| Wahl |

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Wer wird Spieler des Spieltags?
Nach jeder Bundesliga-Runde wird der “Spieler des Spieltags“ gewählt. Die User entscheiden, wem diese Ehre zuteil wird. Am 5. Spieltag stehen noch bis Freitag, 28.9., 18 Uhr, folgende sechs Spieler zur Wahl: Huszti (Hannover), Ribery und Schweinsteiger (Bayern), Firmino (Hoffenheim), Inui (Frankfurt) und Schürrle (Leverkusen). Mehr zum “Spieler des Spieltags“ finden Sie hier.
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Bewegte Bundesliga
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Bundesliga-Vorschau
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Satte 33 Tore fielen am 5. Spieltag unter der Woche. Das macht Appetit auf mehr, die Vorfreude auf Spieltag 6 und den Abschluss einer hochinteressanten englischen Woche ist groß. Mit den beiden Westschlagern Fortuna Düsseldorf gegen den FC Schalke 04 und Borussia Dortmund gegen Borussia Mönchengladbach, dem Nord-Süd-Gipfel Werder Bremen gegen Bayern München sowie sechs weiteren spannenden Partien kommt in der Bundesliga garantiert keine Langeweile auf.
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Offensivspektakel?
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Seit sieben Spielen wartet Werder Bremen gegen Bayern München auf einen "Dreier". Das wollen die Hanseaten mit dem Rückenwind des ersten Auswärtssiegs in Freiburg ändern. Doch der Rekordmeister hat einen Traumstart hingelegt und strotzt vor Selbstvertrauen.
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Auf zu neuen Ufern
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Nach einem "Lehrjahr" beim VfL Bochum mischt der Japaner Takashi Inui jetzt mit Eintracht Frankfurt die Bundesliga auf. Im Tretboot erzählt der neue Eintracht-Star aus Fernost über seine bisherige Zeit in Deutschland und spricht über Vergleiche mit Shinji Kagawa.
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| Wahl |

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Tor der Woche
Fünf Treffer für die Galerie! Nach jedem Spieltag der Saison stellt bundesliga.de ab Montag, 1 Uhr in der Nacht die fünf schönsten Treffer der vergangenen Spielrunde im Tor des Spieltags zur Wahl. Am 5. Spieltag gefielen vor allem die Tore von Hamburgs van der Vaart, Freiburgs Schmid, Hannovers Huszti, Hoffenheims Usami und Dortmunds Reus. Noch bis Freitag, 18 Uhr entscheiden Sie, wer das schönste Tor des 5. Spieltags erzielt hat. Hier geht es zur Wahl.
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Die Beliebtheit der Bundesliga kennt keine Grenzen. Nicht nur in Deutschland, in der ganzen Welt fiebern Fußballfans mit dem FC Bayern München, Borussia Dortmund und den anderen 16 Bundes- ligisten Woche für Woche mit. Um dem internationalen Publikum gerecht zu werden, präsentiert bundesliga.de ab sofort einen neuen weltweiten TV-Planer. Zu jedem Land gibt es den bzw. die richtigen Sender mit direktem Link zur jeweiligen Website. Hier geht es zum TV-Planer.
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| | Bernd Krauss |
Liebe Leserinnen und Leser,
auch wenn Borussia Dortmund in den letzten beiden Spielen Punkte liegen gelassen hat, ist der BVB am Samstag im Spitzenspiel gegen Borussia Mönchengladbach nach meiner Ansicht klarer Favorit. Für mich kommt es nicht überraschend, dass die "Fohlen" noch nicht so spielen wie im vergangenen Jahr. Es zeigt sich, dass die Abgänge von drei Leistungsträgern noch nicht 1:1 kompensiert werden konnten.
Vielleicht kam in der vergangenen Saison in der Öffentlichkeit nicht so gut rüber, wie wichtig auch ein Defensivspieler wie Roman Neustädter für die Borussia war, der ganz stark in der Balleroberung ist. Generell zeigt Gladbach einige Abwehrschwächen, sie lassen zu viele Räume. In den letzten beiden Spielen haben sie sehr glücklich jeweils unentschieden gespielt. Auch im vergangenen Jahr hatten sie solche Spiele, aber dann hat Marco Reus sein Tor und den Unterschied ausgemacht. Er fehlt der Borussia sehr, sie ist derzeit kaum in der Lage, sich aus dem Spiel heraus Torchancen zu erspielen.
Borussias Sportdirektor Max Eberl hat recht, wenn er als Saisonziel eine Platzierung zwischen Rang 7 und 9 ausgibt. Das ist realistisch. Mir war klar, dass es nicht einfach so weitergehen würde wie in der vergangenen Saison. Es wäre schon ein großer Erfolg, wenn sich die Borussia im Mittelfeld etabliert. Auch die Champions League wäre zu früh gekommen, nachdem man ein Jahr zuvor fast noch abgestiegen wäre.
