| Transferbörse |

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Wer kommt, wer geht?
Die Saison 2011/12 ist zuende, die Planungen für die neue Spielzeit laufen bereits. Die 18 Bundesligisten haben schon einige Transfers getätigt. Bis zum 31. August dürfen die Clubs ihre Aufgebote personell verstärken. Allerdings müssen die neu zu verpflichtenden Spieler zunächst auf die Transferliste gesetzt werden - was täglich bis 12 Uhr per Antrag bei der DFL möglich ist. Die Transferliste wird in dieser Zeit vom Ligaverband aktualisiert. Mehr zur “Transferbörse“ finden Sie hier.
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Bewegte Bundesliga
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| Top Thema |
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2. Bundesliga-Starcheck
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So langsam nähert sich die lange Vorbereitungszeit der 18 Vereine der 2. Bundesliga ihrem Ende. Am 3. August fällt mit den Partien Ingolstadt gegen Cottbus sowie Aue gegen St. Pauli der Startschuss zur Spielzeit 2012/13. Noch bleiben rund zwei Wochen, um die Neuzugänge wie Herthas Sami Allagui einzubauen. Mit dem Griechen Grigoris Makos (neu bei 1860) sowie den Polen Adam Matuschyk (zurück in Köln) und Grzegorz Wojtkowiak (ebenfalls 1860) versuchen sogar drei EM-Teilnehmer ihr Glück im Unterhaus.
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Betriebsunfall korrigiert
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Der Abstieg vor einem Jahr kam völlig überraschend, der direkte Wiederaufstieg dagegen nicht. Nach einer konstant guten Saison konnte Eintracht Frankfurt die sofortige Rückkehr in die Bundesliga feiern und den Betriebsunfall umgehend korrigieren.
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Rückkehr nach 15 Jahren
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Fortuna Düsseldorf ist nach 15 Jahren wieder zurück in der Bundesliga. Nach der besten Hinrunde der Zweitliga-Geschichte lief es in der Rückrunde zwar nicht mehr so rund, doch in der Relegation war die Fortuna wieder da. bundesliga.de zeigt die Highlights der Saison.
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| Vorschau |

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Alle Infos zur neuen Saison
Die Vorfreude auf den Startschuss zur 2. Bundesliga steigt von Tag zu Tag. Am 3. August geht die neue Bundesliga-Spielzeit wieder los! bundesliga.de präsentiert die große Vorschau. Interviews, Fakten, Transfers, Teamvorschau - alles auf einen Blick! Hier gibt es die Infos.
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Bundesliga weltweit!
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| | Friedhelm Funkel |
Liebe Leserinnen und Leser,
für die drei Bundesliga-Aufsteiger Fürth, Frankfurt und Düsseldorf wird sich in der kommenden Saison einiges ändern. Ganz wichtig ist, dass die handelnden Personen der Realität ins Auge blicken. Jeder Aufsteiger muss erst einmal das Ziel haben, den Klassenerhalt zu schaffen. Man muss der Mannschaft, die aufgestiegen ist, ein gewisses Vertrauen entgegen bringen und sie wenn möglich punktuell verstärken. Der Teamgeist muss im Vordergrund stehen. Und die Verantwortlichen müssen Geduld haben und auch dann ruhig bleiben, wenn Rückschläge kommen. Und die werden kommen.
Es ist immer möglich, dass ein Aufsteiger einmal fünf, sechs oder sieben Spiele am Stück nicht gewinnt. Das beste Beispiel dafür, dass es sich dennoch auszahlt, ruhig zu bleiben, ist der FC Augsburg in der vergangenen Saison. Da war sehr früh klar, dass es extrem hart werden würde. Aber der Trainer, der mit der Mannschaft erfolgreich gearbeitet hat und aufgestiegen ist, wurde zu keiner Phase in Frage gestellt. Dieses Vertrauen wurde belohnt.
Die Verantwortlichen müssen wie gesagt vor allem Geduld bewahren. Sie dürfen nicht anfangen zu träumen. Ein Aufsteiger weiß, was auf ihn zukommt. Trotzdem wird dann oft schnell etwas zu negativ gesehen. Man darf sich vom Umfeld, den Gremien und den Fans aber nicht unter Druck setzen lassen.
In diesem Jahr sehe ich bei den Aufsteigern diese Gefahr eher weniger. Heribert Bruchhagen ist in Frankfurt ein besonnener Mann, in Fürth ist die Bundesliga Neuland. Und Fortuna Düsseldorf hat schon bei dem Fehlstart mit sechs Niederlagen vor zwei Jahren Ruhe bewahrt, als der Vorstand am Trainer festhielt.
Eintracht Frankfurt besitzt eine Mannschaft mit vielen erfahrenen Spielern wie Alexander Meier, Benjamin Köhler, Oka Nikolov und anderen. Die kennen die Bundesliga. Mit dem Stadion und den Fans sollte die Eintracht sich in der Bundesliga etablieren können. In der Hinsicht ist sie gegenüber Fürth und Düsseldorf im Vorteil. Ich schätze die Eintracht als den stärksten Aufsteiger ein.
Die Mannschaft verfügt über viel Erfahrung und wurde nach jetzigem Kenntnisstand gut verstärkt. Wenn sie noch einen guten Innenverteidiger holen, haben sie eine richtig gute Mannschaft. Dazu ist Armin Veh ein erfahrener, guter Trainer. Ich erwarte die Eintracht zwischen Platz 10 und 14.
