| Wahl |

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Ribery siegt
Nach jeder Bundesliga-Runde wird der “Spieler des Spieltags“ gewählt. Die User entscheiden, wem diese Ehre zuteil wird. Am 7. Spieltag fiel das Votum auf Franck Ribery. Dem Bayern-Star gelang beim 2:0-Sieg des FC Bayern gegen 1899 Hoffenheim ein Doppelpack. Mehr zum “Spieler des Spieltags“ finden Sie hier.
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| Mediathek |

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Bewegte Bundesliga
Film ab! Highlight-Videos, Interviews uvm. - die Mediathek auf bundesliga.de.
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Länderspiel-Vorschau
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Während die Bundesliga eine Pause einlegt, bereitet sich die deutsche Nationalmannschaft auf die beiden WM-Qualifikationsspiele am Freitag in Dublin gegen Irland und am Dienstag in Berlin gegen Schweden vor. Gegen die beiden vermutlich härtesten Gruppengegner will Bundestrainer Joachim Löw seine Erfolgsbilanz in Qualifikationsspielen fortsetzen. Seit 24 Partien ist Deutschland ungeschlagen. Und es sieht ganz gut aus, weil sich die meisten Nationalspieler in starker Form befinden.
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Traumtore
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Wieder wurden am vergangenen Wochenende zahlreiche Traumtore erzielt. Per Distanzschuss (Arango, Terrazzino), per Kopf (Werner, Farfan) oder nach einem Konter (Son). Ein Tor war schöner als das andere. Da fällt die Wahl sicher schwer.
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Virtuelle Bundesliga
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18 Clubs, eine Liga - und Du: Die Virtuelle Bundesliga hat begonnen. Du bist mehr als der 12. Mann. Mach Dich bereit für Deine Saison. Gib alles für Dich und Deinen Verein. Kürzlich startete die Virtuelle Bundesliga in ihre erste Spielzeit, direkt mit mehr als 30.000 Usern.
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| Wahl |

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Tor der Woche
Fünf Treffer für die Galerie! Nach jedem Spieltag der Saison stellt bundesliga.de ab Montag, 1 Uhr in der Nacht die fünf schönsten Treffer der vergangenen Spielrunde im Tor des Spieltags zur Wahl. Am 7. Spieltag gefielen vor allem die Tore von Gladbachs Arango, Freiburgs Terrazzino, Schalkes Farfan, Augsburgs Werner und Hamburgs Son. Noch bis Freitag, 18 Uhr entscheiden Sie, wer das schönste Tor des 7. Spieltags erzielt hat. Hier geht es zur Wahl.
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| TV-Plan |

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Bundesliga weltweit! >
Die Beliebtheit der Bundesliga kennt keine Grenzen. Nicht nur in Deutschland, in der ganzen Welt fiebern Fußballfans mit dem FC Bayern München, Borussia Dortmund und den anderen 16 Bundes- ligisten Woche für Woche mit. Um dem internationalen Publikum gerecht zu werden, präsentiert bundesliga.de ab sofort einen neuen weltweiten TV-Planer. Zu jedem Land gibt es den bzw. die richtigen Sender mit direktem Link zur jeweiligen Website. Hier geht es zum TV-Planer.
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| | Klaus Augenthaler |
Liebe Leserinnen und Leser,
die Bayern haben einen optimalen Start in die neue Saison erwischt, nach sieben Spielen noch eine weiße Weste und bereits ein komfortables Punktepolster auf Borussia Dortmund. Sie haben sich keinen Ausrutscher erlaubt und auch schwere Auswärtsspiele in Bremen und Schalke gewonnen. Das war zwar auch in der letzten Saison ähnlich, als sie auch zwischenzeitlich acht Punkte Vorsprung hatten und am Ende dennoch nicht Meister wurden. Aber ich bin mir sicher, dass sie daraus gelernt haben und sie diesmal durchstarten. Ausrutscher wie das 0:0 in Freiburg oder die Niederlage in Mainz werden sie sich meiner Meinung nach nicht mehr erlauben.
Für den guten Start sind mehrere Faktoren ausschlaggebend. Der Kader des FC Bayern ist in der Breite viel besser geworden. Die Abwehr wurde verstärkt, aber auch die Offensive. In der vergangenen Saison waren die Bayern von den Toren von Mario Gomez abhängig. Wenn er nicht traf, hatten sie ein Problem. Jetzt ist Gomez verletzt, aber er wird von Mario Mandzukic gut ersetzt. Und in der Hinterhand hat der FC Bayern auch noch einen Claudio Pizarro, der auch noch seine Tore machen wird.
Wichtig für die Bayern ist auch ein Bastian Schweinsteiger in Topform. In der letzten Saison war er öfter verletzt und dann auch bei der EM nicht 100-prozenitg fit. Ich hoffe, dass er jetzt gesund bleibt und seine alte Topform konstant bringt.
Die Bayern haben zwar im letzten Jahr beide Bundesliga-Duelle gegen Dortmund verloren. Aber schon damals war es sehr eng, sie waren nicht die schlechtere Mannschaft. Es fehlte auch ein bisschen das Glück. Aus dieser Saison und diesen Spielen haben die Bayern ihre Lehren gezogen. Nach zwei Jahren ohne Titel ist die Gier bei den Bayern wieder größer.
Die Niederlage in der Champions League bei Bate Borisov war vielleicht ein Warnschuss zur rechten Zeit. Die Münchener haben gesehen, dass es nicht reicht, wenn sie nicht ihre Leistung zu 100 Prozent abrufen. Und das kann ihnen auch in der Bundesliga passieren. Davor wird Jupp Heynckes warnen.
Jupp Heynckes habe ich als einen Trainer kennengelernt, der am liebsten in Ruhe arbeitet. Ich denke, dass der öffentliche Zirkus mit Matthias Sammer beigelegt ist. Als Trainer kann ich gut verstehen, dass Heynckes sich gewehrt hat. Aber vielleicht war die ganze Sache sogar gut, jetzt dürften die Grenzen abgesteckt sind.
