| Spieler des Spieltags |

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"Van the man" unschlagbar >
Nach jeder Runde in der Bundesliga stehen sie zur Wahl, die Spieler des Spieltags. Sie entscheiden, wem diese Ehre zuteil wird. Am 22. Spieltag dominierte Ruud van Nistelrooy das Rennen. Sein “Doppelpack“ in Stuttgart brachte dem HSV den Sieg. Mehr zum Spieler des Spieltags finden Sie hier.
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Bewegte Bundesliga
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Bundesliga - 23. Spieltag
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Bayer Leverkusen ist die einzige noch ungeschlagene Mannschaft in den Topligen Europas. Und doch sind die Leverkusener nur ein einziges Tor davon entfernt, die Tabellenführung an den FC Bayern zu verlieren. Den Rekordmeister im Nacken hat die "Werkself" nun die wieder erstarkten Bremer vor der Brust. Werder stellte für Bayer schon immer einen schweren Gegner dar - für Jupp Heynckes gar einen unüberwindbaren. Einen schweren Stand hatte in den vergangenen Jahren auch Eintracht Frankfurt beim Hamburger SV.
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"Eine besondere Brisanz"
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Nach sieben Niederlagen in neun Spielen steht der 1. FC Nürnberg auf einem Abstiegsplatz. Ganz anders der FC Bayern: neun Siege in Serie und die Tabellenführung im Visier. Beim Spiel beim "Club" geht es ihnen weniger ums Derby als vielmehr um die Punkte.
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Ein "Adler" auf Besuch in der Heimat
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Mit dem HSV und Frankfurt treffen zwei Traditionsclubs aufeinander. Für Alexander Meier ist es ein besonderes Duell. Schließlich ist der beste Offensivspieler der Eintracht ein "Hamburger Jung". Sentimental wird er deshalb aber nicht.
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| WM 2010 |

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Tippen Sie sich zum WM-Titel
Nur noch wenige Monate bis zur WM 2010 in Südafrika. Wen schon jetzt das WM-Fieber gepackt hat, für den hat bundesliga.de die richtige Medizin. Ab sofort können sich die User quer durch das WM-Turnier tippen. Wer gewinnt welche Gruppe? Wer fliegt überraschend früh raus? Wie weit kommt Deutschland? Reicht es zum Titel? Geben Sie Ihren Tipp ab. Hier geht es zum WM-Rechner für die WM 2010.
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| Tor des Spieltags |

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Fünf in der Auswahl
Fünf Treffer für die Galerie - Nach jedem Spieltag der Saison stellt bundesliga.de ab Montag 1 Uhr in der Nacht die fünf schönsten Treffer der vergangenen Spielrunde im Tor des Spieltags zur Wahl. Am 22. Spieltag überzeugten vor allem die Tore von Aristide Bancé, Aaron Hunt, Ruud van Nistelrooy, Benjamin Köhler und Christian Träsch. Noch bis Freitag, 18:30 Uhr entscheiden Sie, wer das schönste Tor des 22. Spieltags geschossen hat. Hier geht es zur Wahl.
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| | Jörg Berger |
Liebe Leserinnen und Leser,
am 23. Spieltag ist Frankfurt zu Gast in Hamburg. Da treffen zwei Traditionsvereine aufeinander, die beide in der Bundesliga lange Zeit mitbestimmend waren. Die Eintracht hat auch schon bessere Tage gesehen. In Hamburg geht es wieder bergauf. Also ich erwarte dort ein attraktives Spiel. Die Eintracht hat nicht viel zu verlieren und will da oben anklopfen. Ich denke, es wird ein gutes Spiel. Ich erwarte, dass die Hamburger angreifen werden. Das wiederum wäre gut für die Eintracht. Denn so würden Räume entstehen und die Eintracht kann sehr gut kontern.
Die Frankfurter Mannschaft zeichnet einfach eine gewisse Disziplin aus. Die Mannschaft ist sehr konstant, dass zeigen ja auch die Ergebnisse. Und zusätzlich zu aller Konstanz rufen sie auch ihr Leistungslevel ab. Das alles ist mehr, als man erwarten konnte. Ein stabiler Mittelfeldplatz ist für die Eintracht ja schon ein Erfolg. Das ist ja jedes Jahr das gleiche: Man will nicht unten stehen, aber man kann auch nicht ganz oben heranreichen. Das ist ein schwieriges Arbeiten. Die Mannschaft hat aber dafür gesorgt, dass wieder Optimismus in Frankfurt herrscht und dass die Menschen wieder zu den Spielen gehen. Es herrscht eine gewisse Aufbruchsstimmung. Eine Sensation wäre es, wenn sie oben anklopfen könnten an die internationalen Plätze. Es ist jetzt schon mehr als positiv, was in Frankfurt passiert.
