Ausgabe 45 - 06.05.2010
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Spieler des Spieltags
Es "müllerte" drei Mal
Es "müllerte" drei Mal >
Nach jeder Runde in der Bundesliga stehen sie zur Wahl, die Spieler des Spieltags. Sie entscheiden, wem diese Ehre zuteil wird. Am 33. Spieltag stimmten über 50 Prozent der User für Thomas Müller. Sein “Dreierpack“ machte die Bayern schon fast zum Meister. Mehr zum Spieler des Spieltags finden Sie hier.


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Bundesliga - 34. Spieltag
Wie in jedem Jahr bietet der 34. und letzte Spieltag auch in dieser Saison wieder jede Menge Spannung und Nervenkitzel. Der Gewinn der Meisterschaft mag nur noch eine reine Formsache für den FC Bayern sein, doch im Kampf um die internationalen Plätze und den Klassenerhalt ist noch nichts entschieden. Zwei Partien stehen dabei am Samstag besonders im Fokus. Bremen kann im Nordderby gegen den HSV die Champions-League-Qualifikation sicher machen. In Bochum kämpfen der VfL und Hannover um den Bundesliga-Verbleib.

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Meister zu Gast beim Absteiger

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Wenn der Tabellenletzte den Tabellenführer empfängt, ist das ganz logisch ein Duell der Gegensätze. Auch für Bayern-Star Ivica Olic wird es ein Spiel mit lachendem und weinendem Auge. Er verbindet viel mit der Hauptstadt. Und trotz Meisterfreuden leidet er mit Hertha.
"Er steht für diesen Verein"

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Trotz der schlechten Ausgangsposition geht man in Bochum optimistisch in das "Endspiel" gegen Hannover 96. Ein Grund dafür ist der neue Trainer. Dariusz Wosz ist mit Leib und Seele Bochumer. Das wissen seine Spieler zu schätzen.

WM 2010
Das WM-Fieber bricht aus!
Das WM-Fieber bricht aus!

Spätestens seit Donnerstag grassiert in Deutschland wieder das WM-Fieber. Denn jetzt steht fest, welche 27 Spieler Bundestrainer Joachim Löw für den vorläufigen Kader der DFB-Elf nominiert hat. bundesliga.de hält sie vor und während der Weltmeisterschaft in Südafrika über alles auf dem Laufenden. News, Interviews, Fakten, Bilder und Videos zur WM 2010 finden Sie hier.


Saisonbuch
Spannung und Emotion pur!
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Auch nach dieser Saison gibt die DFL wieder ein Saisonbuch heraus. Durchleben Sie noch einmal alle Höhepunkte der Saison 2009/10: Die sensationellsten Tore, die spannendsten Entscheidungen, die emotionalsten Momente. Dazu alle Zahlen, alle Fakten und Action pur auf über 200 Seiten mit den besten Fotos der Spielzeit. Bestellen Sie Ihr Saisonbuch 2010 jetzt hier. Das offizielle Saisonbuch wird im Handel Ende Mai 2010 zum Preis von EUR 19,90 erscheinen. Wer bis zum 27. Mai 2010 bestellt, erhält das Buch zum Subskriptionspreis von EUR 16,90 (inkl. Porto und Verpackung) und bekommt das Saisonbuch direkt nach Hause geliefert.


Editorial > Druckversion > Zum Index
Liebe Leserinnen und Leser,

der FC Bayern München wird sich den Gewinn der 22. Deutschen Meisterschaft nicht mehr nehmen lassen. Sie waren für mich immer Favorit auf den Titel. Nach anfänglichen Schwierigkeiten hat man sich beim FC Bayern meiner Meinung nach vier Spieltage vor Ende der Hinrunde gefunden. Sprich man hat die letzten vier Spiele vor der Winterpause gewonnen. Dazu kam noch der starke Auftritt in Turin und das damit verbundene Weiterkommen in der Champions League. Und von da an hat die Mannschaft an die Philosophie von Trainer Louis van Gaal geglaubt.

Aber es gibt in der Bundesliga nicht nur lachende Gesichter. Im Tabellenkeller geht es für drei Mannschaften noch immer ums Überleben. Ich glaube, dass keine Mannschaft mit einem großen Selbstvertrauen in die letzte Partie reingeht. Man versucht sich zwar einzureden, dass man es schaffen wird. Man spricht sich Mut zu. Aber alle drei Mannschaften haben ja die Möglichkeit, die Klasse zu halten. Ich denke aber, dass die beiden Teams, die zuhause spielen - also Bochum und Nürnberg - die besseren Karten haben.

Bochum gegen Hannover. Das ist natürlich ein reines Endspiel. Was das Spiel von Hannover gegen Mönchengladbach angeht, da gehören ja auch immer Zwei dazu. Was ich gesehen habe, war, dass jeder Schuss der Hannoveraner ein Treffer war. Die Gladbacher waren mehr oder weniger nur ein Sparringspartner.

Das Zünglein an der Waage kann Nürnberg sein. Ich sehe ganz klar einen Vorteil für Nürnberg darin, dass Köln schon durch ist. Man kann natürlich sagen, dass sie jetzt befreiter aufspielen werden. Zudem haben sie ja auswärts mehr Punkte als zuhause geholt. Aber ich glaube, dass Nürnberg dagegenhalten wird.

Sicherlich spielt auch schon der Gedanke an die Relegation eine Rolle. Wenn man nicht direkt den Klassenerhalt schafft, ist die Relegation die andere große Chance, in der Bundesliga zu bleiben. Nürnberg ist vergangene Saison über die Relegation reingekommen. Da war es aber schwierig für den Bundesligisten, in dem Fall Energie Cottbus. In dieser Saison denke ich, dass der Bundesligist bessere Chancen hat, in der Relegation zu bestehen und in der Liga zu bleiben.

Ihr

Klaus Augenthaler



Klaus Augenthaler bestritt 404 Bundesliga-Spiele für den FC Bayern München und gewann mit dem Rekordmeister sieben Meisterschaften und drei Mal den DFB-Pokal. 1990 feierte er in Italien mit der deutschen Nationalmannschaft den WM-Titel. Nach seiner aktiven Zeit wechselte er ins Trainergeschäft. In der Bundesliga trainierte Augenthaler den FC Bayern München, den 1. FC Nürnberg, Bayer Leverkusen und den VfL Wolfsburg. Aktuell coacht er die SpVgg Unterhaching.

