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Herrmann gewinnt
Nach jeder Bundesliga-Runde wird der Spieler des Spieltags gewählt. Die User küren den besten Kicker des letzten Wochenendes. Am 18. Spieltag fiel die Wahl der User auf Patrick Herrmann. Dem Mönchengladbacher Offensivspieler gelang beim 3:1-Sieg der “Fohlen“ gegen Bayern München ein Doppelpack. Mehr zum Spieler des Spieltags finden Sie hier.
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Bewegte Bundesliga
Film ab! Highlight-Videos, Interviews uvm. - die Mediathek auf bundesliga.de.
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Bundesliga Vorschau
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Der Ball roll wieder durch die Stadien der Bundesliga. Die hohen Erwartungen an das Topspiel zum Rückrundenstart wurden vollauf erfüllt. Nach dem Sieg der Borussen gegen die Bayern und den Erfolgen der weiteren Bayern-Konkurrenten Dortmund und Schalke geht es an der Tabellenspitze vor dem 19. Spieltag so eng, spannend und ausgeglichen zu wie selten zuvor. Während die Münchener ihre Wunden lecken und gegen Wolfsburg Wiedergutmachung betreiben wollen, warten auf die Verfolger durchweg knifflige Aufgaben.
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Schalke gastiert in Köln
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Schalke hat nach Punkten zum Tabellenführer Bayern München aufgeschlossen. Jetzt wollen die "Knappen" im alten Westschlager beim 1. FC Köln nachlegen. Doch die Domstädter brauchen jeden Punkt im Kampf gegen den Abstieg.
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FC Bayern empfängt die "Wölfe"
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Nach der Auftaktniederlage in Mönchengladbach sind die Bayern wieder direkt unter Druck. Gegen den VfL Wolfsburg will sich der Herbstmeister rehabilitieren. Doch die "Wölfe" kommen nach zwei Siegen in Folge selbstbewusst an die Isar.
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Traumhafte Treffer
Fünf Treffer für die Galerie! Nach jedem Spieltag der Saison stellt bundesliga.de ab Montag 1 Uhr in der Nacht die fünf schönsten Treffer der vergangenen Spielrunde im Tor des Spieltags zur Wahl. Am 18. Spieltag überzeugten vor allem die Tore der Mönchengladbacher Herrmann und Reus, Schalkes Draxler, Mainz' Caligiuri und Dortmunds Lewandowski. Noch bis Freitag, 18 Uhr entscheiden Sie, wer das schönste Tor des 18. Spieltags erzielt hat. Hier geht es zur Wahl.
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| TV-Plan |

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Bundesliga weltweit!
Die Beliebtheit der Bundesliga kennt keine Grenzen. Nicht nur in Deutschland, in der ganzen Welt fiebern Fußballfans mit dem FC Bayern München, dem Hamburger SV und den anderen 16 Bundes- ligisten Woche für Woche mit. Um dem internationalen Publikum gerecht zu werden, präsentiert bundesliga.de ab sofort einen neuen weltweiten TV-Planer. Zu jedem Land gibt es den bzw. die richtigen Sender mit direktem Link zur jeweiligen Website. Hier geht es zum TV-Planer.
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| | Klaus Fischer |
Liebe Leserinnen und Leser,
der Rückrundenstart hat mir sehr gut gefallen. Wenn Schalke so weitermacht, kann der Verein einen Champions-League-Platz erreichen. Ich denke auch, dass dies inzwischen im Club das Ziel ist. An die Deutsche Meisterschaft glaube ich nicht, dazu ist die Qualität von Bayern München und Borussia Dortmund zu hoch. Aber bekanntlich ist ja im Fußball alles möglich.
Für Schalke kommt es jetzt darauf an, in den kommenden Spielen in Köln und gegen Mainz so präsent zu sein wie gegen Stuttgart. In der Vergangenheit waren immer wieder Spiele dabei, in denen das nicht so der Fall war und dann Punkte liegen gelassen wurden. Deshalb weist Huub Stevens zu Recht darauf hin, dass Schalke noch nicht beständig genug ist, um ganz oben anzugreifen. Aber wenn die "Knappen" auch noch fünf, sechs Spieltage vor Schluss an der Tabellenspitze mitmischen, werden sie sicher voll angreifen.
Aber noch sind 16 Spieltage zu absolvieren. Deshalb redet niemand auf Schalke vom Titel. Denn sollte es dann am Ende "nur" der 4. Platz werden, kommen so Sprüche wie: "Große Klappe, nichts dahinter."
Auf Schalke stimmt in dieser Saison die Mischung. Es macht großen Spaß die jungen Joel Matip, Kyriakos Papdopoulos oder Julian Draxler zu sehen. Die machen das ganz hervorragend. Dazu kommen die erfahrenen Kicker wie Raul, Klaas-Jan Huntelaar oder Jefferson Farfan. Schalke verfügt auch über viel Qualität. Und dass Horst Heldt als Nachfolger von Ralf Rangnick Huub Stevens verpflichtet hat, erweist sich immer mehr als Glücksgriff. Die Mannschaft steht kompakt, jeder ist für jeden da.
