| Spieler des Spieltags |

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Vier Tore für ein Hallelujah >
Nach jeder Runde in der Bundesliga stehen sie zur Wahl, die Spieler des Spieltags. Sie entscheiden, wem diese Ehre zuteil wird. Am 23. Spieltag fielen die meisten Stimmen auf Cacau. Stuttgarts Stürmer traf beim 5:1-Sieg in Köln gleich vier Mal. Mehr zum Spieler des Spieltags finden Sie hier.
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| Mediathek |

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Bewegte Bundesliga
Film ab! Highlight-Videos, Interviews uvm. - die Mediathek auf bundesliga.de.
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Bundesliga - 24. Spieltag
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Der 24. Spieltag gleicht einem Menü in einem Gourmetrestaurant. Zur Vorspeise wird bereits am Freitag das große Revierderby gereicht. Zum 76. Mal stehen sich Schalke und Dortmund in der Bundesliga gegenüber. Zuletzt war königsblau die dominante Farbe. Als Hauptgang gibt es eine große Portion rheinisches Derby. Der Tabellenführer aus Leverkusen kann ausgerechnet gegen Köln Bundesliga-Geschichte schreiben. Und als Dessert wird einem am Sonntag der 90. Nord-Süd-Gipfel der Bundesliga kredenzt. Bon Appetit!
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Der Süden gegen den Norden
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Zum 90. Mal treffen der FC Bayern und der Hamburger SV in der Bundesliga aufeinander. Nach kleinen Dämpfern am vergangenen Spieltag sind beide Seiten höchst motiviert. Die Hamburger geben die Favoritenrolle aber gern nach München weiter.
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Doppelpass für München 2018
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Die Bundesliga zu Gast bei den Olympischen Winterspielen in Vancouver. Auf einer Pressekonferenz im Deutschen Haus gaben der Ligaverband und die Bewerbungsgesellschaft München 2018 die ab sofort geplante Zusammenarbeit bekannt.
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| Olympia |

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Bundesliga für München 2018
Die Bundesliga unterstützt die Bewerbung Münchens für die Olympischen und Paralympischen Winterspiele 2018. Im Rahmen der Olympischen Spiele in Vancouver gaben der Ligaverband und die Bewerbungsgesellschaft München 2018 die geplante Zusammenarbeit bekannt. Es handelt sich dabei nicht um wirtschaftliche Unterstützung, sondern um öffentlichkeitswirksame Maßnahmen. Mehr zum Thema finden Sie hier.
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| Tor des Spieltags |

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Hacke, Spitze, eins, zwei, fünf!
Fünf Treffer für die Galerie - Nach jedem Spieltag der Saison stellt bundesliga.de ab Montag 1 Uhr in der Nacht die fünf schönsten Treffer der vergangenen Spielrunde im Tor des Spieltags zur Wahl. Am 23. Spieltag überzeugten vor allem die Tore von Cacau, Cícero, Kevin Großkreutz, Thomas Müller und Grafite. Noch bis Freitag, 18:30 Uhr entscheiden Sie, wer das schönste Tor des 23. Spieltags geschossen hat. Hier geht es zur Wahl.
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| | Uwe Seeler |
Liebe Leserinnen und Leser,
der FC Bayern gegen den HSV: Das wird auf jeden Fall ein interessantes Spiel. Der HSV muss punkten, auch wenn es bei den Bayern nicht ganz einfach ist zu gewinnen. Schließlich sind die Münchner derzeit wieder richtig gut drauf. Das wird sehr, sehr schwer für die Hamburger: Der Favorit sind die Bayern!
Ich gehe davon aus, dass die Bayern zuhause ihr Spiel machen wollen. Der HSV muss dagegen halten. Die Hamburger werden nicht nur defensiv spielen, denn wenn man in München was holen will, dann müssen die Bayern unter Druck gesetzt werden. Und da wir die Spieler dazu haben, denke ich, dass es die falsche Taktik wäre, sich nur hinten reinzustellen. Sowohl die Bayern als auch der HSV wissen, dass sie gewinnen müssen. Bayern um an Leverkusen und der Tabellenspitze dranzubleiben, die Hamburger müssen sehen, dass sie nicht den Abstand auf den dritten Platz zu groß werden lassen. Bei einer Niederlage könnte der Rückstand im schlechtesten Fall bereits acht Zähler betragen und dann wird es ganz schwierig die Champions League noch zu erreichen.
Die Hamburger Hoffnungen ruhen auf den Schultern von Ruud van Nistelrooy. Über seine Klasse muss nicht gesprochen werden. Er ist ein absoluter Weltklassestürmer. Aber er muss gesund sein! Und im Moment ist es ja noch fraglich, ob er am Sonntag fit ist. Auf jeden Fall ist es aber definitiv ein Pluspunkt für den HSV, wenn so ein gefährlicher Stürmer mitspielt.
