| Wahl |

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Hummels siegt
Die User küren den besten Kicker des letzten Spieltages. Am 32. Spieltag fiel die Wahl der User auf Mats Hummels. Der BVB-Innenverteidiger lieferte beim 2:0-Sieg der Dortmunder gegen Borussia Mönchengladbach wieder eine herausragende Leistung ab. Mehr zum “Spieler des Spieltags“ finden Sie hier.
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Bewegte Bundesliga
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Bundesliga Vorschau
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Die ersten Entscheidungen der 49. Bundesliga-Saison sind am vergangenen Wochenende gefallen. Borussia Dortmund ist Meister, Bayern München steht als Vizemeister fest und der 1. FC Kaiserslautern als erster Absteiger. An diesem 33. Spieltag nun richtet sich der Fokus vor allem auf die spannende Abstiegsfrage und den Zweikampf zwischen Köln und Hertha sowie auf das Rennen um die internationalen Plätze. In Leverkusen trifft Bayer im direkten Duell auf den Konkurrenten Hannover 96.
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Keine Geschenke
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Schalke und Hertha haben aus den letzten drei Spielen jeweils nur einen Punkt geholt. Zu wenig, um die Ziele zu erreichen. Schalke will auf direktem Weg in die Champions League, Hertha den Abstieg vermeiden. Wer setzt sich durch?
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Südschlager
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Die Bayern stehen als Vizemeister fest und freuen sich nun aufs Champions-League-Finale im eigenen Stadion. Kann der VfB Stuttgart die Gunst der Stunde nutzen und den müden Bayern ein Bein stellen? Dann winkt den Schwaben Platz 5.
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Traumhafte Treffer
Fünf Treffer für die Galerie! Nach jedem Spieltag der Saison stellt bundesliga.de ab Montag 1 Uhr in der Nacht die fünf schönsten Treffer der vergangenen Spielrunde im Tor des Spieltags zur Wahl. Am 32. Spieltag überzeugten vor allem die Tore von Dortmunds Kagawa, Leverkusens Schürrle, Bayerns Ribery, Stuttgarts Cacau und Nürnbergs Didavi. Noch bis Freitag, 18 Uhr entscheiden Sie, wer das schönste Tor des 32. Spieltags erzielt hat. Hier geht es zur Wahl.
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Bundesliga weltweit!
Die Beliebtheit der Bundesliga kennt keine Grenzen. Nicht nur in Deutschland, in der ganzen Welt fiebern Fußballfans mit dem FC Bayern München, dem Hamburger SV und den anderen 16 Bundes- ligisten Woche für Woche mit. Um dem internationalen Publikum gerecht zu werden, präsentiert bundesliga.de ab sofort einen neuen weltweiten TV-Planer. Zu jedem Land gibt es den bzw. die richtigen Sender mit direktem Link zur jeweiligen Website. Hier geht es zum TV-Planer.
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| | Bernd Schneider |
Liebe Leserinnen und Leser,
mein ehemaliger Verein Bayer Leverkusen hatte vor der Saison eigentlich das Erreichen eines Champions-League-Platz als Saisonziel ausgegeben. Das ist nicht gelungen, aber das Minimalziel Qualifikation für die Europa League hat die "Werkself" fast geschafft. Ich hoffe, dass sie sich den 5. Platz sichert und damit keine Qualifikationsspiele mehr bestreiten muss. Gegen Hannover 96 und in Nürnberg traue ich Bayer sechs Punkte zu. Das könnte reichen, um den VfB Stuttgart noch zu überholen, den noch ein schweres Spiel in München erwartet. In acht von zehn Fällen verliert Stuttgart dort.
Warum Bayer Leverkusen in diesem Jahr nicht an die Leistungen der Vorsaison anknüpfen konnte, hängt sicherlich von mehreren Faktoren ab. Ungewohnt war in diesem Jahr die Zusatzbelastung durch die Champions League. Der Trainer war neu. Dann hat die Mannschaft nicht so funktioniert und harmoniert wie im Vorjahr. Viele wichtige Spieler standen nicht zur Verfügung oder waren teilweise außer Form. Stefan Kießling hatte Probleme, Michael Ballack war verletzt, Rene Adler fiel die ganze Saison aus, Tranquilo Barnetta, Sidney Sam oder Renato Augusto fehlten lange Zeit. Das darf man bei der Ursachenforschung nicht vergessen. Dennoch wäre sicher auch der 3. oder 4. Platz möglich gewesen.
Immerhin wird sich Bayer für den internationalen Wettbewerb qualifizieren. Noch vor vier Wochen drohte ja Platz 8. Diese Gefahr wurde abgewendet. Das wäre auch katastrophal gewesen und dem Anspruch des Vereins überhaupt nicht gerecht geworden. Aber die Bundesliga ist so ausgeglichen, dass immer sechs bis acht Vereine um die internationalen Plätze kämpfen und meistens noch ein Überraschungsteam dazu kommt. Das war in diesem Jahr Borussia Mönchengladbach, das absolut verdient unter die ersten Vier kommen wird.
Die Borussia hat mich wie auch der SC Freiburg oder der FC Augsburg positiv überrascht. Dagegen sind Vereine wie der Hamburger SV oder der VfL Wolfsburg sicherlich hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Lassen Sie mich abschließend auch noch dem neuen Deutschen Meister Borussia Dortmund ganz herzlich gratulieren. Der BVB hat nach den Anfangsproblemen wieder souverän und absolut verdient den Titel geholt. Ich kann mich an kaum ein Spiel erinnern, dass die Dortmunder glücklich gewonnen haben. Dazu haben sie die beiden direkten Duelle gegen Bayern und Schalke gewonnen und auch gegen Gladbach vier Punkte geholt.