Ich würde auch die Verträge mit Raul und Huntelaar verlängern. Auch wenn Raul nicht mehr jünger wird, ist er immer noch fit. Er hatte keine großen Verletzungen und spielt immer noch so, wie er früher bei Real Madrid gespielt hat. Für mich ist er ein "Schleicher", der sich immer vorausschauend im Strafraum dahin schleicht, wo es gefährlich wird. Huntelaar spielt anders, hat aber schon seine 15 Tore gemacht.
In Köln muss Schalke wieder 90 Miuten Gas geben, wenn dort drei Punkte geholt werden sollen. Sonst funktioniert es nicht, dafür ist die Bundesliga zu stark und ausgeglichen. Niemand sollte den FC unterschätzen. Dennoch wird der 1. FC Köln in dieser Saison meiner Meinung nach in der zweiten Tabellenhälfte ab Platz 10 zu finden sein. Für mehr reicht es nicht.
Die beiden wichtigsten Spieler sind Lukas Podolski und Milivoje Novakovic. "Poldi" darf man keinen Raum lassen und man muss sehr auf seinen linken Fuß achten. Er hat sicherlich den besten linken Fuß der Bundesliga und schießt damit brandgefährlich. Novakovic ist so etwas wie der Prellbock.
Ich habe in der Vergangenheit Lukas Podolski öfter kritisiert. In dieser Saison spielt er stark. Die Kölner Kontertaktik tut ihm gut. Dann bekommt er den Raum, den er braucht. Er ist nicht gerade langsam und sehr gefährlich, wenn er aufs Tor gehen kann. Wenn das Spiel eng ist, bekommt er Probleme. Das hat man in seiner Zeit bei Bayern München gesehen. Die Gegner der Bayern waren meistens sehr defensiv eingestellt, deshalb hat er sich dort nicht durchsetzen können.
Die Meisterschaft wird meiner Meinung nach alleine zwischen Bayern München und Borussia Dortmund entschieden. Erst hatte ich die Bayern favorisiert, inzwischen würde ich die Chancen mit 50:50 beziffern. Die Dortmunder haben mir in Hamburg sehr imponiert. Sie haben den HSV an die Wand gespielt, sie sind laufstark und meistens in der Überzahl. Es wird eine spannende Entscheidung.
Ihr Klaus Fischer
Klaus Fischer ist der einzige Spieler der Bundesliga-Geschichte, der sowohl bei den meisten Einsätzen als auch bei den Toren in der ewigen Top Ten vertreten ist. Für 1860 München, Schalke 04, den 1. FC Köln und den VfL Bochum absolvierte der gebürtige Bayer in seiner zwanzigjährigen Profikarriere 535 Bundesliga-Spiele (Platz 6 in der Bestenliste), in denen ihm 268 Tore gelangen. Damit ist er nach Gerd Müller der erfolgreichste Torjäger der Bundesliga. Mit Schalke und Köln gewann er den DFB-Pokal, drei Mal wurde er Vizemeister, 1976 holte er die Torjägerkanone mit 29 Saisontoren. Auch in der Deutschen Nationalmannschaft sorgte er in 45 Länderspielen mit 32 Toren für Furore. 1982 wurde der heute 62-Jährige Vizeweltmeister. Berühmt wurde er vor allem wegen seiner spektakulären Fallrückziehertore, von denen eins aus einem Länderspiel gegen die Schweiz (1977) zum "Tor des Jahrhunderts" gewählt wurde. Nach seinem Karriereende betreibt Klaus Fischer bis heute eine Fußballschule.
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Bundesliga Vorschau
Spannend wie selten zuvor
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| | Marce Reus und Mike Hanke feiern den Sieg über die Bayern |
Der Ball roll wieder durch die Stadien der Bundesliga. Die hohen Erwartungen an das Topspiel zum Rückrundenstart wurden vollauf erfüllt. Der Klassiker Mönchengladbach gegen Bayern hielt, was sich alle von ihm versprochen haben. Und nach dem Sieg der Borussen und den Erfolgen der weiteren Bayern-Konkurrenten Dortmund und Schalke geht es an der Tabellenspitze vor dem 19. Spieltag so eng, spannend und ausgeglichen zu wie selten zuvor. Während die Münchener ihre Wunden lecken und gegen Wolfsburg Wiedergutmachung betreiben wollen, warten auf die Verfolger durchweg knifflige Aufgaben.
Die deftige 1:3-Niederlage im Borussia-Park hatte den Herbstmeister hart und unerwartet getroffen. Bis auf Toni Kroos und Bastian Schweinsteiger fand kein Bayern-Spieler auch nur annähernd zur Normalform. Manuel Neuer leitete mit seinem Patzer die Niederlage ein, Mario Gomez litt unter Ladehemmung, die Abwehr war überfordert und Arjen Robben bekam keinen Stich.
Doch gerade die angeschlagenen Bayern gelten als besonders gefährlich. Gegen den VfL Wolfsburg am kommenden Samstag wird nicht nur Franck Ribery nach seiner Sperre zurück in die Mannschaft kehren. Der Rekordmeister dürfte auch mit einer ganz anderen Einstellung in das Duell mit dem Deutschen Meister von 2009 gehen.
