Ausgabe 46 - 14.05.2010
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Spieler der Saison
Die Suche nach dem Besten
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Auch nach dem Ende der Spielzeit 2009/10 stehen sie zur Wahl, die Spieler des Spieltags - in diesem Fall sogar die Spieler der Saison. Sie entscheiden, wem diese Ehre zuteil wird. Gleich zwei Akteure von Meister FC Bayern sind im Rennen. Dazu gibt es Konkurrenz aus Wolfsburg, Leverkusen, Dortmund und Schalke. Mehr zu den Kandidaten zum Spieler der Saison finden Sie hier.


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Top Thema
DFB-Pokal
Der erste Titel der Saison ist vergeben im deutschen Fußball. Der FC Bayern krönte sich zum 22. Mal zum Deutschen Meister. Der zweite Streich könnte schon am Samstag folgen. Auf dem Weg zu einem historischen möglichen "Triple" treten die Bayern im DFB-Pokalfinale gegen Bremen an. Doch nicht nur der deutsche Rekordmeister hat die Chance, Geschichte zu schreiben. Auch Werder hat Historisches vor Augen. Bremen kann als siebter Club seinen Titel verteidigen und den eigenen Trainer zum besten Pokal-Coach aller Zeiten machen.

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"Club" gelingt später Sieg

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Der 1. FC Nürnberg hat sich im Hinspiel der Relegation gegen den FC Augsburg durch einen späten Treffer eine gute Ausgangsposition erarbeitet. Lange war der "Club" vergeblich angerannt. Immer wieder scheiterten die Franken an FCA-Keeper Simon Jentzsch.
Kampf gegen den Hunger

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Die Bundesliga setzt gemeinsam mit allen anderen europäischen Fußball-Ligen den Kampf gegen den Hunger in der Welt fort. "The 1billionhungry project" soll eine Million Unterschriften bringen, die an die Regierungschefs aller UN-Mitgliedsstaaten übergeben werden.

Relegation
Die letzten Entscheidungen
Die letzten Entscheidungen

Die Bundesliga-Saison 2009/10 mag ihren Meister gefunden haben. Doch noch sind nicht alle Entscheidungen gefällt worden. Wer wird das 18. Team in der kommenden Spielzeit sein? Dies entscheidet sich in der Relegation zwischen dem Tabellen-Sechszehnten der Bundesliga und dem Dritten der 2. Bundesliga. Auch zwischen 2. Bundesliga und 3. Liga fällt eine Entscheidung. Auf den Relegationsseiten von bundesliga.de finden Sie Ergebnisse, Spielberichte, News, Interviews und historische Rückblicke. Zur Relegationsseite geht es hier.


Tor der Saison
Absolute Hingucker!
Absolute Hingucker!

Die Saison 2009/10 ist Geschichte. Für positive Schlagzeilen sorgten in der abgelaufenen Spielzeit auch viele schöne Treffer. bundesliga.de stellt die fünf schönsten Treffer der Saison im Tor der Saison zur Wahl. Sie entscheiden, wer das Rennen macht: Gladbachs Marco Reus, Hoffenheims Christian Eichner, Arjen Robben vom FC Bayern, Dortmunds Mohamed Zidan oder Caio von Eintracht Frankfurt. Noch bis 21. Mai haben Sie die Wahl. Hier geht es zum Tor der Saison.


Editorial > Druckversion > Zum Index
Liebe Leserinnen und Leser,

ich denke, es war eine super-interessante und spannende Saison. Sie war so spannend wie selten zuvor. Oben wie unten ging es eng zur Sache. Im Endeffekt gab es einen Sieger, den man von vornherein auf der Karte gehabt hatte: den FC Bayern München.

Aber noch sind nicht alle Entscheidungen getroffen. Es gibt ja zum Beispiel noch die Relegation. Da schlägt mein Herz natürlich für den FC Augsburg. Die Entwicklung in Augsburg ist super. Es ist wirklich großartig, was in Augsburg über die vergangenen Jahre aufgebaut wurde. Andreas Rettig und Walther Seinsch haben viel dazu beigetragen, dass das überhaupt möglich war. Als ich dort in der - in Anführungszeichen - "Provinz" gespielt habe, hat keiner einen Pfifferling. Und wo sie heute stehen. Das ist kein vergleich. Chapeau, was dort aufgebaut wurde.

Es wird natürlich schwer, nach der 0:1-Niederlage in Nürnberg das Ruder noch einmal herumzureißen. Aber im Fußball ist ja alles möglich. Warum soll das also nicht gehen. Klar, ein 1:0 ist kein schlechtes Ergebnis für die Nürnberger. Die Franken sind sicher in der Lage, auch auswärts mal ein Tor zu schießen. Augsburg muss einen guten Tag erwischen, um eine Chance zu haben.

Am Samstag steigt dann das Pokalfinale zwischen Werder Bremen und dem FC Bayern. Ich selbst stand mit Werder zwei Mal im Endspiel. Beide Male zogen wir jedoch den Kürzeren. Einer meiner Mitspieler damals war Thomas Schaaf. Er war als Spieler ein sehr zurückhaltender und sympathischer Mensch. Ich glaube, dass ist er auch als Trainer. Er kann auch störrisch sein. Das war er auch als Spieler schon manchmal. Er ist scheint immer sehr unterkühlt nach außen hin. Aber innerlich ist er ein ganz warmherziger Mensch. Er hat eigentlich den gleichen Weg genommen wie einst Otto Rehhagel. Er macht wirklich einen sensationellen Job mit Werder Bremen.

Nun hat er die Chance, zum vierten Mal als Trainer den DFB-Pokal zu gewinnen. Keine leichte Aufgabe. Auf der einen Seite hat Bremen einen tollen Lauf in der Rückrunde gehabt. Die Bayern aber auch. Da ist alles unheimlich euphorisch. Die Meisterschaft haben sie ja schon gewonnen. Ich denke, die Chancen stehen 50:50. Es entscheidet wahrscheinlich die Tagesform.