Ich denke, dass den Bayern in dieser Saison nur Borussia Dortmund wieder gefährlich werden könnte. Der BVB spielt wieder einen Klassefußball, der sehr schön anzuschauen ist. Das macht richtig Spaß. Die neun Punkte Rückstand sind bei der Drei-Punkte-Regel aufzuholen. Das haben wir in der vergangenen Saison gesehen. Wenn die Bayern schwächeln sollten, muss Dortmund aber auch da sein. Für mich sind die Bayern in dieser Saison der Meisterschaftsfavorit. Ich glaube, dass sie durchmarschieren werden.
Ihr Klaus Augenthaler
Klaus Augenthaler hat in seiner aktiven Karriere als Profi nur für einen Club gespielt, für den FC Bayern München. Zwischen 1976 und 1991 absolvierte er 404 Bundesliga-Spiele für den Rekordmeister und erzielte dabei immerhin 52 Tore. Sieben Mal wurde er Deutscher Meister, drei Mal Pokalsieger. 1982 und 1987 stand er im Finale des Europacup der Landesmeister. 27 Mal streifte der heute 55-Jährige das Trikot mit dem Bundesadler über, letztmals im mit 1:0 gewonnenen WM-Finale von 1990 gegen Argentinien. Nach seiner Profikarriere wurde Klaus Augenthaler Trainer, zunächst A-Jugend- und Co-Trainer beim FC Bayern, danach Chefcoach beim Grazer AK, beim 1. FC Nürnberg, bei Bayer Leverkusen, beim VfL Wolfsburg und zuletzt bei der SpVgg Unterhaching. Derzeit ist er vereinslos.
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Länderspiel-Vorschau
Die Nationalspieler im Formcheck
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| | Leitwolf Bastian Schweinsteiger (re.) ist wieder zurück im Team |
Während die Bundesliga eine Pause einlegt, bereitet sich die deutsche Nationalmannschaft auf die beiden WM-Qualifikationsspiele am Freitag in Dublin gegen Irland und am Dienstag in Berlin gegen Schweden vor. Gegen die beiden vermutlich härtesten Gruppengegner will Bundestrainer Joachim Löw seine Erfolgsbilanz in Qualifikationsspielen fortsetzen. Die letzten 12 wurden alle gewonnen, seit der 0:3-Niederlage gegen Tschechien im Herbst 2007 gab es in 24 Partien um Qualifikationspunkte keine Niederlage mehr und auch nur drei Unentschieden.
Auch der Start in die Qualifikation zur WM-Endrunde 2014 in Brasilien ist gelungen. Bei den beiden Auftaktpartien gegen die Färöer (3:0) und in Österreich (2:1) gab sich die DFB-Auswahl keine Blöße. Die maximale Ausbeute von sechs Punkten wurde eingefahren, auch wenn einige spielerische Defizite unübersehbar waren. Die Nachlässigkeiten, die sich Deutschland vor allem in Wien leistete, sollten gegen die beiden EM-Teilnehmer Irland und Schweden abgestellt werden.
Vier Topspieler fehlen
Vor dem Doppelspieltag plagen den Bundestrainer einige Personalprobleme, mussten doch gestandene Spieler wie Mats Hummels und Mario Gomez sowie Lars Bender und Ilkay Gündogan verletzungsbedingt absagen. Dafür ist Bastian Schweinsteiger wieder mit an Bord. Wie es um die Form der Nationalspieler bestellt ist, die vermutlich in der Anfangsformation stehen, lässt sich auch an einigen Fakten ablesen, die die bundesliga.de-Datenbank zusammengestellt hat.
Torhüter Manuel Neuer wehrte in dieser Saison 15 der 17 Torschüsse auf sein Tor ab (88 Prozent). Er sah sich in sieben Spielen nur vier Großchancen gegenüber. Neuer blieb in fünf der sieben Partien ohne Gegentor, das ist Bundesliga-Bestwert.
Philipp Lahm gewann letzte Saison nur 54 Prozent seiner Duelle, der schwächste Wert seiner FCB-Karriere. Wird es nun wieder besser? In dieser Saison gewann er 61 Prozent seiner Zweikämpfe. Lahm gab schon zwei Torvorlagen in dieser Saison. Letzte Saison kam er auf vier Torvorlagen in 31 Spielen. Lahm hatte absolut gesehen 2011/12 die meisten Ballkontakte ligaweit (2918), gleiches gilt auch diese Spielzeit wieder (665, im Schnitt 95 pro Partie).
Marcel Schmelzer schwächelt
Holger Badstuber kam an den ersten Spieltagen auf der linken Abwehrseite zum Einsatz (wie zuvor zuletzt vor über eineinhalb Jahren oder wie auch bei der WM 2010). Er gewann hier starke 68 Prozent seiner Zweikämpfe (FCB-Bestwert). Kein Bundesligaspieler führte im Schnitt aber auch so wenige Zweikämpfe wie Badstuber (nur zehn pro Partie). Badstuber hat in dieser Saison nur eine Fehlpassquote von sieben Prozent. Wegen seiner Ruhe am Ball und seiner Passsicherheit steht er auch bei Joachim Löw hoch im Kurs.
Mannschaftskollege Jerome Boateng begann die letzte Saison meist als Rechtsverteidiger, seit Januar spielt er durchgehend in der Innenverteidigung. Er gewann gute 63 Prozent seiner Zweikämpfe, in der Luft aber nur 52 Prozent (letzte Saison 77 Prozent). Boateng vermeidet gerne unnütze Laufwege, vertraut auf sein Auge und seine Schnelligkeit. Dabei ist er manchmal nicht nur lässig, sondern auch fahrlässig.
Dortmunds linker Außenverteidiger Marcel Schmelzer gewann nur 52 Prozent seiner Zweikämpfe und ist damit einer der zweikampfschwächsten Abwehrspieler der Bundesliga. Er beging die zweitmeisten Fouls beim BVB (zwölf) und sah als einziger Borusse schon zweimal Gelb. Verbesserungswürdig ist in dieser Saison seine Passspiel: Seine Fehlpassquote beträgt 25 Prozent! Dennoch ist Schmelzer bei Klopp gesetzt, vor allem wegen seines unbändigen Einsatzwillens.
