Ausgabe 38 - 18.03.2010
Ältere Ausgaben  
Druckversion  Druckversion
Spieler des Spieltags
Per Standards zum Sieg
Per Standards zum Sieg >
Nach jeder Runde in der Bundesliga stehen sie zur Wahl, die Spieler des Spieltags. Sie entscheiden, wem diese Ehre zuteil wird. Am 26. Spieltag gaben Sie Arjen Robben die meisten Stimmen. Der Niederländer schoss beide Tore beim Bayern-Sieg gegen Freiburg. Mehr zum Spieler des Spieltags finden Sie hier.


Mediathek
Bewegte Bundesliga
Bewegte Bundesliga

Film ab! Highlight-Videos, Interviews uvm. - die Mediathek auf bundesliga.de.


Kontakt
E-Mail  >
Impressum >








Top Thema
Bundesliga - 27. Spieltag
Ist man zu Gast beim HSV, wird man schon im Eingangsbereich der Geschäftsstelle in der HSH Nordbank Arena von den einstigen Legenden der "Rothosen" begrüßt. Auf einem der riesigen Schwarz-Weiß-Plakate ist auch Felix Magath zu sehen. Wurde er einst zur Ikone an der Elbe, so genießt er längst in ganz Deutschland Kultstatus. Am Sonntag ist er erstmals als Trainer des FC Schalke 04 in Hamburg zu Besuch. Im zweiten Topspiel spielt Leverkusen in Dortmund. Zuletzt wusste der BVB regelmäßig gegen die "Werkself" zu überzeugen.

Videos
"Keine brutale Rivalität"

Get Adobe Flash player

Dass die Pleite in Nürnberg nur ein Ausrutscher war, bewies Leverkusen gegen den HSV eindrucksvoll. Nun soll in Dortmund nachgelegt werden. Im Fokus bei diesem Spiel steht das Duell der Bender-Brüder. Die werden keine Rücksicht auf den anderen nehmen.
"Ich bin völlig überrascht"

Get Adobe Flash player

Im Gespräch mit bundesliga.de zeigt sich Schalkes Trainer Felix Magath glücklich über den Aufstieg seiner Elf zu einem Spitzenteam. "Daraus lässt sich etwas entwickeln", sagt er stolz und blickt auf die anstehenden schweren Spiele in der Bundesliga.

Topps Match Attax
Truck-Tour ein Volltreffer!
Truck-Tour ein Volltreffer!

Über sieben Wochen, vom 15. Januar bis zum 28. Februar, lautete das Motto in 21 Städten in der ganzen Republik “Tauschen, Spielen und Sammeln“. Das Topps-Team, offizieller Lizenznehmer der Bundesliga, ging auf Deutschland-Tour. Insgesamt waren mehrere tausend Besucher dabei. Und noch können alle Fans und Sammler von Match Attax, dem offiziellen Sammelkarten-Spiel der Bundesliga, 2010 an weiteren Veranstaltungen teilnehmen. Mehr Infos dazu gibt es hier.


Auslosung
Es warten dicke Brocken
Es warten dicke Brocken

Am Freitag werden die kommenden Duelle in der Champions League und der Europa League ausgelost. Bei bundesliga.de sind Sie live dabei. Im Live-Ticker erfahren Sie ab 12 Uhr, gegen wen der FC Bayern München im Viertelfinale der “Königsklasse“ spielen wird. Dabei ist für den deutschen Rekordmeister ein “Hammerlos“ fast garantiert. Zur Auswahl stehen unter anderem der Titelverteidiger oder eines von zwei englischen Topteams. Auch die Gegner des VfL Wolfsburg, HSV und von Werder Bremen in der Europa-League werden zugelost.


Editorial > Druckversion > Zum Index
Liebe Leserinnen und Leser,

wir können alle die Tabelle lesen. Wir können alle auf das Formbarometer der Mannschaften schauen. Insofern muss man einfach damit rechnen, dass Felix Magath bereits in seinem ersten Jahr beim FC Schalke 04 die "Königsblauen" zur Meisterschaft führt. Ich sehe Schalke als Geheimfavorit auf den Titel.

Man hat in dieser Saison einfach nicht mit der Mannschaft gerechnet. In den Jahren zuvor hat man die Trainer immer so unter Druck gesetzt, Meister zu werden. In diese Zeit fiel auch die Tatsache, dass man schon 50 Jahre nicht mehr Meister war. Der Druck für alle Beteiligten war also immens groß. In diesem Jahr hat man das nicht erwartet. Und vielleicht liegt genau darin die Chance. Mit Felix Magath hat man jemanden, der ähnlich wie schon in Wolfsburg in der Lage ist, die Emotionen und auch die Erwartungshaltung der Fans drosselt. Er fokussiert alles auf sich und das beflügelt die Mannschaft. Man muss absolut damit rechnen, dass Schalke Meister wird. Ich muss aber sagen, dass der FC Bayern und auch Bayer Leverkusen natürlich auch ein gehöriges Wörtchen mitreden werden. Leverkusen wird auch nicht immer Zweiter und die Bayern sind unheimlich stark. Alles ist möglich.

