| Spieler des Spieltags |

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Gut geölte Tormaschine >
Nach jeder Runde in der Bundesliga stehen sie zur Wahl, die Spieler des Spieltags. Sie entscheiden, wem diese Ehre zuteil wird. Am 27. Spieltag setzte sich Lucas Barrios durch. Dortmunds Angreifer traf beim deutlichen BVB-Sieg gegen Leverkusen doppelt. Mehr zum Spieler des Spieltags finden Sie hier.
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Bewegte Bundesliga
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Bundesliga - 28. Spieltag
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Drei Teams, ein Traum. Deutscher Meister 2009/10 werden. Der FC Bayern, Schalke 04 und Leverkusen liefern sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Jeder Sieg, jeder Ausrutscher kann eine Lücke aufreißen oder aber das Gefüge an der Spitze auf den Kopf stellen. An den kommenden drei Spieltagen stehen sich die Schwergewichte in den direkten Vergleichen gegenüber. Den Anfang macht das Duell Leverkusen gegen Schalke. Bayern trifft erst am 29. und 30. Spieltag auf die Konkurrenten, kann sich aber keineswegs ausruhen.
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Bayrische Elite gegen schwäbische Höhenflieger
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Nach einer schwachen Hinrunde ist Stuttgart nun die zweitbeste Mannschaft der Rückrunde und kann wieder vom europäischen Wettbewerb träumen. Besser spielen 2010 nur die Bayern. Doch auch vor dem direkten Duell gibt dich der VfB kämpferisch.
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Duell der Gemeinsamkeiten
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Leverkusen und Schalke sind sich ähnlicher, als man denkt. Beide hatte vor Saisonstart keiner auf der Rechnung. Beide Teams werden von echten "Trainerfüchsen" geführt. Beide Teams bauen auf einen Torjäger "Made in Germany" und auf junge, talentierte Torhüter.
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| Tippspiel |

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Frankfurter Doppelpack
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| Tor des Spieltags |

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Fünf echte Volltreffer
Fünf Treffer für die Galerie - Nach jedem Spieltag der Saison stellt bundesliga.de ab Montag 1 Uhr in der Nacht die fünf schönsten Treffer der vergangenen Spielrunde im Tor des Spieltags zur Wahl. Am 27. Spieltag überzeugten vor allem die Tore von Maniche, Claudio Pizarro, Ruud van Nistelrooy, Martin Fenin und Lucas Barrios. Noch bis Freitag, 18:30 Uhr entscheiden Sie, wer das schönste Tor des 27. Spieltags geschossen hat. Hier geht es zur Wahl.
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| | Thomas Berthold |
Liebe Leserinnen und Leser,
an den kommenden drei Spieltagen treten Bayern, Schalke und Leverkusen in direkten Duellen gegeneinander an. Die Mannschaften, die sich in diesen drei Wochen durchsetzen, die haben auf jeden Fall einen großen psychischen Vorteil im Saisonendspurt. Wer jetzt die "Big Points" macht, der wird am Ende auch Deutscher Meister werden.
Leverkusen hat den Vorteil, dass sie keine englischen Wochen spielen müssen wie der FC Bayern, der ja auch noch Manchester United in der Champions League vor der Brust hat. Leverkusen kann sich voll auf die Meisterschaft konzentrieren. Die Mannschaft ist komplett ausgeruht. Das ist schon etwas anderes, als immer mittwochs und samstags spielen zu müssen. Und zuhause sind sie in dieser Saison ohnehin sehr stark. Ich kann mir schon vorstellen, dass Leverkusen jetzt zuhause gegen Schalke einen "Dreier" hinlegt. Man darf ja auch nicht vergessen, dass das Pokalspiel die Schalker Kraft gekostet hat. Bei solch einer jungen Mannschaft wie Schalke wird es kräftemäßig bei solch einer langen Saison, bei dem Tempo und auf dem hohen Niveau irgendwann einfach einen Einbruch geben.
Die Bayern mussten in den vergangenen Wochen immer wieder Kritik einstecken. Ich denke aber, dass es bei einer Mannschaft, die das ganze Jahr über drei Wettbewerbe zu bestreiten hat, auch Höhen und Tiefen und ein paar Verletzte gibt, die man nicht kompensieren kann. Man sieht bei den Bayern, dass Arjen Robben und Franck Ribéry eine entscheidende Rolle spielen. Das hat Robben am Mittwoch gegen Schalke ja wieder bewiesen. Wenn die beiden fit sind, dann haben die Bayern Optionen, die das Team schwer ausrechenbar macht. Und diese Qualität haben die beiden Konkurrenten eben nicht. Das muss man ganz klar sagen. Sind die beiden nicht mit im Spiel, tun sich auch die Bayern schwer. In der Meisterschaft haben sie natürlich die besten Karten. Sie sind Tabellenführer und können aus eigener Kraft Deutscher Meister werden.
