenfalls nicht Meister. Dortmund holte mit 70 Punkten und einem Zähler mehr als die "Werkself" den Titel.
Heynckes reichten 24 ungeschlagene Spiele nicht zum Titel
Bayer Leverkusen hatte auch zwei Jahre danach, in der Saison 2003/04 nach zwölf Spieltagen mit neun Siegen, zwei Unentschieden und nur einer Niederlage eine hervorrage Bilanz, Meister wurde aber Werder Bremen (neun Punkte vor Bayer, das nur auf dem 3. Platz einlief).
Und nochmal Leverkusen. Bayer war 2009/10 auch das Team, das in der Historie vom Saisonstart weg am längsten ungeschlagen blieb. Die Rheinländer verloren keines der ersten 24 Spiele, wurden aber trotzdem nicht Meister. Leverkusen landete 2009/10 (unter Jupp Heynckes!) mit 59 Punkten nur auf dem 4. Platz, Meister Bayern hatte elf Zähler mehr.
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Aaron Hunt
"Wollen wieder international spielen"
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| | Aaron Hunt spielt seit acht Jahren für Werder in der Bundesliga |
Es geht wieder aufwärts in Bremen. Nach sieben Punkten aus den letzten drei Spielen sind die Hanseaten auf Platz 7 geklettert und haben sich an die Spitze herangepirscht. Einer der Erfolgsgaranten der letzten Wochen war Aaron Hunt, zuletzt auch Doppelpacker gegen Mainz. Der 26-Jährige sprach mit bundesliga.de.
bundesliga.de: Herr Hunt, Werder hat mit sieben Punkten aus den letzten drei Spielen wieder zurück in die Erfolgsspur gefunden. Welche Gründe sind ausschlaggebend für den deutlichen Formanstieg nach dem 1:3 in Augsburg?
Aaron Hunt: Im letzten Auswärtsspiel gegen Fürth war mehr drin als das Unentschieden und gegen Gladbach war unsere Leistung sehr gut. Daher haben wir die Punkte, die wir geholt haben, verdient, auch wenn gegen Mainz sicherlich ein bisschen Glück dabei war, das wir in Fürth nicht hatten. Das Spiel gegen Gladbach hat uns geholfen, weil wir gesehen haben, was wir spielen können.
bundesliga.de: Sie selbst, so scheint es, befinden sich derzeit in der Form Ihres Lebens. Sie bekommen glänzende Kritiken und trafen beim 2:1-Sieg gegen Mainz doppelt. Wie kommt es zu dieser Leistungsexplosion?
Hunt: Ich glaube, ich bin gar nicht in der Form meines Lebens, so hoch würde ich das nicht hängen. Ich fühle mich im Moment mit meiner Rolle auf dem Platz wohl und profitiere natürlich davon, dass die Mannschaft sich in einer guten Form befindet und gut funktioniert. Davon profitieren auch andere, nicht nur ich.
bundesliga.de: Vor der Saison gab es einen großen Umbruch im Kader. Wie beurteilen Sie die Entwicklung der radikal neu formierten Werder-Mannschaft? Was beläuft bereits gut, wo hapert es noch?
Hunt: Was gut läuft, ist die Offensive, da sind wir sehr flexibel und haben viele Spieler, die Torgefahr entwickeln. Woran es hapert sind die Gegentore, wir haben zu viele und zu einfach Gegentore bekommen.
bundesliga.de: Werder steht derzeit in der Tabelle auf Platz 7. Sind das in etwa die Regionen, in der die Mannschaft auch anzusiedeln ist oder ist in dieser Saison auch mehr und damit die Rückkehr nach Europa möglich?
Hunt: Wir wollen so schnell wie möglich wieder international spielen. Wenn es diese Saison klappt, wird sich da niemand gegen wehren. Aber wir wissen auch, dass alles eng beieinander ist in der Tabelle, sowohl nach oben, als auch nach unten und mit zwei Niederlagen ist man wieder auf dem 12. oder 13. Platz.
bundesliga.de: Am Samstag geht es zum Tabellen-Zweiten Schalke 04. In den letzten beiden Jahren gab es dort zwei heftige Klatschen (0:4 und 0:5), jeweils nach einer Raul-Gala. Wie froh sind Sie, dass der Spanier nicht mehr für Schalke spielt? Was ist für Werder drin?