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Bundesliga - 34. Spieltag
Von "Königsklasse" bis Klassenerhalt: Alles oder nichts

Frank Rost (2.v.r.) und der HSV treffen auf Bremen
Wie in jedem Jahr bietet der 34. und letzte Spieltag auch in dieser Saison wieder jede Menge Spannung, Nervenkitzel, Freude und Tränen. Der Gewinn der Meisterschaft mag nur noch eine reine Formsache für den FC Bayern sein, doch im Kampf um die internationalen Plätze und den Klassenerhalt ist noch nichts entschieden.

Zwei Partien stehen dabei am Samstag besonders im Fokus. Werder Bremen kann im traditionsreichen Nordderby gegen den Hamburger SV die Champions-League-Qualifikation sicher machen. Der HSV will im vierten Jahr in Folge im Saisonfinale noch auf den Europa-Zug aufspringen. In Bochum kämpfen der VfL und Hannover 96 um den Verbleib in der Bundesliga. Wobei keiner der beiden Kontrahenten bei einer Niederlage zwangsläufig abgestiegen ist.

Die Ausgangspositionen

Bremen könnte bereits ein Remis reichen, um Platz 3 zu zementieren, da Leverkusen dann immer noch mit fünf Toren Unterschied in Gladbach gewinnen müsste, um vorbeizuziehen. Der HSV braucht dringend drei Zähler und zudem Hoffenheimer Schützenhilfe, um Platz 6 zu erreichen und auch 2010/11 international zu spielen. Zwar haben die Hamburger schon jetzt eine bessere Torbilanz als der momentane Sechstplatzierte VfB Stuttgart, doch die Schwaben sind in drei Bundesliga-Spielen gegen Hoffenheim ungeschlagen (ein Sieg, zwei Remis).

Hannover muss nicht lange rechnen. Mit einem Sieg in Bochum wären die Niedersachsen gerettet. Der VfL wäre dann aber noch nicht zwangsläufig abgestiegen, da der Revierclub punktgleich mit Nürnberg ist und nur eine um ein Tor schlechtere Trefferbilanz hat. Teilen sich Bochum und Hannover die Punkte, hängt das Schicksal beider Clubs vom Abschneiden der Franken ab. Aber selbst bei einem Sieg stehen die Bochumer nicht automatisch über dem Strich. Wieder könnte der "Club" das Zünglein an der Waage sein.

Ausgeglichene Bilanz

Zum 101. Mal stehen sich Werder Bremen und der Hamburger SV im Direktvergleich in einem Pflichtspiel (Bundesliga, Europapokal, DFB-Pokal) gegenüber. Dabei ist die Bilanz laut Statistikdatenbank auf bundesliga.de erstaunlich ausgeglichen. Bremen gewann 36 dieser Duelle, der HSV 32. Die anderen 32 Spiele endeten unentschieden.

Bei den vergangenen neun Pflichtspielduellen gab es immer einen Sieger im Nordderby. Sechs Mal hatten dabei die Bremer die Oberhand. Nur zwei dieser Partien endeten nach 90 Minuten mit einem Zwei-Tore-Unterschied (je ein Sieg Bremen und Hamburg). Alle anderen Spiele wurden mit einem Treffer Unterschied entschieden.

Heimstarke Bremer

Ein großes Plus für die Bremer ist die heimische Festung. Nur eines der vergangenen sieben Bundesliga-Spiele haben sie im Weser-Stadion gegen die Hamburger verloren (vier Siege, zwei Remis). Auch aktuell sind sie daheim stark: Werder hat die vergangenen vier Bundesliga-Heimspiele gewonnen und ist seit sieben Heimspielen ungeschlagen (fünf Siege, zwei Remis).

Für den HSV spricht eine ganz andere Tatsache: In den vergangenen drei Spielzeiten qualifizierten sich die Hamburger jeweils am letzten Spieltag fürs internationale Geschäft. 2006/07 bedeutete ein 4:0 über Aachen die Teilnahme am UI-Cup, worüber sich der HSV in den UEFA-Cup spielte. Ein Jahr später sicherten sich die Hamburger durch ein 7:0 über den KSC die Teilnahme am UEFA-Cup. Und im Vorjahr schoss Piotr Trochowski sein Team in der Nachspielzeit in Frankfurt nach Europa.

Die momentane Auswärtsform spricht jedoch gegen den HSV. Der konnte nur eine der vergangenen fünf Auswärtspartien für sich entscheiden. Vier Mal verließen die Mannen aus der Elbmetropole den Platz als Verlierer. Auch aufgrund dieses Formtiefs musste Bruno Labbadia so kurz vor Saisonende noch seinen Stuhl räumen. Immerhin hat Interimscoach Ricardo Moniz sein Bundesliga-Debüt am 33. Spieltag erfolgreich bestritten.

Marathonmann Schaaf

Moniz steht jedoch stellvertretend für den großen Unterschied zwischen den beiden hanseatischen Rivalen: Konstanz. Denn seit Thomas Schaaf am 10. Mai 1999 das Traineramt bei Werder übernahm, hatte der HSV acht Trainerwechsel.

Schaaf bestreitet am Samstag sein 377. Bundesliga-Spiel als Bremer Cheftrainer und hofft auf Sieg Nummer 194. Allein sieben der vergangenen acht Ligaspiele konnten Schaaf und sein Team für sich entscheiden (eine Niederlage). Die vergangenen vier Spiele gewannen sie allesamt.

Schwach gegen auswärtsschwach

Von solchen Serien sind Bochum und Hannover meilenweit entfernt. Der Ruhrpott-Club verlor die vergangenen vier Heimspiele in Serie. Zudem ist der VfL, bei dem Dariusz Wosz am 33. Spieltag sein Trainerdebüt gab, in elf Spielen in Folge ohne "Dreier".

Hannover konnte zuletzt zwei Mal in Folge daheim über Siege und Tore jubeln. Zehn Mal traf die Mannschaft von Mirko Slomka in den Erfolgen über Schalke und Mönchengladbach. Allerdings sind die 96er auswärts erschreckend harmlos.

