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Bundesliga-Vorschau
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Nach dem unglaublichen 4:4-Unentschieden der Deutschen Nationalmannschaft in der WM-Qualifikation gegen Schweden geht es auch in der Bundesliga spektakulär weiter. Spitzenreiter Bayern München will beim Auswärtsspiel in Düsseldorf mit dem achten Sieg im achten Spiel einen neuen Bundesliga-Rekord aufstellen. In Dortmund steigt das brisanteste Derby Deutschlands, wenn der BVB auf den Reviernachbarn Schalke 04 trifft. Und in Hoffenheim findet ein ganz besonderes Jubiläumsspiel statt.
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81. Revier-Knüller
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Es ist das brisanteste Derby der Bundesliga, das Nachbarschaftsduell zwischen Borussia Dortmund und Schalke 04. In diesem Jahr stehen die "Knappen" nach längerer Zeit wieder einmal vor dem BVB. Das kann und will der Deutsche Meister aber wieder ändern.
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Im Umbruch
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Bei beiden Vereinen hat sich personell einiges getan. Sowohl Gastgeber Werder Bremen als auch Borussia Mönchengladbach befinden sich im Umbruch. Beide Traditionsvereine brauchen dringend Punkte, wenn sie den Anschluss an die Spitze nicht verlieren wollen.
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| Spannung |

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Virtuelle Bundesliga
Führten am Freitag in den Einzelrankings der Virtuellen Bundesliga jeweils User des FC Bayern München, hat sich zumindest auf der PS3 ein Führungswechsel vollzogen. Der in der letzten Woche führende Münchner “ElPrincipeLui“ ist mit 3.459 Punkten auf den dritten Platz zurückgefallen. Dieser Platz würde zur Teilnahme am großen Finale genügen, da sich auf der Playstation monatlich drei Spieler qualifizieren.
Hier gibt es die Infos.
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| | Ingo Anderbrügge |
Liebe Leserinnen und Leser,
die Tabelle ist im Moment für alle Schalker Fans eine schöne Sache. Vor dem Derby in Dortmund stehen die "Knappen" in der Tabelle vor dem BVB. Als Junge aus dem Ruhrpott bin ich stolz darauf, für beide Clubs gespielt zu haben. Auf Schalke hatte ich meine schönste Zeit als Profi, die mit dem UEFA-Cup-Sieg gekrönt wurde. Zwölf Jahre habe ich für Schalke gespielt. Das hat mich geprägt. Aber auch meine Lehrjahre zuvor bei der Borussia sind mir in guter Erinnerung. Ich freue mich auf ein tolles Derby und tippe auf ein 2:2.
Die Tabelle sieht derzeit positiv aus, auch für Dortmund. Die Borussia spielt nach wie vor einen hervorragenden Fußball, punktet aber nicht so beständig wie in der vergangenen Saison. Der BVB hat gegenüber Schalke meiner Meinung nach trotzdem immer noch knapp die Nase vorne. Er spielt konstanter. Schalke ist größeren Formschwankungen ausgesetzt und hat wie in Düsseldorf oder in der Champions League schon einige Punkte liegen lassen.
Ich sehe Schalke noch nicht ganz auf Augenhöhe mit den Bayern oder der Borussia. Es fehlt noch die Routine, auch der Kader ist in der Breite nicht so gut besetzt. Schalke ist kein ernsthafter Titelkandidat, aber das sehen die Verantwortlichen im Club ja genauso. Im Spiel gegen die Bayern war zu erkennen, dass Schalke noch keine Spitzenmannschaft ist.
Aber die Mannschaft hat Fortschritte gemacht. Man sieht, dass Huub Stevens wieder verstärkt an der Defensive gearbeitet hat. Die Verpflichtung von Roman Neustädter war sehr wichtig. Er verleiht dem Team mehr Stabilität. Die Offensive ist mit Klaas-Jan Huntelaar sehr gut besetzt, allerdings darf der nicht ausfallen. Bislang konnte der Abgang von Raul gut kompensiert werden, allerdings ist die Saison noch zu jung, um das abschließend zu bewerten. Ich hoffe, dass Jefferson Farfan wieder stabiler auftritt. Schade ist, dass Julian Draxler sich verletzt hat. Der hatte in den letzten Spielen überragend gespielt. Ein bisschen mache ich mir auf der Torwartposition Sorgen. Die vielen Wechsel sind nicht gut. Bisher haben die Keeper noch nicht entscheidend gepatzt, aber auch noch kein Spiel gewonnen.
Borussia Dortmund hat in dieser Saison schon einige starke Spiele gezeigt, besonders das Champions-League-Spiel in Manchester. Es war sehr ärgerlich, dass die Mannschaft da Punkte abgeben musste. Es fehlte auch ein bisschen Glück bei der Chancenverwertung und der strittigen Szene, die zum Handelfmeter führte. Dass der BVB zu so vielen Chancen kommt, zeigt die hohe Qualität der Mannschaft. Ich denke, dass der Knoten bald platzt und sie die knappen Spiele auch gewinnt.
Dortmund hat die Bundesliga zwei Jahre lang dominiert und ein hohes Niveau erreicht. Die Spieler haben eine hohe Qualität, viele wurden Nationalspieler. Und es ist immer noch eine junge Mannschaft. Sie kann den Bayern immer gefährlich werden. Die Bayern sind hervorragend gestartet und zeigen keine Schwächen. Aber in der vergangenen Saison haben wir gesehen, dass auch die Bayern nach einem guten Start ein Tief erwischen und zwei, drei Spiele in Folge nicht gewinnen können. Noch ist nichts entschieden.
