Ausgabe 43 - 22.04.2010
Ältere Ausgaben  
Druckversion  Druckversion
Spieler des Spieltags
Allein auf weiter Flur
Allein auf weiter Flur >
Nach jeder Runde in der Bundesliga stehen sie zur Wahl, die Spieler des Spieltags. Sie entscheiden, wem diese Ehre zuteil wird. Am 31. Spieltag setzte sich Arjen Robben souverän durch. Sein “Dreierpack“ gegen Hannover brachte ihm über 50 Prozent der Stimmen ein. Mehr zum Spieler des Spieltags finden Sie hier.


Mediathek
Bewegte Bundesliga
Bewegte Bundesliga

Film ab! Highlight-Videos, Interviews uvm. - die Mediathek auf bundesliga.de.


Kontakt
E-Mail  >
Impressum >








Top Thema
Bundesliga - 32. Spieltag
Wie nah Freud und Leid in der Bundesliga beieinander liegen, verdeutlicht der 32. Spieltag. Während die einen von Triumphen, Titeln und Europa träumen, hängt die Saison der Gegner am seidenen Faden. Besonders weit auseinander liegen die Welten zwischen Hertha BSC und dem Schalke 04. An der Spree hofft man auf eine "Wunder-Welle", auf Schalke ist die Meisterschaft möglich. Leverkusen will gegen abstiegsbedrohte 96er aus dem Formtief kommen. Auf den FC Bayern wartet ein alter Rivale, der zum Stolperstein werden kann.

Videos
Gesucht: der neue Torschützenkönig

Get Adobe Flash player

Auch in dieser Saison ist der Kampf um die Torjägerkanone eng umkämpft. Vor allem Edin Dzeko, Stefan Kießling und Kevin Kuranyi können sich Hoffnungen auf den Titel des Top-Goalgetters machen. Die besten Chancen hat dabei auch in dieser Spielzeit ein "Wolf".
Ein Klassiker mit zusätzlicher Brisanz

Get Adobe Flash player

Nach dem höchsten Saisonsieg seit 20 Jahren ist der FC Bayern voll auf Meisterschaftskurs. Doch Vorsicht! In Mönchengladbach haben die Münchner schon so manchen Punkt liegengelassen. Und auch diesmal erwartet den FC Bayern ein harter Kampf.

Tippspiel
Handschuhe von Neuer
Handschuhe von Neuer

Mit dem kostenlosen “Tippspiel“ auf bundesliga.de können Sie zusammen mit Ihren Freunden oder Kollegen in der eigenen Tipprunde die Bundesliga und die 2. Bundesliga tippen. Natürlich können Sie auch alleine gegen den Rest der Tippspielwelt antreten. Beweisen Sie Ihr Fußballwissen und gewinnen Sie tolle Preise. Als Hauptpreis winkt ein Sky-Bundesliga-Jahresabo. Als Toppreis für den Monat April verlosen wir unter den jeweiligen Spieltags-Top10 (Spieltagswertung BL + 2.BL) zwei von Manuel Neuer unterschriebene Bälle, sowie ein Paar Torwart-Handschuhe. Hier geht's zum Tippspiel.


Tor des Spieltags
Fünf echte Volltreffer
Fünf echte Volltreffer

Fünf Treffer für die Galerie - Nach jedem Spieltag der Saison stellt bundesliga.de ab Montag 1 Uhr in der Nacht die fünf schönsten Treffer der vergangenen Spielrunde im Tor des Spieltags zur Wahl. Am 31. Spieltag überzeugten vor allem die Tore von Ivan Rakitic, Torsten Frings, Arjen Robben, Zoran Tosic und Marco Russ. Noch bis Freitag, 18:30 Uhr entscheiden Sie, wer das schönste Tor des 31. Spieltags geschossen hat. Hier geht es zur Wahl.


Editorial > Druckversion > Zum Index
Liebe Leserinnen und Leser,

es ist ein Duell der Gegensätze. Hertha spielt zuhause gegen Schalke. Also für Hertha ist es wahrscheinlich die letzte große Chance, noch mal den Rückstand auf die Konkurrenz verkürzen zu können. Ich denke aber, nach der Niederlage in Hannover - die natürlich ein bisschen Unruhe gebracht hat - ging ein Ruck durch die Schalker Mannschaft und ich gehe davon aus, dass sie nicht noch einmal verlieren in dieser Saison. Hertha ist im Moment einfach auswärts stärker als zuhause. Die werden mit dem Druck zuhause einfach nicht fertig. Ich denke, dass Schalke knapp gewinnen wird.

Das muss die Mannschaft auch. Sonst wird die Distanz auf den FC Bayern zu groß. Es wird für Schalke natürlich immer schwerer, diese Bayern noch von Platz 1 zu verdrängen. Die Münchner strotzen vor Selbstvertrauen, die spielen ihren Fußball und ihr System. Auch wenn sie nicht jedes Mal besonders attraktiv spielen, die Bayern sind so unglaublich erfolgreich in den vergangenen Wochen, da wird es für Schalke ganz schwer.

Hertha und die anderen Teams, die im Tabellenkeller stehen, haben da ganz andere Sorgen. Ich denke, dass Freiburg immer ruhig geblieben ist. In Freiburg ist es nie hektisch geworden. Da ist die Stimmung verhältnismäßig positiv. In Hannover hat sich das durch den Sieg gegen Schalke wieder verbessert. Damit hatte nun wirklich niemand gerechnet. Ich lasse mal diese hohe Niederlage in München weg. Du kannst in München verlieren. Wobei du natürlich nicht so hoch verlieren darfst. Aber nach dem sensationellen Sieg gegen Schalke hat das schon weh getan.

Die Stimmung ist schlecht in Berlin. Die Stimmung ist schlecht in Bochum. Wobei man sich dort im Umfeld wundert, dass es weiterhin so ruhig im Verein bleibt. Das ist nicht alltäglich. In Nürnberg herrscht eine ganz gefährliche Stimmung. Da hatte man schon gedacht, man hätte es geschafft und wäre auf der sicheren Seite. Also es ist ganz unterschiedlich. Allerdings herrscht bei keinem der Vereine Panikstimmung. Das ist etwas Neues. Man hat zwar Trainer gewechselt, aber eben nicht noch einmal kurz vor Saisonschluss. Niemand ist in Panik verfallen. Das ist nicht alltäglich.

