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Die Bundesliga rüstet auf >
Hereinspaziert in den Transfermarkt! Die Winterpause in der Bundesliga ist zugleich auch die Zeit, in der sich die Clubs mit neuen Spielern verstärken. Es werden aber auch Spieler abgegeben oder ausgeliehen. Mit bundesliga.de verpassen Sie keinen Wechsel. Hier finden Sie alle Zu- und Abgänge der Bundesligisten.
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Bundesliga - 18. Spieltag
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Trotz Eisglätte und Schneechaos: Der Ball rollt wieder in der Bundesliga. Zum Auftakt empfängt der FC Bayern Hoffenheim. Mit breiter Brust und einem absichtlich verkleinerten Kader geht der Rekordmeister in die Rückrunde. Bei Hoffenheim tritt man unfreiwillig ohne zwei Leistungsträger an. Auch andernorts hofft man, trotz Eiseskälte sofort "heiß" zu laufen. Die zum Rückrundenstart immer starken Leverkusener treffen auf Mainz. Wolfsburg besucht Armin Vehs ehemalige Arbeitsstätte - seit Jahren kein gutes Jagdrevier für die "Wölfe".
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Möglichst hoch hinaus
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In München freut man sich riesig auf die zweite Saisonhälfte und das erste Spiel im neuen Jahr gegen Hoffenheim. "Es kommt uns entgegen, dass Hoffenheim auch nach vorne spielt", versichert Philipp Lahm. Doch auch bei 1899 glaubt man fest an einen "Dreier".
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"Die Champions League ist das ganz große Ziel"
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Rudi Völler hat die guten wie die schlechten Tage bei Bayer Leverkusen hautnah miterlebt. Entsprechend nüchtern analysiert er bei bundesliga.de die phänomenale Hinrunde seiner Mannschaft. Von der Meisterschaft möchte er noch nicht reden.
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| | Dr. Reinhard Rauball |
Liebe Leserinnen und Leser,
im Jahr 2009 stand der Fußball wieder täglich in der medialen Betrachtung und lieferte zahlreiche Themen. Viele davon haben uns angesteckt, haben auf ganz unterschiedliche Weise unser Herz erreicht. Manche Ereignisse trafen uns völlig unvermittelt und unerwartet. Manche haben uns angesichts ihrer Begeisterung und ihrer Spannung einfach fasziniert.
Dazu gehörte in der Hinrunde der Bundesliga auch die Erfolgsgeschichte von Bayer 04 Leverkusen. Jupp Heynckes, der sich nach seinem bemerkenswerten Bundesliga-Comeback in München einer weiteren Herausforderung stellte, führte das Team zu Höchstleistungen. Mit Stefan Kießling hatte Leverkusen auch den überragenden Torjäger der ersten Saisonhälfte in seinen Reihen. In der modernisierten BayArena erlebten die Zuschauer großartige Auftritte ihrer Mannschaft.
Attraktiver Sport und eine herausragende Atmosphäre in den Stadien - das galt aber längst nicht nur für Bayer Leverkusen. Einmal mehr präsentierte sich der deutsche Profifußball 2009 in der Bundesliga und 2. Bundesliga als Unterhaltungsevent für die ganze Familie.
Ich bin gespannt, ob Bayer Leverkusen seine Position an der Tabellenspitze in der Rückrunde verteidigen kann. Fest steht für mich: Die Bundesliga wird uns wieder viele außergewöhnliche Augenblicke bescheren. Und wir dürfen uns auf ein spannendes Jahr 2010 mit der WM als Höhepunkt freuen.
Ihr
Dr. Reinhard Rauball
Ligapräsident
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Bundesliga - 18. Spieltag
Rückrundenstart: Heiße Duelle bei eisiger Kälte
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| | Bastian Schweinsteiger (l.) im Duell mit Andreas Beck |
Trotz Eisglätte und Schneechaos: Der Ball rollt wieder in der Bundesliga. Endlich! Nach 26 Fußball-freien Tagen startet am Freitag die Rückrunde der Saison 2009/10. Auch in dieser Spielzeit bahnt sich ein dramatischer Kampf um Meisterschaft, internationale Plätze und Klassenerhalt an. Der Startschuss zur zweiten Saisonhälfte fällt in München. Der FC Bayern empfängt 1899 Hoffenheim. Mit breiter Brust und einem absichtlich verkleinerten Kader geht der Rekordmeister in die Rückrunde. Bei Hoffenheim tritt man unfreiwillig ohne zwei Leistungsträger an.