Positiv war auch der Auftritt von Ruud van Nistelrooy in Stuttgart. Ich habe das Spiel des HSV in Stuttgart live am Fernseher mit verfolgt und hab lachen müssen. Weil ich mich gefreut hab. Das sind Geschichten, die nur der Fußball schreibt. Der Fußball ist unberechenbar. Es gab viele Stimmen, die meinten, es wäre eine riskante Verpflichtung gewesen. Ich habe als Trainer auch schon Spieler geholt, die andere für zu alt oder nicht fit hielten. Da hat es nicht immer gleich funktioniert. Aber in Hamburg, das war ja wie ein Wunschkonzert. Der spielt eine Minute und macht dann zwei Tore. Etwas Schöneres als solche Dinge gibt es doch nicht im Fußball. Das gehört einfach dazu zur Bundesliga. Und das die Bundesliga sich solch einen Spieler erlauben kann, dass spricht doch einmal mehr für die Attraktivität und die Qualität der Bundesliga.
Spricht man von Qualität, kommt man in der laufenden Spielzeit einfach nicht an Bayer Leverkusen vorbei. Ich hatte Leverkusen zu Saisonbeginn nie richtig auf der Rechnung. Wenn ich sie auf der Rechnung hatte, dann haben sie enttäuscht. Und wenn ich nicht mit ihnen gerechnet habe, waren sie oben mit dabei. Dieses Jahr habe ich ihnen wirklich nicht so viel zugetraut. Dass sie jetzt noch so gut dabei sind, das zeigt, dass Jupp Heynckes und der ganze Verein eine tolle Arbeit leisten. Natürlich spielt es auch eine Rolle, dass man wieder im heimischen Stadion spielt. Man ist zuhause. Das ist wirklich sehr positiv.
Am 23. Spieltag muss Bayer jedoch auswärts in Bremen antreten. Keine einfache Aufgabe. Spiele, in denen Bremen dabei ist, sind immer attraktiv. Entweder schießen die Bremer selbst viele Tore oder sie kassieren viele. Aber nicht nur Bremen, auch Leverkusen hat seine Stärken im Vorwärtsgang. Bremen manchmal noch ausgeprägter als Bayer. Allerdings reicht bei Bremen ein Tor oft nicht aus, um zu gewinnen. Werder braucht oft zwei oder drei Tore für den Erfolg, weil sie hinten immer wieder Gegentore hinnehmen müssen. Das ist so ein wenig die Crux bei Werder Bremen. Die Probleme, die Bremen in der Abwehr hat, die hat Leverkusen nicht. Die Mannschaft ist ausgeglichener in der Defensive. Überraschend ist zudem für mich, wie stabil Leverkusen spielt, obwohl die Mannschaft so jung ist.
Ihr
Jörg Berger
Jörg Berger war über 35 Jahre im Trainergeschäft tätig. In der Bundesliga betreute er Fortuna Düsseldorf, Hannover 96, Eintracht Frankfurt, den 1. FC Köln, Schalke 04, den Karlsruher SC, Hansa Rostock und zuletzt Arminia Bielefeld. Insgesamt trainierte er 13 Vereine in der Bundesliga und 2. Bundesliga.
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Bundesliga - 23. Spieltag
Reifeprüfung an der Weser
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| | Kießling und Co. verloren im DFB-Pokalfinale gegen Bremen |
Leverkusen ist nicht nur in der Bundesliga das Maß der Dinge. Nach der 1:2-Niederlage des FC Barcelona bei Atletico Madrid am 22. Spieltag der Primera Division ist die "Werkself" die einzige noch ungeschlagene Mannschaft in den Topligen Europas.
Und doch sind die Leverkusener nur ein einziges Tor davon entfernt, die Tabellenführung an den FC Bayern zu verlieren. Den Rekordmeister im Nacken hat die "Werkself" nun die wieder erstarkten Bremer vor der Brust. Werder stellte für Bayer schon immer einen schweren Gegner dar - für Jupp Heynckes gar einen unüberwindbaren. Einen schweren Stand hatte in den vergangenen Jahren auch Eintracht Frankfurt beim Hamburger SV.
Heimbilanz spricht für Bremen
Will Bayer die Chance auf die Tabellenführung wahren, ist ein 23. Spiel in Folge ohne Niederlage von Nöten. Gelänge dies, würde Leverkusen den Startrekord des FC Bayern aus der Saison 1988/89 mit 23 Spielen ohne Niederlage einstellen.
Jedoch spricht die Bilanz in der Statistikdatenbank auf bundesliga.de im Direktvergleich zwischen Werder und Bayer klar zugunsten der Bremer. Die Hanseaten haben daheim erst drei Mal gegen Bayer verloren (14 Siege, zwölf Remis).
"Don Jupp" ohne Sieg
Allerdings liegen die dominanten Zeiten der Grün-Weißen schon eine Weile zurück. Von den vergangenen zehn Heimspielen gegen Bayer gewann Werder nur fünf Spiele (zwei Remis, alle drei Niederlagen). Auch das Aufeinandertreffen im Weser-Stadion in der Vorsaison fiel zugunsten der "Werkself" aus. Mit zwei späten Treffern sorgten Arturo Vidal und Manuel Friedrich für den 2:0-Sieg Leverkusens.
