Ausgabe 40 - 01.04.2010
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Spieler des Spieltags
"Adler" im Höhenflug
"Adler" im Höhenflug >
Nach jeder Runde in der Bundesliga stehen sie zur Wahl, die Spieler des Spieltags. Sie entscheiden, wem diese Ehre zuteil wird. Am 28. Spieltag erhielt Frankfurts Caio die meisten Stimmen. Der Spielgestalter der Eintracht hatte maßgeblichen Anteil am Sieg in Bochum. Mehr zum Spieler des Spieltags finden Sie hier.


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Bundesliga - 29. Spieltag
Vor fast genau einem Jahr eroberte Felix Magath mit einem 5:1-Sieg über den FC Bayern die Tabellenführung mit Wolfsburg. Am Saisonende wurde der VfL erstmals Deutscher Meister. Nun steht Magath wieder ganz oben. Mit dem FC Schalke 04. Und erwartet jenen FC Bayern. Das Pokal-Aus gegen die Münchner noch im Hinterkopf sinnen die "Königsblauen" auf Revanche und die Chance, als erste Elf in der laufenden Saison den Vorsprung auf Platz 2 auf mehr als drei Zähler auszubauen. Im Duell um Platz 4 spielt Dortmund gegen Bremen.

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"Jeder kleinste Fehler wird bestraft"

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Die Heimat des FC Bayern an der Säbener Straße: Trotz einer Größe von über 80.000 Quadratmetern, geht es doch immer recht familiär zu. Vor dem "Showdown" auf Schalke hat sich bundesliga.de bei Fans und ehemaligen Bayern-Ikonen umgehört.
"Wir trauen uns zuhause zu, jeden zu schlagen"

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Wenige Tage vor dem Spitzenspiel gegen den FC Bayern war Felix Magath in München zu Gast. Nach dem Weißwurstfrühstück ging es zurück nach Schalke. Dort herrscht angesichts der Tabellensituation große Euphorie. Und vor allem für Magath gibt es viel Lob.

Tabellenrechner
Wer macht das Rennen?
Wer macht das Rennen?

“Wer wird Deutscher Meister? Der FC Schalke 04, Bayern München oder doch Bayer Leverkusen? Und welche Abstiegskandidaten können doch noch die Klasse halten? Bochum, Nürnberg, Freiburg, Hannover oder doch Hertha?“ Diese Fragen können Sie jetzt problemlos beantworten - mit dem bundesliga.de-Tabellenrechner. Tippen Sie einfach die verbleibenden Spieltage und verfolgen Sie parallel dazu, wie sich die Ergebnisse auf die Tabelle auswirken. Viel Spaß beim Tippen! Hier geht's zum Tabellenrechner.


Tor des Spieltags
Fünf echte Volltreffer
Fünf echte Volltreffer

Fünf Treffer für die Galerie - Nach jedem Spieltag der Saison stellt bundesliga.de ab Montag 1 Uhr in der Nacht die fünf schönsten Treffer der vergangenen Spielrunde im Tor des Spieltags zur Wahl. Am 28. Spieltag überzeugten vor allem die Tore von Zoran Tosic, Edin Dzeko, Caio und Kevin Kuranyi, der gleich doppelt zur Wahl steht. Noch bis Freitag, 18:30 Uhr entscheiden Sie, wer das schönste Tor des 28. Spieltags geschossen hat. Hier geht es zur Wahl.


Editorial > Druckversion > Zum Index
Liebe Leserinnen und Leser,

nach dem Champions-League-Krimi gegen Manchester United wartet das nächste Spitzenspiel auf den FC Bayern. Wie schon im DFB-Pokal geht es zum FC Schalke 04. Nach dem Pokalspiel hatte ich gedacht, Schalke könne den Bayern kein Paroli bieten. Aber als ich die Schalker jetzt in Leverkusen gesehen habe, da haben sie meiner Meinung nach einen brillanten Fußball gespielt. Von der Disziplin her, von der Taktik her und auch von der Lauffreudigkeit her. Wenn die Bayern es wirklich schaffen sollten, auf Schalke zu gewinnen, dann werden sie auch Deutscher Meister.

Ganz wichtig wird für die Bayern sicherlich Arjen Robbens Rückkehr sein. Wenngleich sie gegen Manchester bewiesen haben, dass sie sehr wohl auch ohne ihn gut und erfolgreich spielen können. Aber ohne Arjen Robben wären sie nicht da, wo sie jetzt sind. Sowohl in der Champions League nicht, als auch in der Meisterschaft nicht und auch im DFB-Pokal nicht. Also mit Robben sind sie noch ein Stück besser.

Viele fragen sich jetzt natürlich, ob die Bayern noch genug Puste für diesen schweren Endspurt in allen drei Wettbewerben haben. Normalerweise sollte das aber kein Thema sein. Man kann das im Training ein bisschen auffangen. Aber durch die Reiserei wird das immer ein bisschen schwieriger. Ich gehe aber davon aus, dass die Mannschaft körperlich fit ist. Gegen Schalke sah es meiner Meinung nach sogar so aus, als ob sie noch ein wenig mehr drauf hätten. Das hat sich allerdings im Spiel gegen Stuttgart nicht mehr so gezeigt hat. Da waren sie ein bisschen müde gewesen.