In Mönchengladbach geht es darum, sich zu stabilisieren. Trainer Lucien Favre muss noch seine Mannschaft finden. Und dann kommt die Zusatzbelastung Europa League noch dazu. Die Gladbacher haben jetzt auch ein schweres Programm mit dem Spiel in Dortmund, der Europa-League-Partie gegen Fenerbahce und dem Heimspiel gegen Frankfurt. Danach weiß man dann ungefähr, wohin die Reise geht.
Borussia Dortmund hat eine sehr gute Mannschaft, hatte aber in den letzten beiden Spielen ein paar Probleme in der Rückwärtsbewegung. Sie haben unglücklich in Hamburg verloren, hätten dort aber nach den Chancen auch 5:3 gewinnen können. Vielleicht hat der BVB doch unterschwellig den Gegner etwas unterschätzt. Die Mannschaft wird auch in dieser Saison wieder ganz oben mitspielen, an eine erneute Titelverteidigung glaube ich aber nicht so recht.
In dieser Saison scheinen die Bayern das Maß aller Dinge zu sein. Sie wollen sich nicht noch so eine Saison wie im vergangenen Jahr erlauben, dafür ist die Mannschaft zu stark. Es wird kein Selbstläufer, aber es wird schwer werden, diese Bayern, die jetzt auch bereits viel Selbstvertrauen getankt haben, aufzuhalten.
Noch abschließend ein Wort zu Fortuna Düsseldorf. Ich habe die Fortuna häufig gesehen und muss dem Verein ein Kompliment machen. Im Rahmen ihrer finanziellen Möglichkeiten hat die Fortuna es sehr gut gemacht. Davor muss man den Hut ziehen. Jeder erwartet, dass die Mannschaft gegen den Abstieg spielen wird. Sie steht defensiv gut, und die Gegner sind es selbst schuld, wenn sie nicht in der Lage sind, gegen die Fortuna Tore zu erzielen. Insofern ist die Kritik an der Spielweise der Düsseldorfer nicht berechtigt.
Ihr Bernd Krauss
Bernd Krauss hat in seiner 15 Jahre dauernden aktiven Profikarriere für Borussia Dortmund, Rapid Wien und Borussia Mönchengladbach gespielt. Der Abwehrspieler absolvierte 168 Bundesliga-Spiele und erzielte dabei acht Tore. Der gebürtige Dortmunder nahm auch während seiner Zeit bei Rapid die österreichsiche Staatsangehörigkeit an, bestritt 22 Länderspiele für Österreich und nahm an der WM 1982 in Spanien teil. Nach Ende seiner aktiven Laufbahn im Jahr 1990 wurde der heute 55-Jährige Trainer. Er arbeitete in Deutschland, Spanien, Österreich, Griechenland, in den Vereinigten Arabischen Emiraten und im Iran. Seine bekanntesten Clubs waren Borussia Mönchengladbach, mit der er 1995 den DFB-Pokal gewann, Real Sociedad, Borussia Dortmund, RCD Mallorca, Aris Thessaloniki, Admira Wacker Mödling und CD Tenriffa. Bernd Krauss lebt in Mönchengladbach und ist derzeit ohne Verein.
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Bundesliga-Vorschau
Nord-Süd-Gipfel und zwei Westschlager
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| | Bremen fordert die Bayern, Hunt und Lahm im Zweikampf |
Satte 33 Tore fielen am 5. Spieltag unter der Woche. Das macht Appetit auf mehr, die Vorfreude auf Spieltag 6 und den Abschluss einer hochinteressanten englischen Woche ist groß. Mit den beiden Westschlagern Düsseldorf gegen Schalke und Dortmund gegen Mönchengladbach, dem Nord-Süd-Gipfel Bremen gegen Bayern sowie sechs weiteren spannenden Partien kommt in der Bundesliga garantiert keine Langeweile auf.
Mal eine Frage an die Fußballexperten. Welcher Verein war der erste Club aus dem Westen der Republik, der Deutscher Meister wurde? Schalke 04? Borussia Dortmund? Der 1. FC Köln? Rot-Weiss Essen? Nein, alles falsch. Es war Fortuna Düsseldorf im Jahr 1933 mit einem 3:0-Erfolg gegen Schalke 04. Ein Jahr später begann die große Ära der "Knappen", die zwischen 1934 und 1942 sechs Meisterschaften gewannen.
Das sind natürlich Geschichten aus der grauen Vorzeit des Fußballs, es zeigt aber ein bisschen, dass die Paarung Fortuna Düsseldorf gegen den FC Schalke 04, die am Freitagabend den 6. Spieltag dieser Saison einläutet, durchaus zu den Klassikern des deutschen Fußballs gehört. 15 Jahre lang mussten die Fans auf diese Partie verzichten. Nach dem Wiederaufstieg der Fortuna kommt es nun endlich wieder zum Aufeinandertreffen.