Trotzdem ist der BVB noch ein Stück weit weg von den Bayern entfernt. Deren Klasse hat man vor allem international gesehen. Da fehlte der Borussia noch die Erfahrung. Die Bayern haben sich voll auf die Champions League konzentriert, weil sie unbedingt im eigenen Stadion den Pokal hochhalten wollen. Das kann nach dem geschafften Einzug ins Endspiel auch noch gelingen. Ich würde mich darüber freuen.
Ihr Bernd Schneider
Bernd Schneider gehört zu den besten deutschen Fußballern aller Zeiten, die nie einen Titel gewinnen konnten. Erst mit 24 Jahren debütierte der Thüringer bei Eintracht Frankfurt in der Bundesliga. Danach spielte er zehn Jahre für Bayer Leverkusen. Der heute 38-Jährige absolvierte 296 Bundesliga-Spiele (36 Tore) für die beiden Vereine und wurde mit den Rheinländern je zwei Mal Vizemeister und Pokalfinalist. Dazu kommt die Champions-League-Finalteilnahme mit der "Werkself" 2002. Für Deutschland jagte der begnadete Techniker 81 Mal dem runden Leder nach. Er wurde Vizeweltmeister 2002 und WM-Dritter 2006. Nach seinem vielumjubelten Abschiedsspiel im Mai 2010 arbeitete er ein Jahr in verschiedenen Abteilungen (Scouting, Jugend) bei Bayer Leverkusen. Darüber hinaus machte er den A-Trainerschein, bevor es ihn zurück in die Heimat Thüringen zog.
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Bundesliga Vorschau
Das große Zittern
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| | Die Hertha-Verantwortlichen plagen große Abstiegssorgen |
Die ersten Entscheidungen der 49. Bundesliga-Saison sind am vergangenen Wochenende gefallen. Borussia Dortmund ist Meister, Bayern München steht als Vizemeister fest und der 1. FC Kaiserslautern als erster Absteiger. An diesem 33. Spieltag nun richtet sich der Fokus vor allem auf die spannende Abstiegsfrage und das Rennen um die internationalen Plätze. In Leverkusen kommt es zwischen der gastgebenden "Werkself" und Hannover 96 zum direkten Duell zweier heißer Anwärter.
Bayer Leverkusen benötigt rein rechnerisch noch einen Punkt, um mindestens Platz 7 und damit das Minimalziel Europa League zu erreichen. Doch angesichts der recht günstigen Konstellation wollen die Rheinländer mehr. Denn zum 5. Platz fehlen nur zwei Punkte. Und auf den dort platzierten VfB Stuttgart wartet beim Südgipfel in München ein dicker Brocken. Die Chance für den Vizemeister, die Schwaben zu überholen und den weitaus attraktiveren Rang 5 zu übernehmen, der den "Werkskickern" mühsame Qualifikationsspiele für die Europa League ersparen würde.
Leverkusen will Europa League perfekt machen
Gegen Hannover 96 baut Leverkusen auf die wiedergefundene alte Stärke. Seit dem Trainerwechsel blieb Bayer 04 in vier Begegnungen ungeschlagen und fuhr dabei acht Punkte ein. Die letzten vier Heimduelle mit den Niedersachsen gingen allesamt an Leverkusen bei einem Torverhältnis von 11:0. In den 19 Spielen seit dem Wiederaufstieg Hannovers im Jahr 2002 holte Bayer neun Siege und verlor nur drei Mal. Die Favoritenrolle liegt also eindeutig bei den Westdeutschen.
Hannover 96 dagegen scheint am Ende einer langen und anstrengenden Saison mit 14 zusätzlichen internationalen Spielen ein wenig die Puste auszugehen. Nur drei der letzten zehn Bundesliga-Spiele konnte die Elf von Mirko Slomka für sich entscheiden, fünf Niederlagen im gleichen Zeitraum haben die Ausgangslage etwas verschlechtert. Dennoch haben die "96er" alle Chancen zumindest den aktuellen 7. Platz zu behaupten.
Stuttgart, Leverkusen und Hannover haben sich etwas von den dahinter lauernden Vereinen aus Bremen, Hoffenheim und Wolfsburg absetzen können. Werder (am Samstag zu Gast beim VfL Wolfsburg) hat in der Rückrunde völlig den Faden verloren, Wolfsburg nur einen Punkt aus den letzten vier Partien geholt und Hoffenheim (Gastgeber gegen Nürnberg) das "Endspiel" gegen Leverkusen verloren. Sie haben nur noch Außenseiterchancen und müssen auf mehrere Ausrutscher von Hannover 96 hoffen.
Wer folgt Dortmund und Bayern in die Königsklasse?
Spannender ist der Zweikampf zwischen Schalke 04 und Borussia Mönchengladbach um Platz 3, der zur direkten Teilnahme an der Champions League berechtigt. Nur einen Punkt Vorsprung weisen die "Knappen", die zuletzt drei Mal ohne eigenen "Dreier" blieben, auf die "Fohlen" auf, die ihrerseits nur eins ihrer letzten sechs Spiele gewinnen konnten.
Beide Kandidaten auf die Königsklasse bekommen es mit Teams zu tun, die noch Abstiegssorgen plagen. Die Borussia empfängt den FC Augsburg und freut sich auf das Wiedersehen mit einigen bekannten Gesichtern. Denn der Augsburger Coach Jos Luhukay führte die Gladbacher vor vier Jahren zurück in die Bundesliga. Und auch die Spieler Jan-Ingwer Callsen-Bracker und Marcel Ndjeng spielten einst für die "Elf vom Niederrhein". Augsburg fehlen zur endgültigen Rettung noch zwei Punkte.
In Berlin geht die Angst um
Erheblich größere Sorgen muss sich nach wie vor Hertha BSC machen, das am Samstag auf Schalke gastiert. Die Berliner, die ein Sondertrainingslager bezogen haben, liegen zwei Punkte hinter dem Relegationsplatz 16. Sie müssen in Gelsenkirchen etwas Zählbares holen und bauen auf ihre Auswärtsstärke.