Gegen Stuttgart werden sie sich aber keineswegs ausruhen können. Es ist ein Derby. Da gibt es nichts zu verschenken. Zudem haben auch die Bayern am Mittwoch auf Schalke Kraft gelassen. Das Spiel ging in die Verlängerung und war anstrengend. Am Samstag wird sich zeigen, inwieweit die Bayern physisch und psychisch präsent sind. Ich kann mir nicht vorstellen, dass der VfB dort trotz der negativen Bilanz hinfährt, um mit leeren Händen heimzufahren.
Stuttgart ist ja seit Wochen in bestechender Form. Aufgrund des Spielerkaders habe ich der Mannschaft schon zugetraut, dass man einen Sprung nach oben macht. Im Laufe einer Saison kann aber viel passieren. Wenn man dann eine Serie hinlegt, geht es auch schon mal schnell bergauf. Aber wenn man dann verliert und die Konkurrenz nicht mitspielt, dann bleibt der Punkteabstand bestehen. Der VfB muss ja sieben Punkte aufholen und es werden ja immer weniger Spiele. Da wird die Luft immer dünner.
Ihr
Thomas Berthold
Thomas Berthold bestritt in der Bundesliga 332 Spiele für Eintracht Frankfurt, den FC Bayern München und den VfB Stuttgart. Auslandserfahrung sammelte er in der italienischen Serie A bei Hellas Verona und dem AS Rom (114 Partien). Der 62-malige deutsche Nationalspieler feierte mit dem WM-Titel 1990 seinen größten Erfolg, außerdem wurde er in seiner Karriere DFB-Pokalsieger und italienischer Pokalsieger. Nach dem Ende seiner aktiven Laufbahn war er unter anderem Manager bei Fortuna Düsseldorf.
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Bundesliga - 28. Spieltag
Auftakt der "Goliath-Festspiele"
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| | Auf Eren Derdiyok (r.) wird es gegen Schalke besonders ankommen |
Drei Mannschaften, ein Traum. Deutscher Meister 2009/10 werden. Der FC Bayern München, der FC Schalke 04 und Bayer Leverkusen liefern sich ein erbittertes Kopf-an-Kopf-Rennen um den Platz an der Sonne der Bundesliga-Tabelle. Jeder Sieg, jeder Ausrutscher kann eine Lücke aufreißen oder aber das Gefüge an der Spitze auf den Kopf stellen.
An den kommenden drei Spieltagen stehen sich die drei Schwergewichte dieser Saison in den direkten Duellen gegenüber. Den Anfang macht das Aufeinandertreffen der beiden Verfolger. Leverkusen empfängt die zwei Punkte besser gestellten Schalker. Daheim noch unbesiegt baut die "Werkself" zudem auf die beeindruckende Bilanz gegen "Königsblau".
Der FC Bayern muss zwar erst am 29. und 30. Spieltag in Gelsenkirchen und Leverkusen antreten, doch zurücklehnen und entspannen kann der Rekordmeister dennoch nicht. Mit dem VfB Stuttgart kommt die zweitbeste Mannschaft der Rückrunde nach München.
Erst vier Schalker Siege in Leverkusen
Der Zweitplatzierte zu Gast beim Drittplatzierten. Es klingt wie ein Duell auf Augenhöhe, wenn am Samstagabend Leverkusen und Schalke im Direktvergleich aufeinandertreffen. Doch ein Blick auf die Statistikdatenbank von bundesliga.de verdeutlicht, dass es eigentlich David zu Gast bei Goliath lauten müsste.
Schalke gewann erst vier Mal in Leverkusen. 15 Mal hatten die "Königsblauen" bereits das Nachsehen gegen Bayer und immerhin sechs Mal teilten sich beide Seiten die Punkte. Alle vier Schalker Auswärtssiege kamen zwischen März 2001 und November 2004.
Elf Tore blieben in Erinnerung
Leverkusen verlor keines der vergangenen sieben Bundesliga-Spiele gegen Schalke (fünf Siege, zwei Remis). Die vergangenen vier Siege feierte Bayer dabei jeweils mit nur einem Tor Unterschied. Den bislang letzten Schalker Sieg erlebten die Fans der "Knappen" am 21. Spieltag der Saison 2005/06. Damals siegte Schalke vor heimischer Kulisse in einem Offensivfeuerwerk mit 7:4.
Tore sind auch am Samstagabend nicht ausgeschlossen, wenngleich elf an der Zahl womöglich ein wenig viel anmuten und Leverkusen auf Goalgetter Stefan Kießling verzichten muss (Muskelfaserriss). Doch immerhin ist einer seiner ärgsten Verfolger im Rennen um die Torjägerkanone mit dabei.
Torjägerduell
Kevin Kuranyi traf bislang 15 Mal in dieser Spielzeit und könnte am Samstag auf Bayers Stefan Kießling (16) aufschließen. Die Schalker Lebensversicherung netzte in der zweiten Saisonhälfte schon sieben Mal ein. Kuranyi traf in vier der vergangenen fünf Spiele gegen Leverkusen. Bayer wird Kießling schmerzlich vermissen, traf er doch immerhin drei Mal in den vergangenen sechs Duellen mit den "Knappen".