Das Frankfurter Umfeld kann schwierig sein. Aber durch den Abstieg ist jetzt eine gewisse Demut eingekehrt. Keiner hatte für möglich gehalten, dass die Eintracht absteigen könnte. Und doch ist es passiert. Das hat auch die Fantasten eines Besseren belehrt, die glaubten, dass die Eintracht im oberen Drittel mitmischen könnte. Jedes Jahr Bundesliga ist für Frankfurt unglaublich toll. Ich glaube, dass die Hessen sich etablieren werden und der Abstieg im Vorjahr ein Ausrutscher war.
Die SpVgg Greuther Fürth ist nicht mit Frankfurt zu vergleichen. Sie sind erstmals aufgestiegen und haben den Aufstieg nach den vielen Jahren guter Arbeit mehr als verdient. Sie müssen über die mannschaftliche Geschlossenheit kommen. Mike Büskens ist ein Trainer, der die positive Aggressivität, Besessenheit und das Erfolgsdenken vorlebt. Hinter ihm steht mit Helmut Hack ein Mann, der vernünftig wirtschaftet und Ruhe ausstrahlt. Fürth kann die Rolle einnehmen, die Augsburg in der vergangenen Saison gespielt hat.
Fortuna Düsseldorf ist die große Wundertüte. Und das meine ich nicht negativ. Für die Fortuna wird die neue Saison ein Abenteuer. Sie gehen seit über vier Jahren ein unglaublich erfreulichen Weg. Die handelnden Personen Präsident Peter Frymuth, Sportchef Wolf Werner und Trainer Norbert Meier haben den Verein permanent verbessert. Das Problem der Fortuna ist, dass sie gezwungen war, die erfolgreiche Aufstiegsmannschaft zu verändern. Es wird sehr schwer, 15 oder 16 neue Spieler in der Bundesliga zu einer neuen Mannschaft zu formen. Mit Sascha Rösler, Thomas Bröker und Maximilian Beister ist die komplette Offensive weg. Aber in Düsseldorf herrscht dennoch nach der Bundesliga-Rückkehr nach 15 Jahren eine große Euphorie, sie haben ein tolles Stadion und ein großartiges Publikum. Ich bin gespannt, wie sich das alles entwickelt.
Ihr Friedhelm Funkel
Friedhelm Funkel ist der Rekordmann im deutschen Fußball. Der 58-Jährige blickt auf eine Erfahrung von 1.133 Spielen in der Bundesliga und der 2. Bundesliga zurück, mehr als jeder andere. Als Spieler bestritt der gebürtige Neusser 320 Bundesliga-Spiele für Uerdingen und Kaiserslautern, in denen ihm 83 Tore gelangen. Mit den Krefeldern wurde er 1985 DFB-Pokalsieger. Als Trainer erwarb sich Friedhelm Funkel den Ruf des Aufstiegsexperten. Mit Uerdingen stieg er zwei Mal auf, mit dem MSV Duisburg, dem 1. FC Köln und Eintracht Frankfurt je ein Mal. Mit Duisburg und Frankfurt stand er auch je ein Mal im Pokalendspiel, das jeweils gegen Bayern München knapp verloren ging. Außerdem coachte er Hansa Rostock, Hertha BSC, den VfL Bochum und bis April diesen Jahres Alemannia Aachen. Derzeit ist Friedhelm Funkel vereinslos.
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2. Bundesliga-Starcheck
Über 100 Neue in der 2. Bundesliga
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| | Grigoris Makos (r.) verstärkt 1860 München |
So langsam nähert sich die lange Vorbereitungszeit der 18 Vereine der 2. Bundesliga ihrem Ende. Der Saisonstart rückt immer näher. Am 3. August fällt mit den Partien Ingolstadt gegen Cottbus sowie Aue gegen St. Pauli der Startschuss zur Spielzeit 2012/13. Noch bleiben rund zwei Wochen, um die Startformation zu finden und die vielen Neuen - wie Herthas neues Sturm-Trio um Sami Allagui - in die Teams einzubauen. Mit dem Griechen Grigoris Makos (neu bei 1860) sowie den Polen Adam Matuschyk (zurück in Köln) und Grzegorz Wojtkowiak (ebenfalls 1860) versuchen sogar drei EM-Teilnehmer ihr Glück im Bundesliga-Unterhaus.
Über 100 Neuzugänge präsentierten die Zweitligisten in den vergangenen Wochen. Bis zum Ende der Transferperiode am 31. August werden sicherlich noch einige dazukommen. Viele Bundesliga-Spieler sind darunter, Stars aus dem Ausland und Talente aus den unteren Spielklassen.
Umbruch in Berlin
Einen großen Umbruch vollzieht die Berliner Hertha. Sieben Spieler gingen, darunter mit Andre Mijatovic, Tunay Torun, Andreas Ottl, Christian Lell und Patrick Ebert gleich fünf etablierte Stars. Auf der anderen Seite holte Berlin sechs Neue: Für die Tore sollen die Stürmer Sami Allagui (kam von Mainz 05) und Sandro Wagner (Werder Bremen) und Ben Sahar (Espanyol Barcelona) sorgen. Mittelfeldspieler Peer Kluge, der 218 Bundesliga-Spiele für Mönchengladbach, Nürnberg und zuletzt Schalke 04 bestritt, Elias Kachunga ausgeliehen von Gladbach und Marcel Ndjeng vom FC Augsburg, der zum vierten Mal seinem Trainer zu dessen neuen Verein folgt.
Der prominesteste Neuzugang ist aber Trainer Jos Luhukay, der in der jüngeren Vergangenheit bereits mit Borussia Mönchengladbach und dem FC Augsburg aufstieg. Er weiß, wie man aus bescheidenen Mitteln das Optimum herausholt.