Den bislang letzten Bremer Sieg gab es im DFB-Pokalfinale in Berlin. Im Mai des Vorjahres holte Werder mit dem 1:0 im Endspiel gegen Bayer den Pott. Anschließend holte Leverkusen Jupp Heynckes auf die Trainerbank. Der konnte als Coach aber noch nie gegen Thomas Schaaf gewinnen (drei Niederlagen, zwei Unentschieden).
Pizarro jagt Elbers Bestmarke
Einer, vor dem sich Heynckes und Co. besonders in Acht nehmen müssen, ist Claudio Pizarro. Mit seinem 126. Bundesliga-Tor zog der Angreifer beim 5:1-Sieg Bremens in Hannover in der ewigen Torschützenliste mit Martin Max gleich (Platz 22).
Pizarro ist einer von nur drei aktiven Spielern, die die magische 100er-Marke überboten haben (Miroslav Klose 118 Tore, Kevin Kuranyi 104 Tore). Zudem fehlen dem Peruaner nur noch acht Treffer, um Giovane Elber (133 Tore) als besten ausländischen Torjäger der Bundesliga-Geschichte abzulösen.
Die doppelten Hamburger
Spricht man von Torjägern, darf auch der Name Ruud van Nistelrooy nicht fehlen. Am vergangenen Wochenende erzielte der Weltstar als "Joker" seine beiden ersten Bundesliga-Tore für den Hamburger SV. Auch am 21. Spieltag hatten die Hanseaten einen Doppeltorschützen: Mladen Petric traf zwei Mal beim 3:3 in Köln.
Die Tore der beiden Goalgetter könnten auch gegen Frankfurt den Unterschied machen. Die Eintracht wird es dem HSV aber nicht leicht machen. Nur eines der vergangenen neun Bundesliga-Spiele verloren die Hessen (fünf Siege, drei Remis).
"Adler" in Hamburg flügellahm
Hamburg ist jedoch so etwas wie ein Angstgegner für Frankfurt. Seit über elf Jahren hat die Eintracht nicht mehr beim HSV gewonnen - in sieben Gastspielen gab es bei sechs Niederlagen nur ein Remis. Überhaupt kann sich die Gesamtbilanz der Hanseaten daheim gegen die Hessen kann sich sehen lassen.
Laut Statistikdatenbank auf bundesliga.de hat der HSV im Direktvergleich mit Frankfurt 29 Mal gewonnen - bei vier Remis und nur acht Niederlagen. In 41 Gastspielen an der Elbe schoss die Eintracht gerade einmal 36 Tore. Bislang 13 Mal verließen die Hessen die Hansestadt, ohne ein eigenes Tor erzielt zu haben.
Auch die Bilanz der acht Auswärtssiege trügt ein wenig. Schließlich gewann Frankfurt bis 1969 vier der ersten sechs Gastspiele in Hamburg seit Gründung der Bundesliga. Den bislang letzten Sieg beim HSV feierte die Eintracht am 13. Spieltag der Saison 1998/99. Thomas Sobotzik schoss das "goldene Tor". Außerdem parierte Oka Nikolov einen Foulelfmeter von Harald Spörl.
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Bundesliga-Datenbank
Die Bundesliga sieht orange…
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| | Ruud van Nistelrooy traf doppelt beim VfB Stuttgart |
"Oranje" ist die aktuelle Trendfarbe in der Bundesliga. In fünf Vereinen spielen insgesamt zehn Niederländer in Deutschlands höchster Spielklasse. Dazu kommt mit Louis van Gaal ein prominenter Trainer.
Zurzeit mischen besonders die niederländischen Ballzauberer des Hamburger SV und des FC Bayern München die Liga auf. Auch eine Etage tiefer sorgt ein Holländer für Furore und schickt sich an, den FC Augsburg zum 51. Club der Bundesliga-Geschichte zu machen. bundesliga.de blickt genauer auf die Spieler- und Trainerimporte unseres Nachbarlandes.
Robben und van Bommel in Bestform
In 14 Bundesliga-Spielen für den FC Bayern traf Arjen Robben bereits acht Mal. Zudem bereitete der Offensivkünstler fünf Treffer vor. Auf einen Schnitt von 0,93 Torbeteiligungen pro Spiel kommt in dieser Saison aktuell kein anderer Bundesliga-Profi. Bereits fünf Mal erzielte Robben die spielentscheidende Führung für die Münchner.
Mit Mark van Bommel in der Mannschaft verlor der FC Bayern in dieser Saison noch kein Bundesliga-Spiel. Am vergangenen Wochenende schoss er sein erstes Saisontor. Und gefeiert wird auch am nächsten Wochenende wieder: Der erste ausländische Kapitän der bayrischen Vereinsgeschichte wird beim Derby in Nürnberg sein 100. Bundesliga-Spiel bestreiten.
Der erste holländische Meistercoach?
Unter Trainer Louis van Gaal hat der FC Bayern die vergangenen neun Spiele gewonnen und damit den Vereinsrekord eingestellt. Seit insgesamt 15 Spielen ist der Rekordmeister nun schon ungeschlagen (elf Siege, vier Remis).
