Ausgabe 30 - 21.01.2010
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Spieler des Spieltags
"Kinder Riegel" stellt Sieger
"Kinder Riegel" stellt Sieger >
Nach jeder Runde in der Bundesliga stehen sie zur Wahl, die Spieler des Spieltags. Sie entscheiden, wem diese Ehre zuteil wird. Am 18. Spieltag erhielt Mats Hummels die meisten Stimmen. Der Dortmunder Abwehrspieler traf gleich doppelt beim Krimi in Köln. Mehr zum Spieler des Spieltags finden Sie hier.


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Bundesliga - 19. Spieltag
Es ist gerade einmal rund sieben Wochen her, da freute man sich in Bremen über 23 ungeschlagene Pflichtspiele in Serie. Doch bei Eis und Schnee geriet Werder ins Schleudern. Ganz anders der FC Bayern, der Schneeketten aufzog und ein Offensivfeuerwerk nach dem anderen abfeuerte. Jetzt will Bremen den Acht-Punkte-Rückstand verkürzen. Als "Starthilfe" dient die Erinnerung an das Aufeinandertreffen in der Hinserie. Im zweiten Topspiel empfängt Dortmund den HSV im Duell zweier Tabellennachbarn mit internationalen Ambitionen.

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"Immer dramatische Spiele"

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Bereits zum 88. Mal treffen Bremen und der FC Bayern in der Bundesliga aufeinander. Gerade in der jüngeren Vergangenheit lieferten sich beide Clubs brisante Duelle. Werders Geschäftsführer Klaus Allofs erinnert sich. Auch am Samstag geht es um viel.
Gemeinsam sind wir stark

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Auf dramatische Weise verlor der 1. FC Köln zum Rückrundenstart gegen den BVB und rutschte in der Tabelle auf Platz 14 ab. Trainer Zvonimir Soldo übt sich trotz des Fehlstarts in Optimismus und sieht bei allen Problemen viele positive Ansätze bei den "Geißböcken".

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Tor des Spieltags
Sie haben die Wahl!
Sie haben die Wahl!

Fünf Treffer für die Galerie - Nach jedem Spieltag der Saison stellt bundesliga.de ab Montag 1 Uhr in der Nacht die fünf schönsten Treffer der vergangenen Spielrunde im Tor des Spieltags zur Wahl. Am 18. Spieltag überzeugten vor allem die Tore von Edin Dzeko, Fabian Bäcker, Tranquillo Barnetta, Marcell Jansen und Eren Derdiyok. Noch bis Freitag, 18:30 Uhr entscheiden Sie, wer das schönste Tor des 18. Spieltags geschossen hat. Hier geht es zur Wahl.


Editorial > Druckversion > Zum Index
Liebe Leserinnen und Leser,

am 19. Spieltag blickt die Bundesliga vor allem nach Bremen und Dortmund. Mich persönlich interessiert natürlich in erster Linie das Gastspiel des Hamburger SV beim BVB. Ich denke, dass sich ein sehr taktisches Spiel entwickeln wird. Keiner wird von Beginn an sehr offensiv agieren, weil sehr viel auf dem Spiel steht. Deshalb dürfte es erst einmal ein Abtasten geben. Im Laufe des Spiels werden beide Teams aber offensiver agieren und es wird sich eine offenere Partie entwickeln. Schließlich haben beide Mannschaften in dieser Saison im Angriff schon überzeugt. Am Ende wird die Tagesform entscheiden, wobei ich den HSV aufgrund der Stärke seines Kaders
leicht im Vorteil sehe, auch wenn er auswärts antreten muss.

Die Tiefe des Hamburger Kaders ist leicht erklärt. Das hat auch mit den zwischenzeitlichen Personalproblemen zu tun. Der HSV ist so stark, weil auch die Spieler Nummer 15, 16, 17 und auch der ein oder andere Junge ihre Chance wahrgenommen haben. Auch diese Spieler haben eine sehr hohe Qualität. Sehr wichtig war auch, dass die Achse Frank Rost - Joris Mathijsen - David Jarolim bestand hatte und von diesen Drei keiner ausgefallen ist. Alle anderen konnten sich dann an diesen Führungsspielern orientieren. Der HSV hat auch in der schwächeren Phase ordentlich gespielt, nur seine Torchancen nicht genutzt. Da hat man den Ausfall von Paolo Guerrero und Mladen Petric bemerkt - und deshalb kamen so viele Unentschieden zustande.