Magath setzt unheimlich oft auf junge Spieler. Trotz ihrer Unerfahrenheit kommen diese gut zurecht in der Bundesliga. Das finde ich jedoch nicht außergewöhnlich. Das erste Jahr eines jungen Spielers in der Bundesliga ist meiner Meinung nach immer etwas lockerer. Wenn man einfach an die vergangenen Jahre denkt - ich erinnere mich auch an meine erste Saison - dann sieht man, das ist nicht ungewöhnlich. Das zweite und dritte Jahr wird schwerer. Da fangen die Spieler an zu denken. Trotzdem muss man den Jungen bei Schalke ein Kompliment machen. Sie haben sich nicht nur tapfer geschlagen, sondern sind zum Teil entscheidend geworden. Sie haben Spiele gewonnen, haben dauerhaft 90 Minuten gespielt. Sie haben aber außerdem die Rückendeckung vom Trainer. Sie wissen, sie bekommen nicht nur einmal die Chance, sondern wenn sie gut spielen, dann bleiben sie auch dauerhaft im Team. Da gibt es keine Stammplatzgarantie für alte Hasen. Jeder wird voll akzeptiert. Das ist wichtig für einen jungen Spieler.

Nun ist Schalke beim Hamburger SV zu Gast. Hamburg wird ein echter Gradmesser. Ich halte den HSV für sehr stark. Sie haben eine richtig gute Truppe. Natürlich haben sie auch eine höhere Belastung als Schalke in dieser Saison. Das wird ein schweres Spiel für Schalke. Hamburg möchte endlich auch mal wieder oben angreifen. Ein Titel wird in dieser Saison sicherlich schwer. Und sie müssen noch viel tun, wollen sie auch nächste Saison international spielen. Es wird ein interessantes Spiel und ich denke, Schalke wird dort einen Punkt holen.

Im zweiten Spitzenspiel ist Leverkusen zu Gast in Dortmund. Es ist die zweite schwere Prüfung in Folge für Bayer. Gegen den HSV hat sich die "Werkself" gut erholt von der ersten Saisonniederlage gezeigt. Die Jungs sind stabiler und titelhungrig. Sie spielen einen wirklich guten Fußball. Wie alle Mannschaften, die oben stehen, hat Leverkusen mit Stefan Kießling einen Torjäger, der nicht versagt. Das ist ähnlich wie bei Schalke. Dort kann man sich derzeit auf Kevin Kuranyi verlassen. Ich denke auch, der Torschützenkönig wird auch beim Deutschen Meister spielen. Ich will damit sagen, dass die Stürmer bei diesen Teams wirklich funktionieren. Und das ist im Moment auch Leverkusens Stärke. Patrick Helmes wird noch einmal angreifen und auch Eren Derdiyok funktioniert. Dazu kommt ein guter junger Torhüter - ebenso wie auf Schalke. Das sind entscheidende Positionen. Ich rechne ganz stark mit Leverkusen und denke, dass Bayer auch in Dortmund gewinnen wird.

Ihr

Ingo Anderbrügge



392 Spiele in der Bundesliga und in der 2. Bundesliga absolvierte Ingo Anderbrügge zwischen 1984 und 1999 - alle für Borussia Dortmund und den FC Schalke 04. Mit den "Königsblauen" gewann er 1997 den UEFA-Cup. Zudem wurde er in die Jahrhundert-Elf der Schalker berufen. Heute betreibt Anderbrügge unter anderem eine Fußballschule.

Top Thema > Druckversion > Zum Index
Bundesliga - 27. Spieltag
Königsblauer Besuch in des Trainers alter Heimat

Im Hinspiel gegen den HSV traf Kevin Kuranyi zwei Mal
Ist man zu Gast beim Hamburger SV, wird man schon im Eingangsbereich der Geschäftsstelle in der HSH Nordbank Arena von den einstigen Legenden der "Rothosen" begrüßt. Auf einem der riesigen Schwarz-Weiß-Plakate ist auch Felix Magath zu sehen. Wurde er einst zur Ikone an der Elbe, so genießt er längst in ganz Deutschland Kultstatus.

Am Sonntag ist er erstmals als Trainer des FC Schalke 04 in Hamburg zu Besuch. Zwar sind die Hanseaten seit sechs Heimspielen ungeschlagen, doch Magath konnte in den vergangenen Jahren bei all seinen Trainerstationen gegen "seinen" HSV punkten.

Auch im zweiten Topspiel des 27. Spieltags empfängt ein Team, das sich Hoffnungen auf Europa macht, einen Meisterschaftskandidaten. Bayer Leverkusen ist zu Gast bei Borussia Dortmund. Zuletzt wusste der BVB regelmäßig gegen die "Werkself" zu überzeugen.

Magath machte HSV zum Meister der Meister

Für Magath sind die Begegnungen mit dem HSV immer etwas ganz Besonderes. Schließlich trug er selbst zwischen 1976 und 1986 das Trikot der "Rothosen" und gewann mit den Hamburgern drei Mal die Deutsche Meisterschaft (1978/79, 1981/82, 1982/83), den Europapokal der Pokalsieger (1976/77) sowie den Europapokal der Landesmeister (1982/83). Im Finale gegen Juventus Turin schoss Magath in der 9. Minute den 1:0-Siegtreffer.

Nach seiner aktiven Laufbahn war er erst als Manager und später als Trainer in Hamburg tätig. Magath übernahm "seine" Hamburger nach acht Runden der Saison 1995/96 auf dem vorletzten Platz und führte sie zum Saisonende auf Platz 5. In der Folgesaison lief es jedoch nicht gut und Magath musste zwei Spieltage vor Schluss seinen Hut nehmen, nachdem der HSV auf den 15. Platz abgerutscht war.

Kuranyi rettete einen Punkt

Dass Magath aus den Fehlern seiner ersten Amtszeit in der Bundesliga gelernt hat, beweist die simple Tatsache, dass er in den vergangenen fünf Spielzeiten drei Meistertitel gewonnen hat (zwei Mal mit dem FC Bayern, ein Mal mit Wolfsburg). Außerdem hat Magath die vergangenen sechs Spiele als Trainer gegen den HSV nicht mehr verloren (drei Siege, drei Remis mit Bayern, Wolfsburg und Schalke).