Mit 2,18 Punkten pro Spiel hat van Gaal den besten Punkteschnitt aller holländischen Trainer sowie den besten Schnitt aller Bayern-Trainer in der Bundesliga-Geschichte. Fehlt ihm nur noch eines: der Meistertitel. Den konnte bislang noch kein niederländischer Coach in der Bundesliga erringen.
Abwehrchef Mathijsen - Dribbelkünstler Elira
Eine starke Saison spielt trotz vieler Verletzter auch der Hamburger SV. Auch bei den "Rothosen" ist orange in dieser Spielzeit die dominierende Farbe. Keine einzige Minute verpasste diese Saison Joris Mathijsen in der Innenverteidigung des HSV. Seit 2006 im Verein kam er in sämtlichen Spielzeiten auf mindestens 31 Spiele und gewann diese Saison 60,5 Prozent seiner Zweikämpfe.
Eljero Elia bereitete bereits sieben Tore vor und erzielte fünf Treffer selbst. Kein Hamburger war öfter an einem Tor des Vereins beteiligt. Der junge Holländer startete 106 Dribblings, und war dabei 58 Mal erfolgreich - mehr gelungene Sololäufe hatte einzig sein Landsmann Robben (63).
Van Nistelrooy: das Toreschießen im Blut
Erst in der Winterpause gekommen, brauchte Ruud van Nistelrooy keinerlei Eingewöhnungszeit, um in der Bundesliga seine Extraklasse unter Beweis zu stellen. In 26 Minuten Einsatzzeit und mit nur 13 Ballkontakten erzielte van Nistelrooy, Neuzugang von Real Madrid, bereits zwei Bundesliga-Tore.
Das ist die höchste Frequenz aller bisherigen Torschützen in dieser Spielzeit. Gegen Stuttgart war der Torschütze zum vorentscheidenden 2:1 und erzielte außerdem nur zwei Minuten später den 3:1-Endstand.
Augsburg auf dem Weg nach oben
In dieser Saison erzielte nur Daniel van Buyten (sechs) als Abwehrspieler mehr Tore als Gladbachs Roel Brouwers (fünf; wie Mats Hummels und Maik Franz), der damit auch bester Torschütze der "Fohlen" ist. 2009/10 verpasste Brouwers noch keine Bundesliga-Minute und hat damit großen Anteil an der sorgenfreien Saison der Borussia.
Dass Mönchengladbach aktuell in der Bundesliga spielt, hat der Club auch Jos Luhukay zu verdanken. Der Holländer führte die Borussia am Ende der Saison 2007/08 aus der 2. Bundesliga zurück ins Oberhaus. Heute trainiert Luhukay den FC Augsburg.
Und mit dem FCA steht er seit fünf Spieltagen ununterbrochen auf Platz 3 der 2. Bundesliga. Die Augsburger verloren in dieser Saison so selten wie nur Tabellenführer Kaiserslautern (drei Mal) und stellen den zweitbesten Angriff der Liga (46 Treffer).
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Aaron Hunt
"Irgendwann reißt bekanntlich jede Serie"
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| | Aaron Hunt schoss in dieser Saison bereits sieben Tore |
Nach zwei Bundesliga-Siegen in Serie ist Werder Bremen wieder dran an den Plätzen, die fürs internationale Geschäft berechtigen. In Hannover gelang den Norddeutschen der erhoffte Befreiungsschlag. Gleich fünf Mal netzten die Grün-Weißen ein.
Das vielleicht schönste Tor an diesem Nachmittag gelang Aaron Hunt. Der Neu-Nationalspieler absolviert seine beste Saison bei den Bremern. 19 Mal stand er in der Startelf und die drei Auswechslungen kamen jeweils in Spielen, in denen Werder dominierte.
Im Interview mit bundesliga.de spricht Hunt über den Sieg in Hannover. Er erklärt, warum es bei ihm in dieser Saison so hervorragend läuft und blickt auf das wegweisende Spiel gegen Tabellenführer Leverkusen. Dabei glaubt er nicht nur an die Siegchance der Bremer, sondern auch an ein Zu-Null-Spiel.
bundesliga.de: Herr Hunt, mit fünf Toren in Hannover hat sich Werder aus dem Tief geschossen. Woran lag es, dass der Knoten endlich geplatzt ist?
Aaron Hunt: Ich glaube, dass wir schon in den beiden Partien gegen Hertha und Hoffenheim gezeigt haben, dass wir auf einem guten Weg sind. Die Laufbereitschaft stimmte, wir haben unsere Chancen konsequenter genutzt und insgesamt war unser Rückzugsverhalten deutlich verbessert. Am Wochenende haben wir einen weiteren Schritt gemacht. Jetzt ist es wichtig nachzulegen.
bundesliga.de: Sie selbst waren zum siebten Mal in dieser Saison erfolgreich. Sie sind in dieser Saison eine feste Größe geworden. In welchen Bereichen haben Sie sich in dieser Saison besonders weiterentwickelt?