In den letzten drei Auswärtsspielen haben die Herthaner immerhin fünf Punkte bei so starken Gegnern wie Mainz (3:1), Mönchengladbach (0:0) und Leverkusen (3:3) geholt und dabei kein Spiel verloren. Allerdings sieht die Bilanz der Berliner auf Schalke eher trüb aus. In acht der letzten neun Spiele blieb Hertha dort ohne eigenen Treffer, die letzten vier Spiele gingen verloren.
Die Berliner wollen alles daran setzen, um den 1. FC Köln noch vom 16. Platz zu verdrängen. Bei den "Geißböcken" keimt trotz einer Misere von sieben Spielen ohne Sieg wieder Hoffnung auf. Mut macht den Domstädtern der couragierte Auftritt beim 1:1 gegen den VfB Stuttgart am vergangenen Wochenende.
Köln mit neuer Hoffnung
Trainer Frank Schaefer hat der Mannschaft mit seiner optimistischen Art und einigen Systemumstellungen wieder Leben eingehaucht. Doch auch auf die Kölner wartet eine ausgesprochen anspruchsvolle Aufgabe. Der FC reist zum SC Freiburg, der selbst keine Sorgen mehr hat. In den letzten zehn Jahren haben die Kölner nicht mehr in Freiburg gewinnen können. Zudem ist der Sportclub seit erstaunlichen neun Spielen ungeschlagen.
In den weiteren Spielen des 33. Spieltags feiert der 1. FC Kaiserslautern seine Abschiedsvorstellung aus der Bundesliga immerhin gegen den neuen alten Deutschen Meister Borussia Dortmund, der noch einige Bundesliga-Rekorde aufstellen kann. Der Hamburger SV will gegen Mainz 05 den Klassenerhalt perfekt machen. Und im Südgipfel will sich Bayern München auch nach dem Erreichen des Champions-League-Finals gegen den VfB Stuttgart keine Blöße gebe.
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Bundesliga-Datenbank
Verdiente Aufsteiger
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| | Aufstieg geschafft: die Eintracht-Spieler Trainer Armin Veh |
Seit Montag ist es amtlich. Nach der SpVgg Greuther Fürth steht auch Eintracht Frankfurt nach dem 3:0-Sieg bei Alemmania Aachen als Aufsteiger in die Bundesliga fest. Zwei Spieltage vor Saisonende haben die beiden uneinholbare acht Punkte Vorsprung auf den Dritten Fortuna Düsseldorf. Warum die beiden Clubs die Konkurrenz so souverän distanzierten, zeigen die Fakten der bundesliga.de- Datenbank.
Die SGE ist das beste Auswärtsteam der 2. Bundesliga (neun Siege, drei Remis, vier Niederlagen). Frankfurt verfügt über die beste Offensive unter den 56 Teams der ersten drei deutschen Ligen (76 Treffer). Und nur Greuther Fürth kassierte in der 2. Bundesliga weniger Gegentore (24) als die Hessen (30).
Eintracht Frankfurt schoss die meisten Tore
Die Eintracht gab auch die meisten Torschüsse ab (525) und hatte eine der besten Quoten an genutzten Großchancen (59 Prozent). 34 Stürmertore sind gemeinsam mit Fürth Ligaspitze, die 34 Treffer der Mittelfeldspieler bedeuten den besten Wert der Liga.
Das beste Finish der Liga: Die SGE erzielte überragende 21 Tore in der Schlussviertelstunde. So wurde u.a. sechsmal noch nach einem 0:1-Rückstand gepunktet (drei Siege, drei Unentschieden). Nach 1:0-Führungen war die Veh-Elf dagegen extrem souverän: Es gab 17 Siege und drei Unentschieden (kein Niederlage).
Die Eintracht dominierte die Gegner
Enorme Kopfballstärke: Frankfurt erzielte 21 (!) Kopfballtore, alle anderen Teams maximal zwölf! Frankfurt schlug auch die meisten Flanken aller Teams (486). 63 der 76 Tore wurden aus dem laufenden Spiel heraus erzielt ("nur" 13 Standardtore).
Frankfurt ist bei gegnerischen Standards gut organisiert, es gab nur sieben Gegentreffer nach ruhenden Bällen, der Bestwert. Auch die lediglich zwei Gegentore nach Flanken sind Ligaspitze. Die Veh-Elf musste nur einen Gegentreffer nach einem schweren individuellen Fehler hinnehmen. Das Ganze bewerkstelligt die Eintracht obendrein ausgesprochen fair. Frankfurt sah die wenigsten Gelben Karten (44).
Dominanz: Eintracht Frankfurt hatte von allen Zweitligisten den meisten Ballbesitz (im Schnitt 56 Prozent) und zusammen mit Mitaufsteiger Greuther Fürth die geringste Fehlpassquote (17 Prozent).
Fürther extrem heimstark
Greuther Fürth ist das beste Heimteam der Liga (14 Siege, zwei Niederlagen). Die Franken erzielten 70 Tore, nur Eintracht Frankfurt war in der 2. Liga erfolgreicher. Die Büskens-Elf ist vor dem Tor am effektivsten, nutzte starke 67 Prozent der Großchancen und traf im Schnitt mit jedem sechsten Torschuss, beides Ligabestwerte.
34 Stürmertore sind gemeinsam mit Frankfurt Ligabestwert – die 14 Tore der Abwehrspieler sind sogar alleinige Ligaspitze. Breitgestreute Torgefahr: Für die SpVgg erzielten 15 Spieler Tore, mehr als bei allen anderen Zweitligisten. Brandgefährliche Außenbahnen: Fürth traf 18 Mal nach Flanken, Ligaspitze.