Ihr Ingo Anderbrügge
Ingo Anderbrügge spielte in seiner 17 Jahre dauernden Profikarriere in der Bundesliga nur für zwei Vereine. Für Borussia Dortmund und Schalke 04. Gefürchtet waren die knallharten Distanzschüsse des torgefährlichen Mittelfeldspielers, der 292 Bundesliga-Spiele (53 Tore) bestritt und auch auf 100 Einsätze (36 Tore) in der 2. Bundesliga kam. Auf Schalke erlebte er zwischen 1988 und 2000 seine beste Zeit. Er wurde mit den "Knappen" 1997 UEFA-Pokalsieger und später von den Schalker Fans in die Jahrhundertelf gewählt. Nach dem Ende seiner Fußballer-Laufbahn spielte er noch zwei Jahre American Football für das Team Rhein Fire. Danach wurde er Fußballtrainer und coachte u.a. Wacker Burghausen. Heute betreibt der 48-Jährige das erste frei zugängliche "Deutsche Fußballinternat" für Jugendliche am Standort Marl.
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Bundesliga-Vorschau
Rekordjagd, Jubiläum und das Derby
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| | Schweinsteiger und Lambertz 2008 bei einem Freundschaftsspiel |
Nach dem unglaublichen 4:4-Unentschieden der Deutschen Nationalmannschaft in der WM-Qualifikation gegen Schweden geht es auch in der Bundesliga spektakulär weiter. Spitzenreiter Bayern München will beim Auswärtsspiel in Düsseldorf mit dem achten Sieg im achten Spiel einen neuen Bundesliga-Rekord aufstellen. In Dortmund steigt das brisanteste Derby Deutschlands, wenn der BVB auf den Reviernachbarn Schalke 04 trifft. Und in Hoffenheim findet ein ganz besonderes Jubiläumsspiel statt.
Auf den ersten Blick ist die Freitagspartie 1899 Hoffenheim gegen die SpVgg Greuther Fürth ein Bundesliga-Spiel wie viele andere auch. Aber sie ist es nicht. Denn genau genommen findet im Kraichgau das 15.000 Spiel der Bundesliga-Geschichte statt. In den bisherigen 14.999 Begegnungen kam es übrigens zu 7.714-Heimsiegen, 3.407 Auswärtserfolgen und 3.878 Punkteteilungen. 46.124 Tore wurden dabei bejubelt.
Das 15.000 Bundesliga-Spiel steigt in Hoffenheim
Hoffenheim gegen Fürth ist die 829. Paarung der Bundesliga-Geschichte. Die beiden Klubs sind aber schon drei Mal im DFB-Pokal und zwei Mal in der 2. Bundesliga (Saison 2007/08) aufeinander getroffen. In der letzten Saison schaltete der damalige Zweitligist Fürth die TSG im Viertelfinale des DFB-Pokals nach einem 1:0-Auswärtssieg dank eines Tores von Olivier Occean aus. Danach musste TSG-Coach Holger Stanislawski gehen. Der Weg war frei für Markus Babbel.
Während sich die Hoffenheimer nach ihrem Fehlstart zuletzt wieder gefangen hatten, wartet der Neuling aus Franken seit fünf Spielen auf einen Sieg. Mit nur vier Punkten steht Fürth auf dem letzten Platz.
Weitaus besser schnitten die beiden Mitaufsteiger aus Frankfurt und Düsseldorf ab. Die Eintracht rangiert überraschend auf Platz 2 und ist tabellarisch Bayern-Verfolger Nummer 1. Die Hessen empfangen am Samstag den Tabellen-Fünften Hannover 96 zum Spitzenspiel.
Der FC Bayern will den Bundesliga-Rekord
Auf Fortuna Düsseldorf ruhen die Hoffnungen der Bayern-Verfolger. Die Rheinländer könnten der erste Stolperstein des Rekordmeisters Bayern München werden, der einen makellosen Saisonstart mit 21 Punkten aus den ersten sieben Spielen hinlegte. In Bestbesetzung, mit der nötigen Konzentration und Einstellung dürften die Bayern in Düsseldorf, beim Duell der aktuell besten Abwehrreihen der Bundesliga, normalerweise nicht straucheln.
Auch statistisch spricht vieles für die Bayern. Die letzten sechs Bundesliga-Gastspiele in Düsseldorf gewannen die Münchener allesamt bei 12:2-Toren. In diesem Zeitraum verlor der FC Bayern allerdings die beiden Pokalspiele im alten Rheinstadion. Insgesamt ist die Bilanz des Tabellenführers in der Landeshauptstadt Nordrhein-Westfalens bei 11:7-Siegen positiv. Interessanterweise aber lautet das Torverhältnis 39:37 für die Fortuna.
Böse Niederlagen in Düsseldorf
Bei kaum einem anderen Gegner kamen die Bayern so oft unter die Räder wie in Düsseldorf, wo sie neben ihrer bis heute historisch höchsten Auswärtsniederlage (im Dezember 1978 mit 1:7) auch mit 0:4 (1985), 1:4 (1984), 0:3 (1980), zwei Mal 2:4 (1974 und 1978) und einmal spektakulär mit 5:6 (1975) unterlagen. Wenn Düsseldorf also gegen die Münchener daheim siegte, schoss die Fortuna dabei immer mindestens drei Tore.
Seit der Rückkehr in die 2. Bundesliga präsentierte sich die Fortuna extrem heimstark und verlor von 54 Heimspielen nur vier. Andererseits ist der Aufsteiger in der laufenden Bundesliga-Saison zuhause noch sieglos und musste sich in allen drei Spielen mit einem Remis begnügen. Übrigens: Bayern-Trainer Jupp Heynckes könnte bei einem "Dreier" seiner Truppe seinen 300. Sieg als Bundesliga-Trainer feiern.
Sollten die Bayern am Samstag wider Erwarten am Rhein Punkte liegen lassen, muss das noch nicht einmal Folgen haben, da die beiden potenziell gefährlichsten Verfolger zeitgleich im direkten Duell aufeinander treffen. Der Vierte, Dortmund, freut sich auf den Besuch des Dritten, Schalke.
