| Transferbörse |

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Wer kommt, wer geht?
Die Saison 2011/12 ist zuende, die Planungen für die neue Spielzeit laufen bereits. Die 18 Bundesligisten haben schon einige Transfers getätigt. Bis zum 31. August dürfen die Clubs ihre Aufgebote personell verstärken. Allerdings müssen die neu zu verpflichtenden Spieler zunächst auf die Transferliste gesetzt werden - was täglich bis 12 Uhr per Antrag bei der DFL möglich ist. Die Transferliste wird in dieser Zeit vom Ligaverband aktualisiert. Mehr zur “Transferbörse“ finden Sie hier.
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Bewegte Bundesliga
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Bundesliga-Trainingsauftakt
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Die Europameisterschaft ist seit einigen Tagen Geschichte. Während die deutschen Nationalspieler gerade ihren wohlverdienten Urlaub nach der sehr langen Saison angetreten haben, sind die meisten Kollegen schon wieder in ihren Vereinen der Bundesliga im Einsatz. Denn die Vorbereitung auf die neue Spielzeit hat bei 17 der 18 Bundesligisten bereits begonnen. Nur der FC Schalke 04 gönnt seinen Profis noch ein paar Extratage, bevor auch die "Knappen" am Samstag den Trainingsbetrieb wieder aufnehmen.
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1. Spieltag 2012/13
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Die Paarungen des 1. Spieltags der Jubiläumssaison stehen fest. Es sind viele reizvolle Begegnungen dabei, nicht nur der Klassiker BVB-Werder, sondern auch u.a. das fränkisch-bayrische Derby Fürth-Bayern oder Mirko Slomkas Wiedersehen mit Schalke,
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So entsteht der Spielplan
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Das Geheimnis ist gelüftet, der neue Spielplan steht. Die Erstellung ist eine hochkomplizierte Angelegenheit, müssen doch zahlreiche Voraussetzungen und Bedingungen erfüllt sein. Wo die Tücken liegen, und wie die Probleme gelöst werden, zeigt das Video.
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| Saisonvorschau |

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Alle Infos zur neuen Saison
Die Vorfreude auf die 50. Bundesliga-Saison steigt von Tag zu Tag. Am 24. August fällt der Startschuss zur neuen Bundesliga-Spielzeit! bundesliga.de präsentiert die große Vorschau zur Jubiläumssaison. Vorschauen, Interviews, Fakten, Transfers - alles auf einen Blick! Hier gibt es die Infos.
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| | Jürgen Röber |
Liebe Leserinnen und Leser,
die Vereine der Bundesliga haben die Saisonvorbereitung begonnen. Nach einem Großereignis wie einer WM oder EM ist das für die Clubs, die viele Spieler abgestellt haben, immer etwas problematisch. Ich kenne diese Situation aus eigener Erfahrung, als ich Trainer beim VfB Stuttgart war und Spieler wie Thomas Berthold oder Carlos Dunga erst viel später in der Vorbereitung dazu stießen. Mir war klar, dass es in der Hinrunde dann in erster Linie darum ging, sich mit einer einigermaßen guten Ausgangsposition in die Winterpause zu retten und eine relativ Halbserie zu spielen.
Die Vorbereitung ist dann mehr oder weniger ein Drahtseilakt. Es kommt auf die richtige Dosierung an. Die Spieler, die für ihre Nationalmannschaften länger im Einsatz waren, brauchten unbedingt einen längeren Urlaub. So geht es auch in diesem Jahr vielen Spielern. Sie müssen nicht nur ihren Akku wieder aufladen, sondern wie z.B. Bastian Schweinsteiger auch ihre Verletzungen auskurieren oder wie im Falle Arien Robbens ihre Niederlagen verarbeiten. Die Nachzügler laufen also ihren Kollegen erst einmal hinterher.
Die Bundesligisten sind ganz unterschiedlich gestartet. In diesem Jahr ist die Pause auch besonders lang. Als Trainer kommt einem dies entgegen, man ist froh über die lange Vorbereitungszeit. Man kann die neuen Spielern integrieren, am System arbeiten.
In den letzten Jahren haben sich auch die Spieler professionell verhalten. Man kann es zwar nicht ganz ausschließen, aber auch die Südamerikaner sind inzwischen meistens pünktlich aus dem Urlaub zurück. Die Spieler haben sich im Urlaub wie Profis verhalten und ihre Pläne eingehalten. Dank der modernen Leistungsdiagnostik, den Pulsuhren und den Laktattests lässt sich ja leicht feststellen, ob jemand geschludert hat. Außerdem kennt man seine "Pflegefälle". Bei mir war das ein Torwart, der oft übergewichtig zum ersten Training erschien.
Viele Vereine absolvieren inzwischen zwei Trainingslager in der Vorbereitung. Werder Bremen gehörte zu den ersten Vereinen, die das gemacht haben. Thomas Schaaf hat seine Jungs schon seit Jahren nach Norderney zum Lauftrainingslager gebeten. Ich bin mit meinen Mannschaften meistens nach Österreich gefahren.