Er ist sehr nett, bescheiden. Sicherlich weiß van Nistelrooy, was er kann und, was er geleistet hat. Aber auch er ist ein ganz normaler Mensch. Das ist bei den meisten Weltklasse-Leuten so. Apropos Weltklasse: Immer mehr Superstars finden den Weg in die Bundesliga. Die Bundesliga boomt! Ich glaube, dass die deutsche Liga weltweit ein gutes Ansehen hat und, wenn man in einer Spitzenmannschaft der Bundesliga spielen kann, dann ist das auch für die Topstars hochinteressant. Ein wesentlicher Punkt dabei ist zudem, dass man in Deutschland gutes und vor allem sicheres Geld verdienen kann.
Eine Mannschaft, bei der man vergebens nach diesen Topstars sucht, ist Bayer Leverkusen. Die Mannschaft wächst in dieser Saison mit den Aufgaben. Das Team ist unter Heynckes vor allem konstanter geworden, das zeigen die Ergebnisse. Sicherlich ist bei den Bayern weitaus mehr Erfahrung vorhanden, aber mittlerweile haben die Leverkusener recht gut bei der Kontinuität zugelegt und nun muss abgewartet werden, wie der Endspurt wird. Es sind ja noch einige Spiele bei denen gepatzt werden kann.
Ihr
Uwe Seeler
Uwe Seeler ist durch und durch ein Hamburger Jung. Er bestritt 318 Spiele für den Hamburger SV, 239 davon in der Bundesliga. Seeler schoss 137 Tore in der Bundesliga und traf in 72 Länderspielen für Deutschland 43 Mal. Seeler wurde drei Mal zum "Fußballer des Jahres" gewählt und ist Ehrenspielführer der deutschen Nationalmannschaft.
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Bundesliga - 24. Spieltag
Derbys und Gipfeltreffen satt: Leckerbissen à la carte
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| | Mladen Petric (M.) entschied die vergangenen zwei Gipfeltreffen |
Der 24. Spieltag gleicht einem Menü in einem Gourmetrestaurant. Da läuft einem schon beim Lesen der Karte das Wasser im Mund zusammen. Zum Glück ist man immer hungrig auf Fußball, und so werden einfach alle Leckerbissen bestellt.
Zur Vorspeise wird bereits am Freitag das große Revierderby gereicht. Zum 76. Mal stehen sich Schalke und Dortmund in der Bundesliga gegenüber. Bei aller Ausgeglichenheit der Gesamtbilanz, zuletzt war königsblau die dominante Farbe. Als Hauptspeise gibt es eine große Portion rheinisches Derby. Der Tabellenführer aus Leverkusen kann ausgerechnet gegen Köln Bundesliga-Geschichte schreiben. Und als Dessert wird einem am Sonntag der 90. Nord-Süd-Gipfel der Bundesliga kredenzt. Bon Appetit!
HSV fühlt sich zuhause in München
Bei aller Dominanz in der Gesamtbilanz der Bayern - daheim 31 Siege, acht Remis und nur fünf Niederlagen gegen den HSV - in jüngerer Vergangenheit hatte der Nord-Süd-Gipfel einen klar Hamburger Touch. Das belegt auch die Statistikdatenbank auf bundesliga.de.
Die Norddeutschen sind gegen den Rekordmeister seit sechs Spielen ungeschlagen (drei Siege, drei Remis). Der HSV feierte als einzige Mannschaft schon zwei Siege in der Allianz-Arena und blieb dort in allen vier Ligaspielen unbesiegt. Nur im DFB-Pokal verloren die Hamburger im Dezember 2005 mit 0:1 (n.V.) in der Münchner WM-Spielstätte gegen den FC Bayern.
Den bislang letzten Bundesliga-Heimsieg gegen die Hamburger feierten die Bayern am 18. Spieltag der Saison 2004/05 (3:0). Seither gab es für den Rekordmeister im eigenen "Wohnzimmer" zwei Niederlagen und zwei Unentschieden.
Als Labbadia noch ein Bayer war
Die beiden vergangenen Nord-Süd-Gipfel wurden an der Elbe ausgetragen und endeten jeweils 1:0 für den HSV. Torschütze in beiden Begegnungen war Mladen Petric. Dessen Trainer hat eine bewegte Vergangenheit an der Isar. Bruno Labbadia hat sich von 1991 bis 1994 in die Herzen vieler Bayern-Fans gespielt. Vom damaligen Meister aus Kaiserslautern nach München gewechselt, gelangen dem Stürmer in 82 Bundesliga-Spielen für den FCB 28 Treffer.
Aktuell schießen andere die Tore für die Bayern. Im Derby in Nürnberg waren es derer aber nicht genug und so riss nach neun Siegen in Folge die Serie der Bayern ausgerechnet beim fränkischen Rivalen. Dennoch ist der Rekordmeister seit 16 Partien unbesiegt (elf Siege, fünf Remis). Die bisher letzte Pleite erlebte der FCB in der Hinrunde - in Hamburg (0:1)…
Dominante "Knappen"
Auch das große Revierderby verlief in den vergangenen Jahren überraschend einseitig ab. Zwar sagt die Gesamtbilanz zwischen dem FC Schalke und Borussia Dortmund in der Statistikdatenbank auf bundesliga.de, dass beide Clubs je 26 Mal gegen den anderen gewonnen und sich 23 Mal die Punkte in der Bundesliga geteilt haben, doch aktuell hat Schalke klar Oberwasser gegen den Erzrivalen.