Hunt: Ich habe mich insgesamt deutlich stabilisiert. Die Extra-Schichten vor der Saison haben mich deutlich nach vorne gebracht und die sieben Tore sind eine Bestätigung meiner Arbeit in den letzten Wochen und Monaten.
bundesliga.de: Trotz des Zwischentiefs fehlen Bremen nur zwei Punkte auf einen internationalen Platz. Und im Pokal ist Werder auch noch dabei. Ist eine Teilnahme am internationalen Geschäft 2010/11 fest eingeplant?
Hunt: Wir haben immer gesagt, dass noch genug Spiele zu absolvieren sind und unsere Chancen oben heranzurücken nach wie vor realistisch sind. Wir sind noch in drei Wettbewerben vertreten und geben unser Bestes, um auch nächstes Jahr international spielen zu können. Ich glaube, die Chancen dafür stehen nicht schlecht.
bundesliga.de: Am 23. Spieltag wartet ein echter Prüfstein auf Bremen. Leverkusen ist zu Gast an der Weser. Wie wichtig war es in Hinblick auf dieses Spiel, gegen Hannover die Talfahrt endlich gestoppt zu haben?
Hunt: Wir haben ja bereits vor dem Hannover-Spiel zwei Spiele gewonnen und uns Selbstvertrauen zurückgeholt. Der Sieg stärkt uns jetzt zusätzlich und wir wollen am Sonntag Leverkusen schlagen. Leverkusen spielt eine starke Saison, sie stehen zu Recht dort oben. Aber irgendwann reißt bekanntlich jede Serie.
bundesliga.de: Bremen hat daheim erst drei Mal gegen Leverkusen verloren und war eines von nur drei Teams, das Bayer in dieser Saison torlos halten konnte. Kann die Mannschaft das noch einmal schaffen?
Hunt: Ja, klar können wir das schaffen. Wenn wir mannschaftlich geschlossen auftreten und unser Tor gut verteidigen, ist ein Sieg möglich.
Lesen Sie hier das komplette bundesliga.de-Interview mit Aaron Hunt.
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Hamburger SV
"Mehr als Ruud van Nistelrooy geht nicht"
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| | Lotto King Karl ist seit 2005 Stadionsprecher beim HSV |
Wenn er heute Abend den Spieler mit der Nummer 22 und dem Vornamen "Ruuuud" ankündigen wird, schlägt ihm das "van Nistelrooy" wohl in Orkanstärke in der HSH Nordbank Arena entgegen. Lotto King Karl, Hamburger Kult-Musiker und Stadionsprecher des HSV, kann es immer noch selbst kaum glauben, Ruud van Nistelrooy als Spieler des HSV ansagen zu können.
Vor der Heimpremiere des holländischen Superstars in der Europa League gegen den PSV Eindhoven hat bundesliga.de mit Lotto King Karl über den Transfer-Coup des HSV gesprochen: über Euphorie in der Stadt, Vergleiche mit Kevin Keegan und nervöse Gegner.
bundesliga.de: Lotto, ist das noch der ganz normale Wahnsinn oder schon ein bisschen mehr, was sich in Hamburg um Ruud van Nistelrooy abspielt?
Lotto: Das ist schon abenteuerlich! Ich kann es selbst noch kaum glauben, dass er jetzt beim HSV ist. Ich glaube, seine Mitspieler wollten ihm nach seinem ersten Tor in Stuttgart eher die Hand schütteln als ihn umarmen - so viel Respekt hatten die.
bundesliga.de: Wie würden Sie ihn sportlich einstufen?
Lotto: Mehr als Ruud van Nistelrooy geht nicht. Das ist ein Spieler der höchsten Stufe. Das ist einer, den will jeder PlayStation-Spieler weltweit in seiner Mannschaft haben. Rafael van der Vaart war auch ein Star, als er zum HSV gekommen ist, aber van Nistelrooy ist einfach eine Nummer größer. Durch ihn bekommt der HSV auch international eine ganz andere Wahrnehmung, zumal wir sonst eher Stars abgegeben haben.
bundesliga.de: Allein bis Montag hat der HSV mehr als 4000 Mal das Trikot mit der Nummer 22 verkauft - haben Sie auch schon eins?
Lotto: Natürlich, ich habe mir das sofort bestellt, als Ruud nach seiner Verpflichtung noch auf der Tribüne saß. Das ist Pflicht! Ich habe mir immer die Trikots besorgt, die mir besonders gefallen. Der HSV hat mir diesmal das Trikot sogar geschenkt.
bundesliga.de: Können Sie sich noch an die Euphorie um Kevin Keegan erinnern, der 1977 nach Hamburg kam?