Bei Schalke überrascht mich in dieser Saison vor allem, dass da Ruhe eingetreten ist. Der Felix Magath hat alles locker im Griff. Überhaupt kann man Magath gar nicht genug loben. Ich würde schon fast sagen, Magath spielt in einer anderen Kategorie als Bayerns Louis van Gaal. Denn van Gaal hatte seine letzten großen Erfolge schon vor einigen Jahren. Der Felix Magath hat sich seine Meriten in den vergangenen Jahren geholt.

Und nun hat er natürlich mit Schalke die besten Karten im Meisterschaftskampf. Sie können schon mit einem Unentschieden gegen die Bayern zufrieden sein. Dann würde ihr Vorsprung weiterhin zwei Punkte betragen. Wenn sie sogar gewinnen sollten, dann geht kein Weg mehr an Schalke vorbei. Nur wenn man gegen die Bayern spielt, wenn denen das Wasser bis zum Hals steht, dann sind diese am gefährlichsten. Ich hoffe nicht, dass das Spiel zwischen Schalke und den Bayern durch ein Glückstor entschieden wird. Ich hoffe, dass die bessere Mannschaft gewinnt.

Ihr

Udo Lattek



Udo Lattek ist einer der erfolgreichsten Vereinstrainer der Welt. Er trainierte den FC Bayern München, Borussia Mönchengladbach, Borussia Dortmund, den FC Schalke 04 und den FC Barcelona. 1974 gewann Lattek mit den Bayern die Champions League, fünf Jahre später mit Gladbach den UEFA-Cup. 1982 holte er mit Barcelona den Pokal der Pokalsieger. Lattek wurde acht Mal Deutscher Meister mit dem FC Bayern und Gladbach und gewann drei Mal den DFB-Pokal. In seiner letzten Saison als Coach rettete er 2000 Dortmund vorm Abstieg. Aktuell arbeitet Lattek unter anderem als Experte für das DSF.

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Bundesliga - 29. Spieltag
Kräftemessen um den Bundesliga-Thron

Kevin Kuranyi (l.) im Duell mit Franck Ribéry im Pokal-Halbfinale
Fast genau auf den Tag ein Jahr ist es her, da eroberte Felix Magath mit einem legendären 5:1-Sieg über den FC Bayern München die Tabellenführung der Bundesliga mit dem VfL Wolfsburg. Am Saisonende wurde die einstige graue Maus erstmals Deutscher Meister.

Nun steht Magath wieder ganz oben. Mit dem FC Schalke 04. Und erwartet jenen FC Bayern zum absoluten Highlight des 29. Spieltags auf Schalke. Das Pokal-Aus gegen die Münchner vor einer Woche noch im Hinterkopf sinnen die "Königsblauen" auf Revanche und die Chance, als erste Mannschaft in der laufenden Saison den Vorsprung auf Platz 2 auf mehr als drei Zähler auszubauen. Angesichts der Bilanz der jüngeren Vergangenheit ein schwieriges Vorhaben.

Im Dunstkreis der Titelkandidaten wartet ein zweiter Schwergewichtskampf. Borussia Dortmund empfängt Werder Bremen zum Duell um Platz 4. Die daheim zuletzt so defensivstarken Dortmunder treffen dabei auf offensivstarke Hanseaten.

Robbens Meisterstreich reichte

Erst vergangene Woche Mittwoch standen sich der FC Schalke 04 und der FC Bayern München in einem Pflichtspiel gegenüber. 1:0 siegten die Bayern dank Arjen Robbens grandiosem Solo in der Verlängerung und zogen somit ins Endspiel um den DFB-Pokal ein.

Vor allem in der ersten Halbzeit hätte seine Mannschaft "nicht mit dem nötigen Elan versucht, Bayern zu stören", resümierte "Knappen"-Trainer Felix Magath nach dem Aus und fügte hinzu. "Wir waren insgesamt zu ängstlich." Prompt präsentierte sich eine ganz andere Schalker Elf in Leverkusen und übernahm dank des gleichzeitigen Ausrutschers der Bayern gegen Stuttgart die Tabellenführung.

Bayern verspielten Führung

Im zweiten Anlauf will Schalke daheim gegen den Rekordmeister aber endlich jubeln. Leicht wird das jedoch nicht. Laut Statistikdatenbank auf bundesliga.de gewann der FC Bayern auf Schalke im Direktvergleich die vergangenen drei Pflichtspiele und ist dort seit fünf Partien unbesiegt (zwei Remis).

Dennoch läuft es in München derzeit eher eckig als rund. In der Bundesliga verlor die Mannschaft von Louis van Gaal erstmals seit November 2000 zwei Spiele in Folge, in denen sie 1:0 geführt hatte. Damals unterlagen die Bayern unter anderem auch auf Schalke (2:3).

Daheim eine "königsblaue" Macht

Die "Königsblauen" haben in der Bundesliga von den vergangenen 14 Begegnungen nur eine einzige verloren und sind vor heimischer Kulisse seit dem 18. September 2009 unbesiegt. Zuletzt gewannen sie in der Liga acht Mal hintereinander auf Schalke.

Garanten für den Erfolg der "Knappen" sind Magath und Kevin Kuranyi. Der Trainer wurde in den vergangenen fünf Spielzeiten drei Mal Meister. Zwei Mal davon mit dem FC Bayern, den er von 2004 bis Januar 2007 coachte. Dabei gewann er als erster Trainer eines Vereins das "Double-Double" (Meisterschaft und Pokalsieg in zwei aufeinanderfolgenden Spielzeiten).