In ihren vergangenen zwei Begegnungen in der Fremde kassierte Hannover zehn Gegentore und blieb selbst ohne eigenen Treffer. Überhaupt haben die Niedersachsen nur eines ihrer vergangenen zehn Auswärtsspiele gewinnen können (zwei Remis, sieben Niederlagen).

VfL drehte Partie

In Bochum konnte Hannover in der vergangenen Spielzeit (2:0) nach vier Niederlagen in Serie erstmals seit 2003 wieder einen Sieg erringen. Laut Statistikdatenbank auf bundesliga.de war es im Direktvergleich zwischen dem VfL und den 96ern erst der dritte Auswärtssieg für Hannover im Pott.

Ganz anders verlief dagegen das bislang letzte Aufeinandertreffen beider Clubs. Zum Abschluss der Hinrunde verschenkten die Niedersachsen vor heimischer Kulisse eine 2:0-Pausenführung. Ein Doppelschlag von Paul Freier und Joel Epalle kurz nach Wiederanpfiff glich die Partie aus. Und mit einem schönen Freistoßtor besorgte Christian Fuchs kurz vor Abpfiff einen von erst sechs Bochumer Saisonsiegen.

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Bundesliga-Datenbank
Darum werden die Bayern Meister
Der FC Bayern München ist so gut wie sicher Deutscher Meister. Mit drei Punkten Vorsprung und einer um 17 Treffer besseren Tordifferenz als Verfolger Schalke werden die Münchner nach
menschlichem Ermessen am letzten Spieltag in Berlin die 22. Deutsche Meisterschaft perfekt machen.

Für bundesliga.de ist dies Anlass genug, Bilanz zu ziehen. Hier sind die zehn wichtigsten Gründe, warum es der FC Bayern geschafft hat:

1.: Wer Meister werden will, muss siegen - und das haben die Bayern getan. 19 Dreier holte sonst nur Verfolger Schalke. Zwischen dem 14. und 22. Spieltag schafften die Münchner sogar neun Erfolge in Serie.

2.: Wer Meister werden will, darf nicht verlieren! Nur vier Mal zog der FCB in dieser Saison den Kürzeren, die wenigsten Niederlagen aller Clubs. Zwischen Oktober und Mitte März blieb der Rekordmeister sogar 19 Partien ohne Pleite (13 Siege, sechs Unentschieden).

3.: Wer Meister werden will, muss Tore schießen! Mit 69 Treffern erzielten die Bayern die zweitmeisten Tore aller Bundesliga-Clubs. Nur Werder Bremen traf bislang ein Mal öfter. In zehn Partien schoss der FCB mindestens drei Treffer. In den vergangenen 22 Bundesliga-Spielen trafen die Münchner immer ins Schwarze - die aktuell längste Serie der Liga. Beim 7:0-Erfolg gegen Hannover am 31. Spieltag gelang den Bayern zudem der höchste Saisonsieg aller Bundesliga-Clubs.

4.: Wer Meister werden will, muss Tore verhindern! Die Offensive gewinnt Spiele, die Defensive Meisterschaften, lautet eine alte Fußballweisheit. Die trifft auch auf die Bayern zu. Mit lediglich 30 Gegentreffern stellen die Münchner die beste Abwehr der Liga. Dazu hat Torhüter Jörg Butt einen gehörigen Teil beigetragen. Von allen Stammkeepern der Liga parierte er anteilig die meisten Bälle (78,6 Prozent).

5.: Wer Meister werden will, muss eine Heimmacht sein! In der heimischen Allianz Arena sind die Bayern nur schwer zu besiegen. Mit 40 Punkten sind sie das beste Heimteam der Liga. Sie haben zu Hause die meisten Siege eingefahren (zwölf), die wenigsten Niederlagen kassiert (eine, wie Schalke) und die meisten Tore geschossen (39).

6.: Wer Meister werden will, muss vor dem Tor eiskalt sein! Die Bayern konnten 17,9 Prozent der nicht geblockten Schüsse im Tor des Gegners unterbringen. Das ist die beste Chancenverwertung der Liga. Der kaltschnäuzigste Münchner war übrigens ein Abwehrspieler: Daniel van Buyten traf 31,6 Prozent seiner nicht geblockten Schüsse ins Tor - er erzielte sechs Treffer. Gleich danach kommt Youngster Thomas Müller mit einer Quote von 25,5 Prozent. Zudem weisen die Bayern die beste Schussgenauigkeit aller Teams auf: 53,9 Prozent der nicht geblockten Schüsse gingen auch aufs Tor.

7.: Wer Meister werden will, muss präzise sein - alleine schon, um die gegnerische Abwehr mit einem perfekt getimten Steilpass aus den Angeln zu heben. Die Bayern zelebrierten dies in dieser Saison nahezu in Perfektion. 83,6 Prozent ihrer Pässe kamen zum Mitspieler. Sie sind der einzige Club mit einer Genauigkeit von über 80 Prozent. Selbst in der gegnerischen Hälfte bringen die Münchner noch 76,7 Prozent ihrer Abspiele zum eigenen Mann. Besonders genau ist Martin Demichelis, dessen 89,6 Prozent aller Pässe einen Adressaten in den Reihen der Münchner fanden.

8.: Wer Meister werden will, muss unberechenbar sein! Mit Arjen Robben (14 Treffer), Thomas Müller (13), Mario Gomez und Ivica Olic (je zehn) trafen gleich vier Münchner zweistellig. Das ist in dieser Form eine echte Seltenheit in der Bundesliga. Das letzte Quartett eines Clubs, das in der Bundesliga in einer Saison zwei stellig traf, waren 1994/95 die Bremer Mario Basler (20 Tore), Marco Bode (14), Andreas Herzog und Vladimir Bestchastnykh (beide je zehn).

9.: Wer Meister werden will, muss bei Standards die Ruhe bewahren! Kein anderes Team kassierte so wenige Gegentreffer nach Standardsituationen wie der neue Deutsche Meister (neun). Zwei Gegentore nach Ecken sind Ligatiefstwert (zusammen mit Stuttgart). Der FC Bayern erzielte zudem die meisten Tore durch direkte Freistöße (fünf) - allein Arjen Robben war drei Mal auf diese Weise erfolgreich.