Bayern trifft auf seinen Lieblingsgegner
Statistisch gesehen gastiert Bayerns Lieblingsgegner an der Isar. In 14 Heimspielen gegen die "Wölfe" fuhren die Münchener 13 Siege bei einem Unentschieden ein. 39:11 lautet das Torverhältnis. Zudem kommt die Truppe von Felix Magath auch ganz aktuell als schwächstes Auswärtsteam (nur vier Punkte) der Bundesliga in die Allianz Arena.
Klarer kann die Favoritenrolle also nicht verteilt sein. Allerdings konnte der Wolfsburger Trainer bei seinem letzten Gastspiel in der bayrischen Metropole einen Coup landen. Mit Schalke 04 gewann Felix Magath vor knapp einem Jahr das Pokalhalbfinale mit 1:0. Ein solches Ergebnis würde diesmal ein mittleres Erdbeben in München auslösen.
Denn der scheinbar so souveräne Tabellenführer ging in dieser Saison bereits fünf Mal punktemäßig leer aus und verlor mehr Spiele als etwa Hannover 96. In vier der letzten neun Spiele setzte es Niederlagen. Erst einmal konnten die Bayern nach einem Rückstand noch punkten (beim 2:1 in Stuttgart). Das Starensemble bleibt ein höchstsensibles Gebilde.
Dortmund wirkt am stabilsten
Aber die Bayern stehen auch für die meisten Siege und die meisten Tore. Und sie sind nach wie vor Tabellenführer, auch wenn der Vorsprung auf Borussia Dortmund auf nur noch vier Tore in der Tordifferenz zusammengeschrumpft ist.
Die Dortmunder ihrerseits setzten zum Rückrundenstart ein Ausrufezeichen. Auch ohne Stammtorhüter Roman Weidenfeller und Stratege Mario Götze, der wegen einer Schambeinverletzung auch in den kommenden Wochen fehlen wird, überrollte der BVB den Hamburger SV in dessen Stadion mit 5:1.
Der Titelverteidiger macht von allen Spitzenteams den derzeit stabilsten Eindruck. Seit zwölf Bundesliga-Spielen ist die Borussia ungeschlagen, 30 Punkte holte sie in diesem Zeitraum. Aber Vorsicht: Am Samstag empfängt Dortmund seinen Angstgegner. Denn gegen 1899 Hoffenheim konnte der BVB zuhause noch nie gewinnen. Alle drei Spiele endeten Remis. Im Kraichgau unterlag die Klopp-Elf in drei von vier Partien, so auch im Hinspiel beim 0:1.
Schalker Formkurve zeigt nach oben
Auch auf den FC Schalke 04 wartet eine schwere Aufgabe. Im alten Westschlager treffen die "Knappen" auf den 1. FC Köln. Auch wenn die "Königsblauen" fünf der letzten sechs Begegnungen mit dem FC gewonnen haben, das Hinspiel gar mit 5:1, ist die Gesamtbilanz eindeutig negativ. Und seit dem Wiederaufstieg siegten die Domstädter in zwei ihrer drei Heimspiele.
Doch im Gegensatz zum seit drei Spielen sieglosen FC zeigt die Schalker Formkurve nach oben. Zum Jahres-Aufgalopp gegen den VfB Stuttgart präsentierte sich S04 beim ungefährdeten 3:1-Erfolg stark und dies sogar, obwohl die Torjäger Klaas-Jan Huntelaar und Raul leer ausgingen. Mit vier Siegen und 13:3-Toren in Folge reist Schalke ins RheinEnergieStadion.
Schwere Aufgabe für die "Fohlen"
Die härteste Nuss des Spitzenquartetts hat Borussia Mönchengladbach zu knacken. Die "Fohlen" müssen zum VfB Stuttgart, der ebenfalls in die Kategorie "Angstgegner" einzusortieren ist. In den letzten zehn Jahren gelang der Borussia in 19 Spielen nur ein "Dreier" gegen die Schwaben. In den letzten elf Partien blieb die Borussia sieglos, in Stuttgart gab es vier Niederlagen in Serie und in der Vorsaison ein verheerendes 0:7.
Allerdings hat der VfB nach einem sehr ordentlichen Saisonstart zuletzt völlig den Faden verloren und nur noch einen Punkt aus den letzten fünf Spielen geholt. Damit purzelte die Labbadia-Elf aus den Europa-League-Rängen bis runter auf Platz 10. Und auf einmal sind die Abstängsränge näher als das internationale Geschäft.
Verfolgerduell in Bremen
In weiteren Paarungen des 19. Spieltags trifft am Freitagabend Hannover 96, seit acht Spielen sieglos, auf die zuletzt zweimal erfolgreichen "Clubberer" aus Nürnberg. Am Samstag empfängt Werder Bremen im Verfolgerduell Bayer Leverkusen.
In den übrigen drei Paarungen bleiben die letzten Sechs der Tabelle unter sich. Der gerade unter die Räder gekommene HSV will in Berlin gegen die ebenfalls strauchelnde Hertha einen erneuten Fehlstart wie in der Hinrunde vermeiden. Und bei Mainz gegen Freiburg und Augsburg gegen Kaiserslautern steht Abstiegskampf pur auf dem Programm.
