Ausgabe 32 - 04.02.2010
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Spieler des Spieltags
Ein "Gaucho" für Gladbach
Ein "Gaucho" für Gladbach >
Nach jeder Runde in der Bundesliga stehen sie zur Wahl, die Spieler des Spieltags. Sie entscheiden, wem diese Ehre zuteil wird. Am 20. Spieltag fielen die meisten Stimmen auf Raul Bobadilla. Vier Scorerpunkte hatte er beim Sieg der “Fohlen“ gegen Bremen. Mehr zum Spieler des Spieltags finden Sie hier.


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Top Thema
Bundesliga - 21. Spieltag
Der Deutsche Meister sucht nach der Form, die ihn in der Rückrunde des Vorjahres so ausgezeichnet hat. Der Rekordmeister steuert unaufhaltsam in Richtung Tabellenspitze. Die Bayern haben neun Pflichtspiele in Serie gewonnen. Die "Wölfe" warten seit acht Ligaspielen auf einen "Dreier". So ungleichmäßig dieses Duell auf den ersten Blick auch ausschauen mag, die Bayern haben in der jüngeren Vergangenheit wenig holen können in der Autostadt. Auch Eintracht Frankfurt wartet seit langer Zeit auf ein Erfolgserlebnis gegen Dortmund.

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Duell der Gegensätze

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Sieben Siege in Serie in der Bundesliga: Der FC Bayern München ist momentan das Maß der Dinge. Mann der vergangenen Spiele war Arjen Robben. Ganz anders die Situation in Wolfsburg. Gegen den Rekordmeister soll nun die Wende geschafft werden.
Mit breiter Brust ins Duell

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Trotz der ersten Pleite nach zwölf Ligaspielen ohne Niederlage gibt man sich bei Borussia Dortmund selbstbewusst. Aber auch Frankfurt präsentiert sich selbstsicher. Allerdings kam die Eintracht bei den Westfalen zuletzt immer wieder unter die Räder.

WM 2010
Helfen Sie dem Bundestrainer
Helfen Sie dem Bundestrainer

Nur noch wenige Monate bis zur WM 2010 in Südafrika. Die Rückrunde in der Bundesliga wird für viele Spieler darüber entscheiden, ob sie Deutschland bei der WM vertreten werden oder nicht. Sicherf gibt es einfachere Jobs als den von Joachim Löw. Doch Sie können dem Bundestrainer helfen. Sagen Sie uns, wen Sie für die DFB-Elf nominieren würden. Welche Torhüter, Verteidiger, Mittelfeldspieler und Stürmer sollen Deutschland zum Titel führen? Hier geht es zum Kader-Voting für die WM 2010.


Tor des Spieltags
Fünf in der Auswahl
Fünf in der Auswahl

Fünf Treffer für die Galerie - Nach jedem Spieltag der Saison stellt bundesliga.de ab Montag 1 Uhr in der Nacht die fünf schönsten Treffer der vergangenen Spielrunde im Tor des Spieltags zur Wahl. Am 20. Spieltag überzeugten vor allem die Tore von Arjen Robben, Christian Träsch, Edin Dzeko, Kevin Kuranyi und Albert Bunjaku. Noch bis Freitag, 18:30 Uhr entscheiden Sie, wer das schönste Tor des 20. Spieltags geschossen hat. Hier geht es zur Wahl.


Editorial > Druckversion > Zum Index
Liebe Leserinnen und Leser,

nach den letzten Spielen kann ich sagen, dass Bayern den besten Fußball spielt. Mit kleinen Abstrichen folgt dann Bayer Leverkusen. Aber die Bayern haben einfach den besten Kader und sind mit dem Hannover-Spiel in die Erfolgsspur gekommen. Seitdem läuft es so, wie der Trainer, die Fans und vor allem der Vorstand sich das vorstellen.

Dennoch führt auch jetzt noch kein Weg an Leverkusen vorbei. Sensationell, was Leverkusen bisher geleistet hat. Die haben bisher einen Lauf gehabt und ich hoffe, dass sie ihn weiterhin haben. Aber die Qualität der Bayern ist einfach größer. Und die Münchener haben in der Hinrunde ja doch mehr oder weniger geschwächelt. Erst seit dem Hannover-Spiel läuft es richtig rund. Leverkusen hat die letzten beiden Spiele zwar gewonnen, aber nicht so souverän gespielt. Die spielen jetzt in Bochum, das wird genauso schwer wie für die Bayern in Wolfsburg. Es wird ein Kopf-an-Kopf-Rennen, wahrscheinlich bis zum Aufeinandertreffen in Leverkusen.