Zum Abschluss möchte ich noch ein Wort zu Eintracht Frankfurt sagen. Also wenn Frankfurt international spielen sollte, dann wäre das einer der größten Erfolge der vergangenen Jahre. Damit konnte niemand rechnen, dass die Mannschaft und der Trainer solch eine Saison hinlegen. Aber egal, wie es am Ende ausgeht, für mich ist es ganz außergewöhnlich, was Frankfurt in dieser Saison erreicht hat. Ich rechne nicht damit, dass sie international dabei sein werden. Aber selbst wenn dem so sein sollte, sie haben eine ganz tolle Saison gespielt.

Ihr

Jörg Berger



Jörg Berger war über 35 Jahre im Trainergeschäft tätig. In der Bundesliga betreute er Fortuna Düsseldorf, Hannover 96, Eintracht Frankfurt, den 1. FC Köln, Schalke 04, den Karlsruher SC, Hansa Rostock und zuletzt Arminia Bielefeld. Insgesamt trainierte er 13 Vereine in der Bundesliga und 2. Bundesliga.

Top Thema > Druckversion > Zum Index
Bundesliga - 32. Spieltag
Duelle zwischen Hoffen und Bangen

Seit sechs Spielen ist Schalke gegen Hertha ungeschlagen
Wie nah Freud und Leid in der Bundesliga beieinander liegen, verdeutlicht der 32. Spieltag. Während die einen von großen Triumphen, Titeln und Europa träumen, hängt die Saison der Gegner am seidenen Faden. Besonders weit auseinander liegen die Welten zwischen Hertha BSC und dem FC Schalke 04. An der Spree hofft man, dass eine "Wunder-Welle" den Traditionsclub zumindest auf Platz 16 spült. Auf Schalke ist die Meisterschaft zum Greifen nah. Nicht nur deshalb spricht beim direkten Duell vieles für die "Knappen".

Auch in Leverkusen prallen Gegensätze aufeinander. Trotz Formtief hat Bayer alle Chancen auf Platz 3. Dagegen sucht Gegner Hannover nach dem Debakel von München nach dem Funken Hoffnung im Abstiegskampf. Im dritten Topspiel wartet auf Tabellenführer Bayern München ein alter Rivale, der zum Stolperstein werden kann.

Einseitige Angelegenheit

Das "Wunder von Berlin" scheint schwer realisierbar, blickt man auf die Statistikdatenbank auf bundesliga.de. Im Direktvergleich zwischen Hertha und Schalke gewannen die "Königsblauen" fünf der vergangenen sechs Aufeinandertreffen und spielten ein Mal Remis.

Die "alte Dame" aus der Hauptstadt ist seit fast fünf Stunden ohne Bundesliga-Tor gegen die "Knappen" (293 Minuten), schoss in den vergangenen sechs Duellen nur ein Tor und wartet seit dem 17. September 2006 auf einen Sieg.

Funkels Horrorbilanz

Schalke schoss zwar seit dem bisher letzten Berliner Sieg auch nur acht Tore, doch dabei waren gleich drei Spieler doppelt erfolgreich: Kevin Kuranyi, Rafinha und Gerald Asamoah. Im Hinspiel (2:0) sorgten Kuranyi und Rafinha für die Schalker Treffer.

Diese Niederlage war bereits die 16. in der Trainerkarriere des Friedhelm Funkel gegen die "Königsblauen". Der Berliner Coach hat bislang in 27 Partien erst zwei Mal als Trainer gegen die Schalker gewinnen können (neun Remis).

Heimschwach gegen auswärtsstark

Herthas größtes Problem ist die Heimschwäche. Während sie vergangene Saison zwölf Mal zuhause gewannen, konnten die Berliner im Olympiastadion in dieser Saison erst über einen "Dreier" jubeln. Der ereignete sich am 1. Spieltag. Drei der vergangenen vier Heimspiele gingen verloren. Zudem schoss Hertha bisher erst neun Tore vor eigenem Publikum.

Schalke hingegen hat auswärts allein in den vergangenen vier Begegnungen zehn Mal getroffen. Weiterhin haben die Gelsenkirchener nur eines der vergangenen vier Spiele auf fremden Plätzen verloren (zwei Siege, ein Remis).

Trotz Negativserie Favorit

Ein umgekehrtes Bild liefert das nächste Duell. Trotz zuletzt fünf Spielen in Folge ohne Sieg (ein Remis, vier Niederlagen) und nur einem Sieg aus den vergangenen neun Partien (drei Remis, fünf Niederlagen) ist Leverkusen noch immer die drittbeste Heimmannschaft der Bundesliga.

Hannover hat derweil erst elf Punkte auf des Gegners Platz sammeln können (Platz 17). In ihren vergangenen drei Liga-Gastspielen blieben die Niedersachsen torlos, kassierten jedoch neun Gegentreffer - allein sieben davon am vergangenen Wochenende in München.

Kaum Torgefahr gegen Bayer

Auch der direkte Vergleich zwischen Bayer und den 96ern in der Statistikdatenbank auf bundesliga.de spricht zugunsten der "Werkself". Die gewann nämlich ihre vergangenen beiden Heimspiele gegen Hannover jeweils zu Null (6:0 Tore). Am Samstag muss sie jedoch auf den verletzten Rene Adler verzichten.

In insgesamt zehn Bundesliga-Auftritten in Leverkusen schossen die Niedersachsen erst sieben Tore. Immerhin holte Hannover aus den vergangenen beiden Auftritten gegen Bayer aber vier Zähler (beides Heimspiele). In der Hinrunde trennte man sich 0:0.

Ausgeglichener als angenommen

Auch das dritte Topspiel der 32. Runde scheint ein deutliches Ungleichgewicht zu haben. Laut Statistikdatenbank auf bundesliga.de hat der FC Bayern im Direktvergleich mit Mönchengladbach die vergangenen acht Spiele nicht mehr verloren (fünf Siege, drei Remis).