Von den vergangenen 22 Bundesliga-Duellen gegen die "Knappen" gewann der BVB lediglich zwei (neun Schalker Siege, elf Unentschieden). Die letzte Pleite gegen die Borussen war für Schalke allerdings höchst schmerzhaft: Am vorletzten Spieltag der Saison 2006/07 verloren die Gelsenkirchener mit 0:2 in Dortmund und verspielten damit praktisch die Meisterschaft.
Ein neuer Vereinsrekord winkt
Wesentlich lieber erinnert man sich auf Schalke sicher an den 10. Dezember 1985. Da feierte man im alten Parkstadion den bislang höchsten Sieg gegen die Schwarz-Gelben. Nach einem torlosen Remis zur Pause siegte Schalke auch dank der "Doppelpacks" von Gerhard Kleppinger und Olaf Thon mit 6:1.
So viele Tore sind sicher nicht zu erwarten am Freitagabend, dennoch wird es nicht leicht für die Borussia, überhaupt auf Schalke zu treffen. Die "Knappen" gewannen nämlich ihre vergangenen sechs Heimspiele zu Null und stellten damit den Vereinsrekord von 1974 ein.
Das Tor ist wie vernagelt
Die Null ist auch das Problem des 1. FC Köln, wenn es gegen Bayer Leverkusen geht. In den vergangenen acht Derbys schossen die "Geißböcke" nur ein einziges Tor und gingen sieben Mal leer aus.
Seit sechs Stunden und 13 Minuten wartet der FC nun schon auf ein Tor gegen den rheinischen Rivalen - den letzten Kölner Treffer gegen die "Werkself" erzielte ausgerechnet der jetzige Leverkusener Patrick Helmes in der Saison 2005/06 (1:2).
Leverkusen kann Geschichte schreiben
Laut Statistikdatenbank auf bundesliga.de warten die Kölner im Direktvergleich mit Leverkusen seit fast 13 Jahren auf einen Sieg im rheinischen Derby. Der letzte gelang im Mai 1997 nach einem "Dreierpack" von Toni Polster gegen die von Christoph Daum gecoachten Leverkusener (4:0).
Seit nunmehr 13 Partien ist Bayer gegen Köln unbesiegt. Allein neun der vergangenen zehn Duelle gegen den Rheinnachbarn gingen verloren (ein Remis). Bleibt Bayer auch im 14. Derby in Serie unbesiegt, schreibt die Elf von Jupp Heynckes zudem Bundesliga-Geschichte. Die Leverkusener wären das erste Team, das in 24 aufeinanderfolgenden Spielen ungeschlagen bliebe.
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Bundesliga-Datenbank
Derby-Zeit, verrückte Zeit
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| | Jens Lehmann (M.) war der gefeierte Held im Dezember 1997 |
Der 24. Spieltag bietet den Fans gleich drei Derbys: Am Freitag steigt das große Revierderby Schalke gegen Dortmund, am Samstag geht es weiter mit dem rheinischen Derby, in dem Leverkusen und Köln um Punkte ringen, bevor am Sonntag mit dem Niedersachsen-Derby zwischen Hannover und Wolfsburg ein weiteres Kräftemessen zweier Lokalrivalen folgt. bundesliga.de hat Kurioses und Wissenswertes zu den drei Derbys zusammengetragen.
FC Schalke 04 – Borussia Dortmund:
In Glasgow heißt es "Old Firm”, in Buenos Aires "El Superclasico”, in Liverpool "Merseyside Derby” - hierzulande ist es das Revierderby. Dortmund und Schalke besitzen mit Abstand die meisten Anhänger im Revier. In Sachen Zuschauerzahlen kann kein anderer Verein - abgesehen von Bayern München - mit den beiden Erzrivalen mithalten. Die Schalker Nordkurve (16.307) und die Dortmunder Südtribüne (24.454) sind die größten Stehplatztribünen der Bundesliga.
Die größte Aufholjagd zwischen den beiden Erzrivalen gab es, als Schalke in der vergangenen Saison (am 13. September 2008) bis zur 67. Minute mit 3:0 in Dortmund führte, ehe den Borussen in den letzten 23 Minuten noch der Ausgleich gelang.
Am 19. Dezember 1997 wurde in diesem Revierderby Bundesliga-Geschichte geschrieben: In der letzten Spielminute traf Schalkes Jens Lehmann (der später auch noch für Dortmund spielen sollte) per Kopf zum 2:2-Ausgleich für die "Königsblauen" im Westfalenstadion. Damit erzielte der heutige Keeper des VfB Stuttgart im Oberhaus den ersten Treffer eines Torhüters aus dem Spiel heraus.
Friedel Rausch wird den 6. September 1969 im Stadion Rote Erde in Dortmund wohl nie vergessen: Nach der Schalker 1:0-Führung durch Hans Pirkner wurde er von einem Schäferhund der Ordnungskräfte in den Allerwertesten gebissen - Fans der königsblauen Gäste waren in Euphorie auf den Platz gerannt und hatten für Tumulte gesorgt. Doch auch Rausch biss die Zähne zusammen und spielte weiter - nachdem er eine Tetanusspritze bekommen hatte. Die Begegnung endete nach Werner Weists Ausgleich 1:1.