Hunt: Ob Raul da spielt oder nicht, ist uns egal. In der Vergangenheit haben wir auf Schalke nicht so gut gespielt, aber das ist sicherlich auch eine Extra-Motivation für uns, es besser zu machen. Ich glaube, wenn wir alle unser Potenzial abrufen, sind Punkte für uns drin.
Lesen Sie hier das komplette bundesliga.de-Interview mit Aaron Hunt.
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Fans
"Dein Star auf deinem Platz!"
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| | Peter Segura (r.); mainz-Fan seit über 50 Jahren, mit Elkin Soto |
Dass in Mainz die Uhren etwas anders Ticken als in weiten Teilen Deutschlands, wird ab diesem Sonntag wieder zu bestaunen sein. Dann startet am 11.11. um 11 Uhr 11 die fünfte und für viele Menschen schönste Jahreszeit: der Karneval.
Doch auch zwischen März und November wird in der Coface Arena regelmäßig geschunkelt. Die Unterstützung der Fans ist den Spielern von Mainz 05 bei ihren Heimspielen sicher. Auch in sportlich weniger erfolgreichen Tagen. Für diese tolle Atmosphäre im eigenen Stadion bedankt sich der Verein in dieser Saison auf ganz besondere Art und Weise. Jeweils ein Dauerkarteninhaber ist gemeinsam mit einem Profi auf dem Cover des Stadion-Magazins abgelichtet.
Fans und Profis sind von der Aktion begeistert
"Zum Verein Mainz 05 gehören nicht nur die Profis und Verantwortlichen, sondern auch die Fans sind ein ganz wichtiger Bestandteil des Klubs. Das wollen wir mit dieser Aktion in unserem Stadion-Magazin unterstreichen", erklärt Silke Bannick, stellvertretende Medienbeauftragte der Mainzer. "Im Laufe der Saison möchten wir Fans aus allen Bereichen des Stadions auf dem Cover haben. Egal, ob sie uns samstags von der Steh- oder der VIP-Tribüne unterstützen."
Welcher Anhänger für das jeweilige Shooting ausgewählt wird, entscheidet das Los. Der Verein wählt einen bestimmten Bereich des Stadions aus und ermittelt unter allen Dauerkarteninhabern der entsprechenden Blöcke einen Gewinner. Genau auf diesem ausgewählten Platz trifft sich der oder die Glückliche mit einem Profi. Das Motto der Aktion lautet. "Dein Star auf deinem Platz." Nicht nur für die Fans ist das eine tolle Sache: "Auch die Spieler sind von diesem Perspektivwechsel begeistert. Zum einen lernen sie unsere Fans persönlich kennen, zum anderen können sie so besser nachvollziehen, aus welchem Blickwinkel die Zuschauer das Spiel verfolgen", führt Bannick aus.
Facebook-Aktion mit großer Resonanz
Gleich beim ersten Fototermin stimmt die Chemie von Fan und Profi auf Anhieb. Peter Segura ist ein Mainzer Urgestein und dem Verein seit über 50 Jahren treu. Mit dem Kolumbianer Elkin Soto versteht er sich prächtig: "Hoffentlich bleibt Elkin für immer ein 05er!", wünscht sich Segura nach dem Treffen mit dem Mittelfeldstar.
Beim Pokalspiel gegen Aue musste der FSV improvisieren, da die Dauerkarten für den DFB-Pokal keine Gültigkeit besitzen. So wurde über Facebook ein Fan für das Titelbild gesucht. Die Resonanz war riesengroß. Viele der Anhänger wünschen sich eine Wiederholung der Facebook-Aktion. Zumindest im Pokal ist das nicht ausgeschlossen. Zunächst müssten die Mainzer dazu im Achtelfinale aber auf Schalke bestehen. Es gibt sicher einfachere Lose. Andererseits: Das Spiel findet am 19. Dezember statt. Also während der fünften Jahreszeit.
