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Arnautovic gewinnt
Nach jeder Bundesliga-Runde wird der “Spieler des Spieltags“ gewählt. Die User entscheiden, wem diese Ehre zuteil wird. Am 8. Spieltag fiel das Votum auf Marco Arnautovic. Dem Werder-Star gelangen beim 4:0-Sieg der Bremer gegen Mönchengladbach ein Tor und ein Assist. Mehr zum “Spieler des Spieltags“ finden Sie hier.
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Bewegte Bundesliga
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Bundesliga-Vorschau
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Den Rekord hat sich der FC Bayern bereits gesichert. Jetzt fragt sich die Konkurrenz besorgt, ob der Tabellenführer die neue Bestmarke noch weiter ausbauen wird. Vieles spricht dafür, denn die Münchener empfangen mit Bayer Leverkusen einen Gegner, gegen den sie daheim seit 22 Spielen nicht mehr verloren haben. Verfolger Eintracht Frankfurt muss nach Stuttgart, während der FC Schalke 04 im Duell der "Altmeister" den 1. FC Nürnberg zu Gast hat. Titelverteidiger Borussia Dortmund muss beim formstarken SC Freiburg ran.
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Zurück in die Spur?
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Nach der Pleite im Revierderby besiegte Borussia Dortmund in der Champions League Real Madrid. Jetzt muss der Meister in der Bundesliga in Freiburg ran. Ein "Dreier" ist dort Pflicht, sonst rückt der Titel in weite Ferne. Doch der SC ist heimstark.
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Bayern gegen Bayer
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In den letzten 22 Spielen gab es für Leverkusen in München nicht viel zu holen, meistens setzte es klare Niederlagen. Kann die "Werkself" am Sonntag überraschen? Immerhin sind die Bayern seit Wochen in bestechender Form.
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Tor der Woche
Fünf Treffer für die Galerie! Nach jedem Spieltag der Saison stellt bundesliga.de ab Montag, 1 Uhr in der Nacht die fünf schönsten Treffer der vergangenen Spielrunde im Tor des Spieltags zur Wahl. Am 8. Spieltag gefielen vor allem die Tore von Bremens Arnautovic, Schalkes Afellay, Fürths Prib, Mainz' Szalai und Bayerns Müller. Noch bis Freitag, 18 Uhr entscheiden Sie, wer das schönste Tor des 8. Spieltags erzielt hat. Hier geht es zur Wahl.
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Bundesliga weltweit! >
Die Beliebtheit der Bundesliga kennt keine Grenzen. Nicht nur in Deutschland, in der ganzen Welt fiebern Fußballfans mit dem FC Bayern München, Borussia Dortmund und den anderen 16 Bundes- ligisten Woche für Woche mit. Um dem internationalen Publikum gerecht zu werden, präsentiert bundesliga.de ab sofort einen neuen weltweiten TV-Planer. Zu jedem Land gibt es den bzw. die richtigen Sender mit direktem Link zur jeweiligen Website. Hier geht es zum TV-Planer.
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| | Axel Kruse |
Liebe Leserinnen und Leser,
Eintracht Frankfurt spielt als Aufsteiger bislang eine tolle Saison. Das Überraschende bei der Eintracht ist für mich vor allem die Art und Weise, wie sie spielt. Das ist großartig. Sie spielen einen sehr attraktiven und aktiven Fußball, sie attackieren früh und spielen ein tolles Kurzpassspiel. Viele Aufsteiger agieren lieber defensiv und ziehen sich weit zurück. Aber nicht die Frankfurter.
Die Eintracht hat bei den Neuverpflichtungen nicht auf den "Wow-Effekt" gesetzt und bekannte Spieler geholt, sondern bewusst mehr Wert darauf gelegt, dass die Neuen in das "System Veh" passen. Es steckt eine Idee dahinter. Ein gutes Beispiel dafür ist Takashi Inui, ein technisch sehr starker Spieler. Natürlich gehört aber auch ein bisschen Glück dazu, dass die vielen neuen Spieler so schnell so gut harmonieren.
Frankfurt wird sicherlich auch noch Spiele verlieren, vielleicht mal spektakulär mit 2:4. Aber ich erwarte keinen großen Einbruch der Eintracht. Sie haben eine gute Mannschaft und spielen ein gutes System.
Damit am Saisonende die Qualifikation für einen internationalen Wettbewerb herausspringt, müsste aber wirklich alles weiter optimal laufen. Schon in den ersten acht Spiele waren einige Partien dabei, die auch anders hätten ausgehen können. Wenn ich da an die Spiele gegen Hannover (3:1) oder Leverkusen (2:1) denke, die hätten auch unentschieden enden können. Die Eintracht wird sicherlich auch noch schwierige Situationen überstehen müssen. Aber ich glaube, dass sie am Ende der Saison zwischen Platz 6 und 10 landen wird.
Der VfB Stuttgart, der kommende Frankfurt Gegner, hatte eine schwierigen Start. Ich war beim letzten Heimspiel gegen Leverkusen im Stadion. Das Problem in Stuttgart ist ein bisschen, dass die Zuschauer mit einer riesigen Erwartungshaltung ins Stadion gehen und die Stimmung schnell kippt, wenn es nicht von Anfang an gut läuft. Dann kommen Pfiffe, die für die Spieler nicht förderlich sind.
Beim letzten Spiel in Hamburg hat die Mannschaft, die sehr unter Erfolgsdruck war, überragend gespielt und den HSV über 90 Minuten komplett beherrscht. Sie haben ähnlich wie Frankfurt offensiv gespielt und attackiert. Ich mag diese Spielweise. Auch wenn die Schwaben erst neun Punkte auf dem Konto haben, hat der VfB eine gute Mannschaft, die auch zwischen Platz 6 und 10 anzusiedeln ist. Die 6. Platz im vergangenen Jahr war schon das Optimum.