Ich bin davon überzeugt, dass der HSV bis zum Schluss oben dabei sein und um die Plätze 1 bis 3 mitspielen wird. Einige Verletzte kommen wieder zurück, jeder will in diesem Team einen Platz haben und dadurch wird der Konkurrenzkampf auch sehr groß. Die schwere Phase haben sie in Hamburg überwunden und sind gestärkt daraus hervorgegangen. Ich glaube außerdem, dass diese vier Spiele gegen Werder Bremen in der vergangenen Saison die Mannschaft zusammengeschweißt haben.

Aber auch wie die Dortmunder in dieser Saison spielen, ist schon beachtlich, gerade wenn man den Kader der Borussia mit dem von Mannschaften wie Wolfsburg, Stuttgart, dem HSV und natürlich auch Leverkusen und dem FC Bayern vergleicht. Nominell sind die Kader der anderen Mannschaften höher einzuschätzen als der von Dortmund. Aber es ist einfach toll zu sehen, wie sich die jungen Spieler von der vergangenen zu dieser Saison entwickelt haben. Mittlerweile hat der BVB den richtigen Rhythmus und die richtige Formation gefunden. Am Sonntag in Köln haben sie nicht so gut gespielt, treffen aber dann über Standardsituationen und können in der 90. Minute sogar noch einen draufsetzen. Solche Spiele muss man auch erstmal erfolgreich bestreiten. Ich freue mich für Dortmund, weil ich das Umfeld kenne und weiß, wie wichtig es für sie wäre, international zu spielen.

Ihr

Thomas Doll



Thomas Doll startete seine Profikarriere in der ehemaligen DDR beim FC Dynamo Berlin. Nach dem Fall der Mauer ging er 1990 zum Hamburger SV. Dort spielte er bis 1991 und nochmal von 1998-2001. Von 1993-96 trat er für Eintracht Frankfurt gegen den Ball. Dazwischen spielte er in Italien bei Lazio Rom und dem AS Bari. Nach seiner aktiven Laufbahn trainierte er in der Bundesliga den HSV und Borussia Dortmund. Seit dieser Saison ist er Coach des türkischen Erstligisten Genclerbirligi Ankara.

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Bundesliga - 19. Spieltag
Bayern in Bestform als "Aufbaugegner"

Ihren letzten Sieg feierten die Bremer in Freiburg
Bei so viel Schnee kann man schnell den Überblick verlieren. Das gilt nicht nur für die Straßen in Deutschland, sondern auch für die Bundesliga. Es ist gerade einmal rund sieben Wochen her, da freute man sich in Bremen über 23 ungeschlagene Pflichtspiele in Serie und Platz 2 in der Tabelle. Sogar einen Zähler vor dem FC Bayern München standen die Hanseaten damals.

Doch mit dem zunehmenden Schnee und Eis geriet Werder ins Schleudern. Die Bayern hingegen zogen die Schneeketten auf und feuerten ein Offensivfeuerwerk nach dem anderen ab. Mittlerweile haben sie acht Zähler Vorsprung auf Bremen. Dass sie ihre Negativserie beenden und den Rückstand verkürzen können, daran glauben die Grün-Weißen ganz fest. Als "Starthilfe" dient die Erinnerung an die Hinserie.

Kampf ums internationale Geschäft

Aber nicht nur an der Weser geht es um den Traum vom internationalen Geschäft. Borussia Dortmund und der Hamburger SV wollen sich unter den ersten Fünf festsetzen. Im direkten Duell haben sie die Chance dazu und können dem Tabellennachbarn dabei noch in die Parade fahren.

In Bremen herrscht dicke Luft. Werder verlor die vergangenen drei Spiele allesamt - eine längere Niederlagenserie erlitt Werder zuletzt vor sieben Jahren (fünf Pleiten in Serie). Damals erzielte Thomas Schaafs Elf in diesem Zeitraum nur einen einzigen Treffer. Auch bei der aktuellen Niederlagenserie war Bremen nur ein Torerfolg vergönnt.

Das Hinspiel als Motivation

Und ausgerechnet jetzt kommen die Bayern an die Weser. Oder doch zum Glück? Laut Statistikdatenbank auf bundesliga.de verlor Bremen im direkten Vergleich mit dem Rekordmeister nur eine der vergangenen acht Bundesliga-Spiele (drei Siege, vier Remis).

Im Hinspiel trennte man sich 1:1. Und genau daran möchte Geschäftsführer Klaus Allofs anknüpfen: "Wir sind auch schlecht in die Hinrunde gestartet und haben dann eine gute Reaktion gegen Bayern gezeigt." Allerdings: Nach der Niederlage gegen Frankfurt zum Saisonstart startete Werder seine beeindruckende Serie.