Neuanfang in Köln
Beim Mitabsteiger 1. FC Köln ist noch mehr Bewegung in den Mannschaftskader gekommen als bei den Berlinern. Sieben Spieler, darunter Lukas Podolski, Martin Lanig und Sascha Riether, sind bereits weg, weitere Stars wie Milivoje Novakovic, Pedro Geromel oder Michael Rensing sollen folgen.
Bei den Neuzugängen setzen die "Geißböcke" durchweg auf deutschsprachige Spieler. Matthias Lehmann und Thomas Bröker verzichteten freiwillig darauf, mit ihren Clubs Frankfurt bzw. Düsseldorf in die Bundesliga aufzusteigen. Sie sollen beim FC das Mittelfeld ordnen (Lehmann) und den Angriff bereichern (Bröker). Die Abwehr soll der Ex-Nürnberger Dominic Maroh zusammenhalten.
Dazu kommen die beiden österreichischen Youngster Daniel Royer (Mittelfeld) und Kevin Wimmer (Abwehr) sowie Heimkehrer Adam Matuschyk. Der polnische Mittelfeldspieler war in der Rückrunde der letzten Saison an Fortuna Düsseldorf ausgeliehen, schaffte mit dem rheinischen Rivalen den Sprung in die Bundesliga und selbst die EM-Teilnahme. Jetzt zählt man beim FC auf seine Dienste beim Neuaufbau.
"Löwen" rüsten auf
Der dritte Absteiger 1. FC Kaiserslautern hat sechs Neue geholt und sieben Akteure abgegeben. Nach einigen Verletzungsproblemen in der Vergangenheit will es der frühere Nürnberger Torjäger Albert Bunjaku noch einmal wissen. Aus Bochum kam Mittelfeldas Mimoun Azaouagh, aus Paderborn Regisseur Enis Alushi und aus Aachen Torhüter David Hohs. Dazu kommt vom FC Metz der 29-jährige Stürmer Kwame Nsor und schließlich noch der weitgehend unbekannte Verteidiger Enis Hajri. Sie sollen Abgänge wie die von Richard Sukuta-Paso, Kevin Trapp oder Oliverm Kirch kompensieren.
Viel hat sich auch bei den Geheimfavoriten wie St. Pauli, Paderborn oder 1860 München getan. Die Hamburger angelten sich unter anderem Spieler wie Lennart Thy (Bremen), Carlos Zambrano (Schalke), Daniel Ginczek (Dortmund) oder Florian Mohr (Paderborn). Allerdings müssen sie auch den Abgang von Leistungsträgern wie Max Kruse oder Moritz Volz verkraften. Paderborn musste Stammspieler wie Enis Alushi, Florian Mohr, Nick Proschwitz oder Sören Brandy ziehen lassen, holte dafür aber auch zweitliga-erprobte Kicker wie Tobias Feisthammel (Aachen) oder Tobias Kempe (Aue)
Prominent aufgerüstet haben die Münchener "Löwen" ihren Kader. Verteidiger Volz kam vom Konkurrenten St. Pauli, Namensvetter Moritz Stoppelkamp aus Hannover. Dazu landeten die Sechziger mit der Verpflichtung des griechischen EM-Teilnehmers Grigoris Makos (12 Länderspiele), der für das Mittelfeld vorgesehen ist, einen Coup. Auch der polnische Verteidiger Grzegorz Wojtkowiak (19 Länderspiele) war bei der EM dabei, kam aber nicht zum Einsatz.
Geheimtipp Union
Auch die weiteren Vereine der 2. Bundesliga haben eine Reihe von interessanten Transfers getätigt. Union Berlin, von vielen Experten als Geheimtip angesehen, hat seinen Kader mit Bundesliga-erfahrenen Spielern wie Torhüter Daniel Haas oder Abwehrmann Fabian Schönheim sowie Björn Kopplin verstärkt. Eintracht Braunschweig holte den Ex-Aachener Wirbelwind Kevin Kratz, Dynamo Dresden den Keeper Florian Fromlowitz sowie die Abwehrtalente Cüneyt Köz und Bjarne Thoelke.
Der MSV Duisburg baut künftig auf die Dienste des früheren Paderborner Stürmers Sören Brandy und freut sich vor allem über die erneute Ausleihe von Abwehrspieler Julian Koch (Dortmund). Der VfL Bochum vermeldet als Neuzugänge die Routiniers Alexander Iashvili (KSC) und Carsten Rothenbach (St. Pauli).
Viel getan hat sich beim FC Ingolstadt, der einige Hochkaräter an sich band. Den früheren Nürnberger Torjäger Christian Eigler, die Verteidiger Danny da Costa (Leverkusen) und Andre Mijatovic (Hertha) sowie Mittelfeldspieler Ümit Korkmaz (Frankfurt). Auch die Ingolstädter werden stark eingeschätzt.
Sanogo ist wieder da
Der FSV Frankfurt baut auf eine Mischung von erfahrenen Neuen (Edmond Kapllani) und vielversprechenden Talenten wie John Verhoek, Tim Heubach oder Anthony Jung. Energie Cottbus holte Stürmer Boubacar Sanogo aus der Versenkung zurück, außerdem Daniel Brinkmann (Augsburg) und Marco Stiepermann (BVB). Erzgebirge Aues bekannteste Neue dürften Vlad Munteanu und Tobias Nickenig sein.