In der Hinrunde war er kurz davor. Doch der HSV verschenkte eine 2:0- und eine 3:2-Führung. Kevin Kuranyi hatte nicht nur die Aufholjagd eingeläutet, sondern in der Schlussminute auch für den 3:3-Ausgleich gesorgt.

Viel pro, viel contra

Laut Statistikdatenbank auf bundesliga.de gewann Hamburg gegen die "Knappen" nur eines der vergangenen sechs Heimspiele (zwei Remis, drei Niederlagen). Andererseits verlor der HSV nur zwei der vergangenen zehn Bundesliga-Duelle gegen die Gelsenkirchener (fünf Siege, drei Remis).

Schalke hat in seiner Bundesliga-Historie wiederum nur gegen Bochum häufiger gewonnen (32 Mal) als gegen die seit sechs Heimspielen unbesiegten Hanseaten (31 Mal). Allerdings gab es erst neun Siege an der Elbe für die "Knappen" bei 20 Niederlagen und zwölf Remis.

Das Selbstbewusstsein auf Schalke ist dennoch groß. Die "Königsblauen" verloren nur eines ihrer vergangenen zwölf Ligaspiele (neun Siege, zwei Remis) und sie standen in ihrer Vereinsgeschichte nur ein Mal besser da als aktuell (54 Zähler). 1971/72 waren es umgerechnet auf die Drei-Punkte-
Regel 59 Punkte nach 26 Spieltagen.

BVB mit guter Bilanz

Bei einem Schalker Ausrutscher könnte Bayer Leverkusen wieder näher heranrücken an die Tabellenspitze. Allerdings hat die "Werkself" im Direktvergleich mit Dortmund laut Statistikdatenbank auf bundesliga.de die vergangenen fünf Spiele nicht mehr gewonnen (zwei Niederlagen, drei Remis).

Davor gewann Leverkusen jedoch vier Mal in Folge jeweils mit 2:1. Die vergangenen beiden Duelle endeten jeweils mit einem 1:1-Unentschieden, wobei Dortmund beide Male eine 1:0-Halbzeitführung hergab.

Kießling, der schlafende Riese

Daheim ist Dortmund in dieser Saison wieder eine Macht. Der BVB verlor nur eines der vergangenen neun Bundesliga-Heimspiele (sieben Siege, ein Remis). Leverkusen hat von seinen vergangenen neun Auswärtsspielen nur eines gewonnen (sieben Remis, eine Niederlage).

Einer, auf den die Leverkusener setzen und die Dortmunder aufpassen müssen, ist Stefan Kießling. Der aktuell beste Torjäger der Bundesliga (16 Treffer) blieb zuletzt zwar zwei Spiele in Folge ohne eigenen Treffer gegen die Borussia.

Dass er gegen die Schwarz-Gelben treffen kann, hat er aber auch schon bewiesen. Denn an beiden Aufeinandertreffen in den Spielzeiten 2006/07 und 20007/08 sowie am 1. Spieltag der Saison 2008/09 war Kießling gegen Dortmund in fünf Spielen in Serie erfolgreich gewesen.

Top Fact > Druckversion > Zum Index
Bundesliga-Datenbank
Pizarro auf der Überholspur
Claudio Pizarro ist ein Torjäger, wie er im Buche steht. Das stellte er zuletzt auch wieder am 26. Spieltag unter Beweis. Ansonsten eher durch gutes Defensivverhalten aufgefallen, nutzte er seine einzige nennenswerte Chance zum "goldenen" 1:0-Treffer für Werder Bremen gegen 1899 Hoffenheim.

Doch der Peruaner jagt auch noch etwas ganz anderes. Es war nämlich bereits das 128. Tor in Pizarros Karriere in der Bundesliga. Damit liegt der Bremer Stürmer nur noch fünf Treffer hinter Giovane Elber, der den Rekord für die meisten von einem internationalen Spieler erzielten Bundesliga-Treffer hält (133).

Alles begann 1999 an der Weser

Die Tage als Rekordhalter scheinen für Elber gezählt. In seinen vergangenen sieben Bundesliga-Spielen netzte Pizarro fünf Mal ein. Behält er diese beeindruckende Quote bei, könnte der Peruaner Elber noch in der laufenden Saison überholen.

1999 kam Pizarro in die Bundesliga. In zwei Jahren schoss er 29 Tore für Bremen und wechselte anschließend an die Isar zum FC Bayern München. Dort netzte er in sechs Spielzeiten 71 Mal ein, ehe er sein Glück beim FC Chelsea versuchte.

Bester aktiver Goalgetter

Doch nach nur einer Saison auf der Insel kehrte Pizarro - zuerst auf Leihbasis - nach Deutschland zurück. Wieder hieß seine erste Anlaufstation Bremen. Auf 17 Treffer in der vergangenen Saison ließ er in dieser Spielzeit bislang elf Tore folgen.

Mit 128 Toren ist der Angreifer, der bislang drei Mal Deutscher Meister mit dem FC Bayern München und vier Mal DFB-Pokalsieger (drei Mal mit dem FC Bayern, ein Mal mit Bremen) wurde, außerdem der von allen noch aktiven Bundesliga-Spielern beste Goalgetter.

Miroslav Klose, der sowohl in Bremen als auch in München nach Pizarros Weggang anheuerte, traf bislang 118 Mal. Kevin Kuranyi schoss in seiner Laufbahn bisher 107 Tore in der Bundesliga. Dies sind zudem die drei einzigen aktiven Profis im elitären 100er-Club.