Dortmund nur daheim meisterlich
Neben der sportlich äußerst reizvollen Ausgangsposition stehen beim 141. Ruhrderby, dem 81. in der Bundesliga, aber noch mehr als die drei Punkte auf dem Spiel. Es geht vor allem ums Prestige und die Vormachtstellung im Revier, die beide Seiten für sich reklamieren. Mit einem Sieg kann der BVB die "Königsblauen" in der Tabelle wieder überholen.
In der Bundesliga-Historie liegen die Dortmunder im direkten Vergleich dank der beiden Siege in der vergangenen Saison wieder mit 29:27-Siegen vorne. In dieser Spielzeit präsentiert sich der BVB in den Heimspielen meisterlich: drei Spiele, drei Siege, 10:1-Tore.
Stevens' mäßige Derbybilanz
Die Schalker haben ihrerseits ihren besten Saisonstart seit elf Jahren hingelegt. Die Knappen haben bereits 15 Tore erzielt und diese auf zehn verschiedene Schützen verteilt. Das freut den Trainer Huub Stevens, der in sein 15. Revierderby geht und damit Rekordhalter ist. Allerdings ist seine Bilanz bei 3:5-Siegen und sechs Unentschieden noch ausbaufähig.
In den weiteren Partien des 8. Spieltags freut sich Leverkusens Angreifer Andre Schürrle auf ein Wiedersehen mit seinem Ex-Verein Mainz 05. Der VfL Wolfsburg empfängt den SC Freiburg und Werder Bremen am Samstagabend Borussia Mönchengladbach. Am Sonntag kommt es schließlich zu den Paarungen 1. FC Nürnberg gegen den FC Augsburg und Hamburger SV gegen den VfB Stuttgart.
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Bundesliga-Datenbank
Torflut
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| | Bis heute Rekord: Gladbachs 12:0 gegen den BVB 1978 |
Wenn am kommenden Samstag der FC Bayern bei Fortuna Düsseldorf auf Rekordjagd geht, trifft der Tabellenführer zugleich auf den Gegner, der ihm seine höchste Auswärtsniederlage der Bundesliga-Geschichte zufügte. Vor knapp 34 Jahren gingen die Bayern mit 1:7 im Rheinstadion unter. Das war nicht das einzige Mal, dass die Bayern auswärts sieben Gegentreffer fingen. Die bundesliga.de-Datenbank hat die Auswärtsspiele der Bundesligisten zusammengestellt, bei denen die Dämme so richtig brachen.
Erfreulich lesen sich die Zahlen bei Auswärtspleiten für das aktuelle Schlusslicht Fürth: In dieser Statistik sind die Franken zehn Tore besser als der amtierende Deutsche Meister. Das ist allerdings auch kein so großes Kunststück, hat die Elf von Mike Büskens bislang doch erst drei Auswärtsspiele in der Bundesliga bestritten. Von denen ging aber auch nur eins verloren, vor drei Wochen 0:2 in Leverkusen.
BVB ging mehrfach unter
Die Dortmunder dagegen halten den Minusrekord mit ihrer ebenso legendären wie peinlichen 0:12-Blamage gegen Borussia Mönchengladbach am letzten Spieltag der Saison 1977/78. Dieses Debakel kostete den damaligen Dortmunder Trainer Otto Rehhagel den Job. Der BVB ist übrigens der einzige Bundesligist, der gleich zwei Mal zweistellig verlor, denn auch ein 1:11 in München im November 1971 ging in die Annalen ein.
Elf Gegentore kassierte auch der Reviernachbar aus Schalke einmal. Im Januar 1967 bei Borussia Mönchengladbach beim 0:11. Ansonsten blieben den aktuellen Bundesligisten zweistellige Niederlagen erspart.
Nah dran waren die beiden Nordlichter Werder Bremen und der Hamburger SV, die jeweils mit 2:9 untergingen. Der HSV im März 1964 bei 1860 München. Und die Bremer unter Otto Rehhagel im November 1981 bei Eintracht Frankfurt.
Trotz 2:9-Debakel nach Europa
In dem Spiel korrigierte "König Otto" übrigens einen Fehler, der ihm drei Jahre zuvor bei besagtem 0:12 in Dortmund unterlaufen war. Beim Gladbacher Scheibenschießen hatte Rehhagel den bedauernswerten Torhüter Peter Endrulat nicht ausgewechselt.
Als Werder in Frankfurt ein ähnliches Schicksal drohte, tauschte der Coach nach dem siebten Gegentor in der 78. Minute seinen Keeper Hermann Rülander gegen Ersatztorwart Robert Freese aus. Das Debakel änderte an einer grandiosen Werder-Saison wenig, schafften es die Hanseaten doch als Aufsteiger bis auf Platz 5 und nach Europa.
Acht Kugeln aus dem eigenen Netz holen mussten auch Hannover 96 (beim 2:8 in Bremen im August 1985) und der 1. FC Nürnberg beim 3:8 im März 1966 bei Borussia Mönchengladbach.
Bayern fingen sich drei Mal sieben Gegentore
Den Minusrekord bei sieben Gegentoren notieren Eintracht Frankfurt (0:7 in Köln im Oktober 1983 und 2:7 bei den Bayern im Mai 1981, übrigens nach einem 0:0 zur Pause), Bayer Leverkusen (4:7 auf Schalke im Februar 2006), Fortuna Düsseldorf (0:7 bei den Bayern im Februar 1982, 3:7 in Bremen im Februar 1986), Borussia Mönchengladbach (0:7 in Stuttgart im September 2010 und 1:7 in Wolfsburg im November 1998), der SC Freiburg (0:7 in der Vorsaison in München), 1899 Hoffenheim (1:7 ebenfalls im Vorjahr in München) und die Bayern selbst.
Der Rekordmeister kassierte neben dem 1:7 in Düsseldorf auch beim unfassbaren 4:7 nach 4:1-Führung in Kaiserslautern im Oktober 1973 und beim 3:7 in Nürnberg im Dezember 1967 satte sieben Buden.