Bayer 04 Leverkusen – 1. FC Köln:
Zum 50. Mal treffen sich der FC und Bayer 04 in der Bundesliga zum rheinischen Derby. Die Machtverhältnisse waren in den vergangenen Jahren klar verteilt - seit der Spielzeit 1996/97 stand Leverkusen im Abschlussklassement stets vor den "Geißböcken". Was die Titel angeht, muss Leverkusen aber noch kräftig aufholen: Dem UEFA-Cup-Sieg 1988 und dem Gewinn des DFB-Pokals durch die "Werkself" 1993 stehen drei Deutsche Meisterschaften und vier Pokalsiege des FC gegenüber.
Drei Meistertitel in der Bundesliga hatte der FC bereits inne, ehe Bayer überhaupt ins Oberhaus aufgestiegen war (1979). In den Anfangsjahren dominierten die Kölner das Derby (nur eine Niederlage in den ersten zwölf Bundesliga-Duellen). Doch dann kam der 21. Spieltag der Saison 1985/86.
Durch zwei Treffer von Klaus Allofs führte der mit vier späteren Weltmeistern gespickte FC (Thomas Häßler, Uwe Bein, Pierre Littbarski und Paul Steiner) nach nur neun Minuten mit 2:0. Bayer drehte den Spieß in Durchgang zwei aber noch um und siegte erstmals in dieser Derbygeschichte beim Erzrivalen (3:2). Am Ende der Saison stand die "Werkself" zudem zum ersten Mal in der Endabrechnung vor den "Geißböcken".
Hannover 96 – VfL Wolfsburg:
Der amtierende Deutsche Meister aus Wolfsburg und der Titelträger von 1938 und 1954 aus der niedersächsischen Landeshauptstadt Hannover (70 km Entfernung) trafen in der Bundesliga 15 Mal, in Pflichtspielen insgesamt 30 Mal aufeinander. Wolfsburg gewann die vergangenen vier Aufeinandertreffen mit Hannover. So auch am 7. Dezember 2008.
In der Endphase des Spiels ging es heiß her: Florian Fromlowitz stand damals zwischen den Pfosten der Hannoveraner, in der 81. Minute musste er jedoch nach einer Roten Karte frühzeitig den Kasten räumen. Da die 96er ihr Wechselkontingent ausgeschöpft hatten, stellte sich Jan Rosenthal ins Gehäuse. Seine erste Tat bestand darin, den fälligen Elfmeter durch Edin Dzeko zu vereiteln. Das Spiel konnten die Hannoveraner in Unterzahl aber nicht mehr drehen und gingen mit 1:2 als Verlierer vom Platz.
Geht es nach der Historie, sind am kommenden Spieltag bei den drei Derbys die meisten Tore im Niedersachsen-Duell zu erwarten. In den vergangenen neun Aufeinandertreffen beider Teams fielen jeweils mindestens drei Tore. Im Schnitt klingelte es in diesen Begegnungen 4,3 Mal.
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Grafite
"Das Leben eines Stürmers ist sehr schwer"
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| | Gegen Schalke traf Grafite (r.) zwei Mal für die Wolfsburger |
Mit seinem ersten "Doppelpack" der Saison erlöste Grafite den VfL Wolfsburg von seiner zehn Spiele dauernden Serie ohne Sieg. Und das ausgerechnet im Heimspiel gegen den FC Schalke 04 und Trainer Felix Magath, jenen Mann, der die Niedersachsen noch vor wenigen Monaten zur ersten Meisterschaft der Vereinsgeschichte geführt hatte.
Aber auch für Grafite selbst war es ein Befreiungsschlag. Im zweiten Pflichtspiel in Folge gelangen dem Torschützenkönig der vergangenen Bundesliga-Spielzeit zwei Treffer. Entsprechend erleichtert zeigt er sich im Interview mit bundesliga.de.
Grafite spricht noch einmal über das Duell gegen die "Königsblauen" und seinen ehemaligen Coach. Er erklärt, wie er mit der schwierigen Saison der "Wölfe" umgeht und welche Ziele das Team noch hat. Außerdem blickt der Stürmer auf das Niedersachsenderby am 24. Spieltag.
bundesliga.de: Herr Grafite, Wolfsburg hat endlich wieder gewonnen. Dabei lag Schalke lange Zeit in Führung. Wie schwer war es, die Partie noch zu Ihren Gunsten zu drehen?
Grafite: Es ist sehr schwer, ein Spiel zu drehen, erst recht gegen Schalke. Deren sehr starke Abwehr hatte seit sieben Spielen kein Gegentor bekommen. Doch wir haben es Gott sei Dank geschafft.
bundesliga.de: Es war Ihr erster Bundesliga-"Doppelpack" in dieser Saison. Gibt Ihnen das Selbstbewusstsein für den verbleibenden Saisonverlauf?
Grafite: Ja sehr. Es war ein schönes Gefühl. Ich hoffe, dass ich noch weitere Tore machen kann, um meiner Mannschaft zu helfen, damit wir aus der schlechten Phase herauskommen.
bundesliga.de: Schon gegen Villareal hatten Sie zuvor doppelt getroffen. Können sich die Wolfsburger Fans wieder auf den "alten" Grafite freuen?
