Ausgabe 48 - 27.05.2010
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Spieler der Saison
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Auch nach dem Ende der Spielzeit 2009/10 standen sie zur Wahl, die Spieler des Spieltags - in diesem Fall sogar die Spieler der Saison. Die meisten bundesliga.de-User haben sich für Arjen Robben entschieden. Der Bayern-Star erhielt mehr als 50 Prozent aller Stimmen und setzte sich gegen die starke Konkurrenz durch. Mehr zum Spieler der Saison finden Sie hier.


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Nationalelf
Die WM rückt mit Sieben-Meilen-Stiefeln näher. Und wohl kaum ein Teilnehmer hat vor der Endrunde in Südafrika so viele offenen Fragen zu beantworten wie deutsche Nationalelf. Nach den unzähligen Ausfällen soll das Länderspiel in Ungarn am Samstag endlich Klarheit bringen. Wer wird die Kapitänsbinde bei der WM tragen? Wer wird das WM-Tor hüten? Wer kann sich für das Turnier empfehlen und welche zwei Spieler müssen noch ihre Koffer packen? Und als wenn das nicht genug wäre, ist da auch noch "Angstgegner" Ungarn.

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Rückblick: Sieben auf einen Streich

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Der höchste Sieg der Spielzeit 2009/10 gelang dem späteren Meister FC Bayern München am 31. Spieltag mit 7:0 gegen Hannover 96. Die Gäste ließen sich davon aber nicht entmutigen und sicherten sich mit zwei Siegen an den letzten beiden Spieltagen den Klassenerhalt.
Rückblick: "Werkself" kämpft sich heran

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Am 26. Spieltag der Saison 2009/10 konnte Bayer Leverkusen nach zuvor drei sieglosen Spielen in Folge mit dem erkämpften 4:2-Erfolg gegen den Hamburger SV wieder Kontakt zur Spitze herstellen. Deutschlands bester Torschütze der Saison, Stefan Kießling, traf doppelt.

WM 2010
Die Welt gibt sich die Kugel
Die Welt gibt sich die Kugel

In Deutschland grassiert wieder das WM-Fieber. Trotz des bitteren Ausfalls von Michael Ballack freut sich die Fußball-verrückte Nation auf das Turnier in Südafrika. bundesliga.de hält sie vor und während der Weltmeisterschaft (11. Juni bis 11. Juli) über alles auf dem Laufenden. News, exklusive Interviews, Daten und Fakten zu allen Teams, Stars und Bundesliga-Legionären, Bilder und Videos zur WM 2010 finden Sie hier.


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Spannung und Emotion pur!
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Die Saison 2009/10 ist Geschichte. Auch in diesem Frühjahr gibt die DFL wieder ein Saisonbuch heraus. Durchleben Sie noch einmal alle Höhepunkte der Spielzeit 2009/10: Die sensationellsten Tore, die emotionalsten Momente und die spannendsten Entscheidungen von Meisterschaft über internationale Plätze, Klassenerhalt, Relegation und Abstieg. Dazu alle Zahlen, alle Fakten und Action pur auf über 200 Seiten mit den besten Fotos der Spielzeit. Bestellen Sie Ihr Saisonbuch 2010 jetzt hier. Das offizielle Saisonbuch wird im Handel Ende Mai 2010 zum Preis von EUR 19,90 erscheinen.


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Liebe Leserinnen und Leser,

als die deutsche Nationalmannschaft am 21. Mai in ihr Trainingslager nach Südtirol aufgebrochen ist, waren die Spieler sicher froh, im Flieger zu sitzen. Denn in diesem Moment begann die Konzentration auf das Wesentliche: die sportliche Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft. Alle Spieler wissen, dass eine WM das größte Ereignis für einen Fußballprofi ist, das er vielleicht nur ein oder zwei Mal erleben wird.

Ich habe 1998 mit Dänemarks Nationalmannschaft an der WM in Frankreich teilgenommen und weiß, was die Spieler in den Wochen vor Turnierbeginn beschäftigt: Die Sorge, sich bloß nicht noch im letzten Meisterschaftsspiel zu verletzen - so wie es Michael Ballack im FA-Cup-Finale ergangen ist. Das bange Warten, ob sie für den WM-Kader nominiert werden. Und der große Trubel in der Heimat. Wir wurden neu eingekleidet, haben im Plattenstudio ein WM-Lied aufgenommen und sind von einem Interview zum anderen gegangen. Stressige Tage, wenn auch positiver Stress.