Ihr

Karl-Heinz Riedle



Karl-Heinz Riedle spielte beim FC Augsburg, ehe er 207 Bundesliga-Spiele für Blau-Weiß 90 Berlin, Werder Bremen und Borussia Dortmund bestritt und insgesamt 72 Tor erzielte. Riedle spielte zudem im Ausland bei Lazio Rom, dem FC Liverpool und dem FC Fulham, bei dem er kurzzeitig auch Spielertrainer war. Er gewann die Champions League und den Weltpokal mit dem BVB und wurde insgesamt drei Mal Deutscher Meister. Weiterhin wurde Riedle 1990 Weltmeister mit der DFB-Elf. Heute betreibt der einstige Stürmer ein Vier-Sterne-Hotel und ein Fußball-Camp.

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DFB-Pokal
Es liegt Historisches in der Berliner Luft

Bremens Özil (M.) im Clinch mit Ribéry und Schweinsteiger
Der erste Titel der Saison 2009/10 ist vergeben im deutschen Fußball. Der FC Bayern krönte sich zum 22. Mal in der Vereinsgeschichte zum Deutschen Meister. Der zweite Streich könnte schon am Samstag folgen. Auf dem Weg zu einem historischen möglichen "Triple" treten die Bayern im DFB-Pokalfinale gegen Werder Bremen an.

Doch nicht nur der deutsche Rekordmeister, der den DFB-Pokal bereits 14 Mal gewonnen hat, hat die Chance, Geschichte zu schreiben. Auch der Rivale aus dem Norden der Republik hat Historisches vor Augen. Bremen kann das siebte Team werden, das seinen Titel verteidigt hat. Den Bayern gelang dies zwei Mal. Darüber hinaus würde Thomas Schaaf mit dem Cup-Gewinn - seinem vierten - in der Rangliste der erfolgreichsten Trainer dieses Wettbewerbs die alleinige Führung übernehmen.

Entspannter als im Vorjahr

Typisch Schaaf will der seit Mai 1999 auf der Bremer Trainerbank sitzende Fußballlehrer das Thema nicht an die große Glocke hängen. Stattdessen warnt er: "Es besteht bei uns die Gefahr, dass wir die Finalteilnahme als etwas ganz Normales ansehen, weil wir schon so oft dabei waren."

Wie zum Beispiel im Vorjahr. Doch damals stand Werder enorm unter Druck. Die Mannschaft hatte in der Bundesliga eine Platzierung im internationalen Geschäft verpasst und war auf den Erfolg im DFB-Pokal angewiesen. In einem packenden Spiel schoss Mesut Özil in der 58. Minute das "goldene" Tor gegen Bayer Leverkusen.

Schaaf im Kreis der Besten

Mit diesem Triumph krönten die Bremer zwei Akteure, die den Verein anschließend in unterschiedliche Richtungen verließen. Ballzauberer Diego zog es zu Juventus Turin. Abwehrchef Frank Baumann wechselte ins Management der Grün-Weißen. Und Schaaf zog mit seinem dritten Pokalsieg mit den Trainer-Ikonen Hennes Weisweiler, Udo Lattek, Ottmar Hitzfeld, Otto Rehhagel und Karl-Heinz Feldkamp gleich.

Ein Blick auf die Statistikdatenbank auf bundesliga.de beweist, dass dies kein leichtes Unterfangen wird und sich die Fans im ausverkauften Berliner Olympiastadion über ein eng umkämpftes Spiel freuen dürfen. Denn im Direktvergleich zwischen Werder und dem FC Bayern endeten vier der vergangenen sieben Aufeinandertreffen in der Bundesliga mit einem Remis.

Ausgeglichene Finalbilanz

Eine Punkteteilung ist am Samstag ausgeschlossen. Und so lohnt ein Blick auf die Bilanz der beiden Kontrahenten im DFB-Pokal. Fünf Mal trafen die Hanseaten und die Bayern bislang im Pokal aufeinander. Vier Mal hatten die Münchner das bessere Ende für sich.

Zuletzt im Finale der Saison 1999/2000. Damals siegten sie dank der Treffer von Giovane Elber, Paolo Sergio und Mehmet Scholl deutlich mit 3:0. Der einzige Bremer Erfolg über die Bayern im Pokal kam ebenfalls in einem Endspiel. Nämlich genau ein Jahr zuvor.

Am 12. Juni 1999 setzte sich Werder im Finale mit 6:5 nach Elfmeterschießen durch. Jurij Maximov (4.) und Carsten Jancker (45.) hatten in der regulären Spielzeit getroffen. Der Held des Spiels hieß damals Frank Rost. Der heutige HSV-Keeper brachte die Bremer erst mit seinem Strafstoß 6:5 in Führung und hielt anschließend Lothar Matthäus Schuss.

Einer, der sich noch gut an diesen Nervenkrimi erinnert, ist Torsten Frings. "Ich wäre der nächste Schütze gewesen und war Frank damals sehr dankbar, dass er mir das erspart hat", sagte der damals 22-Jährige über das Elfmeterschießen.

Pizarro will fünften "Pott"

Eine besondere Personalie beim diesjährigen Endspiel ist sicherlich Claudio Pizarro. Der Peruaner stellte gerade erst am letzten Bundesliga-Spieltag der Saison 2009/10 den Rekord für die meisten Treffer eines Ausländers in der Bundesliga ein (133, ebenso wie Elber).

Zudem kann er in Berlin zum fünften Mal den DFB-Pokal als Spieler gewinnen. 2003, 2005 und 2006 holte er den "Pott" mit dem FC Bayern. In der vergangenen Saison jubelte Pizarro mit Bremen. "Nur einmal bin ich als Verlierer vom Platz gegangen, das hat mir eigentlich gereicht", erinnert er sich schmunzelnd an jene 0:3-Finalpleite mit Werder gegen die Bayern.