10.: Wer Meister werden will, muss auch eine Mehrfachbelastung wegstecken können! Die Bayern tanzen nach wie vor auf drei Hochzeiten und haben noch die Chance auf das "Triple". Doch von den Anstrengungen in der "Königsklasse" lassen sich die Münchner nicht beirren. In ihren zwölf Ligaspielen, die unmittelbar auf Einsätze in der Champions League folgten, haben die Bayern keine Niederlage kassiert (sieben Siege, fünf Remis). Im Schnitt holten die Bayern nach Champions-League-Spielen 2,2 Punkte pro Partie in der Bundesliga. In den 21 Spielen ohne vorherigen Champions-League-Einsatz gab es für den FCB dagegen "nur" 2,0 Punkte je Spiel.

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Thomas Schaaf
"Es kann nichts Schöneres geben"

Seit dem 10. Mai 1999 ist Thomas Schaaf Bremens Trainer
Es ist die "Mutter aller Derbys" in Deutschland. Zum 92. Mal treffen Werder Bremen und der Hamburger SV in der Bundesliga im Nordderby aufeinander. Kein anderes Duell wurde in der Ligageschichte so oft ausgetragen.

Und das traditionsreichste Duell der Bundesliga-Geschichte wird am Samstag um ein ereignisreiches Kapitel reicher. Denn für beide Kontrahenten steht viel auf dem Spiel. Für Bremen heißt es Champions-League-Qualifikation oder Europa League. Für den HSV geht es um die Europa League oder ein Jahr ohne Auftritte auf der internationalen Bühne.

Für Thomas Schaaf ist es bereits das 25. Pflichtspiel als Bremer Trainer gegen den norddeutschen Rivalen. Im bundesliga.de-Interview spricht er über die gute Ausgangsposition seiner Mannschaft im Rennen um Platz 3 und verrät, wie sehr er sich auf das Duell mit dem hanseatischen Nachbarn freut.

bundesliga.de: Herr Schaaf, Bremen hat auf Schalke seine tolle Form unterstrichen und sich eine gute Ausgangsposition im Kampf um Platz 3 verschafft. Was war ausschlaggebend für den Sieg bei den "Knappen"?

Thomas Schaaf: Die Mannschaft hat an ihre Stärke geglaubt, sie ist 90 Minuten konzentriert und geschlossen aufgetreten und hat sich diesen Sieg verdient.

bundesliga.de: Werder hat nur eines der vergangenen 13 Spiele verloren. Was zeichnet die Mannschaft Ihrer Meinung nach im Saisonendspurt besonders aus?

Schaaf: Sie hatte auch in ihren schwierigen Phasen, als die Ergebnisse nicht stimmten, immer ganz klare Ziele vor Augen. Daran hat sie festgehalten und immer weitergearbeitet. Jetzt wird sie mit der Chance auf Platz 3 belohnt. Sie muss die letzten Schritte aber noch gehen.

bundesliga.de: Mit 39 Gegentoren stellt Bremen zudem die viertbeste Defensive der Liga. Sollte Ihr Team kein Gegentor mehr kassieren, wäre das die beste Ausbeute seit 2005/06. Warum steht Ihr Abwehrverbund einfach besser als in den Vorjahren?

Schaaf: Jeder von uns möchte sich immer weiter verbessern. Das ist der Antrieb, um im Profifußball zu bestehen. Wir haben an unserer Defensivarbeit gefeilt, jeder hat sich da eingebracht. Jetzt kann man das an den Zahlen ablesen.

bundesliga.de: Zum Abschluss der Bundesliga-Saison wartet das Nordderby gegen den Hamburger SV. Für beide Teams geht es um enorm viel. Könnten Sie sich ein besseres Ligafinale vorstellen als gegen den Erzrivalen?

Schaaf: Das Nordderby hat immer einen ganz besonderen Reiz, die sportliche Rivalität ist sehr groß. Aber wenn es wie in diesem Fall für beide Teams zusätzlich darum geht, große Ziele zu erreichen, ist es noch reizvoller. Es kann nichts Schöneres geben, als am Ende noch so eine Partie zu spielen, auf die der Fokus so gerichtet ist.

bundesliga.de: Nach dem späten Trainerwechsel haben die Hamburger gegen Nürnberg stark gespielt. Wie muss Ihre Mannschaft auftreten, um gegen den HSV zu bestehen und Platz 3 zu zementieren?

Schaaf: Die Voraussetzungen für ein gutes Ergebnis müssen wir selbst schaffen. Wir müssen unsere eigene Leistung abrufen, unser Potenzial ausschöpfen, diszipliniert und leidenschaftlich auftreten. Dann werden wir auch unsere Ziele erreichen.

Lesen Sie hier das komplette bundesliga.de-Interview mit Thomas Schaaf.

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Tickets zu gewinnen
Erleben Sie Bernd Schneiders Abschiedsspiel
Als weiße Brasilianer werden hierzulande inzwischen einige technisch begabte Fußballspieler bezeichnet. Aber kein anderer hat dieses Prädikat so sehr verdient wie Bernd Schneider.

Der technisch perfekte Ex-Nationalspieler wird rund ein Jahr nach dem verletzungsbedingten Ende seiner Karriere noch einmal die Fußballschuhe schnüren und am Montag, 10. Mai viele Freunde sowie Wegbegleiter auf dem Rasen der BayArena wiedersehen: "Schnix" sagt Danke.

Viele Stars kommen zum Abschiedsspiel

Für seinen Abschied von der großen Fußballbühne hat Bernd Schneider viele Mitspieler seiner Karriere persönlich eingeladen. In der BayArena stehen sich somit die aktuelle Bayer 04-Mannschaft und eine Bernd Schneider-Auswahl gegenüber. Und die kann sich wirklich sehen lassen: Michael Ballack, Jens Lehmann, Ulf Kirsten, Dimitar Berbatov und viele, viele andere aktuelle und ehemalige Stars werden auflaufen.

"Schnix ist der einzige deutsche Fußballer, der sofort in der Selecao mitspielen könnte", adelte der brasilianische Nationalspieler Juan bei seinem Abschied von Bayer 04 Leverkusen zum AS Rom den in Jena geborenen Schneider. "Bernd ist vielleicht der letzte übrig gebliebene Straßenfußballer. Es gibt nicht viele Spieler, die ihm das Wasser reichen können", meinte einst Bayer 04-Sportchef Rudi Völler.

