| Spieler des Spieltags |

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Zwei Tore für die Hoffnung >
Nach jeder Runde in der Bundesliga stehen sie zur Wahl, die Spieler des Spieltags. Sie entscheiden, wem diese Ehre zuteil wird. Am 30. Spieltag fielen die meisten Stimmen auf Didier Ya Konan. Sein “Doppelpack“ gegen Schalke schenkt Hannover neue Hoffnung. Mehr zum Spieler des Spieltags finden Sie hier.
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Bewegte Bundesliga
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Bundesliga - 31. Spieltag
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Die Meisterschaft mag hochspannend sein, doch auch eine Stufe tiefer wird um jeden Zentimeter Rasen gekämpft. Während der FC Bayern und Schalke 04 langsam aber sicher für die Champions League 2010/11 planen können, machen sich dahinter gleich sieben weitere Teams Hoffnungen auf einen Platz im internationalen Wettbewerb. Dazu zählt auch der VfB Stuttgart, das beste Team der zweiten Saisonhälfte. Die Schwaben empfangen Hinrunden-Nimbus Leverkusen. Im zweiten Spitzenspiel kommt es zum Duell Wolfsburg gegen Bremen.
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"Habe höchsten Respekt"
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Für die neue Aktion der Kampagne "Sportler für Sportler" geht Felix Magath gerne baden. Mit dieser Aktion unterstützt die Deutsche Fußball Liga GmbH die Deutsche Sporthilfe - und damit die Sportler weniger populärer Sportarten. bundesliga.de war beim Dreh dabei.
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Traumhaft gegen ausgeträumt
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Rund 3.000 Einwohner hat Hoffenheim. Dagegen fasst der Dortmunder Signal-Iduna Park mehr als 80.000 Fans. Doch nicht nur da gibt es Gegensätze. Während der BVB von Europa träumt, hat 1899 nur zwei der vergangenen 17 Spiele gewonnen. Die Rollen sind klar verteilt.
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| Tippspiel |

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Handschuhe von Neuer
Mit dem kostenlosen “Tippspiel“ auf bundesliga.de können Sie zusammen mit Ihren Freunden oder Kollegen in der eigenen Tipprunde die Bundesliga und die 2. Bundesliga tippen. Natürlich können Sie auch alleine gegen den Rest der Tippspielwelt antreten. Beweisen Sie Ihr Fußballwissen und gewinnen Sie tolle Preise. Als Hauptpreis winkt ein Sky-Bundesliga-Jahresabo. Als Toppreis für den Monat April verlosen wir unter den jeweiligen Spieltags-Top10 (Spieltagswertung BL + 2.BL) zwei von Manuel Neuer unterschriebene Bälle, sowie ein Paar Torwart-Handschuhe. Hier geht's zum Tippspiel.
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| Tor des Spieltags |

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Fünf echte Volltreffer
Fünf Treffer für die Galerie - Nach jedem Spieltag der Saison stellt bundesliga.de ab Montag 1 Uhr in der Nacht die fünf schönsten Treffer der vergangenen Spielrunde im Tor des Spieltags zur Wahl. Am 30. Spieltag überzeugten vor allem die Tore von Hanno Balitsch, Mesut Özil, Adam Matuschyk, Adam Szalai und Zlatko Dedic. Noch bis Freitag, 18:30 Uhr entscheiden Sie, wer das schönste Tor des 30. Spieltags geschossen hat. Hier geht es zur Wahl.
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| | Fredi Bobic |
Liebe Leserinnen und Leser,
ich finde es schon ein bisschen überraschend, dass noch neun Mannschaften im Rennen um die internationalen Plätze mitmischen. Lange Zeit waren es fünf Teams, die ganz oben unter sich spielten. Dahinter war eigentlich Ruhe. Da ist das Trio Bayern, Schalke, Leverkusen ganz vorne marschiert und dahinter lagen Bremen und Hamburg.
Doch dann ist das passiert, was oft im Laufe einer Saison geschieht. Mannschaften von hinten kommen angestürmt und Mannschaften, die lange Zeit vorne standen, schwächeln ein bisschen. Jetzt haben wir im vorderen Tabellenbereich eine gewaltige Fülle. Dortmund hat sich dort festgesetzt und hat eine sehr gute Ausgangsposition. Teams wie Wolfsburg und Stuttgart haben ihre Schwächephase überwunden. Der VfB ist auf beeindruckende Art und Weise von ganz weit hinten gekommen. Selbst Frankfurt hat noch eine Chance auf die Europa-League-Plätze. Und die Teams, die derzeit auf diesen Plätzen stehen, haben vielleicht sogar noch eine Chance auf Platz 3. Das ist schön und absolut super für die Bundesliga. Es ist unheimlich spannend für Fans.
In diesem Zusammenhang kommt es diese Woche zum Duell Stuttgart gegen Leverkusen. Ich denke, das wird ein sehr, sehr interessantes Spiel werden. Denn beide Mannschaften werden auf Sieg spielen - wenngleich aus verschiedenen Gründen. Leverkusen muss gewinnen, um den 3. Platz zu festigen und die Konkurrenz auf Distanz zu halten. Der VfB will gewinnen - er muss nicht - um es vielleicht tatsächlich noch auf einen der Europa-League-Plätze zu schaffen. Deswegen erwarte ich ein tolles Spiel, das auch richtungsweisend für die verbleibenden Wochen sein kann.