Ganz anders sieht die Situation da beim VfL Wolfsburg aus. Nur wenige Monate nach der Meisterschaft hat die Ernüchterung eingesetzt. Es war aber klar, dass es für den Nachfolger von Felix Magath nach der Meisterschaft schwer wird. Einmal da ganz oben hinzukommen, kann klappen. Aber diese Leistungen im nächsten und übernächsten Jahr zu bestätigen, ist umso schwieriger. Ich möchte keinem etwas unterstellen, aber ich habe es selbst als Aktiver erlebt, dass manche Spieler glauben, jetzt gehe alles von selbst. Man muss stets noch härter für die Wiederholung von Erfolgen arbeiten.

Trotz der aktuellen sportlichen Unterschiede wird es ein interessantes Spiel. Im vergangenen Jahr hat der FC Bayern in Wolfsburg 1:5 verloren. Jetzt sitzt mit Lorenz-Günther Köstner ein Trainer auf der VfL-Bank, der schon zwei Mal gegen Bayern gewonnen hat. Er legt sehr viel Wert auf Zweikämpfe und es wird hart zur Sache gehen. Bei seinem Debüt hat Wolfsburg in dem schweren Auswärtsspiel in Hamburg einen Punkt geholt. Das Bayern-Spiel kann jetzt Signalwirkung haben: Wenn du gewinnst, kannst du in einen Lauf kommen.

Es wird eine harte Nuss, kein klares Ergebnis. Die Bayern müssen Geduld haben, sind mittlerweile aber auch so gefestigt, einen Rückstand aufzuholen. Sie spielen momentan wirklich Fußball mit Struktur und Plan und lassen sich davon nicht verrückt machen. Bayern hat den Vorteil einer hohen Qualität in der Offensive, Wolfsburg hat immerhin schon 39 Gegentore kassiert. Daher tippe ich auf einen Bayern-Sieg.

Ihr

Klaus Augenthaler



Klaus Augenthaler bestritt 404 Bundesliga-Spiele für den FC Bayern München und gewann mit dem Rekordmeister sieben Meisterschaften und drei Mal den DFB-Pokal. 1990 feierte er in Italien mit der deutschen Nationalmannschaft den WM-Titel. Nach seiner aktiven Zeit wechselte er ins Trainergeschäft. In der Bundesliga trainierte Augenthaler den 1. FC Nürnberg, Bayer Leverkusen und den VfL Wolfsburg.

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Bundesliga - 21. Spieltag
Dem Meister droht eine Lehrstunde…

Arjen Robben (r.) ist Kopf der Münchner Mannschaft
Ein Jahr vergeht schnell. Viel verändert sich in solch kurzem Zeitraum - auch in der Bundesliga. Der Deutsche Meister sucht nach der Form, die ihn in der Rückrunde des Vorjahres so ausgezeichnet hat. Der Rekordmeister steuert unaufhaltsam in Richtung Tabellenspitze.

Vor einem Jahr war der VfL Wolfsburg mit dem dritten ungeschlagenen Spiel in Serie zum Rückrundenstart auf dem Weg in Richtung Gewinn der ersten deutschen Meisterschaft. Der FC Bayern hatte hingegen gerade die zweite Niederlage der zweiten Saisonhälfte kassiert. Genau 34 Spieltage später haben die Bayern neun Pflichtspiele in Serie gewonnen und die "Wölfe" warten auch mit einem neuen Trainer seit acht Ligaspielen auf einen "Dreier".

Am 21. Spieltag kommt es nun zum direkten Duell. Und so ungleichmäßig dieses Aufeinandertreffen auf den ersten Blick auch ausschauen mag, die Bayern haben in der jüngeren Vergangenheit wenig holen können in der Autostadt. Auch Eintracht Frankfurt wartet seit langer Zeit auf ein Erfolgserlebnis gegen Dortmund.

Erinnerungen werden wach

Laut Statistikdatenbank auf bundesliga.de ist der FC Bayern im Direktvergleich mit dem VfL seit vier Spielen sieglos in Wolfsburg (zwei Remis, zwei Niederlagen). Nur einen einzigen Treffer erzielte die aktuell zweitoffensivstärkste Mannschaft der Bundesliga in diesem Zeitraum.

Gern erinnern sich die Fans der "Wölfe" vor allem an den sensationellen 5:1-Heimsieg des VfL in der Vorsaison. Es die höchste Niederlage in der Bundesliga für die Bayern seit über sieben Jahren. Es war zudem der Tag, an dem Grafite die komplette Bayern-Abwehr schwindelig spielte und eines der schönsten Tore der Bundesliga-Geschichte erzielte.