Chapuisat war der Erste

Sofern er nicht von Klose oder Kuranyi überholt wird, rückt Pizarro mit seinem nächsten Treffer in die Top 20 der ewigen Torschützenbestenliste vor. Er zieht dann mit Karl Allgöwer gleich (129 Tore).

Hinter sich gelassen hat er bereits den ersten Ausländer, der in der Bundesliga die magische Grenze von 100 Toren knackte. Der Schweizer Stephane Chapuisat erzielte im Oktober 1998 sein 100. Bundesliga-Tor und beendete seine Laufbahn mit 106 Treffern.

Ebenfalls 106 Mal traf Ailton in seiner Bundesliga-Karriere. Dies zeigt, dass die Tradition der ausländischen Torjäger in Deutschlands Eliteliga eine noch recht junge ist. 1989 beendete der Südkoreaner Bum-Kun Cha seine Laufbahn in Deutschland nach 98 Treffern ganz knapp vor der 100er Marke.

Ausländer rein!

Der erste ausländische Torschützenkönig der Bundesliga war Jörn Andersen. Der Norweger traf in der Saison 1989/90 starke 18 Mal für Eintracht Frankfurt und schrieb damit Geschichte. Heute sind ausländische "Knipser" in der Bundesliga keine Seltenheit mehr.

Die vergangenen drei Torjägerkanonen nennen allesamt ein anderes Land als Deutschland Heimat (Grafite, Luca Toni, Theofanis Gekas). In den vergangenen sieben Spielzeiten gab es überhaupt nur einen deutschen Torschützenkönig (Klose 2005/06).

Die Kanone fehlt noch

Die Trophäe des Torschützenkönigs der Bundesliga fehlt Pizarro allerdings noch. Der Peruaner trifft in der laufenden Saison zwar bereits zum neunten Mal in zehn Jahren Bundesliga zweistellig, die Kanone gewann er allerdings noch nie.

Was nicht ist, kann ja noch werden. In der aktuellen Torjägerliste liegt Pizarro fünf Treffer hinter Leverkusens Stefan Kießling, spielte aber nur 18 Mal. Allerdings ist Bremens "Lebensversicherung" mit 21 Toren neben Wolfsburgs Edin Dzeko der Bundesliga-Spieler mit den meisten Pflichtspieltoren.

Interview > Druckversion > Zum Index
Mohamed Zidan
"Wir können den Platz halten"

Mohamed Zidan schoss drei Tore in den vergangenen zwei Spielen
Der aktuelle Höhenflug von Borussia Dortmund hat einen Namen: Mohamed Zidan. Spätestens seit dem Gewinn des Afrika-Cups mit Ägypten, bei dem er im Finale das entscheidende Tor vorbereitet hat, ist der Angreifer in Höchstform.

In den vergangenen beiden Bundesliga-Spielen schoss Zidan drei Tore für die Schwarz-Gelben und bereitete einen weiteren Treffer vor. Auch dank ihm steht die Borussia erstmals seit dem 20. Spieltag wieder auf Platz 4 in der Tabelle.

Im Interview mit bundesliga.de spricht Zidan über seine erstklassige Form. Er gibt sich optimistisch, dass Dortmund den 4. Platz bis Saisonende halten kann und geht davon aus, dass die Borussia gegen Leverkusen erstmals in dieser Saison drei Punkte gegen einen der "drei Großen" holen wird.

bundesliga.de: Herr Zidan, nach dem Sieg beim Revierrivalen Bochum steht Dortmund auf Platz 4. Kann der BVB diese Platzierung bis zum Saisonende halten?

Mohamed Zidan: Ja, ich glaube, dass wir den Platz halten können. Es liegt an uns allein.

bundesliga.de: Sie haben in den vergangenen beiden Spielen drei Mal getroffen und haben zudem ein Tor vorbereitet. Was ist der Grund für Ihr aktuelles Hoch?

Zidan: Der Grund ist, dass ich im Moment eine gute Phase habe. Ich bin in Topform. Alles läuft gut für mich. Es ist ja auch sehr wichtig für die Mannschaft. Der Erfolg im Afrika-Cup hat mich beflügelt.

bundesliga.de: Sebastian Kehl gab gegen Schalke nach monatelanger Pause sein Comeback, spielte gegen Gladbach erstmals wieder von Beginn an und schoss in Bochum das wichtige 1:0. Wie wichtig ist seine Rückkehr für die Mannschaft?

Zidan: Seine Rückkehr ist sehr, sehr wichtig. Er ist unser Kapitän, unser Leader. Er hat uns sehr gefehlt. Wir haben gerade ihn in dieser Phase sehr gebraucht. Man hat in den beiden Spielen, in denen Sebastian wieder mitgewirkt hat, gar nicht gemerkt, dass er so lange verletzt war. So gut ist er sofort wieder. Absolut klasse!

bundesliga.de: Gegen die "ganz Großen" reichte es in dieser Saison aber noch nicht zum Sieg. Zwei Niederlagen gegen die Bayern und Schalke. In Leverkusen gab es immerhin ein Remis. Was fehlt dem BVB noch, um bald wieder ganz oben anklopfen zu können?

Zidan: In diesem Jahr spielt Bayern eine sehr starke Saison. Diese Mannschaft hat die größte Möglichkeit auf den Titel. In Schalke hat uns in der zweiten Halbzeit die Disziplin gefehlt. Sonst hätten wir dort etwas geholt. Auch aus diesem Spiel haben wir gelernt. Wir entwickeln uns noch weiter.

bundesliga.de: Jetzt folgt das Rückspiel gegen Leverkusen. Von der ersten Saisonniederlage hat sich Bayer gegen den HSV bestens erholt gezeigt. Wie schwer wird es für die Borussia, trotz Heimvorteil gegen Leverkusen zu bestehen?