Hält Düsseldorfs Null auch gegen Schalke?
Bei ihrer letzten Begegnung auf Bundesliga-Parkett waren die schon damals von Huub Stevens trainierten "Königsblauen" im Mai 1997 nicht richtig bei der Sache. Drei Tage nach ihrem 1:0-Hinspielerfolg im Finale des UEFA-Cups gegen Inter Mailand ließen es die Schalker, die in der Bundesliga abgeschlagen auf Platz 10 standen, ruhig angehen. Düsseldorf siegte 1:0 im alten Parkstadion, stieg aber trotzdem ab. Schalke gewann den UEFA-Pokal. Insgesamt ist die Schalker Bilanz gegen Düsseldorf bei 17:9-Siegen in 36 Bundesliga-Spielen eindeutig positiv, selbst am Rhein gab es mehr Schalker Efolge (7:6).
An diesem Spieltag ist es das Duell des Tabellen-Fünften Düsseldorf gegen den Vierten Schalke und damit auch tabellarisch das Spitzenspiel. Der ungeschlagene Aufsteiger verblüfft die Experten mit einem Abwehrbollwerk, dem die "Bild-Zeitung" gleich einen Bestwert der besonderer Art zuschrieb. Die Fortuna ist unter allen Erstligisten Europas der einzige Verein, der ohne Gegentor blieb. Fünf Mal stand die Null bereits hinten.
Allerdings blieben die Rheinländer auch in drei der fünf Spiele ohne eigenen Treffer, darunter auch in den beiden bisherigen Heimspielen. Die Schalker hingegen haben schon zehn Tore erzielt und damit durchschnittlich zwei Treffer pro Spiel markiert. Die "Knappen" sind auf dem Papier eindeutig der Favorit, werden die Fortuna aber dennoch sicherlich nicht auf die leichte Schulter nehmen.
Der Meister schwächelt in der Defensive
Im zweiten Westschlager treffen am Samstagabend in Dortmund der etwas aus dem Tritt geratene Meister BVB auf die ebenfalls strauchelnde Borussia aus Mönchengladbach aufeinander. Die Westfalen blieben in zwei aufeinander folgenden Auswärtsspielen sieglos und kassierten in Hamburg (2:3) und Frankfurt (3:3) zudem jeweils drei Gegentore. Mit acht Punkten steht Dortmund nur auf Platz 6 und liegt bereits sieben Zähler hinter Tabellenführer Bayern München. Auch die Gladbacher, die seit fünf Pflichtspielen auf einen "Dreier" warten, haben noch lange nicht die Form der Vorsaison gefunden.
Damals wirbelte noch Marco Reus in ihren Reihen und erzielte 18 Tore. Jetzt kickt der 23-jährige Nationalspieler für den BVB und dürfte auch trotz der in Frankfurt erlittenen Kapseldehnung einsatzbereit sein für das erste Spiel gegen seinen Ex-Club. Sein Nachfolger bei den "Fohlen", Luuk de Jong, kämpft dagegen noch mit Anpassungsproblemen an eine neue Liga und einen neuen Verein.
Weserstadion hat an Schrecken verloren
Zum 81. Mal steigt das Borussen-Duell, die Bilanz ist beinahe ausgeglichen. 27 Siege BVB, 27 Unentschieden, 26 Siege Gladbach, darunter auch das legendäre 12:0 am letzten Spieltag der Saison 1977/78. Seit dem Wiederaufstieg der "Elf vom Niederrhein" konnten die Dortmunder aber in acht Spielen bei zwei Unentschieden 5:1-Siege für sich verbuchen.
Die Dortmunder müssen gewinnen, wollen sie nicht weiter an Boden auf den FC Bayern verlieren, der alle acht Pflichtspiele der noch jungen Saison für sich entscheiden konnte und nun im alten Nord-Süd-Gipfel bei Werder Bremen gastiert. Es ist die 47. Begegnung der beiden Topteams an der Weser, wo Werder mit 19:13-Siegen noch eine klar positive Heimbilanz aufweist.
In den letzten fünf Jahren konnte Bremen den Bayern daheim allerdings nur ein Unentschieden abtrotzen. Das Weserstadion hat somit einiges an Schrecken für die Münchener verloren. Immerhin zeigt die Formkurve der Hanseaten in dieser Spielzeit wieder deutlich nach oben. Dennoch ist der Rekordmeister klarer Favorit.