Leverkusen musste in zwei der vergangenen drei Partien zwar erstmals in dieser Saison den Geschmack einer Niederlage kosten, doch Bayer ist daheim weiter ungeschlagen. Die "Werkself" gewann sieben der vergangenen acht Heimpartien (ein Remis) und stellt neben der besten Heimoffensive auch die zweitbeste Heimdefensive der Bundesliga.
Duell der Rückrundenbesten
Mehr Punkte im heimischen "Wohnzimmer" als die Mannschaft von Jupp Heynckes (33) holte in dieser Saison nur der FC Bayern München (34). Der Rekordmeister gewann die vergangenen sieben Begegnungen in der Allianz Arena und erzielte dabei starke 18 Tore.
Zudem sind die Bayern mit 23 Zählern die beste Mannschaft der Rückrunde - dicht gefolgt vom VfB Stuttgart. Die Schwaben sammelten bislang 22 Punkte seit dem Jahreswechsel und kletterten unter Christian Gross von Platz 16 auf Rang 7.
Bayrische Dominanz gegen den VfB
Doch auch Stuttgart wird es nicht leicht haben in der Münchner Festung. Dies belegt der Direktvergleich zwischen dem FC Bayern und dem VfB in der Statistikdatenbank auf bundesliga.de.
28 Mal gingen die Stuttgarter an der Isar als Verlierer vom Platz. Erst vier Mal gewann der VfB in München (bei zehn Remis). Seit neun Bundesliga-Heimspielen sind die Münchner gegen den VfB ungeschlagen (acht Siege).
Der bislang letzte Sieg in München gelang Stuttgart im September 1999. Das "goldene Tor" schoss Krassimir Balakov per Strafstoß. Nur einmal in ihren vergangenen elf Gastspielen in München schossen die Schwaben mehr als ein Tor. Gewonnen haben sie jene Partie aber dennoch nicht (2:2 am 17. Spieltag der Saison 2004/05).
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Bundesliga-Datenbank
"Große" Triumphe als gutes Meister-Omen
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| | Das Objekt der Begierde ist für drei Teams zum Greifen nah |
Im Laufe der Rückrunde hat sich ein Dreikampf um die Deutsche Meisterschaft entwickelt. Der FC Bayern München, der FC Schalke 04 und Bayer Leverkusen kämpfen um den Titel. Die drei direkten Duelle zwischen diesen Clubs in der zweiten Saisonhälfte stehen allesamt noch aus - und zwar an den kommenden drei Spieltagen. Das erste davon findet am Samstag statt, wenn Leverkusen Schalke empfängt.
Doch sind es tatsächlich die Duelle gegen die direkten Konkurrenten, die über die Meisterschaft entscheiden? Oder kommt es doch eher darauf an, gegen die schlechter platzierten Teams zu punkten? bundesliga.de hat die vergangenen zehn Spielzeiten unter die Lupe genommen.
Dabei wurden die Punktezahlen der jeweils drei besten Teams einer Saison aus den acht Partien gegen die Mannschaften, die auf den Plätzen 1 bis 5 landeten, der Ausbeute dieser Teams aus den
Acht Spielen gegen die Clubs, die die Saison auf den Plätzen 15 bis 18 beendeten, gegenübergestellt.
Die Top-Duelle machen den größeren Unterschied
Über die vergangenen zehn Jahre betrachtet, holte der Meister gegen die direkten Konkurrenten (Platz 1 bis 5) im Schnitt 1,4 Punkte mehr pro Saison als der Zweitplatzierte (13,5 Punkte pro Saison gegenüber 12,1 Punkten). In den Spielen gegen die vier schwächsten Mannschaften waren es im Schnitt nur 0,4 Punkte mehr pro Saison als beim Vizemeister (19,4 gegenüber 19,0 Punkten). Die direkten Duelle sind also meist von größerer Bedeutung als die Partien gegen die Abstiegskandidaten.
Besonders prägnant war dies in den vergangenen drei Spielzeiten. Von den drei Top-Teams der Tabelle war der Meister jeweils die Mannschaft mit den meisten Punkten gegen die fünf bestplatzierten Vereine. Dagegen holte der Titelgewinner verglichen mit seinen beiden Verfolgern in keiner der vergangenen vier Spielzeiten die meisten Zähler gegen die Teams auf den Plätzen 15 bis 18.
Kein Sieger in direkten Vergleichen
In der laufenden Saison gab es in den direkten Duellen zwischen den drei Titelanwärtern noch keinen einzigen Sieg - alle drei Vergleiche zwischen Bayern, Schalke und Leverkusen in der Hinrunde endeten unentschieden.
Der FC Schalke 04 könnte sich in der Endabrechnung noch über die Duelle gegen "kleine” Gegner ärgern. So gelang zum Beispiel in den beiden Duellen gegen Freiburg nur ein Punkt und kein einziges Tor (0:1 zu Hause, 0:0 auswärts).
Doch auch Bayern und Leverkusen ließen in der Rückrunde schon fest eingeplante Punkte liegen: Der Rekordmeister kam in Nürnberg und Köln (jeweils 1:1) nicht über ein Remis hinaus, zuletzt verlor er in Frankfurt sogar mit 1:2. Leverkusen kassierte die erste Saisonpleite bei Kellerkind Nürnberg (2:3) und hatte beim 0:0 zu Hause gegen Lokalrivale Köln sicher auch mehr eingeplant.