Podolski in Topform
Mittelfeldspieler Thomas Müller war schon an neun Toren beteiligt (vier Tore, fünf Torvorlagen), der zweitbeste Wert der Bundesliga hinter Hannovers Huszti. Letzte Saison sammelte Müller in der gesamten Hinrunde zehn Scorer-Punkte. Letzte Saison hatte er sein viertes Tor erst am 26. Spieltag erzielt. Müller bereitete gemeinsam mit Kroos die meisten Großchancen beim FCB vor (vier), das war schon letzte Saison der Fall.
England-Legionär Lukas Podolski stand bei Arsenal in allen sieben Ligaspielen in der Startelf. Er wurde aber auch immer ausgewechselt. Er erzielte zwei Tore und gab zwei Torvorlagen damit ist Podolski Topscorer bei den Gunners. Zudem traf er schon zwei Mal in der Champions League.
Comeback von Schweinsteiger
Marco Reus hat sich beim BVB im Zentrum als Grenzgänger zwischen Mittelfeld und Angriff auf Anhieb etabliert. Einzig gegen Leverkusen saß er auf der Bank, ansonsten stand er in allen Spielen in der Startelf. Am 1. Spieltag gegen Bremen erzielte Reus das erste Tor dieser Saison, gemeinsam mit Müller und Son ist er torgefährlichster Mittelfeldspieler der Liga (je vier Treffer). Noch nie war er zu einem so frühen Zeitpunkt der Saison so torgefährlich.
Rückkehrer Bastian Schweinsteiger hat zum ersten Mal in seiner Bundesliga-Karriere nach sieben Spieltagen schon drei Tore auf dem Konto. Alle Treffer gelangen ihm in Heimspielen. Schweinsteiger hatte in der letzten Saison die meisten Ballkontakte aller Spieler ligaweit (im Schnitt 101 pro 90 Minuten), in dieser Saison sind es bisher 93 pro 90 Minuten. Er gewann letzte Saison gute 55 Prozent seiner Defensivzweikämpfe (aktuell "nur" 51 Prozent).
Mario Götze stand zuletzt meist in der Startelf (in vier der letzten fünf Spiele), nachdem er zu Saisonbeginn nur Einwechselspieler gewesen war. Tore gelangen ihm aber nur als Joker: beim 2:1 gegen Bremen das Siegtor und noch eines beim 3:3 in Frankfurt. Kein Spieler der Liga war häufiger als Einwechselspieler erfolgreich. Der Supertechniker findet aber auch immer wieder den richtigen Moment für das Abspiel und bereitete in 62 Bundesliga-Spielen starke 22 Tore vor.
Özil bei Real nicht mehr unumstritten
Real-Star Sami Khedira spielt dort eine gute Rolle. Zwar muss er ab und zu auf die Bank, in den meisten wichtigen Spielen wurde er aber gebracht. In dieser Saison kam er in fünf der sieben Ligaspiele zum Einsatz, davon viermal in der Startelf (so wie am letzten Sonntag im Clasico in Barcelona).
Vereinskamerad Mesut Özil spielte eine glänzende Saison 2011/12 bei Real Madrid. Er wehrte einen Angriff auf seinen Stammplatz vom brasilianischen Superstar Kaka souverän ab und war auf dem Weg zum Meistertitel der Königlichen einer der überragenden Spieler. In 35 Einsätzen erzielte er vier Treffer und bereitete 17 Treffer vor. Özil war damit der beste Vorbereiter der Liga. In dieser Saison ist er bisher nicht mehr unumstritten, stand aber beim Clasico am Sonntag in Barcelona in der Startelf und gab die Vorlage zum 2:2-Endstand.
Mirsolav Klose, Deutschlands Alleinunterhalter im Angriff, traf in der Serie A in insgesamt 34 Einsätzen 18 Mal. In dieser Saison liegt er nach sieben Spieltagen mit fünf Treffern auf Platz zwei der Torschützenliste in der Serie A (hinter Neapels Edison Cavani). Am letzten Sonntag in Pescara (3:0) schnürte er einen Doppelpack.
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Bundesliga-Datenbank
Das lange Warten der Torlosen
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| | Jerome Boateng hat in 119 Bundesliga-Spielen noch nie getroffen |
Besser der Knoten platzt spät als nie. Das hat sich sicherlich auch Daniel Baier gedacht, dem am vergangenen Freitag in seinem 68. Bundesliga-Spiel sein erstes Bundesliga-Tor gelang. Die bundesliga.de-Datenbank hat zusammengestellt, welche prominenten Spieler noch auf ihr erstes Erfolgserlebnis in Deutschlands höchster Spielklasse warten.
Es ist viel Zeit vergangen, seit der heute für den FC Augsburg kickende Daniel Baier sein Debüt in der Bundesliga gab. Genau genommen über neun Jahre. Am 13. September 2003 schickte ihn der damalige "Löwen"-Trainer Falko Götz für ein paar Sekunden beim 3:1-Sieg des TSV München 1860 gegen den 1. FC Köln aufs Feld.
19 Jahre alt war Daniel Baier damals. Auf immerhin 12 Bundesliga-Einsätze kam er in der Saison 2003/04. Anschließend spielte der Mittelfeldspieler für den VfL Wolfsburg und den FC Augsburg mal in der Bundesliga, mal in der 2. Bundesliga. Während er im Bundesliga-Unterhaus in 145 Spielen immerhin fünf Tore erzielte, musste er sich in der Eliteliga gedulden.
Boatengs traurige Bestmarke
Aber in seinem 68. Einsatz hat sich Daniel Baier nun endlich den Status eines Bundesliga-Torschützen verdient. Die Rangliste der aktuell noch torlosen Feldspieler der Bundesliga führt ein Bayern-Profi an. Jerome Boateng hat bis heute in keiner seiner 119 Partien ein Tor erzielt, obwohl er 68 Mal auf den gegnerischen Kasten ballerte.
Jerome Boateng stand in der Bundesliga zusammen 8.973 Minuten auf dem Platz - das entspricht fast 150 Stunden bzw. über sechs volle Tage. Nur einer seiner Torschüsse verdiente das Prädikat "Großchance", einmal scheiterte er am Aluminium.