Bei einem Triumph der Hanseaten würden der Bremer Angreifer mit seinen ehemaligen Münchner Teamkollegen Bixente Lizarazu und Scholl gleichziehen, die ebenfalls je fünf Mal den DFB-Pokal gewonnen haben. Einzig Oliver Kahn war erfolgreicher. Er stand sechs Mal auf dem Siegertreppchen.

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Bundesliga-Datenbank
Auswärtsrekord, "Dauerbrenner" und Fair Play
Die 47. Bundesliga-Saison ist zu Ende und hat mit dem FC Bayern München einen würdigen Meister gefunden. Doch wie sieht es mit den kleinen Geschichten am Rande aus, wie schneidet die Saison 2009/10 im Vergleich zum Vorjahr ab?

bundesliga.de hat die abgelaufene Spielzeit genau unter die Lupe genommen und zehn interessante Fakten zusammengestellt:

1. Immer eine Reise wert: Für Auswärtsfans lohnte sich die Anreise in der abgelaufenen Saison mehr denn je, denn es gab mit 95 Auswärtssiegen die meisten in 47 Jahren Bundesliga. Der vorherige Höchstwert hatte bei 93 (Saison 2006/07) gelegen, in der Vorsaison hatte es insgesamt 85 "Auswärts-Dreier" gegeben. Die meisten Auswärtssiege landeten die Bremer (neun), die mehr als die Hälfte ihrer Auftritte auf fremdem Platz siegreich gestalteten.

2. Ein wenig mehr Defensive: In der Saison 2009/10 wurden 866 Tore erzielt, das war ein Schnitt von 2,83 Toren pro Partie. In der Vorsaison waren es mit 894 Treffern (2,92 pro Spiel) noch 28 Buden mehr gewesen, dafür gab es 2009/10 gleich zwei lupenreine Hattricks (Hoffenheims Vedad Ibisevic gegen Hertha und Stuttgarts Cacau in Köln). In der Vorsaison hatte es nur einen lupenreinen Hattrick gegeben (Wolfsburgs Edin Dzeko gegen Hoffenheim).

3. Viele torreiche Partien: Die meisten Tore der Saison fielen in der Partie Borussia Mönchengladbach - Hannover 96 (acht, Endergebnis 5:3). Jeweils sieben Treffer fielen in den Spielen Hannover - SC Freiburg (5:2), FC Bayern München - Hertha BSC (5:2), Borussia Mönchengladbach - Werder Bremen (4:3), FC Bayern - Hannover (7:0, gleichzeitig der höchste Saisonsieg) und Hannover - Mönchengladbach (6:1). An vier der sechs torreichsten Spiele war Hannover 96 beteiligt. In der Vorsaison waren die meisten Treffer in der Partie Werder Bremen - 1899 Hoffenheim (neun, 5:4) gefallen.

4. Der doppelte "Wolf": Torschützenkönig wurde Edin Dzeko vom VfL Wolfsburg mit 22 Toren. In der Vorsaison war er mit 26 Toren noch Zweiter hinter Teamkollege Grafite (28 Treffer) geworden. Es war das erste Mal in der Geschichte der Bundesliga, dass die gleiche Mannschaft in aufeinanderfolgenden Spielzeiten zwei verschiedene Torschützenkönige stellte.

5. Disziplinierter im Strafraum: 2009/10 wurden 55 Strafstöße verhängt, das waren satte 22 weniger als noch in der Torsaison. 43 der 55 Elfmeter wurden verwandelt, was einer Quote von 78,2 Prozent entspricht. 2008/09 waren 59 der 77 Strafstöße verwandelt worden (ein Schnitt von 76,6 Prozent).

6. Eine Liga sieht kaum Rot: Kartentechnisch ging es in der Bundesliga 2009/10 sehr fair zu - nur 41 Platzverweise (20 Rote Karten, 21 Mal Gelb-Rot) wurden ausgesprochen. Das waren nicht nur 21 Platzverweise weniger als im Vorjahr, sondern außerdem die wenigsten Hinausstellungen seit 20 Jahren (31, 1989/90). Dennoch erwischte es Andreas Ivanschitz (1. FSV Mainz 05) in Nürnberg nach 188 Sekunden - der früheste Platzverweis der Bundesliga-Geschichte.

7. Faire Sache: Ähnlich fair ging es in Sachen Gelbe Karten zu. Es gab 1061 Verwarnungen, die wenigsten seit Einführung der Gelb-Roten Karte 1991/92. Im Vorjahr hatten die Unparteiischen den Gelben Karton noch 1166 Mal gezückt.

8. Herbst ist nicht Meister: Wie schon im Vorjahr war die Herbstmeisterschaft kein gutes Omen - zum zweite Mal in Folge konnte der Herbstmeister am 34. Spieltag nicht den Meistertitel bejubeln, wie es in 31 von 47 Bundesliga-Spielzeiten der Fall gewesen war. Und das, obwohl Bayer Leverkusen nicht nur Herbstmeister wurde, sondern auch noch an den ersten 24 Spieltagen unbesiegt blieb - ein neuer Rekord in 47 Jahren Bundesliga. Am Ende konnte sich Bayer immerhin noch mit Platz 4 und der Teilnahme an der Europa League trösten. Im Vorjahr war Herbstmeister 1899 Hoffenheim am Ende nur auf dem 7. Platz gelandet und hatte damit die internationale Qualifikation verpasst.