Die Sommerpause ist auch für einen Trainer die Zeit, in der er mal richtig abschalten kann. Im Winter geht das eher nicht. Ich bin dann zwar auch immer ein paar Tage in die Berge gefahren, aber richtig Ruhe hatte ich da nicht. Im Sommer ist das möglich. Die meisten Transfers wurden bereits vorher eingefädelt, die Planungen abgeschlossen, bevor man in Urlaub fährt. Die Vereine sind in der Zeit eher damit beschäftigt, Spieler noch irgendwie abzugeben, als selbst neue zu holen. Wenn dann das Training wieder beginnt, freut man sich auf die neue Saison.
Ihr Jürgen Röber
Jürgen Röber spielte in seiner 17 Jahre dauernden Profilaufbahn in Deutschland als torgefährlicher Mittelfeldspieler für Werder Bremen, Bayern München (Deutscher Meister 1981), Bayer Leverkusen und Rot-Weiß Essen, außerdem auch in Kanada (Calgary Boomers) und England (Nottingham Forest). Insgesamt bestritt er 303 Bundesliga-Spiele (75 Tore) sowie 104 Zweitbundesliga-Spiele (17 Tore). Außerdem absolvierte er drei B-Länderspiele. Nach Ende seiner Profikarriere wurde der heute 58-Jährige Trainer. In Deutschland coachte er Rot-Weiss Essen, den VfB Stuttgart, Hertha BSC (Einzug in die Champions League-Zwischenrunde 2000), den VfL Wolfsburg und Borussia Dortmund. Darüber hinaus trainierte er Vereine in Serbien, Russland und der Türkei.
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Bundesliga-Traininsgauftakt
Es geht wieder los
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| | 1899 Hoffenheim startete als erster Bundesligist ins Training |
Die Europameisterschaft ist seit einigen Tagen Geschichte. Während die deutschen Nationalspieler gerade ihren wohlverdienten Urlaub nach der sehr langen Saison angetreten haben, sind die meisten Kollegen schon wieder in ihren Vereinen der Bundesliga im Einsatz. Denn die Vorbereitung auf die neue Spielzeit hat bei 17 der 18 Bundesligisten bereits begonnen. Nur der FC Schalke 04 gönnt seinen Profis noch ein paar Extratage, bevor auch die "Knappen" am Samstag den Trainingsbetrieb wieder aufnehmen.
Als erster Verein bat 1899 Hoffenheim seine Profis am 18. Juni wieder zum Training. Gut zweieinhalb Wochen arbeiten die Schützlinge von Markus Babbel nun bereits an den Grundlagen für die Saison 2012/13. Einen Tag später als die Kraichgauer versammelte der Mainzer Trainer Thomas Tuchel seine Truppe um sich. Als letzte Clubs stiegen dann Mitte dieser Woche auch Bayern München, Eintracht Frankfurt, Borussia Dortmund und Werder Bremen wieder ins Training ein.
In diesem Jahr ist die Sommerpause ungewöhnlich lange, genau genommen ist es die zweitlängste Unterbrechung ohne Punktspiele der Bundesliga-Geschichte. 110 Tage wird sie gedauert haben, ehe am 23. August Borussia Dortmund und Werder Bremen die 50. Bundesliga-Saison eröffnen werden.
Der HSV geht auf Tournee in Südkorea
Bis dahin wird noch eine Menge Schweiß fließen. Der Trend geht bei den meisten Bundesligisten inzwischen zu zwei Trainingslagern. 12 der 18 Erstligisten gehen zwei Mal auf Reisen, bevorzugt übrigens in den deutschsprachigen Alpenraum. Meistens folgt einem "Lauftrainingslager", in dem an den konditionellen Grundlagen geschuftet wird, ein zweites, in dem am taktischen Feinschliff gearbeitet wird.
Am weitesten weg reist der Hamburger SV, der vom 16. bis 22. Juli in Seoul/Südkorea Station machen wird. Auch den FC Bayern zieht es in die Ferne, genau genommen nach China, wo der Rekordmeister u.a. am 26. Juli in Guangzhou gegen den ebenfalls reiselustigen VfL Wolfsburg antreten wird.
So ein Trainingsauftakt gestaltet sich für die Profis ganz unterschiedlich. Für "alte Hasen" ist er schon ein "Stück weit Routine", wie Nürnbergs Defensivmann Hanno Balitsch im Gespräch mit bundesliga.de in der vergangenen Woche berichtete: "Aber es ist auch jedes Jahr ein bisschen anders und spannend, weil man die neuen Teamkollegen zum ersten Mal sieht."
Tabellenführer im Videotext
Für die Jungprofis oder neue Stars aus dem Ausland dürfte der erste Arbeitstag noch viel spannender sein, da alles ungewohnt und neu für sie ist. Aber auch etablierte Spieler dürften den Trainingsauftakt neugierig angehen. Die Profis von Aufsteiger Fortuna Düsseldorf etwa können erst einmal ihr Namensgedächtnis trainieren. Elf Kollegen der Vorsaison sind nicht mehr dabei, 15 neue sind dagegen gekommen.