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Daniel Ginczek
"Wir sind noch nicht über den Berg"
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| | Daniel Ginczek traf in den letzten drei Spielen für St. Pauli |
Nach einem schlechten Saisonstart und einem Trainerwechsel hat der FC St. Pauli zuletzt wieder eine deutlich ansteigende Form gezeigt und fleißig gepunktet. Unter dem neuen Coach Michael Frontzeck blüht auch vor allem St. Pauli-Stürmer Daniel Ginczek auf, der in allen drei Spielen traf. Vor dem Spiel gegen seinen Ex-Club Bochum stellte sich der 21-Jährige den Fragen von bundesliga.de.
bundesliga.de: Herr Ginczek, seit der neue Trainer Michael Frontzeck im Amt ist, haben Sie in jedem Spiel Ihr Tor gemacht. Was hat der Coach nur mit Ihnen angestellt?
Ginczek: Nichts (lacht). Er versucht einfach, viel mit den Spielern zu reden und viel Vertrauen zu schenken. Aber ich persönlich bin einfach nur froh, dass ich im Moment gesund bin, dass es mir gut geht und es in der ganzen Mannschaft gut läuft. Hier gibt es keinen Einzelnen, sondern immer die ganze Mannschaft. Wir gehen gemeinsam durch dick und dünn.
bundesliga.de: Frontzeck favorisiert das Spiel mit Ihnen als einziger Spitze. Wie sehr mussten Sie Ihr Spiel umstellen? Wie kommen Sie damit zurecht?
Ginczek: Umstellen musste ich mein Spiel eigentlich gar nicht. Wir haben in Dortmund auch oft mit einem Stürmer gespielt. Deswegen war mir das System durchaus bekannt. Im Endeffekt kann man natürlich trotzdem sagen, dass wir 4-4-2 spielen, je nachdem, wie sich der zentrale offensive Mittelfeldspieler ins Sturmzentrum bewegt. Deswegen ist das System eigentlich nebensächlich. Ich komme gut damit klar, auch wenn viel Laufarbeit damit verbunden ist.
bundesliga.de: Was hat der neue Coach noch verändert, damit die Mannschaft wieder zurück in die Erfolgsspur gefunden hat?
Ginczek: Er zeigt uns unsere Stärken auf, bringt und sehr viel Vertrauen entgegen. Gerade für uns junge Spieler ist das wichtig. Er gibt uns die Zeit, damit wir uns entwickeln können. In der Kombination mit den älteren Führungsspielern ist das derzeit einfach eine gute Mischung. Und die wird von Woche zu Woche hoffentlich noch besser.
bundesliga.de: Welche Perspektive sehen Sie für sich und den Verein?
Ginczek: Seit den letzten Spielen ist ein Aufwärtstrend zu erkennen, nicht nur für mich, sondern für die ganze Mannschaft. Aber dahinter steckt auch sehr viel Arbeit. Wir holen jeden Tag beim Training alles aus uns heraus und versuchen, das dann natürlich auch in den Spielen zu zeigen. Wenn wir weiter so konzentriert arbeiten, können wir uns hoffentlich bald vom Tabellenende lösen. Aber wir sind noch nicht über den Berg. Wir müssen von Spiel zu Spiel denken und können uns dann hoffentlich im Winter neue Ziele stecken.
bundesliga.de: Was ist nach dem verkorksten Start und dem Zwischenspurt noch drin in dieser Saison?
Ginczek: Die Liga ist in dieser Saison sehr ausgeglichen. Da kann der Letzte auch den Ersten schlagen und alles ist noch sehr eng beieinander. Ich hoffe natürlich, dass wir am Ende nichts mit den Abstiegsrängen zu tun haben. Wir sind da schon auf einem guten Weg, aber noch lange nicht durch. Wir müssen am Montag den nächsten Schritt machen.
bundesliga.de: Hat sich der Trainer schon bei Ihnen Tipps für das Spiel gegen Bochum geholt? Wie ist der VfL zu schlagen?