Im Trainingslager tanken die Spieler ihre Kräfte auf. Meistens wird zwei Mal täglich trainiert. Aufgelockert durch Leistungstests und Spielformen. Und es wird viel geschlafen. Die Stimmung ist locker und kameradschaftlicher als im Verein. Weil es jetzt nicht um neue Verträge geht und weil der Konkurrenzkampf noch nicht tobt. Das kommt später: wenn im Training die Leibchen verteilt werden und man besser Schienbeinschoner trägt - sowohl vorne wie hinten.

Wichtig ist jetzt, dass sich die Spieler als Mannschaft finden. Dass das ganze Gefüge passt. Die Stars und erfahrenen Profis können in dieser Zeit am besten Verantwortung übernehmen und zeigen, denn sie genießen praktisch einen "Überschuss". Sie müssen nicht immer hundert Prozent im Training zeigen und sich immer neu beweisen. Bei uns haben das damals Michael und Brian Laudrup und Weltklasse-Torwart Peter Schmeichel übernommen.

Für das Trainerteam ist es jetzt wichtig, in die Mannschaft rein zuhören. Funktioniert die große Gruppe oder scheren einzelne Spieler aus? Ohne gegenseitigen Respekt geht es über eine so lange WM-Zeit nicht. Gegenseiteiger Respekt: nicht nur unter den Spielern, sondern vom Präsidenten bis zum Busfahrer. Allerdings sind die meisten Spieler heute eher "mainstreamed", also einfacher zu führen.

Und auch das gehört zur Vorbereitungszeit einer Weltmeisterschaft: Nach meiner WM-Nominierung 1998 hatte ich plötzlich ganz viele gute, alte Freunde. Es haben dauernd Leute bei mir angerufen, die alle Karten für die WM haben wollten.

Ihr

Bjarne Goldbæk



Von 1987 bis 1996 spielte Bjarne Goldbæk in der Bundesliga und der 2. Bundesliga für den FC Schalke 04, den 1. FC Kaiserslautern, Tennis Borussia Berlin und den 1. FC Köln. Er bestritt 132 Bundesliga-Spiele und stand 107 Mal in der 2. Bundesliga auf dem Feld. Goldbæk wurde mit dem FCK Pokalsieger und Deutscher Meister. Später spielte er unter anderem beim FC Chelsea und beim FC Fulham. Seine Karriere beendete der Däne, der 28 Mal für sein Land spielte und bei der WM 1998 und der EURO 2000 dabei war, bei Rot-Weiss Essen. Heute ist Goldbæk lizenzierter Spielerberater und arbeitet als Bundesliga-Experte bei Eurosport Skandinavien. Während der WM 2010 wird er regelmäßig für bundesliga.de über die Endrunde schreiben.

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Nationalelf
Das Spiel der vielen Antworten

2004 gab Lukas Podolski (l.) gegen Ungarn sein Debüt im DFB-Team
Die Weltmeisterschaft rückt mit Sieben-Meilen-Stiefeln näher. Und wohl kaum ein Teilnehmer hat vor der Endrunde in Südafrika so viele offenen Fragen zu beantworten wie der WM-Dritte von 2006 - die deutsche Nationalmannschaft. Nach den unzähligen Ausfällen soll das Länderspiel in Ungarn am Samstag endlich Klarheit bringen.

Wer wird nach der Verletzung von Michael Ballack die Kapitänsbinde bei der WM tragen? Wer wird nach dem Ausfall von Rene Adler das WM-Tor des dreifachen Weltmeisters hüten? Wer kann sich für das Turnier empfehlen und welche zwei Spieler müssen noch ihre Koffer packen? Und als wenn das nicht genug wäre, ist da auch noch "Angstgegner" Ungarn.

Jüngere Bilanz spricht für Ungarn

Was nach einem Spaziergang auf dem Weg nach Südafrika klingt, könnte zu einem echten Stolperstein werden. Dies besagt schon ein Blick auf die Gesamtbilanz. Von den bisherigen 32 Duellen zwischen Ungarn und Deutschland gewannen beide Seiten je elf Partien. Zehn Mal trennte man sich remis. Die Torbilanz spricht nur minimal für die DFB-Elf (66:64).

In der jüngeren Vergangenheit waren die Ungarn ein ebenso unangenehmer Gegner wie schon zu Zeiten der ungarischen Fußballvormachtstellung Anfang der 50er Jahre. Denn aktuell hat Deutschland nur eines der vergangenen sieben Spiele mit Ungarn für sich entscheiden können (zwei Niederlagen, vier Remis).