Grafite: Es ist noch zu früh, das zu sagen. Ich habe zwar jetzt getroffen, aber das Leben eines Stürmers ist sehr schwer und nicht voraussehbar. Ich hoffe, dass ich weitere Tore mache und werde mein Bestes dafür geben, wieder der alte zu werden.
bundesliga.de: Der VfL erlebt im Jahr nach der Meisterschaft eine schwierige Saison. Wie gehen Sie damit um, dass nicht alles nach Wunsch oder Plan läuft?
Grafite: Es ist sehr schwer, mit dieser Situation umzugehen. Es war leichter, als wir gewonnen haben. Aber damit müssen wir auch klarkommen.
bundesliga.de: Das Erreichen des internationalen Geschäfts war das vor Saisonstart ausgegebene Ziel in Wolfsburg. Hat man das Ziel bereits zurückgeschraubt oder ist das noch erreichbar?
Grafite: Es ist schwer, weil wir die nächsten Spiele alle gewinnen müssten. Aber wir werden unser Bestes geben, in der Tabelle so weit wie noch möglich nach oben zu kommen.
bundesliga.de: Jetzt geht es zum Derby nach Hannover. Was muss der VfL tun, um dort ebenfalls Punkte zu holen?
Grafite: Die letzten guten Spiele wiederholen! Hannover ist in einer sehr schwierigen Lage, und wir müssen auch gewinnen. Es wird auf jeden Fall ein sehr gutes und spannendes Spiel.
Lesen Sie hier das komplette bundesliga.de-Interview mit Grafite.
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Bundesliga
Fans fiebern Drei-Derby-Spieltag entgegen
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| | Schalke und Dortmund appellieren gemeinsam an ihre Fans |
Derbyzeit in der Bundesliga. An drei Tagen kommt es am 24. Spieltag zu spannungsgeladenen Nachbarschaftsduellen: Schalke gegen Dortmund, Leverkusen gegen Köln und Hannover gegen Wolfsburg. Und in jedem der drei Derbys steckt neben der üblichen örtlichen Fan-Rivalität jede Menge sportliche Brisanz.
Die Derbyzeit beginnt Freitagabend in der Schalker Veltins-Arena. Vor dem 76. Bundesliga-Duell der zwei Revierclubs haben Schalke und Dortmund einen gemeinsamen Appell an ihre Fans gerichtet: Holt euch das Derby zurück!
"Unmissverständlich Grenzen setzen!"
In dem Text, der auf beiden offiziellen Homepages veröffentlicht wurde, machen S04 und BVB klar, dass niemand ein "Kuschelderby" wolle. "Aber denjenigen, die aus Rivalität Feindschaft machen wollen, müssen die Clubs gemeinsam mit der überwiegenden Mehrheit der vernünftigen Fans unmissverständlich Grenzen setzen!"
Und so fordern beide Clubs ihre Fans auf:
- Übt keine Gewalt aus und droht diese auch nicht an!
- Klaut und präsentiert keine gegnerischen Fanutensilien!
- Unterlasst jegliche diskriminierenden und rassistischen Äußerungen und Gesänge
- Toleriert kein Fehlverhalten, vor allem nicht in den eigenen Reihen!
- Verzichtet auf Fanmärsche und konspirative Anreisen!
- Lasst eure Pyrotechnik und Feuerwerkskörper zu Hause!
- Vertraut der Kooperation zwischen den Vereinen und der Polizei!
Fan-Verbände begrüßen Appell
Frank Arndt, Vorstandsmitglied des Schalker Fan-Club Verbands, erklärt: "Das Wichtigste sollten der Support und die Gesänge sein. Da darf man ruhig auch mal den Gegner hochnehmen und sollte auf beiden Seiten nicht so zartbesaitet sein. Doch dabei muss es bleiben. Jeder sollte auf seinen Nebenmann achten und konsequent den Mund aufmachen, wenn der sich nicht diese Abmachungen hält."
Marco Blumberg, Vorsitzender der Fan- und Förderabteilung von Borussia Dortmund, freut sich über den Derby-Appell: "Fast alle unsere Mitglieder haben sich eine solche Klarstellung und das Zusammenwirken der Offiziellen beider Vereine gewünscht. Wir sind in den letzten Monaten oft angeschrieben worden und um klare Stellungnahmen gebeten worden. Deshalb sind wir sehr dankbar, dass nun beide Vereine erkannt haben, dass ein "Weiter so" nicht sein darf."
50. Bundesliga-Derby zwischen Bayer und Köln
Das Derby der kürzesten Wege findet Samstag in Leverkusen statt. Auch wenn für die älteren Kölner Fans das Derby gegen Borussia Mönchengladbach noch bedeutender ist, so hat auch das Bayer-FC-Duell vor dem inzwischen 50. Bundesliga-Vergleich eine über 30-jährige Tradition entwickelt.
Im Kölner Fanlager herrscht vor dem vermeintlich ungleichen Duell eine Mischung aus Frust und Galgenhumor. "In den letzten 14 Jahren haben wir alle Spiele dort verloren. Warum sollte sich gerade jetzt was daran ändern. Ich glaube nicht ansatzweise an einen Punkt", sagt User "Drago" im Forum "FC-Brett". Dagegen setzt "Virus", dass ausgerechnet jetzt Bayers Serie von 23 Spielen ohne Niederlagen reißen wird: "Und genau deswegen gewinnen wir da, solche Geschichten sind quasi vorprogrammiert!"