Keine Titel, aber viele Erfolge

Auch wenn Schneider keine Titel feiern konnte, so hat der vorbildliche Sportsmann in seiner Karriere einiges erlebt und erreicht. Vize-Weltmeister mit Deutschland 2002 in Südkorea und Japan, WM-Dritter 2006 in Deutschland oder Champions-League-Finalist 2002. Dazu zweimal Bundesliga-Zweiter mit Leverkusen.

User von bundesliga.de können bei dem großen Abend für Bernd Schneider sogar kostenlos in der BayArena dabei sein. bundesliga.de verlost 5x2 Eintrittskarten für das Abschiedsspiel am 10. Mai in Leverkusen. Dazu müssen Sie einfach nur folgende zwei Fragen zu Bernd Schneider beantworten.

1. Für welchen Club hat Bernd Schneider in seinen ersten Profijahren gespielt?

2. Wo spielte Bernd Schneider vor seinem Wechsel zu Bayer Leverkusen?

Die Antworten mailen Sie bitte an bundesliga.de an die Adresse gewinnspiele@bundesliga.de. Um zur Verlosung zugelassen zu werden, nennen Sie uns bitte Ihren vollständigen Namen, Alter, Adresse, Email-Adresse und Telefonnummer. Die Tickets für die Gewinner werden am Spieltag an einer Kasse hinterlegt.

Teilnahmeschluss ist Freitag, der 7. Mai 2010. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

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Bundesliga
Hoffen und Bangen, Jubeln und Trauern

Die Fans des FC Bayern haben Übung im Feiern
Die Fans der Bundesligisten stehen vor einem emotionalen Saisonfinale. Es wird gezittert, gehofft, und es werden Tränen fließen. Fast die halbe Bundesliga kämpft noch um Plätze im internationalen Geschäft oder gegen den Abstieg. bundesliga.de fasst die wichtigsten Fan-Informationen dieser Woche zusammen.

Der FC Bayern ist noch nicht, aber er wird am letzten Spieltag Deutscher Meister. Die große Feier des designierten deutschen Meisters FC Bayern mit seinen Fans wird am kommenden Sonntag, den 9. Mai 2010, auf dem Münchner Marienplatz stattfinden.

Auto-Korso zum Marienplatz

Einen Tag nach dem letzten Bundesligaspiel bei Hertha BSC Berlin wird der Rekordmeister im Anschluss an das Vormittagstraining ab 14 Uhr per Auto-Korso vom Trainingsgelände an der Säbener Straße zum Marienplatz fahren.

Ab ca. 15 Uhr werden Spieler, Trainer und Verantwortliche dann auf dem Rathausbalkon treten und mit den hoffentlich zahlreich anwesenden Anhängern den 22. Meistertitel feiern.

Schalke plant um

In Absprache mit dem Schalker Fan-Club Verband hat der FC Schalke entschieden, nach dem Saisonfinale am kommenden Wochenende keine Feier mit Mannschaftsbeteiligung zu veranstalten. Ursprünglich war angedacht, gemeinsam mit den Anhängern am Sonntag (9. Mai) den Abschluss der Spielzeit zu feiern.

"Die außergewöhnliche Art und Weise, wie die Mannschaft nach der Partie gegen Werder Bremen von ihren Fans in der VELTINS-Arena gefeiert wurde, war der eigentliche krönende Abschluss dieser erfolgreichen Saison", erklärte Chef-Trainer Felix Magath. Aufgeschoben ist jedoch nicht aufgehoben: Als Dankeschön für ihre tolle und nimmermüde Unterstützung dürfen sich die Fans der Königsblauen im Rahmen der Vorbereitung auf die Saison 2010/11 auf eine besondere Überraschung freuen!

Volles Haus in Bochum

Gefeiert wird vielleicht auch in Bochum: entweder beim VfL oder bei 96. Für das Heimspiel am Samstag, 8. Mai im rewirpowerSTADION gegen Hannover 96 sind sämtliche Tickets weg. Die restlichen 200 Stehplatzkarten für die Ostkurve waren am Montag innerhalb weniger Minuten verkauft.

Damit werden dem Klassenerhalts-Krimi 30.748 Zuschauer beiwohnen. Das rewirpowerSTADION ist somit nach den Partien gegen Bayern München und Borussia Dortmund zum dritten Mal in dieser Saison ausverkauft.

96-Profis unterstützen Fans

Hannover probiert alles, um die nötige Unterstützung seiner Fans in Bochum zu bekommen. Die "Rote Kurve", der Fandachverband von Hannover 96, die Brigade Nord und die Ultras Hannover stehen fest an der Seite der Mannschaft. Ihre aktuelle Idee für das Spiel gegen Bochum wird spontan finanziell von den Spielern unterstützt.

Jeder Fan, der sich auf die Reise ins rewirpowerSTADION macht und Karten für den Gästefanbereich hat, erhält zusätzlich ein Gratis-T-Shirt mit dem Schriftzug "Gemeinsam für die 1. Liga".

Vorteil für Club-Fans mit Dauerkarte

Der 1. FC Nürnberg wäre mit einem Heimsieg gegen Köln gerettet, solange Hannover nicht in Bochum gewinnt. Für den Fall der Relegation bietet der Club seinen treuen Fans ein besonderes Bonbon.

"Wir haben 28.000 Fans mit einer Dauerkarte. Die Unterstützung bei unseren Spielen war erstklassig, auch trotz aller Tiefen, die wir in dieser Saison erlebt haben. Sollten wir dann aber dennoch in die Relegation müssen, haben wir uns im Präsidium entschieden, den Dauerkarten-Besitzern in diesem Fall freien Eintritt zu gewähren", erklärte 1. FCN-Vizepräsident und Geschäftsführer Ralf Woy.

Schneider nimmt Abschied

Bayer Leverkusen freut sich schon auf die Spiele im Europapokal in der kommenden Saison - vielleicht sogar in der Champions League. Ein besonders emotionales Spiel findet aber schon am Montag, 10. Mai in Leverkusen statt. Um 20.25 Uhr steigt das Abschiedsspiel für Bernd Schneider.