Auch andernorts hofft man, trotz Eiseskälte sofort "heiß" zu laufen. Herbstmeister Leverkusen trifft auf Mainz. Zuletzt präsentierte sich Bayer zum Rückrundenstart immer in Topform. Der FSV hingegen wartet schon lange auf ein Auswärtstor. Schwer wird es auch für Wolfsburg. Der VfL besucht Armin Vehs ehemalige Arbeitsstätte - seit Jahren kein gutes Jagdrevier für die "Wölfe".
Bayern ungeschlagen gegen 1899
Luca Toni, Andreas Ottl und Breno: Der FC Bayern München hat die Erfahrung von insgesamt 145 Bundesliga-Spielen zumindest für den Zeitraum der Rückrunde ausgeliehen. Mit den verbliebenen Stars soll gleich am 18. Spieltag ein Ausrufezeichen gesetzt werden. "Wir können nur von einer guten Vorbereitung sprechen, wenn wir gegen Hoffenheim gewinnen", erklärte Trainer Louis van Gaal.
Und die Chancen stehen nicht schlecht. Laut der Statistikdatenbank auf bundesliga.de haben die Bayern im Direktvergleich mit den Kraichgauern noch nie verloren (ein Sieg, zwei Remis). Auch in der Vorsaison trafen beide Teams an einem Freitagabend in München aufeinander (16. Spieltag). Der nun für den AS Rom spielende Toni schenkte mit seinem Last-Minute-Treffer den Bayern einen knappen 2:1-Sieg.
1899 ohne Zwei
Der Rekordmeister ist mit einer beeindruckenden Serie in die Winterpause gegangen. Seit zehn Ligaspielen in Folge sind die Bayern nun schon unbesiegt (sechs Siege, vier Remis). Mit etwas Glück könnten die Münchner nach diesem Spieltag erstmals seit dem 34. Spieltag 2007/08 wieder Tabellenführer sein.
Hinzu kommt ein unruhiger Jahresbeginn bei 1899. Trainer Ralf Rangnick ließ für einige Tage die Arbeit ruhen, um bei seinem schwer erkrankten Vater sein zu können. Er kehrte erst am Montag zur Mannschaft zurück. Die muss ohne Chinedu Obasi (Nigeria) und Isaac Vorsah (Ghana) auskommen. Die beiden Leistungsträger spielen aktuell beim Afrika Cup.
Bayer Rückrunden-stark
In Leverkusen fehlen mit Hans Sarpei (Ghana) und Assimiou Toure (Togo) zwar ebenfalls zwei Spieler, doch beide gehören aktuell nicht zur ersten Elf von Jupp Heynckes. Der ist mit Bayer noch ungeschlagen und baut darauf, dass Leverkusen im sechsten Jahr in Folge zum Rückrundenstart Punkte holen wird.
Gegner Mainz gehört sicherlich zu den Überraschungen der Saison. Dennoch ist der FSV seit vier Stunden und 35 Minuten torlos in der Fremde. Gegen Bayer blieben die Rheinhessen nur in ihrer ersten Bundesliga-Saison ohne Treffer. In den vergangenen fünf Begegnungen traf Mainz immer.
Laut Statistikdatenbank holte der FSV in diesem Zeitraum im Direktvergleich mit Leverkusen zwei Siege, zwei Remis und ging nur ein Mal als Verlierer vom Platz. In der Hinrunde 2009/10 teilten beide Teams die Punkte (2:2). Damit holte Trainer Thomas Tuchel gleich bei seinem Debüt im Oberhaus einen Zähler gegen den späteren Herbstmeister.
Heimvorteil für Stuttgart
Auch Armin Veh war in seinem Bundesliga-Debüt für Wolfsburg erfolgreich - und das ausgerechnet gegen seinen Ex-Club Stuttgart. Mit 2:0 siegte der amtierende Meister zum Saisonstart gegen den VfB. Doch für das Rückspiel spricht vieles für einen Erfolg der Schwaben.