Etwas bescheidener lesen sich da die Minuswerte des VfL Wolfsburg, der zwei Mal 1:6 verlor (in Bremen im November 2005 und in Duisburg im Mai 1999). Der FSV Mainz 05 kassierte erst einmal fünf Gegentore beim 2:5 in München im Mai 2007. Auf "nur" vier Gegentreffer brachte es der FC Augsburg beim 0:4 in Dortmund im Oktober 2011 und beim 1:4 in Leverkusen im Februar 2012.
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Fabian Giefer
"Dürfen nicht ins offene Messer laufen"
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| | Fabian Giefer ist seit Saisonbeginn Fortunas neue Nummer 1 |
Fortuna Düsseldorf ist der achte Bayern-Herausforderer in dieser Saison. Für die ersten sieben Gegner war der Rekordmeister eine Nummer zu groß. Nun versucht der abwehrstarke Aufsteiger, dem Tabellenführer die ersten Punkte abzunehmen. Zu den bislang herausragenden Fortuna-Spielern in dieser Saison zählt auch Torhüter Fabian Giefer, der sich den Fragen von bundesliga.de stellte.
bundesliga.de: Herr Giefer, wissen Sie, was am 9. Dezember 1978 im Düsseldorfer Rheinstadion passierte?
Fabian Giefer: Bei uns in der Geschäftsstelle hängen einige historische Fortuna-Bilder an der Wand. Eins davon zeigt die Anzeigetafel von dem 7:1-Sieg gegen die Bayern. Also kann ich mit dem Datum durchaus etwas anfangen.
bundesliga.de: Was muss geschehen, damit die Fortuna des Jahres 2012 am Samstag den übermächtigen Bayern erneut gefährlich werden kann?
Giefer: Es muss sicherlich vieles passen bei uns. Wir wollen auch in diesem Spiel alles raushauen, was geht. Dann wird man sehen was dabei am Ende rauskommt. Aber natürlich wird es wichtig sein, dass wir eine gute Ordnung an den Tag legen und gut in die Zweikämpfe kommen.
bundesliga.de: Wie bewerten Sie den bisherigen Saisonverlauf und die Punktausbeute der Fortuna? Wurden Ihre Erwartungen bislang übertroffen?
Giefer: Die Wenigsten haben uns ja zugetraut überhaupt konkurrenzfähig zu sein. Das haben wir, denke ich, in den ersten Spielen widerlegt. Auch wir selbst wussten nicht, wo wir wirklich stehen nach dem großen Umbruch. Aber wir haben immer an uns und unsere Stärken geglaubt und einen sehr ordentlichen Start hingelegt. Aber noch ist es ein langer Weg, den wir zu gehen haben.
bundesliga.de: Wie sehr ärgern Sie kritische Anmerkungen der Konkurrenz an der defensive Spielweise der Fortuna? Oder fassen Sie das vielleicht sogar als Kompliment auf?
Giefer: Eigentlich interessiert uns so etwas nicht. Zumal manche Anmerkungen auch einfach aus der Luft gegriffen sind. Natürlich agieren wir aus einer kompakten Defensive heraus. Aber wir nehmen durchaus am Spiel teil und erarbeiten uns auch Torchancen.
bundesliga.de: Was ist für die Fortuna in dieser Saison drin?
Giefer: Das wird sich zeigen. Bislang ist es wirklich gut gelaufen. Aber es wird auch Phasen geben, in denen der Erfolg vielleicht mal ausbleibt. Dann gilt es Ruhe bewahren, und dann können wir am Ende unser Ziel erreichen und auch in der kommenden Saison in der Bundesliga zu spielen.
bundesliga.de: Abschließend noch einmal zurück zur Eingangsfrage. Bei dem legendären 7:1 waren gerade einmal 26.000 Zuschauer dabei. Das wird diesmal anders sein. Wie erleben Sie die Unterstützung der Fans auf den Rängen und die Stimmung in der Stadt insgesamt?
Giefer: Unsere Fans und die Stimmung in der ESPRIT arena sind unglaublich. Das hat uns schon im Spiel gegen Schalke beflügelt und ich hoffe das wird am Samstag wieder so sein. Aber auch die Stimmung in der Stadt ist kaum zu beschreiben. Alle stehen hinter uns und ihrer Fortuna.
Lesen Sie hier das komplette bundesliga.de-Interview mit Fabian Giefer.
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Fans
Wo ist eigentlich Robben?
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| | Die Seminarteilnehmer der Schulung für die Sehbehindertenreporter |
"Der muss näher am Tor stehen." "Quatsch, Robben kommt immer von rechts, der steht irgendwo da vorne." Broder-Jürgen Trede steht mit einem grünen Filzstift an einem Flipchart mit eingezeichnetem Fußballfeld. Er sieht in diesem Moment sehr zufrieden aus. Der Sportjournalist ist Seminarleiter der zweitägigen Schulung für die Sehbehindertenreporter in deutschen Stadien.
Sehbehindertenreporter? Was vielen Fußballfans sich nicht bewusst ist, ist, dass an jedem Wochenende auch Menschen mit Sehbehinderung in den Stadien der Bundesliga zu Gast sind. Diese können das Geschehen auf dem Platz nicht mit eigenen Augen verfolgen. Hier kommen Trede und seine Kollegen ins Spiel. Sie schildern das Spielgeschehen möglichst detailgetreu für blinde und sehbehinderte Fußballanhänger. Über Kopfhörer bekommen die Sehbehinderten die Reportage im Stadion übertragen und können sich so auch ohne ausreichende Sehkraft ein Bild vom Spiel machen.