Unaufhaltbare Bayern

Doch die aktuelle Formkrise des amtierenden Torschützenkönigs steht stellvertretend für das Tief der Niedersachsen. Seit Mitte Dezember hat Grafite nicht mehr getroffen. Erst fünf Treffer sind es in dieser Saison, zwei davon vom Elfmeterpunkt.

Am 12. Spieltag feierte der VfL zuletzt einen "Dreier" in der Bundesliga. Nach zwei Pleiten zum Auftakt der Rückrunde musste Armin Veh seinen Hut nehmen. Sein Gegenüber sitzt dagegen so fest im Sattel wie nie zuvor. Louis van Gaal hat mit dem FC Bayern neun Spiele in Folge gewonnen (sieben Mal Bundesliga, zwei Mal Champions League) und ist in der Liga seit 13 Partien unbesiegt (neun Siege, vier Remis).

Robben-Einstand gegen Wolfsburg

Die rechte Hand des Bayern-Trainers auf dem Rasen ist Arjen Robben. Des Coaches niederländischer Landsmann gab gegen Wolfsburg in der Hinrunde sein viel umjubeltes Debüt. Zu Beginn der zweiten Halbzeit eingewechselt schoss Robben zwei Tore beim 3:0-Sieg des FCB.

Mit dem Nationalspieler der "Oranje" im Kader sind die Bayern in elf von zwölf Bundesliga-Spielen ungeschlagen geblieben (zehn Siege, ein Remis). An den vergangenen beiden Spieltagen erzielte Robben seine Saisontore fünf und sechs jeweils per Freistoß.

Alles spricht für Schwarz-Gelb

Im zweiten Spitzenspiel des 21. Spieltags empfängt Borussia Dortmund Eintracht Frankfurt. Die Schwarz-Gelben mussten am vergangenen Spieltag nach sechs Siegen und zwölf ungeschlagenen Partien in Folge erstmals wieder eine Niederlage hinnehmen.

Zuhause ist der BVB dennoch seit sechs Spielen unbesiegt (fünf Siege, ein Remis). Auch der direkte Vergleich zwischen Dortmund und Frankfurt in der Statistikdatenbank auf bundesliga.de spricht für die Borussia. Die Eintracht gewann keines der vergangenen neun Pflichtspiele gegen den BVB (vier Niederlagen, fünf Remis), obwohl sie in fünf dieser Partien mit 1:0 in Führung lag.

Zudem siegte Dortmund gegen keinen anderen Bundesligisten so häufig wie gegen die Hessen. 35 Mal feierte der BVB bereits einen "Dreier" gegen Frankfurt. Einzig die Bilanz Michael Skibbes gegen seinen Ex-Club macht der Eintracht Hoffnung. Denn nur eine von sieben Partien gegen Dortmund hat der Eintracht-Coach verloren (vier Siege, zwei Remis).

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Bundesliga-Datenbank
"Mia san mia" und unheimlich stark
Dominant und mit großem Selbstvertrauen - so trat der FC Bayern zuletzt in der Bundesliga und Champions League auf. Nach den gezeigten Leistungen in den vergangenen Wochen und 13 ungeschlagenen Bundesliga-Spielen (neun Siege, vier Remis) in Folge ist der Respekt vor den Münchnern wieder groß.

Zuletzt feierte der FCB sieben "Dreier" in der Bundesliga in Serie und der Angriff auf die Tabellenspitze läuft auf vollen Touren. bundesliga.de nimmt die Bayern und ihre Siegesserie mal genauer unter die Lupe.

Tore und Siege am Fließband

Sieben Bundesliga-Siege in Folge - dies gab es für die Bayern zuletzt zwischen März und September 2005, als saisonübergreifend 15 Mal in Serie drei Punkte eingefahren und somit ein Bundesliga-Rekord aufgestellt wurde. Kein anderes Team der Liga holte in den vergangenen sieben Spielen die Maximalpunktzahl.

Bei diesen sieben Erfolgen erzielten die Bayern 23 Tore (im Schnitt mehr als drei pro Spiel) und damit mit Abstand die meisten. Nur Leverkusen konnte mit 19 Treffern in diesem Zeitraum einigermaßen mithalten. Zum Vergleich: An den ersten 13 Spieltagen hatten die Münchner nur 19 Tore erzielt (knapp 1,5 pro Spiel).

Keiner besser als Robben

Unberechenbar: Jeder der Bayern-Spieler kann treffen. Die 23 Treffer wurden von neun verschiedenen Schützen erzielt. 17 der 23 Tore wurden aus dem Spiel heraus erzielt - kein anderes Team erzielte mehr als zwölf.