Die Statistikdatenbank auf bundesliga.de besagt, dass Stuttgart im Direktvergleich mit Wolfsburg seit neun Heimspielen gegen den VfL unbesiegt (sieben Siege, zwei Remis) ist. Die Schwaben zogen in zwölf Liga-Heimspielen gegen die "Wölfe" nur zwei Mal den Kürzeren (acht Siege, zwei Remis).
Zudem gab es in keinem der vergangenen acht Duelle in der Bundesliga einen Auswärtssieg. Und während Stuttgarts neuer Coach Christian Gross in drei Pflichtspielen noch unbesiegt ist (zwei Siege, ein Remis), konnten Veh und seine Elf keine der vergangenen fünf Partien gewinnen (drei Remis, zwei Niederlagen).
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Bundesliga-Datenbank
"Königsblauer" Winterzauber
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| | Nach der Winterpause besonders eiskalt: Felix Magath |
Das Ende der in diesem Jahr relativ kurzen Winterpause steht vor der Tür. Und wie in jedem Jahr beleuchtet bundesliga.de, welche Teams in den vergangenen zehn Spielzeiten am besten aus den Startlöchern gekommen sind und in den Monaten Januar und Februar die meisten Punkte eingeheimst haben.
Um Platz 1 gab es dabei ein echtes Kopf-an-Kopf-Rennen mit verwackeltem Zielfoto-Entscheid. Die meisten Punkte konnte der FC Schalke 04 (genau 100) ergattern. Allerdings hatten die "Königsblauen" auch ein Spiel mehr ausgetragen (53) als der FC Bayern München. Der Rekordmeister folgt mit 99 Punkten aus 52 Spielen auf Platz 2.
Skepsis beim Meister
Platz 3 des vergangenen Jahrzehnts geht etwas überraschend an die Berliner Hertha, die sich mit 89 Punkten ganz knapp vor den Hamburger SV (88) auf den Bronze-Rang schob. Vielleicht können die Hauptstädter aus diesem Fakt ja neue Kraft schöpfen und die Aufholjagd in Richtung Klassenerhalt starten? 2008/09 holten die Berliner in den Monaten Januar und Februar zehn Punkte aus fünf Partien - mehr als in der gesamten Vorrunde dieser Saison.
Der 1. FC Köln kann dagegen keine Kraft aus dem Blick in die Vergangenheit schöpfen. In den vergangenen zehn Jahren gelangen den "Geißböcken" in 27 Januar/Februar-Partien lediglich drei Siege. Bei einem Torverhältnis von 19:45 mussten die Rheinländer dabei 15 Pleiten hinnehmen.
Zumindest auf die drei Partien im Januar dürfen auch die Fans des Deutschen Meisters mit Skepsis blicken, denn der VfL Wolfsburg blieb in all seinen zehn Januar-Partien in diesem Jahrtausend sieglos. Auch ein Blick in die weiter zurückliegende Vergangenheit bringt nichts: die "Wölfe" sind tatsächlich in ihrer gesamten Bundesliga-Historie im Januar noch ohne jeden "Dreier".
Blitzstarter auf Blitzeis
Auch ein Blick auf den 18. Spieltag lohnt sich - vor allem für Leverkusen und Dortmund. Beide
Vereine sind nicht nur in der aktuellen Saison lange unbesiegt (Leverkusen noch ohne jede Niederlage, der BVB seit zehn Partien), sondern auch an 18. Spieltagen seit 2003/04 ohne Niederlage. Bayer holte in den vergangenen fünf Jahren vier Siege und ein Remis, der BVB drei Erfolge und zwei Unentschieden.
Am längsten sieglos sind die rheinischen Rivalen Mönchengladbach und Köln. Beide konnten in den vergangenen vier Spielzeiten am 18. Spieltag nicht gewinnen. Während der FC immerhin drei Remis errang, reichte es für die "Fohlen" nur zu einem Pünktchen bei drei Niederlagen.
Dzeko und Gomez ganz stark
Die niedrigen Temperaturen fordern die Spieler ganz besonders. Doch es gibt einige, die fühlen sich in dieser Jahreszeit besonders wohl. bundesliga.de hat die ersten fünf Spieltage der vergangenen Rückrunde mal genauer beäugt.