Die Aufsteiger haben auch kräftig investiert. Drittliga-Meister SV Sandhausen griff bei den Ex-Aachenern Abwehrspielern Kim Falkenberg und Timo Achenbach zu, ebenso bei Offensivmann Nicky Adler (Burghausen) und Verteidiger Fabio Morena (St. Pauli). Der VfR Aalen hofft auf die Tore von Drittliga-Torschützenkönig Marcel Reichwein (Erfurt). Jahn Regensburg setzt vor allem auf noch relativ wenig bekannte Talente.
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Bundesliga-Datenbank
Aus aller Herren Länder
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| | Claudio Pizarro ist schon ausländischer Rekordtorjäger der Bundesliga |
Stars aus dem Ausland bereichern die Bundesliga schon seit ihren Anfängen. Aus allen Kontinenten sind sie nach Deutschland gekommen, um die Fans mit ihren Paraden, Tricks und Toren zu begeistern. Manche blieben nur kurz, andere viele Jahre. Wer in den letzten 49 Jahren zu den erfolgreichsten zählte, verrät der Blick in die bundesliga.de-Datenbank.
In den Sechziger Jahren brachte es der Jugoslawe Petar Radenkovic zum Kultstatus in der Bundesliga. Der Torhüter, der für seine weiten Ausflüge außerhalb des Strafraums ebenso bekannt war wie für seine große Klasse im Kasten, spielte acht Jahre für die Münchener "Löwen", bestritt 245 Bundesliga-Spiele und wurde im Jahr 1966 Deutscher Meister. Nebenbei nahm der heute 77-Jährige Schallplatten auf und wurde zum populären Volkshelden. Radenkovic zählte übrigens zu den nur fünf Ausländern, der Bundesliga-Premierensaison.
In den Sechziger und Siebziger Jahren spielte sich der Niederländer Willi Lippens in die Herzen der Fans. Mit seinen Vereinen Rot-Weiss Essen und Borussia Dortmund konnte der wegen seines Watschelgangs "Ente" gerufene Angreifer zwar keine Titel gewinnen, doch unvergessen blieb der um einen lustigen Spruch nie verlegene Trickser dennoch.
Kölner tätigten ersten Millionen-Transfer
Die Titel holten in der Zeit Stars wie der Mönchengladbacher Allan Simonsen (Däenmark), der Hamburger Kevin Keegan (England), Bayerns Johnny Hansen (Dänemark) und viele andere. Den ersten spektakulären Millionentransfer eines ausländischen Stars stemmte der 1. FC Köln, der 1976 den Belgier Roger van Gool verpflichtete.
Drei Jahre später holte der FC für damals unglaubliche 2,5 Millionen D-Mark auch den Engländer Tony Woodcock vom Europapokalsieger Nottingham Forest. Für die Rheinländer spielten auch mit einem gewissen Zeze der erste Brasilianer und mit Yasuhiko Okudera der erste Japaner der Bundesliga-Geschichte. Zeze brachte es auf gerade einmal fünf Bundesliga-Spiele, Okudera dagegen auf beachtliche 234. In den Rekordlisten fehlen diese Namen. Dort haben sich andere Stars eingetragen.
Rekordtorjäger Claudio Pizarro
Die meisten Bundesliga-Spiele der insgesamt 5.306 für die verschiedenen Clubs spielenden Ausländer absolvierten der Georgier Levan Kobiashvili (Freiburg, Schalke, Hertha) und der Brasilianer Ze Roberto (Leverkusen, Bayern, Hamburg), die jeweils 336 Mal aufliefen. Ihnen dicht auf den Fersen ist Claudio Pizarro mit 333 Einsätzen für Bremen und die Bayern. Er dürfte in der kommenden Saison die Führung übernehmen.
Acht weitere Spieler aus dem Ausland haben die 300-Spiele-Marke geknackt: Sergej Babarez (330 Spiele für Rostock, Dortmund, Hamburg und Leverkusen), Ole Björnmose (323 Spiele für den HSV), Dede (322 Spiele für Dortmund), Hasan Salihamidzic (321 Spiele für den HSV, die Bayern und Wolfsburg), David Jarolim (318 Spiele für die Bayern, Nürnberg und den HSV), Bum-Kun Cha (308 Spiele für Darmstadt, Frankfurt und Leverkusen) sowie Zvonimir Soldo (301 Spiele für Stuttgart).
Vier Partien fehlen also dem Peruaner Pizarro, um alleiniger ausländischer Rekordspieler der Bundesliga zu werden. Die meisten Tore hat er schon seit geraumer Zeit erzielt. Bei 160 Treffern liegt er und damit auf Platz 11 der ewigen Bestenliste aller Torjäger der Bundesliga. Drei weitere Spieler haben die 100-Tore-Grenze gepackt: Giovane Elber (133 Tore für Stuttgart und Bayern), Stephane Chapuisat (106 Tore für Uerdingen und Dortmund) sowie Ailton (106 Tore für Bremen, Schalke, den HSV und Duisburg), dem ersten Ausländer überhaupt, der in Deutschland zum Fußballer des Jahres gewählt wurde.
Toni Polster treffsicher
Drei ehemalige Bayern-Spieler sind Rekordhalter in Sachen Deutsche Meisterschaften. Samuel Kuffour, Bixente Lizarazu und Hasan Salihamidzic konnten mit Bayern München jeweils sechs Titelgewinne feiern, Roque Santa Cruz kam auf fünf Meisterschaften an der Isar.
Die meisten Elfmeter aller Ausländer verwandelte Toni Polster, der bei 22 Versuchen für Köln und Mönchengladbach 19 Mal traf. Krassimir Balakovs Quote ist sogar noch besser, er netzte ebenfalls 19 Mal ein, bei allerdings einem Versuch weniger. Platz 3 geht an Ailton, der 17 von 21 Strafstößen im Netz unterbrachte.