Sehr gute Qualität in deutschen Stadien
Wie gut dieses Bild ist, hängt von der Qualität der Reportage ab. Womit wir wieder bei Arjen Robben wären. Die Seminarteilnehmer hören die Schilderungen der Sehbehindertenreporter des FC Bayern München vom Supercupfinale 2012. Gerade hat Thomas Müller das 2:0 erzielt. Die Aufgabe klingt einfach: Den Angriffszug der Bayern auf dem Papier nachzeichnen. Die Durchführung gestaltet sich komplizierter. Jeder hat das Tor etwas anders gehört. Gerade beim Laufweg von Robben scheiden sich die Geister. Das Beispiel ist gut gewählt, weil einige wichtige Informationen fehlen. "Die Übung ist hervorragend, weil sie auch Reportern, die schon lange dabei sind, noch einmal vor Augen führt, was der eigentliche Kern unserer Aufgabe ist. Kann ich mir kein exaktes Bild machen, fehlen mir wichtige Angaben", erklärt Broder-Jürgen Trede. "Insgesamt ist die Qualität der Reportagen in Deutschland aber sehr gut."
Das bestätigt auch Regina Hillmann. Sie ist eine sehr regelmäßige Stadionbesucherin - und sehbehindert. Hillmann ist die 1. Vorsitzende des "Fanclub Sehhunde", der sich seit 1991 für die Belange von blinden und sehbehinderten Fußballfans einsetzt. Die Sehhunde haben großen Anteil daran, dass es mittlerweile in 17 von 18 Bundesliga-Stadien Hörplatzreportagen gibt. Nur beim SC Freiburg bleiben die Kopfhörer derzeit noch stumm. Auch viele Vereine der 2. und sogar der 3. Liga bieten diesen Service an. Bei allen fünf bisherigen Reporterschulungen waren die Sehhunde vor Ort. Das erste Treffen in Köln hat der Sehbehinderten-Fanclub selber organisiert. Mittlerweile hat die Deutsche Fußball Liga die Federführung übernommen.
Erste Reportage 1999 in Leverkusen
Die DFL organisiert und finanziert die jährlichen Treffen in der Sportschule Kamen-Kaiserau in Absprache mit den Sehhunden. Thomas Schneider, Leiter Fanangelegenheiten der DFL, ist als Organisator vor Ort. Auch er war bei den letzten Schulungen dabei und ist immer wieder über das hohe Niveau erfreut. "Deshalb müsste es diesen Service eigentlich in jedem Stadion geben", findet Schneider. Er hätte sich auch eine höhere Beteiligung gewünscht. 35 Teilnehmer aus 15 Klubs der 1. und 2. Bundesliga sowie der 3. Liga sei zwar O.K., aber eigentlich müssten alle mit dabei sein. Denn man lernt nie aus.
Bester Beweis dafür ist Hicham Boutouil von Bayer Leverkusen. Er ist gemeinsam mit seinem Leverkusener Kollegen Burak Yilderim der dienstälteste Sehbehindertenreporter Deutschlands. 1999 schilderte er zum ersten Mal ein Bundesliga-Spiel für Blinde und Sehbehinderte. "Was sich seitdem Entwickelt hat, ist unglaublich. Wir haben vor 13 Jahren in Leverkusen begonnen und mittlerweile gibt es die Reportagen in fast jedem Stadion. Die Strukturen sind viel professioneller geworden", berichtet Boutouil. Wie jedes Mal hat er wieder etwas für sich mitnehmen können - auch als alter Hase.
Starker Vorttrag vom ehemaligen Schiedsrichter Rainer Werthmann
Neben Regina Hillmann ist mit Maren Grübnau eine weitere Sehbehinderte in Kamen dabei. Als Fan von Werder Bremen hat sie viele Reportagen im Weserstadion erlebt. Mittlerweile studiert die junge Frau in Dortmund und arbeitet bei Schalke 04. Bei Königsblau gibt sie den Reportern nach dem Spieltag direktes Feedback. Sie erklärt, was aus ihrer Sicht gut war und was noch verbessert werden kann. "Durch die gemeinsame Arbeit hier in Kamen habe ich ein besseres Verständnis für die Reporter entwickelt. Dadurch kann ich meine Einschätzungen der Reportagen optimieren", ist sich Grübnau sicher.
Aber nicht nur Methodiktraining stand für die Teilnehmer aus ganz Deutschland auf dem Programm. Der ehemalige Bundesliga-Schiedsrichter Rainer Werthmann eröffnete mit seinem Vortrag "Hey, Schiri!" die Schulung. Werthmann, der heute als Schiedsrichterbeobachter und Coach in Deutschland unterwegs ist, begeisterte alle Anwesenden mit einem lockeren und kompetenten Auftritt. Bereitwillig beantwortete die auf ihn einprasselten Fragen. Er warb für mehr Verständnis für den Schiedsrichter und erreichte sein Anliegen auf sehr unterhaltsame Art und Weise. Als die Teilnehmer selber Spielszenen in Sekundenbruchteilen beurteilen sollten, gingen die Meinungen weit auseinander. So klar sind die meisten Entscheidungen in Echtzeit eben nicht.
Erste Gehversuche im Blindenfußball
Abends stand für die Reporter dann noch ein kleines Abenteuer auf dem Programm. In 90 Minuten lernten sie von Wolf Schmidt, Sehbehindertenreporter des FC St. Pauli und gleichzeitig Trainer der Blindenfußballmannschaft des Kiezklubs, die Grundlagen des Blindenfußballs. Das anschließende Spiel endete zwar 0:0, da niemand das Tor traf, aber der Spaß stand im Vordergrund. Und die Erfahrung, wie es ist, sich ohne Hilfe der Augen zu bewegen und orientieren. Das stellte sich als äußerst schwierig heraus. Gleichzeitig schilderte immer ein Reporter das Spielgeschehen für das Publikum. Die genaue Beschreibung war bei dem Spiel deutlich einfacher als in der Bundesliga. So schnell wie Arjen Robben bewegte sich keiner der Akteure.