Auch in der Nationalelf (26 Spiele), der Champions League (15) und im DFB-Pokal (17) traf er nie ins Tor. Immerhin: In der Europa League hat er im März 2010 für den Hamburger SV beim RSC Anderlecht getroffen (3:4-Niederlage).
Tobias Weis verfehlte 69 Mal das Tor
Mit gehörigem Abstand folgt Leverkusens Verteidiger Daniel Schwaab, der in seinen 84 Spielen leer ausging, es aber auch nur 14 Mal versuchte. Platz 3 geht an Hannovers Mittelfeldspieler Manuel Schmiedebach (82 Spiele/29 Versuche).
Dahinter komplettieren Bremens Philipp Bargfrede (79 Spiele/63 Versuche) und Hoffenheims Tobias Weis (78 Spiele/69 Versuche) die Top 5 der Spieler, die keine Angst und Schrecken verbreiten. Nach Torschüssen ohne Tor ist übrigens nicht Boateng der erfolgloseste, sondern Tobias Weis: Der Hoffenheimer hat in 78 Bundesliga-Spielen 69 Torschüsse abgegeben - alle ohne Torerfolg.
Rekordhalter Markus Schuler
In der Bundesliga-Historie reihen sie sich aber weit hinten ein. Rekordhalter ist der früher für Hannover und Bielefeld in der Bundesliga aktive Markus Schuler, der in 182 Bundesliga-Spielen torlos blieb und damit den ehemaligen Mönchengladbacher Thomas Eichin (180 Spiele) knapp hinter sich ließ.
Hans-Jürgen Ripp (Hamburger SV) folgt mit 177 torlosen Spielen auf Platz 3 vor Ferdinand Wenauer (1. FC Nürnberg, 168 Spiele) und Philipp Bönig (VfL Bochum, 140 Spiele). Der heutige Sportdirektor von Borussia Mönchengladbach, Max Eberl hat es auf Platz 15 der "Torlosen" immerhin mit 104 Bundesliga-Spielen noch in den Club der Spieler mit Hundert Einsätzen und mehr geschafft.
Schwager traf im 267. Spiel
Aber es gibt noch Hoffnung für Jerome Boateng & Co. Der Kaiserslauterner Verteidiger Dietmar Schwager traf erstmals in seinem 267. Bundesliga-Spiel und ist damit mit weitem Abstand der Feldspieler, der am längsten auf sein Premierentor warten musste. Am 11. August 1973 durfte auch er endlich jubeln. Das gefiel ihm so gut, dass er nur eine Woche später gleich seinen zweiten Treffer nachschob.
Hinter Schwager folgt der ehemalige Lauterer Trainer Marco Kurz auf Platz 2. In seinem 175. Spiel gelang ihm sein erstes Tor. Der Schalker Hans-Jürgen Becher folgt mit dem ersten Torjubel im 145. Spiel auf Platz 3 vor Gunter Metz (Kaiserslautern und Karlsruhe), der in seiner 143. Partie traf, und Tobias Willi (Freiburg, Duisburg), der sich bis zu seinem 141. Spiel in Geduld üben musste.
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Kevin Trapp
"Wir müssen uns vor Niemandem verstecken"
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| | Kevin Trapp ist seit Saisonbeginn die neue Nummer 1 der Hessen |
Eintracht Frankfurt ist die Überraschungsmannschaft der Bundesliga. Daran ändert auch die jüngste 0:2-Niederlage in Mönchengladbach nichts. Der Aufsteiger rangiert immer noch auf Platz 2 und konnte auch im Borussia-Park spielerisch überzeugen. Zu den Stützen der Mannschaft zählt der aus Kaiserslautern gekommene Eintracht-Keeper Kevin Trapp. Der 22-Jährige spricht im Interview mit bundesliga.de über den tollen Saisonstart und die Ziele der Hessen.
bundesliga.de: Herr Trapp, jetzt haben Sie auch einmal das Gefühl kennengelernt, mit der Eintracht ein Bundesliga-Spiel zu verlieren. Mönchengladbach hat eigentlich nicht viel getan, bis Juan Arango aus 30 Metern auf ihr Tor schoss.
Kevin Trapp: Wir wussten alle, dass Arango eine richtig gute Schusstechnik hat. So ein Tor schießt er auch nicht jede Woche. Es ist natürlich ärgerlich, wenn man durch so ein Ding in Rückstand gerät, weil wir das Spiel im Griff hatten und man die Verunsicherung der Gladbacher gemerkt hat. Deswegen ist es umso ärgerlicher und unnötig, das Spiel zu verlieren.
bundesliga.de: Die Eintracht ist immer noch Tabellen-Zweiter und hat die Erwartungen damit sicherlich übererfüllt. Wie erklären Sie sich diesen Traumstart?
Trapp: Wir stehen auf dem Platz, um die Spiele zu gewinnen. Das haben wir in den ersten Spielen getan. Fünf Siege, ein Unentschieden. Unser Anspruch ist es, die Spiele zu gewinnen. Dass wir nicht jedes Spiel gewinnen werden, war uns auch klar. Aber wir müssen weiter von Spiel zu Spiel denken. Dann werden wir sehen, was passiert.
bundesliga.de: Was zeichnet die Eintracht aus?
Trapp: Jeder kämpft für den Anderen. Es macht mir jeden Tag Spaß zum Training zu fahren und mit der Mannschaft zu trainieren. Wir haben einen extrem guten Teamgeist. Es wird ab und zu auch mal ein Späßchen gemacht, was meiner Meinung nach auch sein muss. Ich freue mich, dass ich den Schritt nach Frankfurt gemacht habe. Auch wegen des neuen Torwarttrainings. Ich hatte einen Tapetenwechsel, sehe andere Trainingsmethoden. Für mich ist das sehr gut. Ich bin mir sicher, dass es der richtige Schritt war.
bundesliga.de: Wie ist Ihr Verhältnis zu Ihrem Vorgänger im Tor, der Eintracht-Legende Oka Nikolov?
Trapp: Ich kann nur für mich sprechen. Wir verstehen uns sehr gut. Mich freut es, mit ihm trainieren zu dürfen, weil er über eine große Erfahrung verfügt. Von ihm kann ich sicher noch einiges lernen.
bundesliga.de: Nach dem tollen Start träumen die Fans schon von Europa. Korrigiert die Eintracht Ihr Saisonziel Klassenerhalt nach oben?