Brasilianer besonders begehrt
In der Statistik der meisten gelben Karten sicherte sich David Jarolim den Spitzenplatz mit 96 Verwarnungen, gefolgt von Sergej Barbarez (86), Jiri Nemec (78), Tomasz Hajto (75) und Josip Simunic (69).
Die meisten ausländischen Profis stammten bislang aus Brasilien (122), gefolgt von Dänemark (105), Kroatien (90), Polen (89), Jugoslawien (81), der Niederlande (81), Österreich (75), Tschechien (62), der Türkei (58) und Schweden (57). Aus dem "Mutterland des Fußballs", England, wagten nur acht Stars den Sprung nach Germany, auch Italiener (19) und Spanier (16) machten sich rar.
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Andreas Ottl
"Ich denke nicht an einen möglichen Abstieg"
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| | Andreas Ottl wechselte von Hertha BSC zum FC Augsburg |
Der FC Augsburg geht mit einem ziemlich veränderten Kader und dem neuen Trainer Markus Weinzierl in seine zweite Bundesliga-Saison. Acht neue Spieler wurden geholt, zehn wurden abgegeben. Prominentester Neuzugang dürfte der ehemalige Bayern-Profi Andreas Ottl (27) sein, der sich im Interview bundesliga.de stellte.
bundesliga.de: Herr Ottl, nach dem einjährigen Intermezzo bei Hertha BSC sind Sie wieder zurück im Süden der Republik und haben beim FC Augsburg unterschrieben. Was macht den besonderen Reiz der Aufgabe beim FCA aus? Warum Sie sich für Augsburg entschieden?
Andreas Ottl: Der FCA hat eine gute Mannschaft, gewachsene Strukturen und ist ein Verein, der eine positive Entwicklung durchläuft. Ein Teil dieser Entwicklung zu werden und diese erfolgreich fortzusetzen, das ist sehr reizvoll.
bundesliga.de: Jetzt mit einigem Abstand. Warum hat es in Berlin nicht gepasst? Was ist schief gelaufen?
Ottl: Wir hatten in Berlin eine sehr gute Hinrunde. Dann sind Entscheidungen getroffen worden, die im Nachhinein sicher als unglücklich bezeichnet werden können.
bundesliga.de: Mit welchen Erwartungen und persönlichen Zielen kommen Sie nun zum FCA?
Ottl: Ich möchte ein Teil dieser tollen Mannschaft werden, die im letzten Jahr eine großartige Leistung vollbracht hat. Schließlich hat kaum jemand dem FCA den Klassenerhalt zugetraut. Wir wollen gemeinsam mit den Fans diesen Weg erfolgreich fortsetzen.
bundesliga.de: Ist es eine Art Neustart für Sie?
Ottl: Es ist eine neue Herausforderung in einem tollen Umfeld.
bundesliga.de: Wie haben Sie den FC Augsburg in der vergangenen Saison aus der Distanz wahrgenommen? Was zeichnet den Club aus?
Ottl: Es war beeindruckend, wie die Mannschaft gemeinsam mit den Fans aufgetreten ist. Man hat selbst aus der Ferne gespürt, dass dies eine Einheit ist. Ich wünsche mir, dass dies auch in der kommenden Saison so zu spüren sein wird.
bundesliga.de: Jetzt steht das ominöse zweite Jahr nach dem Aufstieg an. Dazu kommt der Trainerwechsel. Wie schwer wird es? Welche Chancen auf den Klassenerhalt rechnen Sie sich aus?
Ottl: Ich denke nicht an einen möglichen Abstieg. Wir sind überzeugt, dass wir den Klassenerhalt schaffen werden. Wir wissen aber auch, dass uns keiner mehr unterschätzt.
bundesliga.de: Sie haben jahrelang bei Bayern um Titel gespielt, in Nürnberg und Berlin Abstiegskampf pur erlebt, einmal mit positivem, einmal mit negativem Ausgang. Was ist die größere Herausforderung?
Ottl: Beides hat seinen Reiz und man darf sich keine Fehler erlauben. Aber ich glaube, dass ein Verein ein Abstieg härter trifft, als eine verpasste Meisterschaft.
Lesen Sie hier das komplette bundesliga.de-Interview mit Andreas Ottl.
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Fans
Zillertal oder Rottach-Egern: Hauptsache Bundesliga
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| | Die Bayern schwitzen im Trainingslager im italienischen Trentino |
Auch, wenn es das Wetter nicht unbedingt vermuten lässt: Es ist Sommer und damit auch die Zeit, in der sich die Bundesligisten immer mal fern ihrer Heimatstadt auf die neue Saison vorbereiten. Für viele Urlauber bietet sich hier die Möglichkeit, die Stars mal ganz aus der Nähe im Training oder Testspiel zu beobachten. bundesliga.de hat fünf Tipps für die kommenden Tage herausgesucht.
1. Tipp: Urlaub in Österreich mit Trainingslager-Besuch
Seit einigen Jahren fährt ein Großteil der Bundesliga-Clubs im Sommer nach Österreich. Die Vorteile liegen auf der Hand: kurze Anreise, hervorragende Trainingsplätze und Infrastruktur, Ruhe und gute Luft sowie ein großes Angebot an Testspiel-Gegnern. Während der Deutsche Meister Borussia Dortmund oder der Hamburger SV ihre "Österreich-Tour" schon beendet haben, sind andere Clubs derzeit im Nachbarland höchst aktiv.