Kuranyi in Topform - nur nicht gegen Bayern

Kuranyi führt mit 17 Treffern die Torjägerliste der Bundesliga an. Beim 2:0-Erfolg der "Knappen" gegen zuvor daheim ungeschlagene Leverkusener war er doppelt erfolgreich und überrundete somit Bayers Stefan Kießling (16), der allerdings gegen Schalke verletzungsbedingt fehlte. Es ist die achte Saison in Folge, in der Kuranyi zweistellig trifft und zudem seine bislang erfolgreichste. Nie zuvor traf er so oft in einer Spielzeit (maximal 15 Tore).

Doch gegen den FC Bayern tut er sich erfahrungsgemäß schwer. Zu seinen Stuttgarter Zeiten traf Kuranyi insgesamt zwei Mal gegen den Rekordmeister. Seit seinem Wechsel nach Gelsenkirchen im Sommer 2005 ist er allerdings noch ohne Tor gegen die Münchner.

Beide Seiten können auch defensiv

Ohne Tor - zumindest ohne Gegentor - ist etwas, mit dem sich Borussia Dortmund bestens auskennt. Sechs der vergangenen sieben Heimspiele gewann der BVB und blieb bei fünf dieser "Dreier" gänzlich ohne Gegentreffer.

Tore sind jedoch beinahe garantiert, wenn man gegen Werder Bremen spielt. Die Hanseaten absolvierten zuletzt vier Heimspiele in Folge innerhalb von anderthalb Wochen und es fielen 21 Treffer (13:8). Sie können aber auch anders. In den vergangenen fünf Pflichtspielen in der Fremde kassierte die Mannschaft von Thomas Schaaf lediglich vier Gegentore.

Alles, nur keine Punkteteilung

Der direkte Vergleich zwischen Dortmund und Bremen verspricht ein abwechslungsreiches Spiel. Laut Statistikdatenbank auf bundesliga.de endete keines der vergangenen acht Heimspiele der Borussen gegen Werder mit einer Punkteteilung. Fünf Mal siegte der BVB, drei Mal behielt Bremen die Oberhand.

Ganz besondere Erinnerungen werden die schwarz-gelben Anhänger noch an das Aufeinandertreffen beider Clubs in der Saison 2001/02 haben. Dortmund gewann 2:1 und holte damit seine sechste und bislang letzte Deutsche Meisterschaft. Sebastian Kehl sowie Dede auf BVB-Seite und Torsten Frings auf Bremer-Seite waren damals schon dabei. Der Bremer fehlt aufgrund einer Sperre jedoch in Dortmund.

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Bundesliga-Datenbank
Lenker, Denker und (Über)lebensversicherung
Ganz München hielt den Atem an, als Arjen Robben am vergangenen Samstag wenige Minuten vor Ende der Begegnung gegen den VfB Stuttgart sich plötzlich an den Oberschenkel griff und mit schmerzverzerrtem Gesicht zu Boden ging.

Zur Halbzeit war der niederländische Ballzauberer trotz Zwicken in der Wade eingewechselt worden. Ohne Robben hatte es dem Angriffsspiel der Münchner deutlich an Durchschlagskraft gefehlt. In 45 Minuten hatte er mehr Ballkontakte (32) als Miroslav Klose in 90 (26). Und auch als er nur noch über den Platz humpelte, suchten seine Mitspieler ihn und seine individuelle Klasse.

Es geht mit, aber eher selten ohne ihn

Schnell kam die Frage auf, ob der FC Bayern und der Erfolg des Vereins von Robben abhängig seien. bundesliga.de versuchte, dieser Frage auf den Grund zu gehen und kam zu einer klaren, wenngleich nicht eindeutigen Antwort: Ja und nein…

Denn dass es auch ohne den Nationalspieler der "Oranje" geht, bewiesen seine Mitspieler am Dienstag im Viertelfinal-Hinspiel der Champions-League gegen Manchester United eindrucksvoll. Mit Einsatz, Spielwitz und Kampfgeist machten die Bayern einen frühen Rückstand wett und schlugen den klaren Favoriten mit 2:1.

Retter auf Schalke

Trotzdem wäre Bayern-Trainer Louis van Gaal sicherlich nicht unglücklich, würde ihm sein Landsmann im Rückspiel wieder zur Verfügung stehen. Zuvor darf Robben auch gern ein weiteres Mal gegen den FC Schalke 04 seine individuelle Klasse unter Beweis stellen.

Wo wir beim Beweis für die Antwort "ja" auf die Frage der Unverzichtbarkeit Robbens sind. Schließlich haben die Bayern es dem 26-Jährigen zu verdanken, dass sie weiterhin von drei Titeln träumen können. War er es doch, der nach einem unwiderstehlichen Sololauf in der Verlängerung auf Schalke den 1:0-Siegtreffer im DFB-Pokal-Halbfinale erzielte.

Entscheidende Tore

Auch in der Champions League hat Robben viel dazu beigetragen, dass der FC Bayern überhaupt zu den besten acht Mannschaften der "Königsklasse" gehört. Denn es ist fraglich, ob München ohne das sensationelle Tor von Robben zum 2:3-Anschluss im Achtelfinal-Rückspiel in Florenz überhaupt das Viertelfinale erreicht hätte.

In der Bundesliga entschied er im Alleingang das Spiel gegen den SC Freiburg, in dem der FC Bayern bis zur Schlussviertelstunde mit 0:1 hinten lag und Robben mit einem "Doppelpack" die Partie drehte. Das entscheidende Tor erzielte er auch beim Auswärtsspiel in Bremen, bei dem er per Freistoß das 3:2-Siegtor schoss.

