Ausgabe 36 - 04.03.2010
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Spieler des Spieltags
Und wieder Cacau!
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Nach jeder Runde in der Bundesliga stehen sie zur Wahl, die Spieler des Spieltags. Sie entscheiden, wem diese Ehre zuteil wird. Auch am 24. Spieltag ergatterte Cacau die meisten Stimmen. Der Stürmer schoss gegen Frankfurt sein sechstes und siebtes Tor der Woche. Mehr zum Spieler des Spieltags finden Sie hier.


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Top Thema
Bundesliga - 25. Spieltag
Als Christian Gross am 16. Spieltag sein erstes Bundesliga-Spiel als Stuttgarts Trainer betreute, ahnte niemand, dass einem der Verlauf der ersten Monate seiner Amtszeit nur wenig später sehr bekannt vorkommen würde. Ein Quantensprung in der Tabelle, nur eine Niederlage vor dem 25. Spieltag - all das erinnert an seinen Vorgänger. Jetzt reisen Gross und der VfB nach Bremen. Es ist mit vielen Toren zu rechnen. Köln will nach Leverkusen auch den FC Bayern ärgern. Doch die haben zuletzt vor rund 15 Jahren in Köln verloren.

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Erhoffte Torflut an der Weser

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Wenn Bremen auf Stuttgart trifft, sind Tore keine Seltenheit. In sechs der vergangenen sieben Duelle klingelte es mindestens vier Mal. Mit einem Heimsieg kann Bremen den VfB auf Distanz halten. In den vergangenen beiden Jahren gelang dies eindrucksvoll.
"Wir können auch anders"

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1899 Hoffenheim hat noch eine Rechnung offen mit Mainz 05. "Wir haben uns damals den Schneid abkaufen lassen", erinnert sich Ralf Rangnick. Unterschätzen sollte man den Aufsteiger aus Mainz nicht, wenngleich dieser auswärts erst einmal gewonnen hat.

Tippspiel
Frankfurter Doppelpack
Frankfurter Doppelpack

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Tor des Spieltags
Hacke, Spitze, eins, zwei, fünf!
Hacke, Spitze, eins, zwei, fünf!

Fünf Treffer für die Galerie - Nach jedem Spieltag der Saison stellt bundesliga.de ab Montag 1 Uhr in der Nacht die fünf schönsten Treffer der vergangenen Spielrunde im Tor des Spieltags zur Wahl. Am 24. Spieltag überzeugten vor allem die Tore von Ivan Rakitic, Sebastian Prödl, Cacau, Aristide Bancé und Tim Borowski. Noch bis Freitag, 18:30 Uhr entscheiden Sie, wer das schönste Tor des 24. Spieltags geschossen hat. Hier geht es zur Wahl.


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Liebe Leserinnen und Leser,

am 25. Spieltag empfängt Werder Bremen den VfB Stuttgart. Der VfB hat seit Wochen - eigentlich seit Rückrundenbeginn - einen sehr guten Lauf und ist ebenso wie wir auf dem Weg nach oben. Insofern sind die Stuttgarter auch wieder ein Konkurrent um die internationalen Plätze geworden. Da würde es uns sehr helfen, dieses Spiel zu gewinnen.

Nach einer schwächeren Phase haben wir zuletzt zehn Punkte aus vier Partien geholt. Wir haben uns einfach nicht aus der Ruhe bringen lassen. Auch als die Spiele vor und nach der Winterpause nicht so gut liefen, hat die Mannschaft konzentriert und hart weiter gearbeitet. Das zahlt sich dann auch irgendwann aus. Jetzt wirkt das Team wieder gefestigt. Das Selbstvertrauen ist zurück und das hat sich in positiven Ergebnissen nieder geschlagen.

Natürlich wollen wir unter die ersten Fünf kommen. Aber sicher sein kann man sich da nie. In der Bundesliga gibt es eine Reihe von Teams mit ähnlich guter Qualität. Aber wir schauen hauptsächlich auf uns und wollen die guten Leistungen der vergangenen Wochen weiter bestätigen und dann sind wir auch optimistisch, dass es klappen wird.

Doch nicht nur Werder Bremen liegt mir am Herzen. Vor meiner Zeit an der Weser spielte ich beim 1. FC Nürnberg. Ich hoffe natürlich, dass Nürnberg drin bleibt und nicht so wie in der vergangenen Saison in die Relegation muss, sondern vielleicht schon vorher den Klassenerhalt klar machen kann. Das wäre für mich eine schöne Sache.