Bitteres Debüt für DFB-Duo

Das bislang letzte Aufeinandertreffen endete in Vorbereitung auf die EURO 2004 mit einer überraschenden 0:2-Heimniederlage. In Kaiserslautern traf an jenem 6. Juni der zukünftige Duisburger Sandor Torghelle doppelt für die von Lothar Matthäus trainierten Osteuropäer.

Lukas Podolski und Bastian Schweinsteiger feierten in jenem Spiel ihr Debüt im Dress der deutschen Mannschaft. Der damalige Bundestrainer Rudi Völler wechselte Schweinsteiger zur zweiten Halbzeit für Andreas Hinkel ein. Podolski kam in der 74. Minute für Fredi Bobic ins Spiel.#

Bierhoff als Torschütze

Am 15. August 2001 trafen sich beide Teams im Rahmen des 100-jährigen Jubiläums des Ungarischen Fußballverbands in Budapest. Die deutsche Elf siegte mit 5:2. Unter den Torschützen war auch der heutige Teammanager Oliver Bierhoff.

Ansonsten war Budapest aber nicht immer solch ein gutes Pflaster für die deutsche Mannschaft. Vor jenem 5:2-Sieg endeten die vorherigen drei Aufeinandertreffen unentschieden (0:0, 0:0, 1:1). Insgesamt hat das DFB-Team nur drei von 15 Gastspielen bei der Puszta-Nation gewonnen (sechs Niederlagen, sechs Remis).

Erinnerungen an 1954

Die Ungarn sind im Gegensatz zu den Deutschen auch bei dieser WM wieder einmal nur Zuschauer bei der Endrunde. Zuletzt waren sie 1986 bei einer Weltmeisterschaft dabei, scheiterten in Mexiko aber ebenso wie schon 1982 und 1978 in der Vorrunde.

Geht es um die WM und die beiden Mannschaften Deutschland und Ungarn, denkt man hierzulande sofort an das Jahr 1954. Bei der Weltmeisterschaft in der Schweiz unterlag die DFB-Elf in der Vorrunde mit 3:8 gegen Ungarn.

Seit Mai 1950 waren die Ungarn in 32 Länderspielen ungeschlagen. Sie gewannen das Olympische Turnier 1952, schlugen ein Jahr später die zu Hause bis dahin unüberwindlichen Engländer mit 6:3 und feierten nur wenige Monate später ein noch deutlicheres 7:1 über denselben Gegner beim Versuch der Revanche.

"Das Wunder von Bern"

Niemand hatte auch nur einen Pfifferling auf die von Sepp Herberger trainierte deutsche Mannschaft gegeben, nachdem diese überraschend das Endspiel erreicht hatte. Doch in Bern sollte an jenem 4. Juli 1954 Geschichte geschrieben werden.

Dabei sah es zu Beginn gar nicht gut aus. Ferenc Puskas und Sekunden später Zoltan Czibor brachten die Ungarn nach nur sieben Minuten 2:0 in Front. Max Morlock schaffte nur drei Minuten später den Anschlusstreffer und in Minute 18 glich Helmut Rahn aus.

Schützenfest im Trainingsspiel

Sechs Minuten vor dem Schlusspfiff war es wieder Rahn, der mit einem fulminanten Schuss von der Strafraumgrenze das "Wunder von Bern" perfekt machte. Nur zu gern würde die DFB-Elf in diesem Sommer einen weiteren - den vierten - WM-Titel für Deutschland holen.

Ein gutes Ergebnis gegen Ungarn wäre sicher gut fürs Selbstvertrauen. Immerhin siegte die deutsche Mannschaft in einem Trainingsspiel in Südtirol gegen eine U 20-Auswahl der vier Vereine der Gemeinde Eppan mit 24:0. Die erfolgreichsten Torschützen waren mit jeweils fünf Treffern Miroslav Klose und Mario Gomez vom FC Bayern München.

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Bundesliga-Datenbank
Der Bundestrainer im Blickpunkt
20 Jahre nach dem vergangenen WM-Titel für Deutschland streben die Nationalmannschaft und ihr Übungsleiter Joachim Löw den höchsten Weihen entgegen. Der Bundestrainer steht erstmals als
verantwortlicher Trainer bei einer Weltmeisterschaft an der Linie, nachdem er 2006 in Deutschland noch Assistent von Jürgen Klinsmann war.

Bislang führten alle vorherigen Bundestrainer die DFB-Elf bei ihrem ersten WM-Turnier an der Seitenlinie mindestens zu Platz 3. Einzige Ausnahme war Berti Vogts, für den es 1994 "nur" fürs Viertelfinale reichte. Gutes Omen und hoher Druck in einem für Löw.