Für den VfB ist es am Anfang der Saison unglücklich gelaufen. Gegen Wolfsburg verschießen sie in der 89. Minute einen Elfmeter und verlieren dann in der 91. Minute das Auftaktspiel. In München spielen sie dann eine halbe Stunde stark und bekommen dann sechs Gegentore. Da war das Selbstvertrauen weg. Aber sie haben sich gefangen und sind in Hamburg mit der Drucksituation sehr gut umgegangen. Es wäre nur gut, wenn nicht nur Vedad Ibisevic und Martin Harnik treffen, sondern auch andere.
Am Sonntag kommt es nun zu einem Spiel zweier Mannschaften, die sich eigentlich gegenseitig liegen. Sie spielen offensiv und nicht abwartend und suchen schnell den Weg nach vorne. Das könnte ein 3:3 werden. Oder sie neutralisieren sich und es endet 0:0. Da ist viel möglich. Ich denke, dass es ein tolles Spiel wird. Viel hängt davon ab, wer das erste Tor schießt und wie dann die Stimmung im Stadion ist.
Ich drücke beiden Vereinen die Daumen, das mache ich bei allen meinen Ex-Vereinen. In der jetzigen Situation könnte die Eintracht aber eine Niederlage eher verschmerzen, der VfB braucht die Punkte dringender. Ich tippe auf ein 3:1 für Stuttgart.
Ihr Axel Kruse
Axel Kruse begann seine Fußballerlaufbahn in der damaligen DDR bei Hansa Rostock. Nach der Wende wechselte er zu Hertha BSC. Der heute 45-Jährige bestritt 140 Bundesliga-Spiele für Hertha BSC, Eintracht Frankfurt und den VfB Stuttgart und erzielte dabei 30 Tore. Zudem kam er in 41 Spielen der 2. Bundesliga (22 Tore) zum Einsatz. Zwei Mal stieg er mit den Berlinern in die Bundesliga auf, mit Eintracht Frankfurt schrammt er 1992 nur ganz knapp an der Meisterschaft vorbei. Nach seiner Profikarriere, die er 1998 beendete, war Axel Kruse ähnlich wie Manfred Burgsmüller noch als Kicker im American Football für Berlin Thunder aktiv und gewann zwei Mal den World-Bowl-Titel. Anschließend trainierte er Tasmania Gropiusstadt, bevor er sich als TV-Experte einen Namen machte. Außerdem ist er auch Geschäftsführer der Film- und Fernsehproduktionsfirma farbfilm media in Berlin.
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Bundesliga-Vorschau
Kann die "Werkself" die Bayern stoppen?
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| | Toni Kroos (li) trifft auf seinen Ex-Verein Bayer 04 |
Den Rekord hat sich der FC Bayern bereits gesichert. Jetzt fragt sich die Konkurrenz besorgt, ob der Tabellenführer die neue Bestmarke noch weiter ausbauen wird. Vieles spricht dafür, denn die Münchener empfangen mit Bayer Leverkusen einen Gegner, gegen den sie daheim seit 22 Spielen nicht mehr verloren haben. Verfolger Eintracht Frankfurt muss nach Stuttgart, während der FC Schalke 04 im Duell der "Altmeister" den 1. FC Nürnberg zu Gast hat. Titelverteidiger Borussia Dortmund muss beim formstarken SC Freiburg ran.
Sie dominieren die Bundesliga nach Belieben: 3:0, 6:1, 3:1, 2:0, 3:0, 2:0, 2:0, 5:0. So lesen sich die Ergebnisse des FC Bayern in dieser Saison. Nur Werder Bremen leistete bislang erfolgversprechenden Widerstand und hielt 80 Minuten ein torloses 0:0. Doch auch die Hanseaten schafften es am 6. Spieltag nicht, dem Starensemble von der Isar Punkte wegzunehmen.
Jetzt unternimmt also Bayer Leverkusen den nächsten Versuch. Immerhin: die letzte Begegnung der beiden Topvereine entschied die "Werkself" im März dieses Jahres für sich. 2:0 gewann Bayer nach Toren von Stefan Kießling und Karim Belarabi in der heimischen BayArena. Stefan Kießling ist sicherlich eine Trumpfkarte der Rheinländer.
Leverkusen seit 23 Jahren in München sieglos
Mit inzwischen 18 Toren in 25 Bundesliga-Spielen ist der 28-jährige Franke im Jahr 2012 der beste Torschütze überhaupt. Auch gegen Bayern-Keeper Manuel Neuer netzt Kießling gerne ein. Schon vier Buden gelangen ihm gegen den deutschen Nationaltorhüter. Nur der ehemalige Wolfsburger Grafite war mit fünf Treffern noch erfolgreicher.
Leverkusen reist als Tabellen-Fünfter zum Topspiel nach München, ist aber trotz der eigenen Serie von fünf Spielen ohne Niederlage Außenseiter in Duell mit dem Rekordmeister. Den letzten Sieg in München feierte Bayer vor 23 Jahren im alten Olympiastadion. Bei den letzten 22 Anläufen reichte es nur noch zu fünf Remis. Und in den letzten 15 Spielen gab es auch nur diesen einen Erfolg vom 24. Spieltag der Vorsaison.
Die Bayern haben in dieser Spielzeit 12 ihrer 13 Pflichtspiele gewonnen und sind nach dem 1:0-Sieg in Lille auch in der Champions League wieder auf Kurs. Saisonübergreifend hat die Elf von Jupp Heynckes elf Dreier in Folge eingefahren und sich ein 5-Punkte-Polster auf den härtesten Verfolger erarbeitet.