"Köln-Spiel ist kein Selbstläufer"
Im Bayer-Forum "Werkself.de" gibt es zwar ein paar wenige Stimmen, die vor einem angeschlagenen Gegner warnen. Aber sonst geht es bei vielen Fans des Tabellenführers nur um die Höhe des Sieges. "Das Köln-Spiel ist kein Selbstläufer. Mit etwas Einsatz wird‘s aber trotzdem für einen 4:0-Erfolg reichen", schätzt "Basti-SVB".
Die Kölner Sorgen hätte man bei Hannover 96 zurzeit liebend gerne. Nacht acht Bundesliga-Niederlagen in Folge steht 96 das Wasser bis zur Unterlippe. Und so strotzt der Anhang der "Roten" vor dem sonntäglichen Niedersachsenderby gegen den VfL Wolfsburg nicht gerade vor Selbstvertrauen.
Wolfsburg hofft auf Hannovers Klassenerhalt
"Mir wäre am liebsten, wenn die Truppe sich zu einem richtig dreckig erkämpften 1:0 durch den neu verlegten Rasen pflügen würde. Damit sie mal wieder den schönen Geruch von Kampf, Einsatz, Leistung, Willen, Teamgeist, über die Grenzen gehen, Härte, den inneren Schweinehund besiegen und den dadurch einhergehenden Erfolg wahrnehmen kann", will "Rotes Tuch" wie viele andere Hannover-Fans, dass die Mannschaft den Abstiegskampf endlich wörtlich nimmt.
Weil sich wahre Rivalen nur ungern aus dem Weg gehen und dem einen ohne den anderen doch einiges fehlt, hoffen sogar einige Wolfsburger auf ein Happyend für Hannover. "Die sollen mal ruhig drinbleiben. Ich möcht ungern auf das Derby verzichten", meint "Vita" ebenso wie "WobüWolf": "Daher wünsche ich den Roten trotz knüppelharter Restsaison zumindest die Relegation und den Sieg dort."
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Hans-Jürgen Boysen
"Die Wende zeigt die Qualität der Mannschaft"
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| | Hans-Jürgen Boysen ist seit vier Spielen mit dem FSV unbesiegt |
Nach zwei 0:5-Niederlagen zum Auftakt der Rückrunde hatten viele Experten den FSV Frankfurt schon als Absteiger abgestempelt. Doch die Hessen drehten das Ruder herum und sind nun seit bereits vier Partien in Folge ungeschlagen.
Zuletzt ärgerte die Mannschaft von Hans-Jürgen Boysen den favorisierten Karlsruher SC. Über die Vorstellung seines Teams bei den Badenern zeigt sich der Trainer des FSV im Interview mit bundesliga.de sehr zufrieden.
Boysen spricht weiterhin über die Rückendeckung des Vereins in schwierigen Zeiten, die Gründe für den Aufschwung der Frankfurter und das kommende Heimspiel gegen Energie Cottbus. Gegen die Lausitzer will er die Serie unbedingt ausbauen.
bundesliga.de: Herr Boysen, herzlichen Glückwunsch zum Sieg gegen den KSC. Was war ausschlaggebend für die drei Punkte?
Hans-Jürgen Boysen: Insbesondere die weitestgehende Neutralisation der Leitfigur Alexander Iashvili, die kompakte Mannschaftsleistung in der Defensive und die spielerische Verbesserung in der zweiten Hälfte waren ausschlaggebend für den Sieg.
bundesliga.de: Wie wichtig war die schnelle Antwort durch Alexander Klitzpera nur drei Minuten nach dem Rückstand für die Moral Ihres Teams?
Boysen: Je länger man einem Rückstand hinterher läuft, desto eher schwinden die Kräfte. Daher war es sehr wichtig, das Spiel wieder offen zu gestalten, denn der KSC hat sich nach dem Ausgleich nicht eingeigelt und wollte auch gewinnen. Daher war es nach dem Treffer ein offenes Spiel von beiden Seiten.
bundesliga.de: Oft gibt es für eine Mannschaft, die unten drin steht, nach einem frühen Rückstand einen Knacks. Woher nimmt Ihr Team aktuell das Selbstbewusstsein und den Glauben in die eigene Stärke?
Boysen: Diese Kraft und das Denken zieht die Mannschaft aus der zurückliegenden Serie gegen starke Mannschaften, aus dem schnellen Konter nach dem Rückstand und der guten Defensivarbeit mit dem Resultat von nur zwei Gegentoren in den letzten vier Spielen.
bundesliga.de: In der Winterpause blieb der Verein trotz eines Sechs-Punkte-Rückstands auf Platz 15 ruhig. Auch nach zwei 0:5-Pleiten zum Rückrundendstart war das so. Wie wichtig war die Rückendeckung des Vereins für Sie und die Mannschaft in dieser erfolglosen Zeit?