Der 50-jährige Schwarzwälder ist seit vier Jahren im Amt und verpasste 2008 nur denkbar knapp den Gewinn der Europameisterschaft, als die Nationalelf im Finale Spanien mit 0:1 unterlag. In der erfolgreich beendeten Qualifikation für Südafrika distanzierten die Deutschen die von Guus Hiddink betreute russische Auswahl souverän (2:1, 1:0).

Beste Siegquote

Der Bundestrainer konnte 32 der unter ihm absolvierten bisherigen 46 Länderspiele siegreich gestalten - acht Remis und sechs Niederlagen stehen für Löw zu Buche. Nach der erfolgreich verlaufenen EURO 2008 und der WM-Qualifikation für Südafrika erhoffen sich nicht wenige Fans den ganz großen Wurf, auch wenn der Ausfall von Kapitän Michael Ballack die Nation ins Mark traf.

Von allen bisherigen Bundestrainern weist Löw zudem die beste Quote auf. Der amtierende Chef an der deutschen Seitenlinie gewann bislang 69,6 Prozent aller seiner Spiele (32 von 46). Dahinter folgte Jupp Derwall mit 65,7 Prozent gewonnener Spiele (44 von 67). Helmut Schön hat 87 von 139 Spielen gewonnen (62,6 Prozent).

Herberger machte DFB-Elf salonfähig

Sepp Herberger war der Bundestrainer mit der längsten Amtszeit (28 Jahre) und betreute die deutsche Auswahl bei vier Großturnieren. Unter Herberger begann der Aufstieg Deutschlands
zur Fußballmacht. Mit dem "Wunder von Bern” gelang dem gebürtigen Mannheimer der erste WM-Titel in Deutschlands Geschichte. 1958 erreichte er in Schweden Platz 4.

Neben Herberger ist Helmut Schön der einzige Trainer, der die deutsche Nationalmannschaft bei vier Weltmeisterschaften in verantwortlicher Position betreute. Schön war gleichzeitig der erfolgreichste Bundestrainer: Zwischen 1966 und 1974 gelang ihm immer der Sprung unter die ersten 3 (1966: Platz 2, 1970: Platz 3, 1974: Weltmeister).

Löws Bilanz besser als die seines "Lehrmeisters"

Franz Beckenbauer und Berti Vogts waren bei zwei Weltmeisterschaften als Trainer der deutschen Nationalelf aktiv. Während Beckenbauer zwei Mal das Finale erreichte und ein Mal Weltmeister wurde, reichte es beim ehemaligen Nationalverteidiger Vogts zwei Mal "nur” bis ins Viertelfinale. Der einzige Bundestrainer, der bei keiner WM auf der Bank saß, war Erich Ribbeck.

Löw weist in seiner Bilanz exakt acht Remis und sechs Niederlagen auf, wie Vorgänger Klinsmann, jedoch bestritt er zwölf Spiele mehr als sein ehemaliger Chef (46, Klinsmann: 34). Dieser führte die DFB-Elf vor vier Jahren zu Platz 3.

WM-erfahrene Trainer-Konkurrenz

Von den 32 teilnehmenden Nationen haben 18 einen Trainer unter Vertrag, der bereits WM-Luft geschnuppert hat - zehn davon betreuten eine Mannschaft bei einem Weltturnier, zwei waren als Co-Trainer dabei.

Vier Weltmeister sind unter den 32 Trainern der WM in Südafrika vertreten. Südafrikas Carlos Alberto Parreira gewann 1994 mit dem Spieler Carlos Dunga, dem aktuellen brasilianischen Coach, den WM-Titel. Marcello Lippi ist der Titelverteidiger mit Italien, Diego Maradona holte 1986 mit Argentinien den Titel und wurde zum besten Spieler des Turniers gewählt.

Dunga siegte unter Parreira

Der Erfahrenste ist Parreira, der bereits an seiner sechsten WM teilnimmt (alle als Trainer) - kein anderer Trainer war so häufig bei einer WM vertreten. Der brasilianische Coach überstand jedoch drei Mal die Vorrunde nicht. Mit seinem Heimatland Brasilien erreichte er 2006 das Viertelfinale, nachdem er 1994 bereits Weltmeister mit der "Selecao" wurde.

Maradona (vier Teilnahmen) und Dunga (drei Teilnahmen) haben von den teilnehmenden Trainern nach Parreira die meisten Teilnahmen aufzuweisen, jedoch ist es für beide Übungsleiter das erste Weltturnier in verantwortlicher Position.

Drei Endrunden in Folge

Pim Verbeek, der Deutschlands Gruppengegner Australien betreut, bestreitet seine dritte WM in Folge, seine erste als allein verantwortlicher Trainer: 2002 assistierte er Guus Hiddink, 2006
Dick Advocaat (jeweils für Südkorea).