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Bundesliga-Datenbank
Dramatik im Tabellenkeller
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| | Spannung beim Kellerduell Augsburg gegen den FCK |
In der Hinrunde blieb die Creme de la Creme gleich zwei Mal unter sich. Am 13. und 15. Spieltag trafen die Top 4 der Tabelle in direkten Duellen aufeinander. Gleiches gibt es nun erstmals in dieser Saison auch im Tabellenkeller.
An diesem Wochenende spielen in der Bundesliga die letzten vier Teams gegeneinander: Der 1. FSV Mainz (15.) empfängt den SC Freiburg (17.), und er FC Augsburg (18.) trifft auf den 1. FC Kaiserslautern (16.). In der Bundesliga-Geschichte gab es eine solche Konstellation an einem Spieltag zuvor insgesamt 26 Mal, zuletzt am 21. Spieltag der Saison 2007/08 als Arminia Bielefeld (15.) gegen den MSV Duisburg (18.) 0:2 verlor und der 1. FC Nürnberg (16.) gegen Energie Cottbus (17.) 1:1 spielte.
FCK in direkten Duellen Bester
Der 1. FC Kaiserslautern holte in den direkten Kellerduellen in der Hinrunde mit sieben Punkten die meisten Zähler des Quartetts. Augsburg und Freiburg ergatterten vier, Mainz lediglich drei Punkte.
Der FSV Mainz 05 (18 Punkte) auf Platz 15 hat aktuell drei Zähler Vorsprung auf das Tabellenschlusslicht FC Augsburg (15 Punkte). Nach 18 Spieltagen lagen die letzten Vier der Tabelle zuletzt vor drei Jahren (2008/09) so eng zusammen: Bochum (15.), Karlsruhe (16.), Cottbus (17.) und Mönchengladbach (18.) - Bochum und Mönchengladbach schafften am Saisonende den Klassenerhalt, der KSC und Cottbus stiegen zusammen mit Bielefeld ab.
Abstiegswahrscheinlichkeit
In der Bundesliga-Historie ist der Tabellenletzte nach dem 18. Spieltag am Saisonende in 33 der bisherigen 48 Spielzeiten auch abgestiegen. Die "Abstiegswahrscheinlichkeit" für das aktuelle Tabellenschlusslicht FC Augsburg liegt also bei 69 %.
In der letzten Saison lagen Mönchengladbach (18.), Stuttgart (17.) und Köln (16.) nach 18 Spieltagen auf den letzten drei Tabellenplätzen, alle drei Teams hielten dennoch die Klasse. 2010/11 stiegen am Saisonende der FC St. Pauli (Platz 15 nach 18 Spieltagen) und Eintracht Frankfurt (Platz 8 nach 18 Spieltagen) ab.
Die "magischen 39 Punkte"
Im Drei-Punkte-Zeitalter (seit der Saison 1995/96) reichten am Saisonende immer mindestens 39 Punkte zum Klassenerhalt. Mit 38 Punkten stieg am Saisonende erst ein Team ab: der Karlsruher SC in der Spielzeit 1997/98.
In dieser Saison müssten die schlechtesten vier Teams ihre aktuelle Punktzahl (Mainz: 18; Kaiserslautern: 17; Freiburg: 16; Augsburg: 15) also noch mehr als verdoppeln, um die "magischen 39 Punkte" noch zu erreichen...
Formcheck der schlechtesten vier Teams
Der FSV Mainz 05 wartet seit fünf Spielen auf einen Sieg (zuletzt zwei Niederlagen, davor drei Remis). Erstmals könnten die Rheinhessen nun unter Trainer Thomas Tuchel auf einen der letzten drei Tabellenplätze abrutschen (das war zuletzt in der Abstiegssaison 2006/07 der Fall). Letzte Saison stand der FSV an allen Spieltagen in der Top 5 der Tabelle.
Der 1. FC Kaiserslautern wartet seit acht Spielen auf einen Sieg (zuletzt vier Remis in Folge). Der letzte Dreifach-Erfolg gelang am 22. Oktober 2011 gegen den SC Freiburg (1:0). Die Breisgauer beendeten am vergangenen Spieltag mit dem 1:0-Sieg gegen den FC Augsburg eine Serie von fünf sieglosen Spielen. Dem SC gelangen in dieser Saison aber noch nie zwei Siege in Serie.
Der FC Augsburg ist zum fünften Mal in dieser Saison Tabellenschlusslicht. Hoffnungsschimmer für den FCA: Die Schwaben haben ihre letzten beiden Heimspiele jeweils zu Null gewonnen (1:0 gegen Mönchengladbach, 2:0 gegen Wolfsburg).