Allerdings haben die Borussen nur eines der vergangenen sieben Heimspiele gegen den großen Rivalen vergangener Tage verloren (zwei Siege, vier Remis). Die vergangenen beiden Gastspiele endeten für die Bayern mit einer Punkteteilung, wobei sie jeweils eine Halbzeitführung verschenkt haben.

In der Hinrunde siegten die Bayern mit 2:1 vor heimischem Publikum. Dabei sorgte Holger Badstuber in der 78. Minute mit seinem ersten und bislang einzigen Bundesliga-Treffer per Freistoß für die viel umjubelte Entscheidung.

Robben trifft und trifft und trifft…

Dass der Abwehrspieler seither nicht mehr getroffen hat, kann man beim Tabellenführer sicher verschmerzen. Zumal ein anderer Spieler, der vor der Saison noch kein einziges Bundesliga-Spiel absolviert hatte, momentan in Galaform auftritt. Arjen Robben schoss allein in den vergangenen fünf Bundesliga-Spielen sechs Tore.

Das Duell gegen die "Fohlen" weist eine große "Stolpergefahr" für den Rekordmeister auf. Denn nur eines der vergangenen 16 Duelle zwischen den beiden Kontrahenten endete mit einem Auswärtssieg (3:1-Sieg des FCB am 27. Januar 2006). Zudem sind die Gladbacher daheim äußerst unbequem zu spielen. Sie haben nur eines ihrer vergangenen sechs Heimspiele verloren (vier Siege, ein Remis).

Sportler für Sportler > Druckversion > Zum Index
Bundesliga-Stiftung
Trikot-Auktion läuft! Zum Ersten, zum Zweiten, zum…
Die Aktion "Sportler für Sportler" zugunsten der Stiftung Deutsche Sporthilfe war auch in dieser Saison ein voller Erfolg. Am vergangenen Spieltag setzen die 36 Clubs des Ligaverbandes, die DFL Deutsche Fußball Liga GmbH und die Bundesliga-Stiftung ihr Engagement für andere Sportarten in den Stadien der Bundesliga und 2. Bundesliga fort.

In verschiedenen Aktivitäten, wurde darauf hingewiesen, dass Atlethen anderer Sportarten, die im Gegensatz zu den Fußball-Profis zumeist nicht vom Sport allein leben können, Unterstützung benötigen, um ihren Sport auch weiterhin auf höchstem Niveau ausüben zu können.

Auktion läuft seit 16. April

Eine der Aktionen im Rahmen von "Sportler für Sportler" ist eine Auktion. Seit dem 16. April gibt es für alle Fans - ob Fußball oder einfach nur Sport - die Möglichkeit, die ganz exklusive Trikots auf www.sport-auktion.de zu ersteigern.

Die Trikots der Sportler, die am 31. Spieltag den Ball zum Anstoß übergeben haben - darunter Olympiasieger Felix Loch (Rodeln), Tatjana Hüfner (Rodeln), Britta Heidemann (Fechten) oder Viktoria Rebensburg (Ski) - wurden von den jeweiligen Mannschaften unterzeichnet, die sich am 31. Spieltag gegenüber standen. Der Erlös kommt der Deutschen Sporthilfe zu Gute.

Höchstgebot für Bayern-Hannover-Trikot

Noch laufen alle Auktionen auf Hochtouren. Die ersten Trikots werden am Samstag, den 24. April einen neuen Besitzer finden. Dazu zählt auch das von Viktoria Rebensburg getragene Trikot der Partie Bayern München gegen Hannover 96. Es hält mit derzeit über 500 Euro das aktuelle Höchstgebot aller Trikots.

Die letzten Auktionen enden am Mittwoch, den 28. April, um 22 Uhr. Dann kommen unter anderem die von Fechterin Britta Heidemann (Borussia Dortmund - 1899 Hoffenheim) und Eisschnellläuferin Jenny Wolf (1. FC Union Berlin - FC St. Pauli) getragenen Shirts unter den Hammer.

Mehr Informationen

Mehr Informationen zur Trikot-Auktion finden Sie hier. Wenn Sie direkt Ihr Angebot für eines oder mehrere Trikots der Aktion "Sportler für Sportler" abgeben wollen, dann finden Sie alle Trikots im Überblick auf www.sport-auktion.de.

Die DFL Deutsche Fußball Liga GmbH, die Bundesliga-Stiftung, die Stiftung Deutsche Sporthilfe und bundesliga.de wünschen viel Spaß beim Bieten und bedanken sich bei allen Mitbietern und Käufern für Ihre Unterstützung.

Top Fact > Druckversion > Zum Index
Bundesliga-Datenbank
Verrückte Liga: Selbst Mainz träumt von Europa

In Stuttgart hat man derzeit viel Grund zur Freude
Noch drei Bundesliga-Spieltage, spätestens dann sind alle Entscheidungen gefallen. Besonders spannend ist in diesem Jahr der Kampf ums internationale Geschäft. Sechs Plätze sind der Bundesliga für die kommende Saison sicher. Doch es könnte sogar noch ein weiterer hinzukommen. Kein Wunder, dass gleich zehn Teams über die nationale Liga hinaus träumen. bundesliga.de beleuchtet ihre doch sehr unterschiedlichen Chancen.

Der FC Bayern München kann frühestens am 33. Spieltag Deutscher Meister werden. Doch schon jetzt kann der Rekordmeister die Planung für die Champions-League-Saison 2010/11 beginnen. Denn holen die Münchner noch einen Punkt, ist die direkte Teilnahme an der "Königsklasse" gesichert.

Selbst wenn die Bayern in der Bundesliga keine Punkte mehr holen und auf Platz 4 fallen sollten, können sie nächste Saison an der Champions League teilnehmen - vorausgesetzt, sie gewinnen "Europas Krone" in der laufenden Spielzeit.

"Königsblau" auf dem Weg in die "Königsklasse"

Der FC Schalke 04 kann den FC Bayern am kommenden Spieltag überholen und am 33. die Meisterschaft klarmachen - zwei eigene Siege bei zwei Niederlagen der Münchner vorausgesetzt. Die "Knappen" würden ihre erste Meisterschaft der Bundesliga feiern. Vor Gründung dieser waren sie bereits sieben Mal Deutscher Meister, zuletzt 1958.