Das Prunkstück der Franken ist die starke Defensive, die beste der 2. Bundesliga. Greuther Fürth kassierte nur 24 Gegentore in 32 Spielen. In 83 Zweitligaspielen unter Trainer Mike Büskens gab es nur 68 Gegentreffer. In 18 der 32 Saisonspiele stand die Null, alle anderen Teams blieben maximal 13 Mal ohne Gegentor. Umgekehrt blieben die Franken selbst nur in vier Partien ohne eigenen Treffer.
Olivier Occean und Alexander Meier sind die Topscorer der Liga
Sicher im Spielaufbau: Der künftige Bundesliga-Neuling kassierte nur zwei Gegentore nach einem eigenen Ballverlust im Spielaufbau. Die Franken haben auch zusammen mit Frankfurt die geringste Fehlpassquote (17 Prozent).
Die Spielvereinigung ließ ligaweit die wenigsten gegnerischen Torschüsse zu (341), hatte zudem noch das Glück, dass die Gegner 21 ihrer 34 Großchancen vergaben. Einsatzfreude: Nur Hansa Rostock bestritt mehr Zweikämpfe als die Spielvereinigung.
Mit Olivier Occean hat Greuther Fürth den Topscorer der Liga in seinen Reihen (17 Tore, sechs Torvorlagen). Damit liegt er gleichauf mit Frankfurts Alex Meier. Und mit Max Grün haben die Franken einen der besten Torhüter, der 25-Jährige parierte 76 Prozent aller Torschüsse, die sein Tor trafen.
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Sven Ulreich
"In diesem Jahr war es nicht ganz so extrem"
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| | Sven Ulreich verpasste in dieser Saison kein VfB-Spiel |
Der VfB Stuttgart hat nach inzwischen zehn Spielen ohne Niederlage ein erstes Etappenziel erreicht. Die Schwaben haben sich für das internationale Geschäft vorzeitig qualifiziert. Jetzt soll in den letzten beiden Partien der Saison der 5. Platz, auf dem der VfB derzeit rangiert, verteidigt werden. Im Interview mit bundesliga.de spricht VfB-Keeper Sven Ulreich über die Saison und die weiteren Ziele.
bundesliga.de: Sven Ulreich, man kann Ihnen und dem VfB Stuttgart gratulieren. Nach dem 1:1 beim 1. FC Köln hat der VfB den Einzug ins internationale Geschäft perfekt gemacht.
Ulreich: Es ist schön, dass wir dieses Zwischenziel jetzt erreicht haben. Aber wenn wir jetzt schon einmal auf Platz 5 stehen, wollen wir diese Position auch verteidigen. Denn damit hätten wir die direkte Qualifikation erreicht und müssten keine Qualifikationsspiele mehr bestreiten. Um das Ziel zu erreichen, müssen wir wahrscheinlich mindestens noch ein Spiel gewinnen. Die nächsten zwei Spiele werden nicht einfach. Aber wir haben natürlich die Chance, die noch fehlenden drei Punkte zu holen.
bundesliga.de: Hätten Sie es nach diesem Saisonverlauf für möglich gehalten, dass der VfB zum Saisonende eine solche Serie von inzwischen zehn Spielen ohne Niederlage hinlegen würde?
Ulreich: Es war keine einfache Saison. Es gab Höhen und Tiefen. Wir haben vor allem zum Ende der Vorrunde nicht gut gespielt. Aber wir haben das Ruder wieder herum gerissen, das spricht für uns. Die Mannschaft hat sich das erarbeitet und es hervorragend gemacht. Wir stehen verdient im internationalen Geschäft.
bundesliga.de: Wie wichtig war im Winter die Verpflichtung von Vedad Ibisevic?
Ulreich: Vedad hat sich bei unser richtig gut eingelebt und die Tore gemacht, sehr wichtige Tore. Wir sind froh, dass er uns verstärkt hat.
bundesliga.de: Haben Sie eine Erklärung dafür, warum der VfB nun schon das vierte Jahr hintereinander ein weitaus bessere Rückrunde als Hinserie spielt?
Ulreich: Ich weiß nicht ganz genau, woran das liegt. Aber in diesem Jahr war es jetzt nicht ganz so extrem. Da gab es schon weitaus extremere Spielzeiten, in denen wir in der Vorrunde sehr schlecht gespielt haben. In dieser Saison hatten wir schon in der Vorrunde einige Punkte mehr geholt und uns damit eine bessere Ausgangsposition für die Rückserie verschafft.
bundesliga.de: Bemerkenswert ist auch die Moral der Mannschaft, die in Köln zum fünften Mal in Folge in Rückstand geriet und trotzdem keines dieser fünf Spiele verlor. Braucht der VfB erst einen Weckruf in Form eines Gegentores?
Ulreich: Nein. Wir wollen natürlich auch einmal wieder ein Spiel gewinnen, ohne in Rückstand geraten zu sein.
bundesliga.de: Am Samstag gastiert der VfB beim FC Bayern. Macht es die Aufgabe leichter, dass die Mannschaft ohne den ganz großen Druck dort aufspielen kann?
Ulreich: Nein, wir haben immer noch Druck. Wir haben uns als Mannschaft das Ziel gesetzt, Fünfter zu werden und wollen diesen Platz halten. Dafür sollten wir in München punkten.
bundesliga.de: Wie man in München gewinnt, wissen noch einige VfB-Spieler, vor zwei Jahren gewann Stuttgart mit 2:1 in München.
Ulreich: Das stimmt. Aber ich war damals nicht dabei und habe noch bei den Amateuren gespielt. Aber ich weiß, wie man Spiele gewinnt.
Lesen Sie hier das komplette bundesliga.de-Interview mit Sven Ulreich.