Zidan: Bayer ist auch eine starke Mannschaft, ebenso ein Mitfavorit auf den Titel. Aber wir sind auch gut in Form. Wir spielen vor 80.000 Zuschauern - unser Publikum, das ist unser Plus.

bundesliga.de: Beide Teams strahlen derzeit unheimlich viel Torgefahr aus. Erwarten Sie ein Spiel, das beide Seiten mit offenem Visier bestreiten werden?

Zidan: Sicher. Leverkusen spielt sehr offensiv. Aber wir werden auch intensiv nach vorn spielen. Beide Mannschaften werden ihr Heil in der Offensive suchen. Ich glaube, dass wir letztendlich die Nase vorn haben werden.

Lesen Sie hier das komplette bundesliga.de-Interview mit Mohamed Zidan.

Fans > Druckversion > Zum Index
1. FSV Mainz 05
05er-KidsClub rockt das Bruchwegstadion
Am 26. Spieltag haben sich die Kinderclubs der Bundesliga und 2. Bundesliga erstmals gemeinsam der Öffentlichkeit und tausenden Stadionbesuchern präsentiert: unter dem Motto "Kids-Clubs - grenzenlos aktiv". Beim 1. FSV Mainz 05 begeisterte der 05er-KidsClub mit seiner zweitägigen Aktion kaum weniger als die 05-Profis, die am Samstag den 1. FC Köln in Unterzahl 1:0 besiegten.

Zum Thema "Gesunde Ernährung und Nachhaltigkeit" hatten die Verantwortlichen des Mainzer Kids-Clubs zusammen mit dem Mainzer Business-Club-Partner pentahotels Germany GmbH ein pädagogisches Programm ausgearbeitet.

50 Kinder und 50 Begleitpersonen

50 Kinder im Alter zwischen acht und zehn Jahren durften mit einer Begleitperson an dem Programm teilnehmen, das am 12. März - dem Abend vor dem Heimspiel gegen Köln - in dem Wiesbadener Hotel begann.

"Die Nachfrage war riesig, es wollten über 150 Kinder dieses Alters dabei sein. Dabei muss man bedenken, dass wir insgesamt etwa 630 Mitglieder im Alter zwischen sechs und zwölf Jahren im 05er-KidsClub haben", erklärt Lena Baumhecker, mitverantwortlich für den Mainzer Kinderclub.

Mainz-Profi Zsolt Löw half mit

Und so standen am frühen Freitagabend 50 aufgeregte Kinder mit ihren Köfferchen und einem Elternteil zum Check-In in der Hotellobby. Der Abend vor der Partie stand dann ganz im Zeichen der Spielvorbereitung - Fahnen wurden gemalt, auch ein prominenter Gast schaute vorbei.

Mainz 05-Profi Zsolt Löw schrieb fleißig Autogramme und half den Kindern bei den Fahnen, ehe zum Ausklang die "Wilden Kerle" über eine Riesenleinwand in einem großen Bettenlager flimmerten.

Kinder schnippelten Obst und Gemüse

Am Samstag begann das spielerisch-pädagogische Programm, für das die Kinder in fünf Gruppen eingeteilt wurden. Unter Anleitung des pentahotel Wiesbaden erlebten sie, wie ein Arbeitstag im laufenden Hotelbetrieb aussieht.

Es wurde kräftig mit den Köchen mit gesunden Zutaten gekocht, die Kinder schnippelten selbst Obst und Gemüse und mixten leckere Vital-Shakes. Andere Gruppen lernten richtiges Eindecken bei Tisch oder unordentliche Zimmer wieder auf Vordermann zu bringen.

Kids-Club animiert zur La-Ola

Nach dem Mittagessen näherte sich ein weiterer Höhepunkt: die gemeinsame Fahrt zum Bruchwegstadion und der Auftritt auf dem Rasen. Eine halbe Stunde vor dem Anstoß drehten alle 50 Kinder samt gebastelter Fahnen eine komplette Stadionrunde und animierten jede Tribüne zur Laola-Welle.

Zusammen mit den Spielern, Schiedsrichtern und Auflaufkindern kamen nochmals fünf 05er-Kids kurz vor Anpfiff zum Mittelkreis, um das Banner "Kids-Clubs - grenzenlos aktiv" zu präsentieren. Alle 50 Kinder sahen sich anschließend den Heimsieg zusammen auf der Tribüne an.

14 ehrenamtliche Helfer

"Das war ein unvergessliches Erlebnis für die Kinder, für manche war es ja auch der erste Stadionbesuch. Wir haben so viele schöne Rückmeldungen bekommen, ein Kind hat uns als Dank sogar gleich einen Kuchen gebacken", freut sich Lena Baumhecker, die bei der Aktion von 14 ehrenamtlichen Helfern unterstützt wurde.

Mainz 05 hat die bundesweite Aktion "Kids-Clubs - grenzenlos aktiv" als Mitglied des Nationalen Arbeitskreises für Kinderprojekte der DFL Deutsche Fußball Liga GmbH mit ins Leben gerufen. Ziel war es, die pädagogische und inhaltliche Arbeit der Kinderprojekte vorzustellen und zu zeigen, dass sich die Vereine auch um die Fans der Zukunft kümmern. Dazu wurden neben der Banneraktion auch einheitliche Flyer in den Stadien verteilt.

Features
Top-News und exklusive Hintergründe














Interview > Druckversion > Zum Index
Marius Ebbers
"...dann können wir alle schlagen"

Marius Ebbers (l.) schoss gegen RWO sein 14. Saisontor
Ausgerechnet bei heftigem Wind und strömendem Regen blühte die Offensive des FC St. Pauli endlich wieder auf. Nach zuvor vier sieglosen Spielen in Folge, bei denen die Hamburger nur ein Tor erzielten, traf der beste Angriff der 2. Bundesliga gegen Oberhausen gleich fünf Mal.