"Wir sind der einzige Verein, der im Videotext mit seinen Zu- und Abgängen zwei Seiten füllt. Da sind wir schon Tabellenführer", scherzte Fortunas Vorstandsvorsitzender Peter Frymuth. Die bekanntesten Neuzugänge dürften die Bundesliga-erfahrenen Axel Bellinghausen, Stefan Reisinger, Du-Ri Cha oder Nando Raffael sein. Dafür haben auch zahlreiche Leistungsträger der vergangenen Saison (u.a. Sascha Rösler, Maximilian Beister, Thomas Bröker oder Assani Lukimya) die Rheinländer verlassen. Noch haben die Düsseldorfer ihre Kaderplanungen nicht abgeschlossen.
Nationalspieler noch im Urlaub
Weitaus prominenter verstärkt als der Neuling hat sich naturgemäß Bayern München. Während Stars wie Dante, Xherdan Shaqiri oder Claudio Pizarro schon da sind, hat der Ex-Wolfburger Mario Mandzukic wegen der EM noch ein paar Tage frei. Auch die Fans von Borussia Dortmund müssen sich noch etwas gedulden, bevor der Ex-Gladbacher Marco Reus seinen Dienst beim BVB antritt. Die anderen Neuzugänge des Deutschen Meisters wie Leonardo Bittencourt, Oliver Kirch oder Julian Schieber trainieren dagegen schon.
In Mönchengladbach ist man neugierig auf Neuzugänge wie Alvaro Dominguez (Atletico Madrid), Branimir Hrgota (Jönköping Södra), Granit Xhaka (FC Basel, Schweiz) oder Peniel Mlapa (1899 Hoffenheim). Gleiches gilt für die Leverkusen Neuverpflichtungen Carlinhos (Sao Paulo, Leihe) und Phillipp Wollscheid.
Und auch die anderen Bundesligisten haben sich eine Vielzahl interessanter Spieler geangelt. Stuttgart etwa Tunay Torun, Wolfsburg verpflichtete Ivica Olic oder Emanuel Pogatetz. Werder Bremen lieh Bayern-Stürmer Nils Petersen aus, der 1. FC Nürnberg beschäftigt nun u.a. auch Timo Gehardt und Sebastian Polter.
Fürth vertraut der Aufstiegsmannschaft
1899 Hoffenheim hat mit Stephan Schröck, Matthieu Delpierre, Kevin Volland, Eren Derdiyok oder Tim Wiese sehr munter und prominent aufgerüstet. Der SC Freiburg holte Max Kruse, der Hamburger SV mit Rene Adler die frühere deutsche Nummer 1.
Während die SpVgg Greuther Fürth weitgehend ihrer Aufstiegsmannschaft vertraut und überwiegend Talente verpflichtete, sicherte sich Mitaufsteiger Eintracht Frankfurt die Dienste von Bundesliga-erfahrenen Kickern wie Martin Lanig, Kevin Trapp, Stefano Celozzi oder Bastian Oczipka und zuletzt auch Olivier Occean. Und es sind ja noch über acht Wochen Zeit, um weitere Spielerwechsel zu tätigen, bevor das Transferliste am 31. August schließt.
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Bundesliga-Datenbank
EM-Folgen: Fluch oder Segen?
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| | Bastian Schweinsteiger hat noch einige Tage Urlaub |
Mit Bayern München und Borussia Dortmund haben unter der Woche auch die beiden Topteams der vergangenen Saison den Trainingsbetrieb wieder aufgenommen. Allerdings fehlen sowohl dem Titelverteidiger als auch dem Rekordchampion eine ganze Reihe von Nationalspielern, die nach der kräftezehrenden EM noch für längere Zeit im Urlaub sind. In der jüngeren Vergangenheit haben vor allem die Bayern unter den Spätfolgen der großen Fußballturniere zu leiden gehabt, wie die Fakten der bundesliga.de-Datenbank belegen.
Nach den letzten drei großen Turnieren, der WM 2006, der EM 2008 und der WM 2010, konnten die Bayern keinen Titel gewinnen. Sie mussten jeweils als Titelverteidiger dem VfB Stuttgart (2007), dem VfL Wolfsburg (2009) und Borussia Dortmund (2011) den Vortritt lassen.
Bayern blieb nach den letzten drei Turnieren titellos
Bei der WM 2010 hatte der FC Bayern 13 Spieler abgestellt, die während des Turniers 56 Partien bestritten. In der folgenden Bundesliga-Saison blieben die Münchener chancelos, wurden mit Ach und Krach Dritter und flogen auch in der Champions League als Vorjahresfinalist bereits im Achtelfinale raus.