9. Heimschwäche bedeutet Abstieg: Die beste Heimmannschaft der abgelaufenen Saison war der Deutsche Meister aus München, allerdings holten die Bayern (40) satte neun Punkte weniger als der VfL Wolfsburg 2008/09 (49). Die schlechteste Heimmannschaft war die Berliner Hertha (neun Punkte), und wie schon im Vorjahr (damals Bielefeld mit 14 Punkten) stieg das schlechteste Heimteam auch ab. Beste Auswärtsmannschaft war Werder Bremen (31 Punkte, zwei mehr als die Bayern in der Vorsaison), schlechtestes Auswärtsteam war die Borussia aus Mönchengladbach mit zehn Zählern. Wie schon im Vorjahr schaffte das schlechteste Auswärtsteam aber wieder den Klassenerhalt - 2008/09 war Hannover 96 trotz lediglich neun Zählern auf fremden Plätzen drin geblieben.

10. Vier "Dauerbrenner": Vier Bundesliga-Spieler (Roel Brouwers, Philipp Lahm, Manuel Neuer und Neven Subotic) verpassten 2009/10 keine einzige Saisonminute. Mit Neuer war nur ein einziger Torwart darunter. Im Vorjahr hatte es noch fünf "Dauerbrenner” gegeben, damals war mit Andrea Barzagli aber nur ein Feldspieler neben vier Torhütern (Dennis Eilhoff, Jens Lehmann, Frank Rost und Gerhard Tremmel) vertreten gewesen.

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Mike Frantz
"Es wird ein richtig heißer Tanz in Augsburg"

Mike Frantz und der "Club" siegten 1:0 im Relegationshinspiel
Der Nürnberger Stadionsprecher in der easyCredit-Arena hatte schon eine Stunde vor dem Anpfiff zum Relegations-Hinspiel zwischen dem 1. FC Nürnberg und dem FC Augsburg die Marschroute vorgegeben: "180 Minuten Vollgas geben, dann klappt das mit der Bundesliga."

Nach dem Abpfiff konnten sich die Fans des FCN über mangelndes Tempo oder fehlenden Einsatz ihrer Mannschaft wahrlich nicht beschweren. Allerdings hätte der 1:0-Heimsieg vom "Club" durchaus höher ausfallen können.

Im Gespräch mit bundesliga.de spricht Nürnbergs Mittelfeldspieler Mike Frantz über die Nürnberger Chancenverwertung, die Gelbsperre von Javier Pinola und die Erwartungen für das Rückspiel am kommenden Sonntag in Augsburg.

bundesliga.de: Herr Frantz, was überwiegt unmittelbar nach dem Spiel: Die Freude über den Sieg oder der Frust der mangelnden Chancenverwertung? Allein Albert Bunjaku hatte zwei 100-prozentige Tormöglichkeiten und verschoss zudem noch einen Strafstoß.

Mike Frantz: Wir wollten auf alle Fälle zu Null spielen, das war unser Hauptziel und das ist uns gelungen. Es war uns auch bewusst, dass sich die Augsburger hinten reinstellen werden. Dass wir in der Offensive Möglichkeiten bekommen würden wussten wir, hätten heute auch noch einige Tore erzielen können, aber letztlich ist der 1:0-Sieg für uns ein gutes Ergebnis, auch wenn noch mehr möglich war. Spätestens in der 2. Halbzeit haben wir gezeigt, dass wir in der Bundesliga bleiben wollen und waren klar die bessere Mannschaft. Ein verschossener Elfmeter kann nun mal passieren, aber Albert Bunjaku hat in der abgelaufenen Saison zwölfmal getroffen, das ein oder andere Spiel für uns gewonnen, somit stehen wir alle hinter ihm.

bundesliga.de: Wie wollen Sie ins Rückspiel gehen? Immerhin müssen Sie in Augsburg ohne Javier Pinola antreten, der aufgrund einer Gelbsperre fehlt.

Frantz: Wir wollen in Augsburg genauso auftreten wie heute hier in Nürnberg: Wenn wir hinten kompakt bleiben, dann werden wir auch im Rückspiel unsere Möglichkeiten bekommen und eiskalt zuschlagen. Die Augsburger haben eine sehr gute Rückrunde gespielt, auch heute haben sie in der Offensive manchmal angedeutet, dass sie sehr flott spielen können. Das ist die Gefahr. Wir müssen auch am Sonntag in Augsburg kompakt stehen und unsere Möglichkeiten nach vorne suchen. Natürlich ist der Ausfall von Javier Pinola ärgerlich, weil er für uns sehr wichtig ist. Aber das ist nun mal seine Spielart, er ist heißblütig. Manchmal wünscht man sich, dass er einen Gang rausnehmen würde; es ist eben passiert und wir werden seinen Ausfall kompensieren.

bundesliga.de: Wie haben Sie die elektrisierende Stimmung auf dem Platz und den Zuschauerrängen empfunden?

Frantz: Heute im Stadion hat man gesehen, was passiert, wenn man mit aller Macht versucht, das Spiel zu gewinnen. Unsere Fans waren heute ein großer Vorteil. Die Relegation ist für uns eine riesige Chance und das wussten wir. Leider haben wir es versäumt, schon in der regulären Saison den Klassenerhalt klarzumachen. Jetzt wollen wir mit aller Macht unser Ziel über die Relegation schaffen. Es wird ein richtig heißer Tanz in Augsburg, doch wir sind gewarnt und werden dort völlig konzentriert auftreten.

bundesliga.de: Warum wird der 1. FC Nürnberg die Liga halten?

Frantz: Weil wir 100-prozentig davon überzeugt sind und mit aller Macht den Klassenerhalt schaffen wollen. Und aus dieser Überzeugung heraus werden wir die Klasse halten.

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Sie haben die Wahl
Der absolute Wahl-sinn…
Die Bundesliga-Saison 2009/10 ist vorbei. Einzig die Relegation wird noch ausgespielt, um zu entscheiden, wer die 18. Mannschaft im "Oberhaus" in der kommenden Spielzeit sein wird. Doch anstatt in die Zukunft zu schauen, blickt bundesliga.de noch einmal zurück.