Das Duell Wolfsburg gegen Bremen hat eigentlich ähnliche Vorzeichen wie die Partie zwischen Stuttgart und Leverkusen. Bremen schielt sicher leicht auf Platz 3, muss aber auch gucken, dass der Europa-League-Platz gefestigt wird. Sie haben also zwei Optionen und am Ende könnte sogar noch der Fall eintreten, dass Bremen nur über den DFB-Pokal international dabei ist. Und Wolfsburg befindet sich ähnlich wie der VfB in dieser Lauerstellung. Wolfsburg hat zuletzt eine fantastische Serie gespielt und sechs der vergangenen sieben Spiele in der Bundesliga gewonnen. Auch der VfL macht sich noch Hoffnungen auf den 6. Platz.
Einer der Hauptgaranten für den aktuellen Erfolg der Wolfsburger ist wieder einmal Edin Dzeko. Ich denke, er hat die Qualität, zu den besten zehn Stürmern in Europa zu gehören. Da kommt er auf jeden Fall hin, wenn er auch in Zukunft so konstant stark spielt. Was ihn auszeichnet, ist seine Vielseitigkeit. Er ist ein Spieler, der einfach alles mitbringt. Er hat eine fantastische Körpergröße und ist auch super stabil gebaut. Das bedeutet, dass er gut auch die Bälle verteidigen kann und seine Mitspieler sehr gut in Szene setzen kann. Außerdem ist er sehr stark im Abschluss. Dzeko geht unheimlich großes Risiko und fackelt oft auch nicht lange und versucht aus jeder Lage, ein Tor zu schießen.
Auf den Tabellenkeller schaue ich aufgrund meiner Verbindungen zu Hannover und Hertha natürlich auch ganz genau. Beide Mannschaften haben das gleiche Problem. Sie haben beide ein brutal schweres Restprogramm. Hannover hat es ja gezeigt. Wenn man eigentlich schon fast abgestiegen ist, kann man auch noch gegen "Große" wie Schalke 04 gewinnen. Die Hertha hat das gegen Wolfsburg bewiesen, hat aber noch die drei ersten Brocken der Tabelle vor sich. Für beide sieht es auf dem Papier gar nicht rosig aus. Aber vielleicht steckt genau darin die Chance. Man hat nicht den Druck, ein Spiel machen zu müssen. Man ist der klare Außenseiter und kann aus dieser Position vielleicht leichter aufspielen als gegen einen direkten Konkurrenten. Auch wenn es wahrscheinlich eine der beiden Mannschaften erwischen wird, so hoffe ich doch, dass beide die Klasse halten werden.
Ihr
Fredi Bobic
Als Spieler war Fredi Bobic in der Bundesliga für den VfB Stuttgart, Borussia Dortmund, Hannover 96 und Hertha BSC aktiv. In 285 Bundesliga-Spielen schoss er 108 Tore. Zudem spielte Bobic 37 Mal für die deutsche Nationalmannschaft. Heute ist er Geschäftsführer des bulgarischen Clubs Chernomorets 919 Burgas.
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Bundesliga - 31. Spieltag
Europa im Blickfeld
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| | Stefan Kießling (v.) traf im Hinspiel gegen den VfB drei Mal |
Die Meisterschaft mag hochspannend sein, doch auch eine Stufe tiefer wird um jeden Zentimeter Rasen gekämpft. Während der FC Bayern und der FC Schalke 04 das Titelrennen wohl unter sich ausmachen werden und langsam aber sicher für die Champions League 2010/11 planen können, machen sich dahinter gleich sieben weitere Teams Hoffnungen auf einen Platz im internationalen Wettbewerb.
Dazu zählt auch der VfB Stuttgart, der nach einer katastrophalen Hinrunde das beste Team der zweiten Saisonhälfte ist. Die Schwaben empfangen am 30. Spieltag Hinrunden-Nimbus Bayer Leverkusen. Im zweiten Spitzenspiel kommt es zum offenen Schlagabtausch zwischen zwei der angriffslustigsten Bundesligisten. Der VfL Wolfsburg begrüßt Werder Bremen im Duell zweier Europa-League-Aspiranten.
Unterschiedliche Formkurven
Stuttgart ist das Maß der Dinge im Jahr 2010 in der Bundesliga. 31 Punkte holte die Mannschaft von Christian Gross bislang in der Rückrunde. Zuletzt gewannen die Schwaben vier Partien in Serie. Ganz anders läuft es für den kommenden Gegner. Leverkusen hat nur eines der vergangenen acht Bundesliga-Spiele gewonnen (vier Niederlagen, drei Unentschieden).
Die Formkurve mag für die Stuttgarter sprechen. Doch laut Statistikdatenbank auf bundesliga.de weist der VfB im Direktvergleich mit Leverkusen nur eine durchwachsene Heimbilanz auf. Nur die Hälfte der bisher 30 Bundesliga-Heimspiele gegen Bayer konnte Stuttgart gewinnen (vier Remis, elf Niederlagen).
Zuhause besonders stark
Bayer gewann allein drei der vergangenen vier Spiele gegen die Schwaben. Von den vergangenen acht Aufeinandertreffen der beiden Teams endete keine Partie unentschieden. Fünf Mal war die "Werkself" erfolgreich, drei Mal der VfB.
Daheim hat sich Stuttgart seit dem Trainerwechsel allerdings zu einer echten "Gross-Macht" entwickelt. Sechs der sieben Bundesliga-Spiele in der Mercedez-Benz Arena unter dem Schweizer Trainer gewonnen.