Frankfurt will oben dranbleiben
Hinter dem Starensemble von der Isar behauptet Eintracht Frankfurt, der wie Mitaufsteiger Düsseldorf neben den Bayern als einziges Team noch unbesiegt ist, Platz 2. Die Hessen, die mit 14 Toren die zweitbeste Offensive der Bundesliga stellen, empfangen am Sonntag den SC Freiburg und wollen ihren Topstart weiter ausbauen.
In den weiteren Spielen des 6. Spieltags will Bayer Leverkusen seine Aufholjagd gegen Greuther Fürth fortsetzen. Gleiches gilt für die zuletzt zweimal siegreichen Hoffenheimer gegen Schlusslicht Augsburg. In Nürnberg will der VfB Stuttgart seine Talfahrt stoppen. In Hamburg kommt es zum Nordderby gegen Hannover 96. Den Abschluss bildet schließlich die Partie Wolfsburg gegen Mainz.
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Bundesliga-Datenbank
Die Angst des Schützen
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| | Elfmeterschützen wie Mats Hummels haben momentan die Seuche |
Es war eine Bilanz des Schreckens. In der vergangenen Woche bekamen fünf der sieben deutschen international vertretenen Vereinen einen Elfmeter zugesprochen. Alle fünf wurden verschossen. Weder Mats Hummels (Dortmund), noch Klaas-Jan Huntelaar (Schalke), Mario Mandzukic (Bayern) oder Oscar Wendt (Mönchengladbach) trafen auf europäischer Ebene, noch Andre Schürrle (Leverkusen) in der Bundesliga. Zufall oder neuer Trend? Ein Blick in die bundesliga.de-Datenbank verschafft Klarheit.
Täuscht es, oder haben die Fußballer ein bisschen verlernt, Elfmeter zu schießen? Nur noch selten sieht der Fan einen knallhart und dennoch platziert geschossenen Strafstoß der Kategorie "unhaltbar". Der Mönchengladbacher Filip Daems gehört zu den Repräsentanten dieser seltener zu werden scheinenden Spezies, die nach dem Motto verfahren: "Mich interessiert nicht, was der Torwart macht, ich knalle den Ball einfach in die Ecke und fertig."
Zuletzt war immer häufiger zu beobachten, dass die Schützen den Keeper ausgucken und verladen. Gut geschossen waren diese Elfmeter lange nicht immer, platziert auch nicht, doch es reichte, den Ball eben in die Ecke zu schieben, in die der Torhüter nicht hechtete. Ein Spezialist dieser Kategorie ist etwa der Düsseldorfer Jens Langeneke, der so in der vergangenen Saison neun Elfer am Stück verwandelte, bis der zehnte abgewehrt werden konnte.
Geringe Erfolgsquote vom Punkt aus
Doch was sagen die unbestechlichen Fakten? In der noch jungen Saison wurden nur 66 Prozent aller Strafstöße verwandelt (sechs von neun). Bleibt die Bundesliga auf diesem niedrigen Niveau, wäre das am Saisonende ein historischer Negativrekord.
Eine schwache Erfolgsquote bei Strafstößen ist allerdings kein Trend der letzten Jahre, im Gegenteil: In der letzten Saison wurden 87 Prozent aller Strafstöße verwandelt (66 von 76). Das war die beste Erfolgsquote der Historie!
Drei von vier Elfern sitzen
In der kompletten Bundesliga-Geschichte wurden 74 Prozent aller Strafstöße im Tor untergebracht. Allgemein ist der Einfluss des Zufalls nach vier Spieltagen natürlich noch sehr groß. In der Historie der Liga gab es immerhin drei Spielzeiten, in denen an den ersten vier Spieltagen nicht einmal die Hälfte der Strafstöße verwandelt wurden.
1964/65 wurden nur vier von zehn (40 Prozent), 2003/04 nur vier von neun (44 Prozent) und 1972/73 sieben von 15 Strafstößen (47 Prozent) verwandelt. 1972/73 gab es an den ersten vier Spieltagen also gleich acht Fehlversuche (Rekord für die ersten vier Spieltage). Beinahe drei Mal so viele wie in der laufenden Spielzeit.
Nur Schürrle und van der Vaart "Wiederholungstäter"
Damals waren unter den Fehlschützen eine Reihe von Spielern, die zwei Jahre später Weltmeister wurden (Heynckes, Höttges, Kapellmann, Kremers und Keeper Nigbur gehörten dem 74er WM-Kader an).
Betrachtet man die Fehlschützen der laufenden Saison, muss man sich keine großen Sorgen machen: Aaron Hunt hat nach seinem Fehlschuss noch zwei Mal verwandelt, steht insgesamt bei vier Toren bei fünf Versuchen. Auch Vedad Ibisevic hat in dieser Saison erstmals vergeben, steht ebenfalls bei vier von fünf in seiner Bundesliga-Karriere. Für Andre Schürrle war der Fehlschuss schon der zweite in seiner Karriere (drei von fünf verwandelt), genauso wie für den Hamburger Rafael van der Vaart, der neun seiner bisher elf Strafstöße verwandelt hat.