Mit Arjen Robben im Team wurden über 80 Prozent der Spiele gewonnen (zehn von zwölf) und im Schnitt 2,75 Tore pro Spiel erzielt. Ohne ihn sieht die Bilanz eher ernüchternd aus: Nur zwei der acht Partien (fünf Remis) konnte der Rekordmeister für sich entscheiden und nur 1,13 Treffer pro Partie machen.

Robben kam bei seinen zwölf Einsätzen auf zehn Scorerpunkte (sechs Tore, vier Assists). Nur Mario Gomez hat bei den Bayern mehr (elf). Alle 81 Minuten ist der Flügelflitzer an einem Tor beteiligt - Ligabestwert (300 Minuten vorausgesetzt). Hätte der Flügelflitzer alle 20 Partien komplett absolviert, käme er auf 22 Scorerpunkte (Bestwert liegt bei 17).

Butt ein sicherer Rückhalt

Aber auch die Abwehr steht: Daniel van Buyten und Co. ließen in diesen sieben Partien nur sechs Gegentreffer zu und drei dieser Spiele wurden ohne Gegentor gewonnen. In den vorangegangenen 13 Spielen war dies ebenfalls nur drei Mal gelungen.

Hans-Jörg Butt konnte 52 der 64 Schüsse auf sein Tor abwehren (81,2 Prozent) - Topwert der Liga. Von allen Stammkeepern kassierte Butt die wenigsten Gegentore (zwölf). In seinen 35 Pflichtspielen für den FCB ließ der Keeper nur 29 Gegentore zu.

Zweikampfstark

Auch in Sachen Zweikampf konnte der FCB zuletzt eine Schippe drauflegen. 53,7 Prozent der Duelle am Ball konnten die Münchner gewinnen - nur Frankfurt war mit 54,3 Prozent besser. Vor allem in der Luft zeigte der FCB seine Klasse. Über 60,8 Prozent der Zweikämpfe konnte der Rekordmeister gewinnen und vier Treffer mit dem Kopf erzielen - kein Team mehr.

Gomez und Sturmkollege Ivica Olic erzielten in den vergangenen sieben Partien jeweils fünf Tore - kein anderer Bundesliga-Stürmer netzte in dieser Zeit häufiger ein (vier Spieler ebenfalls fünf Mal).

Fairer Rekordmeister

Kein Wunder, denn die Bayern gaben ligaweit in diesen sieben Partien die meisten Schüsse ab (123, im Schnitt 18 pro Spiel). Nur Wolfsburgs Edin Dzeko gab dabei mehr Torschüsse ab (38) als Gomez (30).

75 Torschussvorlagen (fast elf pro Spiel) gab das Münchner Starensemble bei den sieben Erfolgen ab - kein anderes Team mehr. Zudem spielte der Rekordmeister die wenigsten Fehlpässe (15,9 Prozent) und beging mit Abstand die wenigsten Fouls (95,14 pro Spiel).

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Albert Bunjaku
"Müssen uns jede Woche neu beweisen"

Gegen Hannover machte Albert Bunjaku (v.) drei Tore
Mit seinem "Dreierpack" gegen Hannover 96 beendete Albert Bunjaku die sechs Spiele dauernde Siegesdurststrecke des 1. FC Nürnberg fast im Alleingang. Es war zugleich der erste "Dreier" unter dem neuen "Club"-Trainer Dieter Hecking.

Im Gespräch mit bundesliga.de spricht Bunjaku über seine Galavorstellung. Er erklärt, was die Arbeit von Hecking auszeichnet und betont, dass die Franken auf einem guten Weg sind. Dennoch weiß auch der Schweizer Angreifer: Bis zum Klassenerhalt ist es noch ein langer Weg.

bundesliga.de: Herr Bunjaku, drei Tore haben Sie in Hannover erzielt. War das eines der besten Spiele Ihrer Laufbahn?

Albert Bunjaku: Es war zumindest mein erfolgreichstes, drei Tore in einem Spiel habe ich noch nicht mal in der F-Jugend gemacht. Aber wichtiger waren die drei Punkte, damit ist zumindest Hannover für uns wieder in Greifweite.

bundesliga.de: Es war der erste Sieg unter Dieter Hecking. Wodurch zeichnet sich seine Arbeit aus?

Bunjaku: Er hat klare Vorstellungen, eine direkte Ansprache, korrigiert im Training immer wieder, wenn etwas nicht passt. Aber das soll jetzt kein Vergleich mit seinem Vorgänger Michael Oenning sein. Jeder Trainer hat eben seine eigenen Methoden.

bundesliga.de: Es gab unter Hecking natürlich auch einige Veränderungen in Aufstellung und Spielweise. Denken Sie, die Mannschaft hat jetzt ihren Rhythmus gefunden und ist auf einem guten Weg?