Lotto: Na klar, ich habe sogar noch einen Kevin-Keegan-Aufkleber von damals zu Hause. Das ist heute schon vergleichbar mit der Zeit Ende der siebziger Jahre. Aber Kevin Keegan ist als Star aus Liverpool gekommen und ist als noch größerer Star aus Hamburg weggegangen. Ruud van Nistelrooy kommt als größtmöglicher Star, der seinen Höhepunkt vielleicht vor drei, vier Jahren hatte. Aber wenn er weiter alle zwölf Minuten ein Tor für den HSV schießt, auch noch Torschützenkönig in der Bundesliga wird, dann kann er hier gerne an seiner Legende weiterarbeiten.
bundesliga.de: Und plötzlich haben alle wieder einen ganz anderen Respekt vor dem HSV.
Lotto: Das bekomme ich besonders auf Konzerten mit, die außerhalb von Hamburg laufen. Da sagen dir Fans von Bremen, Bayern oder St. Pauli: "Alter Schwede, wie habt ihr das denn gemacht?". Wer jetzt gegen den HSV spielt, der weiß, dass er ein Problem hat. Da wird noch manchem Abwehrspieler die Düse gehen. Ich habe schon vor van Nistelrooys erstem Tor gegen Stuttgart gewusst, dass er den reinmacht. Es gibt nur ganz wenige Spieler, die immer treffen. Früher bei Manni Kaltz und Horst Hrubesch wussten wir auch: Gleich kommt die Flanke und Hrubesch köpft ihn rein.
bundesliga.de: Müssen Sie jetzt nicht auch Ruud van Nistelrooy in Ihr Stadionlied "Hamburg, meine Perle", das Sie vor jedem Heimspiel singen, einbauen?
Lotto: Nein, dieser Song ist jetzt zehn Jahre alt und er wird nicht verändert. Es gibt ja schon eine Extra-Version, wenn die Bayern kommen. Aber ich freue mich unheimlich, das Lied vor dem ersten Heimspiel von van Nistelrooy zu singen. Mensch, ich kann es mir noch immer schwer vorstellen, ihn für den HSV anzusagen…
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Tobias Sippel
"Das ist gefühlte Bundesliga"
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| | Tobias Sippel (l.) blieb in dieser Saison elf Mal ohne Gegentor |
Seit vier Spielen ist der 1. FC Kaiserslautern in der 2. Bundesliga ungeschlagen. Doch die womöglich schwerste Prüfung der Saison liegt direkt vor den "Roten Teufeln". Am 23. Spieltag empfangen die Pfälzer den FC St. Pauli, auf den sie einen Punkt Vorsprung in der Tabelle haben.
Ein Mann, der sich bei diesem Spitzenspiel im Fokus stehen wird, ist Tobias Sippel. Der Torhüter des FCK bekommt es im eigenen "Wohnzimmer" immerhin mit der besten Offensive der Liga zu tun. 48 Mal netzten die Hamburger bereits ein. Dagegen kassierte Lautern die wenigsten Gegentore - auch dank Sippel.
Der Keeper hielt seinen Kasten in der laufenden Saison bereits elf Mal sauber. Im Interview mit bundesliga.de spürt man Sippels Vorfreude auf das Gipfeltreffen. Er erklärt, was seine Mannschaft in den vergangenen Wochen ausgezeichnet hat und wie sehr sich sein eigenes Spiel in den vergangenen Monaten weiterentwickelt hat.
bundesliga.de: Herr Sippel, das 1:1 beim MSV Duisburg sah nach einem schweren Stück Arbeit aus. Können Sie das bestätigen?
Tobias Sippel: Ich habe zwar nicht besonders viel zu tun gehabt, denn wir haben als Mannschaft sehr kompakt gestanden und das Spiel im Griff gehabt. Umso ärgerlicher war das Gegentor, denn der MSV hat einen groben Fehler von uns direkt ausgenutzt. Insgesamt haben wir wieder kompakter gestanden und sind einen Schritt vorangekommen, aber es war, das hat jeder der fast 2.000 FCK-Fans auch gesehen, harte Arbeit auf einem schwer zu bespielenden Boden.
bundesliga.de: Zum Abschluss der Hinrunde und zum Rückrundenstart musste der FCK empfindliche Niederlagen hinnehmen. Seither ist Lautern ungeschlagen. Was lief bei diesen Pleiten schief, beziehungsweise was macht die Mannschaft jetzt besser?
Sippel: Gegen Augsburg haben wir eigentlich ein gutes Spiel gemacht und es war mein Fehler, der uns ins Hintertreffen gebracht hat. Leider hat das dem Gegner in die Karten gespielt und wir haben unsere Chancen im Gegensatz zu denen nicht genutzt. In Fürth haben wir einfach schlecht gespielt, aber seit dem Spiel gegen Ahlen machen wir mit jedem Spiel Fortschritte. Keine Mannschaft kommt ohne schlechtere Phase durch eine Saison und wir hoffen, dass unsere schon beendet ist.
bundesliga.de: Sie haben in dieser Saison bereits elf Mal zu Null gespielt. Natürlich ist das immer eine Teamleistung. Würden Sie dennoch sagen, dass Sie Ihre bislang beste Saison beim FCK spielen?