Frankfurt bester Aufsteiger
Der heißt nicht Dortmund, Schalke oder Leverkusen sondern Eintracht Frankfurt. Die Hessen ließen der ersten Saisonniederlage (0:2 in Mönchengladbach vor drei Wochen) einen souveränen 3:1-Erfolg gegen Hannover 96 folgen. Sie haben damit sechs ihrer acht Bundesliga-Spiele gewonnen und auch bereits u.a. den Fünften, Sechsten und Siebten der Tabelle bezwungen, einen Großteil ihrer Punkte also gegen Topgegner geholt. Die Zwischenbilanz der Mannschaft von Armin Veh ist die beste eines Aufsteigers nach dem 8. Spieltag aller Zeiten.
Die Eintracht ist durchaus ernstzunehmen und wäre nicht der erste Aufsteiger, der sich für den internationalen Wettbewerb qualifiziert. Am Sonntag geht die Reise zum VfB Stuttgart, der in den letzten drei Spielen immerhin sieben Punkte mitnahm, daheim aber noch immer auf seinen ersten "Dreier" der Saison wartet.
Dortmund unter Zugzwang
Der VfB Stuttgart erzielte in dieser Saison 18 Pflichtspieltore: 14 dieser 18 Treffer erzielten Vedad Ibisevic (9) und Martin Harnik (5). Umgekehrt heißt das: Wenn die beiden nicht treffen, haben die Schwaben ein Problem.
Auch der FC Schalke 04 ist noch einigermaßen auf Tuchfühlung mit den Bayern, auch wenn der Rückstand bereits satte sieben Punkte beträgt. Nach dem 2:1-Sieg beim Derby in Dortmund und dem 2:0-Erfolg in der Champions League beim FC Arsenal schwimmen die "Knappen" auf der Erfolgswelle. Gegen den 1. FC Nürnberg wollen die "Königsblauen" ihren Siegeszug von zehn Punkten aus den letzten vier Spielen fortsetzen. "Der "Club" dagegen holte nur einen Zähler aus den letzten fünf Partien, den aber immerhin bei der Nullnummer am vergangenen Sonntag gegen den FC Augsburg.
Borussia Dortmund hat nach acht Spieltagen gerade einmal halb so viele Punkte auf dem Konto wie Bayern München. 12 Punkte beträgt der Rückstand, von der Titelverteidigung ist der BVB derzeit meilenweit entfernt. Allerdings macht die Leistung bei der 2:1-Gala in der Champions League gegen Real Madrid Mut. In Freiburg ist die Truppe von Jürgen Klopp dagegen unter Zugzwang, will sie nicht im Mittelmaß der Tabelle versinken. Die Bilanz im Breisgau ist auch gut, nur in zwei der 13 Gastspiele ging die Borussia dort leer aus. Der Sportclub wiederum ist selbst gut in Form und gewann seine letzten beiden Spiele souverän.
Köstner übernimmt die "Wölfe"
Im Tabellenkeller wächst von Spieltag zu Spieltag der Druck auf den VfL Wolfsburg, der nach sieben Spielen ohne Sieg auf den letzten Platz abgestürzt ist und nun auf die sportlicheTalfahrt reagierte. Trainer Felix Magath ist nicht mehr Coach der Niedersachsen, die interimsweise von Lorenz-Günther Köstner trainiert werden.
Die "Wölfe" müssen am Samstag zum daheim noch sieglosen Aufsteiger Fortuna Düsseldorf, der nach nur einem Punkt aus den letzten drei Partien und einer 0:5-Packung gegen Bayern München am letzten Spieltag selbst etwas aus dem Rhythmus gekommen ist. Den Aufwärtstrend vom 3:3-Unentschieden in Hoffenheim will der Bundesliga-Neuling Greuther Fürth gegen Werder Bremen mitnehmen. Allerdings warten die Franken im eigenen Stadion noch auf ihr erstes Tor und den ersten Punktgewinn.
In den weiteren Paarungen des 9. Spieltags trifft der FC Augsburg am Freitag auf den Hamburger SV. Mainz 05 empfängt Hoffenheim und Hannover 96 im Vergleich der Europa-League-Teilnehmer Borussia Mönchengladbach.
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Bundesliga-Datenbank
Die Eintracht auf den Spuren des FCK?
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| | Die Frankfurter Eintracht hat bereits 19 Punkte geholt |
15 Jahre ist es her, dass ein Aufsteiger die Bundesliga aufmischte. Damals war es der von Otto Rehhagel trainierte 1. FC Kaiserslautern, der nicht nur einen Traumstart in die Saison hinlegte. Die Pfälzer übernahmen am 4. Spieltag die Tabellenführung und gaben sie bis zum Saisonende nicht mehr ab. Zum ersten und bis heute einzigen Mal wurde ein Aufsteiger Deutscher Meister.
Eintracht Frankfurt ist nach acht Spieltagen sogar noch minimal besser gestartet als der FCK Ende der neunziger Jahre. Im Gegensatz zu den Lauterern stehen die Hessen allerdings nicht auf Platz 1, sondern "nur" auf Position 2. Die bundesliga.de-Datenbank weiß, welche Aufsteiger in der Vergangenheit noch für Furore sorgten und sich letztlich für das internationale Geschäft qualifizierten.
Packt die Eintracht die Rückkehr nach Europa?
Die Eintracht des Jahres 2012 ist nicht mit dem FCK der Saison 1997/98 zu vergleichen. Der 1. FC Kaiserslautern war in den neunziger Jahren eine feste Größe der Bundesliga. 1990 gewannen die "Roten Teufel" den DFB-Pokal, ein Jahr später die Meisterschaft.
1996 stieg Lautern völlig überraschend und unnötig erstmals aus der Bundesliga ab, übrigens zusammen mit Eintracht Frankfurt, gewann eine Woche nach dem bitteren Absturz aber noch als "Trostpreis" erneut den DFB-Pokal. Die Truppe blieb zusammen, Trainer Otto Rehhagel übernahm und wurde souverän Zweitliga-Meister. Dann folgte der sensationelle Durchmarsch in der Bundesliga.