Und die User von bundesliga.de sind dabei gefragt. Denn gesucht werden der Spieler der Saison, das Tor der Saison, das Spiel der Saison und die Elf der Saison 2009/10. Sie haben die Wahl!

Spieler der Saison (bis 19. Mai):

Arjen Robben (FC Bayern München), Edin Dzeko (VfL Wolfsburg), Lucas Barrios (Borussia Dortmund), Thomas Müller (FC Bayern München), Kevin Kuranyi (FC Schalke 04) und Sami Hyypiä (Bayer Leverkusen): Dies sind die sechs Spieler, die der abgelaufenen Saison wie kein anderer ihren Stempel aufgedrückt haben. Wir fragen Sie, wer Ihrer Meinung nach der Bestes dieses Sextett war.

Die Bayern konnten die ersten drei Spiele nicht gewinnen und holten dann Robben. Der traf beim Debüt doppelt und insgesamt 16 Mal. Traf er, siegten die Bayern nur ein Mal nicht. Dzeko eroberte mit 22 Treffern die Torjägerkanone und übernahm sie somit von seinem Teamkollegen Grafite. Alleine in der Rückrunde erzielte er 15 Tore.

Barrios blieb beim BVB an den ersten sieben Spieltage ohne Torerfolg. In der Folge traf er 19 Mal in der Bundesliga und steht im vorläufigen WM-Kader Paraguays. Müller bestritt trotz harter Konkurrenz alle Bundesliga-Spiele (sonst bei Bayern nur Philipp Lahm) und erzielte 13 Tore - Gerd Müller traf in seiner Premierensaison 15 Mal.

Kuranyi stellte mit 18 Toren in dieser Saison einen persönlichen Torrekord auf und traf nun in den vergangenen acht Jahren als einziger aktiver Bundesliga-Stürmer immer zweistellig. Hyypiä, der erfahrene Finne, wurde verpflichtet, um die Bayer-Abwehr zu stabilisieren. Er führte Leverkusen zur Herbstmeisterschaft und gewann 61 Prozent seiner Duelle am Ball.

Stimmen Sie für Ihren Spieler der Saison.

Tor der Saison (bis 21. Mai):

Zwei Tore aus der Hinrunde und drei Treffer aus der zweiten Saisonhälfte stehen zur Wahl. Christian Eichner hat die Chance, seine "Herbstmeisterschaft" zu verteidigen. Er gewann mit seinem 30-Meter-Hammer unter die Unterlatte im Spiel gegen Nürnberg vom 10. Spieltag die Wahl zum "Tor der Hinrunde".

Platz 2 bei der Halbzeitwahl erreichte Marco Reus. Auch sein Treffer vom 4. Spieltag steht zur Wahl beim "Tor der Saison". Der Gladbacher, der von Bundestrainer Joachim Löw für das Länderspiel gegen Malta nominiert wurde, aber verletzungsbedingt absagen musste, glänzte im Spiel gegen Mainz mit einem unnachahmlichen Sololauf über das halbe Feld.

In der Rückrunde sorgten besonders drei Tore für großes Staunen. Am 19. Spieltag besiegte Arjen Robben mit einem direkt verwandelten Freistoß aus spitzem Winkel die Partie des FC Bayern gegen Werder Bremen.

Am 25. Spieltag entzauberte Mohamed Zidan die Gladbacher Borussia mit seiner Einzelaktion. Und am 29. Spieltag ließ es Caio im wahrsten Sinne des Wortes krachen. Der Frankfurter drosch den Ball aus 30 Metern gegen Leverkusen in die Maschen.

Stimmen Sie für Ihr Tor der Saison.

Spiel der Saison (bis 20. Mai):

Sechs Spiele stehen zur Auswahl. Sie alle sorgten für Spannung, Nervenkitzel und raubten den Zuschauern den Atem. Am 10. Spieltag führte der HSV zur Pause auf Schalke 2:0 und auch nach dem Ausgleich konnten die Hanseaten nochmal 3:2 in Führung gehen. Kevin Kuranyi setzte mit seinem zweiten Tor des Tages in der 90. Minute den Schlusspunkt zum Remis.

Am 16. Spieltag ereignete sich das torreichste Spiel der Saison: Beim Gladbacher 5:3 gegen Hannover gab es zudem die meisten Eigentore in dieser Saison: Drei Mal trafen die 96er ins eigene Netz. Durch das 3:2 der Bayern am 19. Spieltag in Bremen kletterten die Münchener erstmals in der Spielzeit auf Platz 2.

Am 26. Spieltag konnte Leverkusen nach drei sieglosen Spielen mit dem erkämpften 4:2 gegen Hamburg wieder Kontakt zur Spitze herstellen. Der höchste Sieg der Spielzeit gelang Bayern München am 31. Spieltag mit 7:0 gegen Hannover 96. Die Gäste ließen sich davon aber nicht entmutigen und sicherten sich mit zwei Siegen an den letzten beiden Spieltagen die Klasse.

Am 31. Spieltag ließ sich Bremen trotz zweimaliger Führung von Wolfsburg nicht schocken, glich aus und drehte das Spiel noch zu einem 4:2-Auswärtserfolg, der im Kampf um Platz 3 sehr wichtig war. Kapitän Torsten Frings traf doppelt.

Stimmen Sie für Ihr Spiel der Saison.

Elf der Saison (bis 18. Mai):

Sie haben noch nicht genug vom bundesliga.de-Wahlmarathon? Dann ist die Wahl zur Elf der Saison ein weiteres Muss für Sie. Hier können Sie uns sagen, wer Ihrer Meinung nach die elf "All Stars" der abgelaufenen Spielzeit waren.

Wählen Sie die sechs Spieler ins Team, die auch bei der Wahl zum Spieler der Saison zur Auswahl stehen? Oder setzen sie auf ganz andere "Pferde" und entscheiden sich für ganz andere Akteure? Sie sind am Zug!