Kießlings Höhepunkt
Leverkusen hat auswärts hingegen drei Niederlagen in Folge einstecken müssen und dabei jeweils drei Gegentore kassiert. Überhaupt hat die Mannschaft von Trainer Jupp Heynckes nur eines der vergangenen elf Spiele in der Fremde für sich entscheiden können (drei Niederlagen, sieben Remis).
Im Hinspiel der laufenden Saison fügte Leverkusen den Schwaben mit 4:0 die höchste Saisonniederlage zu. Dabei schoss Stefan Kießling den ersten Bundesliga-"Dreierpack" seiner Laufbahn.
Seit über zwölf Jahren hatte Stuttgart in der Bundesliga nicht mehr höher verloren. Der vorherige Tiefpunkt? Das war ein 1:6 am 20. Dezember 1997. In Leverkusen.
Wolfsburg ist eine Reise wert
Eine hohe Niederlage setzte es auch für den VfL Wolfsburg in einem früheren Duell mit dem kommenden Gegner. Am 19. September 1999 kassierten die "Wölfe" gegen Werder Bremen nämlich die höchste Heimniederlage ihrer Bundesliga-Geschichte (2:7).
Insgesamt gewannen die Wolfsburger im Direktvergleich mit Bremen laut Statistikdatenbank auf bundesliga.de wettbewerbsübergreifend nur ein Viertel der Heimspiele gegen Werder (vier von 16).
Meisterlicher Erfolg
Einen dieser rar gesäten Erfolge vor eigenem Publikum feierten die Niedersachsen am letzten Spieltag der Vorsaison. 5:1 hieß es am Ende. Dieser Sieg war gleichbedeutend mit dem erstmaligen Gewinn der Deutschen Meisterschaft für den VfL. Es war zudem der erste Heimsieg gegen die Hanseaten seit dem 9. November 2002.
Ein so deutlicher Sieg wie im vergangenen Frühjahr scheint unwahrscheinlich, blickt man auf die Form der Bremer. Werder hat nur eines der vergangenen zehn Bundesliga-Spiele verloren (sieben Siege, zwei Remis), nämlich das letzte Auswärtsspiel in Dortmund (1:2).
Duell der Torjäger
Zudem trifft der beste Auswärtsangriff der Bundesliga (31 Tore) auf die schlechteste Heimabwehr (34 Gegentore). Wolfsburg spielte zuletzt allerdings drei Mal in Folge zu Null und kassierte in sieben der vergangenen acht Ligaspiele maximal ein Gegentor. All diese sieben Spiele wurden auch gewonnen.
Ein Garant für den wiedergewonnenen Biss der "Wölfe" ist Edin Dzeko. Der traf schon im Hinspiel (2:2) doppelt. Es war der zweite von bislang sechs "Doppelpacks" in der laufenden Saison für den Stürmer.
In den vergangenen sechs Spielen in der Bundesliga traf Dzeko allein neun Mal. Sein Bremer Pendant Claudio Pizarro traf in der gesamten Rückrunde insgesamt acht Mal. Insgesamt schossen beide Angreifer aber bislang jeweils 26 Pflichtspieltore in der laufenden Saison.
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DFL Deutsche Fußball Liga GmbH
Am 31. Spieltag heißt es wieder "Sportler für Sportler"
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| Felix Magath (l.) und Lena Schöneborn beim Dreh des neuen Spots für die Kampagne "Sportler für Sportler" |
"Sportler für Sportler" - unter diesem Motto stand im vergangenen Jahr der 19. Spieltag der Saison 2008/09. Die Aktion zugunsten der Stiftung Deutsche Sporthilfe war ein voller Erfolg - und findet jetzt eine Fortsetzung. Am 31. Spieltag setzen die 36 Clubs des Ligaverbandes, die DFL Deutsche Fußball Liga GmbH und die Bundesliga-Stiftung ihr Engagement für andere Sportarten fort.
Im Fokus stehen Olympiasieger wie Felix Loch (Rodeln), Britta Heidemann (Fechten) oder Viktoria Rebensburg (Ski). Sie übergeben in den Stadien der Bundesliga und der 2. Bundesliga den Ball zum Anstoß. Weitere Aktivitäten begleiten die Kampagne zur Unterstützung der Olympia-Sportler, die im Gegensatz zu den Fußball-Profis zumeist nicht vom Sport allein leben können.
Stärkeres öffentliches Bewusstsein erzeugen
"Mit der Kampagne Sportler für Sportler haben wir im vergangenen Jahr einen Weg eingeschlagen, der für viele überraschend war und der der DFL vielfach nicht zugetraut wurde", sagte DFL-Geschäftsführer Tom Bender: "Gesellschaftliches Engagement zu leben, das ist auch eine Aufgabe des Profi-Fußballs. Auch mit der Gründung der Bundesliga-Stiftung, der Unterstützung für die Münchner Olympia-Bewerbung 2018 und anderen Aktionen haben wir in dieser Hinsicht bereits einige Projekte gestartet, die auf positive Resonanz aus allen Richtungen gestoßen sind."
Neben finanzieller Unterstützung ist es das erklärte Ziel der Bundesliga, in der Öffentlichkeit ein stärkeres Bewusstsein für die Leistungen der Spitzensportler zu erzielen.