Ginczek: Der Trainer war selbst beim letzten Bochum-Spiel am Sonntag. Der kennt die Mannschaft und braucht meine Tipps sicherlich nicht. Bis jetzt hat er mich zumindest nicht gefragt. Unser Co-Trainer Thomas Meggle, der die Videoanalyse macht, wird uns sicher einiges mit auf den Weg geben. Am Ende werden wir zusammen alles in die Waagschale werfen und mit vollem Einsatz und Leidenschaft alles dafür tun, um die Punkte am Millerntor zu behalten.
Lesen Sie hier das komplette bundesliga.de-Interview mit Daniel Ginczek.
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EA SPORTS
Bayern und Frankfurt triumphieren
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| | Auch in der VBL mischt die EIntracht die Liga auf |
Die Bayern darf man im Titelkampf niemals abschreiben. Niemals! Davon kann beispielsweise Schalke 04 ein Liedchen singen, die sich 2001 für vier Minuten als Deutscher Meister fühlten, nur um anschließend lediglich zum "Meister der Herzen" gekürt zu werden.
Oder Bayer Leverkusen, denen ein Jahr zuvor nach einer 0:2-Niederlage am letzten Spieltag in Unterhaching die Schale noch von den Münchnern entrissen wurde. Und jetzt auch der SC Freiburg. In der Virtuellen Bundesliga lag "InHuman I AcE" für die Breisgauer lange auf Titelkurs. Die Meisterschaft auf der Xbox 360 holte aber schlussendlich "myR MilchKaese" für den FC Bayern München.
Gute Chancen für "InHuman I AcE" in der Clubwertung
Besonders bitter für "InHuman I AcE", der satte 2.216 Punkte Vorsprung auf Rang drei herausspielte, ist, dass sich auf der Xbox nur der Tabellenerste für das große Offline-Finale qualifiziert. Allerdings ist er mit Abstand der beste Gamer der Freiburger, was ihn zum großen Favoriten auf den Titel des Clubmeisters macht.
Am Ende der Qualifikationsphase qualifizieren sich neben den Monatsbesten sowohl auf der Xbox 360 als auch auf der PS3 die stärksten Spieler der einzelnen Clubs. Sollten sich diese über das Einzelranking bereits ein Finalticket erspielt haben, rückt der nächste der Clubwertung nach. Die Chancen stehen also gut, dass der knapp geschlagene "InHuman I AcE" dennoch beim Finale dabei ist.
Frankfurt vor München auf der PS3
Auf der Playstation trotzte der Frankfurter "BenediktSaltzer" der Phalanx des FC Bayern München. Die Hälfte der Akteure unter den besten zwölf Usern im Oktober sammelte auf der Playstation Punkte für den Rekordmeister. "BenediktSaltzer" zeigte sich davon unbeeindruckt und sicherte sich mit sagenhaften 10.000 Punkten verdient die Meisterschaft. "Latiino93" (Bayern München) und "AssiaKevin" (Hamburger SV) auf den Plätzen zwei und drei des Playstationrankings können sich mit der Finalteilnahme über den verlorenen Meisterkampf hinwegtrösten.
Schalkes "db1912" konnte mit 7.952 Punkten und knapp 1.000 Zählern Rückstand auf Rang drei nicht ganz mit dem Spitzentrio mithalten. Für ihn blieb "nur" der undankbare vierte Platz. Einzug ins Finale zunächst einmal vertagt. Die Leistung aller Top-User im Oktober war enorm, denn sie mussten sich in der Virtuellen Bundesliga gegen ein riesiges Teilnehmerfeld durchsetzen. Insgesamt 233.500 Gamer vertraten virtuell die Farben ihrer Lieblingsclubs.
"Mia san mia" in der Virtuellen Bundesliga
Es bei dieser Anzahl unter die besten 13 zu schaffen, verdient größten Respekt. Bei 3.168.776 gespielten Partien im Oktober ist der Faktor Glück in der Virtuellen Bundesliga zu vernachlässigen. Im Laufe einer Saison gleicht sich auch bei FIFA 13 alles aus. Außer vielleicht bei den Bayern. "Mia san mia" scheinen die Münchner auch virtuell verinnerlicht zu haben.