Zahlenspiele der vergangenen zehn Jahre:
2006/07 verdankte der VfB Stuttgart den Gewinn der Meisterschaft dem Erfolg in den direkten Duellen - drei der vier Duelle gegen die Verfolger Schalke und Bremen wurden damals gewonnen (eine Niederlage). Da nützte es Vizemeister Schalke auch nichts, in den 16 Partien gegen die letzten Acht der Tabelle ungeschlagen geblieben zu sein (13 Siege, drei Remis).
2002/03 dominierte der FC Bayern die direkte Konkurrenz. Von den acht Spielen gegen die Teams auf den Plätzen 2 bis 5 gewann der Rekordmeister sechs (ein Remis, eine Niederlage). Am Ende wurde München mit 16 Punkten Vorsprung auf Verfolger Stuttgart Deutscher Meister.
2000/01 scheiterten die "Knappen" nicht nur dank Patrik Anderssons Last-Second-Tor, sondern vor allem am Unvermögen gegen die schwächeren Teams. Schalke dominierte die direkte Konkurrenz und holte in den vier Auswärtsspielen gegen Bayern (1.), Dortmund (3.), Leverkusen (4.) und Hertha (5.) die volle Punktzahl (zwölf) - bei sagenhaften 14:1 Toren. Doch das reichte nicht zum Titel. Denn in den 13 Auswärtsspielen bei den schwächeren Teams gelangen den Schalkern nur zwei "Dreier" (vier Remis, sieben Niederlagen).
1999/2000 war die Saison, in der der FC Bayern am letzten Spieltag Leverkusen noch überholte. Bayer blamierte sich mit 0:2 in Unterhaching. Damals gewann Meister Bayern nur eines der sechs Spiele gegen die drei Verfolger-Teams (zwei Remis, drei Niederlagen). Den Titel verdankte der Rekordmeister den Partien gegen die schwächeren Teams. In den 20 Spielen gegen die Clubs auf den Plätzen 9 bis 18 blieben die Münchner ungeschlagen (18 Siege, zwei Remis).
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Sami Hyypiä
"Haben noch andere Aufgaben vor der Brust"
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| | Bei allen 26 Einsätzen spielte Sami Hyypiä (r.) von Beginn an |
Er ist der Fels in der Brandung. Er ist der Ruhepol, den die junge Mannschaft von Bayer Leverkusen gesucht und schlussendlich auch gefunden hat. Er ist der erfahrene Profi, auf den im Schlussspurt um die Deutsche Meisterschaft so viel ankommen wird. Die Rede ist von Sami Hyypiä, dem Abwehrchef des Tabellen-Dritten.
26 Mal stand der Finne in dieser Bundesliga-Saison in der Startelf der Leverkusener, fehlte nur einmal wegen einer Gelb-Sperre. In 25 dieser Partien war er vom Anpfiff bis zum Abpfiff auf dem Rasen. Der "Dauerbrenner", der mit Liverpool die "Königsklasse" gewann und im Sommer an den Rhein wechselte, spricht mit bundesliga.de über die deutliche Niederlage der "Werkself" in Dortmund.
Weiterhin schaut er voraus auf das Verfolgerduell gegen den FC Schalke 04. Hyypiä erklärt zudem, welchen Spaß er an seiner Führungsrolle in Leverkusen hat, und was ihn mit Punkrock-Ikone Campino verbindet.
bundesliga.de: Herr Hyypiä, auf den großartigen Auftritt gegen den HSV folgte ein 0:3 bei Borussia Dortmund. Warum hatte Bayer das Nachsehen gegen den BVB?
Sami Hyypiä: Wir haben es in der ersten Spielhälfte versäumt, aus unserer Überlegenheit Tore zu machen. Als wir dann das 0:1 kassiert haben, ging unsere Ordnung verloren. Wir haben dumme Fehler produziert und es Dortmund damit leicht gemacht.
bundesliga.de: Jetzt werden natürlich schnell Stimmen laut, die Bayer einen Einbruch wie in früheren Jahren voraussagen. Sie mussten in Liverpool sicher noch mit ganz anderen Drucksituationen umgehen. Wie gehen Sie mit dieser Schwarzmalerei um?
Hyypiä: Ganz einfach, indem ich mich auf die wesentlichen Dinge konzentriere. Ob andere schwarz oder weiß malen, interessiert mich nicht.
bundesliga.de: Eine Chance, es allen Kritikern zu zeigen, hat Bayer am 28. Spieltag daheim gegen Schalke. Große Mannschaften zeigen in großen Spielen ihr Können. Ist Leverkusen reif für die große Bühne?
Hyypiä: Natürlich.
bundesliga.de: Auch der FC Bayern kommt noch nach Leverkusen - am 30. Spieltag. Denken Sie, dass sich innerhalb der kommenden drei Wochen entscheiden wird, wo der Weg für Leverkusen in dieser Saison hinführt?