Trapp: Nein. Das Ziel der Eintracht, der Klassenerhalt, wird auch trotz des guten Saisonstarts nicht nach oben korrigiert. Wir geben auch keine Punktzahl vor, wir wollen die Klasse halten.
bundesliga.de: Die nächsten beiden Eintracht-Gegner heißen Hannover 96 und VfB Stuttgart, zwei Vereine, die international spielen. Wir schwer sind die Aufgaben?
Trapp: Wir haben jede Woche eine schwere Aufgabe. Wir haben aber in der Vergangenheit schon bewiesen, dass wir uns vor Niemandem verstecken müssen. Gegen Hannover ist Zuhause alles drin. Das ist eine sehr spielstarke Mannschaft. Aber vorher haben wir zwei Wochen Länderspielpause.
Lesen Sie hier das komplette bundesliga.de-Interview mit Kevin Trapp.
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Fans
Der 1. FC Köln nimmt virtuell Kurs auf Europa
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| | Die Kölner Fans halten ihrem FC auch in der 2. Bundesliga die Treue |
Dass auf der Kölner Südtribüne vom Europapokal geträumt wird, obwohl die Realität in der Liga eine andere ist, ist fast schon sprichwörtlich. In Köln sind die Gläser eben immer halbvoll. Mindestens.
In einem Bereich belegt der FC aber aktuell schon einen Spitzenplatz: Auf den Social-Media Plattformen Facebook, Twitter und Co. erfreut sich der Traditionsklub großer Beliebtheit. Viele Fans nehmen aktiv am sozialen Netzwerk teil. Daran haben auch der fünfte Abstieg aus der Bundesliga und der schleppende Start in die laufende Saison der 2. Bundesliga nichts geändert.
Dialog mit den Fans
Am 2. Oktober vermeldete der Verein den 30.000. Follower bei Twitter. Nur fünf weitere Vereine konnten diese Marke bisher knacken. Eine Woche später verfolgen schon 30.500 Anhänger über https://twitter.com/fckoeln das "Gezwitscher" des Vereins. Im Frühjahr 2010 startete der FC als einer der ersten Klubs seine offiziellen Auftritte bei Facebook und Twitter. Im Laufe der Zeit kamen noch Google+ und ein eigener Youtube-Kanal hinzu.
Maurice Sonneveld ist der Verantwortliche für die Neuen Medien und betreut die verschiedenen Plattformen. Für ihn ist vor allem der Dialog mit den Fans wichtig: "Wir betrachten die verschiedenen Plattformen nicht als Einwegkanal, sondern möchten die Anhänger mit einbinden." So können die Fans über Twitter Fragen zu verschiedenen Themen direkt an die zuständigen Verantwortlichen senden. Zusätzlich finden regelmäßig "FC-Live-Tweets" statt. Dann können alle FC-Fans unter dem Hashtag "FragFC" jeweils einen Verantwortlichen oder Aktiven mit Fragen bombardieren. Unter Anderem stellten sich so schon Präsident Werner Spinner und Mittelfeld-Juwel Christian Clemens den Fragen der FC-Gemeinde. In zwei Wochen wird Neuzugang Tobias Strobl via Twitter Rede und Antwort stehen.
Riesige Facebook-Gemeinde
Seit dem Start des offiziellen Accounts "zwitscherte" der FC mittlerweile über 13.500 News mit maximal 140 Zeichen. Mittlerweile hat sich aus der Mitte der vielen Twitter-Freunde des FC ein eigener Fanclub gebildet. Die "Sektion Twitter" unterstützt die Kölner nicht nur virtuell, sondern ist bei den Heimspielen auch mit eigener Fahne im Stadion vertreten.
Der Erfolg auf Twitter wird von der Facebook-Seite des Klubs noch übertroffen. Über 305.000 User haben seit 2010 auf den "Gefällt mir"-Button gedrückt. Auch hier ist der FC in der absoluten Spitzengruppe. Etwa drei Mal am Tag werden hier die Anhänger über alles Wichtige auf dem Laufenden gehalten. An Spieltagen wird etwa eine Stunde vor dem Anpfiff die Aufstellung bekannt gegeben. So wissen die Facebook-Nutzer schon vor den Besuchern im Stadion, mit welcher Elf ihr Verein an diesem Tag antritt. Das kommt bei den Fans sehr gut an.
Fast 3.000.000 Videoaufrufe auf Youtube
Genau wie der "NetCologne FC-TV Star-Talk" der auf dem vereinseigenen Youtube-Kanal ausgestrahlt wird. In der ersten Ausgabe der monatlichen Talkrunde war Trainer Holger Stanislawski zu Gast. In der kommenden Sendung wird Torhüter Timo Horn zu sehen sein. Fast 3.000.000 Videoaufrufe verzeichnet der FC-Kanal mittlerweile auf Youtube.
Die Fans halten dem FC auch weiterhin auf ganzer Linie die Treue. Kein Wunder, denn wie heißt es in der Klub-Hymne der "Höhner": "Un mer jonn met dir, wenn et sin muss durch et Füer". Auf Hochdeutsch: "Und wir gehen mit dir, wenn es sein muss durchs Feuer."
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Robert Koch
"Wir brauchen nicht nach oben schielen"
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| | Robert Koch wartet noch auf seinen ersten Saisontreffer |
Dyanmo Dresden hat seinen Aufschwung der letzten Wochen fortgesetzt. Beim 1. FC Köln holten die Sachsen ein 1:1-Unentschieden. Damit verbesserte sich Dresden auf Platz 10 der Tabelle der 2. Bundesliga. Dynamo-Mannschaftskapitän Robert Koch stellte sich zum Interview mit bundesliga.de .
bundesliga.de: Herr Koch, Dynamo hat vor der Saison einige Änderungen im Kader vollzogen. Wie gut harmoniert die neue Mannschaft bereits?