Den ersten Treffer markierte dabei Marius Ebbers. Bereits 14 Mal war er in der laufenden Spielzeit erfolgreich. Dennoch ist das Toreschießen schwere Arbeit, betont der Stürmer des FC St. Pauli im Interview mit bundesliga.de.

Er geht relativ gelassen mit der Drucksituation um, so kurz vor Saisonende dort oben in der Tabelle zu stehen. Weiterhin spricht Ebbers über die Chancen seiner Mannschaft, ungeschlagen durch den restlichen Saisonverlauf zu gehen. Den nächsten Schritt dazu wollen die Hamburger in Cottbus machen.

bundesliga.de: Herr Ebbers, würden Sie sagen, dass das 5:3 des FC St. Pauli gegen Rot-Weiß Oberhausen zu den verrücktesten Spielen gehört, die Sie als Profi erlebt haben?

Marius Ebbers: Das Spiel fand ich persönlich nicht so verrückt. Es gab natürlich viele Tore, aber es waren nicht so aufregende Szenen dabei. Für die Fans und Zuschauer war es sicherlich aufregender als für die Spieler auf dem Platz.

bundesliga.de: Nach nur einem Treffer in den vier Spielen zuvor ist St. Paulis Angriff gegen RWO förmlich explodiert. War das einfach nur eine Frage der Zeit oder hat die Mannschaft anders trainiert und gespielt als in den Vorwochen?

Ebbers: Ich denke, dass wir nicht viel anders gemacht haben als in den Wochen zuvor - wir haben ein bisschen Glück gehabt, dass wir die Tore diesmal gemacht haben. Wir hatten auch in den vergangenen Spielen Chancen, die leider nicht reingegangen sind.

bundesliga.de: Sie schossen in der 5. Minute bereits Ihr 14. Saisontor. Ihre Bestmarke liegt bei 15 Treffern. Warum fällt Ihnen das Tore schießen bei St. Pauli in dieser Saison so leicht?

Ebbers: Das fällt mir gar nicht leicht - es sieht vielleicht so aus, aber es steckt immer viel und harte Arbeit dahinter. Natürlich profitiere ich auch von der offensiven Spielweise unserer Mannschaft und deren Qualität.

bundesliga.de: Vor dem RWO-Spiel rief Trainer Holger Stanislawski ja eine neue Saison aus. Hat St. Pauli das Zeug dazu, ungeschlagen durch diese Mini-Spielzeit zu gehen?

Ebbers: Ich denke, dass wir definitiv das Zeug dazu haben. Aber wir müssen natürlich auch alles dafür tun: Wir müssen unsere Leistung immer zu 100 Prozent abrufen, denn nur dann können wir alle Mannschaften schlagen. Das ist einfach die Grundvoraussetzung.

bundesliga.de: Durch den Sieg konnte St. Pauli den Abstand auf Augsburg auf einen Punkt verkürzen und den Vorsprung auf die Konkurrenz vergrößern. Gestatten Sie sich selbst ab und an einen Blick auf die Tabelle oder schaut man als Profi wirklich immer nur auf die eigene Mannschaft?

Ebbers: Ich schaue von Spiel zu Spiel. Natürlich gucken wir auch ab und zu mal auf die Tabelle. Ich bin jedoch nicht so ein Typ, der jede Woche darauf achtet, wie die anderen Mannschaften spielen. Ich habe immer gesagt "So lange wir unsere Leistungen abrufen und unsere Punkte holen, können die anderen Mannschaften machen was sie wollen, dann werden wir oben dran sein". So wird es auch die letzten acht Spiele laufen.

bundesliga.de: Am kommenden Spieltag geht es zu Energie Cottbus. Die Lausitzer befinden sich noch immer ein wenig im Abstiegskampf. Ein gefährlicher Gegner?

Ebbers: Es gibt keine Mannschaft, die nicht gefährlich ist. In der Liga gibt es nur gute Mannschaften, die haben alle Ihre Qualität und auch Cottbus. Gerade, weil sie da unten stehen, müssen sie etwas machen - wir werden auf der Hut sein.

Lesen Sie hier das komplette bundesliga.de-Interview mit Marius Ebbers.

EA SPORTS > Druckversion > Zum Index
FIFA 10
Chihi: "Das ist mein Ultimate Team"
Cristiano Ronaldo neben Lionel Messi und Arjen Robben, unterstützt von Kaka und Iniesta. Von dieser fabelhaften Formation können alle Trainer und Manager nur träumen. Im Spielmodus FIFA 10 Ultimate Team von EA SPORTS dürfen alle Gamer ihre Wunschelf aus den besten Spielern der Welt zusammenstellen - Adil Chihi, Profi des 1. FC Köln, hat seine Elf für bundesliga.de gefunden.

"Es ist schön, so eine freie Auswahl zu haben. Aber es ist auch schwer, sich bei so vielen Weltklasse-Spielern für nur elf zu entscheiden", hat sich der Deutsch-Marokkaner die Entscheidung nicht leicht gemacht. Zumal Chihi auch die übrigen Top-Ligen neben der Bundesliga sehr interessiert verfolgt.

Chihi kennt und schätzt Sergio Ramos

Sein Torhüter heißt Gianluigi Buffon, Italiens Weltmeister von 2006 in Diensten von Juventus Turin. "Er ist zwar nicht mehr der Jüngste, aber für mich noch immer der Beste", meint Chihi. Taktisch hat sich der Kölner für eine 4-2-3-1-Formation entschieden; seine Viererabwehrkette bilden je zwei Profis aus der Bundesliga und der spanischen Primera Division.