Hyypiä: Wir haben noch andere Aufgaben vor der Brust, und auch Schalke und Bayern müssen noch ein paar andere Spiele überstehen. Wer sich nur auf die Duelle an der Spitze konzentriert, macht einen Fehler. Jedes Spiel ist wichtig.
bundesliga.de: Sie wurden auch aufgrund Ihrer großen Erfahrung nach Leverkusen geholt. Macht es Ihnen Spaß, diese junge Mannschaft mit zu formen? Und wie genau nehmen Sie Einfluss auf Ihre jungen Mitspieler?
Hyypiä: Es ist tatsächlich ein großer Spaß, in dieser Mannschaft Fußball zu spielen. Sie hat unheimlich viel Talent, davon habe ich mich schon vor meiner Unterschrift überzeugt. Natürlich fragt mich der eine oder andere schon mal um Rat. Den gebe ich dann sehr gerne. Grundsätzlich sprechen wir sehr viel miteinander über die Dinge, die man besser machen kann.
bundesliga.de: Leverkusen ist zwar Ihre erste Profistation in Deutschland. Einen Freund hatten Sie hier aber schon vorher: Campino von den Toten Hosen. Wie kam es zu dieser Freundschaft?
Hyypiä: Campino ist ein großer Freund des englischen Fußballs, besonders Liverpool mag er. Er hat auf meiner Hochzeit "You'll never walk alone" gesungen.
Lesen Sie hier das komplette bundesliga.de-Interview mit Sami Hyypiä.
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FC Bayern München
Wochen der Vorfreude für "Die 13 Höslwanger"
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| 1999 erlebten die "13 Höslwanger" das 1:2 der Bayern im Champions-League-Finale gegen Manchester mit |
Sie nennen sich "Die 13 Höslwanger". Ziemlich bescheiden für einen Fanclub, der aktuell etwa 3200 Mitglieder zählt. Und damit zu den größten Fanclubs des FC Bayern München überhaupt gehört. Für die Höslwanger haben die Tage und Wochen begonnen, die für Bayern-Fans fast jährlich zu den aufregendsten und spannendsten werden.
"Man freut sich immer schon auf das Viertel- oder Halbfinale in der Champions League und die letzten Wochen in der Bundesliga. Das sind die interessantesten Spiele der Saison", sagt Stefan Rieplhuber, Gründungsmitglied und Schatzmeister der "13 Höslwanger".
Offizielle Gründung am 1. März 1995
Die Anfänge des Fanclubs liegen mehr als 15 Jahre zurück. Am Abend des 13. Januar 1995 beschlossen 13 Höslwanger Freunde einen FC Bayern-Fan-Club zu gründen. Am 7. Februar fuhren einige nach München an die Säbener Straße, um in der Geschäftsstelle des FC Bayern den Fan-Club offiziell anzumelden. Rechtzeitig zur offiziellen Gründungsversammlung am 1. Marz schickte der damalige Bayern-Präsident Franz Beckenbauer einen Brief, indem er die Höslwanger als 1031. FC Bayern-Fan-Club bestätigte.
Die aktuelle Dreifachbelastung der Bayern-Profis durch Bundesliga, DFB-Pokal und Champions League tragen natürlich auch die Höslwanger; entweder im Stadion oder gemeinsam vor dem Fernseher. "Das Pokalhalbfinale gegen Schalke haben wir uns zusammen mit einigen Mitgliedern zusammen angesehen. Wir waren natürlich angespannt, aber wir haben immer auf das entscheidende Tor gehofft", meint Rieplhuber.
Erinnerung an 1999
Das ganz große Kribbeln wird aber erst in der kommenden Woche beginnen. Dann heißt der Gegner Manchester United, der laut Rieplhuber "schwerste Brocken neben Barcelona, der im Viertelfinale möglich war". Und dann werden Erinnerungen wach: An den 26. Mai 1999, an das Champions-League-Finale gegen die Engländer in Barcelona.
"Wir waren damals mit rund 20 Mitgliedern im Stadion. In der 90. Minute sind wir aufgestanden und haben uns bereit gemacht zum Feiern. Und dann kam der Rückpass von Markus Babbel zu Thomas Linke, mit dem alles anfing", hat Rieplhuber die dramatischen Szenen des Schlussphase noch exakt vor Augen.
"Wir haben geglaubt, es wäre eine Wiederholung"
Der Rest ist Fußball-Geschichte. Manchester schießt noch zwei Tore in der Nachspielzeit und gewinnt das Endspiel 2:1. "Wir haben beim zweiten Tor irgendwie geglaubt, es wäre eine Wiederholung des ersten. Erst als es auf der Anzeigetafel 2:1 stand, haben wir es ganz langsam begriffen."
In Erinnerung ist Rieplhuber aber auch das unglaublich faire Verhalten der Einwohner Barcelonas geblieben. "Als wir zurück durch die Straßen liefen, standen die Spanier an Fenstern und auf den Balkonen und haben uns applaudiert. Sowas vergisst man nicht."
Finale in Madrid im Hinterkopf
Deshalb würden die Höslwanger auch dieses Jahr gerne zurück nach Spanien kommen. Der Finaltermin am 22. Mai in Madrid steht zumindest schon im Hinterkopf. Allerdings sei dieser Titel der schwierigste aller drei noch möglichen.