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Top-News und exklusive Hintergründe
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Fans
Ein Sommercamp, 22 Vereine, 240 Kinder
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| | Die Entwicklung der Kids-Clubs ist eine Erfolgsgeschichte |
Der ganz große Höhepunkt des Jahres wirft seine ersten Schatten schon voraus. 22 Kids-Clubs mit etwa 240 Kindern im Alter von 8 - 12 Jahren werden an einem gemeinsamen Sommercamp in Bremen teilnehmen, das vom 31. Juli bis 2. August 2012 rund um das Weserstadion stattfindet wird.
Die Organisation und Vorstellung dieses außergewöhnlichen Projekts war ein Schwerpunktthema des diesjährigen Treffens der Kids-Clubs, das die DFL Deutsche Fußball Liga gemeinsam mit Gastgeber Bayer Leverkusen in der BayArena veranstaltet hat. Am 24. und 25. April ging es außerdem um aktuelle Themen wie den Umgang mit sozialen Netzwerken, den Aufbau von Juniorclubs oder Fragen zu Haftung und Aufsichtspflicht in der Kinder- und Jugendarbeit.
" Das ist eine Erfolgsgeschichte"
"Im Jahr 2008 hatten wir es mit acht Kids-Clubs zu tun, heute sprechen wir über 26 mit etwa 70.000 Kindern allein bei den DFL-Clubs. Das ist eine Erfolgsgeschichte. Gleichzeitig sind natürlich auch die Ansprüche gestiegen und die Themen komplexer geworden", sagte Marco Rühmann, Projektmanager Fanangelegenheiten der DFL. "Die Vereine sind mit ihren Kids-Clubs auf einem klasse Weg. Wer in Kinder investiert, der investiert in seine Zukunft", betonte Meinolf Sprink, Bayers Direktor Marketing und Kommunikation.
Neben dem Aufbau und der Weiterentwicklung ihrer Kinderclubs haben einige Vereine damit begonnen, eigene Juniorclubs zu entwickeln. Während sich die Kids-Clubs an Kinder im Alter bis maximal 14 Jahren wenden, richten sich die Juniorclubs in der Regel an 13- bis 18-Jährige. Marc Jansen stellte als Verantwortlicher die jüngst gegründeten Leverkusener Teens 04 vor, Thorsten Eikmeier vom HSV-Fanprojekt beschrieb das Konzept der HSV Young Supporters.
Wichtige Informationen zu Aufsichts- und Haftungsfragen
"Die Arbeit mit dieser Altersgruppe ist eine pädagogisch schwierige Aufgabe. Aber ich bin sicher, dass das klappen wird", machte Wilfried Lütkemeier, Geschäftsführer der in der Jugendhilfe tätigen von Laer Stiftung, den Vereinsverantwortlichen Mut. Der Übergang vom eher pflegeleichten Kids-Club- zum kritischeren Juniorclub-Mitglied sei völlig normal. "Das nennt man Pubertät", schmunzelte Lütkemeier.
Lütkemeier übernahm auch die Aufgabe, die rechtliche Situation bei Aufsichts- und Haftungsfragen zu erläutern. Zwar sind in den Clubs überwiegend Pädagogen und ausgebildete Betreuer für die Kinderarbeit zuständig. Doch ein fundiertes Wissen - etwa für die Durchführung von Fahrten und Veranstaltungen - gibt allen Verantwortlichen eine größere Handlungssicherheit.
Sommercamp 2012 in neuen Dimensionen
Auf großes Interesse der Tagungs-Teilnehmer stieß auch der Vortrag über soziale Medien. Mareike Wedler von cosomedia nannte Nutzen und Gefahren sozialer Netzwerke für die Zielgruppe der Kids-Clubs. Datenschutz, Missbrauch und altersgerechte Angebote seien zentrale Elemente, die berücksichtigt werden sollten. Beispielsweise sei nicht allen Eltern und Nutzern klar, dass das soziale Netzwerk Facebook erst von Kindern ab 13 Jahren genutzt werden darf.
Sicherheit im Internet wird auch ein Angebot der Großveranstaltung des Sommercamps sein. Nadja Pilzweger von Werder Bremen, das schon seit Jahren Maßstäbe in der sozialen Arbeit setzt, stellte das Programm des dreitägigen Events vor, dass es in dieser Größenordnung und mit der Teilnahme so vieler unterschiedlicher Clubs noch nicht gegeben hat. 40 Betreuer und viele ehrenamtliche Helfer werden den 240 Kindern aus 22 Kinderclubs zur Seite stehen. Neben dem Abbau von Vorurteilen gegenüber den anderen jungen Fans aus zum Teil rivalisierenden Vereinen und dem Nutzen sozialpädagogischer Angebote, wartet auf die Kinder vor allem eins in Bremen: ganz viel Spaß!
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Sascha Rösler
"Es wird eine ganz enge Kiste"
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| | Sascha Rösler traf schon 13 Mal für die Fortuna |
Zwei Spieltage vor Saisonende hält Fortuna Düsseldorf im Kampf um Platz 3 der 2. Bundesliga die besten Karten in der Hand. Die Rheinländer können sich immer noch aus eigener Kraft den Relegationsplatz sichern und über die Duelle mit dem Drittletzten der Bundesliga den Aufstieg in die deutsche Eliteklasse schaffen. Vor dem Topspiel beim bereits feststehenden Aufsteiger SpVgg Greuther Fürth sprach bundesliga.de exklusiv mit Fortuna-Torjäger Sascha Rösler.
bundesliga.de: Die Entscheidung im Kampf um den 3. Platz in der 2. Bundesliga naht. Wie groß ist die Anspannung vor dem Spiel in Fürth, wie groß ist das Kribbeln?