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Andre Schürrle
"Ich bleibe ganz gelassen"
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| | Andre Schürrle erzielte bislang zwei Tore für die "Werkself" |
Der Rückrundenauftakt war etwas holprig, aber erfolgreich. Bayer Leverkusen besiegte Mainz 05 mit 3:2 und fährt nun voller Tatendrang zum richtungsweisenden Spiel nach Bremen. Mit einem Erfolg an der Weser könnte die "Werkself" die Hanseaten überholen und auf Platz 5 vorrücken. Bayer-Angreifer Andre Schürrle sprach mit bundesliga.de über den Rückrundenstart und die kommenden Aufgaben.
bundesliga.de: Herr Schürrle, Bayer 04 ist mit einem Sieg gegen Mainz in die Rückrunde gestartet. Wie zufrieden waren Sie mit dem Spiel?
Andre Schürrle: Die erste Halbzeit gegen Mainz war ein deutlicher Fortschritt im Vergleich zur Hinrunde. Wir haben sehr gut gespielt. Die Mainzer hatten wenige Lösungen. Wir hätten vielleicht noch das ein oder andere Tor mehr machen können als die 2:0-Pausenführung. Die zweite Halbzeit war weniger gut, aber Hauptsache wir haben den Sieg eingefahren.
bundesliga.de: Was hat Bayer besser gemacht als in weiten Teilen der Vorrunde?
Schürrle: Wir waren sehr dominant, sehr griffig und hatten eine sehr hohe Intensität in den Zweikämpfen. Wir haben auch die meisten gewonnen. Das muss die Basis sein, auf der wir wieder aufbauen können.
bundesliga.de: Wie zufrieden waren Sie mit Ihrer persönlichen Vorrunde? Ihr erstes Halbjahr in Leverkusen lief sicher nicht ganz nach Wunsch.
Schürrle: Das hatte aber weniger mit der neuen Umgebung oder dem neuen Verein zu tun. Wenn die Mannschaft nicht gut spielt, dann spielt auch der Einzelne weniger gut. Das ist ganz normal. Natürlich wünsche ich mir mehr Tore. Die Chancen waren da, aber ich habe sie nicht so gut genutzt. Trotzdem bleibe ich da ganz gelassen. Das kommt wieder.
bundesliga.de: Nach dem Sieg gegen Mainz steht nun das Spiel bei Werder Bremen auf dem Programm. Leverkusen könnte mit einem Sieg an den Hanseaten vorbeiziehen und weiter Druck auf die Champions-League-Plätze ausüben. Bleibt die Top 4 der Tabelle das Ziel von Bayer 04?
Schürrle: Wir müssen aufhören, über irgendwelche Platzierungen zu sprechen. Wir müssen schauen, dass die Leistung auf dem Platz stimmt, dass wir einfach alles geben. Jeder für jeden. Wenn wir unsere Qualität abrufen, mit Leidenschaft und Intensität spielen, dann gewinnen wir auch die Spiele. Und dann können wir auch in Bremen gewinnen. Das wäre schon sehr wichtig.
bundesliga.de: Wer sind die Hauptkonkurrenten der "Werkself"?
Schürrle: Die Mannschaften, die jetzt vor uns stehen. Vielleicht kommt noch ein Club dazu, der noch hinter uns platziert ist. Aber wir müssen in erster Linie sehen, dass wir selbst unsere Punkte holen. Dann schauen wir einmal, für welchen Platz es am Ende reicht.
Lesen Sie hier das komplette bundesliga.de-Interview mit Andre Schürrle.
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Fans
Fortunas Fußballgeschichte lebt auf Kulttrikot.de
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| | Das Fortuna-Trikot vom 7:1 gegen den FC Bayern München |
Dieses eine Trikot hätte er wirklich noch gerne in seiner großen Sammlung: das hellblaue Langarmtrikot aus Baumwolle mit dem rot-weißen Fortuna Logo, das eine Auswahl von Düsseldorfer und Gladbacher Profis um Günter Netzer im Dezember 1972 in einem Freundschaftsspiel gegen Ajax Amsterdam trug.
"Dieses Spiel fand anlässlich des Umbaus des Düsseldorfer Rheinstadions im Hinblick auf die WM 74 statt. Das Trikot wurde wohl nur zu diesem einen Anlass getragen. Ich habe bis heute alles versucht, noch eins davon aufzutreiben, aber es ist anscheinend keins mehr da", bedauert Oliver Vorderstemann.
"Eine Art Nachschlagewerk"
Der 47-Jährige ist zum einen Fan von Fortuna Düsseldorf und zum anderen leidenschaftlicher Sammler von Trikots des Traditionsclubs aus der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt. Als sich etwa 60 F95-Trikots verschiedenster Spielzeiten in seinem Schrank stapelten, überlegte sich Vorderstemann, seine Sammlung online zu präsentieren.
"Im Februar 2011 habe ich meine Seite Kulttrikot.de freigeschaltet. Ich wollte die Trikots aber nicht nur wahllos aneinanderreihen, sondern auch die lange Geschichte der Fortuna-Trikots lückenlos von Spielzeit zu Spielzeit dokumentieren. Als eine Art Nachschlagewerk. Das geht natürlich nur mit Hilfe von Fotos alter Trikots, denn die meisten existieren ja nicht mehr."