Stimmen Sie für Ihre Elf der Saison.

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Bayer 04 Leverkusen
Bayer 04-Fans spielen Fußball hinter Gittern

Fußballer des Fanprojekts Leverkusen in der JVA Siegburg
Das Fußballteam des Fanprojekts Leverkusen kam Anfang Mai zu der Gelegenheit eines nicht ganz normalen Fußballspiels. Dicke Mauern, hohe Zäune und große Gefängnisblöcke prägen das Bild des Sportplatzes in der Jugendvollzugsanstalt Siegburg, auf dem eine Mannschaft aus jugendlichen Straftätern auf die jungen Bayer 04-Fans wartete.

Über 500 junge Häftlinge sitzen in Siegburg ihre Strafen ab, das Strafmaß geht von kleineren Drogen- oder Diebstahldelikten bis zum Totschlag oder auch Mord. Der Fußball spielt für die Insassen eine große integrative Rolle und eröffnet den jungen Menschen immer wieder die Möglichkeit zum Austausch mit der Außenwelt.

Zweites Spiel nach 2005

Karl-Heinz Lichtenberg, Fußballcoach der Anstalt, organisiert deshalb immer wieder Fußballspiele und Turniere mit anderen Teams. Und vermittelt manchmal sogar gute Fußballspieler zu Vereinen in der Region. Nach 2005 waren die Leverkusener bereits zum zweiten Mal zu Gast in Siegburg.

Für die Fanprojektler eine willkommene Abwechslung zum regelmäßigen Kicken in Leverkusen und für den Leiter, Stefan Thomé, die Gelegenheit, ein Fußballspiel mit präventiven Ansatzpunkten zu verbinden.

Mulmige Gefühle

So waren die jungen Leverkusener auch etwas nervöser als sonst. "Sowas kennt man ja sonst auch nur aus dem Fernsehen", stellte zum Beispiel Michael Krieger fest. Das ausgeglichene Spiel auf ungewohntem Terrain gewann das Team der JVA schließlich mit 6:4, doch die Unzufriedenheit darüber war schnell verflogen.

Denn im Anschluss mussten weitere Eindrücke verarbeitet werden. Eine Führung durch die Blöcke mitsamt einem Blick in eine Zelle sorgte für große Augen und mulmige Gefühle unter den Besuchern. "So eng, kalt und ungemütlich hätte ich es mir nicht vorgestellt", wunderte sich Alexander Palitza, als er wie alle anderen für eine kurze Zeit hinter verschlossenen Riegeln eingesperrt war.

"Einblick in eine andere Welt"

"Das war auf jeden ein interessanter Einblick in eine andere Welt und unseren Jungs hat es trotz der Niederlage Spaß gemacht. Und ich glaube, alle waren wieder froh, als sie sich auf dem Heimweg machten konnten", sagt Stefan Thomé.

Grundsätzlich legt das Fanprojekt Leverkusen großen Wert darauf, seinen Jugendlichen auch die Welt außerhalb des Fußballs näher zu bringen. So bieten die Leverkusener am Donnerstag, den 20. Mai einen Info-Abend zum Thema "Gefahren im Internet" an.

"Schauen bei unserer Arbeit weit über den Fußball hinaus"

In einem Vortrag geht ein Referent von "klicksafe.de" auf die Probleme und Risiken im Umgang mit dem Internet ein. Facebook, StudiVZ, SchülerVZ und andere Communities gehören heute zum gesellschaftlichen Leben, aber sie bringen auch oft genug Probleme mit sich. Cybermobbing und Sicherheitslücken, fehlende Datensicherheit und falsche Freunde sind nur einige davon. Was kann man als Betroffener tun und wie beuge ich den Gefahren vor?

Stefan Thomé: "Wir schauen bei unserer Arbeit auch immer wieder weit über den Fußball hinaus. So gehören Bildungs- und Aufklärungsarbeit genauso dazu wie kultur- und erlebnispädagogische Angebote. Wichtig ist es, den Jugendlichen auch in anderen Bereichen des Lebens Alternativen aufzuzeigen und sie auch abseits des Fußballs zu fördern."

Features
Top-News und exklusive Hintergründe
















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Holger Stanislawski
"Eine große Portion Genugtuung"
Mit erfrischendem Offensivfußball fegte der FC St. Pauli in der abgelaufenen Saison durch die 2. Bundesliga und feierte am Ende der Spielzeit als Tabellen-Zweiter den unerwarteten Aufstieg in die Bundesliga.

Einen großen Anteil am aktuellen Erfolg der "Kiez-Kicker" hat Trainer Holger Stanislawski. Am 20. November 2006 übernahm er vorerst kommissarisch das Traineramt. Seither führte er St. Pauli immer zu neuen Höhen.

Im Interview mit bundesliga.de blickt Stanislawski auf eine bewegende Saison seiner Mannschaft zurück und spricht ihr ein großes Lob zu. Er sagt, woran St. Pauli bis zum Start der neuen Bundesliga-Saison noch arbeiten muss und freut sich schon jetzt auf die Duelle mit den Bayern und vor allem mit dem HSV.

bundesliga.de: Herr Stanislawski, herzlichen Glückwunsch zum Aufstieg. Haben Sie den Erfolg ausgiebig feiern können?

Holger Stanislawski: Ja, doch. Schließlich haben wir etwas ganz besonders geleistet und sehr hart dafür gearbeitet. Da darf und kann man dann schon mal richtig feiern.

bundesliga.de Sind Sie seit dem Aufstieg eigentlich überhaupt zum Arbeiten gekommen? Und wenn ja, was waren die ersten Dinge, die Sie in Hinblick auf die Bundesliga erledigt haben oder erledigen werden?