Eintracht Frankfurt avancierte in den letzten Jahren ein wenig zu einer Fahrstuhlmannschaft, vier Mal erwischte es die Hessen, die Rückkehr in die Top 6 der Bundesliga gelang nie. Doch in dieser Saison könnte sich das ändern.
Die Stärken der Eintracht
Noch nie hatte ein Bundesliga-Aufsteiger nach acht Spieltagen mehr Punkte auf dem Konto als die Eintracht derzeit. Eintracht Frankfurt ist weiter Bayern-Jäger Nummer 1, knapp ein Viertel der Saison ist gespielt, da steht keine Mannschaft mehr zufällig auf Rang zwei.
Die Frankfurter sind aktuell eine Spitzen-Mannschaft. Die Eintracht strahlt auch echte Dominanz aus, nur die überragenden Bayern (62 Prozent) hatten mehr Ballbesitz als die Eintracht (55 Prozent). Die Frankfurter erzielten auch bereits 19 Tore. Auch hier waren aktuell nur die Bayern erfolgreicher.
Schlüsselspieler Schwegler, Rode & Oczipka
Nur drei Aufsteiger hatten nach acht Spieltagen noch öfter getroffen: Hoffenheim 2008/09, Uerdingen 1983/84 und die Bayern 1965/66 kamen zu diesem Zeitpunkt alle auf 21 Tore. Bereits zehn verschiedene Spieler waren für die Hessen erfolgreich. Nur Schalke hat mehr unterschiedliche Torschützen in seinen Reihen (elf).
Die "Eintracht-Adler" trafen siebenmal per Kopf, alleinige Ligaspitze. Die Frankfurter können sehr hohes Tempo gehen, sie legten pro Spiel 172 Sprints hin, nur Borussia Dortmund und der VfB Stuttgart sind da noch besser. Auch Spieler, die bislang nicht so im Rampenlicht standen, nehmen bei den Hessen eine sehr wichtige Rolle ein. Zu nennen wären etwa die ballsicheren Pirmin Schwegler und Sebastian Rode sowie Bastian Oczipka, der bereits durch drei Flanken, die zu Toren führten, auffiel.
Die fünf besten Aufsteiger am Saisonende
Bislang konnten sich sieben Aufsteiger sportlich für das internationale Geschäft qualifizieren. Bayern München 1966 als Pokalsieger (dazu Platz 3 in der Bundesliga), der Wuppertaler SV (1973, Platz 4), der VfB Stuttgart (1978, Platz 4), Werder Bremen (1982, Platz 5), der VfL Bochum (1997, Platz 5), der 1. FC Kaiserslautern (1998 als Meister) und Eintracht Frankfurt (2006 als Pokalfinalist).
Die meisten Punkte (teilweise umgerechnet auf die Drei-Punkte-Regel) als Aufsteiger holte der FCK (1998 mit 68 Punkten), vor den Bayern (1966 mit 67 Punkten), Werder Bremen (1982 mit 59 Punkten), dem VfB Stuttgart (1978 mit 56 Punkten) und 1899 Hoffenheim (2009 mit 55 Punkten).
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Rene Adler
"Wir müssen Konstanz in unser Spiel bringen"
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| | Rene Adler ist der große Rückhalt des Hamburger SV |
Mit einem Sieg am vergangenen Sonntag hätte der Hamburger SV bis auf Platz 4 klettern können. Es folgte eine 0:1-Heimniederlage gegen den VfB Stuttgart, das Ende der Serie von vier Spielen ohne Niederlage und Platz 10 in der Tabelle. Vor dem wichtigen Spiel beim FC Augsburg am Freitagabend spricht HSV-Keeper Rene Adler im Interview mit bundesliga.de über die Formschwankungen der Hanseaten in dieser Saison.
bundesliga.de: Herr Adler, nach einer Serie von vier Spielen ohne Niederlage hat es den HSV am vergangenen Wochenende wieder einmal erwischt. Wie ärgerlich war der Rückschlag gegen den VfB Stuttgart?
Rene Adler: Sicher war das ärgerlich, nicht nur weil wir die drei Punkte nicht geholt haben, sondern vor allem, weil wir einfach nicht das gezeigt haben, was wir können. Wir haben es an diesem Spieltag nicht verdient zu gewinnen. Aber im Nachhinein denke ich, dass es vielleicht auch eine gute Lehre ist. Es ist ein Dämpfer für alle Träumer, die uns schon auf Platz 4 sahen. Wer ganz oben mitspielen will, der muss konstante Leistung bringen. Daran müssen wir noch arbeiten.
bundesliga.de: Mit einem Sieg gegen die Schwaben hätte der HSV wie Sie bereits sagten bis auf Platz 4 springen können. Schon in der vergangenen Saison verpasste der HSV in einigen Schlüsselspielen einen entscheidenden Schritt nach vorne. Hat die Mannschaft ein bisschen Angst vor der eigenen Courage?
Adler: Ja, ich glaube damit treffen Sie es ganz gut. Platz 4 ruft natürlich große Erwartungen hervor. Aber als Profi darf man sich davon nicht beirren lassen. Wir müssen uns auf unser Spiel konzentrieren, dürfen nicht so viele Fehler machen und müssen uns auf unsere alten Tugenden berufen: Einsatz und Siegeswille.
bundesliga.de: Wie erklären Sie sich das Auf und Ab in dieser Saison?
Adler: Zu Beginn der Saison steckte einfach noch zu viel Angst in den Köpfen. Die letzte Saison war noch zu präsent, das hat die Mannschaft verunsichert und den Gegner stark gemacht. Jetzt haben wir aber mit Rafael van der Vaart einen Führungsspieler gewonnen, der der Mannschaft wieder Selbstvertrauen gegeben hat. Plötzlich stimmen die Laufwege wieder und es wird miteinander gespielt. Das macht Spaß und ist erfolgreich. Hinzu sind Mittelfeld und Abwehr stabiler geworden. Gerade an Heung-Min Son, Michael Mancienne und Tolgay Arslan sieht man, wie viel eine Umstellung im Kopf verändern kann.
bundesliga.de: Für Sie selbst läuft es seit dem ersten Spiel für den HSV bestens. Wie gut tun Ihnen die guten Leistungen und die öffentliche Anerkennung nach Ihrer langen Leidenszeit zuvor?