"Im DFB-Pokal ist es ja nur noch ein Spiel. Und in der Bundesliga sehe ich unsere Chancen bei ca. 90 Prozent, wenn wir die Spiele in Schalke und Leverkusen gut überstehen. Die deutsche Meisterschaft ist auch der ehrlichste Titel, weil man es sich nach 34. Spieltagen einfach verdient hat."
Das Triple wäre für die "13 Höslwanger" ein weiterer großer Höhepunkt seit der Gründung im März 1995. Das absolute Highlight erlebten Fanclub und das kleine Örtchen in der Nähe des Chiemsees bislang am 8. Juli 2007. Nach der Zusage des damaligen FCB-Managers Uli Hoeneß fand ein Freundschaftsspiel der Bayern in Höslwang statt, das fanclubgemäß vor 13.000 Zuschauern mit 0:13 endete.
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Top-News und exklusive Hintergründe
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Moritz Stoppelkamp
"Das waren dreckige drei Punkte!"
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| | Moritz Stoppelkamp (2.v.r.) traf fünf Mal seit dem 24. Spieltag |
Nach zwei Siegen in den vergangenen drei Spielen wittert Rot-Weiß Oberhausen wieder Morgenluft im Kampf gegen den Abstieg. Einer der Leistungsträger im Team der "Kleeblätter" ist Moritz Stoppelkamp.
Seit Monaten in Topform, traf der Angreifer allein in drei der vergangenen vier Spiele fünf Mal ins Schwarze. Auch wenn gegen den KSC am 27. Spieltag ein anderer Matchwinner für RWO war, blickt Stoppelkamp im Interview mit bundesliga.de auf das Spiel zurück.
Er spricht über das anstehende Auswärtsspiel beim SC Paderborn, erklärt, was er von sich und seinen Mitspielern in diesem und den folgenden Spielen erwartet, und verrät, warum er in dieser Saison endlich den Durchbruch geschafft hat.
bundesliga.de: Herr Stoppelkamp, gegen den KSC feierte Oberhausen den zweiten Sieg im dritten Spiel. Was war ausschlaggebend für den "Dreier"?
Moritz Stoppelkamp: Es war kein hochklassiges Spiel. Wir haben in dieser Saison schon viel bessere Spiele gezeigt. Vor allem in den vergangenen Wochen. Allerdings haben wir da nicht immer gewonnen. Wie zum Beispiel auf St. Pauli. Da haben wir echt stark gespielt. Gegen Karlsruhe hat man halt gesehen, dass es von unserer Seite aus Abstiegskampf pur war. Jeder hat gekämpft, malocht und ist gelaufen und gerannt. So haben wir uns das nötige Glück erarbeitet. So muss das auch sein im Abstiegskampf. Das waren dreckige drei Punkte!
bundesliga.de: Sie haben es schon angesprochen. In St. Pauli wäre sicher mehr drin gewesen. Hat die Mannschaft diese Tatsache mit ins Training einfließen lassen und verbissener trainiert?
Stoppelkamp: Wir haben unglücklich gegen St. Pauli verloren. Vor uns hat diese Saison noch keine Mannschaft drei Tore auf St. Pauli gemacht. Das hat uns ein bisschen Mut eingeflößt. Wir wissen was wir können und haben daher weiter ganz normal gearbeitet. Wir haben in den vergangenen Wochen konstant gut gespielt und den einen oder anderen Punkt mitgenommen.
bundesliga.de: Nun geht es zu Aufsteiger Paderborn. Seit Anfang Oktober hat RWO aber auswärts nicht mehr gewonnen. Warum schwächelt Oberhausen in der Fremde so sehr? Und was ist gegen den SCP möglich?
Stoppelkamp: Wenn wir wissen würden, warum wir auswärts nicht mehr gewinnen können, dann hätten wir das sicher schon längst abgestellt. Aber ich bin ganz guter Dinge, dass wir in Paderborn etwas Zählbares mitnehmen werden. In den vergangenen Wochen ist ein absoluter Aufwärtstrend bei uns zu erkennen. Wenn die Einstellung stimmt, wenn wir kompakt stehen und einfach die Grundsätze des Fußballs beherzigen, dann haben wir eine gute Chance, drei Punkte mitzunehmen. Paderborn steht sozusagen im Niemandsland der Tabelle. Bei uns hingegen geht es auch um Existenzen. Das muss der Gegner auf dem Platz auch einfach spüren.
bundesliga.de: Nach dem Paderborn-Spiel in der Hinrunde begann jene Talfahrt. Gegen all die Gegner, gegen die RWO damals nicht gewinnen konnte, geht es in den kommenden Wochen noch einmal. Ist da Wiedergutmachung angesagt?