Robben, der Punktegarant

Auch wenn die Münchner die letzten beiden Bundesliga-Spiele, in denen Robben mitwirkte, verloren haben, ist die Bilanz mit dem holländischen Flügelflitzer deutlich besser: 14 von 19 Partien mit Robben gewannen die Bayern (74 Prozent), ohne ihn waren es nur zwei von neun (22 Prozent).

Zudem zeigte sich der FCB deutlich treffsicherer mit dem Niederländer und schoss im Schnitt 2,4 Tore pro Spiel. Ohne ihn waren es nur 1,1 Treffer pro Begegnung. Mit Robben auf dem Feld sammelten die Bayern im Schnitt einen Punkt mehr pro Spiel. Theoretisch hätten die Bayern also mit einem Robben in allen 28 Bundesliga-Partien neun Zähler mehr und würden damit deutlich vor der Konkurrenz an der Tabellenspitze liegen...

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Hamit Altintop
"Wir haben alles selbst in der Hand"

Hamit Altintop gehörte zu den besten Bayern gegen ManU
Hamit Altintop wurde wie sein Zwillingsbruder Halil in Gelsenkirchen geboren, ist im "Pott" aufgewachsen und absolvierte für den FC Schalke 04 seinen ersten Bundesliga-Einsatz. Am 2. August 2003 stand der Türke ausgerechnet im Derby gegen Borussia Dortmund in der Startformation und feierte mit zwei Treffern einen denkwürdigen Einstand.

Zur Saison 2007/08 wechselte Altintop zum deutschen Rekordmeister FC Bayern. Der schussgewaltige, lauf- und kampfstarke Mittelfeldspieler etablierte sich beim Club von der Säbener Straße, kam in drei Jahren allerdings auch verletzungsbedingt nur auf 47 Bundesliga-Einsätze.

Rückkehr an die alte Wirkungsstätte

Unter dem seit der aktuellen Spielzeit amtierenden Trainer Louis van Gaal hat der Stellenwert des türkischen Nationalspielers etwas gelitten, hinter Superstar Arjen Robben ist er oft nur zweite Wahl. Im Viertelfinal-Hinspiel in der Champions League gegen den englischen Meister Manchester United stand Altintop jedoch in der Startelf und überzeugte beim 2:1-Erfolg der Bayern mit einer starken Leistung.

Am Samstag tritt er nun mit den Münchenern zum zweiten Mal innerhalb von nicht mal zwei Wochen in der Gelsenkirchener Heimat zum Spitzenspiel gegen Tabellenführer Schalke 04 an.

Im Halbfinale des DFB-Pokals am 24. März konnten sich die Bayern nach Verlängerung knapp mit 1:0 durchsetzen. Bei zwei Punkten Rückstand in der Tabelle braucht der Rekordmeister möglichst einen erneuten Sieg in der Veltins-Arena, um den Abstand nicht noch größer werden zu lassen. "Wir werden es auch dieses Mal wieder schaffen", gibt sich Altintop im Interview mit bundesliga.de selbstbewusst.

bundesliga.de: Herr Altintop, erstmal Glückwunsch zum 2:1-Sieg in der Champions League gegen Manchester. Wie haben Sie die Partie gesehen?

Hamit Altintop: Das Spiel war extrem gut im Vergleich zu unseren Auftritten in den vergangenen Wochen. Wir waren sehr gut geordnet. Man hat gemerkt, dass wir als Einheit, als Mannschaft auf dem Platz standen.

bundesliga.de: Gibt Ihnen der Erfolg über die "Red Devils" zusätzliches Selbstvertrauen für die Aufgaben in der Bundesliga?

Altintop: Ja. Wir haben gegen ManU ein Zeichen gesetzt. Wenn wir mit unserer Leistung gegen Schalke am Samstag dort anknüpfen, wo wir gegen Manchester aufgehört haben, haben wir gute Chancen. Wir haben die Schalker schon im DFB-Pokal-Halbfinale bezwungen (1:0 nach Verlängerung, Anm. d. Red.). Das werden wir auch dieses Mal schaffen.

bundesliga.de: Sie sprechen die Partie gegen den Tabellenführer an. Rechnen Sie erneut mit Ihrem Einsatz?

Altintop: Ich hoffe es! Aber entscheidend ist, dass die Mannschaft erfolgreich ist. Mein Anspruch ist, immer zu spielen. Das habe ich gegen Manchester gezeigt - über das andere mache ich mir keine Gedanken. Ich konzentriere mich auf meine Leistung. Das mag egoistisch klingen, aber nur wenn ich meine Leistung bringe, kann ich der Mannschaft auch helfen.

bundesliga.de: Ist die Partie am Samstag auf Schalke ein vorweggenommenes Endspiel um die Schale?

Altintop: Wir haben alles selbst in der Hand. Klar hätte Schalke bei einem Sieg am Samstag fünf Punkte Vorsprung auf uns, daher ist die Partie schon eine Art Finale. Wichtig ist aber nur, dass wir unsere Arbeit erledigen.

bundesliga.de: Warum passiert Ihnen kein erneuter Ausrutscher wie bei den Niederlagen gegen Frankfurt und Stuttgart?

Altintop: Klar ist, dass wir uns nicht mehr so viele Fehler erlauben dürfen. Aber wir schauen nur nach vorne, nicht zurück. Im Endspurt müssen wir jetzt alles geben, die entscheidenden Akzente setzen und die Punkte einfahren. Nur so können wir unsere Ziele auch erreichen.