Bunjaku: Ja, auf dem richtigen Weg sind wir. Aber wir haben auch noch nichts erreicht, müssen uns jede Woche wieder neu beweisen. Wir wollen jetzt am Samstag gegen Stuttgart nachlegen. Und dann hoffe ich, dass wir am 8. Mai den Klassenerhalt feiern können.

bundesliga.de: Der nächste Gegner des "Club" lautet VfB Stuttgart. Die Schwaben sind nach ihrem Trainerwechsel in bestechender Form. Wie muss Nürnberg auftreten, um punkten zu können?

Bunjaku: Wir müssen einfach hoch konzentriert sein. Auch zuletzt in Hannover sind wir für eine Unaufmerksamkeit sofort mit einem Gegentor bestraft worden. Und der VfB ist derzeit in Klasse-Form. Aber ich glaube an unsere Chance!

bundesliga.de: Sie kamen im November 2009 zu Ihrem ersten Länderspieleinsatz für die Schweiz. Spielt das Thema WM 2010 bei jedem Bundesliga-Spiel ein wenig mit?

Bunjaku: Also, natürlich stehen der "Club" und der Klassenerhalt im Vordergrund. Alles andere sehen wir dann.

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Hertha BSC
Hallelujah und Ha-Ho-He
Nach Meinung vieler Experten ist sie die schönste Stadionkapelle der Welt: Die Kapelle im Berliner Olympiastadion. In einem Oval in purem Gold bietet sie mit Bibelversen in 18 verschiedenen Sprachen Besuchern aus aller Welt ein Stück Heimat.

Seit der Fußballweltmeisterschaft 2006 steht die Kapelle Sportlern und Fans zur Verfügung. Sie ist ein ökumenischer Andachtsraum: Katholische und evangelische Christen nutzen die Kapelle gemeinsam.

Im Herzen des Stadions

Die Kapelle liegt im Bereich der Haupttribüne, direkt zwischen der "players lounge" und dem Spieleraufstellraum auf der Ebene 4, nur einige Meter vom Spielfeld entfernt. Prof. Volkwin Marg (gmp) hat sie konzipiert und künstlerisch gestaltet.

Seit der Saison 2006/2007 ist die Kapelle bei jedem Heimspiel geöffnet. Regelmäßig vor den Heimspielen von Hertha BSC finden in der Kapelle um 14.30 Uhr Andachten statt. Verantwortliche von Hertha BSC, Hertha-Fanclubs, Sportler und Fußballbegeisterte besichtigen die Kapelle und schöpfen in ihr Kraft.

Während der WM besuchten Spieler der deutschen Fußballnationalmannschaft diesen Andachtsraum und beteten hier vor dem Spiel gegen Argentinien. Auch Spieler anderer Nationen trafen sich in der Kapelle, um vor dem Spiel noch einmal Kraft zu tanken.

Vers regt zum Nachdenken an

Weithin sichtbar hebt die Kapelle sich durch kardinalrote Wände von der Holztäfelung der umliegenden Räume ab. Bewegt man sich auf sie zu, so erkennt man einen Bibelvers, der dem sechzehnten Kapitel des Matthäusevangeliums entstammt.

Er lautet: "Was hülfe es dem Menschen, wenn er die ganze Welt gewönne und nähme doch Schaden an seiner Seele?" Dieser Vers regt die Sportler, aber auch andere Menschen, die das Stadion besuchen, zum Nachdenken an: Würden Sie für einen Sieg alles tun?

Ort der Andacht

Mögliche Antworten, die die Bibel auf die gestellte Frage findet, stehen im Inneren der Kapelle geschrieben. Es wird deutlich: Gott spricht unsere Sprache. Diese Verse geben denen, die verlieren, Hoffnung, und verweisen diejenigen, die gewinnen, auf Gottes Gnade.

An der Wand direkt über dem Altar sind die Sätze unterbrochen: Das Kreuz wird sichtbar. Es bricht sich Bahn, als das Symbol des christlichen Glaubens und damit auch als das Symbol, das diesen Raum als Ort der Andacht kennzeichnet.

Heiraten und Getauft-Werden an einem ungewöhnlichen Ort

Die Kapelle im Berliner Olympiastadion wird immer mehr zu der Tauf- und Heiratskapelle der Fans von Hertha BSC. Aus ganz Deutschland bekommen die Pfarrer Tauf- und Trauanfragen.