Stanislawski: Natürlich bleibt die Arbeit trotz des Aufstiegs nicht liegen - im Gegenteil. Aber wir beschäftigen uns ja auch nicht erst seit dem Sieg bei der SpVgg Greuther Fürth mit der kommenden Saison. Priorität hat jetzt natürlich die Zusammenstellung des Kaders für die neue Saison.

bundesliga.de: Ihre Elf schoss die meisten Saisontore in der 2. Bundesliga seit 2001/02. Wie schwer wird es sein, diese offensive Spielweise auch in der Bundesliga beizubehalten?

Stanislawski: Ohne pessimistisch klingen zu wollen, glaube ich aber nicht, dass wir in der nächsten Saison die meisten Tore in der Bundesliga schießen werden. Aber wir werden dennoch an unserer Spielweise festhalten. Wir wollen unseren Fans frischen, schnellen Offensivfußball bieten.

bundesliga.de Auch wenn Sie nicht der Mann für das grelle Rampenlicht sind. Sind Sie dennoch stolz auf Ihre Arbeit?

Stanislawski: Das kann man schon sagen. Ob stolz nun das richtige Wort dafür ist, sei mal dahingestellt. Es ist aber sicherlich eine große Portion Genugtuung dabei. Wenn man bedankt, wo wir - und da meine ich den gesamten Verein - vor wenigen Jahren standen, hat sich hier einiges höchst positiv entwickelt. Das spricht aber eben auch für den gesamten Verein und verantwortlich handelnden Personen.

bundesliga.de Jetzt darf man sich am Millerntor über große Namen freuen. So wie der FC Bayern momentan spielt, besteht eine gute Chance auf ein erneutes Duell gegen den Weltpokalsieger. Freuen Sie sich auf diese Partie?

Stanislawski: Wir freuen uns auf jede Partie in der nächsten Saison. Natürlich wird es Highlight-Spiele geben, wie eben gegen die Bayern oder die Derbys gegen den Hamburger SV.

bundesliga.de Apropos Stadtderby. Fiebern Sie diesen Begegnungen jetzt schon entgegen?

Stanislawski: Auf jeden Fall. Diese Spiele sind einfach etwas Besonderes. Das Derby-Fieber wird weit über die Stadtgrenzen hinaus spürbar sein.

Lesen Sie hier das komplette bundesliga.de-Interview mit Holger Stanislawski.

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Tolle Preise winken
WM-Tippspiel mit 100 attraktiven Preisen

Melden Sie sich einfach kostenlos beim WM-Tippspiel an
Nach dem Bundesliga-Tippspiel ist vor dem WM-Tippspiel. Für die Freunde des kostenlosen Tippens auf bundesliga.de geht es nahtlos in den nächsten Wochen mit der Weltmeisterschaft weiter. Sie können wie gewohnt zusammen mit Ihren Freunden und Kollegen oder auch alleine gegen den Rest der Tippspielwelt antreten.

Passend zum Rahmen der Weltmeisterschaft in Südafrika (11. Juni bis 11. Juli) stellt bundesliga.de hochwertige Preise zur Verfügung. Insgesamt warten 100 Gewinne auf die besten Tippspieler! Zum Tippspiel und allen Infos geht es hier.

Der Gesamtsieger darf sich auf zwei Karten für ein Bundesliga-Spiel der Saison 2010/11 freuen, inklusive Bahnanreise und Übernachtung. Der Zweitbeste bekommt den roten EA adidas adiPure Schweinsteiger Fußballschuh, der Drittbeste einen vom FC Bayern handsignierten EA-Ball. Weitere Preise sind handsignierte Bälle, Trikots oder Fan-Pakete.

Tippen bis kurz vorm Anstoß

Bis kurz vor dem vor Anpfiff der WM-Spiele können Sie Ihre Tipps abgeben und überarbeiten. Am Ende der Tipprunde werden die Ergebnisse gewertet und die Ranglisten aktualisiert. Für den Fall, dass eine Partie in die Verlängerung geht, wird als Ergebnis der Partie das Resultat nach 120 Minuten gewertet. Ein eventuelles Elfmeterschießen wird nicht berücksichtigt.

Das Tippspiel hat außerdem noch interessante Features zu bieten: Zu jeder Begegnung gibt es eine Spielvorschau mit interessanten Fakten. Und während der Spiele gibt es eine Live-Vorschau des aktuellen Spieltags: Wie viele Punkte hätte ich, wenn jetzt abgepfiffen würde.

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4. Preis: 1x EA Ball FC Schalke 04 handsigniert
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6. Preis: 1x Trikot FC Augsburg handsigniert
7. Preis: 1x Trikot FSV Frankfurt handsigniert
8.-12. Preis: 5x adidas Bundesliga-Bälle für die Saison 2010/11
13.-17. Preis: 5x AmBall.com - Pin-Abschlusstabellen
18.-25. Preis: 8x Unterschriebener Bundesliga Ball (je 1x Klopp, Skibbe, Dzeko, Kuranyi, Ivanschitz, Azaouagh, Bruggink oder Thom)
26.-35. Preis: 10x EA "FIFA Fußball-Weltmeisterschaft Südafrika 2010"
36.-45. Preis: 10x Bundesliga-Trikots der WM-Stars 2010
46. Preis: 1x Hertha BSC Trikot 2009/2010
47.-50. Preis: 4x Bundesliga-Fan-Paket
51.-100. Preis: 50x Saisonbücher 2009/2010

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FIFA 10
Schweinsteiger gewinnt gegen Inter
FC Bayern gegen Inter Mailand: Das Endspiel der Champions League wird zurzeit mit Vorliebe an Tausenden Konsolen und anderen Geräten mit FIFA 10 von EA SPORTS vorgespielt. Auch Bastian Schweinsteiger hat sich dem Spiel der Spiele jetzt schon virtuell gestellt - und es gewonnen.