Lesen Sie hier das komplette bundesliga.de-Interview mit Hamit Altintop.

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Heiner Kördell
Die Schalker Sehnsucht nach der Schale
Getrennt durch einen der großen fünf Turmalin-Edelsteine, befindet sich oben auf der Deutschen Meisterschale die Gravur: 1958 FC Schalke. Es ist das Jahr der letzten von sieben deutschen Meisterschaften, die der FC Schalke 04 in seiner ruhmreichen und bewegten Fußballgeschichte errungen hat.

Einer, der die Meisterschale 1958 in den Händen gehalten hat, ist der heute 78-jährige Heinz "Heiner" Kördell. Fast 52 Jahre nach dem Titelgewinn hat sich bundesliga.de auf dem Schalker Vereinsgelände mit Kördell getroffen, um die legendären Tage im Mai 1958 noch mal lebendig werden zu lassen.

Berni Klodt trug die Schale

"Herr Kördell, wie fühlt sich die Deutsche Meisterschale an?" Die Augen des damaligen Halbstürmers blitzen, die Erinnerungen an das Endspiel gegen den Hamburger SV am 18. Mai 1958 vor über 80.000 Zuschauern in Hannover sind sofort da. "Alle Spieler hatten die Meisterschale nach der Übergabe auf dem Platz nur kurz in den Händen. Die meiste Zeit hat sie unser Kapitän Berni Klodt getragen. Mein Traum ist es, die Schale in ein paar Wochen noch mal aus kurzer Nähe zu sehen, um zu gucken, ob meine Fingerabdrücke noch drauf sind."

Der Weg zur Meisterschale war anders als zu heutigen Bundesliga-Zeiten, aber er war genauso so steinig und schwer. Die besten deutschen Clubs spielten in fünf Oberligen: Nord, Berlin, West, Südwest und Süd. Der FC Schalke stand im April 58 nach 30 Spielen als Westmeister fest und traf in einer Endrunde auf neutralen Plätzen auf Eintracht Braunschweig (Nord), TeBe Berlin und den Karlsruher SC (Süd).

Drei Tore gegen TeBe

"Wir waren keineswegs Favorit. Berni Klodt war unser einziger Nationalspieler. Wir Spieler kamen fast ausschließlich aus der nahen Umgebung von Schalke. Ich bin 1956 von der Spielvereinigung Röhlinghausen zu Schalke gewechselt", erzählt Kördell. Der Ortsteil von Wanne-Eickel liegt kaum mehr als fünf Kilometer von Schalke entfernt und trotzdem galt Kördell damals für manchen Schalker Fan als "Ausländer".

Die Endrunde läuft wie geschmiert, Schalke fertigt alle drei Gegner ab. Heiner Kördell, nach heutigen Maßstäben ein typischer Sechser mit Pferdelunge, schießt sogar drei Tore beim 9:0-Sieg gegen TeBe. Auch weil ihn sein Zimmerkollege Otto Laszig vorher richtig aufs Glatteis geführt hatte. Laszig wollte am Vorabend ein Gespräch des österreichischen Trainers Edi Frühwirth belauscht haben, nachdem Kördell aus der Mannschaft fliegen sollte, falls er kein Tor gegen Berlin mache. Eine Ente, wie sich nach dem Spiel herausstellen sollte…

Endspielsieg gegen den HSV

Der Hamburger SV gewann ebenfalls alle drei seiner Endrundenspiele und galt als großer Favorit im Endspiel von Hannover. "Der HSV hatte fünf Nationalspieler. Jupp Posipal, den Weltmeister von 1954 oder den jungen Uwe Seeler. Uns kannte doch niemand außer Berni Klodt. Als wir vor dem Endspiel in unseren Ausgehanzügen durch Hannover gingen, haben die Leute gefragt: Wer ist das denn und wer ist das da?", sagt Kördell.

Trotzdem: Das Finale sonntags wird zu einer klaren Sache für die im Durchschnitt 22,5 Jahre alte Schalker Elf. Zwei Tore von Berni Klodt bedeuten die 2:0-Halbzeitführung, die der Pfarrer Kohle zuhause auf Schalke in seiner Gemeinde St. Joseph den Gläubigen in der nachmittäglichen Andacht durchgibt. Manfred Kreuz schießt den schweren, regennassen Lederball schließlich kurz vor Schluss zum 3:0-Endstand ins HSV-Tor.

Wo war die Schale?

Es wird eine kurze Nacht für alle Schalker. Wer die wenigen Nachtstunden mit der Meisterschale verbringt, kann Kördell nicht beantworten. "Damals waren wir nicht so verrückt und haben uns nicht die Schale geschnappt, um sie mit ins Bett zu nehmen. Aber irgendjemand hat schon auf sie aufgepasst, denn am nächsten Tag auf der Rückfahrt war sie noch da."

Die Rückfahrt mit dem Sonderzug nach Gelsenkirchen wird zu einem unvergessenen Erlebnis für Kördell und seine Mitspieler. Eigentlich sollte der Zug Non-Stopp von Hannover nach Gelsenkirchen fahren. Aber schon beim ersten Zwischenstopp in Hamm stehen die ersten Gratulanten auf dem Bahnsteig. Und im Zug macht die Nachricht die Runde, dass es in Dortmund noch viel mehr sein sollen.