Am 6. Oktober 2006 wurde Alexander als erster in der Kapelle getauft. Er kam zur Welt, als Deutschland während der WM gegen Italien spielte. Keine Frage, dass er natürlich im Olympiastadion getauft wurde. Aber auch junge Damen und halbwüchsige Hertha-Fans werden hier Woche für Woche getauft. Längst ist hier mehr als eine ganze Mannschaft zusammengekommen.

Begehrter Ort für Hochzeiten

Am 9. Juni 2007 wurde das erste Paar in der Kapelle getraut: Petra und Jörg gaben sich an diesem besonderen Ort das Ja-Wort und tauschten die Ringe. Längst sind ihnen weitere Paare gefolgt, und die Nachfrage steigt. Die Kapelle ist ein fest etablierter und begehrter Ort für Hochzeiten. Hier heiraten die harten Kerle aus der Ostkurve und die hübschen Damen aus dem Unter- und Oberring.

Mehr zur Kapelle im Berliner Olympiastadion finden Sie auf der Homepage von Hertha BSC.

Features
Top-News und exklusive Hintergründe
















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Momar N'Diaye
"Meine Waffen zeige ich auf dem Platz"

Momar N'Diaye (M.) schoss gegen RWO sein erstes Tor für Ahlen
Erst kurz nach dem Start der Rückrunde ist Momar N'Diaye zum Kader von Rot Weiss Ahlen gestoßen. Und die große neue Unbekannte im Sturm des Tabellenletzten machte sich schnell einen Namen.

Bereits in seinem zweiten Spiel unter Christian Hock erzielte N'Diaye sein erstes Tor für Ahlen. Es war zugleich der Siegtreffer gegen RWO am vergangenen Spieltag und der erste Sieg für die Ahlener seit Ende November.

Im Interview mit bundesliga.de spricht N'Diaye über seinen gelungenen Einstand bei Rot Weiss, das anstehende Spiel gegen den TSV 1860 München und das erhoffte Ziel Klassenerhalt.

bundesliga.de: Herr N'Diaye, gleich im zweiten Spiel für Ahlen schossen Sie Ihr erstes Tor. Was bedeutet Ihnen dieses frühe Erfolgserlebnis?

Momar N'Diaye: Es ist immer ein sehr schönes Gefühl, wenn man sein erstes Tor für seinen neuen Club erzielt. Aber ohne die Unterstützung meiner Mannschaftskollegen hätte ich das niemals geschafft, denn ein Treffer ist immer die Arbeit des ganzen Teams.

bundesliga.de: Sie wurden nur wenige Tage nach Ihrer Ankunft in Ahlen auf Anhieb in der Startelf eingesetzt. Auch gegen RWO spielten Sie von Beginn an. Überrascht Sie das schnelle Vertrauen des Trainers?

N'Diaye: Nein, überhaupt nicht. Denn ich habe von Beginn an gezeigt, dass ich Lust habe, Fußball zu spielen und der Mannschaft unbedingt helfen will. Und dann ist es glaube ich für einen Trainer auch keine schwere Wahl, jemanden einzusetzen. Mir hat dieses Vertrauen aber sehr geholfen, so dass ich meine Leistung in den beiden Spielen abrufen konnte.

bundesliga.de: Sie sind in der Winterpause vom FC Metz gekommen. Warum haben Sie sich für Ahlen entschieden?

N'Diaye: Mit einem Blick auf die Tabelle hätten bestimmt viele Spieler abgelehnt. Aber für mich war gerade das eine Motivation, hier her zukommen und Ahlen beim Kampf um den Klassenerhalt zu helfen.

bundesliga.de: Noch sind Sie ein weitestgehend unbeschriebenes Blatt in der 2. Bundesliga. Sagen Sie uns doch bitte, was Sie als Ihre Stärken auf dem Platz beschreiben würden?

N'Diaye: Ich bin ein Fußballer durch und durch. Meine Waffen zeige ich auf dem Platz. Da können mich meine Gegenspieler kennenlernen - sowohl was meine Stärken als auch meine Schwächen angeht.

bundesliga.de: Vier Punkte liegt Ahlen hinter dem Relegationsplatz. Wie realistisch schätzen Sie die Chancen ein, dass Rot Weiss am Saisonende Platz 16 erreicht?

N'Diaye: Die Chancen stehen gut und ich bin auch überzeugt, dass wir das schaffen. Sonst wäre ich hier fehl am Platz. Wir sind vielversprechend gestartet, um eine tolle Rückrunde zu spielen. Wir sollten dabei aber nur von Spiel zu Spiel denken. Und wenn wir uns immer gut vorbereiten, dann holen wir auch die nötigen Punkte.

bundesliga.de: Jetzt geht es zum TSV 1860 München. Die "Löwen" sind seit sieben Spielen ungeschlagen. Wie muss Ahlen spielen, um zum dritten Mal in Folge punkten zu können?