Im Kampf um den Klassenerhalt sieht es ja nach einem Vierkampf aus. Oftmals ist es im Abstiegskampf so, dass man im letzten Drittel der Saison - und in dem befinden wir uns ja auch schon - doch noch einmal außergewöhnlich viele Punkte sammeln kann, einen Lauf bekommt. Die Mannschaft, die das am ehesten umsetzen kann, die hat dann auch gute Chancen, drin zu bleiben. Ich glaube, von den vier Mannschaften ist noch keine abgeschrieben. Auch Hertha BSC hat als Tabellenletzter die Möglichkeit, mit einem guten Lauf noch den drittletzten Platz und damit die Relegation zu schaffen. Die Entscheidung wird auch hier wohl erst an den letzten eins, zwei Spieltagen fallen.

Dass da noch viel geschehen kann, das weiß ich aus eigener Erfahrung. 1999 bin ich mit Nürnberg abgestiegen. Dabei standen wir nach dem vorletzten Spieltag auf Platz 12. Der Verein hatte zwar schon die eine oder andere Party und andere Aktionen organisiert und ist davon ausgegangen, dass wir auch drinbleiben werden. Aber die Mannschaft war eigentlich sehr konzentriert. Es mussten damals sehr, sehr viele Dinge zusammenkommen, damit wir noch absteigen würden - sowohl was unser Spiel, als auch was einige andere Spiele betraf. Leider ist alles eingetreten. Und so mussten wir in den bitteren Apfel beißen und mit Nürnberg den Gang in die 2. Bundesliga antreten.

Ihr

Frank Baumann



260 Mal spielte Frank Baumann zwischen 1999 und 2009 in der Bundesliga für Werder Bremen. Zuvor war er beim 1. FC Nürnberg aktiv. Mit Bremen wurde Baumann 2004 Deutscher Meister. Im selben Jahr und zum Abschluss seiner aktiven Laufbahn gewann er mit Werder den DFB-Pokal. Dazu kommen zwei Vize-Meisterschaften, ein weiteres Pokalfinale und das Endspiel im UEFA-Cup 2009. Der 28-fache Nationalspieler wurde 2002 WM-Zweiter mit Deutschland. Seit dieser Saison arbeitet Baumann als Assistent von Bremens Geschäftsführer Klaus Allofs.

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Bundesliga - 25. Spieltag
Déjà vu auf schwäbisch

Cacau (M.) war der gefeierte Stuttgarter Held der Vorwoche
Als Christian Gross am 16. Spieltag sein erstes Bundesliga-Spiel als Trainer des VfB Stuttgart betreute, konnte keiner ahnen, dass einem der Verlauf der ersten Monate seiner Amtszeit nur wenig später sehr bekannt vorkommen würde. Ein Quantensprung in der Tabelle, nur eine Niederlage vor dem 25. Spieltag - all das erinnert an seinen Vorgänger.

Markus Babbel hatte am 15. Spieltag der vergangenen Saison sein Amt in Stuttgart angetreten und führte die Schwaben aus dem Keller ins internationale Geschäft. Seine erste - und nur eine von zwei Niederlagen in der Vorsaison - kassierte Babbel bei Werder Bremen. Und genau dorthin verschlägt es jetzt auch Gross und sein Team. Nur noch vier Punkte trennen beide Teams vor diesem wegweisenden Duell, bei dem in jüngerer Vergangenheit meist viele Tore fielen.

Mit Treffern geizen tut hingegen der 1. FC Köln. Die zweitschlechteste Offensive der Bundesliga bekommt es am 25. Spieltag ausgerechnet mit dem FC Bayern München zu tun. Die Bayern sind seit 17 Ligaspielen unbesiegt und haben zuletzt vor rund 15 Jahren in Köln verloren.

Tore sind garantiert

In sechs der vergangenen sieben Spiele zwischen Werder Bremen und dem VfB Stuttgart fielen mindestens vier Treffer. Am 23. Spieltag der Saison 2007/08 fielen gar neun Tore: 6:3 setzte sich der VfB zu Hause durch.