BVB gratuliert am Dortmunder Bahnhof

"Die Ankunft in Dortmund war ein absoluter Höhepunkt. Da stand die gesamte Dortmunder Mannschaft samt Trainer, die ja 1956 und `57 Deutscher Meister geworden ist, auf dem Bahnsteig, um uns zu gratulieren. Die haben uns Blumensträuße durch die Fenster gereicht und uns die Hände geschüttelt. Damals gab es zwar schon die Rivalität, aber wir Ruhrgebietsmannschaften haben uns geachtet und haben dem anderen die Titel gegönnt", meint Bergmannssohn Kördell.

Aber die Ankunft am Hauptbahnhof Gelsenkirchen stellt alles in den Schatten. Bahnsteig und Bahnhofsvorplatz sind schwarz von Menschen, ganz Gelsenkirchen und Umgebung muss am Montag, 19. Mai auf den Beinen sein. So wenig Kohle wie an diesem Tag soll in den ganzen Gelsenkirchener Zechen kein anderes Mal in den 50er Jahren abgebaut worden sein…

Triumphzug durch Gelsenkirchen

"Vom Bahnhof bis zur Vereinsgaststätte Tibulsky in der Glückaufkampfbahn sind wir mit Cabrios gefahren. Aber was heißt gefahren? Wir haben Stunden für die drei Kilometer gebraucht. Die ganze Strecke war ein einmaliger Triumphzug durch Menschenmengen, die die Polizei auf Pferden und Motorrädern kaum abhalten konnte." Es gibt Anekdoten, nach denen sich manche kräftige Bergleute unter die Pferde gestellt und sie mit den Schultern hochgedrückt haben sollen, um besser sehen zu können.

Kördells Blumenstrauß, den ihm BVB-Nationalspieler Alfred "Aki" Schmidt am Bahnsteig überreicht hatte, überlebt die Fahrt nicht. Bei "Tibulsky" kann Kördell seiner Freundin nur noch die nackten Stängel in die Hand drücken, die Blüten haben sich andere "gesichert".

So richtig realisieren Kördell und seine Mannschaftskameraden erst Tage später, was sie erreicht haben. Neben 1000 Mark Meisterprämie erhalten die Siegerelf von Hannover und Trainer Frühwirth einen Meisterring, den Kördell bis heute täglich trägt. "Ich habe damals auf viel verzichtet, um in der ersten Elf zu bleiben und um diesen Ring zu bekommen Dieser Ring gibt mir noch heute immer wieder Kraft und Mut, wenn es im Leben mal nicht so gut läuft."

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Interview > Druckversion > Zum Index
Norbert Meier
"Ich halte nichts für ausgeschlossen"

Norbert Meier führte Düsseldorf zurück in die 2. Bundesliga
Die Hoffnung an den Durchmarsch von der 3. Liga in die Bundesliga hat Fortuna Düsseldorf noch lange nicht aufgegeben. Daran ändert auch die Tatsache nichts, dass der Aufsteiger keines seiner vergangenen vier Spiele gewonnen hat.

Dies wird im Interview mit Norbert Meier bei bundesliga.de deutlich. Der Trainer der Fortuna glaubt weiter an die Sensation, solange sie rechnerisch möglich ist. Dazu muss aber am besten schon im nächsten Spiel ein "Dreier" her.

Jedoch empfangen die Düsseldorfer niemand geringeren als den Tabellen-Zweiten FC St. Pauli. Wie Meier seine Mannschaft gegen die beste Offensive der 2. Bundesliga einstellen will, verrät er im Interview ebenso wie seine Haltung zur anhaltenden Torflaute der Fortuna.

bundesliga.de: Herr Meier, beim KSC gab es ein 1:1 für Düsseldorf. War das eher ein Remis der unglücklichen Sorte?

Norbert Meier: Wir waren uns von vornherein bewusst, dass die Karlsruher über eine starke Mannschaft verfügen und wir uns vom aktuellen Tabellenplatz des KSC nicht täuschen lassen dürfen. Es war ein Remis, das aufgrund des Spielverlaufs in Ordnung ging.

bundesliga.de: Ihre Mannschaft hat seit vier Spielen nicht mehr gewonnen und schoss in diesem Zeitraum nur ein einziges Tor. Muss die Mannschaft im ersten Jahr 2. Bundesliga dem hohen Niveau der Liga schlussendlich Tribut zollen?

Meier: Man darf nicht vergessen, dass uns mit Ranisav Jovanovic momentan ein wichtiger Mann in unserer Offensive fehlt. Dass wir insgesamt noch etwas abgeklärter werden müssen, steht außer Frage. Aber diese Erfahrung wollen wir sammeln, um uns stetig zu verbessern.

bundesliga.de: Das Tor beim KSC schoss der eingewechselte Marcel Gaus. Ihre etatmäßigen Offensivkräfte haben weiter Ladehemmungen. Wie bauen Sie die Spieler auf?

Meier: Marcel Gaus ist eine Offensivkraft - insofern hat der Aufbau doch offensichtlich gefruchtet. Wir haben gute Spieler, die bewiesen haben, dass sie den entsprechenden Torinstinkt entwickeln können. Niemandem ist versagt, Tore zu schießen - daher haben sich in der Breite auch etliche Spieler im Laufe der Saison in die Torschützenliste eingetragen.

bundesliga.de: Nun kommt der FC St. Pauli nach Düsseldorf. Wie werden Sie Ihre Mannschaft auf die torgefährlichste Mannschaft der Liga einstellen?