Werder Bremen (Platz 3) und Bayer Leverkusen (Platz 4) können rein theoretisch noch Meister werden, müssten dafür aber ihre restlichen Spiele gewinnen und darauf hoffen, dass Bayern alle Spiele verliert und Schalke höchstens zwei Punkte holt - dann käme es auf die Torbilanz an.

Bremens Champions-League-Teilnahme wäre die sechste seit 2004/05 - nur im vergangenen Jahr konnten sich die Norddeutschen seither nicht qualifizieren. Leverkusens letzte Champions-League-Teilnahme rührt aus der Saison 2004/05. Sie wurde über Qualifikationsspiele gegen Banik Ostrau erreicht. Theoretisch ist derzeit auch die direkte Qualifikation noch möglich.

Stuttgart weiter im Höhenflug

In der Theorie kann Borussia Dortmund (derzeit Platz 5) sogar noch Zweiter werden. In der "Königsklasse" durften die Borussen zuletzt 2002/03 mitspielen, ein Jahr später scheiterten sie in der Qualifikation am FC Brügge.

Der Tabellen-Sechste VfB Stuttgart kann sich theoretisch noch über Platz 3 für die Champions League qualifizieren, in der die Schwaben dieses Jahr am FC Barcelona im Achtelfinale scheiterten. Bayer und Bremen dürften aber jeweils nur noch höchstens zwei Punkte holen, der BVB höchstens drei - dann würde wieder die Torbilanz entscheiden. Weitaus bessere Chancen haben die Schwaben da schon auf die Europa League. Denn die ist ihnen mit Platz 6 sicher.

Hamburg als Trumpfkarte

Der Hamburger SV liegt derzeit auf Platz 7. Damit wären die Hanseaten nach aktuellem Stand der Dinge trotz des Zusatzplatzes für die Bundesliga nicht für den internationalen Wettbewerb qualifiziert. Die Hamburger haben es aber selbst in der Hand, dies zu ändern und dafür zu sorgen, dass sieben Bundesligisten nächste Saison international dabei sind. Dafür muss der HSV die Europa League in dieser Saison gewinnen. Den letzten internationalen Titel gewannen die Hanseaten 1983 - den Pokal der Landesmeister.

Hamburg hat sogar noch theoretische Chancen auf Platz 3, über den die "Königsklasse" erreichbar ist - dafür müssten aber noch vier Bundesliga-Teams überholt werden und mindestens zwei eigene
Siege errungen werden. 2006/07 waren die Norddeutschen zuletzt in der Champions League.

"Wölfe" auf dem Vormarsch

Chancen auf Europa kann sich auch noch der VfL Wolfsburg (Platz 8) machen. Während der Rückstand zu Platz 6 nur vier Zähler beträgt, ist theoretisch sogar noch mehr für die "Wölfe" drin. Holen unter anderem Werder und Bayer maximal je einen Punkt in den letzten drei Partien, könnte der VfL mit drei Siegen sogar noch die Champions League erreichen. Mit Frankfurt und Dortmund treffen die "Wölfe" noch auf zwei direkte Konkurrenten. Der BVB dürfte nur noch zwei Punkte holen.

Die Niedersachsen scheiterten diese Saison erst in der Champions-League-Gruppenphase und anschließend im Viertelfinale der Europa League am FC Fulham. Bisher qualifizierten sie sich drei Mal für die europäische Bühne, fünf Mal scheiterten sie im UI-Cup.

Träumen ist erlaubt

Bei drei Kantersiegen und unter anderem drei Niederlagen von Werder und Leverkusen, könnte Eintracht Frankfurt (Platz 9) theoretisch sogar noch die Champions League erreichen. Bleibt Werder unter den Top 5, müsste Frankfurt für die Europa League in drei Partien fünf Punkte auf Stuttgart aufholen, auch Hamburg und Wolfsburg müssten noch Punkte lassen. Zuletzt 2006/07 spielten die Hessen im internationalen Wettbewerb.

Selbst der Tabellen-Zehnte 1. FSV Mainz 05 hat noch Chancen auf Europa. Mit drei Siegen und entsprechenden Ausrutschern der Konkurrenz ist für den Aufsteiger gar Platz 5 möglich. Auf Platz 6 müssen die Mainzer derzeit sechs Zähler aufholen. Dabei kommt ihnen zugute, dass sie am vorletzten Spieltag gegen Stuttgart spielen.

Mainz rutschte 2005/06 über die Fairplay-Wertung in den UEFA-Cup. Dort verloren sie gegen den späteren Sieger FC Sevilla. Es war die bisher einzige Europapokalteilnahme des FSV. Über die aktuelle Fairplay-Wertung lassen sich derweil noch keine verlässlichen Aussagen treffen.

Interview > Druckversion > Zum Index
Michael Skibbe
"Schön, dass die Eintracht in aller Munde ist"
Schon jetzt hat Eintracht Frankfurt Grund zur Freude. Denn bereits drei Spieltage vor dem Ende der Saison haben die Hessen zwölf Punkte mehr auf der Habenseite als nach 34 Spieltagen der vergangenen Saison.

Selbst ein Platz im europäischen Geschäft ist theoretisch wie praktisch noch möglich für die Frankfurter. Vater des Erfolgs ist zweifelsohne Michael Skibbe. Mit markigen Sprüchen in seine erste Amtszeit am Main gestartet, konnten er und seine Mannschaft die hoch gesteckten Ziele erreichen und sorgen für eine neue Begeisterung in Frankfurt.

Im Interview mit bundesliga.de spricht Skibbe über die Leistungen seiner Mannschaft in den vergangenen Monaten und die Möglichkeiten für die verbleibenden drei Spiele. Als erstes will er in Mainz Punkte entführen.

bundesliga.de: Herr Skibbe, der Punktgewinn gegen Berlin war ein hartes Stück Arbeit. Warum tat sich Ihre Mannschaft so schwer gegen den Tabellenletzten?

Michael Skibbe: Die Hertha hat gut gespielt wie in ihren vorherigen Auswärtsauftritten auch. Wir wussten vorher, dass sie es uns nicht leicht machen würden.

bundesliga.de: Kurz vor der Pause verschoss Pirmin Schwegler einen Elfmeter und im Gegenzug erzielte Berlin das 2:1. Ein absoluter Nackenschlag. Wie haben Sie Ihr Team in der Halbzeit wieder motivieren können?