Robert Koch: Wir haben in den letzten beiden Spielen vier Punkte geholt, das ist positiv. Wir hatten viele Neuzugänge, einige Verletzungen haben einige Spieler außer Gefecht gesetzt. Jetzt merkt man auch im Training, dass wir immer besser zueinander finden. Auch im Spiel nach vorne hat es zuletzt ganz gut ausgesehen. Jetzt haben wir eine lange Pause, die wir nutzen wollen.
bundesliga.de: Dresden hat schon gegen eine Reihe starker Mannschaften wie Hertha, Kaiserslautern oder 1860 München gespielt. Wie zufrieden sind Sie mit der bisherigen Ausbeute von neun Punkten?
Koch: Es hätte etwas besser aussehen können. Aber wir können dennoch zufrieden sein. Wir sollten nicht so viel auf die Tabelle schauen. Für uns zählen die Punkte. Dass noch mehr geht, das wollen wir zeigen. Dafür werden wir arbeiten und dann den Klassenerhalt rechtzeitig perfekt machen.
bundesliga.de: Das zweite Jahr nach einem Aufstieg gilt als das schwierigere. Stimmt die alte Fußballweisheit?
Koch: Ja. Die Gegner passen besser auf einen auf. In der Offensive ist es nicht mehr so einfach, zu Chancen zu kommen. Unsere Unbekümmertheit war in der letzten Saison ein bisschen unser Plus. Teilweise wurden wir vom Gegner unterschätzt. Aber wir wussten, dass sich das ändern würde. Wir haben auf alle Fälle die Qualität, auch in diesem Jahr in der 2. Bundesliga zu bestehen.
bundesliga.de: Im vergangenen Jahr wurde Dynamo Neunter und hat damit schon einmal eine Hausnummer gesetzt. Ist die Platzierung nicht der Maßstab, geht noch mehr?
Koch: Nein. Die Euphorie ist in Dresden sicherlich nach erfolgreichen Ergebnissen immer groß. Bei uns ist das ähnlich wie in Köln. Es gibt nur oben und unten und kein Mittelmaß. Entweder müssen wir auf die Euphoriebremse treten oder die Stimmung mitnehmen. Unser Ziel ist ganz klar der Klassenerhalt. Wir spielen erst wieder die zweite Saison in der 2. Bundesliga. Wir haben viele neue Spieler im Kader, müssen uns noch finden. Wir brauchen nicht nach oben schielen.
bundesliga.de: Im nächsten Spiel trifft Dynamo auf Tabellenführer Eintracht Braunschweig. Wie schätzen Sie den Gegner ein?
Koch: Die Eintracht ist sicherlich die Überraschung in dieser Saison. Sie haben sich nicht großartig verstärkt und spielen seit geraumer Zeit mit fast dem gleichen und nur punktuell verbesserten Kader. Das zahlt sich aus. Ihr System und ihr Kampfgeist stimmen. Im Moment haben sie auch ein bisschen Glück. Aber der Erfolg gibt ihnen Recht, sie sind ungeschlagen. Wir sind gut vorbereitet auf die Eintracht und wollen vor heimischer Kulisse wieder positive Schlagzeilen schreiben.
Lesen Sie hier das komplette bundesliga.de-Interview mit Robert Koch.
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DFL & SPORT BILD
Große DVD-Serie
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SPORT BILD startet in Zusammenarbeit mit der DFL Deutsche Fußball Liga die DVD-Serie "50 Jahre Bundesliga". Große und kleine Momente, Rekorde und Kurioses der jeweiligen Jahrzehnte werden auf insgesamt sechs DVDs zusammengefasst. Jede Ausgabe erscheint im Paket mit dem aktuellen SPORT BILD-Heft und ist für 4,90 Euro erhältlich.
Am Mittwoch, 17. Oktober 2012, erscheint die zweite DVD der Reihe, sie umfasst die Bundesliga-Saisons 1990/1991 bis 1999/2000. Was für ein spektakuläres Bundesliga-Jahrzehnt! Erleben Sie noch einmal, wie Guido Buchwald Stuttgart 1992 zum Titel köpfte, das dramatische Abstiegs-Endspiel 1996 zwischen Leverkusen und Kaiserslautern und wie die Roten Teufel als Wiederaufsteiger 1998 Deutscher Meister wurden. Sehen Sie vier Triumphe des FC Bayern und wie der BVB zum Spitzenklub aufstieg. Zehn Spielzeiten - kompakt in 117 Minuten!
Die weiteren DVDs folgen zwischen November 2012 und Mai 2013. Den Abschluss bildet die sechste Ausgabe mit einem Rückblick auf die Saisons 2010/11 bis 2012/2013. Ein Highlight der Serie sind die zahlreichen Kommentare von Fußball-Legenden wie Franz Beckenbauer, Ottmar Hitzfeld, Felix Magath, Matthias Sammer, Huub Stevens und Rudi Völler sowie die legendären Tore der jeweiligen Saison.
SPORT BILD-Chefredakteur Matthias Brügelmann: "Die Bundesliga wird 50 und SPORT BILD ist seit 25 Jahren mit am Ball - ein doppelter Anlass zum Feiern!" Die DVD-Serie wäre sicher auch ein schönes Weihnachtsgeschenk.
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EA SPORTS
Bayern auch in der Virtuellen Bundesliga ganz vorne
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| | Bei der PS3 und auch auf der XBox 360 ist der FC Bayern vorne |
Über 10 Tage nach dem Start der Virtuellen Bundesliga kristallisiert auch im neuen Spielmodus von "Fifa 13" eine Dominanz der Bayern-Akteure hinaus. Sowohl im PS3- als auch im XBox 360-Ranking stehen User an der Spitze, die für den Rekordmeister auf Punktejagd gehen.
"ElPrincipeLui" sammelte auf der Playstation die meisten Zähler und führt die Tabelle mit über 200 Punkten Vorsprung vor dem Frankfurter "BenediktSaltzer" an. Bayern vor Frankfurt. Diese Konstellation ergibt sich auch auf der PS3 nach den ersten Spieltagen.
Freiburg auf der XBox stark
Auf der XBox 360 ist der Hoffenheimer "KF Tissa" mit 1623 Punkten erster Verfolger von Bayern-Crack "apeX MilchKaese", der mit 1746 Zählern an der Spitze liegt. Insgesamt ist Bayern München auf der Playstation in der Breite noch stärker vertreten als auf der Xbox. Neben Spitzenreiter "ElPrincipeLui" stehen mit "russen_play16", "Latiino93" und "mariov1987" gleich drei weitere Bayern-Fans in der Top 10. User vom Hamburger SV, dem VfB Stuttgart, Schalke 04, Borussia Dortmund und Borussia Mönchengladbach komplettieren die Rangliste.