Adler: Das tut mir wahnsinnig gut. Ich freue mich einfach, dass ich endlich wieder dabei sein kann. Und wenn es dann so gut läuft, ist das natürlich besonders schön. Ich habe großen Spaß und es ist schön, dass meine Leistung auch anerkannt wird. Das beweist mir, dass es sich gelohnt hat zu kämpfen. Das war nicht immer einfach während meiner Verletzung.
bundesliga.de: Rechnen Sie sich nun auch wieder Chancen auf ein baldiges Comeback in der Nationalmannschaft aus?
Adler: Das wäre natürlich toll. Aber Manuel Neuer macht doch einen super Job und da will ich auch nicht reingrätschen. Das ist ja aber auch gar nicht meine Entscheidung. Ich konzentriere mich auf den HSV und will dort Top-Leistung bringen. Das ist momentan das Wichtigste und darüber kann ich mich ja auch am besten empfehlen.
bundesliga.de: Am kommenden Freitag gastiert der HSV beim FC Augsburg, der sich nach einem schwachen Start wieder gefangen zu haben scheint und zuletzt punktete. Wie stark schätzen Sie den Gegner ein? Mit welchen Erwartungen gehen Sie in das Spiel?
Adler: Augsburg hatte einen schwierigen Start und braucht jetzt ganz nötig die drei Punkte. Sie werden dafür kämpfen. Dass sie das können, haben sie in der letzten Saison bewiesen. Es wird sicherlich ein spannendes Spiel, denn auch wir haben natürlich etwas gut zu machen nach dem Stuttgart-Spiel.
Lesen Sie hier das komplette bundesliga.de-Interview mit Rene Adler.
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Fans
Das Gegenteil von Derby
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| | "Knappen" und "Clubberer" pflegen eine alte Fanfreundschaft |
Jeder Fußballfan ist sich der Bedeutung eines Derbys bewusst. Es sind Spiele, die für die Fans beider Vereine besonders wichtig sind. Weltweit gibt es einige von großer Bedeutung. Die Spanier haben den "Clasico" zwischen Real und Barcelona, die Engländer das Manchester Derby und die Italiener das Duell zwischen Inter und AC Mailand.
In der Bundesliga ist sicher das Revierderby zwischen Dortmund und Schalke das prominenteste Beispiel, aber auch das Nordderby zwischen dem Hamburger SV und Werder Bremen sowie, soweit in einer Liga vertreten, die Münchner "Stadtmeisterschaft" zwischen Bayern und 1860 und das rheinische Derby zwischen Mönchengladbach und dem 1. FC Köln sind von großer sportlicher Rivalität geprägt.
Die Freundschaft begann vor über 30 Jahren
Am Samstag findet auf Schalke das Gegenteil von Derby statt: Seit über dreißig Jahren verbindet Schalker und Nürnberger Fans eine große Freundschaft. Jürgen Bergmann ist seit 2001 Fanbeauftragter und sein Leben lang Fan des 1. FC Nürnberg. 1979 startete der damals 16-Jährige seine ersten Auswärtstouren mit dem "Club". Anfang der achtziger Jahre entwickelte sich die Freundschaft zwischen Schalke und Nürnberg. Natürlich kursieren viele Geschichten, wie die große Sympathie der beiden Traditionsklubs zu Stande kam.
Sicher ist, dass sich auf einer Zugfahrt aus dem Rhein- ins Frankenland Schalke-Fan Stefan aus Regensburg und Nürnberg-Anhängerin Monika lange unterhielten. Daraus entstand eine Freundschaft, die sich zunächst auf die Fanklubs der Beiden und später auf die gesamte Fanszene übertrug. Auch nach dreißig Jahren hat sich das Verhältnis der Fans nicht abgekühlt. "Die Dauer und die Intensität der Fanfreundschaft ist weltweit einzigartig", findet Bergmann. "Das faszinierende ist, dass alle Fangruppierungen daran teilhaben. Für die jüngere Generation, die Anfang der Achtziger noch gar nicht geboren waren, ist die Sympathie zu Schalke 04 eine Selbstverständlichkeit", führt Bergmann weiter aus.
In guten wie in schlechten Zeiten
Auch durch schwere Zeiten ist die Verbindung nie abgerissen. Im Gegenteil: Als Schalke in den Achtzigern und Anfang der Neunziger häufiger in der 2. Bundesliga spielte, standen die Nürnberger Fans den "Knappen" bei. "Ich kann mich noch gut an die Schalke-Spiele in Bayreuth erinnern. Das ist von Nürnberg nur einen Katzensprung entfernt. Da wurden die Schalker immer erstklassig von den Club-Fans unterstützt", berichtet Bergmann. In den Jahren der Nürnberger Zweitklassigkeit revanchierte sich die königsblaue Anhängerschaft. Auch wenn Freundschaft in Zeiten des Misserfolges besonders wichtig ist - schöner ist sie im Erfolg. Jürgen Bergmann erinnert sich besonders gerne an das Finale des UEFA-Pokals 1997 in Mailand, als er, gemeinsam mit fast 1.000 weiteren Nürnbergern, den Schalker Triumph gegen Inter Mailand live im Stadion mit verfolgte.