Der langjährige Bayer 04-Mittelfeldspieler und Ex-Nationalspieler wird rund ein Jahr nach dem verletzungsbedingten Ende seiner Karriere noch einmal die Fußballschuhe schnüren und dabei viele Freunde sowie Wegbegleiter auf dem Rasen der BayArena wiedersehen.

Werder mit lockerem Saisonausklang

Werder Bremen, Bayers schärfster Rivale im Kampf um Platz 3, bietet seinen Fans mit dem letzten Bundesliga-Heimspiel gegen den HSV und dem DFB-Pokalfinale eine Woche später gegen den FC Bayern noch zwei absolute Höhepunkte.

Unmittelbar nach dem Ende der Saison 2010/2011 wird Werder das Fußballjahr mit drei Testspielen ausklingen lassen. Am 19.05 ist eine Partie bei der SG Telgte vereinbart, am 21. Mai ist Werder dann in Oldenburg beim VfL zu Gast. Und am 25. Mai spielt Werder bei Osterholz-Scharmbeck.

Lebewohl Cannstatter Kurve

Im Fernduell um den Platz in der Europa League will der VfB Stuttgart in Hoffenheim alles klar machen. Zuhause in Stuttgart heißt es aber Abschied nehmen: Abschied von der Cannstatter Kurve. Am Montag haben die vorbereitenden Maßnahmen für den Abriss der Cannstatter Kurve begonnen - der Heimat der VfB-Fans.

Es heißt Lebewohl zu sagen von der Stätte, in der die treusten Anhänger des Vereins mit dem roten Brustring bei jedem Heimspiel ihre Mannschaft nach vorne peitschten. Doch so wehmütig der Gedanke an herausgerissene Sitze, abgerissene Betonteile und eine leere Stadionseite stimmt, desto mehr wächst die Vorfreude auf die "neue" Cannstatter Kurve.

Organisation des Dauerkartenverkaufs beginnt

Nach der Saison heißt auch immer vor der Saison. Und so beginnen die Bundesliga-Clubs jetzt schon mit der Organisation des Dauerkartenverkaufs. Bei Borussia Dortmund beispielsweise beginnt der Dauerkartenumtausch für die bisherigen Inhaber einer Saisonkarte für die Saison 2010/11 am 17. Mai in der BVB-Geschäftsstelle.

Fans von Borussia Mönchengladbach freuen sich heute schon auf die Duelle mit dem FC Liverpool. Die Borussia hat nach wenigen Tagen Vorverkauf bereits rund 30.000 Tickets für das Saisoneröffnungsspiel gegen die Engländer am Samstag, 31. Juli, verkauft.

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Rico Schmitt
"Von der Dramaturgie her unglaublich"
Der FC Erzgebirge Aue stand vor Saisonbeginn bei keinem Experten auf dem Zettel mit den Aufstiegskandidaten. Und doch sind die "Veilchen" völlig überraschend der erste Aufsteiger aus der 3. Liga.

Am vorletzten Spieltag machte Aue mit einem 2:1-Sieg gegen den direkten Konkurrenten aus Braunschweig vor heimischer Kulisse die Sensation perfekt. Vater des Erfolgs ist Rico Schmitt. Mit bundesliga.de spricht der Trainer über das Erfolgsrezept, spät gereifte Aufstiegsträume und die Herausforderung 2. Bundesliga.

bundesliga.de: Herr Schmitt, herzlichen Glückwunsch zum Aufstieg in die 2. Bundesliga. Das Spiel gegen Braunschweig am 37. Spieltag war ja ein richtiges "Finale". Was war ausschlaggebend für den 2:1-Sieg?

Schmitt: Unterm Strich hat die Mannschaft super Charakter bewiesen und im richtigen Moment das entscheidende Tor gemacht. Es war ein starker Gegner, der seine vielleicht letzte Chance auf den direkten oder indirekten Aufstieg unbedingt nutzen wollte. Das hat man gesehen. Die erste Halbzeit war ausgeglichen. Von den Chancen her stand es aber 3:1 für uns. In der zweiten Halbzeit war es wieder ausgeglichen bis zu unserem 1:0. Braunschweig spielte sehr offensiv, glich aus und anschließend hatten wir bei drei Großchancen der Eintracht Glück. Und dann schoss Pierre Le Beau das Tor, das uns das Tor zur 2. Bundesliga geöffnet hat. Von der Dramaturgie her war das unglaublich. Es hat sich in dem Spiel wieder gezeigt, dass sich hier über die vergangenen Wochen und Monate eine Mannschaft gefunden hat, die sich ihrer Stärken bewusst ist. Eitelkeiten und Egoismus, den jeder Spieler auch ruhig haben soll, wurden zurückgestellt. Man hat gesehen, da steht eine Mannschaft auf dem Feld, die auch an die Sache glaubt, die ihren Weg gegangen ist und jetzt ist der Aufstieg perfekt. Das ist eine Sensation!

bundesliga.de: Sie sind seit 2005 bei Aue und haben viele Höhen und Tiefen miterlebt. Welchen Stellenwert messen Sie diesem Aufstieg bei?

Schmitt: Der ist mit gleich mit dem Aufstieg 2003 unter Gerd Schädlich zu werten. Ich war selber damals noch nicht dabei. Aber was ich mitbekommen und erfahren habe, war das damals eine Situation, mit der man nicht gerechnet hatte. Es war der allererste Aufstieg in die 2. Bundesliga. Dann hat man fünf Jahre 2. Bundesliga gespielt. Wenn man das wirtschaftliche Umfeld sieht, was die Region Aue und das Erzgebirge hergeben und das mit anderen Regionen in Ost- wie Westdeutschland vergleicht, dann war das schon eine Sensation. Nach dem Abstieg dachte man, das könnte ins Uferlose abdriften. Da gibt es ja auch genügend Beispiele für, gerade in Ostdeutschland. Doch Verein, Mannschaft, die Wirtschaftsträger und das Funktionsteam haben in beeindruckender Art und Weise diesen schnellen Wiederaufstieg geschafft. Damit hat niemand gerechnet. Man hatte eigentlich das Ziel gehabt, sich langfristig in der 3. Liga zu etablieren. Das war auch das Ziel, als ich 2009 zum Cheftrainer geworden bin. Es ist die gleiche Sensation wie 2003.

bundesliga.de: Für Sie selbst ist die 2. Bundesliga - ebenso wie es die 3. Liga war - Neuland als Cheftrainer. Was sehen Sie als Ihre größte Herausforderung in den kommenden Wochen der Vorbereitung und Planung an?