N'Diaye: Wir bereiten uns auf das Spiel genauso vor, wie auf jede andere Partie. Wir werden sicherlich hochmotiviert und in bester Verfassung nach München reisen und dann können wir dort auch gewinnen.

Lesen Sie hier das komplette bundesliga.de-Interview mit Momar N'Diaye.

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FIFA Fußball-Weltmeisterschaft Südafrika 2010
EA SPORTS startet Fußball-WM 2010
Am 11. Juni beginnt die Fußball-Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika. Die Gastgeber eröffnen das Turnier mit dem ersten Gruppenspiel in Johannesburg gegen Mexiko. Alle Fußballfreunde von EA SPORTS können mit der Jagd auf den virtuellen FIFA-Weltpokal schon viel früher beginnen.

Electronic Arts präsentiert die WM mit "FIFA Fußball-Weltmeisterschaft Südafrika 2010", dem einzigen offiziellen und vollständig lizenzierten Videospiel, bereits ab dem 29. April 2010. Mitspielen und mitfiebern können alle Besitzer von PlayStation3, Xbox 360, Nintendo Wii, PSP und Mobiltelefonen.

Alle Bundesliga-Stars im Spiel

Alle deutschen und ausländischen Nationalspieler aus der Bundesliga werden in dem Videospiel um die wertvollste Trophäe des Weltfußballs kämpfen: Mario Gomez (FC Bayern), Heiko Westermann (FC Schalke) oder Per Mertesacker (Werder Bremen) für Deutschland, Arjen Robben (FC Bayern) für die Niederlande, Tranquillo Barnetta (Bayer Leverkusen) für die Schweiz oder Franck Ribery (FC Bayern) für Frankreich.

Und nicht allein die Spieler der 32 für Südafrika qualifizierten Teams stehen in "FIFA Fußball-Weltmeisterschaft Südafrika 2010" zur Auswahl. Sämtliche 199 Nationalmannschaften, die in der Realität an der Qualifikation teilgenommen haben, sind verfügbar. Gamer können also mit ihrem Wunsch-Land antreten und es von der Qualifikation bis in die virtuelle Nachbildung des FIFA Fußball-Weltmeisterschaft™-Endspiels bringen.

Mit Dzeko und Ibisevic zur WM!

So können es beispielsweise Freunde der bosnisch-herzegowinischen Auswahl noch einmal probieren, sich mit Edin Dzeko, Zvjezdan Misimovic (beide VfL Wolfsburg) und Vedad Ibisevic (1899 Hoffenheim) in die WM-Endrunde zu spielen.

Technisch und optisch wartet das Videospiel mit absoluten Highlights auf. Zum ersten Mal kann in diesem Videospiel ein komplettes und authentisches WM-Turnier online bestritten werden. Hinzu kommen Gameplay-Innovationen, die den Weg von der Qualifikation bis zur Endrunde begleiten: Taktiken für Heim- und Auswärtsspiele für jedes Land, situationsabhängige Ingame-Taktiken und Auswirkungen der Höhenlage, die Spieler schneller ermüden lassen und die Flugbahn des Balls beeinflussen.

"Zakumi Dream-Team-Modus"

Bei einer Reise um die ganze Welt kann man es in den Mann-gegen-Mann-Herausforderungen des "Zakumi Dream-Team-Modus" mit sämtlichen 32 in Südafrika präsenten Ländern aufnehmen. Man beginnt die Reise mit zufällig bestimmten Spielern und baut sein Team nach und nach auf, indem man dem Gegner nach einem Sieg einen Spieler abnimmt.

Grafisch wird in spektakulärer Detailfreude alles geboten, was Fans an der Weltmeisterschaft lieben: Konfettiregen, Luftschlangen oder Feuerwerk in den zehn offiziellen Stadien Südafrikas – genau wie beim echten Turnier.

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OBM
OBM-Spielbeobachter - der Scout im Stadion

Mit dem Spielbeobachter haben Sie immer den Überblick
Kenntnisse über Taktik und Aufstellung des Gegners sind wichtige Mosaiksteine, um die Erfolgschancen im Fußball zu erhöhen. Das gilt sowohl für die Bundesliga als auch für den Offiziellen Bundesliga Manager (OBM). Die nackten Ergebnisse der direkten Konkurrenz sagen nun mal nicht viel über die Spielweise des Gegners aus.

Mit dem OBM-Spielbeobachter bekommen die User das ideale Werkzeug an die Hand, um ihre Konkurrenz genau zu analysieren.