Schwimm-Spot mit Magath und Schöneborn
"Ich habe größte Achtung vor Athleten wie Lena Schöneborn, die in ihrer Disziplin Weltklasseleistungen vollbringen, aber in der Regel nicht von ihrem Sport leben können - so wie wir Fußballer", sagt Felix Magath: "Es ist gar nicht hoch genug zu bewerten, welche Leistung dahinter steckt." Mit einem humorvollen Spot, in dem Magath zum Schwimmtraining ins Wasser steigt, wurde die Initiative neu belebt.
Bereits seit Anfang April sind Magath und Schöneborn in einem Kurzfilm beim Schwimmtraining zu sehen. Magath trägt dabei einen lustigen, schwarz-grauen Badeanzug. Als er anschlägt und angestrengt aus dem Wasser schaut, sagt Schöneborn mit prüfendem Blick und der Stoppuhr in der Hand: "Felix, da geht aber noch was!" "Respekt für Eure Leistung", antwortet Magath und ehrt damit die deutschen Olympiasportler.
Profifußball unterstützt "Dein Name für Deutschland"
Zudem stellen sich auch alle 1.016 Spieler des Profifußballs in den Dienst der guten Sache und unterstützen die neue Spendenkampagne der Deutschen Sporthilfe: "Dein Name für Deutschland". Wer möchte, kann dem guten Beispiel der Bundesliga-Stars jetzt folgen und sich für nur 3 Euro im Monat als "Sponsor der deutschen Spitzensportler" auf www.sporthilfe.de registrieren.
Für alle Fans gibt es zum Aktionstag noch ein ganz besonderes Highlight: Ab Freitag, 16. April 2010, werden die original Trikots der Sportler, die den Ball zum Anstoß übergeben, auf www.bundesliga.de versteigert - unterschrieben vom Sportler und den jeweiligen Mannschaften. Der Erlös kommt der Deutschen Sporthilfe zu Gute.
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Bundesliga-Datenbank
Im Endspurt nicht zu schlagen
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| | Edin Dzeko ist der beste Torjäger der Bundesliga-Rückrunde |
Noch vier Spieltage, dann hat Edin Dzeko seine dritte Saison in der Bundesliga hinter sich. 2007 vom FK Teplice als "Namenloser” zum VfL Wolfsburg gekommen, hat er sich in Windeseile als einer der besten Stürmer in Deutschland - wenn nicht sogar in ganz Europa - etabliert.
Mit 19 Treffern steht er aktuell ganz oben in der Torschützenliste der Bundesliga. Und sollte er in dem Tempo der vergangenen Wochen weiter einnetzen, kann ihm die Torjägerkrone in diesem Jahr wohl niemand nehmen. Auffällig ist vor allem, dass Dzeko erst in der Rückrunde meist richtig aufdreht. bundesliga.de hat untersucht, was es damit auf sich hat.
Nur Müller war besser
In Hinrunden bestritt Dzeko in seiner Bundesliga-Zeit fast genauso viele Spiele (44) wie in Rückrunden (46). Allerdings schoss der Bosnier über zwei Drittel seiner Treffer (68 Prozent) in den zweiten Hälften seiner drei Bundesliga-Spielzeiten.
In der Rückrunde der vergangenen Saison schoss Dzeko 21 Tore - nur einer war in der 47-jährigen Bundesliga-Geschichte bisher erfolgreicher in der zweiten Saisonhälfte. In der Spielzeit 1971/72 traf der "Bomber der Nation", Gerd Müller, 23 Mal in der Rückrunde.
Meistens doppelt erfolgreich
In der laufenden Rückrunde netzte Dzeko bereits zwölf Mal ein - öfter als jeder andere Bundesliga-Spieler. Allein in den vergangenen sechs Spieltagen traf der Wolfsburger Angreifer unglaubliche neun Mal. Dabei schoss er vier "Doppelpacks".
Der Grund für Dzekos Stärke in der Rückrunde ist nicht in der Häufigkeit seiner Abschlüsse begründet. In Hinrunden zog er im Schnitt alle 21 Minuten ab, in Rückrunden schoss er durchschnittlich nur alle 22 Minuten.
Tolle Chancenverwertung
Der entscheidende Punkt ist die Qualität seiner Schüsse. In den Rückrunden war sowohl seine Schussgenauigkeit (53 Prozent zu 45 Prozent) als auch seine Chancenverwertung (23 Prozent zu 13 Prozent) deutlich höher als in den Hinrunden.
In den Hinrunden hatte Dzeko hingegen deutlich mehr Erfolg mit seinen Torschussvorlagen. Darin wurden 44 Prozent zu Toren verwertet, in den Rückrunden waren es lediglich 16 Prozent.
Dzekos Tore machen auch im Punktetableau einen Unterschied. In Hinrunden holte der VfL Wolfsburg in Spielen mit Dzeko im Schnitt nur 1,4 Punkte pro Spiel, in Rückrunden waren es spitzenmäßige 2,1 Zähler pro Partie.
Das Beste zum Schluss…
Die "Wölfe" können bei ihrer Aufholjagd auf die internationalen Plätze jeden dieser Treffer und Punkte gebrauchen. Und sie können hoffen: Denn Dzeko ist vor allem im Schlussspurt einer Saison unheimlich stark.
An den Spieltagen 30-34 bestritt er insgesamt elf Partien (je fünf Spiele 2007/08 und 2008/09, sowie 30. Spieltag der laufenden Saison). Dabei schoss Dzeko unglaubliche 14 Tore!