Skibbe: Meine Mannschaft hat in dieser Saison schon so viele Nackenschläge weggesteckt, da musste ich sie nicht weiter motivieren. Wir haben in der Tabelle keinen Druck mehr und sind unserem Saisonziel so nahe, dass wir mit einer gehörigen Portion Selbstbewusstsein in die zweite Halbzeit gehen konnten. Dies gilt natürlich auch für die letzten drei Spieltage.

bundesliga.de: Nun geht es nach Mainz zum besten Aufsteiger der Saison. Keine Mannschaft kassierte daheim so wenige Gegentore wie der FSV. Auf was muss sich Ihre Elf da besonders vorbereiten?

Skibbe: Wir konzentrieren uns alleine auf uns selbst und gehen Selbstbewusst in diese Partie. Wir haben in dieser Saison einige negative Auswärtsserien beendet - beispielsweise in Dortmund. Warum, also sollten wir die Unentschieden-Serie der letzten Bundesliga-Jahre in Mainz nicht beenden und sie nicht ein weiteres Mal in dieser Saison besiegen. Wir wollen in der Endtabelle vor Mainz stehen - entsprechend werden am Samstag am Bruchweg auftreten.

bundesliga.de: Die Eintracht hat fünf Punkte Rückstand auf Platz 6. Ist das Spiel in Mainz so eine Art "erstes Endspiel" im Kampf um eine mögliche Teilnahme am internationalen Wettbewerb?

Skibbe: Zwar geben wir die Hoffnung noch nicht gänzlich auf, aber realistisch gesehen werden die Träume von der Europa League wohl nicht wahr werden. Wir gehen ohne Druck in die letzten drei Spiele und werden sehen, wie viele Punkte wir am Ende haben sammeln können.

bundesliga.de: Frankfurt spielt die beste Saison seit 1993/94. Bekommen Sie als Trainer mit, dass im Umfeld des Vereins und bei den Fans eine neue Euphorie aufkommt?

Skibbe: Klar bekomme ich das mit. Und es ist schön, dass die Eintracht in aller Munde ist. Die Fans sind begeistert und haben uns die ganze Saison hinweg super unterstützt. An dieser Stelle möchte ich hierfür im Namen der Mannschaft auch mal Danke dafür sagen. Wir freuen uns, dass wir unseren Anhängern etwas zurückgeben konnten.

bundesliga.de: Schon jetzt hat Ihre Mannschaft zwölf Punkte mehr als am Ende der Vorsaison. Wie zufrieden sind Sie mit dem Erreichten und er Entwicklung der Mannschaft?

Skibbe: Sehr zufrieden. Wir haben uns spielerisch weiterentwickelt und allen Widrigkeiten zum Trotz unser Saisonziel so gut wie erreicht. Darauf lässt sich aufbauen und wir können mit sehr viel Selbstbewusstsein in die neue Saison gehen.

Lesen Sie hier das komplette bundesliga.de-Interview mit Michael Skibbe.

Fans > Druckversion > Zum Index
Werder Bremen
"60plus" - eine Bremer Erfolgsgeschichte

Zur Jubiläumsveranstaltung "111 Jahre SV Werder Bremen"
kamen 280 Teilnehmer des "60plus"-Projekts
Am Donnerstag können die Sportbegeisterten zwischen Fußballtennis und einer geführten Fahrradtour entscheiden. Einen Tag später steht der Workshop "Bildgestaltung: Der Weg zum guten Foto" auf dem Veranstaltungskalender. Und Anfang Mai ist der Airport Bremen das Ziel einer exklusiven Führung.

In den Genuss dieser hochwertigen Angebote kommen die Mitglieder von "60plus", einer Initiative von Werder Bremen für seine älteren Vereinsmitglieder. Im Januar 2008 begann die Erfolgsgeschichte, die die Anmeldung des 1.000. Mitglieds im April 2010 kaum besser beschreiben könnte.

Stolzer Vereinspräsident Klaus-Dieter Fischer

"Wir sind sehr stolz, dass das Projekt 60plus so großen Anklang findet und freuen uns, so viele Mitglieder begrüßen zu können", sagt Werders Geschäftsführer und Vereinspräsident Klaus-Dieter Fischer, der das Projekt "60plus" initiiert hat. Auf Werders Mitgliedsantrag ist "60plus" mittlerweile eine eigene Rubrik, für diese Sparte gibt es sogar einen eigenen Mitgliedsausweis.

Es sprechen auch viele gute Gründe dafür, sich dem Projekt anzuschließen. Zum einen ist es das vielseitige Programm, das Werder kontinuierlich bietet. Sport, Kultur und Gesellschaft sind die Hauptthemen, um die sich die Angebote während des gesamten Jahres drehen.

Veranstaltungskalender mit vielseitigen Angeboten

Das Sportangebot umfasst Boule, Wandern, Nordic Walking, Fußballtennis, Tischtennis und Schach. Den meisten Teilnehmern fällt es auch leichter, mit Gleichaltrigen und bei ähnlichem Fitnesszustand altersgerechten Sport zu treiben.

Daneben besteht ein Veranstaltungskalender, der durchschnittlich sechs Angebote pro Monat aufweist. Im März besuchten die älteren Werder-Mitglieder ein Polizeipräsidium, sahen auf dem Theaterschiff Bremen die Komödie "Keinohrhasen", gingen bei einem Chefkoch zum Kurs oder erlebten im Theater Bremen die Operette "Die Fledermaus".

Fast immer ausgebucht

"Es gibt kaum eine Veranstaltung, die nicht bei uns ausgebucht ist. Unsere Teilnehmer sind sehr vielseitig interessiert und geben uns auch selbst Vorschläge und Ideen, welche Veranstaltungen wir anbieten könnten. Für viele ist es auch wichtig, alte Bekannte zu treffen und einfach nur zu klönen", meint Nadja Pilzweger, Leiterin des Projekts.

Werder legt Wert darauf, dass bei jeder Veranstaltung eine Betreuung durch einen oder zwei Mitarbeiter des Clubs gewährleistet ist. "Die exklusive Betreuung gehört dazu, sonst ist das nicht Werder", lacht Pilzweger.