"Rechts spielt bei mir Dani Alves vom FC Barcelona. Ich mag zweikampf- und offensivstarke Verteidiger auf den Außenpositionen. In der Innenverteidigung setze ich auf Sergio Ramos von Real Madrid. Den kenne ich persönlich sehr gut, weil wir 2005 bei der U20-WM gegeneinander gespielt haben und wir auch noch Kontakt haben", so Chihi, der 2005 mit Marokkos U20 das Halbfinale erreicht hatte.

Mertesacker und Lahm in der Abwehr

Bremens Per Mertesacker und Bayerns Philipp Lahm komplettieren die Abwehr. Vor allem Werders Abwehrhüne hat sich durch sein jederzeit faires Verhalten und seine Klasse im Eins-gegen-Eins-Duell großen Respekt bei Chihi verschafft.

Die zwei defensiveren Plätze im Mittelfeld nehmen Iniesta (FC Barcelona) und Kaka (Real Madrid). Iniesta sei dabei eher der Sechser, Kaka der offensivere Achter. Die große Qual der Wahl begann für Chihi so richtig in der Offensive.

Messis Glück

"Lionel Messi kann froh sein, dass ich verletzt bin. Sonst hätte ich mich rechts offensiv aufgestellt", scherzt Chihi, der dem 1. FC Köln nach seiner Operation am Syndesmoseband zurzeit nicht zur Verfügung steht. "Vielleicht klappt es noch diese Saison, die Heilung läuft sehr gut", sagt der 22-Jährige, der in der Rückrunde zu den stärksten FC-Profis gehörte.

Neben Barcelonas Messi stürmen in Chihis Ultimate Team noch Cristiano Ronaldo (Real Madrid) und Arjen Robben (FC Bayern). Und als Spitze davor Didier Drogba vom FC Chelsea. "Einen muss ich ja schließlich aus der englischen Liga aufstellen, und Drogba ist brandgefährlich und macht immer seine Tore."

Teamchemie stimmt

Keine Frage, Adil Chihis Wunschelf hätte in der Realität ganz sicher die Qualität, die Champions League zu gewinnen. Und auch virtuell passt Chihis Auswahl gut zusammen, denn die für den Spielmodus sehr wichtige Teamchemie stimmt bei dieser Elf.

Die bevorzugte Wahl von Spielern aus Reihen Real Madrids und des FC Barcelona sorgen für ein Plus bei der Teamchemie - man kennt sich, man schätzt sich. Das Aufstellen der Deutschen Philipp Lahm und Per Mertesacker verbessert ebenfalls die Teamchemie; wegen der gleichen Nationalität und ihrer Zugehörigkeit zur Bundesliga.

Das Ultimate Team von Adil Chihi:

Gianluigi Buffon (Juventus Turin)
Dani Alves (FC Barcelona) - Sergio Ramos (Real Madrid) - Per Mertesacker (Bremen) - Philipp Lahm FC Bayern)
Kaka (Real Madrid) - Iniesta (FC Barcelona)
Lionel Messi (FC Barcelona) - Cristiano Ronaldo (Real Madrid) - Arjen Robben (FC Bayern)
Didier Drogba (FC Chelsea)

Managerspiel > Druckversion > Zum Index
OBM
Meistercheck: Schalker Mittelfeld das Sorgenkind

Marcelo Bordon war am 26. Spieltag der zweikampfstärkste
Abwehrspieler im gesamten OBM
Wer wird Deutscher Meister? Mal wieder der FC Bayern oder doch einer der beiden hartnäckigen Verfolger? Allmählich werden die Stimmen immer zahlreicher, die Felix Magath die zweite sensationelle Meisterschaft in Folge zutrauen - und dem FC Schalke 04 erste in ihrer Bundesliga-Geschichte.

Im Offiziellen Bundesliga Manager (OBM) holen die Schalker von Spieltag zu Spieltag auf und mischen in fast allen Mannschaftsteilen vorne mit. Die große Stärke der virtuellen Königsblauen liegt - genau wie in der Bundesliga - im hinteren Bereich. Die OBM-Problemzone von S04 ist das Mittelfeld, das noch nicht meisterlich funktioniert.

Neuer der meistgekaufte Profi

Schalkes Torhüter und Abwehr verdienen im OBM bereits das meisterliche Gütesiegel. Manuel Neuer hält seit Monaten beständig gut und den zweiten Rang hinter Bremens Tim Wiese. Neuer spielt jede vierte OBM-Partie zu null, wobei der Schalker Schlussmann virtuell unter Dauerbeschuss steht.

Der 23-Jährige ist nämlich auch der beliebteste, weil meistgekaufte Profi im Managerspiel. 31.424 OBM-Trainer haben Neuer verpflichtet. Werders Mesut Özil, der für 25.900-OBM-Teams spielt, folgt mit großem Abstand auf Platz 2 vor Leverkusens Bayern-Leihgabe Toni Kroos (25.387).

S04-Abwehr steht felsenfest

In der Bundesliga leistet Schalke bei nur 20 Gegentoren die beste Abwehrarbeit. Es ist auch kein Leichtes, gegen eine Viererkette mit Rafinha, Marcelo Bordon, Heiko Westermann und Benedikt Höwedes überhaupt Land zu sehen.

Alle vier Schalker Asse sind im OBM unter den 18 besten Zweikämpfern bei den Abwehrspielern zu finden. Westermann ist mit 63,99 Prozent gewonnener Zweikämpfe der viertbeste im bisherigen Saisonverlauf: hinter Naldo, Per Mertesacker (beide Bremen) und Joris Mathijsen (HSV).