Keine Tore in der Heimat

Die legen aktuell aber auch die Bayern hin. Ihre vergangenen fünf Bundesliga-Begegnungen gewann die Mannschaft von Louis van Gaal allesamt - und das bei einer Torbilanz von 17:4 Treffern. Bei ihrem vergangenen Gastspiel an der Weser mussten sich die Bayern mit einem 0:0 begnügen.

In 43 Heimspielen gegen die Bayern verlor Bremen erst zehn Mal (19 Siege, 14 Remis). Allerdings blieb Werder bei den vergangenen beiden Auftritten vor eigener Kulisse gegen den Rekordmeister ohne jeglichen Treffer (0:0; 0:4). Das 4:0 am 2. Spieltag der Saison 2007/08 war zugleich der bislang letzte Münchner Sieg an der Weser.

Duell in Serie

Auch bei Borussia Dortmund kann man von "Serientätern" sprechen. Der BVB gewann wie die Bayern die vergangenen fünf Ligaspiele in Serie. Die Schwarz-Gelben sind seit elf Partien ungeschlagen. Der HSV ist nach längerer Durststrecke seit mittlerweile fünf Partien ungeschlagen und gewann die vergangenen drei Spiele in Folge.

Auch gegen die Borussia spricht vieles für den HSV. Laut Statistikdatenbank auf bundesliga.de verlor Dortmund im Direktvergleich mit den Hamburgern schließlich fünf der vergangenen sechs Aufeinandertreffen.

Der HSV spielt gern gegen Klopp

Jürgen Klopp gewann in seiner Trainerlaufbahn in der Bundesliga lediglich zwei Spiele gegen den HSV. Als Coach des 1. FSV Mainz 05 siegte er im allerersten Duell daheim mit 2:1. Es folgten drei Niederlagen und zwei Remis. Auch als BVB-Coach feierte er seinen bislang einzigen "Dreier" gegen die Nordlichter daheim (2:0). Dazu gesellen sich zwei Auswärtsniederlagen.

Auswärts ist das Stichwort für die Norddeutschen. Die Mannschaft von Bruno Labbadia ist neben Tabellenführer Leverkusen als einziger Bundesligist noch ungeschlagen in der Fremde (drei Siege, fünf Remis).

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Bundesliga-Datenbank
Heynckes auf Rekordjagd
Ein Mann wird am Wochenende noch mehr im Blickpunkt stehen als ohnehin schon: Jupp Heynckes. Das Trainer-Urgestein ist nicht nur Tabellenführer mit Bayer 04 Leverkusen, sondern zudem gleich in mehrfacher Hinsicht auf Rekordjagd.

Heynckes wird im Auswärtsspiel bei 1899 Hoffenheim zum 525. Mal in der Bundesliga auf der Trainerbank sitzen. Damit überholt er Trainer-Legende Udo Lattek (524), der in seiner Karriere unter anderem acht Deutsche Meisterschaften mit dem FC Bayern München und Borussia Mönchengladbach errang.

Ribbeck im Visier

Vor Heynckes liegen dann nur noch der in absehbarer Zeit uneinholbare Otto Rehhagel (824 Bundesliga-Spiele für Kickers Offenbach, Werder Bremen, Borussia Dortmund, Arminia Bielefeld, Fortuna Düsseldorf, FC Bayern München und 1. FC Kaiserslautern) sowie Erich Ribbeck (569 Bundesliga-Spiele für Eintracht Frankfurt, 1. FC Kaiserslautern, Borussia Dortmund, Bayer Leverkusen und FC Bayern München).

Erfüllt Heynckes seinen Vertrag in Leverkusen (bis 2011), würde er mit dann 574 Bundesliga-Spielen zumindest noch Platz 2 erobern. Das ist aber nicht der einzige Rekord, den "Don Jupp" im Visier hat.

24 Mal in Folge ohne Niederlage

Deutlich näher dran ist er an seinem persönlichen Bundesliga-Rekord von aufeinanderfolgenden Spielen ohne Niederlage, denn seine letzte Pleite auf einer Bundesliga-Trainerbank liegt schon fast drei Jahre zurück.

Am 27. Januar 2007 verlor Heynckes mit Borussia Mönchengladbach mit 1:3 beim FC Energie Cottbus. Seitdem ist er in 24 aufeinanderfolgenden Bundesliga-Spielen unbesiegt geblieben - eines mit der Borussia, fünf mit Bayern München (Ende der vergangenen Saison) sowie nun 18 Partien mit
Leverkusen.

Lediglich Heynckes selbst (27 Spiele auf der Bank von Bayern München zwischen Mai 1988 und März 1989) sowie der legendäre Ernst Happel (36 Partien für den Hamburger SV zwischen Januar 1982 und Januar 1983) blieben als Bundesliga-Trainer länger unbesiegt.