Boysen: Schon in der letzten Saison hat die Vereinsführung Ruhe bewahrt. Das hat sich am Saisonende ausgezahlt. Ich glaube fest daran, dass sich die Ruhe und Gelassenheit auch in dieser Spielzeit wieder so niederschlägt, dass wir unser Ziel am Ende der Saison erreichen.
bundesliga.de: Nun ist Ihre Mannschaft seit vier Spielen ungeschlagen und steht jetzt bereits auf dem Relegationsplatz 16. Was läuft momentan anders als zuvor?
Boysen: Wir holen jetzt Punkte ( lacht). Wir haben auch im alten Jahr gute Spiele gemacht. Wir hatten zwar nur eine kurze Winterpause, aber das war wieder ein Neuanfang, der gründlich danebenging. Die erreichte Wende zeigt die Qualität der Mannschaft, die dafür viel Engagement gezeigt und viel investiert hat, um diese Geschlossenheit zu finden.
bundesliga.de: Am 24. Spieltag spielt der FSV daheim gegen Cottbus. Energie liegt nur sechs Punkte vor Frankfurt. Wie wichtig wäre ein "Dreier" in dieser Begegnung?
Boysen: Zum einen ist es wichtig, die positive Serie beizubehalten. Wenn man außerdem die Gelegenheit hat, auf Cottbus aufzuschließen ist das ausreichend Motivation für die Spieler, alles zu geben. Wir haben nicht mehr viele Spiele, um den Abstand nach unten zu vergrößern und nach oben zu verringern. Dafür müssen wir jede Gelegenheit nutzen.
Lesen Sie hier das komplette bundesliga.de-Interview mit Hans-Jürgen Boysen.
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FIFA 10
Virtuelles Derby: BVB gewinnt, aber alle sind Sieger
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| | Junge Schalker Fans im virtuellen Derby von EA SPORTS |
Schalke gegen Dortmund: Das wohl emotionalste Derby im deutschen Fußball findet in dieser Woche nicht nur in der Veltins-Arena statt. Bereits einen Tag vor dem großen Bundesliga-Klassiker trafen sich jugendliche Fans beider Lager im Jugendzentrum Herten, um den virtuellen Derby-Sieger mit dem FIFA 10-Fußballspiel von EA SPORTS auszuspielen.
Mit Unterstützung des Schalker und Dortmunder Fanprojekts kam es zu dieser Premiere im Revier: die ewigen Rivalen an einer Konsole. Vier große Bildschirme sowie eine Großbildleinwand stellte EA für diese einzigartige und beispielhafte Veranstaltung zur Verfügung.
Positives Feedback
Entsprechend positiv fiel das Feedback der Initiatoren aus. "Das ist eine super Geschichte. Die Jugendlichen spielen friedlich zusammen, so wie es sein soll", freute sich Klaas Pütschneider vom Dortmunder Fanprojekt. "Bei Derbys ist so etwas immer willkommen."
Genau von solch einem Miteinander sprachen die Verantwortlichen beider Traditionsclubs, als sie zu mehr Toleranz und friedlichem Umgang miteinander aufgerufen haben. Der Grund dafür waren verstärkte Spannungen zwischen Schalke und Dortmund, die auch abseits der jüngsten Bundesliga-Duelle und nicht nur an Spieltagen aufgetreten waren.
EA SPORTS mit Prognose
Auch Pütschneiders Kollege von den "Knappen" zieht ein positives Fazit der Veranstaltung. "Ich finde es richtig gut, wenn unsere Jungs spielerisch mit den BVB-Jugendlichen in Kontakt treten. Denn nur im persönlichen Kontakt kann man auch Feindbilder abbauen", erklärte Patrick Arnold.
Extra für das große Revierderby hatte EA SPORTS erstmals auch ein Video mit einer FIFA 10-Spielprognose erstellt. Dort durften die Schalker jubeln: Kevin Kuranyi traf in der 90. Minute zum 3:2-Endstand.
Schwarz-Gelb dominiert an der Konsole
Im Jugendzentrum Herten sah die "virtuelle" Realität aber anders aus. Auch wenn der BVB nur zwei der vergangenen 22 Revierderbys für sich entscheiden konnte, so dominierten die Dortmunder Fans doch zumindest an der Konsole. 6:2 hieß es am Ende für die Schwarz-Gelben.
"Das hat unheimlich viel Spaß gemacht", zeigte sich BVB-Fan Dominik begeistert. "Ich hoffe, das machen wir noch einmal. Das nächste Mal natürlich gerne in Dortmund. Es war aber auch so ein große Anreiz, Schalke zu besiegen."
Doch eigentlich war es vollkommen egal, welche Seite das Konsolen-Derby für sich entschieden hat. Denn gewonnen haben bei diesem erstmalig durchgeführten Projekt alle!
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OBM
Köln im Derby auf verlorenem Posten
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| | Luftduell: Kölns Lukas Podolski (l.) gegen Bayers Arturo Vidal |
Der 1. FC Köln hat keinen leichten Stand in dieser Saison. Nur Platz 14 in der Bundesliga, die nächsten Gegner heißen Bayer Leverkusen und Bayern München. Im Offiziellen Bundesliga Manager sind die Kölner Spieler auch nicht das, was man einen Bestseller nennt. Carsten Cullmann, in der aktuellen Bundesliga-Saison noch ohne Einsatz, heißt der meistgekaufte FC-Profi.