Auch historisch betrachtet sind die Aufeinandertreffen zwischen den Hanseaten und den Schwaben mit Toren gesegnet. In den bisherigen 87 Bundesliga-Duellen fielen 288 Tore - das sind im Schnitt 3,3 Treffer pro Partie.

Als besser unter Gross

Laut Statistikdatenbank auf bundesliga.de hat Werder im Direktvergleich mit Stuttgart jedoch die vergangenen beiden Heimspiele deutlich gewonnen (4:1 in 2007/08 und 4:0 in 2008/09). In der Hinrunde unterlagen die Stuttgarter daheim mit 0:2 gegen Bremen. Dies war der Anfang vom Ende für Markus Babbel. Es war das erste von acht aufeinanderfolgenden Ligaspielen ohne Sieg für die Schwaben. Babbel wurde daraufhin entlassen.

Unter seinem Nachfolger Christian Gross hat der VfB nur bislang eines von elf (acht Siege, zwei Remis) Pflichtspielen verloren. Zuletzt ließ sich der Erfolg der Stuttgarter an einem Mann ausmachen: Cacau. Der Nationalstürmer schoss innerhalb von acht Tagen sieben Pflichtspieltore (vier Tore in Köln, ein Tor gegen Barcelona, zwei Tore gegen Frankfurt).

Unterschiedliche Formkurven

Mit Gross begann die große Aufholjagd, was sich auch in der Tabelle nachvollziehen lässt. Vor dem ersten Bundesliga-Spiel des Schweizer Trainers lag der VfB auf Platz 16 mit zwölf Zählern und 12:21 Toren. Seither holte Stuttgart 22 Punkte und schoss 22:10 Tore.

Ganz anders die Formkurve der Bremer. Sie lagen nach dem 15. Spieltag auf Platz 2, hatten 28 Punkte auf der Habenseite und eine Torbilanz von 31:12 Treffern. Seither holte Werder nur zehn Zähler und schoss 17:17 Tore.

Bayern dank Kölner Mithilfe auf Platz 1

Tore schießen ist indes ein Problem des 1. FC Köln. Erst 21 Mal trafen die "Geißböcke" in 24 Ligaspielen. Vergangenes Wochenende blieb der FC zum zwölften Mal in dieser Saison ohne eigenen Treffer. Allerdings war das 0:0 gegen Leverkusen ein Achtungserfolg - und katapultierte den aktuellen Gegner der Kölner auf Platz 1. Denn nach 58 Spieltagen steht der FC Bayern erstmals wieder ganz oben.

Die Bayern sind aber leider so etwas wie ein Angstgegner für den FC. Laut Statistikdatenbank auf bundesliga.de gewannen die Kölner im Direktvergleich mit dem FC Bayern erst 13 von 38 Heimspielen (acht Remis, 17 Niederlagen).

Seit 17 Spielen unbesiegt

Vergangenes Jahr am 21. Spieltag feierte die Kölner Elf ihren ersten Sieg gegen den FC Bayern in den 2000ern (nach drei Remis und sechs Niederlagen). Und auch im Hinspiel dieser Saison konnten die Münchener nicht gewinnen (0:0).

Für die Bayern war es das dritte Pflichtspiel in Folge ohne eigenen Treffer. Schnell wurde Louis van Gaal in Frage gestellt. Doch mittlerweile sind die Bayern seit 17 Bundesliga-Spielen ungeschlagen (zwölf Siege, fünf Remis) - eine solche Serie konnte das Team zuletzt vor 21 Jahren innerhalb einer Saison vorweisen. 1988/89 verloren die Münchner unter Jupp Heynckes keines der ersten 23 Saisonspiele.

Auf das der Knoten platzt

Am 1. April 1995 feierte der 1. FC Köln den bislang letzten Heimsieg gegen den Rekordmeister. Toni Polster war beim 3:1-Triumph doppelt erfolgreich. Im Jahr darauf gab es ein torloses Remis beim Aufeinandertreffen in Köln und seither hat der FC sieben Heimspiele in Serie gegen die Bayern verloren.

Niemand würde diese Serie so gern beenden wie Lukas Podolski. Nach drei Jahren beim Rekordmeister kehrte er vor Saisonbeginn an den Rhein zurück. Seither konnte er sich aber erst einmal in die Torschützenliste eintragen (5. Spieltag).