Bayer auf Rekordkurs

Mit Heynckes sind gleichzeitig die Leverkusener auf Rekordjagd. Nach 18 Spielen noch unbesiegt zu sein, das gelang zuvor nur dem HSV 1982/83 und dem FC Bayern 1988/89 - unter oben erwähnten Rekord-Trainern.

Der HSV verlor seinerzeit am 19. Spieltag in Bremen (2:3), der FCB kassierte erst am 24. Spieltag in Mönchengladbach (1:2) die erste Pleite. Sowohl die Hamburger als auch die Bayern hielten am Saisonende die Meisterschale in die Höhe.

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Alexander Baumjohann
"Felix Magath steht für Erfolg"

Alexander Baumjohann kam in der Winterpause zu Schalke
Als 13-Jähriger schnürte Alexander Baumjohann seine Fußballschuhe erstmals für den FC Schalke 04. Sechs Jahre später debütierte er in der Bundesliga für die "Königsblauen". Nun endlich hat sich der Kreis wieder geschlossen.

Denn nach den Stationen Borussia Mönchengladbach und FC Bayern München kehrte der Mittelfeldspieler vor Beginn dieser Rückrunde nach Gelsenkirchen zurück. Das erste Spiel im neuen Jahr erlebte er gezwungenermaßen noch von der Tribüne aus. Ein Fingerbruch verhinderte seinen Einsatz beim 1:0-Sieg der "Knappen" gegen den 1. FC Nürnberg.

Wie er im Interview mit bundesliga.de verrät, hofft Baumjohann auf sein Schalker Comeback im kleinen Revierderby beim VfL Bochum. Er spricht über seinen Wechsel und erklärt, dass er große Stücke auf Felix Magath hält.

bundesliga.de: Herr Baumjohann, der FC Schalke 04 ist mit einem Sieg in die Rückrunde gestartet. Sie waren verletzungsbedingt zum Zuschauen verdammt. Was hat Ihnen am Spiel der Mannschaft besonders gefallen?

Alexander Baumjohann: Der Siegeswille. Nach der Partie waren sich ja alle einig, dass wir uns schwer getan haben und Manuel Neuer zweimal super reagieren musste, um den Ausgleich zu verhindern. Aber wir haben den knappen Vorsprung über die Zeit gebracht und das spricht auch für die Einstellung der ganzen Mannschaft.

bundesliga.de: Sie selbst waren nach Ihrer OP am Ringfinger nicht einsatzfähig. Wann werden Sie die Schalker Fans erstmals für "königsblau" auf dem Platz stehen sehen?

Baumjohann: Am liebsten wäre es mir, beim Spiel gegen den VfL Bochum, doch das wird sich kurzfristig entscheiden. Am Mannschaftstraining kann ich jedenfalls schon teilnehmen. Es hängt davon ab, ob wir schnell genug eine Manschette erhalten, mit der ich auch spielen kann.

bundesliga.de: Erst im Sommer 2009 waren Sie von Gladbach zum FC Bayern gegangen, kamen dort aber nur in drei Ligaspielen zum Einsatz. War diese Tatsache ausschlaggebend für den Wechsel zu Schalke?

Baumjohann: Das kann man so nicht sagen. Mir war nach meinem Wechsel schnell klar, dass ich von Bayern wegmöchte, weil mir die sportliche Perspektive für mich fehlte. Die sehe ich nun bei Schalke 04.

bundesliga.de: Welchen Anteil hatte Felix Magath am Wechsel? Immerhin ist er ja dafür bekannt, junge Spieler groß rauszubringen.

Baumjohann: Felix Magath hat mir in einem Gespräch seine Ziele dargelegt, erläutert, was er mit Schalke 04 erreichen will, dass der Club künftig wieder um die ersten drei Plätze spielt und in der Champions League dabei ist. Dieser Meinung war ich auch und zudem steht Felix Magath in meinen Augen für Erfolg.

bundesliga.de: Sie sind im Ruhrgebiet groß geworden und haben in der Jugend auf Schalke gespielt und auch Ihr Bundesliga-Debüt als "Knappe" gefeiert. Würden Sie sagen, der Kreis hat sich mit Ihrem Wechsel geschlossen?

Baumjohann: Ja, ganz klar. Es war immer mein größter Wunsch, hier Stammspieler in der Bundesliga zu werden.

bundesliga.de: Am 19. Spieltag ist Schalke zu Gast in Bochum. Derbys haben immer ihre ganz eigene Brisanz. Wie schwer wird es für Schalke, die Erfolgsserie dort fortzusetzen?