In seiner Debütspielzeit machte er drei seiner acht Saisontreffer an den letzten fünf Spieltagen. Vergangene Saison waren es sogar zehn Tore und am 30. Spieltag der laufenden Saison traf er ebenfalls. Überhaupt blieb der Goalgetter in nur zwei dieser elf Endspurtspiele ohne Treffer.
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Mario Eggimann
"Das hat etwas von David gegen Goliath"
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| | Mario Eggimann (r.) nahm Kevin Kuranyi völlig aus dem Spiel |
Mit dem überraschenden 4:2-Sieg gegen Titelaspirant FC Schalke 04 setzte Hannover 96 am vergangenen Wochenende ein dickes Ausrufezeichen in Richtung Konkurrenz im Kampf um den Klassenerhalt.
Einer der Leistungsträger beim "Dreier" gegen die "Knappen" war Mario Eggimann. Dem Schweizer Abwehrspieler gelang es, Torjäger Kevin Kuranyi beinahe komplett auszuschalten. Dennoch bleibt Eggimann im Gespräch mit bundesliga.de bescheiden, was seine eigene Leistung angeht.
Ganz anders reagiert der 96er, wenn es ums Thema Verbleib in der Bundesliga geht. Da spricht Eggimann klare Wort pro Hannover. Auch beim anstehenden Gastspiel in München glaubt er durchaus an einen Punktgewinn.
bundesliga.de: Herr Eggimann, herzlichen Glückwunsch zum Sieg gegen Schalke. Was war ausschlaggebend für diesen Coup?
Mario Eggimann: Wir sind als Mannschaft geschlossen aufgetreten. Und wie beim Auswärtsspiel gegen den HSV haben wir defensiv gut gestanden. Gegen Schalke 04 haben wir auch in der Offensive viele gefährliche Aktionen gehabt und haben am Ende weniger Fehler als der Gegner gemacht.
bundesliga.de: Selbst die kühnsten Optimisten haben Hannover gegen Schalke wohl nicht solch eine Vorstellung zugetraut. Woher hat die Mannschaft das Selbstbewusstsein genommen, so mitzuspielen und dann auch nach dem 2:2 noch einmal zurückzuschlagen?
Eggimann: Wir haben gespürt, dass wir eine Überraschung schaffen können, wenn wir kämpferisch gegen den S04 auftreten. Kein Spieler möchte absteigen und das mobilisiert zusätzlich Kräfte.
bundesliga.de: Die nächsten Prüfsteine warten ja schon. Jetzt geht es nach München, dann nach Leverkusen. Wieder hat Hannover nichts zu verlieren. Ist das auch die Einstellung, mit der die Mannschaft dort hinreist?
Eggimann: Bayern München hat eine Weltklasse-Mannschaft. Das Spiel hat etwas von David gegen Goliath. Es wäre vermessen zu sagen, die schlagen wir. Wir bleiben realistisch und ein Punkt wäre für uns schon ein großer Erfolg.
bundesliga.de: Worauf wird es beim Gastspiel beim FC Bayern besonders ankommen?
Eggimann: Auf die Tugenden, die wir als Team in den Spielen gegen den HSV und Schalke 04 gezeigt haben: Kampf, Laufbereitschaft, Einsatzwillen und die Freude.
bundesliga.de: Sie hatten in Hannover nicht immer einen leichten Stand. Doch seit einigen Wochen zeichnen Sie sich als Leistungsträger und Fels in der Abwehrbrandung aus. Wie haben Sie wieder zu alter Stärke gefunden?
Eggimann: Ich habe immer an mich geglaubt, habe nie aufgegeben. Ich war mir immer sicher, irgendwann geht es wieder bergauf.
bundesliga.de: Abschließende Frage. Warum wird Hannover 96 auch in der kommenden Saison in der Bundesliga spielen?
Eggimann: Wir sind jetzt in einer psychologisch sehr guten Position, die Konkurrenten haben Federn gelassen und gesehen, dass wir zu alter Stärke zurückgefunden haben - das ist für uns sicher ein Vorteil. Wir werden die nötigen Punkt noch holen.
Lesen Sie hier das komplette bundesliga.de-Interview mit Mario Eggimann.
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Bundesliga-Stiftung
Mitbieten und Trikot-Unikate ersteigern!
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| | Diese Trikots der Sportstars können Sie ersteigern |
Für alle Fans gibt es zum Aktionstag "Sportler für Sportler" im Rahmen des 31. Bundesliga-Spieltags ein ganz besonderes Highlight.
Im Fokus des Aktionstages stehen Spitzensportler aus olympischen Sportarten wie die aktuellen Olympiasieger Felix Loch (Rodeln), Tatjana Hüfner (Rodeln), Britta Heidemann (Fechten) oder Viktoria Rebensburg (Ski). Sie übergeben in jedem Stadion der Bundesliga und 2. Bundesliga den Ball zum Anstoß.
Ab Freitag, 16. April 2010, werden die original Trikots der Sportler, die den Ball zum Anstoß übergeben, auf www.bundesliga.de versteigert - unterschrieben vom Sportler und den jeweiligen Mannschaften. Der Erlös kommt der Deutschen Sporthilfe zu Gute.
Start der Auktionen am Freitag
Versteigert wird jeweils ein Trikot pro Partie, also insgesamt 18 Stück. Die Trikots sind jeweils zur Hälfte im Design beider Mannschaften und von beiden Teams signiert ist. Auf der Rückseite ist der Name des jeweiligen Sporthilfe-Sportlers aufgedruckt, der im Rahmen des Einlaufszenarios im Stadion den Spielball überbringen und ein solches Trikot tragen wird.