Sascha Rösler: Ich freue mich auf die entscheidende Phase. Die Anspannung ist jetzt größer, das ist doch ganz klar. Wenn man sich jetzt einen Ausrutscher erlaubt, kann man den kaum noch ausbügeln. Aber die Freude ist da, weil wir auch etwas erreichen können.
bundesliga.de: Sie sind ein erfahrener Spieler und schon mehrmals aufgestiegen. Worauf kommt es in den nächsten beiden Spielen vor allem an?
Rösler: Wichtig wird sein, dass man sich keinen zu großen Kopf macht und überlegt, was alles passieren könnte. Wir müssen uns nur auf Fürth konzentrieren. Der Druck wird jetzt größer, umso wichtiger ist ein klarer Kopf. Solche Spiele werden auch oft im Kopf entschieden. Als erfahrener Spieler kann ich vielleicht etwas besser damit umgehen. Aber unsere jungen Spieler haben in dieser Saison sehr gute Leistungen gebracht. Die ganze Mannschaft hat in dieser Saison Höhen und Tiefen erlebt. Ich hoffe, dass wir in den letzten beiden Spielen unser Leistungsvermögen abrufen können.
bundesliga.de: Welche Rolle spielt der Gegner? Ist es fast zweitrangig, gegen wen man in der Schlussphase antritt?
Rösler: Nein. Greuther Fürth ist schon ein schwerer Gegner. Sie sind verdient aufgestiegen und stellen zusammen mit Frankfurt die beste Mannschaft. Das wird ein ganz harter Brocken für uns. Aber wir haben auch eine gute Mannschaft, das haben wir auch im Hinspiel gezeigt, das wir 2:1 gewonnen haben. Wir müssen uns wie gesagt nur auf uns konzentrieren.
bundesliga.de: In der Hinrunde spielte die Fortuna, in der Rückrunde arbeitet sie mehr Fußball. Haben Sie eine Erklärung dafür, dass bei Fortuna die spielerische Leichtigkeit der Vorrunde verloren gegangen ist?
Rösler: Wir haben oftmals in der Saison mehr Fußball gearbeitet als gespielt, auch in der Hinrunde. Damals hatten wir einen Riesenlauf, da hat alles gepasst. Aber auch da steckte viel Arbeit hinter dem Erfolg. Man muss bei unserer Truppe auch hinschauen, wo unsere Spieler herkommen. Viele Spieler haben in der Hinrunde permanent an ihrer oberen Leistungsgrenze gespielt. Dazu kam, dass wir auch oft das nötige Glück hatten. Wir hatten ein kleineres Tief. Aber wir können den Aufstieg immer noch aus eigener Kraft schaffen.
bundesliga.de: Wie sehen Sie Ihre persönliche Zukunft? Wollen Sie nach dieser Saison als Profi weitermachen? Bei Fortuna?
Rösler: Es gibt keine Neuigkeiten. Ich bin in einem Alter, in dem man genau überlegt, wie es weitergeht. Wichtig sind jetzt die letzten Spiele in dieser Saison. Danach werde ich mich entscheiden. Ich spiele sehr gerne Fußball, aber ich will auch das Gefühl haben, dass ich der Mannschaft helfen kann und nicht hinterher laufen muss. Ich werde genau überlegen, ob es Sinn macht.
bundesliga.de: Abschlussfrage: Wenn Ihnen jemand in einem Spielcasino beim Roulette 1.000 Euro schenken würde. Wieviel würden Sie auf "Rot" und damit den Aufstieg der Fortuna setzen?
Rösler: Das ist eine fiese Frage. Schwer zu sagen. Alles ist möglich, man braucht auch das nötige Glück. Das wünsche ich mir. Es wird eine ganz enge Kiste.
Lesen Sie hier das komplette bundesliga.de-Interview mit Sascha Rösler.
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EA SPORTS
Kostenlose Demo zum Verkaufsstart von UEFA EURO 2012
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| | Bastian Schweinsteiger (r.) und Mats Hummels in Aktion |
Die Europameisterschaft 2008 hat bekanntlich Spanien gewonnen; das Tor von Fernando Torres reichte zum 1:0-Sieg gegen Deutschland. Knapp vier Jahre später können die deutschen Fans virtuell schon mal viele Revanchen fordern: Seit dem 24. April steht parallel zu EA SPORTS UEFA EURO 2012, das als eine kostenpflichtige Download-Erweiterung für FIFA 12 erhältlich ist, auch eine Demo-Version zur Verfügung.
Nach einem FIFA 12-Update am 24. April ist im FIFA 12-Menu ein neuer Unterpunkt "EURO 2012" zu sehen. Unter diesem neuen Menupunkt kann jeder sowohl die kostenlose Demo herunterladen als auch die komplette Download-Erweiterung kaufen.
Demo bietet Deutschland gegen Spanien
Die Demo auf der PS3 und Xbox 360 bietet die Möglichkeit, mit Deutschland gegen Spanien bei einer Halbzeitlänge von zwei Minuten mit dem EURO-Ball und in einem bestimmten Stadion zu spielen. Dabei gibt es keine Begrenzung bei der Zahl der Spiele.
Das Offline- bzw. Online-Turnier kann bei der Demo entweder mit Spanien oder Deutschland bestritten werden und endet nach den ersten beiden Turnierspielen. Außerdem können sich die Demo-User schon mal mit dem Expeditionsmodus und den Challenges vertraut machen.
UEFA EURO 2012 ist einziges offiziell lizenziertes Videospiel zur EM
Schließlich ist exklusiv für UEFA EURO 2012 ein neuer Expeditionsmodus entwickelt worden, mit dem sich ein eigenes Team zusammenstellen und managen lässt, das dann auf europäischer Bühne bestehen kann. Zunächst legt man seinen Lieblingsakteur aus Europa oder seinen FIFA 12 Virtual Pro als Kapitän fest, um dann an seiner Strategie zu feilen, wie man in Europa fußballerisch den Ton angeben kann. Besiegt man Konkurrenten, verdient man sich bessere Spieler aus deren Reihen fürs eigene Team. Die besten Mannschaften muss man dafür zunächst freischalten. Ziel ist es, alle 53 UEFA- Mitgliedsstaaten zu besiegen und diese Europareise erfolgreich abzuschließen.