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Steven Cherundolo
"Das Einzige, was zählt, ist das Kollektiv"
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| | Steven Cherundolo spielt seit 13 Jahren vor Hannover 96 |
Hoher Besuch für Steven Cherundolo vor dem Spiel gegen den 1. FC Nürnberg. Der oberste Diplomat der USA in Deutschland gab sich die Ehre in der AWD Arena - US-Botschafter Philip D. Murphy. "Eine Ehre für mich", war Hannovers Kapitän auf Nachfrage von bundesliga.de sichtlich stolz. "Er ist sehr fußballbegeistert und hat in unserer Heimat viel für den Fußball getan." Und nicht nur das: "Mir gehört in den USA eine Frauenmannschaft in New York", verriet Murphy den anwesenden Journalisten."
Ausnahme für den Kapitän
Für so einen Gast im Stadion fiel es den Verantwortlichen nicht schwer, Cherundolo aus der Konzentration aus dem Spiel zu reißen. "Unseren US-Nationalspieler soll der Botschafter schon persönlich kennenlernen", sagte 96-Präsident Martin Kind über das ungewöhnliche Zusammentreffen kurz vor dem Anpfiff: "Das kann Steven Cherundolo mit seiner Erfahrung sicher gut verkraften".
Und er verkraftete es nicht nur, sondern zeigte beim 4:1 über den Club vor den Augen des Botschafters eine starke Leistung - wie die gesamte Mannschaft, die damit die Scharte der 1:3-Niederlage in Hoffenheim auswetzte und sich damit in der Spitzengruppe festsetzte.
bundesliga.de: Wie war das Gefühl, vor dem US-Botschafter zu spielen.
Steven Cherundolo: Schön, dass er heute gekommen ist. Es ist eine Ehre für mich, dass ich ihn kennenlernen durfte.
bundesliga.de: Ist er denn eher ein Freund des runden Leders statt des ovalen beim American Football?
Cherundolo: Oh ja, er ist sehr fußballbegeistert und hat in unserer Heimat viel für den Fußball getan.
bundesliga.de: Gegen den "Club" hat Hannover mit 4:1 gewonnen. Das Ergebnis spricht eine deutliche Sprache...
Cherundolo: Es war eine tolle Leistung unserer Mannschaft. Wir haben das Spiel jederzeit dominiert und so gut wie nichts zugelassen.
bundesliga.de: Was macht Hannover nun schon in der dritten Saison in Folge zu einem Top-Team?
Cherundolo: Wir gewinnen und verlieren gemeinsam. Das Einzige, was zählt, ist das Kollektiv. Namen sind austauschbar. Und als Kollektiv präsentieren wir uns sehr stark.
bundesliga.de: Und dann ist ja noch Rückkehrer Szabolcs Huszti in einer super Form und Top-Scorer der Liga. Wie sehen Sie seine Leistung?
Cherundolo: Er hat ein tolles Auge, verteilt die Bälle optimal, ist torgefährlich und sich nach hinten auch nicht zu schade, mal die Grätsche auszufahren. Ich freue mich, dass er wieder da ist. Er ist ein perfekter Spieler. Fußball macht ihm einfach Spaß.
bundesliga.de: Bereits am Samstag geht es weiter. Da kommt es zum Nord-Derby beim Hamburger SV, der nach dem Spiel mit einer Gala seinen 125. Geburtstag feiern wird. Wird Hannover sich als "schlechter Gast" erweisen und den Hamburgern die Party versauen?
Cherundolo: Schön wär's.
Lesen Sie hier das komplette bundesliga.de-Interview mit Steven Cherundolo.
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Top-News und exklusive Hintergründe
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Fans
Deutsche Ordnung und amerikanischer Optimismus
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| | Hoffenheim-Fans gibt es überall, auch in San Francisco |
Die Satzung des Fanclubs beginnt in Englisch: "1. The name of this club is "1899 Hoffenheim San Francisco Bay Area Fanclub”. 2. Its headquarters are in San Francisco, CA.” Mit Beginn des 4. Paragrafen der Fanclubsatzung wechseln die deutsch-amerikanischen Hoffenheim-Freunde in die deutsche Sprache: Kein Wunder, denn der Präsident stammt aus Deutschland und die Satzung beschreibt nun größtenteils die Rechte und Pflichten der Mitglieder - deutsche Ordnung muss auch an der Westküste der USA sein.
Tom Enderes heißt der Gründer und Präsident des "1899 Hoffenheim San Francisco Bay Area Fanclubs”, David Lutterkort und Will Bell sind die beiden anderen Vorstände.