Edin Dzeko und Mario Gomez trafen zwischen dem 18. und 22. Spieltag je sechs Mal und leiteten damit die Aufholjagd von Wolfsburg und Stuttgart ein, die für die Niedersachsen mit dem Meistertitel und für die Schwaben mit Platz 3 endete.
Magath: Aus Fehlern gelernt
Hoffenheims Demba Ba, Leverkusens Patrick Helmes und Herthas Andrey Voronin trafen im untersuchten Zeitraum je vier Mal. Ba traf in der aktuellen Hinrunde auch nur vier Mal. Helmes fehlte verletzt und greift nun wieder an. Und bei der Hertha, die Voronin schmerzlich vermisst, soll der Grieche Theofanis Gekas in die Fußstapfen des Ukrainers treten. 2006/2007 war Gekas Torschützenkönig (20 Tore) - in den ersten vier Spielen der Rückrunde traf er damals aber nicht, im fünften dafür doppelt.
Die besten Vorbereiter waren zum Rückrundenbeginn 2008/09 Herthas Patrick Ebert, Wolfsburgs Christian Gentner und Marcel Schäfer sowie Frankfurts Markus Steinhöfer mit je drei Assists.
Felix Magath verlor 2007 nach zwei Rückrundenspielen (ein Remis, eine Niederlage) seinen Job beim FC Bayern. Inwiefern er sein Winterpausentraining umgestellt hat, ist nicht bekannt. Jedenfalls hat Magath bei seiner nächsten Station in Wolfsburg die ersten Rückrundenspiele sehr erfolgreich bestritten. In zwei Jahren erreichte er in dem Zeitraum (zwei Mal je fünf Partien) sieben Siege, zwei Unentschieden und nur eine Niederlage. Der aktuelle Meistertrainer kann also getrost als winterfest bezeichnet werden.
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Patrick Helmes
"Die WM ist nicht mein primäres Ziel"
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| | Beim Winter Cup zeigte Patrick Helmes (M.) sein Können |
Der Herbstmeister hat beim Wintercup in Düsseldorf Platz 3 belegt. Dabei zeigte Bayer Leverkusen zwei Gesichter.
Nach einer schwachen Vorstellung im ersten Testspiel gegen Gastgeber Fortuna Düsseldorf (0:1) steigerte sich die "Werkself" im kleinen Finale gegen den VfL Wolfsburg (1:0, Torschütze Stefan Kießling) erheblich.
Eine Woche vor dem Rückrundenstart am Samstag gegen Mainz 05 fühlen sich die Leverkusener gut gerüstet für die kommenden Aufgaben. "Wir wollen oben bleiben", gab sich auch Bayers Nationalstürmer Patrick Helmes im exklusiven Gespräch mit bundesliga.de optimistisch.
bundesliga.de: Patrick Helmes, Sie haben nach Ihrer langen Verletzung jetzt beim Wintercup wieder einmal 45 Minuten am Stück gespielt. Wie fällt Ihr persönliches Fazit aus?
Patrick Helmes: Das war ein gutes Turnier, weil die Platzverhältnisse sehr gut waren. Es war nicht ganz so kalt und ein guter Test vor der Rückrunde. Bei mir sieht alles ganz gut aus. Ich bin zufrieden mit meinem körperlichen Zustand. Das Fußballerische kommt nach und nach.
bundesliga.de: In der Hinrunde waren viele Spieler wie Sie, Simon Rolfes, Michal Kadlec oder Renato Augusto lange Zeit verletzt. Jetzt haben sich alle wieder zurück gemeldet. Damit hat Trainer Jupp Heynckes nun die Qual der Wahl, während sich in der Hinrunde die Mannschaft manchmal fast von selbst aufstellte. Es wird daher einige Spieler geben, die nicht zum Einsatz kommen und unzufrieden sein werden. Kann das den Erfolg gefährden?
Helmes: Das glaube ich nicht. Wir wollen oben bleiben. Dafür ist es wichtig, dass der Kader in der Breite gut besetzt ist. Wir haben quasi vier Neuzugänge, Spieler die lange verletzt waren. Wir sind für die Rückrunde gut aufgestellt.
bundesliga.de: Stefan Kießling, der auch in Düsseldorf wieder getroffen hat, und Eren Derdiyok haben eine starke Hinrunde gespielt. Da wird es für Sie schwer werden, wieder in die erste Elf zu kommen.