Ganz ähnlich erging es den Bayern auch nach der EM 2008, bei der acht Profis am Start waren. National und international schnitten die erfolgsverwöhnten Münchener schlechter ab. Nach dem "Sommermärchen 2006" folgte für den FC Bayern sogar die schlechteste Saison (Platz 4) der letzten 15 Jahre.
Allerdings traten die Bayern nach den Turnieren 2000, 2002 und 2004 auch den Beweis an, das es anders geht. Damals gelang es dem Nobelclub von der Säbener Straße, besser abzuschneiden als im Jahr zuvor.
Am Schlimmsten erwischte es Bayer Leverkusen
Was für den FC Bayern gilt, gilt auch für andere Vereine. Den dramatischsten Absturz nach einem Turnier erlebte Bayer Leverkusen nach der WM 2002. Nach drei Zweiten Plätzen schrammten die "Werkskicker" nur ganz knapp am Abstieg vorbei und retteten sich am vorletzten Spieltag der Saison 2002/03 doch noch auf Platz 15. Bei der WM waren zehn Leverkusener beschäftigt, Spieler wie Michael Ballack oder Ze Roberto waren anschließend allerdings zum FC Bayern gewechselt.
Ähnlich erging es dem VfL Wolfsburg nach der WM 2010, bei der neun "Wölfe" im Einsatz waren. Auch der VfL entging der Zweitklassigkeit nur um Haaresbreite. Allerdings war die Fallhöhe des Deutschen Meisters von 2009 nicht ganz so hoch, hatte der VfL doch nach seinem Titelcoup auch nur noch Platz 8 belegt.
Auch an der Weser können sie ein Lied von Negativauswirkungen nach einem Großereignis singen. 2008 war Werder Bremen noch Vizemeister geworden. Acht Spieler trumpften bei der folgenden EM auch auf. Doch in der Bundesliga blieb den Hanseaten zwölf Monate später nur der 10. Platz. Immerhin konnten die Werderaner aber den DFB-Pokal gewinnen.
Wie verkraftet der BVB die vielen Abstellungen?
Der Nordkonkurrent Hamburger SV, der auch traditionell viele Spieler abstellt, hatte nach den letzten Turnieren weniger mit Nachwehen zu kämpfen. Nach der WM 2010 folgte auf Platz 7 Rang 8, nach der EM 2008 landeten die Hanseaten nach Position 4 auf Rang 5. Signifikanter war der Aderlass nach der WM 2006 als die Hamburger vom Champions-League-Platz 3 auf Position 7 abrutschten. Auch wenn die Veränderungen beim HSV nicht sehr dramatisch waren, besser wurde es nach einem Turnier zuletzt nie.
Auch Vereine wie der VfB Stuttgart oder Schalke 04 schnitten nach Endrunden in den Jahren 2004 (Stuttgart von Platz 4 auf 5 verschlechtert) bzw. 2002 (Schalke von Rang 5 auf 7 runter) nicht mehr so erfolgreich ab wie zuvor.
Setzt sich der Trend fort, müssen demnach Bayern München und Borussia Dortmund in dieser Saison auf Rückschläge vorbereitet sein. Das könnte die Chance von Schalke, Gladbach oder Leverkusen sein. Oder von einem Überraschungsteam wie es Stuttgart (2007) oder Wolfsburg (2009) waren. Spannung ist also garantiert.
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Rene Adler
"Die Mannschaft besitzt großes Potenzial"
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| | Nach zwölf Jahren in Leverkusen spielt Rene Adler nun beim HSV |
Die Sommerpause ist vorbei, auch die Profis des Hamburger SV sind wieder mit Feuereifer ins Training eingestiegen. Nach der schlechtesten Saison seiner Bundesliga-Geschichte wollen die Hanseaten wieder durchstarten. Der prominenteste Neuzugang des Bundesliga-Dinos dürfte Rene Adler sein. Der Nationaltorhüter kam von Bayer Leverkusen. Mit ihm sprach bundesliga.de.
bundesliga.de: Rene Adler, Sie waren lange verletzt und haben über ein Jahr lang kein Bundesliga-Spiel mehr bestritten. Wie geht es Ihnen? Wie fit sind Sie?
Rene Adler: Ich bin kerngesund und fühle mich topfit. Ich habe eine achtmonatige, intensive Reha hinter mir. Wahrscheinlich hätte auch weniger Zeit gereicht, aber so kann ich mir zu 100 Prozent sicher sein, dass ich in einem Topzustand bin. Die Verletzung hatte im Nachhinein auch etwas Positives. Besonders auf mentaler Ebene habe ich viel gelernt.
bundesliga.de: Wie schwer ist Ihnen nach 12 Jahren in Leverkusen der Abschied gefallen?
Adler: Ich war 12 Jahre in Leverkusen - eine schöne Zeit - aber jetzt bin ich beim HSV und fühle mich wie an meinem ersten Schultag. Es wartet eine neue Erfahrung auf mich und ich spüre die Vorfreude. Es ist ein Neuanfang von allem. Ich bin jemand, der gerne langfristig plant, nicht jede Saison den Verein wechselt. Ich bin nach Hamburg gekommen, um ein Teil der neuen Mannschaft zu sein. Eine Mannschaft mit sehr viel Potenzial. Ich bin gespannt auf die kommende Zeit.
bundesliga.de: Mit welchen Erwartungen und Zielen fangen Sie nun beim Hamburger SV an?