Sven-Göran Eriksson ist neben Verbeek der einzige Trainer der seine dritte WM-Teilnahme in Folge feiert. Nachdem der Schwede zwei Mal in Serie mit den Engländern im Viertelfinale scheiterte, versucht er sich nun als Trainer der Elfenbeinküste. Seine Trainingsarbeit nahm er jedoch erst 25 Tage vor Turnierbeginn auf.

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Milivoje Novakovic
"Wir sind wie Brüder"

Fünf Mal traf Milivoje Novakovic in der WM-Quali für Slowenien
Nicht nur beim 1. FC Köln ist er einer der Leistungsträger und ein Mann, der immer wieder mit schönen und entscheidenden Toren glänzt. Auch in der Nationalmannschaft Sloweniens ist Milivoje Novakovic eine feste Größe.

Der Stürmer war einer von nur drei Spielern, die in allen zehn Spielen der WM-Qualifikationsgruppe 3 für Slowenien auf dem Platz standen. Dabei erzielte Novakovic fünf Tore und war somit bester Torschütze der "Zmajceki" (kleine Drachen). Auch in den Playoffs gegen Russland war er dabei.

Im Interview mit bundesliga.de spricht Novakovic über die WM-Vorbereitung. Er nennt die Stärken, die seine Mannschaft während der Qualifikation ausgezeichnet haben, und die den Slowenen auch in Südafrika helfen sollen, die Gruppe C zu überstehen. Sollte dies gelingen, würde sich Novakovic womöglich auf ein Duell mit Deutschland freuen können.

bundesliga.de: Herr Novakovic, in etwas mehr als zwei Wochen beginnt die Weltmeisterschaft in Südafrika. Freuen Sie sich schon sehr auf die WM?

Milivoje Novakovic: Die Vorfreude ist natürlich groß. Für Slowenien ist es ja erst die zweite WM-Teilnahme überhaupt. Wenn ich nach Hause komme, werde ich wahrscheinlich erstmals begreifen, dass ich wirklich zur WM fahre.

bundesliga.de: Wird dieser Teamgeist auch das entscheidende Kriterium für eine erfolgreiche Weltmeisterschaft sein?

Novakovic: Wie gesagt, wir sind eine Einheit und bei uns herrscht eine gute Stimmung. Es gibt keine Stars, die herausstechen. Auf dem Platz sind wir wie Brüder, jeder kämpft für jeden. Wenn wir das bei der Weltmeisterschaft beibehalten, können wir was erreichen.

bundesliga.de: Wo steht Slowenien Ihrer Meinung nach in der Vorbereitung?

Novakovic: Das wird man sehen, wenn wir die ersten Vorbereitungsspiele austragen. Aber ich bin optimistisch, dass wir unsere Topform rechtzeitig zu Beginn der WM erreichen werden.

bundesliga.de: Ihre Mannschaft spielt in einer Gruppe mit England. Die Mannen von der Insel haben eine überragende WM-Qualifikation gespielt. Freuen Sie sich besonders auf dieses Duell?

Novakovic: Ja, das ist für uns ein besonders Spiel. Erst vergangenes Jahr haben wir ein Freundschaftsspiel gegen England nur knapp mit 1:2 verloren. Bei der WM spielen wir allerdings zuerst gegen Algerien. Ein guter Start ist natürlich wichtig für den weiteren Turnierverlauf.

bundesliga.de: Wie weit können die Slowenen bei diesem Turnier kommen?

Novakovic: Wir wollen die Gruppenphase überstehen. Wenn wir so spielen wie im letzten Qualifikationsspiel (1:0 im Playoff-Rückspiel gegen Russland;Anm.d.Red.), haben wir eine gute Chance. Aber unabhängig davon, haben wir unser Ziel mit der WM-Teilnahme schon erreicht. Wir sind das kleinste Land bei der WM, das macht uns stolz. Jetzt wollen wir für unser Land alles geben und unsere Farben gut vertreten.

bundesliga.de: Beim Weiterkommen könnte Slowenien im Achtelfinale auf Deutschland treffen. Wäre das ein besonders reizvolles Duell für Sie?

Novakovic: Natürlich wäre das ein reizvolles Duell. Aber wie gesagt, wir müssen uns zunächst auf die Gruppenphase konzentrieren. Algerien ist erstmal das wichtigste Spiel. Wenn wir das gewinnen, haben wir eine gute Chance aufs Weiterkommen.