Bordon zuletzt der Zweikampfstärkste

Die besten Werte am 26. Spieltag erreichte Bordon. An seine 65,11 Prozent gewonnener Duelle kam kein anderer Abwehrspieler der Bundesliga heran. Höwedes, Rafinha und Westermann belegten ebenfalls vordere Plätze.

Dass es an Ideen, Kreativität und Torgefährlichkeit im Schalker Mittelfeld mangelt, daraus macht auch Felix Magath kein Hehl. Kopfballspezialist Joel Matip und Ivan Rakitic kommen auf jeweils drei Tore - Bestwert aller Schalker Mittelfeld-Männer.

Aufschwung durch Peer Kluge

Auch virtuell sieht es düster aus. Rakitic landet als bester Schalker auf Platz 43 (!) im OBM-Mittelfeld. Doch inzwischen gibt es kleinere Lichtblicke. Am 26. Spieltag schnitt Winterzugang Peer Kluge als 18. sehr ordentlich ab, Rakitic fand sich auf Rang 35 wieder.

Schalkes Stürmer schnitten aktuell ebenfalls besser ab als im durchschnittlichen Saisonverlauf. Nach Edin Dzeko (VfL Wolfsburg) und Stefan Kießling (Leverkusen) traf Kevin Kuranyi am vergangenen Wochenende am besten.

Jefferson Farfan war der neuntbeste Stürmer an Spieltag 26. Über die Saison gesehen haben Kuranyi (12.) und Farfan (19.) aber größeren Rückstand zu den Top-Stürmern.

Fazit: Auch die virtuellen Werte sagen, dass Schalke eigentlich nicht ganz vorne landen kann. Und eigentlich konnte Felix Magath 2009 auch nicht Meister mit Wolfsburg werden…

Der große OBM-Check des FC Schalke 04

Torhüter
2. Manuel Neuer

Abwehr (Saisonverlauf)
4. Heiko Westermann
8. Rafinha
14. Benedikt Höwedes
18. Marcelo Bordon

Abwehr (26. Spieltag)
1. Marcelo Bordon
13. Benedikt Höwedes
17. Rafinha
18. Heiko Westermann

Mittelfeld (Saisonverlauf)
43. Ivan Rakitic
52. Peer Kluge

Mittelfeld (26. Spieltag)
18. Peer Kluge
35. Ivan Rakitic

Angriff (Saisonverlauf)
12. Kevin Kuranyi
19. Jefferson Farfan

Angriff (26. Spieltag)
3. Kevin Kuranyi
9. Jefferson Farfan

Meistgekaufte Spieler
1. Manuel Neuer (31.424)
15. Christian Pander (16.630)
37. Levan Kenia (12.287)

Termine
Der 27. Spieltag im Live-Ticker von bundesliga.de

2. Bundesliga, 27. Spieltag (ab 17:45 Uhr im bundesliga.de-Live-Ticker)

TuS Koblenz - SpVgg Greuther Fürth
F.C. Hansa Rostock - MSV Duisburg
FC Energie Cottbus - FC St. Pauli

Bundesliga, 27. Spieltag (ab 20 Uhr im bundesliga.de-Live-Ticker)

1. FC Köln - Borussia Mönchengladbach


2. Bundesliga, 27. Spieltag (ab 12:45 Uhr im bundesliga.de-Live-Ticker)

FC Augsburg - Rot Weiss Ahlen
DSC Arminia Bielefeld - SC Paderborn 07

Bundesliga, 27. Spieltag (ab 15 Uhr im bundesliga.de-Live-Ticker)

Eintracht Frankfurt - FC Bayern München
1. FC Nürnberg - 1899 Hoffenheim
VfB Stuttgart - Hannover 96
Werder Bremen - VfL Bochum 1848
SC Freiburg - 1. FSV Mainz 05

Bundesliga, 27. Spieltag (ab 18 Uhr im bundesliga.de-Live-Ticker)

Borussia Dortmund - Bayer 04 Leverkusen


2. Bundesliga, 27. Spieltag (ab 13:15 Uhr im bundesliga.de-Live-Ticker)

Rot-Weiß Oberhausen - Karlsruher SC
1. FC Union Berlin - Alemannia Aachen
TSV München von 1860 - FSV Frankfurt

Bundesliga, 27. Spieltag (ab 15 Uhr im bundesliga.de-Live-Ticker)

Hamburger SV - FC Schalke 04

Bundesliga, 27. Spieltag (ab 17 Uhr im bundesliga.de-Live-Ticker)

VfL Wolfsburg - Hertha BSC





Impressum
Herausgeber: DFL Deutsche Fußball Liga GmbH, Guiollettstraße 44-46, 60325 Frankfurt/Main, Tel: 069-65005-0, Fax: 069-65005-555 HRB 52086 Frankfurt/Main, Umsatzsteuer-IdNr.: DE 215 956 338
Verantwortlich: Tom Bender, DFL
Redaktion: Markus Schmidt (Leitung), Dirk Jaschok, Christian Pfennig, Ulrike Siebert (alle DFL), Sebastian Stolz, Michael Reis, Stefan Kusche, bundesliga.de
Multimedia: Crossmotion, Düsseldorf
Fotoredaktion: DFL, gettyimages
Realisierung: BTD Newmedia GmbH, Goethestr. 34, 80336 München, Tel: 089 660 291 20
Der Bundesliga Fan-Newsletter erscheint wöchentlich. Alle Rechte vorbehalten. Jegliche Vervielfältigung oder Weiterverbreitung in jedem Medium in Teilen oder als Ganzes bedarf der schriftlichen Zustimmung des Herausgebers.
© 2010 DFL Deutsche Fußball Liga GmbH