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Bundesliga-Datenbank
Abstiegskampf und der "40-Punkte-Mythos"
Vor der Saison 1995/96, in der die Drei-Punkte-Regel eingeführt wurde, hieß es, 30 Punkte würden zum Klassenerhalt reichen. Mit Einführung der neuen Regelung entstand sehr schnell der "40-Punkte-Mythos”.

40 Punkte gelten seither als die magische Grenze, die einem Verein mit Sicherheit zum Klassenerhalt verhilft. Doch sind wirklich so viele Zähler nötig, um den Verbleib in der Bundesliga sicherzustellen? bundesliga.de hat anhand der Punktezahlen aus der Bundesliga untersucht, was es damit auf sich hat.

40 Punkte waren nie von Nöten

Rein mathematisch ist der Klassenerhalt erst mit 58 Punkten garantiert - theoretisch kann aber auch ein Kontostand von nur vier Punkten zu Platz 16 und damit zum Klassenerhalt über die Relegation reichen.

58 Punkte? Geht man davon aus, dass die letzten beiden Teams alle Spiele gegen die 16 anderen Teams verlieren, haben die 16 Teams auf den 16 vorderen Plätzen somit schon jeweils zwölf Zähler auf dem Konto. Geht man weiterhin davon aus, dass die direkten Duelle zwischen den 16 vorderen Teams jeweils ein Mal gewonnen und ein Mal verloren werden, kommen nochmals 45 Zähler hinzu.

Rechnen für Fortgeschrittene

In diesem Extremfall wären die Teams auf den Plätzen 1-16 alle punktgleich mit jeweils 57 Punkten – das heißt mit 57 Punkten kann man theoretisch Sechzehnter werden. Holt man nur einen Zähler mehr, hat zwangsläufig eines der 15 anderen Teams zwei Punkte weniger. Mit 58 Zählern kann man also keinesfalls absteigen.

Die Realität zeigt natürlich andere Zahlen: Seit Einführung der Drei-Punkte-Regel ist nie eine Mannschaft abgestiegen, die 39 Punkte oder mehr auf dem Konto hatte. Dagegen sind alle Mannschaften mit 30 und weniger Punkten abgestiegen - wenn auch Cottbus im vergangenen Jahr mit 30 Zählern erst in der wiedereingeführten Relegation scheiterte.

Gladbach als schlechtester Fünfzehnter

Die Teams, die auf Platz 15 landeten, hatten im Schnitt 36,5 Punkte auf dem Konto, der Durchschnittswert für Platz 16 liegt bei 33,9 Zählern.

In der vergangenen Saison waren 31 Zähler genug für Borussia Mönchengladbach, um die Spielzeit auf Platz 15 zu beenden. Dies war die niedrigste Punktzahl, die seit Einführung der Drei-Punkte-Regel zum Klassenerhalt reichte. Drei weitere Teams waren mit je 34 Zählern Fünfzehnter.

Neuer Niedrigwert zu erwarten

In der laufenden Saison steht der SC Freiburg mit 20 Punkten auf Platz 15 und der 1. FC Nürnberg mit 18 Zählern auf dem 16. Rang - hochgerechnet würden dieses Mal am Saisonende 28 Punkte für den Klassenerhalt und 26 Punkte für den Relegationsplatz reichen.

1997/98 stieg der Karlsruher SC mit 38 Zählern ab - damit sind die Badener seit Einführung der Drei-Punkte-Regel die Mannschaft mit der höchsten Punktzahl, die den Weg in die 2. Bundesliga antreten musste. Gescheitert ist der KSC damals nur an der schlechteren Tordifferenz gegenüber den Gladbachern.

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Faryd Mondragon
"Ich möchte immer zu Null spielen"

Im Hinspiel in München hielt Mondragon (2.v.r.) sein Tor sauber
Völlig überraschend entführte der 1. FC Köln beim 50. Bundesliga-Derby mit Rhein-Rivale Leverkusen einen Punkt aus der BayArena. Zugleich verhalfen die "Geißböcke" mit ihrem 0:0 dem FC Bayern München an die Tabellenspitze.

Ob die Kölner auch den Bayern das Wasser reichen können, wird sich schon an diesem Wochenende zeigen. Dann nämlich empfängt der FC den Rekordmeister im heimischen Rund. Einer, der sich gegen Leverkusen auszeichnete und auf den sicher auch gegen die Bayern viel zukommen wird, ist Faryd Mondragon.