Baumjohann: Es wird nicht einfach, weil der VfL im Abstiegskampf steht, aber zuletzt durch die Siege in Hannover und Mönchengladbach Selbstvertrauen getankt haben müsste. Umgekehrt lief es für uns hinsichtlich der Ergebnisse zuletzt ebenfalls richtig gut. Wenn unsere Mannschaft das auf den Rasen bringt, was sie in dieser Saison bisher ausgezeichnet hat, wird es für Bochum schwer werden, etwas zu holen.

Lesen Sie hier das komplette bundesliga.de-Interview mit Alexander Baumjohann.

Fans > Druckversion > Zum Index
Hertha BSC
Traumstart für Berliner "Aufholjäger"
Die ersten Signale kamen bei den Fanbeauftragten an. Die zwei Sonderzüge nach Hannover waren so schnell ausgebucht, dass weitere Sonderbusse für Herthas Fans organsiert werden mussten. Am Ende feierten etwa 4.500 Berliner Anhänger den 3:0-Auswärtssieg gegen 96 in der AWD-Arena – genau das ersehnte Signal, das Berlin aus seiner Hinrunden-Starre erlöst hat.

"Als wir vor dem Spiel mit dem Bus zum Stadion gefahren sind, haben wir mehr Hertha- als Hannover-Fans gesehen. Im Stadion hat uns eine sehr große Hertha-Kurve empfangen, das war für alle ein tolles Gefühl und zusätzliche Motivation für das Spiel", beschreibt Trainer Friedhelm Funkel seine Eindrücke aus Hannover.

"Aufholjäger"-Kampagne hat begonnen

Der zweite Saisonsieg hat verschiedene Aktionen ausgelöst und befeuert, die zum Klassenerhalt des Hauptstadt-Clubs beitragen sollen. Am Wochenanfang hat die "Aufholjäger"-Kampagne begonnen. Die blau-weißen T-Shirts, die vorne mit "Aufholjäger" und hinten mit den Rückrundenterminen sowie den Slogans "Niemals aufgeben" und "Wir schaffen das!" bedruckt sind, sind begehrt wie warme Berliner Schrippen.

"Das sehr gute Ergebnis der "Aufholjäger"-Aktion zeigt, wie sehr die Berliner an die Mannschaft glauben. Bestellungen für das T-Shirt gehen im Minutentakt ein", sagte Ingo Schiller, Geschäftsführer Finanzen bei Hertha BSC.

Ticketaktion für Heimspiele gegen Gladbach und Bochum

Seit Montag läuft auch eine Ticketkooperation von Hertha BSC und einem großen Discounter zu den jetzt folgenden zwei Heimspielen gegen Borussia Mönchengladbach (23. Januar 10, 15:30 Uhr) und den VfL Bochum (30. Januar 10, 15:30 Uhr).

In den Filialen in Berlin und Umgebung werden Ticketgutscheine zum Preis von 9,99 Euro pro Gutschein verkauft. Der Gutschein kann dann gegen ein Ticket für eines der beiden Spiele in den Hertha BSC-Fanshops (Geschäftsstelle, Europa-Center, Hauptbahnhof, Gropiuspassagen und Olympia-Shop) eingetauscht werden. Mehr als 5.000 verkaufte Gutscheine schon wenige Stunden nach dem Verkaufsstart belegen die große Unterstützung der Fans.

100.000 Fans im Olympiastadion?

Die Optimisten unter den Herthanern hoffen auf 100.000 Zuschauer, die den Tabellenletzten insgesamt in diesen zwei so wichtigen Spielen unterstützen sollen. "100.000 Zuschauer sind nicht ganz utopisch. Man spürt, dass sich unter den Fans eine kleine, zarte Euphorie entwickelt. Wir haben aber auch schon am Ende der Hinrunde, gemerkt dass alle enger zusammenrücken und die Stimmung immer besser wurde", sagt Herthas Fanbeauftragter Donato Melillo.

"Gemeinsam für Hertha" prangt oben auf dem Ankündigungsplakat für die Gladbach- und Bochum-Heimspiele. Es verdeutlicht, dass neben den Fans auch Sponsoren, Partner und die Politik hinter Hertha BSC stehen: Die Aufholjagd geht gemeinsam weiter.

Features
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Richard Sukuta-Pasu
"Wir sind alle hungrig und bissig"

Richard Sukuta-Pasu traf in seinem ersten Spiel für St. Pauli
19 Sekunden - genau so lange dauerte es, bis auch der letzte Fan des FC St. Pauli wusste, wer Neuzugang Richard Sukuta-Pasu ist. Denn genau so lange war der Angreifer in seinem Debüt für die Hamburger im Spiel, ehe er mit seiner ersten Ballberührung nach der Einwechslung das 2:0 gegen Rot Weiss Ahlen erzielte.