Erstes F95-Wappen Mitte der 1920er Jahre auf den Trikots
Und so kann sich der traditionsbewusste Fortuna-Fan durch die Epochen der Düsseldorfer Fußballgeschichte klicken und viel Wissenswertes aufsaugen. Das erste F95-Wappen wurde Mitte der 1920er Jahre auf die Trikots der Spieler genäht, die Deutsche-Meister-Elf von 1933 lief in weißen Trikots und roten Hosen auf. Statt des Vereinswappens trugen die Meisterspieler dabei das Abzeichen des Westdeutschen Spielverbandes W.S.V. - sozusagen das erste Liga-Logo.
Absolut lesenswert sind auch die Rubriken "F95 und Die Toten Hosen" sowie "Legende und Mythos". Nicht jedem (jüngeren) Fortuna-Fan dürfte so genau bekannt sein, wie sich die aus Düsseldorf und Umgebung stammenden "Hosen" nicht nur finanziell für ihren Lieblingsclub eingesetzt haben. Die Trikots mit dem unverkennbaren Totenkopf der Band auf der Brust sind jedenfalls Kult.
FC Bayern geht 1:7 in Düsseldorf unter
Ende der 1970er Jahre gehörte die Fortuna zu den sportlich besten Adressen der Bundesliga. Bayerns Torwart-Legende Sepp Maier könnte das sicher bestätigen: Am 9. Dezember 1978 ging sein FC Bayern mit 1:7 im Rheinstadion unter. In welchem Trikot der Doppeltorschütze Emanuel Günther zur bis heute höchsten Auswärtsniederlage der Bayern beigetragen hat, zeigt das abgebildete Retro-Langarmtrikot in Rot mit weißem Kragen und weißen Armstreifen unter "Legende und Mythos".
Das älteste "Matchworn"-Spielertrikot seiner Sammlung stammt laut Vorbesitzer aus einem Trikottausch mit Fortuna-Profi Dieter Brei nach einem Freundschaftsspiel gegen Carl Zeiss Jena am 22. August 1978. Welcher Spieler des damaligen DDR-Oberligaclubs das Trikot getauscht hat, ist aber nicht bekannt. "Es ist grundsätzlich ziemlich schwer, die Geschichte zu Spielertrikots herauszubekommen, denn meist bekommt man die Trikots nicht aus 1. Hand", so Vorderstemann.
Alle Trikots mal im Fortuna-Düsseldorf-Museum?
Seine Sammelleidenschaft will der Düsseldorfer weiter fortsetzen – "aus Spaß an der Freude und ohne kommerziellen Hintergedanken." Heute besitzt er knapp 80 Trikots, die er sich auch gut mal in einer Vitrine vorstellen könnte. Am liebsten in einem Fortuna-Düsseldorf-Museum und ergänzt durch ein blaues Langarmtrikot von 1972.
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Top-News und exklusive Hintergründe
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Albert Streit
"Eigentlich hatte ich meine Karriere schon beendet"
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| | Albert Streit versucht in Aachen einen Neuanfang |
Albert Streit ist wieder da. Der 31-Jährige, der in den letzten Jahren für die zweite Mannschaft von Schalke 04 gespielt hatte, unterschrieb in der Winterpause einen Vertrag bei Alemannia Aachen. Vor allem dem Aachener Coach Friedhelm Funkel ist es zu verdanken, dass der technisch versierte Mittelfeldspieler seine Karriere nicht beendete und in der Kaiserstadt einen Neuanfang macht, wie er bundesliga.de im Interview verriet.
bundesliga.de: Herr Streit, wie viel Spaß hat Ihnen das erste Trainingslager unter Profibedingungen nach längerer Zeit gemacht?
Albert Streit: Es hat mir sehr viel Spaß gemacht, vor allem hat es mich aber körperlich weiter gebracht. Die hohe Belastung ist wichtig für mich, um wieder in Form zu kommen. Schließlich habe ich eine Zeit lang nicht gespielt.
bundesliga.de: Wie sind Ihre ersten Eindrücke von Ihren neuen Kollegen bei der Alemannia? Wie wurden Sie aufgenommen?
Streit: Eigentlich hat die Eingewöhnung nur ein paar Tage gedauert. Wir haben viele junge Spieler hier in Aachen, die haben mich super aufgenommen. Und mit Timo Achenbach gibt es einen Spieler, mit dem ich schon beim 1. FC Köln zusammengespielt habe.
bundesliga.de: Sie kennen Alemmannia-Trainer Friedhelm Funkel aus gemeinsamen Tagen in Frankfurt. Welchen Anteil hat er daran, dass Sie bei der Alemannia unterschrieben haben?
Streit: Ich würde sagen, sein Anteil lag bei 90 Prozent. Vielleicht sogar ein bisschen mehr.
bundesliga.de: Wie kurz waren Sie davor, Ihre Karriere zu beenden?
Streit: Eigentlich hatte ich meine Karriere schon beendet. Nach der Vertragsauflösung in Schalke hatte ich mit dem Thema Profifußball im Prinzip abgeschlossen. Bis Friedhelm Funkel sich gemeldet hat.
bundesliga.de: Können Sie die Leute verstehen, die Ihrem Engagement in Aachen skeptisch gegenüberstehen?