Detaillierter Spielbericht

So erhalten die OBM-Verantwortlichen durch den Spielbeobachter einen detaillierten Spielbericht mit vielfältigen Analysen zu allen Partien der Wettbewerbe, an denen jeder teilnimmt. Also auch zur Analyse der Konkurrenz in den freien Wettbewerben.

Genau wie die "echten" Scouts auf den Tribünen der Bundesliga-Arenen notieren die virtuellen Spielbeobachter Aufstellung, Taktik, Zweikampfverhalten, Fouls, Karten und Torchancen. Die Kenntnisse über die Aufstellung spielt dabei im OBM eine viel größere Rolle, weil sich die gegnerische Mannschaft ja aus Spielern aller 18 Bundesligisten zusammensetzen kann.

Taktische Vorteile sichern!

Eine der wichtigsten Informationen ist die taktische Formation der Gegner. Spielt er eher offensiv ausgerichtet im 4-3-3-System oder grundsätzlich defensiver im 4-4-1-1-System? Erfahrene OBMler haben im Laufe ihrer Managerkarriere gelernt, welche eigene Taktik zu welchem gegnerischen System am besten passt.

Der Spielbericht liefert auch exakte Daten zum Spielverlauf, die sich der Bundesliga-Scout meist von einem Daten-Dienstleister besorgen muss. Ballbesitz und gewonnene Zweikämpfe werden im OBM-Spielbericht in genauen Prozentzahlen aufgeführt, genau wie Zahl der Torschüsse beider Mannschaften.

Spiele der Konkurrenz im virtuellen Stadion zu sehen

Vier Augen sehen bekanntlich besser als zwei, und so bietet der Spielbeobachter seinem OBM-Trainer als absolutes Highlight die Möglichkeit, die Partien der Konkurrenz im virtuellen Stadion anzusehen! So kann der aufmerksame Trainer weitere Details erfahren: Spielt der Gegner besonders aggressiv, bevorzugt er lange oder kurze Bälle und gibt es spezielle Spieler für Standardsituationen?

Im Unterschied zu einem großen und kostspieligen Scouting-Apparat, den fast alle Bundesligisten inzwischen unterhalten, kommen die OBMler mit ihrem Spielbeobachter sehr günstig weg. Für acht KIX werden alle Gegner für ein halbes Jahr gläsern, für zwölf KIX bekommen die Manager dieses Feature sogar ein ganzes Jahr.

Termine
Der 21. Spieltag im Live-Ticker von bundesliga.de

2. Bundesliga, 21. Spieltag (ab 17:45 Uhr im bundesliga.de-Live-Ticker)

FC St. Pauli - Karlsruher SC
DSC Arminia Bielefeld - SpVgg Greuther Fürth
Rot-Weiß Oberhausen - F.C. Hansa Rostock

Bundesliga, 21. Spieltag (ab 20 Uhr im bundesliga.de-Live-Ticker)

Werder Bremen - Hertha BSC


2. Bundesliga, 21. Spieltag (ab 12:45 Uhr im bundesliga.de-Live-Ticker)

1. FC Union Berlin - FC Augsburg
FC Energie Cottbus - TuS Koblenz

Bundesliga, 21. Spieltag (ab 15 Uhr im bundesliga.de-Live-Ticker)

VfL Wolfsburg - FC Bayern München
1. FC Köln - Hamburger SV
SC Freiburg - FC Schalke 04
VfL Bochum 1848 - Bayer 04 Leverkusen
1899 Hoffenheim - Hannover 96

Bundesliga, 21. Spieltag (ab 18 Uhr im bundesliga.de-Live-Ticker)

1. FC Nürnberg - VfB Stuttgart


2. Bundesliga, 21. Spieltag (ab 13:15 Uhr im bundesliga.de-Live-Ticker)

FSV Frankfurt - Alemannia Aachen
Fortuna Düsseldorf - MSV Duisburg
1. FC Kaiserslautern - SC Paderborn 07

Bundesliga, 21. Spieltag (ab 15 Uhr im bundesliga.de-Live-Ticker)

1. FSV Mainz 05 - Borussia Mönchengladbach

Bundesliga, 21. Spieltag (ab 17 Uhr im bundesliga.de-Live-Ticker)

Borussia Dortmund - Eintracht Frankfurt





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Verantwortlich: Tom Bender, DFL
Redaktion: Markus Schmidt (Leitung), Dirk Jaschok, Christian Pfennig, Ulrike Siebert (alle DFL), Sebastian Stolz, Michael Reis, Stefan Kusche, bundesliga.de
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