Der Torhüter der Kölner blickt im Interview mit bundesliga.de noch einmal auf das schwere Spiel in Leverkusen zurück und spricht über die Herausforderung, gegen den FC Bayern anzutreten. Weiterhin erklärt Mondragon, was sein Team in dieser Saison noch erreichen möchte, und was es dafür tun muss.

bundesliga.de: Herr Mondragon, können Sie erklären, wie Sie den unhaltbaren Kopfball von Sami Hyypiä gehalten haben?

Faryd Mondragon: Das war ein Reflex. Da kann man nicht lange nachdenken, das ist wie ein Instinkt. Aber ein bisschen Glück war in der Aktion natürlich auch dabei, auch, dass Friedrich danach nicht mehr verwandeln konnte.

bundesliga.de: Hätten Sie als Torwart ihre Vorderleute immer gerne so konsequent wie Samstag gegen Leverkusen?

Mondragon: Als Torwart möchte man natürlich immer zu Null spielen. Dafür ist es wichtig, dass wir alle kompakt in der Defensive stehen und wenige Torchancen zulassen. Das war gegen Leverkusen der Fall, so müssen wir jetzt weiter arbeiten.

bundesliga.de: Nur 15 Gegentreffer in der Hinrunde, aber jetzt schon 16 in der Rückrunde. Was sind aus Ihrer Sicht die Gründe?

Mondragon: Bei diesem Zahlenspiel muss man aber beachten, dass wir in der Rückrunde vorne auch mehr Tore geschossen haben. Wichtig ist, dass wir jetzt wieder die richtige Balance zwischen Defensive und Offensive finden.

bundesliga.de: Jetzt kommen die Bayern. Im Hinspiel haben Sie auswärts schon ein 0:0 geholt, ist zuhause sogar mehr drin?

Mondragon: Ich gehe in jedes Spiel mit der Absicht, es zu gewinnen. Gegen die Bayern wird es natürlich schwer, sie haben eine starke Mannschaft mit herausragenden Einzelspielern. Wenn wir aber als Mannschaft auftreten, hoch konzentriert und diszipliniert spielen, dann ist für uns etwas möglich.

bundesliga.de: Gegen Franck Ribéry und Co. stehen Sie vielleicht öfter im Brennpunkt. Ist es Ihnen als Torwart lieber, sich auszeichnen zu können oder hätten Sie lieber einen ganz ruhigen Nachmittag?

Mondragon: Wie gesagt, wichtig für mich ist, dass hinten die Null steht und wir erfolgreich sind. Wir werden alles geben, damit wir gegen die Bayern bestehen.

bundesliga.de: Was ist für den 1. FC Köln in dieser Saison noch drin?

Mondragon: Wir müssen erst einmal schauen, dass wir genügend Punkte sammeln und schnellst möglichst nichts mehr mit dem Abstieg zu tun haben. Das hat oberste Priorität. Unser Ziel ist es, 40 Punkte zu erreichen und im gesicherten Mittelfeld zu landen.

Lesen Sie hier das komplette bundesliga.de-Interview mit Faryd Mondragon.

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Bundesliga & 2. Bundesliga
Kids Clubs mit gemeinsamer Aktionswoche
21 Kids-Clubs sind bereits in Bundesliga und 2. Bundesliga organisiert, und die Anzahl der Kinderklubs wächst stetig. In enger Zusammenarbeit mit der DFL Deutsche Fußball Liga GmbH werden gemeinsame Aktionen sowie pädagogische Events für Kinder erarbeitet.

"Kids-Clubs - grenzenlos aktiv" lautet das Motto für den 26. und 27. Spieltag der Fußball-Bundesliga. Etwa 1000 Kinder werden diese gemeinsame Botschaft in den Stadien der Bundesligen auf Bannern, T-Shirts und Fähnchen an den Spieltagen verbreiten.

Bundesweite Aufmerksamkeit für Kids Clubs

Damit präsentieren sich die Kinderklubs erstmals in einer gemeinsamen Aktionswoche, um bundesweit auf ihre sportlich und sozial orientierte Projekte aufmerksam zu machen.