Streit: Ich habe schon oft gesagt: Die Leute sollen meine Leistung auf dem Platz beurteilen. Wenn ich gut spiele, sollen sie mich loben, wenn ich schlecht spiele, dürfen sie mich kritisieren. Ich möchte hier bei der Alemannia Fußball spielen und dem Verein helfen, den Klassenerhalt zu schaffen. Warum sollte man dem skeptisch gegenüber stehen?
bundesliga.de: Welche Ziele haben Sie sich in Aachen gesteckt?
Streit: Ich möchte es mir selbst noch mal beweisen und mich anders von der Fußballbühne verabschieden.
bundesliga.de: Wie beurteilen Sie die Chancen, mit der Alemannia den Klassenerhalt zu schaffen? Wie schätzen Sie das Potenzial ein?
Streit: In der Hinrunde wurden viele Punkte unnötig verschenkt, sonst könnten wir viel weiter oben stehen. Wenn wir es schaffen, die individuellen Fehler abzustellen, schaffen wir den Klassenerhalt.
Lesen Sie hier das komplette bundesliga.de-Interview mit Albert Streit.
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EA SPORTS
Bildschirm verschönern mit dem Bundesliga-Wallpaper
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| | Wallpaper mit Schweinsteiger und Co. zum Download |
Ein Blick auf den Bildschirm kann schon eine Menge über Hobbys und Vorlieben des Nutzers verraten. Neben idyllischen Landschaften und süßen Kinderfotos werden gerne auch Bilder oder Logos des Bundesliga-Lieblingsclubs für den Desktop gewählt. Der FUSSBALL MANAGER 12 von EA SPORTS bietet jetzt ganz besonders gelungene Wallpaper zum Download an.
Für alle Clubs aus der Bundesliga, 2. Bundesliga und sogar der 3. Liga hat eine EA gelungene Motive zusammengestellt. Auf jedem Desktophintergrund befinden sich sieben Spielerfotos neben dem Vereinslogo. Außerdem ist auf dem Wallpaper in jeweiliger Vereinsfarbe das Stadion oder die Arena am linken Rand abgebildet.
Aktualisierung nach Ende der Wintertransfers möglich
Jedes Wallpaper ist in vier Auflösungen vorhanden. Wer das jeweilige kleine Vorschaubild direkt anklickt, sieht die 1024er Version des Hintergrundbildes. Wer unterhalb des Mini-Wallpapers auf den Namen seines Lieblingsvereins klickt, gelangt direkt zum Download. Das ZIP-Dateiformat beinhaltet das Wallpaper in den vier Auflösungen 1024x768, 1280x1024, 1600x1200 und 1920x1200.
Die Wallpaper berücksichtigen sogar – wenn nötig – die Neuzugänge der Wintertransferperiode. EA SPORTS wird die Spielerfotos nach vollzogenen Ab- und Zugängen also möglichweise tauschen. Hier finden Sie die Downloads zu allen Mannschaften der drei Ligen.
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OBM
OBM-Neuzugänge: Ist jemand für Sie dabei?
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| | Neu in der Bundesliga: der Wolfsburger Ricardo Rodriguez |
Vedad Ibisevic wechselt von Hoffenheim nach Stuttgart, Werder Bremen holt Francois Affolter aus der Schweiz: Auf dem Transfermarkt herrscht ein reges Treiben. Auch die OBM-Trainer feilen an ihren Mannschaften und rüsten sich für die Bundesliga-Rückrunde - auf dem OBM-Transfermarkt bleibt verstärkte Aktivität zu verzeichnen.
bundesliga.de verrät, welche Kicker sich beim Managerspiel vielleicht auf Anhieb als Verstärkung erweisen könnten und welches Schnäppchen jetzt noch zu machen ist.
Verteidiger im Fokus
Der brasilianische Innenverteidiger Felipe Lopes kann laut Felix Magath gleich "in der Bundesliga spielen", wenn er sich konditionell noch steigert. Lopes kam vom portugiesischen Erstligisten Nacional Funchal nach Wolfsburg und soll in der Abwehr bald eine Schlüsselrolle einnehmen. Ähnlich wie bei Funchal - dort lief er zuletzt als Kapitän auf. Für 1,8 Millionen Euro können die OBM-Manager zuschlagen.
Ein ähnliches Preisniveau hat Ricardo Rodriguez, der Teamkollege von Lopes beim VfL Wolfsburg ist. Der 19-jährige Verteidiger aus der Schweiz ist von Felix Magath fix für die linke Defensivseite eingeplant, Marcel Schäfer rückt dafür eine Position nach vorne. Sowohl Lopes als auch Rodriguez standen gleich in der Startelf gegen den 1. FC Köln. Rodriguez, der vom FC Zürich kam, galt in der Alpenrepublik als Shootingstar und stand angeblich bei einigen Topclubs auf der Wunschliste. Der Sohn eines Spaniers und einer Chilenin ist noch ein Geheimtipp für 1,5 Millionen Euro.