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Kevin Kratz
"Der Aufstieg ist kein Thema"
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| | Kevin Kratz hat sich bei der Eintracht einen Stammplatz erkämpft |
Ungeschlagen marschiert Eintracht Braunschweig durch die 2. Bundesliga. Jetzt wartet das schwere Auswärtsspiel bei Dynamo Dresden auf den Tabellenführer, bei dem seit Saisonbeginn der aus Aachen gekommene Kevin Kratz die Offensive belebt. Der 25-Jährige spricht im Interview mit bundesliga.de über die Perspektiven der Eintracht und seine persönlichen Ziele.
bundesliga.de: Herr Kratz, sie machen in den ersten Monaten in Braunschweig das totale Kontrastprogramm zur vergangenen Saison in Aachen mit. Nach dem Abstieg mit der Alemannia lernen Sie das Gefühl nun kennen, seit Wochen Tabellenführer zu sein. Wie bekommt Ihnen die Höhenluft in Braunschweig?
Kevin Kratz: Sehr gut. Es war leider vorher eine schwierige, enttäuschende Saison in Aachen. So ein Abstieg geht auch nicht spurlos an einem vorbei. Aber dafür ist es in Braunschweig von Anfang an sehr gut gelaufen. Wir spielen einen erfolgreichen und auch guten Fußball. Im Moment passt es.
bundesliga.de: Wo liegen die Stärken der Eintracht?
Kratz: Das kann man ja an unserem Torverhältnis (16:3, die Red.) ablesen. Wir arbeiten alle sehr gut gegen den Ball. Unsere Stärke ist unsere Kompaktheit, wir haben in der Abwehr hervorragende Spieler, die die Defensive sehr gut organisieren können. Außerdem haben wir in der Offensive die Qualität, uns Tormöglichkeiten herauszuspielen und sie zu nutzen.
bundesliga.de: Die Fans träumen vom Aufstieg. Wohin geht die Reise der Eintracht?
Kratz: Es ist noch viel zu früh in der Saison, um Prognosen abzugeben. Man sieht, dass Vereine wie Hertha BSC oder der 1. FC Kaiserslautern jetzt ihren Rhythmus gefunden haben. Wir haben einen sehr guten Start erwischt, wir waren von Anfang an erfolgreich. Wir haben in der Vorbereitung sehr gut gearbeitet und die Grundlagen im Ausdauerbereich und im technischen und taktischen Bereich gelegt. Wir haben mit dem bisherigen Saisonstart einen guten Grundstock gelegt, wissen aber auch aus den Erfahrungen der letzten Saison, wie es laufen kann. Da waren in der Rückrunde die Ergebnisse auf einmal nicht mehr so da, obwohl die Leistung gestimmt hat.
bundesliga.de: Kann das Beispiel von Fortuna Düsseldorf in der vergangenen Saison Vorbild für die Eintracht sein? Auch die Rheinländer starteten als Underdog phänomenal in die Liga, hielten sich bis zum Ende oben und stiegen am Ende auf.
Kratz: Die Fortuna hat das sicherlich im vergangenen Jahr sehr gut gemacht. Aber der Aufstieg ist bei uns in der Mannschaft und beim Trainerteam kein Thema. Wir bleiben auf dem Boden und nehmen jedes Spiel neu an. Das wird im Verein vorgelebt, angefangen bei der Geschäftsführung über das Trainerteam bis zur Mannschaft. Wir sind sehr bodenständig und charakterstark.
bundesliga.de: Wenn Sie nicht über den Aufstieg nachdenken, wie lautet dann das Ziel in dieser Saison?
Kratz: Wir wollen uns in der 2. Bundesliga etablieren und sind auf einem guten Weg. Wir arbeiten immer weiter, auch in der Länderspielpause, an unseren Stärken und Schwächen. Wir bereiten uns immer nur auf das nächste Spiel vor. Wo wir dann am Ende landen, wird man sehen.
bundesliga.de: Der nächste Gegner ist Dynamo Dresden. Mit welchen Erwartungen fahren Sie nach Sachsen?
Kratz: Uns erwartet ein schweres Spiel gegen eine Mannschaft, die von ihren Fans in ihrem schönen Stadion lautstark unterstützt wird. Die Dresdner haben einige Qualität im Team, ich denke da nur an ihren Stürmer Pote. Man hat beim letzten Spiel von Dynamo in Köln gesehen, dass die Mannschaft gut gegen den Ball arbeitet. Es wird nicht einfach, aber auch wir werden Vollgas geben und versuchen, in Dresden Punkte zu holen.
Lesen Sie hier das komplette bundesliga.de-Interview mit Kevin Kratz.
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DFL & SPORT BILD
50 Jahre Bundesliga auf DVD: Die Neunziger
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50 Jahre Bundesliga - die Highlights der Bundesliga gibt es jetzt auch auf DVD. In Kooperation mit bundesliga.de präsentiert SPORT BILD je ein Jahrzehnt der Liga.
In der aktuellen Ausgabe 42 zeigt die Höhepunkte der Neunziger: "Best of Bundesliga 1990 bis 2000" in 118 Minuten für 4,90 Euro - Heft inklusive.
Die Highlights der aktuellen Ausgabe:
- 1990/91 war die letzte Saison des "treuen Charly". Von 1972 bis 1991 spielte Karl-Heinz Körbel 602-mal in der Bundesliga für Eintracht Frankfurt. Sein Rekord hält bis heute an.
- 1991/92 wächst auch im Fußball zusammen, was zusammengehört Mit Dynamo Dresden und Hansa Rostock spielen erstmals zwei Vereine aus der ehemaligen DDR in der Bundesliga.
- 1992/93 übernimmt Trainer-Legende Udo Lattek Schalke, fällt dort vor allem durch Werbe-Käppi und Ballonseide auf. Sportlich passt es nicht: Präsident Günter Eichberg entlässt ihn schon im Winter.