Lesen Sie hier das komplette bundesliga.de-Interview mit Milivoje Novakovic.

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FIFA Fußball-Weltmeisterschaft Südafrika 2010
Authentisch: Die Trainer in FIFA WM 2010
Aus dem Trainingslager der deutschen Nationalmannschaft erreicht uns Hiobsbotschaft um Hiobsbotschaft. Bundestrainer Joachim Löw muss um eine gute WM-Vorbereitung kämpfen. In FIFA FUSSBALL-WM 2010 von EA SPORTS sind die Spieler dagegen schon einen Schritt weiter und kämpfen mit der DFB-Elf um den vierten Stern in Südafrika. Mit dabei: Joachim Löw, der an der Seitenlinie lautstark Kommandos gibt.

Im offiziell lizensierten Spiel sind es nämlich nicht nur die Stars auf dem Platz, die ihren Vorbildern täuschend echt nachempfunden sind, sondern auch ihre Lehrmeister.

Löw, Rehhagel, Capello oder Trapattoni

Joachim Löw ist dabei nur das nationale Beispiel, mit ihm finden sich Trainergrößen wie Otto Rehhagel, der mit seinen Griechen wieder das Unmögliche möglich machen will, und Englands Startrainer Fabio Capello im Spiel wieder.

Nicht nur die qualifizierten Nationen dürfen mit ihrem Original-Coach antreten. Unter anderem können die Spieler auch Irland doch noch zur WM führen, mit Trainerlegende Giovanni Trapattoni an der Seitenlinie.

Im Szenario-Modus "Geschichte der Qualifikation" schließt sich der irische Kreis: Hier können die Spieler die skandalöse Verlängerung gegen Frankreich nachspielen und der Geschichte ein anderes Ende verleihen. Auf der Gegenseite dabei: Der Noch-Trainer der französischen Equipe, Raymond Domenech.

Den Verlauf der WM beeinflussen

Im Zuge des WM-Turniers werden in einem Live-Service neue Partien für den Szenario-Modus hinzugefügt. Dann können die Spieler 24 Stunden nach den Spielen besondere Szenen und Ereignisse nachspielen und sich so noch ein Stück mehr des WM-Flairs nach Hause holen.

EA SPORTS plant, für alle 64 Partien der Endrunde in Südafrika Szenarien anzubieten.

Features
Top-News und exklusive Hintergründe


















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Michael Zorc
"Eine Saison, die richtig Spaß gemacht hat"

Michael Zorc ist seit 1998 Sportlicher Leiter beim BVB
Mit einer jungen Elf zurück nach Europa - dem BVB ist das Kunststück gelungen. Bei bundesliga.de spricht Sportdirektor Michael Zorc über Talente, Vollgasfußball und Reifeprozesse.

Mit dem 5. Tabellenplatz hat der BVB die Qualifikation für die Europa League perfekt gemacht. Und das mit einem Etatansatz, der bei der Konkurrenz zum Teil deutlich höher ausfiel.

Warum der BVB trotzdem erfolgreich war, welche Rolle Jürgen Klopp dabei spielt und welches Ziel schon jetzt für die neue Saison feststeht, darüber spricht Dortmunds Sportdirektor Michael Zorc bei bundesliga.de.

bundesliga.de: Michael Zorc, war das Ihre vielleicht schönste Bundesliga-Saison, seit Sie beim BVB als Sportdirektor tätig sind?

Michael Zorc: Wir hatten auch schon 2002 ein sehr erfolgreiches Jahr mit der Deutschen Meisterschaft und dem Einzug ins UEFA-Cup-Finale. Aber es ist jetzt eine sehr positive Fortsetzung der Arbeit, die wir gemeinsam mit Jürgen Klopp vor zwei Jahren begonnen haben. Es ist eine Entwicklung zu sehen. Die Mannschaft hat die Erwartungen, die wir und das Umfeld in sie gesetzt haben, mehr als erfüllt. Wir können ein sehr positives Fazit ziehen - und so war es sicher eine Saison, die richtig Spaß gemacht hat.

bundesliga.de: Am Ende hat es für die Champions League nicht ganz gereicht, obwohl die Chance da war. Bleibt ein bisschen Wehmut zurück?

Zorc: Nein, überhaupt nicht. Man muss das schon alles realistisch einordnen. Wir hatten gegen Ende der Saison - wie schon zuvor - mit großen personellen Problemen zu kämpfen. Wir mussten zuletzt ohne defensiven Mittelfeldspieler auflaufen, weil beide Sechser ausgefallen sind. Vorne hat mit Zidan in der Endphase ein wichtiger Kreativspieler gefehlt. Unter diesen Aspekten ist der 5. Platz absolut in Ordnung.

bundesliga.de: Wenn man das Erfolgsgeheimnis dieser Saison auf einen Nenner bringen wollte, ist es mit der Formel vom Vollgasfußball treffend beschrieben?