UEFA EURO 2012 ist das einzige offiziell lizenzierte Videospiel anlässlich der Fußball-Europameisterschaft 2012, die am 8. Juni in Polen und der Ukraine beginnt. Die unverbindliche Preisempfehlung der Download-Erweiterung liegt bei 19,99 Euro (PS3) bzw. 1800 MS Points (Xbox 360). Die PC-Version kostet 2500 FIFA Points. UEFA EURO 2012 wird von EA Canada entwickelt.
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OBM
"OBM-Meisterschale ist so etwas wie der Heilige Gral"
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| | Auch in der OBM-Liga geht es an der Tabellenspitze eng zu |
Nach 32 absolvierten Runden im Offiziellen Bundesliga Manager (OBM) liegen zwei Teams nur durch zwei Zähler getrennt in der 1. OBM-Liga an der Spitze. Jari Litmanens -BC- Kiez Piraten führen vor -BC- magic-dance von DJ Matze II. Beide Trainer sind erfahrende OBM-Hasen und sie glänzten auch schon in den vergangenen Jahren in der höchsten OBM-Spielklasse mit Top-Platzierungen. Und sie setzten in den anderen großen OBM-Wettbewerben ihre Ausrufezeichen.
Für einen der beiden Manager wird mit großer Wahrscheinlichkeit in diesem Jahr mit dem Titelgewinn ein Traum wahr, denn die Konkurrenten liegen mit drei oder mehr Punkten Abstand hinter dem Duo. Wir haben beide Mitspieler zur Situation in der 1. OBM-Liga befragt.
OBM-Redaktion: Hallo Jari Litmanen, Hallo Matze,
zwei Spieltage vor Schluss führt ihr die 1. OBM-Liga an. Kribbelt es schon angesichts der spannenden Konstellation an der Spitze?
Jari Litmanen: Moin moin! Sicherlich kribbelt es bei dieser Ligasituation. Bislang konnte ich mich ja nicht absetzen und mein Kollege Matze lässt nicht locker. Ich muss sagen, das hat mich die letzten Wochen extrem gepusht. Sein Ehrgeiz ist zu meinem Antrieb geworden. Vor der Saison hätte ich allerdings nicht mit dieser Tabellensituation gerechnet. Das Rennen um die Meisterschaft ist so offen wie noch nie! Aber genau das macht den OBM schließlich aus: sportlicher Wettkampf bis zum letzten Spieltag. So sollte es immer sein.
Matze: Hallo liebes OBM-Team. Natürlich kribbelt es gewaltig. Ich kenne das Gefühl aber auch schon aus der letzten Saison. Ich weiß auch, wie es sich anfühlt, wenn man es am Ende nicht schafft.
OBM-Redaktion: Welche Bedeutung hätte für euch ein möglicher Titelgewinn in der 1. OBM-Liga?
Jari Litmanen: Seit 2007 spiele ich beim OBM mit. Damals, kurz bevor das Ligasystem eingeführt wurde, träumte sicherlich jeder User von der Teilnahme an und dem Titelgewinn in der 1. OBM-Liga, aber nur 18 Teams konnten es schaffen und nur eines davon kann pro Jahr Meister werden. Ein Titelgewinn in der 1. OBM Liga ist bestimmt heute noch der Traum eines jeden Managers, wenn man ehrlich zu sich selber ist. Daher würde es mich sehr stolz machen, wenn dieser Traum Wirklichkeit werden würde.
Matze: Es wäre schon ein großes Ereignis. Ohne Frage. Deswegen spielt man aber auch einen Manager. Man versucht Erfolge einzuheimsen und zwar möglichst welche die sehr bedeutsam sind. Meiner Meinung nach gibt es da nur drei: OBM Pokal, Meisterschaft und ein kleines bisschen den CAW-Cup. Aber die OBM-Meisterschale ist schon so etwas wie der Heilige Gral. Gewinnen können ihn nur Spieler, die in der 1. Liga spielen, und dazu muss man da erst mal reinkommen. Im OBM-Pokal hat man als erfolgreiches Team zumindest jedes Jahr erneut die Chance, ihn zu holen.
OBM-Redaktion: Die -BC- magic-dance und -BC- Kiez Piraten haben jeweils ein Heim- und ein Auswärtsspiel zu bestreiten. Gibt es hinsichtlich der Gegner einen Vorteil für eine der beiden Mannschaften?
Jari Litmanen: Das Restprogramm von Matze ist ein wenig schwerer. Er muss noch gegen das Team von Franky spielen, der normalerweise selbst um jede Meisterschaft mitspielen kann. Gerade der -BC- Eyjafjallajökul kann eruptiv wie ein Vulkan sein, da weiß man vor der Partie nie, was kommt. Gerade weil der Trainer des -BC- Eyjafjallajökul die Meisterschaft trotz des Rückstandes sicherlich noch nicht komplett abgeschrieben hat. Aber letztendlich denke ich nur von Spiel zu Spiel, und wie jeder weiß, ist das nächste Spiel immer das schwerste.
Matze: (lacht) Nicht nur das Spiel gegen Franky macht mir Sorgen. Ich verfolge auch die anderen Gegner und wer mal ein Auge auf BonkaZ BSC geworfen hat, weiß, dass er gerade neun Siege in Folge eingefahren hat. Nach dem Trainerwechsel dort ging es stetig bergauf mit dem Team und wer weiß, wo er stehen würde, hätte er das Team von Anfang an trainiert. BonkaZ BSC ist für mich das Mönchengladbach des OBM. Franky ist für mich trotz des Rückstandes noch immer ein Titelanwärter.