Auch an diesem Samstag werden die beiden Fanlager wieder ein großes, gemeinsames Fußballfest feiern. Schon vor der Partie werden die Fankneipen rund um die Veltins-Arena mit Anhängern beider Klubs gefüllt sein, die ihre Freundschaft bei dem einen oder anderen Bier pflegen. Im Stadion wird der Gästebereich nicht wie gewöhnlich abgesperrt, sondern das ganze Stadion ist offen, damit die Fans auch dort die Möglichkeit zur Begegnung haben. Egal, wie das Spiel auch ausgehen wird, nach dem Spiel wird gemeinsam gefeiert. Eigentlich bräuchte man für so eine Begegnung auch einen eigenen Begriff. Bis es aber soweit ist, bleibt die Partie des FC Schalke 04 gegen den 1. FC Nürnberg einfach das Gegenteil eines Derbys.
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Peter Niemeyer
"Wir haben riesiges Vertrauen in den Trainer"
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| | Peter Niemeyer spielt seine dritte Saison in Berlin |
Am Samstag kommt es zum großen Gipfeltreffen der 2. Bundesliga. Der Tabellenführer Eintracht Braunschweig empfängt den Tabellen-Zweiten Hertha BSC. Die Berliner können mit einem Sieg bis auf zwei Punkte auf das Überraschungsteam herankommen. Im Interview mit bundesliga.de spricht Herthas Mittelfeldspieler Peter Niemeyer über die Startschwierigkeiten seiner Mannschaft, den neuen Trainer und den besonders Druck in der Hauptstadt.
bundesliga.de: Herr Niemeyer, nach zuletzt 20 Punkten aus acht Spielen ohne Niederlage gastiert Hertha am Samstag beim Spitzenspiel in Braunschweig. Wie groß ist Ihre Freude auf die Partie?
Peter Niemeyer: Wenn man in guter Form ist, freut man sich auf jedes Spiel.
bundesliga.de: Hertha hat sich in dieser Saison nicht immer so gut präsentiert. Der Saisonstart war durchwachsen. Warum hatte Hertha anfangs solche Probleme?
Niemeyer: Der Saisonauftakt war schwierig. Aber man muss das auch relativieren. Wir haben noch viele Altlasten vom vergangenen Jahr mit uns herumgeschleppt. Spieler waren gesperrt oder sind erst später dazugekommen, die Zuschauer waren teilweise ausgeschlossen, wir hatten Verletzte. Es wurde viel auf uns draufgetreten. Die Mannschaft musste sich noch finden, hat aber vom ersten Tag an gemerkt, dass ein neues Trainerteam amtiert, das akribisch einen Plan verfolgt. Wir sind dann nach und nach immer besser geworden, wir stehen defensiv gut, lassen nur wenig zu und erspielen uns selbst immer unsere Torchancen.
bundesliga.de: Ihr Teamkollege Peer Kluge meinte, vielleicht habe der eine oder die 2. Bundesliga etwas unterschätzt. Das dürfte nicht auf Sie zutreffen, da Sie bereits beim letzten Hertha-Aufstieg vor zwei Jahren dabei waren.
Niemeyer: Stimmt. Wir wussten schon, worum es in der 2. Bundesliga geht. Die Qualität haben wir. Aber schon vor zwei Jahren war der Schlüssel zum Erfolg, dass die Mannschaft verinnerlichen musste, dass sie nur über den Kampf und die Leidenschaft Spiele gewinnt. Wir sind jetzt auf einem guten Weg. Wir wurden sehr für die Spiele gegen 1860 München oder Union Berlin gelobt. Aber für mich war die Leistung am vergangenen Wochenende gegen Bochum höher einzuschätzen, weil die Voraussetzungen schwieriger waren. Gegen die "Löwen" oder Union musste niemand groß etwas sagen. Jeder wusste, worum es ging. Nach solchen Spielen und dem vielen Lob ist es dann nicht einfach, bei Spielen wie in Duisburg oder gegen Bochum sich wieder auf das kämpferische Element zu besinnen.
bundesliga.de: Ihr Trainer Jos Luhukay ist bereits zwei Mal mit seinen Teams in die Bundesliga aufgestiegen. Wie sehen Sie den Trainer?
Niemeyer: Wir haben riesiges Vertrauen in den Trainer. Das ganze Trainerteam strahlt sehr großes Selbstbewusstsein aus. Es hat einen Plan und geht nicht von seinem Weg ab. Die Ansprachen haben Hand und Fuß. Wir verinnerlichen die Philosophie immer besser und haben jetzt auch den Erfolg.
bundesliga.de: Am Samstag steigt das eingangs erwähnte Topspiel beim Tabellenführer Eintracht Braunschweig. Was wird das für eine Partie?
Niemeyer: In Braunschweig erwartet uns ein schwieriges Spiel. Die Eintracht verfügt über eine Mannschaft, die sehr lange zusammen und eingespielt ist. Ich hatte Braunschweig auch schon vor der Saison auf dem Zettel. In der 2. Bundesliga gibt es in jeder Saison ein Überraschungsteam und die Eintracht ist es in diesem Jahr. Wir müssen da wieder an unsere Leistungsgrenze gehen und das zeigen, was uns in den letzten Wochen stark gemacht hat. Dann bin ich überzeugt, dass wir stark genug sind, um dort zu bestehen.
Niemeyer: (lacht) Der Trainer kann schon besser deutsch, obwohl mein holländisch auch nicht schlecht ist. Ich versuche den Kontakt zu den alten Kollegen in Enschede zu halten und mit ihnen holländisch zu sprechen, damit meine Kenntnisse sich nicht verflüchtigen.
Lesen Sie hier das komplette bundesliga.de-Interview mit Peter Niemeyer.
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DFL & SPORT BILD
50 Jahre Bundesliga auf DVD: Die Neunziger
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50 Jahre Bundesliga - die Highlights der Bundesliga gibt es jetzt auch auf DVD. In Kooperation mit bundesliga.de präsentiert SPORT BILD je ein Jahrzehnt der Liga.
Noch erhältlich sind die Höhepunkte der Neunziger: "Best of Bundesliga 1990 bis 2000" in 118 Minuten für 4,90 Euro - Heft inklusive.