280 Teilnehmer bei Jubiläumsveranstaltung

Die zahlenmäßig größte Veranstaltung war die Jubiläumsveranstaltung in der Business-Loge des Weser-Stadions am 3. März 2010: 111 Jahre SV Werder Bremen. 280 Teilnehmer trafen sich zu einem gemütlichen Beisammensein mit Überraschungsprogramm. Wobei die "60plus"-Mitglieder selbst für einen Teil des Programms sorgten. In mehreren Vorträgen unterhielten acht Werderaner als Geschichtenerzähler ihre "60plus"-Kameraden. Im Vorfeld hatten sie Anekdoten aus ihrer grün-weißen Erfahrung bei den Organisatoren eingereicht, die sie dann zum Besten gaben.

Zukünftig will Werder auch die Entwicklung berücksichtigen, dass immer mehr ältere Mitglieder immer mehr Lebensjahre arbeiten werden. Nadja Pilzweger: "Wir müssen uns dann überlegen, dass wir auch gute Angebote außerhalb der Arbeitszeit - also nicht nur tagsüber - anbieten. Das wird eine neue Herausforderung, auf die wir uns freuen und für die wir sicher gute Lösungen finden werden."

Features
Top-News und exklusive Hintergründe














Interview > Druckversion > Zum Index
Michael Thurk
"In den letzten drei Spielen die Saison krönen"
Mit dem Sieg gegen den MSV Duisburg konnte der FC Augsburg seine kleine Negativserie beenden und hat nun wieder hervorragende Karten im Rennen um den Aufstieg in die Bundesliga. Für den FCA wäre es der erste der Vereinsgeschichte.

Einer der Leistungsträger des Teams in dieser und auch schon vorherigen Spielzeiten ist Michael Thurk. Mit 22 Treffern ist er der mit Abstand torgefährlichste Spieler der 2. Bundesliga. Bei bundesliga.de spricht er über die Aufstiegschancen der Augsburger.

Thurk erklärt, warum ihm das System von Trainer Jos Luhukay so sehr liegt und gibt zu verstehen, wie wichtig es für seine Mannschaft ist, in den verbleibenden drei Spielen möglichst viele Punkte zu holen.

bundesliga.de: Herr Thurk, nach drei sieglosen Spielen in Folge konnte der FCA gegen Duisburg endlich wieder jubeln. Wie wichtig war der "Dreier" für Moral und Selbstbewusstsein der Mannschaft?

Michael Thurk: Der Sieg war sehr wichtig. So konnten wir die leicht aufkommende Kritik im Keim ersticken. Durch die Niederlage von St. Pauli sind wir dadurch auch wieder an Platz 2 dran.

bundesliga.de: Mit 22 Treffern sind Sie der beste Torschütze der 2. Bundesliga. Warum liegt Ihnen das System von Jos Luhukay so sehr?

Thurk: Weil wir immer sehr offensiv spielen und dadurch viele Möglichkeiten erspielen. Das kommt uns Stürmern natürlich zu Gute.

bundesliga.de: Sie spielen jetzt seit über zwei Jahren in Augsburg. 2007/08 entging der FCA nur knapp dem Abstieg. Im Vorjahr übernahm Luhukay die Elf nach einem 1:2 beim FSV Frankfurt und rettete sie wieder vor dem Fall. Und nun stehen Sie auf Platz 3. Hätten Sie mit dieser rasanten Entwicklung gerechnet?

Thurk: Diese Entwicklung haben wir uns erhofft, aber dass es auch gleich so gut läuft, ist sensationell. Jetzt werden wir versuchen, in den letzten drei Spielen die Saison zu krönen.

bundesliga.de: Es warten noch drei brisante Spiele auf Augsburg. Zuerst geht es zum FSV Frankfurt. Die Hessen spielen eine gute Rückrunde, sind aber noch nicht gerettet. Wie schwer wird es, dort zu bestehen?

Thurk: Der FSV hat eine gute Mannschaft, das hat er vor allem in der Rückrunde bewiesen. Wir müssen an die Leistungen aus unseren Heimspielen anknüpfen, um auch auswärts wieder dreifach zu punkten.

bundesliga.de: Dann wartet ein Heimspiel gegen 1860 München. Nur zu gern würde der bayrische Rivale Augsburg in die Suppe spucken. Muss man da, auch wenn es für die "Löwen" um nichts geht, auf der Hut sein?

Thurk: Solche Duelle haben natürlich Ihren besonderen Reiz, vor allem für unsere Fans. Aber letztlich müssen wir alle drei Spiele gewinnen, um eine Chance auf den direkten Aufstieg zu haben.

bundesliga.de: Und zum Abschluss wartet der Knaller beim 1. FC Kaiserslautern. Wäre es nicht schön, wenn beide Teams an jenem 34. Spieltag gemeinsam den Aufstieg feiern könnten?

Thurk: Da hätten wir nichts dagegen.

Lesen Sie hier das komplette bundesliga.de-Interview mit Michael Thurk.

EA SPORTS > Druckversion > Zum Index
FIFA 10
Lahm und Robben in der EA-Weltauswahl

Philipp Lahm (l.) und Arjen Robben stehen in die Weltauswahl
Die besten vier Mannschaften Europas prallen im Halbfinale der Champions League aufeinander. Vier Mannschaften, die gespickt sind mit Ausnahmekönnern aus aller Welt.

Sechs Spieler, die zu den Halbfinalisten gehören, finden sich auch in der Top-Elf wieder, die die Fußball-Experten von EA Sports anhand ihrer Datenbanken und aktueller Beurteilungen aufgestellt haben.

Messi fast am Optimum

100 Punkte sind das Maximum, das ein (perfekter) Spieler nach Bewertung einer Vielzahl von Eigenschaften in FIFA 10 erreichen kann. Lionel Messi vom FC Barcelona kommt dieser 100-Punkte-Marke am nächsten; 99 Punkte vergeben die EA-Experten für Dribbling, Beweglichkeit und Ballkontrolle.