Starttermin für die Auktionen ist Freitag mit Anpfiff der ersten Partien um 18 Uhr auf sport-auktion.de.
Von welchen Sportlern Sie wann Trikots ersteigern können, erfahren Sie am Freitag auf bundeslig.de.
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Top-News und exklusive Hintergründe
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FC Schalke 04
An Libuda kommt keiner vorbei
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| Schauspieler und Schalke-Fan Peter Lohmeyer las am Themenabend einen Text über Stan Libuda vor |
Wenn es um die größten Fußballer der Bundesliga-Geschichte geht, kommt keiner an Stan Libuda vorbei. In Erinnerung an den 1996 gestorbenen, aber bis heute unvergessenen Rechtsaußen, hat der FC Schalke einen Themenabend in der Veltins-Arena organisiert - 90 Minuten voller Geschichten, Anekdoten und mancher Träne.
Mehr als 250 Fans kamen am Mittwoch in den Hospitality-Bereich "Tibulsky", wo Moderator Jörg Seveneick zusammen mit Schauspieler und Schalke-Anhänger Peter Lohmeyer sowie S04-Idol Klaus Fischer durch den Abend führte.
Verehrt wie kein Zweiter
Wie war Reinhard Libuda als Spieler? Und was für ein Mensch war er? In vielen Filmsequenzen und persönlichen Schilderungen Fischers näherte sich der Themenabend einem Spieler, der wie viele andere Schalker bewundert, aber wie kein Zweiter verehrt wird.
"Absolute Weltklasse", stufte Erwin Kremers seinen Mitspieler aus der Schalker Pokalsiegerelf von 1972 ein. "Einer der Größten, die Deutschland hervorgebracht hat", sagte Heinz van Haaren, ein anderer 72er Pokalsieger. "Er würde uns heute gut zu Gesicht stehen", meinte Felix Magath
"Wie Messi"
Lobeshymnen, die auch Nicht-Schalker per Videobotschaft anstimmten. HSV-Idol Uwe Seeler verglich Libuda wegen seiner Ballführung und Schnelligkeit mit dem aktuellen Weltstar Lionel Messi und Bayern-Vorstand Karl-Heinz Rummenigge gab eine Geschichte aus Zeiten der Glückaufkampfbahn zum Besten:
"Ich habe damals ein Spiel gegen Mönchengladbach gesehen, bei dem der Stan gegen Berti Vogts gespielt hat und Berti dabei sein Waterloo erlebt hat. Der Stan hat ihn dermaßen schwindelig gespielt, dass man den Berti nach dem Spiel fast mit einem Schäferhund aus dem Stadion führen musste."
"Stan hat geniale Flanken geschlagen"
Klaus Fischer erzählte, dass Stan Libuda ein Grund für seinen Wechsel 1970 von München 1860 zu Schalke gewesen sei. "Ich war ein typischer Mittelstürmer und brauchte gute Flanken. Und der Stan hat geniale Flanken geschlagen. Ich war schon vor dem Wechsel begeistert von Libuda, weil ich seine starken Spiele bei der WM 1970 in Mexiko gesehen hatte."
In seiner Schalker Anfangszeit ist Fischer schnell fasziniert vom Phänomen Libuda. Von Li-bu-da, Li-bu-da-Sprechchören, die für damalige Zeiten absolut unüblich sind: "Ich hatte noch nie erlebt, dass das ganze Stadion einen einzigen Spieler und damit die ganze Mannschaft anfeuert."
Perfekter Matthews-Trick
Doch die überragenden Fähigkeiten des Fußballers Libuda sind die eine Seite. Der legendäre Trick "links antäuschen, rechts vorbeigehen", den er besser beherrscht als der Erfinder und Namenspatron Stanley Matthews aus England. Oder seine Tore für die Ewigkeit: Der Heber zum 2:1-Sieg für Borussia Dortmund gegen Liverpool im Finale um den Europapokal der Pokalsieger 1966. Und das 3:2 in der WM-Qualifikation 1969 gegen Schottland, das die deutsche Nationalelf nach Mexiko bringt.
Die andere Seite ist die private; sensibel, introvertiert, verletzlich und stolz sind Attribute, die viele Weggefährten nennen. So richtig nah lässt Libuda selbst langjährige Mitspieler nicht an sich heran, sagen Fischer und Ex-Mitstreiter Hermann Erlhoff, der den Themenabend als Besucher verfolgt.
Scheu vor der Kamera
Einige Fernsehausschnitte vom aktuellen Sportstudio Ende der sechziger Jahre zeigen einen scheuen Libuda, der das Rampenlicht nicht mag und nicht will. Abseits des Rasens zieht sich Libuda am liebsten zurück, Starallüren sind ihm fremd. Seine Popularität macht ihm das Leben nach dem Fußball nicht leicht.
Und doch ist es diese private Seite Libudas, die so viele Schalker Fans zu diesem Themenabend drängt und die so viele Fragen offen lässt: Warum hat er sich nicht helfen lassen? Wurde ihm auch wirklich genug Hilfe angeboten?