Offizielle Fanclub-Gründung am 26. September 2011
"Meckesheim is my home town”, erklärt Enderes seine Verbindungen aus der Metropolregion im nördlichen Teil des US-Bundesstaates Kalifornien zum Bundesligisten aus der Metropolregion Rhein-Neckar. Zwischen Meckesheim und Hoffenheim liegt dagegen nur eine Entfernung von kaum sieben Kilometern.
In den 80er und 90er Jahren ist Enderes noch regelmäßig durch Hoffenheim gefahren, ohne große Dinge von der TSG gehört zu haben. Umso größer war die Überraschung in seiner neuen Heimat von der Kunde des 1899-Durchmarschs. "Erst 2009 habe ich erfahren, dass Hoffenheim in der Bundesliga spielt und habe es erst nicht glauben wollen. Wenn jemand in den neunziger Jahren gesagt hätte, dass Hoffe mal in der Bundesliga spielen würde, wäre der doch für verrückt erklärt worden. Ich habe dann in San Francisco herumgefragt, wer gerne Gründungsmitglied eines Fanclubs werden möchte. Am 26. September 2011 war dann die offizielle Gründung", sagt Enderes.
Informationen über bundesliga.de und achtzehn99.de
Mit aktuell acht Mitgliedern im Alter zwischen 20 und "Ü40" zählen Hoffenheims Amerikaner natürlich zu den kleineren Fanclubs. Doch angesichts der Tatsache, dass die Bundesliga in Kalifornien eine Liga unter vielen ist und in Konkurrenz zu anderen populäreren US-Sportarten steht, ist die Fanclubgröße verständlich. "Eigentlich kennen sich hier oft nur Leute mit noch jüngeren europäischen Wurzeln in der Bundesliga und bei den deutschen Clubs gut aus. Von der deutschen Nationalmannschaft sieht man ab und zu mal Trikots auf der Straße, während einer Weltmeisterschaft natürlich ein paar mehr."
Die besten Quellen, um an ausführliche Informationen über die Bundesliga und 1899 Hoffenheim heranzukommen, sind für Enderes die Webseiten bundesliga.de und achtzehn99.de sowie verschiedene Fanclubseiten. Es habe auch mal einen guten Internetservice mit Live-Berichterstattung gegeben, doch sei dieser wieder eingestellt worden.
"When we win the championship for the very first time"
Zu einem Heimspiel in die WIRSOL Rhein-Neckar-Arena oder zu einem Bundesliga-Auswärtsspiel von 1899 haben es die Mitglieder des San Francisco Bay Area Fanclubs bislang noch nicht nach "good old Germany" geschafft. Dafür treffen sie sich regelmäßig in San Francisco während der Bundesliga-Saison und zu anderen Fußball-Großereignissen. Mit dem typisch amerikanischen Optimismus hatten die Gründungsmitglieder aber auch angekündigt, sich zusätzlich bei besonderen Anlässen zu treffen: "Like when we win the championship / Meisterschaft for the very first time."
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Timo Horn
"Wir kommen da unten raus"
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| | Timo Horn ist die neue Nummer 1 des 1. FC Köln |
An Timo Horn lag es bisher ganz sicher nicht, dass der 1. FC Köln so schwer aus den Startlöchern kam. Der 19 Jahre alte Torwart, der seit Saisonbeginn die Nummer 1 beim FC ist, zeigte ansprechende Leistungen und war auch beim ersten Saisonsieg der "Geißbock-Elf" gegen den FSV Frankfurt ein sicherer Rückhalt. Jetzt hofft er im Gespräch mit bundesliga.de, dass der Erfolg der Wendepunkt in dieser Saison gewesen könnte.
bundesliga.de: bundesliga.de: Herr Horn, der 1. FC Köln hat gegen den FSV Frankfurt mit 2:1 gewonnen und am 7. Spieltag den ersten Saisonsieg eingefahren. Wie fühlt sich das an?
Timo Horn: Man ist auf jeden Fall erst einmal erleichtert. Wir hatten die Chancen, einen Dreier mitzunehmen, schon in vielen Spielen zuvor. Aber wir haben einfach nicht die Tore gemacht. Diesmal hat es zum Glück mit zwei Toren aus dem Spiel heraus geklappt. Es wäre sicherlich eng geworden, wenn wir nur ein Tor erzielt hätten. Aber dadurch, dass wir zwei Tore vorgelegt haben, hatte ich immer das Gefühl, dass wir das Spiel nach Hause fahren, auch wenn es am Ende noch einmal etwas brenzlig wurde.
bundesliga.de: Wie haben Sie das Kölner Umfeld in den Tagen des ausbleibenden Erfolgs erlebt?