Daneben organisieren die Clubs der Bundesliga und der 2. Bundesliga noch weitere eigene Events und Projekte, um auch regional auf die Ziele ihrer Kinderprojekte hinzuweisen. Der SC Paderborn 07 hat sich für die Aktion "Für ein friedliches und respektvolles Miteinander" entschieden. Dabei bastelt der SCP Kids Club viele Stoffbanner, auf denen die Kids ihre Ideen zum Thema respektvolles Miteinander umsetzen sollen.

"Fühzeitig gewaltpräventiv engagieren"

"Wir haben uns für dieses Thema entschieden, weil sich unsere jungen Fans früh mit friedlichem Umgang mit Fans anderer Mannschaften auseinander setzen sollen. Wir sind ein sehr junger Verein mit einer recht jungen Fanszene und wollen uns frühzeitig gewaltpräventiv engagieren", sagt Paderborns Projektleiter Benjamin Bruns.

Die 1 x1 Meter großen Stoffbanner sollen mit Bildern und Texten bemalt werden und Botschaften wie "Wir wünschen uns Toleranz bei den Fans" oder "Wir haben Respekt vor dem Gegner" übermitteln. Am 14. März beim Heimspiel gegen Hansa Rostock sollen die Banner präsentiert werden.

SCP Kids vor der Reifeprüfung

Darüber hinaus dürfen die SCP-Kids, die sich an der Aktion beteiligen, an diesem Spieltag auf dem Rasen der ENERGIETEAM ARENA den Zuschauern, den Mannschaften und den Fernsehteams das größte SCP Kids Club-Trikot aller Zeiten präsentieren und erhalten zusätzlich eine Urkunde.

"Der SCP Kids Club hat schon eine sehr große Akzeptanz bei unseren Fanclubs erreicht. Deshalb werden Vertreter der Fanclubs vor dem Rostock-Heimspiel 200 Fahnen an unseren Kids Club übergeben. Das soll symbolisieren, dass unsere Kids quasi die Reifeprüfung bestanden haben und in die Fanszene aufgenommen werden", erklärt Bruns.

Die Ideen anderer Kids Clubs weiterer Vereine sind gemäß dem Motto grenzenlos. So arbeitet der FSV Mainz 05 an dem Projekt "Gesunde Ernährung" und "Nachhaltigkeit", der HSV Kids-Club bastelt eine eigene Choreografie und Hertha BSC backt für Haiti.

Features
Top-News und exklusive Hintergründe
















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Max Grün
"Nicht bestehen, sondern etwas mitnehmen"

Max Grün spielte zuletzt zwei Mal in Folge zu Null
Die SpVgg Greuther Fürth ist nach zwei Siegen in Folge wieder auf dem Weg nach oben. Beide Spiele wurden zu Null gewonnen. Einen großen Anteil am jüngsten Erfolg hat ein "Kleeblatt", das noch ziemlich grün hinter den Ohren ist: Max Grün.

Seit drei Spielen hütet der 22-Jährige das Gehäuse der Spielvereinigung. Nachdem der erst in der Winterpause in den Kader gerückte Grün vorerst als Ersatz für den angeschlagenen Stephan Loboué zwischen den Pfosten stand, deutet mittlerweile einiges auf eine Wachablösung im Fürther Tor hin. Gerade erst hat die SpVgg eine vertraglich vereinbarte Option gezogen und den Torhüter so bis 30. Juni 2011 an den Verein gebunden.

Im Interview mit bundesliga.de gibt sich Grün äußerst selbstbewusst und zielstrebig. Der Keeper spricht über die Umstellung auf die 2. Bundesliga, seine Lehrstunden unter Herman Gerland und blickt auf das wichtige Spiel bei Heimnimbus Fortuna Düsseldorf.

bundesliga.de: Herr Grün, herzlichen Glückwunsch zum Sieg gegen Rostock. Auch wenn beide Teams sich derzeit in unterschiedliche Richtungen bewegen; war es ein schweres Stück Arbeit?

Max Grün: Ja, das waren 90 Minuten Schwerstarbeit. Wir haben in den ersten 30 Minuten sehr gut gespielt, dann aber nachgelassen und die restliche Spielzeit Probleme gehabt. Die Leichtigkeit hat uns gefehlt und Rostock hat es uns sehr schwer gemacht.

bundesliga.de: Es war bereits der fünfte Sieg im siebten Spiel unter Michael Büskens. Der Trainer scheint die richtigen Worte und Trainingsmethoden zu finden, um die Mannschaft Woche für Woche auf gut einzustellen?