Zorc: Es gibt nie einen Nenner für Erfolg oder Misserfolg. Aber es war zu sehen, dass die Mannschaft mit sehr viel Begeisterung und großer Bereitschaft an die Aufgabe herangegangen ist. Dazu hat sich fußballerisch bei uns sehr viel entwickelt. Das kann man zum Beispiel an Nuri Sahin festmachen, aber auch an Mats Hummels, Marcel Schmelzer oder Kevin Großkreutz, der jetzt auch noch ein beeindruckendes Debüt in der Nationalmannschaft gefeiert hat. Dazu kam mit Lucas Barrios ein Stürmer, der weiß, wo das Tor steht.

bundesliga.de: Jürgen Klopp hat gepredigt, die Mannschaft müsse immer mehr investieren, mehr laufen und mehr machen als der Gegner. War das der Weg zum Erfolg?

Zorc: Das sind ganz wichtige Faktoren, die bei uns eine große Rolle spielen. Wir müssen so eben auch gewisse Dinge kompensieren. Als besonders junger Mannschaft fehlen uns Erfahrungswerte, wie man ein Spiel beruhigen kann oder wie man einen Vorsprung auch mal souveräner über die Zeit bringt. Wir haben oft geführt, die Spiele aber am Ende nicht gewonnen. Da haben wir ein paar Punkte liegen lassen. Das ist ein Reifeprozess, der jetzt noch einsetzen muss. Aber gerade deshalb ist die Bereitschaft und der Wille ein sehr hohes Gut für uns - aber zugleich auch die Hausaufgabe, die die Spieler einfach erledigen müssen.

bundesliga.de: Ist dieses Niveau zu halten oder in der neuen Saison sogar noch zu steigern?

Zorc: Es ist unser Ziel, diese Leistung noch zu steigern. Diese Möglichkeit sehe ich auch in allen Fällen. Oft ist nach so einem großen Sprung aber gerade das zweite Jahr ein sehr schwieriges. Darauf müssen und werden wir uns einstellen, zumal wir in der neuen Saison in der Europa League hoffentlich die Gruppenphase erreichen und dann auch eine Mehrfachbelastung haben.

bundesliga.de: Die jungen Spieler sind ein Erfolgsfaktor, ein Torjäger wie Lucas Barrios mit seinen 19 Saisontoren ist ein anderer. Mit seiner Verpflichtung haben Sie offenbar alles richtig gemacht.

Zorc: Jemanden aus der chilenischen Liga zu holen, der in der Bundesliga so durchstartet und auf Anhieb 19 Tore macht, ist natürlich ein Traum. Das kann man nicht anders sagen. Wir freuen uns, dass wir mit unseren Verpflichtungen generell ganz gut gelegen haben. Das ist auch ein Beleg dafür, dass wir im gesamten Verein mit unserem Scouting gute Arbeit gemacht haben.

Lesen Sie hier das komplette bundesliga.de-Interview mit Michael Zorc.

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OBM
Saisonbilanz: Ein Bremer Fels in der Brandung
Es kann nur einen Zweikampfhelden geben: Wer ist Abwehrspieler Nummer eins beim Offiziellen Bundesliga Manager (OBM)? Van Buyten, Simunic, Hyypiä - oder doch einer der deutschen Abwehrspezialisten? Wir verraten, welcher Top-Verteidiger sich in der Saison 2009/10 die beste Zweikampfquote beim OBM erkämpfte.

Auch wenn die Bremer Viererkette oft löchrig war, Per Mertesacker hat wie so oft in der realen Bundesliga und auch beim OBM als Abwehrchef voll überzeugt. Mit einem Topwert von 63,14 Prozent gewonnener Zweikämpfe sicherte sich Mertesacker die OBM-Verteidiger-Krone und führt die Rangliste auf seiner Position an.

Die OBM-Top10 der Verteidiger:

1. Per Mertesacker (63,14 Prozent gewonnener Zweikämpfe)
2. Philipp Lahm (63,11 Prozent)
3. Neven Subotic (62,98 Prozent)
4. Joris Mathijsen (62,96 Prozent)
5. Sami Hyypiä (62,91 Prozent)
6. Josip Simunic (62,68 Prozent)
7. Dante (62,35 Prozent)
8. Naldo (62,25 Prozent)
9. Felipe Santana (62,16 Prozent)
10. Rafinha (61,94 Prozent)

Südamerikanisches Quartett

Mit Dante, Naldo, Felipe Santana und Rafinha stammen gleich vier Vertreter der Top10 aus Südamerika. Die "Defensores" erfreuen sich bei den OBM-Trainern großer Beliebtheit.