- 1993/94 erzielt Thomas Helmer das legendäre "Phantom-Tor"für Bayern gegen Nürnberg. Obwohl der Ball nicht drin ist, gibt Schiri Harm Osmers den Treffer. Bayern siegt mit 2:1. Nach Protest vom Club wird das Spiel wiederholt - und endet diesmal 5:0 für Bayern!
- 1994/95 ist die Geburtsstunde der Mutter aller Schwalben. Dortmunds Andy Möller fällt weit entfernt von Karlsruhes Dirk Schuster in den Strafraum, und Schiri Habermann drauf rein: Elfmeter! Der BVB dreht das Spiel und gewinnt 2:1.
- 1995/96 hat Mario Basler in Bremen Dauerstress mit Rehhagel-Nachfolger Aad de Mos. Im Januar fliegt der Holländer, im Sommer geht Basler zu Bayern.
- 1996/97 zaubert das "Magische Dreieck" um Fredi Bobic, Krassimir Balakov und Giovane Elber (v. l.) ein letztes Mal gemeinsam beim VfB Stuttgart.
- 1997/98 holt Giovanni Trapattoni Luft zur Wutrede auf seine Bayern-Profis. Sätze wie "Was erlauben Strunz?" oder "schwach wie eine Flasche leer" sind bis heute Kult!
- 1998/99 tritt Kung-Fu-Kahn in Action. Im April 1999 springt der Bayern-Torwart mit gestrecktem Bein aus seinem Tor, trifft fast Dortmunds Chapuisat. Zuvor hatte er Heiko Herrlich fast in den Hals gebissen.
- 1999/00 leitet Michael Ballack mit seinem Eigentor in Unterhaching am 34. Spieltag Leverkusens 0:2-Niederlage ein. Ein Punkt hätte Bayer zum Titel gereicht. Feiern konnte stattdessen der FC Bayern, der wegen der besseren Tordifferenz Meister wird.
Die DVD-Termine der SPORT BILD-Serie:
- DVD 2000/01 - 2009/10: Schon im Handel!
- DVD 1990/91 - 1999/00: 17. Oktober 2012
- DVD 1980/81 - 1989/90: 12. Dezember 2012
- DVD 1970/71 - 1979/80: 30. Januar 2013
- DVD 1963/64 - 1969/70: 20. März 2013
- DVD 2010/11 - 2012/13: 22. Mai 2013
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EA SPORTS
Häuptlinge und Indianer
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| | Im Spiel sieht die Pyramide der "Team-Dynamik" so aus |
Braucht eine Mannschaft im modernen Fußball noch den klassischen Führungsspieler, der in kritischen Situationen die Ärmel hochkrempelt und auch mal einen Gegenspieler auf die Tribüne grätscht, um ein Zeichen zu setzen? Oder funktioniert ein Team mit einer flachen Hierarchie besser? Diese Frage wird in Deutschland zurzeit heiß diskutiert.
Im neuen FUSSBALL MANAGER 13 von EA SPORTS, der ab dem 25. Oktober im Handel erhältlich ist, entscheidest du, wie viel Führungsspieler deine Mannschaft braucht. Das neue Feature "Team-Dynamik" erweckt die Mannschaft zum Leben. Die "Team-Matrix" erlaubt dem Manager einen tiefen Einblick in das Innenleben der Mannschaft. Mit Hilfe dieser Matrix, zusammen mit der zusätzlichen Hierarchie-Pyramide, kannst du genau sehen, wie gut deine Spieler integriert sind und welche Spieler Probleme haben oder verursachen.
Passen Neuverpflichtungen menschlich in die Mannschaft?
Im Bereich "Team-Dynamik" bekommst du einen schnellen Überblick über die Hierarchien im Team, über Rivalitäten, zwischenmenschliche Probleme von Spielern, deren persönliche Ziele, familiäre Beziehungen und vieles mehr. Du stehst bei der Analyse aber nicht alleine dar. Dein Co-Trainer hilft dir. Er kann auch psychologische Profile möglicher Neuverpflichtungen erstellen, um zu gewährleisten, dass der Spieler auch menschlich in die Mannschaft passt. Das hilft dabei, Probleme in der Zukunft zu vermeiden.
Im FUSSBALL MANAGER 13 verfolgt jeder Spieler auch seine individuellen Ziele. Als Manager musst du es schaffen, deinen Kader bei Laune zu halten. Dein Team wird nur erfolgreich sein, wenn du eine ausreichende Anzahl von Führungsspielern hast und wenn alle in die gleiche Richtung ziehen. Dazu musst du nicht nur die Rivalitäten unter den Spielern im Griff haben, sondern auch genügend Zeit in das Verständnis und in die Steuerung der Erwartungen der einzelnen Spieler stecken.
"Wichtig ist auf dem Platz!" - aber nicht nur da
Zusammengefasst: Für den Erfolg im FUSSBALL MANAGER 13 musst du die Kunst des Team-Managements auf allen Ebenen beherrschen. Je besser das funktioniert, desto stärker wird die Mannschaft auftreten. Eine geschlossene Mannschaft hat gegen ein besser besetztes Team aus zerstrittenen Einzelspielern gute Siegchancen.
Wo ein Spieler in der Mannschaftshierarchie steht, wird durch mehrere Kriterien festgelegt. Zunächst einmal ist die Spielstärke ausschlaggebend. Frei nach Otto Rehhagel: "Wichtig ist auf dem Platz!". Außerdem ist das versteckte Attribut "Führungsqualität" ausschlaggebend, das zwischen 1 (niedrig) und 10 (sehr hoch) variiert. Darüber hinaus ist wichtig, wie lange der Spieler schon im Verein spielt. Zusätzlich gibt es bestimmte Eigenschaften wie "Teamplayer" oder "Einzelspieler", die die Stellung innerhalb der Mannschaft beeinflussen. Langfristig muss jeder Manager selbst entscheiden, wie viele Häuptlinge und Indianer er in der Mannschaft haben möchte. Das macht das Managerleben so schwer. Und auch so schön.