Mit 9670 Verpflichtungen liegt Cullmann auf Platz 66 der Liste aller Bundesliga-Spieler – noch fünf Plätze vor Lukas Podolski, den 9515 OBM-Trainer gekauft haben.
Alle wollen Kroos und Adler
Damit haben die Kölner Spieler das klare Nachsehen im Vergleich mit den Kontrahenten aus Leverkusen. Toni Kroos steht bei 25.387 OBMlern im Kader, Torhüter René Adler bei 18.846. Torjäger Stefan Kießling stürmt für 14.137 virtuelle Mannschaften.
Die Überlegenheit der Werkself gegenüber dem 1. FC Köln drückt sich im OBM aber nicht nur quantitativ aus. In allen Mannschaftsteilen können Leverkusens Profis bessere Werte vorweisen als ihre rheinischen Rivalen.
Mondragon in jedem siebten Spiel zu Null
National-Torhüter Adler überzeugt auch virtuell, obwohl er mit einer Zu-Null-Quote von 21 Prozent nur auf Platz fünf der gesamten Bestenliste steht. FC-Keeper Faryd Mondragon, der in der Bundesliga eine sehr starke Hinserie spielte, kommt als 16. der OBM-Rangliste auf eine Zu-Null-Quote von 14 Prozent: Die Null steht bei dem Kolumbianer also nur in jeder siebten Spielsimulation.
Bayers Innenverteidiger Manuel Friedrich und Sami Hyypiä zeigen sich zweikampfstärker als das beste Kölner Duo unter den Abwehrspielern. Pedro Geromel (61,85 Prozent) gewinnt zwar annähernd so viele Duelle wie Friedrich (62,40) und Hyypiä (62,15). Doch Miso Brecko als zweitbester Kölner fällt mit 58,47 Prozent schon recht deutlich ab.
Torfabrik steht in Leverkusen
Noch deutlicher dominiert das Leverkusener Mittelfeld. Hier schießen Kroos, Renato Augusto und Tranquillo Barnetta viel mehr Tore und geben erheblich mehr Vorlagen als das beste Kölner Trio Petit, Maniche und Fabrice Ehret. Keine große Überraschung: In der Bundesliga hat das gesamte Kölner Mittelfeld bislang sechs Tore erzielt, das Leverkusener mehr als drei Mal so viel: 19!
Wenigstens Lukas Podolski feiert im Managerspiel mehr Erfolge als auf dem echten Rasen. Während dem FC-Stürmer erst ein Bundesliga-Tor in der laufenden Spielzeit glückte, trifft Podolski in fast jeder zweiten OBM-Partie. Damit belegt Poldi Platz 8 unter den besten Stürmern und muss nur Stefan Kießling auf Platz 5 den Vortritt lassen, nicht aber Patrick Helmes und Eren Derdiyok.
Fazit: Der virtuelle Vergleich geht eindeutig an Bayer Leverkusen. Es wäre schon eine echte Sensation, wenn Bayer seinen Nimbus der Unschlagbarkeit ausgerechnet im Heimspiel gegen den 1. FC Köln einbüßen sollte.
Der direkte OBM-Vergleich Leverkusen gegen Köln:
Torhüter
1. René Adler (Leverkusen)
2. Faryd Mondragon (Köln)
Abwehrspieler
1. Manuel Friedrich (Leverkusen)
2. Sami Hyypiä (Leverkusen)
3. Pedro Geromel (Köln)
4. Miso Brecko (Köln)
Mittelfeld
1. Toni Kroos (Leverkusen)
2. Renato Augusto (Leverkusen)
3. Tranquillo Barnetta (Leverkusen)
4. Petit (Köln)
5. Maniche (Köln)
6. Fabrice Ehret (Köln)
Angriff
1. Stefan Kießling (Leverkusen)
2. Lukas Podolski (Köln)
3. Patrick Helmes (Leverkusen)
4. Eren Derdiyok (Leverkusen)
5. Milivoje Novakovic (Köln)
Meistgekaufte Spieler
1. Toni Kroos (Leverkusen)
2. René Adler (Leverkusen)
3. Stefan Kießling (Leverkusen)
4. Carsten Cullmann (Köln)
5. Lukas Podolski (Köln)
6. Pedro Geromel (Köln)
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Der 24. Spieltag im Live-Ticker von bundesliga.de
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Impressum
Herausgeber: DFL Deutsche Fußball Liga GmbH, Guiollettstraße 44-46, 60325 Frankfurt/Main, Tel: 069-65005-0, Fax: 069-65005-555 HRB 52086 Frankfurt/Main, Umsatzsteuer-IdNr.: DE 215 956 338
Verantwortlich: Tom Bender, DFL
Redaktion: Markus Schmidt (Leitung), Dirk Jaschok, Christian Pfennig, Ulrike Siebert (alle DFL), Sebastian Stolz, Michael Reis, Stefan Kusche, bundesliga.de
Multimedia: Crossmotion, Düsseldorf
Fotoredaktion: DFL, gettyimages
Realisierung: BTD Newmedia GmbH, Goethestr. 34, 80336 München, Tel: 089 660 291 20
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