Ring frei für Alexander Ring
Für weitaus weniger Geld ist Stefan Thesker von 1899 Hoffenheim zu haben. Der 20 Jahre alte und 1,90 Meter große Neuzugang von Twente Enschede kostet knapp 200.00 Euro und fängt bei seiner neuen Station mit ordentlichem Selbstbewusstsein an. "Ich bin nicht gekommen, um auf der Bank zu sitzen", sagt das deutsche Abwehr-Talent, das vor seinem Engagement in den Niederlanden in der Schalker Jugend kickte.
Der 20 Jahre alte Neuzugang Alexander Ring von HJK Helsinki führte sich mit insgesamt drei Toren für Borussia Mönchengladbach in den ersten beiden Testspielen bemerkenswert ein. Im zentralen Mittelfeld kann er sowohl den defensiven als auch den offensiven Part übernehmen. Trainer Lucien Favre sagt sogar: "Ich sehe ihn überall." Rings Vielseitigkeit oder, wie Favre sagen würde, seine Polyvalenz, ist das große Pfund des Finnen, das ihm in der Rückserie zu Einsatzzeit verhelfen dürfte. Wenn Sie auch noch spielerische Impulse für ihr Team suchen, müssen Sie etwa 800.000 Euro ausgeben.
Polnischer Nachwuchsstürmer
Gut, dass Sie den Namen des neuen Angreifers vom 1. FC Kaiserslautern nicht aussprechen, sondern nur verpflichten müssen. Jakub Swierczok heißt der 19-jährige Stürmer, der für dreieinhalb Jahre vom polnischen Zweitligisten Polonia Bytom auf den Betzenberg wechselt. Damit erhält FCK-Trainer Marco Kurz eine weitere Alternative für den Angriff, die Sie beim OBM für 300.000 Euro erwerben können. Sicher eine gute Investition, denn der junge Pole stand gegen Werder Bremen gleich die volle Spielzeit auf dem Rasen.
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Transferliste
Die Liste der Wahrheit
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| | Aus Konkurrenten werden Kollegen: Ibisevic geht zum VfB |
Kaum sind die Silvesterböller abgebrannt, geht es für die Clubverantwortlichen darum, mögliche Wintertransfers unter Dach und Fach zu bringen. Die Wechselperiode II öffnete am 1. Januar 2012 - ab diesem Tag dürfen Spieler offiziell den Verein wechseln. In dieser heißen Phase taucht Gerücht um Gerücht in den Gazetten auf - doch nur auf bundesliga.de erfahren Sie, welches davon wirklich wahr ist.
Während sich Fans und Journalisten an immer neuen Namen erfreuen, vermeldet bundesliga.de einen Transfer nur dann, wenn er auch der Wahrheit entspricht. Wechselt ein Spieler tatsächlich, dann taucht sein Name auf einem ganz wichtigen Dokument auf: Der offiziellen Transferliste. Und die gibt es nur hier! Der letzte Zeitpunkt für einen Transfer ist der 31. Januar 2012, 18 Uhr. Spätestens dann müssen die Vereine alle Unterlagen eingereicht haben.
Viel Papier, viel Aufwand
Denn selbst hinter so spektakulären Wechseln wie dem von Vedad Ibisevic von 1899 Hoffenheim zum VfB Stuttgart, hinter all der Begeisterung, den Toren und den berauschenden Spielen verbirgt sich eine Prozedur, die viel Papier und viel Verwaltungsaufwand erfordert. Die Transferliste des Ligaverbands ist während der gesamten Saison geöffnet und dient der Bekanntgabe von Clubwechseln. Pro Spieljahr gibt es zwei Wechselperioden, die erste dauert vom Ende eines Spieljahres bis zum Ende des Tages am 31. August, das zweite Wechselfenster ist dann vom 1. Januar bis zum 31. Januar eines Kalenderjahres geöffnet.
Bevor nach einem Clubwechsel die Spielerlaubnis erteilt werden kann, muss der Spieler auf der Transferliste erschienen sein. Dazu ist ein schriftlicher Antrag nötig, der sowohl vom Spieler als auch dem abgebenden Club gestellt werden muss.
Transferliste täglich aktualisiert
Die Transferliste wird von der DFL täglich von montags bis freitags aktualisiert und an jedem Wochentag auf bundesliga.de veröffentlicht. Damit einem Antrag stattgegeben wird, dürfen keine vertraglichen oder anderweitig rechtlichen Bindungen des Spielers an einen anderen Club bestehen. Sobald die Verträge beim Ligaverband vorliegen, wird der Spieler von der Transferliste gestrichen.
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Herausgeber: DFL Deutsche Fußball Liga GmbH, Guiollettstraße 44-46, 60325 Frankfurt/Main, Tel: 069-65005-0, Fax: 069-65005-555 HRB 52086 Frankfurt/Main, Umsatzsteuer-IdNr.: DE 215 956 338
Verantwortlich: Tom Bender, Dirk Jaschok (beide DFL)
Redaktion: Tobias Gonscherowski (Leitung), Sebastian Stolz, Stefan Kusche, bundesliga.de
Multimedia: Crossmotion, Düsseldorf
Fotoredaktion: DFL, gettyimages
Realisierung: BTD Newmedia GmbH, Goethestr. 34, 80336 München, Tel: 089 660 291 20
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