Sukuta-Pasu spielt auf Leihbasis auf St. Pauli. Erst vor wenigen Wochen kam er vom Tabellenführer der Bundesliga, Bayer Leverkusen, zum Tabellen-Zweiten der 2. Bundesliga. Trotz des Klassenunterschieds sieht der 19-Jährige viele Gemeinsamkeiten zwischen beiden Clubs.

Darüber spricht er mit bundesliga.de und verrät, welchen Stellenwert der Wechsel für ihn und seine Karriere hat. Außerdem erinnert sich Sukuta-Pasu noch einmal an sein erstes Tor für St. Pauli und blickt auf das schwere Spiel gegen Alemannia Aachen.

bundesliga.de: Herr Sukuta-Pasu, was für ein gelungenes Debüt in der 2. Bundesliga! Wie feiert man solch einen Einstand?

Richard Sukuta-Pasu: In jedem Fall habe ich mich sehr gefreut. In erster Linie aber natürlich über die drei Punkte. Ich denke, dass so etwas sehr wichtig ist. Nach der Winterpause mit drei Punkten zu starten, ist immer etwas Tolles.

bundesliga.de: Es war dennoch kein leichtes Stück Arbeit für St. Pauli. Was war ausschlaggebend für den elften Saisonsieg?

Sukuta-Pasu: Wir sind alle hungrig und bissig. Wir haben hart für den Sieg gearbeitet. Das Spiel an sich war kein gutes von uns, aber ich denke, das sind Spiele, die auch mal vorkommen und gerade diese muss man dann gewinnen

bundesliga.de: Sie sind in der 86. Minute eingewechselt worden und schossen 19 Sekunden später das 2:0. Wie haben Sie das Tor erlebt?

Sukuta-Pasu: Schnell (lacht). Das Tor gelang mir in so einer Geschwindigkeit, dass ich es selber kaum fassen konnte. Ich brauchte erst einmal eine Weile, um es selbst zu realisieren.

bundesliga.de: Sie sind auf Leihbasis aus Leverkusen gekommen. Für Bayer durften Sie bereits in vier Partien Bundesliga-Luft schnuppern. Auch wenn Sie vom Bundesliga-Tabellenführer in die 2. Bundesliga gegangen sind, sehen Sie diesen Wechsel als Aufstieg?

Sukuta-Pasu: Das sehe ich in jedem Fall so. Beim FC St. Pauli bekomme ich hoffentlich mehr Spielpraxis und generell jeder Wechsel bringt mich einen Schritt weiter.

bundesliga.de: Wenn Sie Leverkusen und St. Pauli vergleichen, kann man davon sprechen, dass die momentane Euphorie bei beiden Clubs ähnlich ist?

Sukuta-Pasu: Absolut. Bei beiden Vereinen geht es um etwas und beide Clubs können etwas erreichen.

bundesliga.de: Am nächsten Spieltag wartet ein schweres Heimspiel gegen die seit vier Spielen ungeschlagenen Aachener. Worauf wird es in dieser Begegnung ankommen?

Sukuta-Pasu: Es ist für uns egal, wer kommt. Wir versuchen unsere Taktik im Spiel durchzusetzen und hoffen auf ein gutes Resultat.

Lesen Sie hier das komplette bundesliga.de-Interview mit Richard Sukuta-Pasu.

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FIFA 10
Trainingsarena macht den Unterschied
Mit einem verblüffenden Trick spielt Franck Ribery zwei Gegenspieler aus, zieht den Sprint an und legt mustergültig zum Tor auf - was die Zuschauer immer wieder mitreißt, ist nicht nur Ausdruck außergewöhnlichen Talents. Sondern auch das Ergebnis zahlreicher Übungseinheiten.

Das gilt sowohl für den Bundesliga-Fußball als auch für das virtuelle Fußballspiel. Auf höchstem Niveau entscheiden im Fußball oft kleine Dinge: perfekt einstudierte Standardsituationen oder eine einzige individuelle Aktion des Stars. Und nur durch permanentes Training sind Höchstleistungen und damit auch Erfolge möglich.

Fingerfertigkeiten und Strategie

Bei FIFA 10 von EA SPORTS sind es vor allem die Fingerfertigkeiten, aber auch die taktisch-strategischen Elemente, die trainiert werden müssen. Daher gibt es in FIFA 10 eine großzügige Trainingsarena, in der die Grundlagen für ein erfolgreiches Spiel gelegt werden.

Im Trainingsspiel kann die Anzahl der Mit- und Gegenspieler variabel eingestellt werden. Überzahlspiel, Hinterlaufen, Konter oder Raumaufteilung sind nur einige der Faktoren, die sich dort trainieren lassen. Taktik-Liebhaber und schon wie Trainer denkende Spieler kommen hier voll auf ihre Kosten.