Meier: Die Paulianer werden sicherlich alles daran setzen, die drei Punkte mitzunehmen - gerade, wo sie wieder auf einen direkten Aufstiegsplatz zurückgekehrt sind. Wir wissen um unsere Heimstärke und die großartige Unterstützung durch unsere Fans. Es wird sicherlich eine sehr spannende Partie.

bundesliga.de: Worauf muss Ihr Team gegen die "Kiezicker" besonders achten?

Meier: Wir werden alle unsere Stärken abrufen müssen, werden sehr konzentriert und diszipliniert in die Partie gehen müssen. Dass wir uns dabei nicht verstecken zu brauchen, haben wir im Hinspiel gesehen, das bekanntlich sehr, sehr knapp ausgegangen ist.

bundesliga.de: Die Fortuna liegt auf einem starken 4. Platz - sieben Punkte hinter dem Relegationsplatz. Ist der Sprung dorthin noch möglich?

Meier: Ich beschäftige mich bereits so lange mit dem Thema Fußball, habe so viele Dinge schon erlebt, dass ich nichts für ausgeschlossen halte, was rechnerisch nicht noch möglich ist.

Lesen Sie hier das komplette bundesliga.de-Interview mit Norbert Meier.

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Bundesliga
Grenzenlos aktiv - grenzenlos erfolgreich
Es war der perfekte Abschluss der Aktionswoche "Kids-Clubs - grenzenlos aktiv". Und besser hätte das Motto beim großen Fußballturnier am Mittwochnachmittag in einer Leverkusener Soccer-Halle wohl nicht umgesetzt werden können.

Denn die jeweils zehn Kinder der teilnehmenden acht Westvereine Alemannia Aachen, VfL Bochum, Borussia Dortmund, Fortuna Düsseldorf, 1. FC Köln, Preußen Münster, FC Schalke 04 und Bayer 04 traten in bunt gemischten Mannschaften gegeneinander an.

Kids schossen 232 Tore

So standen in jeder der acht Mannschaften, die nach den Kapitänen der Clubs benannt wurden, mindestens ein Mädchen oder Junge aus jedem Verein. Daher fiel das Kennenlernen und Miteinander der Acht- bis Zehnjährigen viel leichter, der sportliche Erfolg war bei allem Ehrgeiz nur zweitrangig.

Am Ende schossen die Kids insgesamt 232 Tore, Gewinner wurde das Team Youssef Mohamad (1. FC Köln), vor Team Heiko Westermann (FC Schalke) und dem Team Rino Capretti (Preußen Münster).

Siegerehrung mit Bayer-Profi Michal Kadlec

Die Siegerehrung mit Medaillen und Urkunden inmitten aller Vereinsmaskottchen nahm Bayer 04-Profi Michal Kadlec vor. Den tschechischen Nationalspieler begeistert die Einrichtung der unterschiedlichen Kids-Clubs. "Das ist eine super Idee. Es ist die beste Voraussetzung dafür, dass sich die Fans später respektieren. Und nicht nur die Kinder, sondern auch ihre Eltern."

Marc Jansen, Teamleiter Mitgliedschaften bei Bayer 04, freute sich über den reibungslosen Ablauf des Turniers. "Solche Begegnungen von Kindern mit anderen Kindern aus eigentlich rivalisierenden Clubs bauen am leichtesten Vorurteile ab. Die Kinder merken, dass der andere ja ganz ähnlich ist wie man selbst und dass es sehr gut miteinander geht."

Zur rundum gelungenen Organisation trugen auch vier U19-Spieler von Bayer 04 bei, die das Turnier als Schiedsrichter leiteten. Letzter Höhepunkt des Tages war das gemeinsame Abendessen im Lindner Hotel in der BayArena, ehe alle Gastvereine die Heimreise antraten.

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OBM
Meistcheck: Keine Dominanz der virtuellen Bayern

Philipp Lahm (l.) gehört zu den zuverlässigsten OBM-Profis
Der FC Bayern München ist der letzte aus dem Trio mit Schalke und Leverkusen, der sich dem OBM-Meistercheck unterziehen muss. Der deutsche Rekordmeister dominiert in dieser Saison keineswegs souverän die Bundesliga und auch im Offiziellen Bundesliga Manager haben die Bayern zu kämpfen. In keinem Mannschaftsteil sind die Münchner das Maß aller Dinge.

Seit dem Karriereende von Oliver Kahn hat der FC Bayern zwar kein Torhüterproblem. Doch die höchsten Ansprüche erfüllen Michael Rensing und Jörg Butt nicht, auch wenn der 35-jährige Butt eine gute Bundesliga-Saison spielt. Im OBM findet sich Butt im Feld vieler starker Keeper erst auf Platz 15 wieder.

Butt mit aufsteigender Form

Virtuell beendet Butt nur etwa jede siebte Partie zu Null. Bremens Tim Wiese, die Nummer 1 des OBM, spielt jede vierte Partie zu Null. Am 28. Spieltag zeigte sich Butt in sehr guter Form und hielt sein Tor ebenfalls in jedem vierten OBM-Spiel sauber.

Erst 26 Gegentore haben die Bayern in der Bundesliga zugelassen, nur der FC Schalke (22) verteidigt besser. Allerdings zeigte sich die Bayern-Abwehr nicht immer souverän und sattelfest. Im OBM ist Philipp Lahm der zweikampfstärkste Münchner, es folgen Daniel van Buyten und Martin Demichelis.

Lahm der Zweitbeste

Lahms 63,27 Prozent gewonnener Zweikämpfe reichen für Platz 10 unter allen Abwehrspielern, van Buyten (62,61) und Demichelis (62,02) belegen die Plätze 12 und 17. Am vergangenen Spieltag erreichte Lahm aber den zweitbesten Wert (64,41), dafür fiel van Buyten mit 60,69 Prozent auf Platz 22 ab.