Alle Informationen zur Virtuellen Bundesliga finden Sie auch hier
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OBM
Don Rochefort ist Manager des Monats Oktober
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| | Don Rochefort freut sich über die Manager des Monats-Trophäe |
Drei Spiele, drei Siege bei einem Torverhältnis von 14:2 - das ist die sehr gute Monatsbilanz von Don Rochefort mit seinem Team San Miguel im Offiziellen Bundesliga Manager (OBM). Der verdiente Lohn dieser Erfolge ist der Titel Manager des Monats Oktober.
Mit den drei deutlichen Siegen konnte er seinen Vorsprung als Tabellenführer in der Staffel C1-Liga 6 ausbauen und er darf als Aufsteiger aus der Basisliga schon zu diesem frühen Saison-Zeitpunkt von einem Durchmarsch in die Staffel B träumen.
Don Rochefort sorgte schon in der letzten Saison für Furore
Das Team San Miguel ist im OBM kein unbekanntes, sorgte es doch in der letzten Saison im OBM-Pokal für Furore. Der damalige Basisligist qualifizierte sich für die Endrunde des Wettbewerbs und konnte erst im Viertelfinale vom aktuellen Spitzenreiter der 1. OBM-Liga, -BC- Ebstorf Kickers, gestoppt werden.
Wir haben den Manager des Monats zu dem Titel, seinen Erfolgen in der letzten Spielzeit und seinen Zielen im Online-Managerspiel befragt.
OBM-Redaktion: Hallo Don Rochefort, herzlichen Glückwunsch zum Titel Manager des Monats. Was bedeutet dir dieser Titel?
Don Rochefort: Auf der einen Seite macht es einen schon etwas stolz, unter all den Usern ausgewählt zu werden, aber solange ich weiterhin mit meiner Mannschaft erfolgreich spiele und Erfolge feiern darf, spielt dieser Titel nur eine untergeordnete Rolle. Wirklich toll ist dagegen die Manager des Monats Trophäe in meiner Clubvitrine, denn diese ist sehr selten und nur wenige User können sich mit ihr schmücken.
OBM-Redaktion: Welche Ziele hast du in dieser Saison und für die weitere Zukunft im OBM?
Don Rochefort: Meine Ziele für diese Saison bestehen aus zwei Aufstiegen! Zum einen möchte ich mit meiner Mannschaft in die B-Staffel aufsteigen. Zum anderen möchte ich auch in der Copaleague aufsteigen, welcher ich seit dieser Saison angehöre. Auch im OBM-Pokal will ich wieder angreifen und vielleicht den einen oder anderen Top-Favoriten ärgern.
Anmerkung der Redaktion: Die Copaleague ist eine von Usern im Supportforum des Spiels organisierte freie Liga.
OBM-Redaktion: Du warst auch im OBM-Pokal letzte Saison erfolgreich. Welches Gefühl war es, als letzter Basisligist gegen den die OBM-Top-Teams zu spielen?
Don Rochefort: Es war klasse! Vor allem konnte man im Forum lesen, dass sich mehrere User über mein Team unterhalten haben, weil es unbekannt aber dennoch erfolgreich war. Dieses Jahr werde ich zwar wieder versuchen, möglichst weit zu kommen, aber als der Unbekannte werde ich leider nicht mehr unterwegs sein können. Dafür kann ich mich jetzt schon darauf freuen, mich vielleicht selbst mit anderen Usern über ein Überraschungsteam zu unterhalten. Bin schon sehr gespannt, ob dieses Jahr wieder ein Außenseiter in diesem Wettbewerb mitmischen kann.
Als Manager des Monats darf sich Don Rochefort nicht nur über eine schmucke Trophäe für seine Vereinsvitrine freuen, er gewinnt außerdem auch 25 KIX und das Offizielle Bundesliga Saisonbuch.
Weitere OBM-Infos:
In fünf Schritten zum Bundesliga Manager!
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Verantwortlich: Tom Bender, Dirk Jaschok (beide DFL)
Redaktion: Tobias Gonscherowski (Leitung), Sebastian Stolz, Stefan Kusche, bundesliga.de
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