Ideal zum Üben der Standardsituationen

Auch neue Tricks und Finten sollten zunächst in der Arena geübt werden, bevor sie im Spiel zur Anwendung kommen. Ein misslungener Trick zur falschen Zeit am falschen Ort kann spielentscheidend sein.

Darüber hinaus können neue Varianten für Ecken und Freistöße einstudiert werden. In FIFA 10 kann der Spieler eigene Standardsituationen erstellen und dabei auf aufwändige Theorien verzichten. Stattdessen können alle Spieler direkt auf dem Feld ausgewählt und Laufwege aufgezeichnet werden.

Gelungene Varianten können gespeichert werden

Wird der Freistoß dann ausgeführt, agiert jeder Spieler entsprechend der Anweisungen. Gelungene Varianten können vom Spieler gespeichert und dann später in der Spielsituation eingesetzt werden. Neben Freistößen lassen sich auch Eckbälle einstudieren, und so sollte für Überraschung beim Gegner in jedem Fall gesorgt sein.

Die spielerische Herangehensweise an ein derart komplexes Thema beeindruckte nicht zuletzt auch den Trainer der U19-Junioren des 1. FC Köln, Manfred Schadt. Der Sportwissenschaftler urteilte über das Feature Trainingsarena: "Als Modul für Standardsituationen einfach klasse."

Wechselbeziehungen zwischen virtuellem und realem Fußballspiel

Nach Meinung des Fußball-Lehrers Schadt ergeben sich klare Wechselbeziehungen zwischen virtuellem und realem Fußballspiel. Bei einer gemeinsamen Analyse setzten seine Spieler aus der U19 die im realen Training gelernten Standards ohne Probleme im Videospiel um und kamen so spielerisch zum Torerfolg.

Und umgekehrt dienen die virtuellen Stars mit ihren Tricks und Finten als Vorbild für die Talente zum Nachahmen auf dem Rasenplatz.

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OBM
Errungenschaften zeigen die Stärken Ihres Teams

Die mögliche Belohnung: ein neuer OBM-Pokal für die Vitrine
Sind Sie der beste Manager im OBM? Diese Frage wird ab sofort mit den "Errungenschaften" im Spiel beantwortet. Bei jeder Errungenschaft, die in unterschiedlichen Wertungskategorien vergeben wird, kann man bis zu fünf Ränge erreichen.

So erhält man ein direktes Feedback über den Zustand der eigenen Mannschaft und die Angabe, wie gut man im OBM arbeitet und spielt. Je größer die Rangzahl bei einer Errungenschaft, desto erfolgreicher und besser ist das eigene Team in dieser Wertung!

Überblick in der Navi

Einen Überblick über das neue Feature "Errungenschaften" erhält man im Spiel in der Navigation unter Team/Karriere. In dieser Meldung stehen die wichtigsten Informationen zu dieser Neuerung.

Die Kategorien, in die die Errungenschaften unterteilt sind, reichen von der Teilnahme an freien Wettbewerben bis zu spezifischen Auswertungen zum Spielverhalten und den erzielten Ergebnissen Ihrer Mannschaft.

Errungenschaften zu Testspielen und freien Wettbewerben

Wer viele Testspiele bestreitet, um sein Team auf die kommenden Aufgaben vorzubereiten, wird sehr schnell in der Kategorie Testspiele Rang für Rang nach oben steigen. Für die Pokale und Turniere sind die Errungenschaften hingegen an den Erfolg gekoppelt. Hier werden die Finalsiege dieser freien Wettbewerbe addiert.

Kategorien:
  • Testspiele: Anzahl der Testspiele
  • Turniersiege: Anzahl der Turniersiege (Finalsiege)
  • Pokalsiege: Anzahl der Pokalsiege (Finalsiege)
  • Siege in freien Ligen: Erste Plätze nach Abschluss einer Liga


Errungenschaften aus der Spielanalyse

Andere Kategorien werden anhand der Spielanalyse ausgewertet. So gibt es Extra-Wertungen für Spiele hintereinander, in denen man mehr Ballbesitz als der Gegner oder eine positive Zweikampfbilanz hat.

Nach dem gleichen Muster funktionieren die Errungenschaften "Heimmacht" und "Auswärtsstark" oder "Abwehrbollwerk", in der die Spiele addiert werden, in denen Ihr Team keinen Gegentreffer zugelassen hat.

Sobald Sie ein Heim- oder Auswärtsspiel verloren oder ein Tor kassiert haben, fällt der Zähler bei der jeweiligen Errungenschaft wieder auf "0". Der Rang bleibt Ihnen aber selbstverständlich erhalten.