"Ein sehr bewegender Abend"
Die letzten Film-und Radiodokumente des Themenabends gehen unter die Haut. Stan Libuda, der sich noch viele Jahre später nicht verzeiht, eigentlich gegen seinen Willen am Bundesliga-Skandal 1971 beteiligt gewesen zu sein und damit sein eigenes frühes Karriereende verschuldet zu haben. Ein Gespräch nach seiner Kehlkopfoperation 1992 im Klinikgarten, ein Interview im Radio im selben Jahr: "Ich brauche keine Millionen, ich bin zufrieden."
Das größte Lob für die Veranstaltung sprach am Ende Libudas Sohn Matthias aus: "Das war für mich ein sehr bewegender Abend, an dem mein Papa so dargestellt wurde, wie er wirklich war."
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Sascha Mölders
"Etwas Zählbares aus Rostock mitnehmen"
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| | Sascha Mölders (l.) erzielte den 1:0-Siegtreffer gegen RWO |
Seine Verpflichtung Ende Januar fand bereits rege Beachtung. Mit einer Bilanz von 42 Toren in 52 Regionalliga-Spielen für Rot Weiss Essen kam Sascha Mölders kurz vor Ende der Wechselperiode II zum FSV Frankfurt.
Und mittlerweile ist der Stürmer auch in Hessen angekommen. Mölders, der sich schnell als feste Größe im Frankfurter Sturm etabliert hat, schoss sowohl am vergangenen Wochenende als auch am 28. Spieltag das Siegtor für den FSV.
Auch deshalb können sich die Mainstädter wieder berechtigte Hoffnungen auf den Klassenerhalt machen. Nun kommt es zum Duell gegen den Tabellen-Fünfzehnten und direkten Tabellennachbarn Hansa Rostock.
Vor dem schweren Auswärtsspiel spricht Mölders mit bundesliga.de über die Begegnung, die Gründe für den Frankfurter Aufschwung und seine eigene Form. Zudem blickt er voraus auf die noch folgenden drei "Schicksalsspiele" des FSV.
bundesliga.de: Herr Mölders, gegen RWO feierte der FSV einen wichtigen Sieg. Woher nahm das Team die Moral und die Kraft, trotz fast 70-minütiger Unterzahl zu bestehen?
Sascha Mölders: Wir haben füreinander gekämpft, mussten viel Laufarbeit verrichten, das haben wir gut gemacht. Mit zehn Mann ist das natürlich schwer, aber bis auf den Schuss von Schmidtgal hatte Oberhausen keine Chance, in keiner Phase des Spiels bestand Gefahr für unser Tor.
bundesliga.de: Von den vergangenen elf Spielen verlor Frankfurt nur zwei - und die auch denkbar knapp. Wodurch zeichnet sich der FSV Ihrer Meinung nach derzeit aus?
Mölders: Das, was uns auch gegen Oberhausen stark gemacht hat. Wir treten als Team auf, arbeiten alle nach hinten und stehen in der Defensive stabil. Wenn wir neunzig Minuten lang aufmerksam sind und vorne unsere Chancen nutzen, kommt dabei meist ein gutes Ergebnis heraus.
bundesliga.de: Sie kamen erst Ende Januar zum FSV. Warum haben Sie sich trotz der schwierigen Situation, in der die Frankfurter sich befinden, für den Wechsel entschieden?
Mölders: Der FSV hat sich richtig um mich bemüht, das hat mir imponiert. Außerdem hat mich die Aufgabe gereizt. Nach den beiden 0:5-Niederlagen zum Rückrundenstart haben alle gesagt, ‚Frankfurt ist weg‘.
bundesliga.de: Am 28. und am 30. Spieltag haben Sie jeweils den Siegtreffer für Frankfurt erzielt. Sind Sie in der 2. Bundesliga angekommen?
Mölders: Ich denke schon, ich hatte ja in anderen Spielen auch schon meine Chancen und gegen Berlin und Oberhausen habe ich sie eben genutzt. Wichtiger ist aber, dass wir als Mannschaft diese Spiele gewonnen haben und die drei Punkte sichern konnten. Außerdem geht es auch um die Arbeit für die Mannschaft.
bundesliga.de: Nun kommt es zum Abstiegskrimi bei Hansa Rostock. Was wird ausschlaggebend für den Erfolg in diesem Spiel sein?
Mölders: Das wird ein sehr schweres Spiel. Aber wenn wir kompakt stehen, jeder für den anderen kämpft und wenn wir unbedingt punkten wollen, werden wir auch etwas Zählbares aus Rostock mitnehmen. Das ist unser Ziel, um dem Klassenerhalt wieder ein Stück näher zu kommen.
bundesliga.de: Es folgen dann noch das Spiel gegen Augsburg, in dem der FSV der klare Außenseiter ist, und die Duelle gegen die direkte Konkurrenz aus Ahlen und Koblenz. Frankfurt hat es also in den eigenen Händen, die Klasse zu halten. Gibt das Selbstvertrauen?
Mölders: Das ist natürlich eine förderliche Ausgangsposition, alles in eigener Hand zu haben. Nichtsdestotrotz werden das enorm schwierige Spiele werden, weil es für die Teams voraussichtlich noch um etwas geht oder sie befreit aufspielen können. Welche Situation mehr Kräfte freisetzt, wird man sehen. Wir geben auf jeden Fall alles, um auch in der nächsten Saison mit dem FSV Frankfurt in der 2. Bundesliga zu spielen.
Lesen Sie hier das komplette bundesliga.de-Interview mit Sascha Mölders.