Der SV Werder Bremen gastiert bis zum 21. Juli im Zillertal und könnte von zum Beispiel noch am 20. Juli (17 Uhr, Parkstadion in Zell am Ziller) im Testspiel gegen Energie Cottbus Urlaubern unter die Lupe genommen werden. Hannover 96 schlägt sein Quartier vom 21. bis 29. Juli in Bad Waltersdorf in der Steiermark auf. Hier lohnt sicher auch der Besuch des Testspiels gegen Austria Wien (24. Juli, 18:30 Uhr in Bad Waltersdorf).
Frankfurt mit Österreich-Doppelpack
Am längsten macht der SC Freiburg Station in Österreich. Vom 18. bis 27. Juli heißt Schruns im Bundesland Vorarlberg die Heimat des Sportclubs. Armin Veh, Cheftrainer von Aufsteiger Eintracht Frankfurt hat in diesem Jahr sogar doppelt in Österreich gebucht. Nach einem ersten Aufenthalt vom 6. bis 13. Juli Windischgarten fährt die Eintracht nochmals vom 30. Juli bis 8. August nach Feldkirchen an der Donau. Einen Überblick über alle Trainingslager und Testspiele der Bundesligisten finden Sie hier.
2. Tipp: FC Bayern gegen den SSC Neapel in Arco (Italien)
Der deutsche Rekordmeister trainiert seit dem 15. Juli noch weiter südlich: in Arco nördlich des malerischen Gardasees in der italienischen Provinz Trentino. Der passende Abschluss der Trainingstage ist das Testspiel gegen den italienischen Traditionsverein SSC Neapel (20. Juli, 18:30 Uhr im Stadion von Arco). Besonders für interessierte Urlauber am Gardasee eine sehr schöne Gelegenheit, sich die "neuen" Bayern im Test gegen einen starken Gegner anzusehen.
3. Tipp: 1. FC Nürnberg gegen Borussia Dortmund
Das Abschiedsspiel von Club-Idol Marek Mintal wird das erste Spektakel dieser Saison im Stadion Nürnberg. Zur Verabschiedung des ehemaligen Bundesliga-Torschützenkönigs hätte sich der FCN kaum einen besseren Gegner aussuchen können als den amtierenden Double-Sieger aus Dortmund. Neben Mintal stehen besonders Neuzugänge wie Timo Gebhart und Marcos Antonio (beide Nürnberg) oder Leonardo Bittencourt und Julian Schieber (beide BVB) im Mittelpunkt. Anstoß ist am Samstag, 21. Juli um 16 Uhr, der Bayerische Rundfunk überträgt live.
4. Tipp: FC Schalke 04 gegen den AC Mailand
Vielleicht ist es schon die Probe für ein Wiedersehen in der Champions League: Denn dieses Duell könnte auf die für Königsklasse qualifizierten Schalker und Mailänder durchaus noch zukommen. Am Dienstag, 24. Juli, 19 Uhr, findet dieser hochinteressante Vergleich in der VELTINS-Arena statt. Die Fans der Königsblauen können sich auf ihre neuen Stars wie Tranquillo Barnetta oder Roman Neustädter freuen, der siebenmalige Champions-League-Sieger AC Mailand ist ohnehin gespickt mit internationalen Klassespielern.
5. (Experten-)Tipp: Borussia Mönchengladbach in Rottach-Egern
Wenn aus einem Abstiegskandidaten ein Champions-League-Qualifikant wird, kann das kein Zufall sein. Dieser Wandel bei Borussia Mönchengladbach hängt unbestritten mit Cheftrainer Lucien Favre zusammen. Deshalb sollte es für Fußballer oder Trainer aller Alter- und Leistungsklassen äußerst interessant sein, dem Schweizer mal bei einer oder mehreren Trainingseinheiten über die Schulter zu schauen. Reichlich Gelegenheit gibt es beim Trainingslager der Borussen vom 20. bis 27. Juli im oberbayerischen Rottach-Egern.
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Marcel Reichwein
"Die 2. Bundesliga ist auch ein bisschen ein Abenteuer"
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| | Marcel Reichwein schoss zuletzt 17 Tore für Erfurt |
Der VfR Aalen geht zwar als Underdog, aber voller Vorfreude und Optimismus in seine erste Saison in der 2. Bundesliga. Neu beim Aufsteiger ist Marcel Reichwein, der mit der Empfehlung des Torschützenkönigs (17 Tore) der 3. Liga aus Erfurt kam. bundesliga.de hat mit dem 26-Jährigen gesprochen.
bundesliga.de: Herr Reichwein, Sie sind in Ihrer Karriere schon ganz schön in der Republik herumgekommen und haben bei Vereinen im Westen, Norden, Osten und Süden gespielt. Sind Sie ein Wandervogel?
Marcel Reichwein: Nein, eigentlich nicht. Das hat sich einfach so ergeben. Ich habe in Leverkusen angefangen, hatte dann für drei Jahre in Wuppertal unterschrieben und wurde zwischenzeitlich nach Emden ausgeliehen. Dann bin ich nach Ahlen gewechselt und habe dort 2. Bundesliga gespielt, dann ging es in der Winterpause nach Regensburg. Das war ein turbulentes Jahr. Aber in den letzten beiden Jahren hatte ich in Erfurt eine sehr gute Zeit.
bundesliga.de: Sie wurden in Erfurt Torschützenkönig der 3. Liga und sind jetzt zum Zweitliga-Aufsteiger VfR Aalen gewechselt. Warum?