Das Mittelfeld könnte das absolute Paradestück des FC Bayern im OBM sein; wenn nicht Franck Ribery mit dauernden Verletzungsproblemen zu kämpfen hätte und Arjen Robben schon beim Bundesliga-Start für die Bayern gespielt hätte. Ribery schafft es trotzdem in der Gesamtwertung auf Platz 5, Anatoliy Tymoshchuk belegt sogar den dritten Rang.

Gomez trifft am besten für FCB

Allerdings konnte der Ukrainer seine Vorschusslorbeeren auch nicht im OBM bestätigen und baute mehr und mehr ab. Platz 29 in der Auswertung des 28. Spieltags sagt alles. Dagegen glänzte Arjen Robben am selben Spieltag mit den drittbesten Werten aller Mittelfeldspieler, Bastian Schweinsteiger war der Zehntbeste.

Mario Gomez heißt der aktuell erfolgreichste Münchner Stürmer: zehn Tore in der Bundesliga und Torschütze in etwa jeder zweiten OBM-Partie. Damit schafft es Gomez im Saisonverlauf auf Platz 5. Zweitbester Bayern-Stürmer ist Ivica Olic auf Platz 13.

Ribery der meistgekaufte Bayern-Star

Der verletzte Gomez konnte am 28.Spieltag nicht an- und eingreifen, so dass Miroslav Klose das beste Ergebnis für den FCB herausholte. Klose belegte mit einer Trefferquote von 49 Prozent den 13. Rang, Olic folgte mit 46 Prozent direkt dahinter. Zum Vergleich: Der Tagesbeste Edin Dzeko (VfL Wolfsburg) erreichte eine Quote von 69 Prozent.

In den Top Ten der meistgekauften Spieler tauchen zwei Profis des Rekordmeisters auf. Franck Ribery ist bislang 18.485 OBMlern eine Verpflichtung wert gewesen, Thomas Müller steht bei 17.904 Teams im Kader.

Defensive spricht für Schalke

Legt man die Werte des OBM vor den entscheidenden Wochen der Saison zu Grunde, so spricht auch virtuell alles für ein ganz knappes Kopf-an-Kopf-Rennen an der Tabellenspitze. Weder Schalke noch Bayern noch Leverkusen haben sich einen größeren virtuellen Vorsprung gegenüber den Konkurrenten erarbeiten können.

Sollte sich aber wieder die Fußball-Weisheit bewahrheiten, dass die Defensive Meisterschaften gewinnt, so könnte die bärenstarke Schalker OBM-Hintermannschaft den Ausschlag für S04 geben!

Der große OBM-Check des FC Bayern München
Torhüter (Saisonverlauf)
15. Jörg Butt

Torhüter (28. Spieltag)
11. Jörg Butt

Abwehr (Saisonverlauf)
10. Philipp Lahm
12. Daniel van Buyten
17. Martin Demichelis
67. Holger Badstuber

Abwehr (28. Spieltag)
2. Philipp Lahm
22. Daniel van Buyten
28. Holger Badstuber
91. Diego Contento

Mittelfeld (Saisonverlauf)
3. Anatoliy Tymoshchuk
5. Franck Ribery
19. Bastian Schweinsteiger

Mittelfeld (28. Spieltag)
3. Arjen Robben
10. Bastian Schweinsteiger
20. Mark van Bommel

Angriff (Saisonverlauf)
5. Mario Gomez
13. Ivica Olic

Angriff (28. Spieltag)
13. Miroslav Klose
14. Ivica Olic

Meistgekaufte Spieler
7. Franck Ribery (18.485)
9. Thomas Müller (17.904)
13. Michael Rensing (16.723)

Termine
Der 29. Spieltag im Live-Ticker von bundesliga.de

2. Bundesliga, 29. Spieltag (ab 12:45 Uhr im bundesliga.de-Live-Ticker)

1. FC Union Berlin - Karlsruher SC
Rot Weiss Ahlen - MSV Duisburg

Bundesliga, 29. Spieltag (ab 15 Uhr im bundesliga.de-Live-Ticker)

FC Schalke 04 - FC Bayern München
Eintracht Frankfurt - Bayer 04 Leverkusen
Borussia Dortmund - Werder Bremen
SC Freiburg - VfL Bochum 1848
VfB Stuttgart - Borussia Mönchengladbach
1. FC Nürnberg - 1. FSV Mainz 05

Bundesliga, 29. Spieltag (ab 18 Uhr im bundesliga.de-Live-Ticker)

1. FC Köln - Hertha BSC


2. Bundesliga, 29. Spieltag (ab 13:15 Uhr im bundesliga.de-Live-Ticker)

TSV München von 1860 - FC Energie Cottbus
F.C. Hansa Rostock - Alemannia Aachen
FC Augsburg - SpVgg Greuther Fürth
Rot-Weiß Oberhausen - 1. FC Kaiserslautern
DSC Arminia Bielefeld - FSV Frankfurt
TuS Koblenz - SC Paderborn 07

Bundesliga, 29. Spieltag (ab 15 Uhr im bundesliga.de-Live-Ticker)

VfL Wolfsburg - 1899 Hoffenheim

Bundesliga, 29. Spieltag (ab 17 Uhr im bundesliga.de-Live-Ticker)

Hamburger SV - Hannover 96





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