Kategorien:
  • Siegesserie: Anzahl der Siege in Folge
  • Schützenfest: Anzahl der geschossenen Tore des Teams
  • Spiele-Dreher: Anzahl der Spiele, die trotz Rückstand gedreht wurden.
  • Heimmacht: Anzahl von Heimsiegen in Folge
  • Auswärtsstark: Anzahl von Auswärtssiegen in Serie
  • Abwehrbollwerk: Anzahl von Spielen ohne Gegentor hintereinander
  • Unterzahl-Siege: Anzahl der Spiele, die trotz Unterzahl gewonnen wurden.
  • Fairnesspreis: Spiele in Serie, in denen das eigene Team keine Karte gesehen hat.
  • Eisenfuß: Spiele in Folge, mit positiver Zweikampfbilanz des eigenen Teams.
  • Der-Ball-ist-mein: Spiele mit mehr Ballbesitz des eigenen Teams in Folge.


Weitere Errungenschaften

Andere Errungenschaften befassen sich damit, wie intensiv Sie den OBM spielen. Wer regelmäßig sein Training einstellt, wird schnell beim "Ausdauertrainer" im Rang steigen. In diesen Bereich fällt auch der "Wettbewerbsersteller": Erfolg hat hier, wer viele Pokale, Turniere oder freie Ligen veranstaltet.

Kategorien:
  • Ausdauertrainer: Tage hintereinander, an denen das Training eingestellt wurde.
  • Wettbewerbsersteller: Anzahl der Wettbewerbe, die man erstellt hat.
  • Kapitalist: KIX-Kauf


Anhand der Errungenschaften bekommt der OBM-Manager einen Überblick, wie erfolgreich seine Arbeit im Spiel und den Simulationen ist. Als Bonus werden die Ränge drei bis fünf auch noch mit KIX belohnt. Mit dem Erreichen des dritten Rangs erhält man zwei KIX für sein Konto gutgeschrieben, beim vierten Rang sind es drei KIX und im höchsten Rang gibt es sogar fünf KIX.

Das ist aber noch nicht alles, denn für die Ränge gibt es Punkte (1. Rang 2, 2. Rang 4, 3. Rang 6, 4. Rang 8, 5. Rang 10), die bei Erreichung addiert werden (bis zu 30 Punkte sind so bei jeder einzelnen Errungenschaft möglich). Anhand dieser Punkte erfolgt die Berechnung der Trainerstufen.

Hinweis: Testspiele finden nur in der Errungenschaft Testspiele Berücksichtigung!

Termine
Der 19. Spieltag im Live-Ticker von bundesliga.de

2. Bundesliga, 19. Spieltag (ab 17:45 Uhr im bundesliga.de-Live-Ticker)

FSV Frankfurt - SpVgg Greuther Fürth
TSV München von 1860 - F.C. Hansa Rostock
Fortuna Düsseldorf - 1. FC Union Berlin

Bundesliga, 19. Spieltag (ab 20 Uhr im bundesliga.de-Live-Ticker)

SC Freiburg - VfB Stuttgart


2. Bundesliga, 19. Spieltag (ab 12:45 Uhr im bundesliga.de-Live-Ticker)

FC St. Pauli - Alemannia Aachen
1. FC Kaiserslautern - Rot Weiss Ahlen

Bundesliga, 19. Spieltag (ab 15 Uhr im bundesliga.de-Live-Ticker)

Werder Bremen - FC Bayern München
VfL Bochum 1848 - FC Schalke 04
1. FSV Mainz 05 - Hannover 96
1. FC Nürnberg - Eintracht Frankfurt
Hertha BSC - Borussia Mönchengladbach

Bundesliga, 19. Spieltag (ab 18 Uhr im bundesliga.de-Live-Ticker)

Borussia Dortmund - Hamburger SV


2. Bundesliga, 19. Spieltag (ab 13:15 Uhr im bundesliga.de-Live-Ticker)

Rot-Weiß Oberhausen - FC Augsburg
DSC Arminia Bielefeld - TuS Koblenz
Karlsruher SC - SC Paderborn 07

Bundesliga, 19. Spieltag (ab 15 Uhr im bundesliga.de-Live-Ticker)

VfL Wolfsburg - 1. FC Köln

Bundesliga, 19. Spieltag (ab 17 Uhr im bundesliga.de-Live-Ticker)

1899 Hoffenheim - Bayer 04 Leverkusen





Impressum
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Redaktion: Markus Schmidt (Leitung), Dirk Jaschok, Christian Pfennig, Ulrike Siebert (alle DFL), Sebastian Stolz, Michael Reis, Stefan Kusche, bundesliga.de
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