Adler: Man muss sich nur den Kader anschauen. Diese Mannschaft besitzt großes Potenzial. Natürlich müssen wir intern besprechen, warum es in der vergangenen Saison so schwer war, dieses stetig abzurufen. Dazu kann ich, weil ich zu dieser Zeit nicht im Verein war, nur wenig sagen, aber ich werde meinen Beitrag leisten, dass wir in der Zukunft zeigen, was wir können. Hamburg ist eine fußballverrückte Stadt, die sich nach Erfolgen sehnt. Beim HSV ist viel möglich. Es liegt nun an uns, dieses Potenzial auch auszuschöpfen.
bundesliga.de: Warum haben Sie sich für den HSV entschieden? Welche Rolle haben der Sportdirektor Frank Arnesen und der Trainer Thorsten Fink gespielt?
Adler: Der Kontakt zur sportlichen Leitung war aufrichtig und nachhaltig. Man hat sich intensiv um mich bemüht. Dabei habe ich gemerkt, dass dort Leute sind, die etwas aufbauen möchten und ihre Ziele konsequent verfolgen. Der ganze Umgang miteinander hat mir imponiert. Es besteht eine sehr gute Grundlage für die Zusammenarbeit.
bundesliga.de: Beim HSV wird der bisherige Stammkeeper Jaroslav Drobny seinen Posten nicht kampflos räumen. Wie hart wird der Konkurrenzkampf?
Adler: Zum Fußball gehört der Konkurrenzkampf, es geht in erster Linie um Leistung. Sorgen mache ich mir keine. Ich bin der Überzeugung, dass ich meinen Platz im Team finde.
bundesliga.de: Was ist für den HSV in der kommenden Saison drin?
Adler: Ich bin kein Freund von Prognosen vor einer Saison. Wir müssen den nächsten Schritt machen und wollen unser Optimum erreichen.
Lesen Sie hier das komplette bundesliga.de-Interview mit Rene Adler.
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Top-News und exklusive Hintergründe
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Fans
Ein Fan-Projekt mit Zukunft
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| | Vorbildlich: das Fußballturnier "Copa Augusta antiracista" |
Auf den ersten Blick sind es manchmal ungewöhnliche Partnerschaften, die der Fußball mit verschiedenen Verbänden oder Organisationen eingeht. Das betrifft auch die Fanarbeit der Bundesliga-Clubs. Die Kooperation des FC Augsburg mit der Abteilung Benediktbeuern der Katholischen Stiftungsfachhochschule München (KSFH) ist ein gleichermaßen außergewöhnliches wie sinnvolles Projekt.
Denn Fanarbeit in der Bundesliga bedeutet auch das Arbeiten mit Jugendlichen, wobei diese Aufgabe hauptsächlich in den Bereich der sozialpädagogischen Fanprojekte fällt. "Für uns ist nicht nur Gewaltprävention ein Thema. In unserer Arbeit beschäftigen wir uns auch mit Suchtprävention, Homophobie und Rassismus", sagt Dennis Galanti, Leiter Fanprojekt Augsburg.
KSFH: Beitrag zur Wahrnehmung der sozialen Verpflichtungen
Die KSFH wiederum leistet – laut eigenem Leitbild - mit ihrem Studienangebot "ihren Beitrag zur Wahrnehmung der sozialen Verpflichtungen, die der katholischen Kirche aus ihrem Selbstverständnis und ihrer Geschichte im karitativen, pädagogischen und pflegerischen Bereich erwachsen. Ein wissenschaftliches und zugleich praxisorientiertes Studium und das christliche Menschenbild begründen den besonderen Auftrag der Hochschule."
Die Gemeinsamkeit der sozialen Arbeit führte zu einem ersten Kontakt im Mai dieses Jahres, am 19. Juni kam es in Benediktbeuern zu einer Auftakt- und Informationsveranstaltung. Hier zeigten Alexander Edin, Fanbeauftragter des FC Augsburg, und Dennis Galanti, dass Fan- bzw. offene Jugendarbeit für den Verein besonders wichtig ist.
Studenten arbeiten mit bei "Copa Augusta antiracista"
Dem Auftakt folgte unmittelbar der Start in die Praxis. Zwei Studenten des Studiengangs Soziale Arbeit der KSFH unterstützen die Fanarbeit der Augsburger schon konkret bei den Vorbereitungen für das antirassistische Fußballturnier "Copa Augusta antiracista" am 7. Juli im Augsburger Kulturpark West. Das Turnier mit buntem Rahmenprogramm geht dieses Jahr bereits in die 4.Runde und hat sich als Veranstaltung für mehr Toleranz, Vielfalt und gegen Diskriminierungen jeglicher Couleur beim Fußball in Augsburg inzwischen fest etabliert.