FUSSBALL MANAGER 13 ist ab dem 25. Oktober im Handel erhältlich.
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OBM
Die Liga der außergewöhnlichen Shootingstars
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| | Mario Mandzukic hat sich einen weiteren Stern beim OBM verdient |
In jeder Bundesliga-Saison gibt es sie: Senkrechtstarter, positive Überraschungen und Spieler, die nach längerer Durststrecke wieder zur absoluten Topform finden. In der ersten Aufwertungsrunde dieser Saison wurden beim OBM nur die Stärken der Spieler angepasst, die sich besonders in den Vordergrund spielen konnten.
Bestes Beispiel dafür ist der Hannoveraner Szabolcs Huszti. Nach drei eher durchwachsenen Jahren bei Zenit St. Petersburg kehrte der Ungar im Sommer zu Hannover 96 zurück. Nach sieben Spieltagen steht der begnadete Techniker mit drei Toren und sieben Vorlagen auf Rang eins der Scorerliste. Seine Spielweise begeisterte die Fußballfans deutschlandweit. Die knapp 9000 Manager, die den Spielmacher in ihren Reihen haben, dürfen sich nun über die Anhebung seiner Stärke freuen: Huszti wird von vier auf fünf Sterne aufgewertet. Mit einem aktuellen Marktwert von 2.832.710 Euro ist er eines der Schnäppchen der Top-Kategorie.
Shaqiri und Mandzukic schlagen ein
Ähnlich stark wie der kreative Hannoveraner präsentierte sich bislang Bayerns Goalgetter Mario Mandzukic, der mit sechs Treffern die Torjägerliste anführt. Der Kroate steht bei über 6000 Managern im Kader und hat sich ebenfalls eine Aufwertung von vier auf fünf Sterne verdient. Bei einem Marktwert von 3.428.250 Euro lohnt sich der Kauf des beweglichen Kopfballungeheuers. Mit Xherdan Shaqiri begeisterte ein weiterer Münchner in der Anfangsphase der Saison. Der kompakte Schweizer zeigte überhaupt keine Anpassungsprobleme an die Bundesliga und war sofort eine vollwertige Alternative zu Ribery, Robben, Müller und Co. Seine überzeugenden Auftritte werden mit dem vierten Stern beim OBM belohnt. Knapp 3.500 Mitspieler trauten Shaqiri zu Saisonbeginn schon Großes zu.
Der Aufschwung des Hamburger SV wird häufig an Rafael van der Vaart festgemacht. Der Holländer konnte bisher auch durchweg überzeugen, ist mit fünf Sternen aber schon in der Kategorie der Spitzenkönner eingestuft. In seinem Schatten machten aber zwei weitere Mittelfeldspieler auf sich aufmerksam. Neuzugang Milan Badelj ist eine Mischung aus Abräumer und Spielmacher. Der Kroate spielte bisher ausgesprochen gut. Neben ihm auf der Doppelsechs agierte in den letzten vier Spielen der Deutsch-Türke Tolgay Arslan. Der gelernte Offensivspieler scheint im defensiven Mittelfeld seine Idealposition gefunden zu haben.
Fünf Arme - fünf Sterne
Beide Mittelfeldspieler bekommen einen Stern dazu. Während sich fast 2.500 Manager über den dritten Stern von Arslan freuen dürfen, haben Milan Badelj bisher nur 159 Mitspieler auf dem Zettel. Mit jetzt vier Sternen wird der Kroate bald sicher mehr Zuspruch erfahren. Tolgay Arslan ist mit einem momentanen Marktwert von 336.470 Euro darüber hinaus ein absolutes Schnäppchen. Hamburgs Torhüter Rene Adler verdiente sich in dieser Spielzeit nur Bestnoten. Gefühlt besitzt der ehemalige Nationaltorhüter fünf Arme. Jetzt hat er zumindest fünf Sterne beim OBM.
Zwei Spieler von Fortuna Düsseldorf konnten sich gleich um zwei Sterne verbessern. Torwart Fabian Giefer und Knipser Dani Schahin sind bisher die Garanten für den starken Start des Aufsteigers. Beide werden von einem auf drei Sterne aufgewertet. Wenn die beiden ihre Form weiterhin bestätigen, ist vielleicht im Winter sogar ein weiterer Stern möglich.
Doppelsechs der Eintracht überzeugt
Noch besser als die Fortuna ist Eintracht Frankfurt aus den Startlöchern gekommen. Auch bei der Eintracht ist die Doppelsechs das Herzstück der Mannschaft. Pirmin Schwegler und Sebastian Rode lassen hinten kaum etwas anbrennen und schalten blitzschnell nach vorne um. Als Belohnung gibt es den vierten Stern. Beide sind mit einem Marktwert von 1.188.600 Euro (Schwegler), bzw. 1.334.480 Euro (Rode) günstig zu haben. Nur unwesentlich mehr muss man für den Frankfurter Teamkollegen Takashi Inui hinlegen. Der Japaner kostet derzeit 1.377.970 Euro. Der Neuzugang aus Bochum ist bei den Hessen sensationell eingeschlagen und wird, wie seine Kollegen, auf vier Sterne aufgewertet.
Neben den bereits genannten Akteuren werden Mohamed Amsif (von zwei auf drei), Leon Andreasen (von zwei auf vier), Karim Bellarabi (von zwei auf drei), Koen Casteels (von einem auf drei), Ilkay Gündogan (von vier auf fünf), Aaron Hunt (von vier auf fünf) und Bastian Oszipka (von zwei auf drei Sterne) aufgewertet. Wer keinen dieser Akteure in seinen Reihen hat, muss nicht verzagen. Die nächste Runde, bei der die Sterne angepasst werden, kommt schon in der Winterpause. Aber aufgepasst, denn dann werden auch wieder Spieler abgewertet, die nicht die Erwartungen erfüllen konnten.
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