Insgesamt dominiert der FC Barcelona die Weltauswahl mit vier berufenen Spielern. Erfreulich, dass der FC Bayern gleich zwei Profis stellt: Philipp Lahm für die Position des linken Verteidigers und Arjen Robben auf Rechtsaußen.

Bundesliga-Spieler mit starken Werten

Weitere Bundesliga-Akteure stehen im nahen Umfeld der Top-Elf. Wolfsburgs Edin Dzeko mit einer Gesamtstärke von 91, Bayerns Franck Ribery (87) sowie die Bremer Naldo (88) und Claudio Pizarro (89).

Das ist die Weltauswahl von FIFA 10 im 4-3-3-System:
Casillas
Puyol - Vidic - Pique- Lahm
Cristiano Ronaldo - Xavi - Bellamy
Robben - Rooney - Messi

Die Werte der einzelnen Spieler:
Iker Casillas (Real Madrid / TW) - Gesamtstärke 94

Reflexe 97, Paraden 96, Stellungsspiel 93

Carlos Puyol (FC Barcelona / RV) - Gesamtstärke 95
Manndeckung 99, Stellungsspiel 99, Grätsche 98

Nemanja Vidic (Manchester United / IV) - Gesamtstärke 93
Faire Zweikämpfe 97, Kopfball-Präzision 97 , Sprungkraft 95

Pique (FC Barcelona / IV) - Gesamtstärke 91
Faire Zweikämpfe 99, Stellungsspiel 94, Grätsche 93

Philipp Lahm (FC Bayern / LV) - Gesamtstärke 86
Grätsche 94, Stellungsspiel 91, Reaktion 90

Cristiano Ronaldo (Real Madrid / RM) - Gesamtstärke 91
Schusskraft 95, Ballkontrolle 95, Sprintgeschwindigkeit 94

Xavi (FC Barcelona / ZM) - Gesamtstärke 94
Beweglichkeit 99, Ballkontrolle 99, Flanken 99

Craig Bellamy (Manchester City / LM) - Gesamtstärke 89
Reaktion 96, Antritt 94, Abschluss 94

Arjen Robben (FC Bayern / RA) - Gesamtstärke 93
Antritt 99, Dribbling 99, Ballkontrolle 98

Wayne Rooney (Manchester United / MS) - Gesamtstärke 95
Abschluss 99, Aggression 99, Schusskraft 99

Lionel Messi (FC Barcelona / LA) - Gesamtstärke 96
Dribbling 99, Beweglichkeit 99, Ballkontrolle 99

Managerspiel > Druckversion > Zum Index
OBM
OBM-Abstiegskampf so spannend wie die Wirklichkeit
In der Bundesliga ist nach 31. Spieltagen noch keine Frage nach einem Absteiger beantwortet. Fünf Mannschaften wehren sich nach Kräften gegen die Platzierung auf den Abstiegsplätzen 17 und 18 sowie auf dem Relegationsplatz 16.

Mit Ausnahme von Hertha BSC, das seit dem 6. Spieltag am Tabellenende steht, wechseln die Chancen auf den Klassenerhalt von Hannover, Freiburg, Bochum und Nürnberg praktisch wöchentlich. Beim VfL Bochum zeigt der Trend allerdings nach unten, und auch die virtuellen Bochumer schwächeln zurzeit im Offiziellen Bundesliga Manager (OBM).

Heerwagen und Fromlowitz noch keine Stützen

Torhüter Philipp Heerwagen strahlt in den OBM-Gehäusen wenig Sicherheit aus. Heerwagen spielt durchschnittlich nur etwa jede zehnte Partie zu Null und belegt Platz 23 im Saisonvergleich. Lediglich Hannovers Florian Fromlowitz schneidet schwächer ab (26.), während sich Jaroslav Drobny (Hertha / 9.), Simon Pouplin (Freiburg / 11.) und Raphael Schäfer (Nürnberg / 13.) durchaus ordentlich platzieren. Pouplin hielt am 31. Spieltag sogar am fünftbesten.

Die Bochumer Abwehrspieler machen es ihrem Keeper auch nicht leicht. Marcel Maltritz, der zweikampfstärkste Bochumer, belegt im Saisonvergleich den 51. Platz. Viel besser verteidigt Arne Friedrich (Hertha / 5.), etwas besser machen es Heiko Butscher (Freiburg / 28.), Karim Haggui (Hannover / 33.) und Javier Pinola (Nürnberg / 45.).

Schwächen im Bochumer und Nürnberger Mittelfeld

Im Mittelfeld ragt erneut ein Berliner aus dem Quintett der Abstiegskandidaten heraus. Gojko Kacar kommt nach 31. Spieltagen auf den neuntbesten Wert, der sich aus Zweikampfstärke, Toren und Vorlagen ergibt. Und wieder ist es ein Bochumer, der das Schlusslicht bildet. Paul Freier (51.) liegt hinter Marek Mintal (Nürnberg / 29.), Hanno Balitsch (Hannover / 40.) und Julian Schuster (Freiburg / 47.).

Am 31. Spieltag konnte Bochums Bester, Joel Epallé (50.) immerhin Nürnbergs Besten, Marek Mintal (51.), ganz knapp hinter sich lassen. Tagesbester aus dem Kreis der genannten Teams war Kacar als 25.

Idrissou in guter Spätform

Für einen Lichtblick sorgen die Stürmer der einst "Unabsteigbaren". Stanislav Sestak (36.), Diego Klimowicz (46.) und Zlatko Dedic (49.) landen allesamt vor Nürnbergs erfolgreichstem Angreifer, Christian Eigler (55.). Am besten schneidet einmal mehr Hertha BSC durch Raffael (23.) und Artur Wichniarek (24.) ab.

Am vergangenen Spieltag erreichte Mohamadou Idrissou (Freiburg / 17.) den besten OBM-Wert. Nürnbergs Torjäger Albert Bunjaku (33.) landete denkbar knapp hinter Sestak (31.) und Hannovers Didier Ya Konan (30.).