Schmitt: Die Schwere der Aufgabe liegt darin, den Kader zu finden. Möglichst zügig, doch gleichzeitig wollen wir uns da auch nicht unter Druck setzen lassen. Wir wollen mit unseren Spielern fair umgehen. Jeder weiß, dass der Kader auf vier, fünf, sechs Positionen verstärkt werden muss. Das gilt es jetzt, den Markt zu sondieren. Drei Monate sind es noch hin bis zum Saisonstart. Da gilt es, auch die Trainingsarbeit bis dahin gut zu gestalten. Es gibt jede Menge Arbeit, auf die wir uns aber sehr freuen.

bundesliga.de: Ein Blick auf die aktuelle Tabelle der 2. Bundesliga zeigt, wie unberechenbar und ausgeglichen diese Liga ist. Auf was freuen Sie sich in der 2. Bundesliga am meisten?

Schmitt: Die 3. Liga war sehr ausgeglichen. Da konnte jeder jeden schlagen. Da ging es oft um die Tagesform. Jetzt freuen wir uns, dass wir uns mit gestandenen Zweitliga-Mannschaften und Teams mit Bundesliga-Erfahrung messen dürfen. Mit Hertha BSC kommt - auch vom Etat her - ein Riese in die 2. Bundesliga. Es erwarten uns spannende Spiele, eine hohe sportliche Qualität, tolle Stadien. Alles in allem ist das nochmal eine Stufe höher in Richtung absolutem Spitzensport. Und darauf freuen wir uns.

Lesen Sie hier das komplette bundesliga.de-Interview mit Rico Schmitt.

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WM-Tippspiel mit 100 attraktiven Preisen

Melden Sie sich einfach kostenlos beim WM-Tippspiel an
Nach dem Bundesliga-Tippspiel ist vor dem WM-Tippspiel. Für die Freunde des kostenlosen Tippens auf bundesliga.de geht es nahtlos in den nächsten Wochen mit der Weltmeisterschaft weiter. Sie können wie gewohnt zusammen mit Ihren Freunden und Kollegen oder auch alleine gegen den Rest der Tippspielwelt antreten.

Passend zum Rahmen der Weltmeisterschaft in Südafrika (11. Juni bis 11. Juli) stellt bundesliga.de hochwertige Preise zur Verfügung. Insgesamt warten 100 Gewinne auf die besten Tippspieler! Zum Tippspiel und allen Infos geht es hier.

Der Gesamtsieger darf sich auf zwei Karten für ein Bundesliga-Spiel der Saison 2010/11 freuen, inklusive Bahnanreise und Übernachtung. Der Zweitbeste bekommt den roten EA adidas adiPure Schweinsteiger Fußballschuh, der Drittbeste einen vom FC Bayern handsignierten EA-Ball. Weitere Preise sind handsignierte Bälle, Trikots oder Fan-Pakete.

Tippen bis kurz vorm Anstoß

Bis kurz vor dem vor Anpfiff der WM-Spiele können Sie Ihre Tipps abgeben und überarbeiten. Am Ende der Tipprunde werden die Ergebnisse gewertet und die Ranglisten aktualisiert. Für den Fall, dass eine Partie in die Verlängerung geht, wird als Ergebnis der Partie das Resultat nach 120 Minuten gewertet. Ein eventuelles Elfmeterschießen wird nicht berücksichtigt.

Das Tippspiel hat außerdem noch interessante Features zu bieten: Zu jeder Begegnung gibt es eine Spielvorschau mit interessanten Fakten. Und während der Spiele gibt es eine Live-Vorschau des aktuellen Spieltags: Wie viele Punkte hätte ich, wenn jetzt abgepfiffen würde.

Alle Preise des WM-Tippspiels auf einen Blick:

1. Preis: 1x Reise zu einem Bundesliga-Spiel 2010/2011 nach Wahl inkl. Bahnanreise und Mittelklasse Übernachtung
2. Preis: 1x EA adidas adiPure Schweinsteiger Fußballschuh
3. Preis: 1x EA Ball FC Bayern handsigniert
4. Preis: 1x EA Ball FC Schalke 04 handsigniert
5. Preis: 1x Trikot 1. FC Nürnberg handsigniert
6. Preis: 1x Trikot FC Augsburg handsigniert
7. Preis: 1x Trikot FSV Frankfurt handsigniert
8.-12. Preis: 5x adidas Bundesliga-Bälle für die Saison 2010/11
13.-17. Preis: 5x AmBall.com - Pin-Abschlusstabellen
18.-25. Preis: 8x Unterschriebener Bundesliga Ball (je 1x Klopp, Skibbe, Dzeko, Kuranyi, Ivanschitz, Azaouagh, Bruggink oder Thom)
26.-35. Preis: 10x EA "FIFA Fußball-Weltmeisterschaft Südafrika 2010"
36.-45. Preis: 10x Bundesliga-Trikots der WM-Stars 2010
46. Preis: 1x Hertha BSC Trikot 2009/2010
47.-50. Preis: 4x Bundesliga-Fan-Paket
51.-100. Preis: 50x Saisonbücher 2009/2010

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FIFA Fußball-Weltmeisterschaft Südafrika 2010
WM-Spiel begeistert mit realistischen Details
Die WM 2010 hat begonnen, Millionen Spiele sind weltweit bereits entschieden. In "FIFA Fußball-Weltmeisterschaft Südafrika 2010", dem WM-Videospiel von Electronic Arts, kämpfen täglich schon Tausende Gamer um den Weltpokal.

Der authentische Online-Turniermodus führt die Computerspieler sogar unter den gleichen Bedingungen durch das Turnier, wie sie die echten Fußballer in Südafrika antreffen können: von der Gruppenphase durch die K.O.-Runde bis ins Finale.

Realistische Details

Die spektakulären und realistischen Details haben das WM-Fieber bei den vielen Gamern schon steigen lassen: zum Beispiel alle zehn offiziell lizenzierte Stadien, in denen in Südafrika gespielt wird, sowie die Arenen aus allen Qualifikationsregionen.