Reichwein: Das Gesamtpaket hat gepasst. Ich hatte sehr gute Gespräche mit dem Trainer Ralph Hasenhüttl und dem Sportdirektor Markus Schupp. Sie haben mir erklärt, was der Verein vorhat. Das hat mir imponiert. Und für mich ist es die Chance, noch einmal in der 2. Bundesliga zu spielen und diesmal mit mehr Erfolg. Diese Chance wollte ich nutzen.
bundesliga.de: Wie ist die Stimmung in der Stadt? Freut man sich so ein bisschen auf das große Abenteuer 2. Bundesliga?
Reichwein: Für den Verein und die Stadt ist die 2. Bundesliga etwas ganz Neues. Jetzt kommen einige Schwergewichte zu uns, Vereine wie Kaiserslautern, Hertha, St. Pauli, Dresden oder Köln, die auch viele Fans mitbringen. Die Leute wissen noch nicht genau, was sie erwartet und was auf sie zukommt. Es ist sicher auch ein bisschen ein Abenteuer. Wir nehmen die Herausforderung positiv an. Wir wollen uns behaupten und den Klassenerhalt schaffen.
bundesliga.de: Was haben Sie sich persönlich vorgenommen?
Reichwein: Ich hatte schon einmal die Chance, in der 2. Bundesliga zu spielen, da hat es nicht so richtig geklappt. Ich hoffe, dass es diesmal besser läuft. Wir müssen als Mannschaft, als geschlossene Einheit zum Erfolg kommen. Der Einzelne wird weniger eine Rolle spielen. Wir können nur als Team bestehen. Ich bringe nun auch schon ein bisschen Erfahrung mit. Wir dürfen nicht zu viel wollen und dann verkrampfen, sondern müssen einfach nur unsere Leistung bringen. Natürlich ist es als Stürmer mein Ziel, Tore zu schießen und vorzubereiten. Dafür bin ich ja da. Aber wer die Tore schießt, ist letztlich egal.
bundesliga.de: Das Auftaktprogramm hat es direkt in sich.
Reichwein: Stimmt. Beim Auftaktspiel in Duisburg können wir direkt zeigen, dass wir dagegen halten können. Ich freue mich auf das Spiel in einem schönen Stadion vor vielen Fans. Und eine Woche später kommt dann der 1. FC Kaiserslautern zu uns. Darauf fiebern hier alle schon hin. Wir wollen uns nicht verstecken.
Lesen Sie hier das komplette bundesliga.de-Interview mit Marcel Reichwein.
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EA SPORTS
Team-Dynamik: viel Einfluss auf Erfolg im FM 13
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| | Die Team-Analyse zeigt, wo in der Mannschaft Probleme stecken |
Die elf besten Spieler bilden nicht automatisch die beste Elf. Diese Erkenntnis ist weder neu noch revolutionär. Trainer aller Generationen haben ihre - guten und schlechten - Erfahrungen gemacht, wie entscheidend das "Innenleben" oder die Hierarchien innerhalb eines Kaders sind. Im FUSSBALL MANAGER 13 von EA SPORTS wird dieses enorm wichtige Beziehungsgeflecht durch das neue Feature Team-Dynamik erfasst.
Der Bereich Team-Dynamik gibt neben dem Überblick auf die Hierarchien im Team noch Aufschluss über Rivalitäten, zwischenmenschliche Probleme von Spielern, deren persönliche Ziele, familiäre Beziehungen und einiges mehr.
Mehr als 70 neu eingeführte Spielerziele
"Entscheidend für die Leistung des Teams ist der Team-Dynamik-Score; ein Punktestand, der auf einen Blick zeigt, wie es um die Team-Dynamik bestellt ist. Wer hier eine hohe Punktzahl erreicht, also einen guten Teamzusammenhalt und glückliche Spieler habt, wird deutlich höhere Chancen haben, das nächste Spiel zu gewinnen", sagt Sebastian Goebel, verantwortlicher Programmierer der Team-Dynamik im FM 13.
Einen großen Einfluss auf die Zufriedenheit in den Teams haben die neu eingeführten Spielerziele. Insgesamt gibt es davon mehr als 70 verschiedene. Jeder Spieler hat bis zu drei Ziele, die er erreichen will. Er könnte beispielsweise in der Nationalmannschaft spielen, einen Titel holen oder einfach nur möglichst oft mit seinem Manager reden wollen. Erfüllen sich alle seine Wünsche, ist er motivierter und fühlt sich im Team wohler, was eine positive Wirkung auf den Score hat. Für diesen ist es natürlich auch gut, wenn möglichst viele Spieler die gleichen Ziele haben und dadurch gemeinsam an einem Strang ziehen.
Bekannte Diskussion um Führungsspieler
Im realen Fußball entflammt in regelmäßigen Abständen die Diskussion um sogenannte Führungsspieler- sei es in der Bundesliga oder in der Nationalmannschaft. In sportlich schwierigen Zeiten wird dann ein Leitwolf oder Führungsspieler vermisst, der Verantwortung übernimmt und die restliche Mannschaft mitreißt. In außergewöhnlich erfolgreichen Phasen eines Clubs wird wiederum ein bestimmter Spieler gerne zum Anführer oder "Leader" erklärt, ohne den diese Erfolgsserie kaum möglich wäre.