Stoppelkamp: Auf jeden Fall. Da müssen wir auf jeden Fall beweisen, dass die Hinspielergebnisse nicht mit unserem wahren Leistungsvermögen übereinstimmen. Aber erst einmal mache ich mir nur Gedanken über das Spiel in Paderborn. Wir schauen weiter Woche für Woche. Die Punkte, die wir in der Hinrunde haben liegenlassen, die wollen wir aber natürlich dann holen.
bundesliga.de: Trotz der schwierigen Situation läuft die Saison für Sie richtig gut. Acht Mal trafen sie bereits, allein fünf Mal zwischen dem 24. und 26. Spieltag. Sind Sie mit Ihrer persönlichen Entwicklung in Ihrer zweiten Saison in der 2. Bundesliga zufrieden?
Stoppelkamp: Ja. Aber man kann sich immer weiterentwickeln. Es war nicht vorhersehbar, dass es so gut für mich laufen würde in dieser Saison. Ich hab zwar immer an meine Stärke geglaubt, habe aber nie das abgerufen, was ich wirklich kann. Ich habe dann mein Spiel umgestellt. Ich spiele jetzt gradliniger nach vorne und effektiver. Und seither läuft es auch. Irgendwann wird harte Arbeit belohnt. Das ist dieses Jahr Gott sei Dank der Fall. Aber ich werde weiter Gas geben und alles dafür tun, damit wir in der 2. Bundesliga bleiben.
Lesen Sie hier das komplette bundesliga.de-Interview mit Moritz Stoppelkamp.
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FIFA 10
Bayern knackt die Eine-Millionen-Marke
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| Bastian Schweinsteiger (M.) und die Bayern haben von allen Titelkandidaten die meisten virtuellen Spiele in den Beinen |
Die Bundesliga vor den Wochen der Wahrheit. In den direkten Duellen zwischen dem FC Bayern, Schalke 04 und Bayer Leverkusen wird wohl zwischen dem 28. und 30. Spieltag eine Vorentscheidung im Titelkampf fallen. EA SPORTS wird die drei Duelle jeweils mit einer Video-Prognose aus dem FIFA 10-Spielmodus begleiten.
Erstmals hatte EA SPORTS diese Prognose für das Revierderby Schalke 04 gegen Borussia Dortmund Ende Februar erstellt. Und mit dem 3:2-Sieg für S04 voll ins Schwarze getroffen. Denn wie beim realen 2:1-Erfolg der Schalker hatten auch die virtuellen Königsblauen einen Rückstand spät in einen Sieg gedreht.
Zusammenspiel von Experten und Datenbanken
Kein Zufall, denn die FIFA 10-Ergebnisse basieren auf dem Zusammenspiel von Fußball-Experten, großen, jederzeit aktuellen Datenbanken und der Berücksichtigung von Sperren und Verletzungen. Allerdings: Vor großen Überraschungen ist auch FIFA 10 nicht sicher. Welcher Experte hätte schon zuletzt den 5:1-Sieg von Hertha BSC Berlin beim VfL Wolfsburg vorhergesagt?
Neben der Video-Prognose kann EA SPORTS die Wochen der Wahrheit mit vielen interessanten Daten und Zahlen aus der virtuellen Fußballwelt bereichern. Zum Beispiel aus dem FIFA 10-Onlinemodus, in dem seit Oktober 2009 weltweit etwa 304 Millionen Matches auf der PlayStation 3 und der Xbox 360 ausgetragen wurden.
FC Bayern weltweit unter den Top Ten
Auch in der virtuellen Fußball-Welt ragt der deutsche Rekordmeister FC Bayern heraus. Die Münchner stehen unter den Top Ten der beliebtesten und meistgewählten Teams weltweit: mehr als eine Millionen Spiele wurden mit dem FC Bayern ausgetragen, was Platz 8 in der Rangliste bedeutet. Spitzenreiter ist Real Madrid mit etwa 4 Millionen Spielen.
Die genaue Bayern-Bilanz lautet: 330.000 Siege, 550.000 Unentschieden und 120.000 Niederlagen. Im Vergleich zur aktuellen Bundesliga-Saison, in der die Bayern auf 16 Siege, acht Unentschieden und drei Niederlagen kommen, fällt die FIFA 10-Bilanz also schwächer aus. Aber in der Spielsimulation treffen die Bayern auch oft auf andere europäische Spitzenclubs.
Schalke vor Leverkusen
Mit dem FC Schalke wurden ungefähr 100.000 Online-Matches gespielt. Dabei siegten die Gelsenkirchener 26.000 Mal, verloren 14.000 Mal und teilten 60.000 Mal die Punkte. Bayer Leverkusen kommt auf ca. 80.000 virtuelle Begegnungen. Die "Werkself" holte 25.000 Siege, 45.000 Unentschieden und verlor 10.000 Mal.
Das erfolgreichste Team weltweit heißt River Plate Buenos Aires. Die Argentinier gewannen fast jedes zweite Spiel, allerdings fanden auch nur knapp 4000 Online-Partien mit River Plate statt. Das schwächste Team ist Notts County: Der englische Viertligist hat keine zehn Prozent seiner etwa 180.000 Spielen gewonnen.
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OBM
Meistercheck: Angriff lässt Bayer hoffen
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| | Kießling (l.) und Derdiyok gehören zu den Top-Stürmer im OBM |
Nach dem FC Schalke unterzieht bundesliga.de diesmal Bayer Leverkusen dem OBM-Meistercheck. Hat die virtuelle "Werkself" im Offiziellen Bundesliga Manager das Zeug zur Meisterschaft? Zwar mischen die Leverkusener in allen Ranglisten oben mit, doch zu den vordersten Plätzen reicht es nur selten.