Oder die virtuellen Fans, die ihren Idolen nach Südafrika nachgereist sind, auf den Tribünen ihre Nationalflaggen schwenken, riesige Banner hochhalten und in ihrer Landessprache jubeln.

Spieler zum Verwechseln ähnlich

Die Liebe zum Detail findet sich aber vor allem bei den Hauptdarstellern wieder – den Stars der WM. Englands Top-Stürmer Wayne Rooney gleicht seinem Original praktisch bis aufs Barthaar. Auch Arjen Robben oder Mesut Özil erkennen nicht nur die Experten auf Anhieb.

Als Renner hat sich außerdem schon die Option erwiesen, mit der Fußball-Geschichte umgeschrieben werden kann. Die aufregendsten Momente der WM-Qualifikation 2010 und der Endrunde der FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland können in mehr als 50 Szenarien neu gespielt und entschieden werden.

Eine Option, die viele deutsche Spieler gerne genutzt haben, um die Nationalelf 2006 im Halbfinale gegen Italien doch noch zum Sieg zu führen.

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OBM
Virtuelle Bayern mit meisterlicher Entwicklung

Thomas Müller entwickelte sich zum absoluten OBM-Liebling
Der FC Bayern wird wieder einmal Deutscher Meister. Das ist keine große Überraschung. Aber es ist beeindruckend, wie sich die jungen Spieler des Rekordmeisters in dieser Saison geschlagen und entwickelt haben. Ein Prozess, der sich auch hervorragend im Offiziellen Bundesliga Manager (OBM) nachvollziehen lässt.

Thomas Müller war am Anfang der Saison ein wahres Schnäppchen. 350.000 Euro kostete der Stürmer, der seit fast zehn Jahren das Trikot der Bayern trägt. 9233 OBM-Trainer griffen bei Müller bis zum 1. Spieltag zu, zehn andere FCB-Profis verkauften sich damals besser - trotz erheblich höherer Ablösesumme.

Alle wollen Müller

Nach 33 Spieltagen heißt der meistgekaufte Bayern-Spieler Thomas Müller. 22.605 OBMler setzen mittlerweile auf den brandgefährlichen Angreifer, der in dieser Spielzeit schon 13 Bundesliga-Treffer geschafft hat. Das Preis-Leistung-Verhältnis stimmt, denn Müller kostet aktuell nur 2,5 Millionen Euro. Zum Vergleich: Für Miroslav Klose und Mario Gomez werden jeweils über sieben Millionen fällig.

Abwehr-Entdeckung Holger Badstuber hat eine vergleichbare Entwicklung genommen. Badstuber kostete am 1. Spieltag rund zwei Millionen Euro, heute eine Million mehr. 4166 virtuelle Manager griffen seinerzeit zu, jetzt verteidigt der 21-Jährige in mehr als doppelt so vielen Teams (9998).

Badstuber immer zweikampfstärker

Badstubers OBM-Premiere endete durchschnittlich. 48,42 Prozent gewonnener Zweikämpfe bedeuteten Platz 73 unter allen Abwehrspielern am 1. Spieltag. Am 33. Spieltag gewann das Eigengewächs des FCB fast 60 Prozent. Der Tagesbeste Josip Simunic (Hoffenheim) lag bei einer Erfolgsquote von 64,97 Prozent in der Reichweite Badstubers.

Mit fünf Jahren ist Diego Contento 1995 zum FC Bayern gekommen. Zu Saisonbeginn spielte Contento noch keine Rolle, wurde sogar erst im August 2009 nachträglich ins Managerspiel eingepflegt. Seit dem 23. Bundesliga-Spieltag setzt Trainer Louis van Gaal auf den 20-Jährigen, der dadurch auch im OBM zulegte. Immerhin 1591 Manager bauen heute auf den Linksfuß, der mit 660.000 Euro noch immer günstig auf dem Transfermarkt verpflichtet werden kann.

Robben von 0 auf 6303

Neben den Bayern-Youngstern haben sich auch die etablierten Stars gesteigert. Ivica Olic hat sich längst in die Herzen der Bayern-Anhänger geschossen und immer mehr OBM-Trainer überzeugt. Der Kroate stürmt jetzt für 16.466 virtuelle Teams, am 1. Spieltag waren es erst 12.247. Der Marktwert von Olic stieg von 4,7 auf 5,2 Millionen Euro.

Arjen Robben stand am 1. Spieltag in überhaupt keiner Mannschaft des OBM. Weil der Niederländer erst nach drei Spieltagen zum FC Bayern wechselte. Robbens Startpreis lag bei stolzen 8 Millionen Euro und dennoch dribbelt, flankt und trifft der Überflieger der Saison inzwischen für 6303 OBM-Clubs.

Die Mischung macht s bekanntlich, und die beste hat in dieser Spielzeit zweifellos der FC Bayern gefunden. Es ist sicher kein schlechter Tipp für die OBM-Manager, bei der Kaderplanung für die neue Saison auf die Newcomer und die "alten Hasen" des FC Bayern besonders zu achten.

Termine
Der 34. Spieltag im Live-Ticker von bundesliga.de

Bundesliga, 34. Spieltag (ab 15 Uhr im bundesliga.de-Live-Ticker)

Hertha BSC - FC Bayern München
1899 Hoffenheim - VfB Stuttgart
Werder Bremen - Hamburger SV
SC Freiburg - Borussia Dortmund
1. FSV Mainz 05 - FC Schalke 04
Borussia Mönchengladbach - Bayer 04 Leverkusen
VfL Bochum 1848 - Hannover 96
1. FC Nürnberg - 1. FC Köln
VfL Wolfsburg - Eintracht Frankfurt


2. Bundesliga, 33. Spieltag (ab 14:45 Uhr im bundesliga.de-Live-Ticker)

Karlsruher SC - SpVgg Greuther Fürth
Alemannia Aachen - MSV Duisburg
DSC Arminia Bielefeld - Rot-Weiß Oberhausen
FC Energie Cottbus - Rot Weiss Ahlen
1. FC Kaiserslautern - FC Augsburg
Fortuna Düsseldorf - F.C. Hansa Rostock
FSV Frankfurt - TuS Koblenz
TSV München von 1860 - 1. FC Union Berlin
FC St. Pauli - SC Paderborn 07



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