Im FM 13 zeigt der Team-Hierarchie-Bildschirm die eigentliche Struktur des Teams. Hier erfährt man, wer das Sagen hat und wer – bildlich gesprochen - die Koffer und Bälle tragen muss. "In Form einer Pyramide sind diverse Spieler jeder Mannschaft auch grafisch in die Kategorien "Anführer", "Führungsspieler", "Einflussreicher Spieler" und "Newcomer" unterteilt. In jeder Kategorie kann es nur eine bestimmte Anzahl Spieler geben. Anführer kann nur ein Spieler werden, der zusätzlich dazu noch ein wesentlich besseres Ansehen genießt als der Rest. Eine weitere wichtige Information ist die Akzeptanz in der Mannschaft. Hält die gesamte Mannschaft einen Spieler für den Anführer oder ist er im Team umstritten? Die Gamer sollten versuchen, möglichst viele Spieler in den oberen drei Etagen der Pyramide zu platzieren, die dazu noch vom Rest des Teams akzeptiert werden sollten", so Sebastian Goebel.
Neue Feature-Ideen aus der Community übernommen
Der FUSSBALL MANAGER 13 wird voraussichtlich Ende Oktober 2012 erscheinen. Viele neue Features sind auch diesmal direkt von der Community vorgeschlagen und von den Usern über eine Reihe von Polls ausgewählt worden. Bis zum Verkaufsstart des FM 13 werden noch weitere Features auch hier bei bundesliga.de vorgestellt.
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OBM
Überraschungen auf dem OBM-Transfermarkt
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| | Lars Bender gehört bilang zu den "Bestsellern" beim OBM |
Noch längst nicht alle Bundesligisten haben die Umbauarbeiten an ihren Kadern für die Saison 2012/13 abgeschlossen. Tausende Verantwortliche im Offiziellen Bundesliga Manager (OBM) feilen derzeit ebenfalls mit viel Akribie an ihren virtuellen Mannschaften. Die erste Wochenbilanz des OBM-Transfermarkts nach Aufnahme der Bundesliga-Aufsteiger und -Neuzugänge deutet auf einige überraschende und interessante Entwicklungen.
Das wird besonders deutlich beim Blick auf die Hot & Cold Liste auf der OBM-Seite auf bundesliga.de. Warum ist Dortmunds Neven Subotic, einer der besten Bundesliga-Abwehrspieler der Vorsaison und im OBM in der Fünf-Sterne-Kategorie, plötzlich einer der meistverkauften Spieler? Genau wie sein Dortmunder Teamkollege Mario Götze?
Nur vier Spieler eines Clubs im OBM erlaubt!
Eine Erklärung liefert diejenige Spielregel des OBM, nach der nur maximal vier Spieler eines Bundesliga-Clubs verpflichtet werden können. Und hier geraten viele Manager in die "Bauchweh- Situation", dass sie sich für vier Spieler des Deutschen Meisters entscheiden müssen. Obwohl sie gerne mehr Top-Leute des BVB geholt hätten. Spieler wie Subotic oder Götze müssen daher zum Beispiel Platz machen für Neuzugang Marco Reus, der wiederum in der Hot-Liste der meistverpflichteten Profis weit oben steht.
Für den Verkauf von Subotic und Götze spricht dann auch die hohe Ablöse, die die Kasse des Verkäufers klingeln lässt. Der serbische Abwehr-Star bringt knapp 5,67 Millionen Euro ein, Götze beschert etwa eine 5,2 Millionen Euro Einnahme. Diejenigen OBMler, die Subotic oder Götze noch zu "Schnäppchen-Zeiten" gekauft haben, machen jetzt natürlich einen satten Gewinn.
Holger Badstuber als Fixpunkt in der Bayern-Abwehr
Die oben erklärten Umstände betreffen gleichermaßen die Stars des FC Bayern. Die OBM-Entscheider wägen jetzt ab, welche Bayern wohl regelmäßig zum Einsatz kommen dürften und wen der gnadenlose Konkurrenzkampf beim FCB eher auf die Bank oder Tribüne befördert. Momentan werden Rafinha, Toni Kroos und auch Thomas Müller tendenziell verkauft, während Holger Badstuber, den viele als Fixpunkt in der Bayern-Abwehr sehen, eher verpflichtet wird. Grundsätzlich nutzt es den OBM-Teams natürlich, wenn ihre Spieler in der Bundesliga regelmäßig zum Zug kommen und sich weiterentwickeln.
Deshalb gehören auch Leverkusens Lars Bender und Mönchengladbachs Marc-André ter Stegen zu den derzeit begehrtesten Spielern. Beide haben eine ganz starke Vorsaison gespielt und beide zählen schon jetzt zur höchsten Kategorie im Managerspiel. Lars Bender ist bei einer Ablösesumme von rund 2 Millionen Euro (noch) extrem preiswert, ter Stegen kostet auch nur etwa eine Millionen mehr.
Xhaka, Dominguez und Lars Bender als Bestseller
Ein Neuzugang von Borussia Mönchengladbach ist außerdem der erste Spieler, der seit dem 12. August mehr als 300 Mal gekauft wurde. Granit Xhaka war damit in der ersten Transferwoche noch ein wenig begehrter als Alvaro Dominguez, der am zweitmeisten verpflichtet wurde. Ebenfalls hoch im Kurs stehen Lars Bender, Sven Ulreich (VfB Stuttgart) oder der Schalker Kyrgiakos Papadopoulos. Neben Götze und Subotic zählen Christian Träsch (VfL Wolfsburg) und Claudio Pizarro (FC Bayern) zu den meistverkauften Spielern unter den etablierten Bundesliga-Stützen.
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Verantwortlich: Tom Bender, Dirk Jaschok (beide DFL)
Redaktion: Tobias Gonscherowski (Leitung), Sebastian Stolz, Stefan Kusche, bundesliga.de
Multimedia: Crossmotion, Düsseldorf
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