Für DJ Matze wäre die erneute Vizemeisterschaft eine Enttäuschung
OBM-Redaktion: Wie groß wäre die Enttäuschung, wenn es nicht mit dem Titelgewinn klappt?
Jari Litmanen: Da hilft mir ein abgewandeltes Credo meines Lieblingsvereins FC St. Pauli: Wir können Meister werden, wir müssen aber nicht. Wenn es dieses Jahr nicht klappt, dann vielleicht im nächsten Jahr.
Matze: Vor zwei Jahren Vierter, letztes Jahr Vizemeister und es hat nur ein Tor im letzten Spiel gefehlt. Ich wäre wirklich sehr enttäuscht. Ganz ehrlich.
OBM-Redaktion: Ihr seid beide Mitglieder des BULIMA-Clans, einer Vereinigung von OBM-Enthusiasten. Würde es den Schmerz lindern, wenn man weiß, dass ein Kollege aus der Gruppe den Titel holt?
Jari Litmanen: Der BULIMA-Clan holt seine Titel immer gemeinschaftlich. Da freut man sich immer riesig, wenn ein BULIMA-Clanmitglied die Meisterschaft oder den OBM-Pokal holt. Einer für alle, alle für einen!
Matze: Es gibt bei uns kein Neid. Egal wer sie von uns gewinnt. Wir freuen uns mit den anderen genauso. Natürlich ist eine Enttäuschung nicht zu leugnen. Selber eine Hand an der Schale, aber der andere jubelt. Es wäre gelogen, wenn es mir nichts ausmachen würde. Aber mich für Litti, Franky und mit dem Clan freuen würde ich mich ohne faden Beigeschmack auf jeden Fall.
OBM-Redaktion: Die 1. OBM-Liga war und ist in dieser Saison von großer Spannung geprägt. Wie würdet ihr euren eigenen Saisonverlauf beschreiben? Was hat euch positiv überrascht und womit wart ihr nicht so zufrieden?
Jari Litmanen: Nach einem starken Beginn hatte ich eine fast zweimonatige Durststrecke, in der ich keinen einzigen Sieg einfahren könnte. Enttäuscht hatte mich damals, dass die Ursache dieser Negativserie nicht zu bestimmen war. Vielen Usern ging es da ähnlich. Daher hat mich der Winterpatch, und vor allem meine Wintertransfers, positiv überrascht; alle Transfers sind erfolgreich eingeschlagen. Spieler wie Kießling und Ribery zählen heute zu meinen absoluten Stammspielern.
Matze: Oben dabei am Anfang. Die Winterpause auf Platz acht überwintert mit nur fünf Punkten Rückstand auf Platz eins. Zwischenzeitlich acht Punkte Rückstand gehabt und auf Platz neun gefallen, jetzt drei Punkte Vorsprung auf Platz drei und zwei hinter dem Tabellenführer. Die Meisterschaft schon komplett abgehakt. Jetzt langsam zu begreifen, man ist noch dicht dran. Was soll ich da beschreiben? (lacht)
OBM-Redaktion: Viele Mitspieler verfolgen mit Spannung das Geschehen in der höchsten Spielklasse des OBM. Welche Tipps möchtet ihr ihnen geben, damit sie ähnlich erfolgreich wie ihr werden können?
Jari Litmanen: (lacht) Es ehrt uns natürlich sehr, wenn man bedenkt, dass tausende User unsere Liga verfolgen. Wenn man oben mitspielen will, dann muss man gegen die Großen, gegen die alten Hasen ran. Da darf man nicht davor zurückschrecken, wenn man am Anfang noch hoch verliert. Eine hohe Aktivität des Managers ist auch unabdingbar, wenn man im Konzert der Großen mithalten möchte. Der OBM ist sehr schnelllebig und es bedarf zudem eines gewissen Fußballverstandes. Den muss man mitbringen, denn der OBM ist schließlich ein Managerspiel.
Matze: Schwer zu sagen. Ich kannte noch die Spiele, da hat man auf Weitschuss eingestellt und von der Mittellinie sind Tore gefallen. Ich verstehe andere Spieler, wenn sie glauben, sie könnten mal locker da mithalten, schließlich schlagen sie uns regelmäßig in Pokalen und Turnieren. Sind mit Abstand schon heute Meister in ihrer Staffel. Aber in den ersten beiden Ligen gibt es keine S S S S S S S-Serie. Eine N U S U N S - Serie kann schon sehr gut sein. Dort spielen in der Regel 14 bis 16 aktive Trainer und diese spielen dort nicht aus Zufall. Man muss aktiv sein. Einen Profi-Account zu haben ist sehr wichtig. Wer drei Erstligisten aus einem Pokal geschossen hat, kann die nächsten 20 Spiele auch schnell verlieren. Denn meistens probieren die Teams was Neues aus, da es ja so nicht weitergehen soll.
OBM-Redaktion: Wenn ihr einen Wunsch freihättet, was würdet ihr euch für den OBM wünschen?
Jari Litmanen: Der OBM ist stark an dem echten deutschen Ligensystem orientiert. Was fehlt ist der Kampf um die internationalen Plätze. Es fehlt noch ein direkter Zugang der Plätze eins bis sieben zu den "europäischen" Wettbewerben Champions League und Europa League, die im Supportforum gespielt werden. Das würde den Reiz der 1. OBM-Liga deutlich steigern, da es nicht nur um den Meister- und Vizemeistertitel bzw. Abstiegskampf gehen würde.
Matze: Ich möchte Meister werden diese Saison.
OBM-Redaktion: Wir bedanken uns für das Interview und wünschen beiden Mitspielern viel Erfolg im Saisonfinale.
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