Sippel: Nach meinen ersten Einsätzen habe ich in der vergangenen Saison ein schweres Jahr gehabt. Nicht nur wegen der Verletzungen lief es nicht mehr von selbst und ich musste auch lernen, mit Rückschlägen umzugehen. Aber ich habe das Gefühl, aus dieser Zeit stärker hervorgegangen zu sein und fühle mich noch lange nicht an der Spitze meiner Möglichkeiten. Ich lerne jeden Tag, jedes Spiel hinzu.
bundesliga.de: Am 23. Spieltag kommt es zum absoluten Spitzenspiel in der 2. Bundesliga. Der FCK empfängt den FC St. Pauli. Was muss die beste Defensive der Liga tun, um den gefährlichsten Angriff zu stoppen?
Sippel: Ich denke, dass beide Mannschaften für attraktiven Fußball stehen. Wir müssen unser Spiel durchziehen und unsere Stärken durchbringen. Konzentriert und konsequent müssen wir sein und unser Trainer wird uns auf St. Pauli sicher wieder perfekt vorbereiten. Es werden weit über 40.000 Zuschauer erwartet und wir wollen unseren Fans ein tolles Spiel bieten. Das ist gefühlte Bundesliga und da wollen beide Mannschaften ja auch mal hin.
bundesliga.de: Sie sind in der Pfalz aufgewachsen und spielen seit 1998 beim FCK. Der Verein machte einige schwere Zeiten durch. Nun steht man ganz oben. Spüren Sie eine große Euphorie bei den Fans und im Umfeld der Mannschaft?
Sippel: Die FCK-Fans haben in den vergangenen Jahren so einiges mit dem Verein mitgemacht und ihnen wurde zeitweise sehr viel zugemutet. Jetzt geht es seit anderthalb Jahren wieder bergauf und da spürt man die Euphorie überall. Manchmal muss man das etwas bremsen, aber insgesamt ist es toll zu sehen und zu spüren, dass die Fans und die ganze Region mitbekommt, was in der Mannschaft und im ganzen Verein abgeht. Es ist einfach ein unbeschreibliches Gefühl, vor diesen Fans zu spielen und mit ihnen nach einen Spiel zu feiern - da ist durch nichts zu ersetzen.
Lesen Sie hier das komplette bundesliga.de-Interview mit Tobias Sippel.
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FIFA 10
FIFA 10 Ultimate Team kommt!
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| Ob die Chemie im Team stimmt, kann man im Spielmodus FIFA 10 Ultimate Team erfahren |
Auf die große Fangemeinde von FIFA 10 wartet der nächste Spiele-Höhepunkt. Ab dem 25. Februar stellt EA SPORTS sein FIFA 10 Ultimate Team zum Download bereit. Mit zusätzlichen Optionen und vielen neuen Spielern kann jeder in FIFA 10 Ultimate Team den vollen Nervenkitzel als Manager und Trainer erleben.
In dem neuen Spielmodus geht es darum, sich durch Kaufen, Verkaufen und Tauschen sein eigenes Wunschteam zusammenzustellen. Mehr als 7.500 Spieler aus 29 Ligen stehen den Gamern für die zahlreichen Wettbewerbe zur Verfügung.
Schweinsteiger neben Rooney
Jetzt ist es also möglich, die Bundesliga-Stars wie Franck Ribery oder Bastian Schweinsteiger (beide FC Bayern) neben internationale Größen wie Cristiano Ronaldo (Real Madrid) oder Wayne Rooney (Manchester United) aufzustellen.
Aber aufgepasst: Nur wer die Chemie zwischen seinen Spielern immer beachtet, kann das Potential seiner Mannschaft wirklich voll ausschöpfen und Erfolge feiern. Die Teamchemie wurde komplett überarbeitet und noch realistischer gestaltet.
Reale Lieblingspositionen der Spieler wichtig
So sind die realen Lieblingspositionen der Spieler auch von enormer Bedeutung für den Erfolg. Mit entsprechendem Training können Spieler aber auch für sie ungewohnte Rollen übernehmen. Alle Gamer sollten sich gut überlegen, erst ihre Strategie festzulegen und dann die passenden Spieler zu holen - oder erst die Lieblingsspieler zu verpflichten und danach die perfekte Strategie für sie zu finden.
Zu den Key Features von FIFA 10 Ultimate Team gehört das überarbeitete Tausch- und Auktionssystem, um genau den richtigen Spieler zu finden. Nach einer Vielzahl von Kriterien wie Liga, Position, Nationalität oder "Sofort-Kaufen" kann entsprechend gefiltert werden, mit der Beobachtungsliste werden begehrte Spieler immer im Blick behalten. Das Ende einer Auktion bietet jetzt Dramatik pur – auch auf Angebote in letzter Sekunde kann nun reagiert werden.
Mehrere Teams möglich
Jeder Spieler darf auch mehrere Teams erstellen, um auf die verschiedensten Anforderungen der Saison optimal vorbereitet zu sein. Jede Woche stellen zeitlich limitierte Sonder-Turniere (solo und online) die Fähigkeiten der Spieler und Manager auf die Probe.