Im Rahmen eines Sponsorentermins von EA traf Bastian in der Soccerhalle in München-Moosach auf seinen älteren Bruder Tobias, der in der 3. Liga für den Augenthaler-Club Unterhaching spielt.

Bruder-Duell auf der EA-Fanbank

Auf der original Fanbank von EA lenkte Bastian Schweinsteiger die Geschicke der virtuellen Bayern, Bruder Tobias übernahm die Italiener.

Den 2:0-Sieg des jüngeren Schweinsteiger-Bruders würde jeder Bayern-Fan natürlich auch beim wahren Champions-League-Finale am 22. Mai in Madrid gerne bejubeln. Vielleicht hat Bastian Schweinsteiger auch schon wichtige Erkenntnisse an der Konsole gewonnen.

Gegner-Spionage über FIFA

"Man lernt die Spieler und Mannschaften durch FIFA auf jeden Fall besser kennen. Trifft man beispielsweise auf Mannschaften, gegen die man selten spielt, dann findet man heraus, wer auf welcher Position spielt und wo die Stärken der gegnerischen Spieler liegen", weiß Schweinsteiger um die "echten" Vorteile des EA-Videospiels.

Weil auch Mario Gomez, Thomas Müller oder Holger Badstuber gerne FIFA an der Konsole spielen, muss Bayern-Trainer Louis van Gaal möglicherweise gar nicht so viel über Inter Mailand erzählen. Die Stärken und Schwächen von Lucio, Cambiasso, Sneijder oder Eto o dürften einigen Bayern-Spielern schon gut bekannt sein.

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OBM
Top-Elf des OBM fast ohne Meisterspieler

Für Deutschland und im OBM zusammen: Mertesacker (l.) und Lahm
Die Tage nach dem Ende einer Bundesliga-Saison sind immer auch die Tage der Ranglisten. Wer war bester Stürmer, wer war bester Torwart? Und wer war der Senkrechtstarter der Saison? Im Offiziellen Bundesliga Manager (OBM) stehen nach hundertausenden von Spielen die herausragenden virtuellen Profis der Spielzeit 2009/10 fest.

In der Top-Elf des OBM steht nur ein Spieler des aktuellen Deutschen Meisters. Philipp Lahm hält die Fahne des FC Bayern München im Managerspiel am höchsten. Im Angriff haben sich die beiden Profis durchgesetzt, die auch auf dem Bundesliga-Rasen am besten getroffen haben. Und den heiß umkämpften Platz im Tor hat virtuell Tim Wiese gewonnen.

Wiese knapp vor Rost und Neuer

Der Bremer Schlussmann hat sich nach 34 Spieltagen quasi im Fotofinish gegen seine Konkurrenz durchgesetzt. Wiese spielte in seinen insgesamt 230.957 OBM-Partien 62.144 Mal zu Null. Das ergibt eine Quote ohne Gegentor von 26,9 Prozent. Die Zu-Null-Quote von Schalkes Manuel Neuer liegt bei 26,18 Prozent. Zwischen Wiese und Neuer schloss Hamburgs Frank Rost als zweitbester Keeper ab (26,34).

Die Vierer-Abwehrkette der zweikampfstärksten Abwehrspieler bilden jeweils ein Bremer, Münchner, Dortmunder und Hamburger Profi. Der Beste unter allen Guten war am Ende Per Mertesacker. Der groß gewachsene Werder-Star landete knapp vor dem kleinen, flinken Philipp Lahm. Mertesacker gewann 63,14 Prozent seiner Duelle, Lahm 63,11.

Subotic und Mathijsen überzeugen

Dortmunds Höhenflug endete nicht zuletzt wegen Neven Subotic in der Europa League. Der serbische Nationalspieler hielt die Deckung der Borussen zusammen und entschied 62,98 Prozent der OBM-Zweikämpfe für sich. Damit lag Subotic um gerade Mal 0,02 Prozent vor Hamburgs Joris Mathijsen (62,96), der sich als viertbester Abwehrspezialist für die Top-Elf des OBM qualifizierte.

Zvjezdan Misimovic hat diesmal sicherlich keine so überragende Saison wie im Wolfsburger Meisterjahr gespielt. Aber im OBM hat der VfL-Spielmacher seine Mittelfeldkonkurrenz beherrscht. Misimovics Quote aus Zweikämpfen, Assists und Toren ist mit großem Abstand die beste. Hoffenheims Carlos Eduardo folgt bereits mit einem Rückstand von über 15 Prozentpunkten.

Dzeko und Kießling treffen überall

Nach den beiden offensiven und technisch glänzenden Mittelfeldspielern folgt Josué als Drittbester. Der brasilianische Nationalspieler, der es auch in den vorläufigen WM-Kader geschafft hat, platzierte sich knapp vor Piotr Trochowski. Der Hamburger, der eine eher durchwachsene Bundesliga-Saison gespielt hat, zählt im OBM außerdem noch immer zu den meistgekauften Profis.

Das beste virtuelle Sturmduo liegt auch in der Bundesliga auf den ersten beiden Plätzen der Torjägerliste: Edin Dzeko vor Stefan Kießling. Wolfsburgs Dzeko holte sich mit 22-Bundeslig-Toren die Torjäger-Kanone, im OBM traf Dzeko 235.341 Mal in 366.009 Spielen. Oder anders gesagt: Der Bosnier schaffte eine Trefferquote von 64 Prozent. Leverkusens Kießling erreichte eine Trefferquote von knapp 60 Prozent. Der deutsche Nationalstürmer schoss 174.996 Tore in 292.222 OBM-Partien.

Das ist die Top-Elf des OBM der Saison 2009/10

Wiese - Lahm, Subotic, Mertesacker, Mathijsen - Trochowski, Josué, Misimovic, Carlos Eduardo - Kießling, Dzeko

Termine
Die Endspiele im Live-Ticker von bundesliga.de












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