"Im Rahmen der Copa Augusta Antiracista gab es am 29. Juni außerdem eine Informationsveranstaltung zu "Sexismus im Fußball" und am 30. Juni fand ein Besuch der KZ-Gedenkstätte Dachau statt", so Dennis Galanti. Am 12. Juli endet das Programm mit dem Thema "Fußballfans unter Dauerüberwachung – Vision oder Realität".
Weitere Zusammenarbeit erwünscht
Grundsätzlich soll die Kooperation nicht nach dem ersten Projekt enden - im Gegenteil. Aufgabe der beiden Studenten ist es auch zu ermitteln, was Soziale Arbeit bei der Fanarbeit leisten kann, wie zukünftige studentische Projekte beim FC Augsburg aussehen können und wie die Zusammenarbeit zwischen der Abteilung Benediktbeuern und dem Verein vertieft werden kann.
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Peer Kluge
"Unser Ziel ist der Wiederaufstieg"
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| | Peer Kluge kam von Schalke 04 zur Hertha |
Seit knapp zwei Wochen bereitet sich Hertha BSC auf die neue Saison in der 2. Bundesliga vor, in der die Berliner den sofortigen Wiederaufstieg in die Bundesliga anpeilen. Dabei mithelfen soll auch Neuzugang Peer Kluge. Der 31-jährige Mittelfeldspieler bringt die Erfahrung von 218 Bundesliga-Spielen für Mönchengladbach, Nürnberg und Schalke mit. Im exklusiven Interview mit bundesliga.de spricht Peer Kluge über seine Ziele bei Hertha.
bundesliga.de: Peer Kluge, Sie sind noch vor Ablauf Ihres Vertrages von Schalke 04 zu Hertha BSC gewechselt. Was waren die Gründe dafür?
Peer Kluge: Das letzte Jahr auf Schalke ist für mich nicht mehr so gut gelaufen. Ich war lange verletzt, bin lange ausgefallen und habe danach, als ich wieder fit war, nicht mehr gespielt. Die Mannschaft hat in der Phase auch sehr gut gespielt, so bestand für den Trainer kein Grund zu wechseln. Da kam in mir der Wunsch auf, mir einen neuen Verein zu suchen, was auch ganz im Sinne von Schalke war. Die Verantwortlichen sicherten mir zu, mir keine Steine in den Weg zu legen. Ich hätte auch versuchen können, mich auf Schalke noch einmal durchzusetzen. Aber für mich war der Wechsel die bessere Lösung und ein ganz normaler Vorgang im Fußball.
bundesliga.de: Was hat den Ausschlag für die Berliner gegeben?
Kluge: Hertha ist eine neue Herausforderung für mich. Es ist ein großer Verein in Deutschland, auch wenn er gerade aus der Bundesliga abgestiegen ist. Wichtig war auch, dass ich den Trainer Jos Luhukay schon kannte und mit ihm in meiner Mönchengladbacher Zeit sehr gut zusammengearbeitet habe. Die Aufgabe in Berlin ist genauso reizvoll wie schwierig.
bundesliga.de: Wie liefen die Gespräche mit Manager Michael Preetz und Jos Luhukay? Welche Erwartungen verknüpfen sie mit Ihrer Verpflichtung?
Kluge: Sie setzen auf meine Erfahrung. Ich habe ja schon in meiner Karriere einiges erlebt. Wir haben bei Hertha viele junge Spieler, die ich unterstützen und denen ich mit meiner Erfahrung weiterhelfen soll. Unser Ziel ist der Wiederaufstieg. Ich hoffe, dass wir das zusammen schaffen werden. Ich weiß, was auf uns zukommt, denn ich habe so eine Situation schon einmal beim 1. FC Nürnberg erlebt. Wir sind damals überraschend abgestiegen und haben dann in der nächsten Saison den direkten Wiederaufstieg geschafft, der damals auch vor allem aus wirtschaftlichen Gründen enorm wichtig war. Wir Spieler waren sehr unter Druck, haben ihm aber standgehalten und den Aufstieg gepackt. Das war eine wichtige Erfahrung für mich.
bundesliga.de: Was haben Sie sich persönlich vorgenommen?
Kluge: Ich möchte so schnell wie möglich wieder in der Bundesliga spielen, in München und in Dortmund. Das sind die schönsten Spiele, auf die sich auch die Fans freuen. Hertha gehört in die Bundesliga.
bundesliga.de: Nach dem Abstieg war die Stimmung in Berlin ziemlich gereizt. Vor allem in den Heimspielen hat die Hertha enttäuscht. Wie wollen Sie die Fans wiedergewinnen? Worauf wird es beim Unternehmen Wiederaufstieg vor allem ankommen?