Horn: Die Unterstützung der Fans ist nicht selbstverständlich in der Situation, in der wir uns befinden. Wir haben den Umbruch vollzogen. Dann lief der Anfang nicht so, wie wir ihn uns vorgestellt haben. Es ist Wahnsinn, wie die Fans hinter uns stehen. Nicht zuletzt deswegen haben wir den Sieg geholt.
bundesliga.de: Für den FC lief es nicht so gut, für Sie persönlich dagegen schon.
Horn: Stimmt. Bisher lief es ganz gut. Ich merke, dass ich immer besser reinkomme in die 2. Bundesliga. Ich habe anfangs ein paar Spiele gebraucht, um mich daran zu gewöhnen. Ich fühle mich mit jedem Spiel sicherer und bin nicht nervös. Aber auch wenn es für mich ganz gut gelaufen ist, bin ich ein Teil der Mannschaft. Da war ich wie jeder andere in den letzten Wochen auch sehr enttäuscht. Deshalb freue ich mich jetzt über den Sieg umso mehr. Am Freitag wollen wir daran anknüpfen.
bundesliga.de: Wie ist Holger Stanislawski in den letzten Tagen aufgetreten? Hat man ihm die Anspannung angemerkt?
Horn: Nein. Der Trainer ist immer ruhig und gelassen und versucht, uns täglich im Training das nötige Vertrauen zu geben. Das braucht unsere sehr junge Mannschaft auch. Es gibt sicher auch Spieler, die schnell an sich zweifeln. Und dann hilft einem das Vertrauen des Trainers weiter. Wir haben im Training auch eine gute Stimmung. Dort merkt man nicht, dass wir erst wenige Punkte gesammelt haben. Mit dem Trainer bin ich rundum zufrieden.
bundesliga.de: Jetzt steht wieder ein schweres Auswärtsspiel an, die Reise geht nach Paderborn. Warum tut sich der FC auswärts bislang so schwer und blieb noch ohne Punkt? Was muss besser werden?
Horn: Das Spiel bei Union Berlin (1:2, die Red.) war die Ausnahme. Da haben wir bis auf zehn Minuten am Anfang nicht gut gespielt. Wir müssen die entscheidenden Zweikämpfe in der Defensive gewinnen und unsere Chancen besser verwerten. Daran arbeiten wir täglich im Training. Der Trainer wird uns auf den kommenden Gegner gut vorbereiten und einstellen.
bundesliga.de: Kann der Erfolg gegen Frankfurt der Wendepunkt in dieser Saison gewesen sein?
Horn: Ja, ich hoffe es. Wir haben jetzt fünf Punkte und stehen in der Tabelle nach wie vor erst einmal unten. Wir wollen von Spiel zu Spiel schauen. Unser nächster Gegner Paderborn ist am Freitag schon ein starker Gegner. Wir müssen versuchen, uns weiter aus der Situation zu befreien, möglichst zu null spielen, hinten wenig zulassen und ein oder zwei Tore zu machen. Dann bin ich guter Dinge, dass wir da unten rauskommen.
Lesen Sie hier das komplette bundesliga.de-Interview mit Timo Horn.
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EA SPORTS
Anstoß für FIFA 13 mit rekordverdächtigen Zahlen
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| | EA SPORTS FIFA 13 wurde bereits mehr als 1 Million Mal vorbestellt |
EA SPORTS FIFA 13, der neueste Teil der erfolgreichen Fußballsimulationsreihe, ist ab sofort im Handel und über Origin als digitaler Download erhältlich. Bereits im Vorfeld wurden über 1 Million Spiele weltweit vorbestellt und die Demo von mehr als 4,6 Millionen Fans aus 123 Ländern auf PlayStation 3, Xbox 360 und PC gespielt - die größte Zahl in der Geschichte der EA SPORTS-Spiele.
Das weltweit stetig steigende Interesse am Spiel lässt sich auch an den Social Media-Zahlen ablesen. So hat die EA SPORTS-Fußball-Community auf Facebook aktuell mehr als 10 Millionen "Likes" und auch das deutsche EA SPORTS Profil ist in den letzten Monaten auf gegenwärtig 646.000 Fans angestiegen. Einer aktuellen Erhebung zufolge wurde FIFA 13 außerdem in den drei Tagen nach Veröffentlichung der Demo alle 1,3 Sekunden auf Twitter, YouTube und anderen Social Media-Plattformen erwähnt.
"Virtuelle Bundesliga" als regulärer Spielmodus in FIFA 13 integriert
Exklusiv und nur in Deutschland, Österreich und der Schweiz haben Fußballfans mit FIFA 13 erstmals die Chance, den komplett neuen Online-Spielmodus "Virtuelle Bundesliga" zu erleben. Die "Virtuelle Bundesliga" ist als regulärer Spielmodus in FIFA 13 für PS3 und Xbox 360 integriert und ohne zusätzliche Kosten verfügbar. Mehr Informationen zur Virtuellen Bundesliga gibt es auf der offiziellen Webseite.