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OBM
Virtuelle Bremer Favorit auf Platz 3
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| | Naldo (l.) ist der zweikampfstärkste Abwehrspieler im OBM |
Es ist fast schon eine schöne Tradition, dass Entscheidungen in der Bundesliga meistens auf den letzten Drücker fallen. In der aktuellen Saison hat sich das Rennen um den begehrten 3. Platz zu einem Dreikampf entwickelt: Bayer Leverkusen, Borussia Dortmund und Werder Bremen peilen alle die Qualifikationsspiele für die Champions League an.
Ganz schwer vorherzusagen, wer sich aus diesem Trio in der Bundesliga durchsetzen wird. Im Offiziellen Bundesliga Manager (OBM) fällt die Tendenz schon deutlicher aus. Die virtuellen Bremer hätten die besten Karten, gefolgt von Leverkusen und Dortmund.
Bremen ohne Schwachpunkt
Das Bremer OBM-Team kennt keinen Schwachpunkt. In allen Mannschaftsteilen rangieren Werders Spieler weit oben und sogar ganz oben. Tim Wiese spielt die bislang beste Saison aller virtuellen Keeper und kassiert nur etwa drei Gegentreffer in jeweils vier Partien.
Bayers René Adler (5. Platz) und Dortmunds Roman Weidenfeller (7.) lassen etwa vier Tore in jeweils fünf OBM-Spielen zu. Am 30. Spieltag schnitt allerdings Weidenfeller als Bester des Trios ab. Der BVB-Keeper spielte in 32, Wiese in 29 und Adler in 23 Prozent seiner Begegnungen zu Null.
Bollwerk Naldo und Mertesacker
In der Abwehr dominiert Bremen eindeutig. Naldo und Per Mertesacker sind die besten Zweikämpfer im OBM. Neven Subotic (BVB) belegt in der Saisonwertung Platz 6, Manuel Friedrich (Bayer) Platz 13. Und auch am 30. Spieltag standen die beiden Bremer wie eine Wand: Naldo erreichte die zweibesten, Mertesacker die viertbesten Zweikampfwerte. Ganz knapp gefolgt von Sami Hyypiä (Bayer / 5. Platz) und Subotic (8.).
Nur im Mittelfeld müssen die Bremer ihren direkten Konkurrenten den Vortritt lassen. Die beste Saison aus dem Kreis der Champions-League-Anwärter spielt Renato Augusto (4. Platz). Mesut Özil (Werder) steht auf Platz 11, Dortmunds Bester, Tamas Hajnal, auf Platz 17.
Kroos aktuell am besten
Der vergleichsweise Beste des abgelaufenen Spieltags war Toni Kroos (Bayer). Der Bald-Münchner schnitt insgesamt am siebtbesten ab, Nuri Sahin (BVB) am zehnt- und Özil am elftbesten.
In der Bundesliga gehören Stefan Kießling (Bayer), Lucas Barrios (BVB) und Claudio Pizarro (Werder) zu den Top-5 der Torschützenliste. Im OBM ist Pizarro der erfolgreichste der Saison, während Kießling der Beste des 30. Spieltags war.
Überragende Treffer-Quote bei Kießling
Pizarro trifft insgesamt in etwa 42 Prozent seiner OBM-Spiele. Kießling in 39 Prozent (Platz 6) und Mohamed Zidan als bester Dortmunder in 32 Prozent seiner Partien (Platz 25). Überragend die Trefferquote Kießlings am vergangenen Spieltag: Der Nationalstürmer schoss in 73 Prozent seiner Spiele ein Tor. Pizarro erreichte 58 Prozent (Platz 5), Barrios 45 Prozent (Platz 19).
Und auch in der Rangliste der meistgekauften Spieler heißt die Reihenfolge Werder vor Bayer vor Borussia. Özil rangiert als Zweiter ganz knapp und direkt vor Kroos, Hajnal als meistverpflichteter BVB-Akteur auf Platz 16.
Der OBM-Check der Kandidaten für Platz 3
Torhüter (Saisonverlauf)
1. Tim Wiese (Bremen)
5. René Adler (Leverkusen)
7. Roman Weidenfeller (Dortmund)
Torhüter (30. Spieltag)
2. Roman Weidenfeller (Dortmund)
7. Tim Wiese (Bremen)
17. René Adler (Leverkusen)
Abwehr (Saisonverlauf)
1. Naldo
2. Per Mertesacker
6. Neven Subotic
13. Manuel Friedrich
16. Sami Hyypiä
21. Felipe Santana
Abwehr (30. Spieltag)
2. Naldo
4. Per Mertesacker
5. Sami Hyypiä
8. Neven Subotic
9. Felipe Santana
18. Manuel Friedrich
Mittelfeld (Saisonverlauf)
4. Renato Augusto
11. Mesut Özil
12. Simon Rolfes
15. Torsten Frings
17. Tamas Hajnal
26. Kuba
Mittelfeld (30. Spieltag)
7. Toni Kroos
10. Nuri Sahin
11. Mesut Özil
13. Arturo Vidal
15. Torsten Frings
24. Kuba
Angriff (Saisonverlauf)
1. Claudio Pizarro
6. Stefan Kießling
25. Mohamed Zidan
Angriff (30. Spieltag)
1. Stefan Kießling
5. Claudio Pizarro
19. Lucas Barrios
Meistgekaufte Spieler
2. Mesut Özil (25.900)
3. Toni Kroos (25.387)
16. Tamas Hajnal (15.858)
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