Kluge: Das Wichtigste ist, dass wir erfolgreich spielen. Optimal wäre es natürlich, offensiv, attraktiv und erfolgreich zu spielen, den Fans guten Fußball zu bieten. Aber zuerst muss sich die Mannschaft finden. Die Erwartung ist hoch, die Fans und der Verein wollen den Aufstieg. Das ist unser Ziel. Und wir haben auch eine gute Mannschaft, eine gesunde Mischung mit vielen erfahrenen Spielern.
Lesen Sie hier das komplette bundesliga.de-Interview mit Peer Kluge.
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EA SPORTS
FUSSBALL MANAGER 13 ist noch näher dran
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| | Mit einem Blick sieht man die Hierarchien im Team |
Auch diesmal kamen neue Ideen und Vorschläge in Hülle und Fülle. Dank der Einfälle der Community und der Spielentwickler überzeugt der EA SPORTS™ FUSSBALL MANAGER 13 mit vielen neuen Features. Als Manager und Trainer im FM 13 haben alle Gamer bald die Möglichkeit, ihre Aufgaben auf und neben dem Rasen noch spezieller und intensiver zu erfüllen.
Ein erster Überblick über die neuen Neuerungen im FUSSBALL MANAGER 13, der voraussichtlich Ende Oktober 2012 erscheinen wird, macht Appetit auf die neue Version des EA-Managerspiels. Weitere Features werden noch in den kommenden Wochen vorgestellt.
Analyse-Feature "Team-Matrix”
Mit dem neuen Analyse-Feature "Team-Matrix” erweckt der FUSSBALL MANAGER 13 jede Mannschaft zum Leben und erlaubt einen tiefen Blick in ihr Innenleben. Mit Hilfe dieser Matrix, zusammen mit der zusätzlichen Hierarchie-Pyramide, kann jeder genau sehen, wie gut seine Spieler integriert sind und welche Spieler Probleme haben oder verursachen.
Im Bereich "Team-Dynamik" bekommen die Nutzer einen schnellen Überblick auf die Hierarchien im Team, über Rivalitäten, zwischenmenschliche Probleme von Spielern, deren persönliche Ziele, familiäre Beziehungen und über vieles mehr. Der Co-Trainer hilft bei der Teamanalyse, und die Erstellung eines psychologischen Profils vor der Verpflichtung kann helfen, Probleme in der Zukunft zu vermeiden. Für den Erfolg im FUSSBALL MANAGER 13 muss jeder die Kunst des Team-Managements auf allen Ebenen beherrschen.
Individuelle Ziele der Spieler
Jeder Spieler im Team verfolgt seine eigenen Ziele. Manche wollen Stammspieler in der ersten Mannschaft werden, wieder andere den Sprung zum Nationalspieler schaffen. Die nächsten wollen einfach nur ihre Fähigkeiten verbessern, während andere gerne Kapitän wären oder die Elfmeter schießen wollen. Ob diese Ziele gerade erreicht sind, hat einen großen Einfluss auf die Moral der Spieler, daher muss man als Manager alles dafür tun, damit diese glücklich oder zumindest zufrieden sind.
Die Trainer-Manager können jetzt auch mit ihren Spielern sprechen, um deren Erwartungshaltung zu verändern oder um ihnen neue Ziele zu geben. Ebenso gibt es neue Gesprächsmöglichkeiten, um sie davon zu überzeugen, ein Leihgeschäft zu akzeptieren, temporär in der zweiten Mannschaft zu spielen oder gar einem Verkauf zu einem anderen Verein zuzustimmen.
Neue Stärkeberechnung und drei Planungstools
Die Positionsstärke wurde für den FUSSBALL MANAGER 13 abgeschafft. Die allgemeine Stärke eines Spielers wird nun über dessen Fähigkeiten in Verbindung mit seinem Spielertyp bestimmt. Dies stellt sicher, dass nur die wirklich wichtigen Fähigkeiten in die Stärkeberechnung eingehen.
FUSSBALL MANAGER 13 beinhaltet gleich drei neue Planungstools. Das Tool "Nächste Saison" findet sich im Transfermarkt, "Kommende Ereignisse" im Bereich "News/Kalender" und das Tool zur Spielerentwicklung im Spielerinfo.
Verbesserungen im 3D-Spiel
Viele taktische Anweisungen können jetzt noch genauer definiert werden. Dazu gibt es nicht mehr nur 5 oder 6 Einstellungen, sondern die Wahrscheinlichkeiten für kurze oder lange Pässe können direkt eingestellt und die Position der Abwehrreihe ebenso stufenlos variiert werden wie die Art der Flanken.
Eben diese Flanken wurden noch einmal verbessert, was sich positiv auf die Kopfbälle und auf die Kopfballtore auswirkt. Zahlreiche Fanbanner sorgen nun in den Stadien für Atmosphäre, und die Fans zeigen ihre Farben nun mit Trikots, Schals und Jacken.
Dein Feature!