FIFA 13 ist für PlayStation 3, Xbox 360, PC, PlayStation Vita, Nintendo Wii, PlayStation 2, Nintendo 3DS und PSP (PlayStationPortable) erhältlich. Im November folgt zudem eine Version von FIFA 13 für die neue Nintendo WiiU. Das Spiel ist des Weiteren im App Store für iPhone, iPad und iPod touch erhältlich. Von der USK erhielt FIFA 13 eine Freigabe ab 0 Jahren.
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OBM
Schnäppchen-Preise bei Giefer und der Eintracht
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| | Fabian Giefer steht im September beim OBM hoch im Kurs |
Es ist keine Seltenheit, dass Aufsteiger gut in eine Bundesliga-Saison starten. Doch einen derartigen Höhenflug wie ihn gerade Eintracht Frankfurt und Fortuna Düsseldorf hinlegen, haben wohl nur wenige Experten erwartet. Im Offiziellen Bundesliga Manager (OBM) rücken einige Spieler dieser Clubs langsam aber sicher in den Blickpunkt.
Wenn es ein kaum bekannter Torhüter eines Aufsteigers schafft, die ersten fünf Bundesliga-Spiele ohne Gegentor zu überstehen, wächst natürlich das Interesse auch im OBM. Und so wundert es nicht, dass eine Vielzahl der virtuellen Manager Fortuna Düsseldorfs Schlussmann Fabian Giefer in letzter Zeit verpflichtet hat.
Giefer der günstigste Keeper im OBM!
Der "Unüberwindbare" steht im Monat September auf Platz 8 in der Auswertung der meistverpflichteten Spieler – noch vor Schalkes Julian Draxler oder Dortmunds Robert Lewandowski.
Die mehr als 600 OBMler, die Giefer diesen Monat gekauft haben, dürfen mit einer gewaltigen Wertsteigerung des 22-Jährigen liebäugeln. Denn Giefer kostet momentan rund 180.000 Euro und ist damit der günstigste Keeper im gesamten Managerspiel! Zum Vergleich: Dortmunds Roman Weidenfeller, der in dieser Spielzeit schon acht Mal in der Bundesliga hinter sich greifen musste, kostet in etwa das Zwanzigfache Giefers.
Torgefährliches Mittelfeld der Eintracht
Auch Giefers Mannschaftskollege Dani Schahin ist noch ein absolutes Schnäppchen, das sich im September fast 400 Manager gesichert haben. Der Doppeltorschütze der Düsseldorfer vom 1. Bundesliga-Spieltag kostet aktuell keine 500.000 Euro. Zu Saisonbeginn war der Ex-Fürther noch für rund 400.000 Euro zu haben. Für den OBM-Angreifer Schahin spricht neben dem Preis besonders seine Beidfüßigkeit.
Beim Tabellenzweiten Eintracht Frankfurt steht zwar hinten nicht die Null, doch vorne hat die Eintracht schon 14 Mal zugeschlagen - nur der FC Bayern war bei 17 Treffern noch gefährlicher. Auffällig ist, dass das Frankfurter Mittelfeld elf dieser 14 Tore erzielt hat. Und in diesem Mannschaftsteil sollten sich die OBM-Verantwortlichen mal genauer umschauen.
OBM-Werte der Frankfurter Mittelfeldspieler steigen
Bei Stefan Aigner (1,36 Millionen Euro) und Takashi Inui (1,27) besteht ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Beide Frankfurter haben schon drei Mal in der Bundesliga getroffen und ihre Werte im OBM stetig gesteigert. Beim Japaner Inui wurde etwa der Wert bei Standardsituationen erheblich verbessert, bei Aigner stiegen vor allem die Werte bei der Kopfballstärke und Passgenauigkeit. Beide verbesserten somit auch ihre OBM-Gesamtstärke.
Eine ganz starke Bundesliga-Startphase haben auch die beiden "Sechser" der Eintracht hingelegt. Für Pirmin Schwegler (1,2) und den hochgelobten 21-jährigen Sebastian Rode (1,3) gilt praktisch das Gleiche wie für Aigner und Inui: Beide haben bei der Bewertung bestimmter Fähigkeiten im OBM zugelegt und ihr Preis ist aktuell als wirklich günstig einzustufen. Besonders bei Rode könnten die OBMler - ähnlich wie bei Giefer - auf eine ordentliche Wertsteigerung hoffen.
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Verantwortlich: Tom Bender, Dirk Jaschok (beide DFL)
Redaktion: Tobias Gonscherowski (Leitung), Sebastian Stolz, Stefan Kusche, bundesliga.de
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