Grün: Es hat sich hier einiges bewegt, Mike Büskens hat an den richtigen Rädchen gedreht. Er spricht Dinge klar an, positiv wie negativ. Er stellt uns gut ein und hat dabei eine motivierende Wortwahl. Im Training ziehen alle gut mit, das macht Spaß und spiegelt sich dann auch in den Ergebnissen wieder.

bundesliga.de: Für Sie war es der dritte Einsatz in Folge. Zuletzt spielten Sie zwei Mal nacheinander zu Null. Fällt Ihnen die Anpassung an das Niveau der 2. Bundesliga so leicht, wie es den Anschein hat?

Grün: Dafür habe ich die ganze Zeit hart gearbeitet. Ich trainiere, um in der 2. Bundesliga halten zu können. Das funktioniert nur mit täglicher harter Arbeit, aber leicht war es nicht.

bundesliga.de: Sie haben Ihr Handwerk beim FC Bayern erlernt. Kriegt man dort neben allem Sportlichen auch die Art und Weise mit auf den Weg, wie man mit solchen Drucksituationen fertig wird?

Grün: Ich habe dort viel mit auf den Weg bekommen. Die Zeit mit Bayern-Trainer Hermann Gerland, der auch hart und streng sein kann, hat mich gut vorbereitet auf den "Druck", der einen später erwartet.

bundesliga.de: Die Fortuna ist zuhause noch ungeschlagen. Wie schwer wird es für die Fürther, dort zu bestehen?

Grün: Wir wollen nicht bestehen, sondern etwas mitnehmen. Dazu müssen wir von der ersten Minute an sehr konzentriert sein, jeder muss für den Mitspieler einstehen, dann können wir auch etwas holen. Aber es wird sicher ein schweres Spiel.

Lesen Sie hier das komplette bundesliga.de-Interview mit Max Grün.

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FUSSBALL MANAGER 10
Stammplatzgarantie im FUSSBALL MANAGER 10
Ende Februar konnte Klaus Allofs schließlich Vollzug melden. Werder Bremens Geschäftsführer durfte sich freuen, dass Mittelfeldspieler Aaron Hunt seinen zum Saisonende auslaufenden Vertrag bis zum 30.06.2014 verlängert hat. Beim FC Bayern hatten sich Mitte Februar Club und Torhüter Jörg Butt geeinigt, bis zum 30. Juni 2011 gemeinsam weiterzumachen.

In der Bundesliga werden praktisch jederzeit Vertragsgespräche geführt, um bei der Kaderplanung möglichst früh Sicherheit zu haben. Im FUSSBALL MANAGER 10 (FM 10) von EA SPORTS stehen dem Spieler umfangreiche Möglichkeiten mit vielen Optionen rund um Verträge und Transfers zur Verfügung.

Auf dem Transfermarkt geht es los

Der Transfermarkt ist der ideale Startpunkt für alle Spieler im FM 10, die über Neuverpflichtungen nachdenken. Unter der Option Transferliste werden alle möglichen Kandidaten aufgeführt: aus der Bundesliga und internationalen Ligen. Um die riesige Auswahl der Spieler leichter eingrenzen zu können, stehen verschiedene Filter zur Auswahl.

So kann der virtuelle Manager eingeben, dass er einen Abwehrspieler für die linke Seite zwischen 20 und 25 Jahren sucht, der in Deutschland spielt und einen Marktwert von drei Millionen Euro nicht überschreiten sollte. Der FM 10 teilt allen Spielern aufgrund realistischer Bewertungen verschiedener Fußballexperten einen Stärkewert von 0 bis 99 zu, den alle Hobbymanager ebenfalls als Filter einsetzen können.

Verschiedene Vertragsparameter

Hat der Manager seinen Wunschspieler gefunden, dann fangen Arbeit und Spielvergnügen erst richtig an. Wenn der Verein des Wunschspielers Interesse an einem Transfer signalisiert hat, kann dem Spieler ein Vertragsangebot vorgelegt werden. Dieses Angebot enthält Vertragsparameter wie Vertragsbeginn, Vertragsende oder Grundgehalt.