Kein Wunder, schließlich gelten lateinamerikanische Abwehrspieler als komplette Fußballer. Defensive Qualitäten gepaart mit spielerischer Klasse, so einen Verteidiger hat man gerne in seinen Reihen...

Newcomer und Abwehr-"Veteranen"

Für Sami Hyypiä war es die erste Saison in der Bundesliga und beim OBM. Philipp Lahm, Josip Simunic und Joris Mathijsen sind schon länger dabei. Eines aber vereint sie: Alle vier sind absolute Zweikampfspezialisten, die ihren OBM-Teams in der abgelaufenen Spielzeit ein dickes Plus an Defensivstärke beschert haben.

Eine gute Abwehrreihe ist der beste Erfolgsgarant - in der realen Fußballwelt und auch auf dem Pixelrasen beim OBM. Wer hinten den Kasten dicht hält, hat prima Aussichten am Ende die Nase vorn zu behalten. Gut, wenn man da auf das richtige Personal zählen kann!

WM-Tippspiel > Druckversion > Zum Index
Tolle Preise winken
WM-Tippspiel mit 100 attraktiven Preisen

Melden Sie sich einfach kostenlos beim WM-Tippspiel an
Nach dem Bundesliga-Tippspiel ist vor dem WM-Tippspiel. Für die Freunde des kostenlosen Tippens auf bundesliga.de geht es nahtlos in den nächsten Wochen mit der Weltmeisterschaft weiter. Sie können wie gewohnt zusammen mit Ihren Freunden und Kollegen oder auch alleine gegen den Rest der Tippspielwelt antreten.

Passend zum Rahmen der Weltmeisterschaft in Südafrika (11. Juni bis 11. Juli) stellt bundesliga.de hochwertige Preise zur Verfügung. Insgesamt warten 100 Gewinne auf die besten Tippspieler! Zum Tippspiel und allen Infos geht es hier.

Der Gesamtsieger darf sich auf zwei Karten für ein Bundesliga-Spiel der Saison 2010/11 freuen, inklusive Bahnanreise und Übernachtung. Der Zweitbeste bekommt den roten EA adidas adiPure Schweinsteiger Fußballschuh, der Drittbeste einen vom FC Bayern handsignierten EA-Ball. Weitere Preise sind handsignierte Bälle, Trikots oder Fan-Pakete.

Tippen bis kurz vorm Anstoß

Bis kurz vor dem vor Anpfiff der WM-Spiele können Sie Ihre Tipps abgeben und überarbeiten. Am Ende der Tipprunde werden die Ergebnisse gewertet und die Ranglisten aktualisiert. Für den Fall, dass eine Partie in die Verlängerung geht, wird als Ergebnis der Partie das Resultat nach 120 Minuten gewertet. Ein eventuelles Elfmeterschießen wird nicht berücksichtigt.

Das Tippspiel hat außerdem noch interessante Features zu bieten: Zu jeder Begegnung gibt es eine Spielvorschau mit interessanten Fakten. Und während der Spiele gibt es eine Live-Vorschau des aktuellen Spieltags: Wie viele Punkte hätte ich, wenn jetzt abgepfiffen würde.

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4. Preis: 1x EA Ball FC Schalke 04 handsigniert
5. Preis: 1x Trikot 1. FC Nürnberg handsigniert
6. Preis: 1x Trikot FC Augsburg handsigniert
7. Preis: 1x Trikot FSV Frankfurt handsigniert
8.-12. Preis: 5x adidas Bundesliga-Bälle für die Saison 2010/11
13.-17. Preis: 5x AmBall.com - Pin-Abschlusstabellen
18.-25. Preis: 8x Unterschriebener Bundesliga Ball (je 1x Klopp, Skibbe, Dzeko, Kuranyi, Ivanschitz, Azaouagh, Bruggink oder Thom)
26.-35. Preis: 10x EA "FIFA Fußball-Weltmeisterschaft Südafrika 2010"
36.-45. Preis: 10x Bundesliga-Trikots der WM-Stars 2010
46. Preis: 1x Hertha BSC Trikot 2009/2010
47.-50. Preis: 4x Bundesliga-Fan-Paket
51.-100. Preis: 50x Saisonbücher 2009/2010

Termine
Die DFB-Länderspiele im Live-Ticker von bundesliga.de






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