Die Highlights der aktuellen Ausgabe:
- 1990/91 war die letzte Saison des "treuen Charly". Von 1972 bis 1991 spielte Karl-Heinz Körbel 602-mal in der Bundesliga für Eintracht Frankfurt. Sein Rekord hält bis heute an.
- 1991/92 wächst auch im Fußball zusammen, was zusammengehört Mit Dynamo Dresden und Hansa Rostock spielen erstmals zwei Vereine aus der ehemaligen DDR in der Bundesliga.
- 1992/93 übernimmt Trainer-Legende Udo Lattek Schalke, fällt dort vor allem durch Werbe-Käppi und Ballonseide auf. Sportlich passt es nicht: Präsident Günter Eichberg entlässt ihn schon im Winter.
- 1993/94 erzielt Thomas Helmer das legendäre "Phantom-Tor"für Bayern gegen Nürnberg. Obwohl der Ball nicht drin ist, gibt Schiri Harm Osmers den Treffer. Bayern siegt mit 2:1. Nach Protest vom Club wird das Spiel wiederholt - und endet diesmal 5:0 für Bayern!
- 1994/95 ist die Geburtsstunde der Mutter aller Schwalben. Dortmunds Andy Möller fällt weit entfernt von Karlsruhes Dirk Schuster in den Strafraum, und Schiri Habermann drauf rein: Elfmeter! Der BVB dreht das Spiel und gewinnt 2:1.
- 1995/96 hat Mario Basler in Bremen Dauerstress mit Rehhagel-Nachfolger Aad de Mos. Im Januar fliegt der Holländer, im Sommer geht Basler zu Bayern.
- 1996/97 zaubert das "Magische Dreieck" um Fredi Bobic, Krassimir Balakov und Giovane Elber (v. l.) ein letztes Mal gemeinsam beim VfB Stuttgart.
- 1997/98 holt Giovanni Trapattoni Luft zur Wutrede auf seine Bayern-Profis. Sätze wie "Was erlauben Strunz?" oder "schwach wie eine Flasche leer" sind bis heute Kult!
- 1998/99 tritt Kung-Fu-Kahn in Action. Im April 1999 springt der Bayern-Torwart mit gestrecktem Bein aus seinem Tor, trifft fast Dortmunds Chapuisat. Zuvor hatte er Heiko Herrlich fast in den Hals gebissen.
- 1999/00 leitet Michael Ballack mit seinem Eigentor in Unterhaching am 34. Spieltag Leverkusens 0:2-Niederlage ein. Ein Punkt hätte Bayer zum Titel gereicht. Feiern konnte stattdessen der FC Bayern, der wegen der besseren Tordifferenz Meister wird.
Die DVD-Termine der SPORT BILD-Serie:
- DVD 2000/01 - 2009/10: im Handel
- DVD 1990/91 - 1999/00: im Handel
- DVD 1980/81 - 1989/90: 12. Dezember 2012
- DVD 1970/71 - 1979/80: 30. Januar 2013
- DVD 1963/64 - 1969/70: 20. März 2013
- DVD 2010/11 - 2012/13: 22. Mai 2013
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EA SPORTS
FUSSBALL MANAGER 13 überzeugt auf ganzer Linie
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| | Lucien Favre ist auf dem Cover von FUSSBALL MANAGER 13 |
Der neueste Teil der Management-Simulation FUSSBALL MANAGER von EA SPORTS ist ab heute im Handel erhältlich. Spieler können im FUSSBALL MANAGER 13 ein eigenes Team gründen, Nationaltrainer werden oder ihren Lieblingsverein endlich zu internationalem Ruhm führen.
Sämtliche Tätigkeitsbereiche eines Clubs - von den Transfers über das Training bis hin zum Stadionausbau - sind im Spiel abgebildet. Eine kostenlose Demo des FUSSBALL MANAGER 13 ist seit dieser Woche ebenfalls als Download verfügbar. In diesem Jahr konnten Fußballfans mit der Aktion "Dein Feature!" abermals direkt Einfluss auf die im Spiel enthaltenen Inhalte nehmen. In insgesamt sechs Abstimmungen entschieden sich tausende Fans für die neue Features "Shootingstars im Laufe einer Saison", "Rückkaufoptionen", "direktes Weiterverleihen", "Lokales Scouting", "Auf- und Abwertungen nach Welt- und Europameisterschaften" und eine "Dynamische Ligaentwicklung".
Realistische Kaderplanung
Um im FUSSBALL MANAGER 13 erfolgreich zu sein, muss sich der Spieler als Trainer nun auch intensiv um das Herz seiner Mannschaft kümmern. Der neue Bereich "Team-Dynamik" macht das Team lebendig. Als Trainer erhält man einen Überblick über die Hierarchie im Team, über Konkurrenzkämpfe, Probleme zwischen Spielern aufgrund ihrer Charaktere und persönlichen Zielsetzungen, Verwandtschaftsbeziehungen und vieles mehr. Hier findet ihr einen ausführlichen Bericht über das neue Feature.
Der Transfermarkt steht erneut im Fokus des FUSSBALL MANAGER 13. Spieler wägen jetzt anhand von mehr als 40 Kriterien ab, ob sie zu einem anderen Verein wechseln wollen. Neben dem Prestige spielen vor allem sportliche (internationaler Wettbewerb, Stärke des Teams, Aussicht auf Stammplatz) und persönliche Gründe (Sprache, Verwandte im Team) eine Rolle. Über den neuen Menüpunkt "Kaderplanung" kann der Spieler sein zukünftiges Team im Detail planen und potenzielle Neuzugänge in sein aktuelles Team probeweise integrieren.