Auch der FUSSBALL MANAGER 13 beinhaltet wieder eine Vielzahl von Features, die direkt von der Community vorgeschlagen und über eine Reihe von Polls auf der EA-Webseite ausgewählt wurden. Zu diesen neuen Features gehören u.a. "Shootingstars": Hier legen bestimmte Spieler in kürzester Zeit eine besonders steile Karriere hin, die durch entsprechende Meldungen begleitet wird.
Außerdem wurde die "Rückkauf-Option" ins Spiel aufgenommen, der neue Bereich "Lokales Scouten" und die "Dynamische Ligaentwicklung". Hierdurch ändern sich etwa die Fernseheinnahmen im Verhältnis zu den durchschnittlichen Zuschauerzahlen und dem internationalen Erfolg der Vereine.
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OBM
Junge Wilde und alte Bekannte
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| | Fürths Stürmer Sercan Sararer könnte ein Geheimtip sein |
Diesen Termin sollten sich die Mitspieler des Offiziellen Bundesliga Managers (OBM) auf jeden Fall notieren: Mitte Juli werden die Spieler der drei Bundesliga-Aufsteiger Greuther Fürth, Eintracht Frankfurt und Fortuna Düsseldorf auf dem virtuellen Transfermarkt erscheinen. bundesliga.de sagt schon heute, welche fünf Profis dieser Clubs ein guter Griff werden könnten.
Routine, Größe und Torriecher - diese Eigenschaften vereint Frankfurts Mittelfeldspieler Alexander Meier. Der 1,96-Meter-Hüne hat schon 156 Spiele in der Bundesliga absolviert und ist seit seinem Wechsel 2004 zur Frankfurter Eintracht eine Stütze der Adlerträger. Meier wird deshalb in die Vier-Sterne-Kategorie des OBM eingestuft.
Fürther Duo Sararer und Prib im Fokus
Jung, dynamisch und ebenfalls torgefährlich: Diese Attribute treffen auf Sercan Sararer zu. Das Eigengewächs von Greuther Fürth war einer der herausragenden Profis der vergangenen Saison in der 2. Bundesliga. 9 Tore und 13 Vorlagen sprechen für den dribbelstarken 22-jährigen Außenstürmer. Sararer wird ebenfalls mit vier Sternen im Managerspiel bewertet.
Edgar Prib ist ein weiteres Talent aus der Jugend der Spielvereinigung, das den Sprung in die Profimannschaft geschafft hat. Der in Russland geborene Prib ist noch ein paar Tage jünger als Sararer und genießt bei den Fans des "Kleeblatts" seit seinem Treffer im letztjährigen DFB-Pokalachtelfinale gegen den Rivalen vom 1. FC Nürnberg höchstes Ansehen. Der Mittelfeldspieler beginnt im OBM mit drei Sternen.
Bellinghausens Rückkehr
Er ist einer von einem guten Dutzend Neuen bei der Düsseldorfer Fortuna - und doch ist Axel Bellinghausen ein guter, alter Bekannter in der Landeshauptstadt. Schon von 1998 bis 2005 trug Bellinghausen das Trikot von F95, ehe sich der Mann für die linke Abwehrseite oder Außenbahn zum 1. FC Kaiserslautern veränderte. Mit seiner Bundesliga-Erfahrung dürfte der 29-Jährige eine wichtige Rolle im Team von Cheftrainer Norbert Meier übernehmen. Bellinghausen, der zuletzt für etwa 1,35 Millionen Euro im Managerspiel zu haben war, wird wohl in der kommenden Spielzeit mit drei Sternen eingestuft.
Wäre der Deutsche Meister Borussia Dortmund nicht so exzellent in der Innenverteidigung besetzt, wäre Lasse Sobiech vielleicht auch beim BVB zum Zug gekommen. Doch weil es das Eigengewächs der Borussen in Masts Hummels und Neven Subotic mit stärkster Konkurrenz zu tun hatte, gelangte der 21-Jährige über den Umweg FC St. Pauli nun mit Greuther Fürth in die Bundesliga. Der 1,96-Meter-Mann hatte zwar viel Verletzungspech bei den "Kiezkickern", aber von seiner Klasse ist nicht nur Fürths Chefcoach Mike Büskens überzeugt. Mit drei Sternen wird auch Sobiech im OBM anfangen.
Viel Qualität in den Kadern der Aufsteiger
Natürlich verdienen nicht nur diese fünf besondere Beachtung. Die vielen Frankfurter Fans im Managerspiel haben sicher auch noch Eintracht-Profis wie Pirmin Schwegler, Stefano Celozzi oder Sonny Kittel im Auge. Bei Düsseldorf werden vielleicht schon die ersten Testspiele Aufschluss darüber geben, wer die Lücken der Abgänger Maximilian Beister, Sascha Rösler oder Assani Lukimya am besten füllen könnte. Und es wäre keine ganz große Überraschung, wenn es noch mehr Zuwachs aus dem Fürther Talentschuppen für die Bundesliga gäbe.
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Impressum
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Redaktion: Tobias Gonscherowski (Leitung), Sebastian Stolz, Stefan Kusche, bundesliga.de
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