René Adler genießt das Vertrauen als Nummer 1 von Bundestrainer Joachim Löw. Schon traditionell bringt Deutschland in jeder Generation immer mehrere Torhüter der Extraklasse heraus, so dass die Konkurrenz von Adler sehr groß ist.
Adler baut ab
In der OBM-Saisonauswertung liegt Adler hinter seinen Nationalelf-Rivalen Tim Wiese (Bremen) und Manuel Neuer (FC Schalke) sowie Hamburgs Franks Rost und Gladbachs Logan Bailly auf Platz 5.
In der Realität spielte Adler zuletzt nicht immer fehlerfrei, und auch am 27. OBM-Spieltag schnitt Adler schwächer ab: nur Rang 14 für den Leverkusener!
Hyypiä und Friedrich mit guten Werten
Die besten virtuellen Abwehrspieler von Bayer schlagen sich gut, aber nicht überragend. Manuel Friedrich gewinnt im Saisonverlauf 62,4 Prozent seiner Zweikämpfe, Sami Hyypiä 62,15. Das bedeutet Platz 13 für Friedrich und Platz 16 für Hyypiä.
Am vergangenen Spieltag schnitten die Leverkusener Innenverteidiger besser ab. Der erfahrene Finne erreichte den siebtbesten Wert mit 63,13 Prozent gewonnener Duelle, Manuel Friedrichs 62,17 Prozent reichten für Rang 14 am 27. Spieltag. Tagesbester war Hannovers Jan Durica (65,49).
Kroos holt auf
Besser schneiden die Mittelfeld-Stars unter den Bayer-Profis ab. Renato Augustos Werte, die sich aus Zweikampfstärke, Toren und Assists ergeben, sind bislang die viertbesten. Der derzeit verletzte Nationalspieler Simon Rolfes rangiert auf Platz 12 bei den besten Mittelfeldspielern des OBM.
Aktuell war Toni Kroos der Beste. Am 27. Spieltag kam die Leihgabe des FC Bayern auf den achtbesten Wert aller Spieler aus dem Mittelfeld. Renato Augusto folgte zwei Plätze dahinter. Arturo Vidal (18.) und Tranquillo Barnetta (35.) hießen die nächstbesten Bayer-Spieler.
Torgarant Kießling
Stefan Kießling führt die Torjägerliste der Bundesliga mit 16 Treffern an. Und auch am 27. OBM-Spieltag traf Kießling am besten: In jeweils zehn OBM-Partien fallen in etwa sieben Kießling-Tore. Sturmpartner Eren Derdiyok überzeugte als Siebtbester ebenfalls. Der Schweizer schoss etwa in jeder zweiten OBM-Partie ein Tor.
Im Saisonverlauf schneiden die Bayer-Angreifer nicht ganz so gut ab. Kießling belegt derzeit Platz 6, Derdiyok Platz 20. Patrick Helmes taucht nach seiner langen Verletzungspause nach Kreuzbandriss erst im hinteren Mittelfeld auf. Claudio Pizarro von Werder Bremen führt diese OBM-Rangliste an.
Kroos und Adler hoch im Kurs
Die OBM-Trainer wissen die Qualität der "Werkself"-Spieler sehr zu schätzen. Toni Kroos und René Adler tauchen in den Top Ten der meistgekauften Spieler auf. 25.387 OBMler haben Kroos gekauft, nur Neuer und Mesut Özil (Bremen) stehen in mehr virtuellen Teams. 18.846 Verpflichtungen bei Adler bedeuten Platz 6.
Unterm Strich spielen die Bayer-Profis eine gute OBM-Saison. Aber keine außergewöhnlich gute. Die spielten die virtuellen Wolfsburger allerdings im Vorjahr auch nicht. Und wurden auf dem Bundesliga-Rasen trotzdem Deutscher Meister.
Der große OBM-Check von Bayer Leverkusen
Torhüter (Saisonverlauf)
5.René Adler
Torhüter (27. Spieltag)
14. René Adler
Abwehr (Saisonverlauf)
13. Manuel Friedrich
16. Sami Hyypiä
54. Daniel Schwaab
58. Stefan Reinartz
Abwehr (27. Spieltag)
7. Sami Hyypiä
14. Manuel Friedrich
32. Daniel Schwaab
34. Michal Kadlec
Mittelfeld (Saisonverlauf)
4. Renato Augusto
12. Simon Rolfes
21. Tranquillo Barnetta
Mittelfeld (27. Spieltag)
8. Toni Kroos
10. Renato Augusto
18. Arturo Vidal
Angriff (Saisonverlauf)
6. Stefan Kießling
20. Eren Derdiyok
Angriff (27. Spieltag)
1. Stefan Kießling
7. Eren Derdiyok
Meistgekaufte Spieler
3. Toni Kroos (25.387)
6. René Adler (18.846)
24. Stefan Kießling (14.137)
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