Favre bringt seine Kompetenz mit ein
Der Positionsstärke fällt weg, dafür erhält jeder Spieler künftig einen "Eingespieltheitswert" in Prozent - wobei verwandte Positionen automatisch ebenfalls einen hohen Wert erhalten. Die Einzelfähigkeiten sind stärker an FIFA 13 angelehnt und so werden die Spieler nun lediglich aufgrund ihrer individuellen Spielerfähigkeiten und dem dazu gehörigen Spielertyp bewertet. Der FUSSBALL MANAGER 13 erstrahlt in diesem Jahr in einer völlig neuen Optik in bis zu 1920x1200 Bildpunkten. Neben der neuen Standardauflösung von 1280x1024, welche deutlich mehr Platz auf dem Bildschirm bietet, können die Spieler in Zukunft auch über eine frei konfigurierbare Schnellstart-Menüleiste am unteren Rand des Bildschirms durch das Spiel navigieren.
Lucien Favre, Schweizer Trainer von Borussia Mönchengladbach, unterstützt das FM-Team mit seinen analytischen Fähigkeiten und seinem enormen Fachwissen. "Die Treffen mit Lucien Favre waren extrem spannend und der FUSSBALL MANAGER 13 ist durch seine Hilfe noch realistischer geworden", fasst Gerald Köhler die Treffen in Mönchengladbach zusammen.
Zusätzliches Feature "Live Season
Mit dem optional herunterladbaren Service "Live Season" können Spieler mit den aktuellen Daten der großen europäischen Ligen starten und sind somit immer auf dem neuesten Stand. Alle Käufer von "Live Season" erhalten mit der Live Database jede Woche automatisch die aktuellste Datenbank als Update und spielen somit nicht nur mit den aktuellen Ergebnissen sondern auch den aktuellen Kadern und Stärken aller "Live Season" Länder. In Deutschland sind die oberen drei Ligen enthalten und auch in Österreich und in der Schweiz kann man mit "Live Season" die realen Geschehnisse in den FUSSBALL MANAGER 13 importieren. Insgesamt werden 11 Ligen von "Live Season" unterstützt. Für beste Unterhaltung an langen Winterabenden ist für die zahlreichen Hobby-Manager in Deutschland also gesorgt. Es kann losgehen!
Gewinnspiel FUSSBALL MANAGER 13
Exklusiv für alle Newsletter-Abonnenten verlost bundesliga.de drei Exemplare des brandneuen FUSSBALL MANAGER 13 von EA SPORTS. Dazu müssen Sie nur folgende Frage richtig beantworten: Welches neue Feature erweckt das Innenleben Ihrer Mannschaft im FUSSBALL MANAGER 13 zum Leben?
a.) Team-Pathologie
b.) Team-Dynamik
c.) Team-Barometer
Senden Sie Ihre Antwort an gewinnspiele@bundesliga.de. Einsendeschluss ist Mittwoch der 31. Oktober um 23:59 Uhr.
Weitere Informationen zum EA SPORTS FUSSBALL MANAGER 13 unter www.fm.de
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OBM
Gesucht wird: der OBM-Pokalsieger 2012/2013
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| | In der Zwischenrunde gibt es die Teilnehmer-Medaillen zu gewinnen |
Seit der Gründung des Offiziellen Bundesliga Manager (OBM) im Jahr 2007 wird in jeder Saison der OBM-Pokal ausgespielt. Bei den Mitspielern ist dieser Pokal besonders heiß begehrt, denn in den Club-Vitrinen ist dieses Prunkstück eine große Rarität. Nur fünf Mitspieler haben bisher diese Trophäe gewonnen und ab dem 29. Oktober geht die Jagd nach diesem Cup wieder los.
Gut 20.000 Mannschaften machen sich dann auf den langen Weg in das Finale, in dem am 1. Juni 2013 der sechste Gewinner dieses traditionsreichen Wettbewerbs gefunden wird.
In drei Phasen wird der OBM-Pokal-Gewinner ermittelt
Der OBM-Pokal ist in drei Phasen unterteilt. Als Erstes steigen die Basisligisten in diesen Wettbewerb ein. Sie treten in freien Ligen mit sechs bis acht Teilnehmern an, aus denen sich die beiden Bestplatzierten für die Zwischenrunde qualifizieren. Zu diesen Qualifikanten stoßen dann die Staffelligisten und die Teams der 3. OBM-Ligen. Für alle diese Mannschaften geht es dann ab dem 18. Dezember im K.O.-Modus weiter. In insgesamt 92 Pokalen mit jeweils 128 Teilnehmern wird das verbleibende Feld auf die 92 Teams reduziert, die mit den Mitgliedern der 1. und 2. OBM-Liga in der dritten Phase den OBM-Pokalsieger 2012/2013 ermitteln.
Der Startschuss für diesen finalen Wettbewerb erfolgt am 30. Januar 2013. Runde für Runde wird sich ab dann das Feld weiter lichten, bis am 01. Juni 2013 um 20 Uhr die beiden Endspielteilnehmer im Finale stehen und dort die Frage beantworten, welche Clubvitrine die sechste ist, in der der OBM-Pokal stehen wird.
Spielplan OBM-Pokal
Vorrunde (freie Ligen mit Basisligisten):
29. Oktober 2012
1. November 2012
4. November 2012
7. November 2012
10. November 2012
13. November 2012
16. November 2012
Zwischenrunde (96 Pokale mit 128 Teilnehmern):
18. Dezember 2012
23. Dezember 2012
28. Dezember 2012
2. Januar 2013
7. Januar 2013
12. Januar 2013
17. Januar 2013
OBM-Pokal – finaler Wettbewerb (92 Zwischenrundensieger und 36 OBM-Ligisten):
30. Januar 2013
26. Februar 2013
20. März 2013
27. März 2013
16. April 2013
15. Mai 2013
1. Juni 2013
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Herausgeber: DFL Deutsche Fußball Liga GmbH, Guiollettstraße 44-46, 60325 Frankfurt/Main, Tel: 069-65005-0, Fax: 069-65005-555 HRB 52086 Frankfurt/Main, Umsatzsteuer-IdNr.: DE 215 956 338
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