Auf der Xbox stellt der SC Freiburg mit "InHuman I Ace", "SerhatG4o1" und "night65" gleich drei der besten zehn Spieler. Bayern und Augsburg sind jeweils doppelt vertreten. Außerdem schafften es User von Schalke 04 und dem Hamburger SV ins Ranking. Wie in der "echten" Bundesliga spricht die individuelle Stärke für den FC Bayern München.
Ob das aber reicht, auch in der Gesamtwertung ganz oben zu stehen, wird sich in der nächsten Woche zeigen. Dann wird das erste Vereinsranking veröffentlicht, in das die Spiele aller Nutzer eingehen, nicht nur die der erfolgreichsten. Zumindest auf der Xbox scheint der SC Freiburg dort ein ernstzunehmender Konkurrent für den Rekordmeister zu sein. Soweit sind die Mannen von Christian Streich in der Realität wahrscheinlich noch nicht.
Großes Finale am Saisonende
Virtuelle Bundesliga ist als regulärer Onlinespielmodus in FIFA 13 für PS3 und Xbox 360 integriert und ohne zusätzliche Kosten exklusiv für die Bundesligafans in Deutschland, Österreich und der Schweiz verfügbar. Basierend auf dem Spielmodus "Seasons" werden für beide Plattformen ab sofort monatlich die Qualifikanten für das offizielle Offline-Livefinale am Ende der Saison bestimmt.
Die Teilnehmer hierfür setzen sich demnach aus den Topplatzierten der monatlichen Gesamtranglisten, den Erstplatzierten der jeweiligen Clubrangliste am Ende der Saison und den Siegern von vier offiziellen Offline-Qualifikationsturnieren zusammen. Insgesamt stehen sich somit 64 Spieler im großen Offline-Livefinale, das für die Chancengleichheit aller am PC gespielt wird, gegenüber. Der Meister der Virtuellen Bundesliga wird dann von der DFL, EA SPORTS und adidas offiziell mit einer von Seiten der DFL eigens gefertigten Meisterschale geehrt.
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OBM
Halloween-Cups - der schaurige Herbstklassiker!
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| | Beim OBM geht's jetzt auch um die beliebten Halloween-Cups |
Jetzt wird es gruselig. Seit dem 10. Oktober kann man für 21 Tage beim Offiziellen Bundesliga Manager (OBM) an der beliebten Halloween-Pokalserie teilnehmen, bei der es original Trikots und bare KIX (spielinterne Währung) zu gewinnen gibt. Der schaurig-schöne Pokalspaß gehört seit Jahren für jeden OBM-Mitspieler zum Pflichtprogramm.
Spezielle Gimmicks sorgen für einen besonders gruseligen Spielspaß bei den Halloween-Cups. So zeigt sich das Wetter, bei dem die Mannschaften im Stadion antreten müssen, dem Event entsprechend von seiner schaurigen Seite: Regen und Wolken sorgen für eine herbstliche Atmosphäre.
Am 10. Oktober geht es los
Die Halloween-Cups findet man in der Suche unter Turniere in der oberen Navigation. Die Pokale sind mit einem Kürbis-Symbol bei den Suchergebnissen versehen. Für nur einen KIX kann man sich mit 15 anderen Mannschaften um die fünf KIX Siegprämie streiten. Die Pokale mit den jeweils 16 Teilnehmern starten täglich um 18 Uhr, sobald sich ausreichend Teams für den Wettbewerb angemeldet haben.
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Damit jeder Mitspieler die Chance auf die KIX und die einzigartigen Kürbis-Trophäen hat, werden die Halloween-Pokale hinsichtlich der Kaderwerte unterschieden. In der ersten Gruppe messen sich die Mitspieler, deren Team einen Wert bis zu 60 Millionen hat, in der zweiten Gruppe ermitteln diejenigen die Gewinner, bei denen sich der Kaderwert zwischen 60 und 90 Millionen bewegt und in der dritten Gruppe treffen die Manager aufeinander, deren Spieler mehr als 90 Millionen Euro wert sind.
Club-Trikots in der Verlosung
Aber nicht nur die Sieger werden belohnt. Unter allen Teilnehmern der Halloween-Cups werden am Ende des Wettbewerbs insgesamt zehn signierte Trikots von Bayer 04 Leverkusen, FSV Mainz 05, VfB Stuttgart, 1. FC Köln, TSV 1860 München, FC Augsburg, FSV Frankfurt, Hertha BSC, FC St. Pauli, VfL Bochum verlost .
Steigen Sie jetzt bei den Spooky-Pokalen ein, holen Sie sich für Ihre Trophäen-Sammlung einen der begehrten Halloween-Pokale und sichern Sie sich die Siegprämie.
Hinweis: Es werden immer ausreichend Wettbewerbe vorgehalten und die Teilnahme ist nicht auf eine bestimmte Anzahl an Pokalen begrenzt.
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Ein Kapitel der Erfolgsgeschichte
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| | Jürgen Muth referierte aus der Sicht des Stadionbetreibers |
Hochwasseralarm in Bremen! Eine Sturmflut an der Nordsee hat den Pegel der Weser um mehr als vier Meter steigen lassen. Ein noch höherer Pegelstand könnte jetzt auch das Bundesliga-Spiel von Werder Bremen im Weserstadion gefährden, das unmittelbar in Ufernähe steht. Ein Expertenteam um Werder Bremens Veranstaltungsleiter Hinrich von Hallen muss nun über das weitere Vorgehen – und eine mögliche Spielabsage - entscheiden.
"Zum Glück ist ein solches Szenario noch nicht eingetroffen. Aber es ist aufgrund unserer geografischen Lage möglich und wird bei der Risikobewertung im Vorfeld jedes Spiels von Werder berücksichtigt", sagt von Hallen. Das Bremer Beispiel war eines von zahlreichen hoch interessanten Themen, die im Rahmen der internationalen DFL-Konferenz "Veranstaltungsleitung im Lizenzfußball" am 10. Oktober in der Münchner Allianz Arena zur Sprache kamen.