Der FM 10 lässt der Spiel-Fantasie nun freien Lauf und bietet die Optionen Spielerversprechen, Klauseln und Prämien im Vertragsangebot an. Der Manager kann seinem Wunschspieler zum Beispiel versprechen: "Du wirst langsam an das Team herangeführt", "Du hast eine Stammplatzgarantie" oder "Du wirst für die Amateurmannschaft verpflichtet".

Meisterprämie möglich

Bei den Klauseln haben die FM 10-Spieler die Möglichkeiten, eine feste Ablöse zu bestimmen, Freigabeklauseln bei Auslandsangeboten oder Abstieg festzulegen. Im Bereich Prämien darf über Auflauf-, Meister- oder Nicht-Abstiegsprämien verhandelt werden. Oder über einen Betrag, der beim ersten Länderspiel fällig wird.

Im Idealfall für den FM 10-Manager einigen sich beide Vereine, der Spieler sagt zu, besteht die sportmedizinische Untersuchung und bekommt seine Rückennummer nach Wunsch.

"Phantastisches Rollenspiel"

Ein richtig guter Transfer hat im Spiel noch weitere positive Nebenwirkungen. Stimmung und Moral der Mannschaft, im FM 10 durch eine Punkteskala beschrieben, steigen und sorgen für frischen Wind. Spieler des aktuellen Kaders können sich nach einer Neuverpflichtung besonders angespornt fühlen oder aber am Vertrauen des Trainers zweifeln und sich fortan hängen lassen.

Allein die Tätigkeiten im Transferbereich unterstreichen, wie vielseitig und anspruchsvoll der FUSSBALL MANAGER 10 sein kann. Virtuelle Manager kennen deshalb wie ihre realen Kollegen aus der Bundesliga kaum Verschnaufpausen. Auch Ralf Rangnick, Trainer von 1899 Hoffenheim und aktuelles EA SPORTS-Testimonial, stellte "einen realen Bezug" des FM 10 fest und sieht es "als phantastisches Rollenspiel."

Termine
Der 25. Spieltag im Live-Ticker von bundesliga.de

2. Bundesliga, 25. Spieltag (ab 17:45 Uhr im bundesliga.de-Live-Ticker)

F.C. Hansa Rostock - Rot Weiss Ahlen
Rot-Weiß Oberhausen - TuS Koblenz

2. Bundesliga, 25. Spieltag (ab 20:15 Uhr im bundesliga.de-Live-Ticker)

Fortuna Düsseldorf - SpVgg Greuther Fürth


2. Bundesliga, 25. Spieltag (ab 12:45 Uhr im bundesliga.de-Live-Ticker)

FC Energie Cottbus - Alemannia Aachen
1. FC Kaiserslautern - FSV Frankfurt

Bundesliga, 25. Spieltag (ab 15 Uhr im bundesliga.de-Live-Ticker)

1. FC Köln - FC Bayern München
Werder Bremen - VfB Stuttgart
Hamburger SV - Hertha BSC
Eintracht Frankfurt - FC Schalke 04
SC Freiburg - Hannover 96
VfL Wolfsburg - VfL Bochum 1848

Bundesliga, 25. Spieltag (ab 18 Uhr im bundesliga.de-Live-Ticker)

Borussia Dortmund - Borussia Mönchengladbach


2. Bundesliga, 25. Spieltag (ab 13:15 Uhr im bundesliga.de-Live-Ticker)

1. FC Union Berlin - MSV Duisburg
TSV München von 1860 - FC St. Pauli
FC Augsburg - SC Paderborn 07

Bundesliga, 25. Spieltag (ab 15 Uhr im bundesliga.de-Live-Ticker)

1. FC Nürnberg - Bayer 04 Leverkusen

Bundesliga, 25. Spieltag (ab 17 Uhr im bundesliga.de-Live-Ticker)

1899 Hoffenheim - 1. FSV Mainz 05





Impressum
Herausgeber: DFL Deutsche Fußball Liga GmbH, Guiollettstraße 44-46, 60325 Frankfurt/Main, Tel: 069-65005-0, Fax: 069-65005-555 HRB 52086 Frankfurt/Main, Umsatzsteuer-IdNr.: DE 215 956 338
Verantwortlich: Tom Bender, DFL
Redaktion: Markus Schmidt (Leitung), Dirk Jaschok, Christian Pfennig, Ulrike Siebert (alle DFL), Sebastian Stolz, Michael Reis, Stefan Kusche, bundesliga.de
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