FIFA 10 Ultimate Team ist ab dem 25. Februar 2010 über Xbox LIVE und PlayStation®Network für 400 Microsoft® Points bzw. 4,99 Euro als Download erhältlich.
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OBM
Virtueller Vergleich: Bayers Serie in Gefahr!
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| | Wer wird sich durchsetzen: Kießling (l.) oder Frings? |
In Leverkusen macht schon dieser Witz die Runde: Wann hat Bayer zuletzt verloren? Frag mal Opa, der weiß das vielleicht noch! Seit 22 Spielen beißt sich die Bundesliga-Konkurrenz inzwischen die Zähne am Tabellenführer aus, doch am 23. Spieltag hat Bayer die schwere Auswärtsaufgabe Werder Bremen zu lösen.
Im Offiziellen Bundesliga Manager (OBM) sind die Bremer Profis noch einen kleinen Tick stärker einzuschätzen als auf dem Bundesliga-Rasen, so dass Werder im virtuellen Vergleich knapp vor Leverkusen liegt.
Wiese vor Adler
Den Zweikampf der beiden Torhüter entscheidet virtuell Tim Wiese für sich. Die Bremer Nummer 1 erreicht die beste Zu-Null-Quote aller OBM-Keeper. Wiese bleibt etwa in jedem vierten Spiel ohne Gegentor, Bayers Schlussmann René Adler in etwa jedem fünften. Vor Adler sind im OBM außerdem noch Manuel Neuer (FC Schalke), Frank Rost (HSV) und Logan Bailly (Mönchengladbach) platziert.
Die Rangliste der derzeit besten Abwehrspieler wird von Bremen und Bayer dominiert. Noch führt Werders Naldo mit 64,16 Prozent gewonnener Zweikämpfe die Riege der Abwehrspezialisten an, aber Sami Hyypiä liegt mit 64,12 Prozent quasi gleichauf. Eine Riesen-Leistung des Finnen in seiner ersten OBM-Saison.
Hyypiä in der Werder-Zange
Durch den drittplatzierten Per Mertesacker (63,56) wird Hyypiä praktisch in die Werder-Zange genommen. Vorteil Werder also auch bei den Abwehrspielern. Und ebenfalls im Mittelfeld. Toni Kroos spielt und arbeitet sich zwar Stück für Stück nach oben, liegt aber noch hinter zwei Bremern.
Mesut Özil, der aktuell auf dem Rasen seine Top-Form sucht, kommt bei der Bewertung von Zweikampfstärke, Torvorlagen und erzielten Toren auf den sechsten Platz aller OBM-Mittelfeldakteure. Routinier Torsten Frings belegt den zehnten Platz und rangiert damit zwei Plätze vor dem besten Leverkusener Toni Kroos.
Kießling auch virtuell der Beste
Aber bei den Stürmern setzt sich der Spitzenreiter durch. Dank Stefan Kießling, der sowohl mit 13 Treffern die Bundesliga-Torschützenliste als auch die OBM-Wertung anführt. Kießling erreicht eine Quote von 0,68 Toren pro OBM-Spiel, trifft also etwa zwei Mal alle drei Spiele.
Damit distanziert Kießling den erfolgreichsten Werder-Stürmer, Claudio Pizarro, recht deutlich. Pizarros Torquote liegt bei 0,53 und damit im Bereich von Bayers zweitbesten Angreifer. Eren Derdiyok schießt mit einer Quote von 0,5 fast exakt in jeder zweiten OBM-Partie ein Tor.
Der direkte OBM-Vergleich Bremen gegen Bayer:
Torhüter
1. Tim Wiese (Bremen)
2. René Adler (Bayer)
Abwehrspieler
1. Naldo (Bremen)
2. Sami Hyypiä (Bayer)
3. Per Mertesacker (Bremen)
4. Clemens Fritz (Bremen)
Mittelfeld
1. Mesut Özil (Bremen)
2. Torsten Frings (Bremen)
3. Toni Kroos (Bayer)
4. Renato Augusto (Bayer)
Angriff
1. Stefan Kießling (Bayer)
2. Claudio Pizarro (Bremen)
3. Eren Derdiyok (Bayer)
4. Aron Hunt (Bremen)
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| Termine |
Der 23. Spieltag im Live-Ticker von bundesliga.de
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Impressum
Herausgeber: DFL Deutsche Fußball Liga GmbH, Guiollettstraße 44-46, 60325 Frankfurt/Main, Tel: 069-65005-0, Fax: 069-65005-555 HRB 52086 Frankfurt/Main, Umsatzsteuer-IdNr.: DE 215 956 338
Verantwortlich: Tom Bender, DFL
Redaktion: Markus Schmidt (Leitung), Dirk Jaschok, Christian Pfennig, Ulrike Siebert (alle DFL), Sebastian Stolz, Michael Reis, Stefan Kusche, bundesliga.de
Multimedia: Crossmotion, Düsseldorf
Fotoredaktion: DFL, gettyimages
Realisierung: BTD Newmedia GmbH, Goethestr. 34, 80336 München, Tel: 089 660 291 20
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