Wenig Nachfrage für Freiburger Profis

Hätte die Rangliste der meistgekauften Spieler irgendeinen Einfluss auf die Abstiegsfrage, so sähe es stockfinster für den Sportclub Freiburg aus. Deren Top-Seller ist Stürmer Felix Roth auf Platz 207 (!) unter den meisten Verpflichtungen im OBM. Die meistgekauften Spieler der Freiburger Konkurrenz heißen Patrick Ebert (Hertha / 19.), Sestak (36.), Eric Maxim Choupo-Moting (Nürnberg / 53.) und Hendrik Hahne (Hannover / 57.).

Den virtuellen Abstiegskampf würde Hertha BSC sicher eher bestehen als den realen in der Bundesliga. Die Chancen der anderen vier gefährdeten Clubs stehen in etwa gleich gut oder gleich schlecht. Es sieht ganz danach aus, als würde die Abstiegsfrage erst am 34. Spieltag beim direkten Duell zwischen Bochum und Hannover beantwortet werden.

Der OBM-Check der fünf Abstiegskandidaten
Torhüter (Saisonverlauf)

9. Jaroslav Drobny (Hertha)
11. Simon Pouplin (Freiburg)
13. Raphael Schäfer (Nürnberg)
23. Philipp Heerwagen (Bochum)
26. Florian Fromlowitz (Hannover)

Torhüter (31. Spieltag)
5. Simon Pouplin (Freiburg)
10. Raphael Schäfer (Nürnberg)
11. Florian Fromlowitz (Hannover)
14. Jaroslav Drobny (Hertha)
17. Philipp Heerwagen (Bochum)

Abwehr (Saisonverlauf)
5. Arne Friedrich (Hertha)
28. Heiko Butscher (Freiburg)
33. Karim Haggui (Hannover)
45. Javier Pinola (Nürnberg)
51. Marcel Maltritz (Bochum)

Abwehr (31. Spieltag)
14. Arne Friedrich (Hertha)
37. Jan Durica (Hannover)
41. Dominic Maroh (Nürnberg)
45. Mergim Mavraj (Bochum)
54. Heiko Butscher (Freiburg)

Mittelfeld (Saisonverlauf)
9. Gojko Kacar (Hertha)
29. Marek Mintal (Nürnberg)
40. Hanno Balitsch (Hannover)
47. Julian Schuster (Freiburg)
51. Paul Freier (Bochum)

Mittelfeld (31. Spieltag)
25. Gojko Kacar (Hertha)
33. Hanno Balitsch (Hannover)
36. Ivica Banovic (Freiburg)
50. Joel Epallé (Bochum)
51. Marek Mintal (Nürnberg)

Angriff (Saisonverlauf)
23. Raffael (Hertha)
29. Ya Konan (Hannover)
31. Mohamadou Idrissou (Freiburg)
36. Stanislav Sestak (Bochum)
55. Christian Eigler (Nürnberg)

Angriff (31. Spieltag)
17. Mohamadou Idrissou (Freiburg)
19. Raffael (Hertha)
30. Ya Konan (Hannover)
31. Stanislav Sestak (Bochum)
33. Albert Bunjaku (Nürnberg)

Meistgekaufte Spieler
19. Patrick Ebert (14.546) (Hertha)
36. Stanislav Sestak (12.506) (Bochum)
53. Eric Maxim Choupo-Moting (10.827) (Nürnberg)
57. Hendrik Hahne (10.329) (Hannover)
207. Felix Roth (5139) (Freiburg)

Termine
Der 32. Spieltag im Live-Ticker von bundesliga.de

2. Bundesliga, 32. Spieltag (ab 17:45 Uhr im bundesliga.de-Live-Ticker)

Karlsruher SC - Rot Weiss Ahlen
1. FC Kaiserslautern - F.C. Hansa Rostock
FC St. Pauli - TuS Koblenz

Bundesliga, 32. Spieltag (ab 20 Uhr im bundesliga.de-Live-Ticker)

VfL Bochum 1848 - VfB Stuttgart


2. Bundesliga, 32. Spieltag (ab 12:45 Uhr im bundesliga.de-Live-Ticker)

Alemannia Aachen - SpVgg Greuther Fürth
MSV Duisburg - SC Paderborn 07

Bundesliga, 32. Spieltag (ab 15 Uhr im bundesliga.de-Live-Ticker)

Borussia Mönchengladbach - FC Bayern München
1. FC Nürnberg - Borussia Dortmund
Hertha BSC - FC Schalke 04
Bayer 04 Leverkusen - Hannover 96
1. FSV Mainz 05 - Eintracht Frankfurt

Bundesliga, 32. Spieltag (ab 18 Uhr im bundesliga.de-Live-Ticker)

Werder Bremen - 1. FC Köln


2. Bundesliga, 32. Spieltag (ab 13:15 Uhr im bundesliga.de-Live-Ticker)

TSV München von 1860 - Rot-Weiß Oberhausen
FSV Frankfurt - FC Augsburg
DSC Arminia Bielefeld - Fortuna Düsseldorf

Bundesliga, 32. Spieltag (ab 15 Uhr im bundesliga.de-Live-Ticker)

1899 Hoffenheim - Hamburger SV

Bundesliga, 32. Spieltag (ab 17 Uhr im bundesliga.de-Live-Ticker)

SC Freiburg - VfL Wolfsburg





Impressum
Herausgeber: DFL Deutsche Fußball Liga GmbH, Guiollettstraße 44-46, 60325 Frankfurt/Main, Tel: 069-65005-0, Fax: 069-65005-555 HRB 52086 Frankfurt/Main, Umsatzsteuer-IdNr.: DE 215 956 338
Verantwortlich: Tom Bender, DFL
Redaktion: Markus Schmidt (Leitung), Dirk Jaschok, Christian Pfennig, Ulrike Siebert (alle DFL), Sebastian Stolz, Michael Reis, Stefan Kusche, bundesliga.de
Multimedia: Crossmotion, Düsseldorf
Fotoredaktion: DFL, gettyimages
Realisierung: BTD Newmedia GmbH, Goethestr. 34, 80336 München, Tel: 089 660 291 20
Der Bundesliga Fan-Newsletter erscheint wöchentlich. Alle Rechte vorbehalten. Jegliche Vervielfältigung oder Weiterverbreitung in jedem Medium in Teilen oder als Ganzes bedarf der schriftlichen Zustimmung des Herausgebers.
© 2010 DFL Deutsche Fußball Liga GmbH