Reibungslose spielorganisatorische Abwicklung von jährlich 612 Spielen der Bundesliga und 2. Bundesliga
Mehr als 90 Teilnehmer – darunter alle Vertreter aus den 36 Clubs des Ligaverbandes - und Gäste aus sechs Ländern nahmen an der Konferenz teil, die erstmals in dieser Form und Größe veranstaltet wurde. Zweifellos ist die reibungslose spielorganisatorische Abwicklung von jährlich 612 Spielen der Bundesliga und 2. Bundesliga ein wesentlicher Baustein der Erfolgsgeschichte Bundesliga. Und sorgt im Zusammenspiel mit den modernen Arenen, moderaten Eintrittspreisen und hoher sportlicher Attraktivität für jährliche steigende Besucherzahlen.
Sabine Funk, langjährige Expertin für die Organisation verschiedener Großveranstaltungen, gab neben ihrer Moderatorentätigkeit während der Konferenz einen generellen Überblick zur Veranstaltungsleitung. Nach der Tragödie der Duisburger Loveparade im Jahr 2010 habe sich die Veranstaltungswelt nachhaltig verändert und das Crowd Management sei in den Fokus gerückt. Dieses umfassende Konzept sieht besonders die systematische Planung für und die kontinuierliche Beobachtung von Bewegungen und Versammlungen von Menschen vor.
Versammlungsstättenverordnung für Veranstaltungsleiter bedeutsam
Rechtsanwalt Volker Löhr gab einen Überblick über gesetzliche Rahmenbedingungen. Für Veranstaltungsleiter ist vor allem die Versammlungsstättenverordnung entscheidend, die unter anderem auf Pflichten von Betreibern, Veranstaltern und Beauftragten eingeht. Eindeutige Absprachen über Befugnisse und Kompetenzen gelte es zu treffen; Aufgaben – etwa für Ordnungsdienste – müssten klar definiert und auch kontrolliert werden.
Wie die Theorie in die Praxis umgesetzt werden kann, stellte Andreas Rösner, Sicherheitsbeauftragter des VfL Bochum, vor. Volker Fürderer, Geschäftsführer FC Schalke 04 Arena Management GmbH, erklärte das Modell einer Laufkarte für den Schalker Ordnungsdienst. Mit Hilfe einer speziellen Software wird für jeden Ordner eine Laufkarte erstellt, die seinen Standort in der Arena bestimmt und seine festgelegten Aufgaben beschreibt. Diese Laufkarte führt der Ordner mit sich, die Aufgaben können je nach Art der Veranstaltung angepasst werden.
"Bundesliga bietet ein Stadionerlebnis für jedermann"
Jürgen Muth, Geschäftsführer Allianz Arena München Stadion GmbH, schilderte aus Sicht des Betreibers, wie Sicherheitskonzepte bei großen internationalen Veranstaltungen abgestimmt würden. Am Beispiel des Champions League Finales 2012 zwischen dem FC Bayern und dem FC Chelsea zeigte Muth die verschiedenen Interessen der Clubs, Verbände und Behörden auf, die letztlich auch immer den Betreiber der Allianz Arena berührten.
Ein weiterer Themenblock der Veranstaltung beschäftigte sich mit der Frage, warum die Zuschauerzahlen der Bundesliga Jahr für Jahr steigen und weltweit nur noch von einer Profiliga übertroffen wird, nämlich der nordamerikanischen Football League NFL. Birger Naß, Abteilung Spielbetrieb und Lizenzierung DFL, erklärte in seinem Vortrag, dass die DFL-Philosophie im Bereich Spielorganisation und Stadion auf Nachhaltigkeit basiert. Die WM 2006 in Deutschland habe zwar mit dem Bau der modernen Arenen einen wichtigen Impuls gegeben und die Auslastung der Bundesliga-Stadien habe in der Saison 2005/06 deshalb auch bei 80 Prozent gelegen. Aber in der Spielzeit 2011/12 sei die Auslastung sogar bei 95 Prozent angelangt. "Die Bundesliga bietet ein Stadionerlebnis für jedermann: für viele Altersgruppen auf den Stehplätzen, für Familien in speziellen Blocks bis hin zu den Business-Kunden in den Logen. Mit ihren nachhaltigen Angeboten sprechen die Clubs alle gesellschaftlichen Gruppen an", so Birger Naß.
Umwelt und Ökologie als wichtige Themen in den Stadien
Am Beispiel Wolfsburg veranschaulichte Thomas Franke, Leiter Organisation und Stadionbetrieb VfL Wolfsburg, wie steigende Besucherzahlen in der Volkswagen Arena mit einer verbesserten Infrastruktur korrespondieren. Ein Kinderspielplatz im Familienblock, optimierte Plätze für Rollstuhlfahrer und Fans auf der Blindenreportertribüne, eine Skylounge und neue Clubs für Fans und Business-Kunden sind einige Beispiele eines noch viel umfassenderen Service-Angebots beim VfL.
Auch das Thema Umwelt und Ökologie spielt eine immer größere Rolle in den Stadien. Joachim Baur, Abteilung Spielbetrieb und Lizenzierung DFL, und Daniel Bleher vom Ökoinstitut e.V., stellten verschiedene Maßnahmen vor, die zu signifikanten Einsparungen im CO2-, Strom- oder Wasserverbrauch geführt haben.
3D-Software bei Stadionmanagern im europäischen Ausland im Einsatz
Ein Blick über die Grenzen der Bundesliga rundete die Veranstaltung ab. John Beattie, Veranstaltungsleiter für das Emirates Stadion von Arsenal London, berichtete, dass bei Heimspielen bis zu 3000 bei Arsenal beschäftigte Personen im organisatorischen Einsatz sind. Frank Wijnveld, Manager des Philips Stadions vom PSV Eindhoven, und Raphael Pollet, Sicherheitsverantwortlicher beim französischen FC Valenciennes, präsentierten unterschiedliche 3D-Software, die die Stadionsituation bei Einlass, Spielverlauf und Auslass wiedergeben kann.
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