Helmes: Ich bin auf einem guten Weg. Ich muss aber erst einmal wieder topfit werden. Daran arbeite ich jetzt. Der Rest wird sich dann von selbst ergeben.
bundesliga.de: Spukt die WM in Südafrika auch noch ein bisschen in Ihrem Hinterkopf?
Helmes: Nein. Ich kann das realistisch einschätzen. Die WM ist nicht mein primäres Ziel. Ich muss erst einmal wieder im Verein Fuß fassen. Ich bin jetzt seit acht, neun Wochen wieder bei der Mannschaft. Nach der Reha bin ich, was die Fitness betrifft, wieder in einem guten Zustand. Ich habe auch viel über die Weihnachtsfeiertage gemacht. Ich muss jetzt Spielpraxis sammeln, dann bin ich bald auch wieder da.
bundesliga.de: Mit welchen Erwartungen gehen Sie in die Rückrunde? Kann Bayer Leverkusen als Herbstmeister wirklich am Ende mit Platz 5 zufrieden sein?
Helmes: Wir wollen ins europäische Geschäft. Der Rest ist eigentlich egal. Wenn wir so gut spielen wie in der Hinrunde, werden wir noch sehr lange oben bleiben.
Lesen Sie hier das komplette bundesliga.de-Interview mit Patrick Helmes.
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Hannover 96
Das Rätsel um "die Roten"
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| Die große, noch offene Frage: Seit wann trägt Hannover 96 rote Trikots und den Namen "die Roten"? |
Die Frage ist berechtigt: Warum wird ein Club mit den Vereinsfarben Schwarz, Weiß und Grün "die Roten" genannt? Bei Hannover 96 sorgt der scheinbare Widerspruch zwischen roten Trikots einerseits und den drei genannten Vereinsfarben andererseits schon seit Jahren für einiges Rätselraten unter den Fans und bei Fachleuten. Und ab wann wurden bei Hannover 96 denn überhaupt erstmals rote Trikots getragen?
Hannover 96 geht dieser Frage, zu der verschiedene Thesen existieren, jetzt entschlossen auf den Grund. Die Internet-Redaktion der 96er hat sich gemeinsam mit dem ehrenamtlichen Archivar Hans Heinrich Kellner auf Spurensuche begeben und dabei auch die in diversen Fan-Foren teilweise sehr kontroversen Trikot-Farbenthesen intensiv begutachtet.
Rote Trikots schon vor Meisterjahr 1938
Insgesamt vier verschiedene Thesen seiner Fans hat 96 dargestellt und auf Glaubwürdigkeit untersucht. Keine leichte Aufgabe, zumal die Ursprünge der roten Trikots in den Anfängen des 20. Jahrhunderts vermutet werden. Also in Zeiten, aus denen nur Schwarz-Weiß-Fotos existieren. Zudem wurden im 2. Weltkrieg zahlreiche Akten und Bilder zerstört.
Als falsch hat sich aber etwa die These herausgestellt, nach der 1938 die Geburtsstunde "der Roten" gewesen sei. Damals habe die Stadt Hannover den 96ern nach dem Gewinn der Deutschen Meisterschaft 1938 ein großes Grundstück geschenkt. Verbunden sei dieses Geschenk aber mit der Bitte gewesen, doch die Farben der Stadt Hannover (Rot und Weiß) in den Trikots wiederfinden zu können, und 96 sei dieser Bitte nachgekommen.
"Rothemden und Rothosen im Gleichstand"
Doch ältere Zeitungsartikel belegen, dass Hannover 96 schon seit 1930 mit der Farbe Rot in Verbindung gebracht wurde. So wird in der "HA Sport" - einer Sportzeitschrift aus dem Verlag Hannoverscher Anzeiger - in einem Spielbericht vom 20. Januar 1930 über die Begegnung zwischen 96 und VfB Braunschweig die Zwischenüberschrift "Rothemden und Rothosen im Gleichstand" verwendet.
Das lässt darauf schließen, dass Hannover 96 in roten Trikots gespielt hat - von diesem Spiel existiert auch ein Spielfoto im HA, allerdings nur in Schwarz-Weiß, wodurch diese These weder bestätigt noch entkräftet werden kann. In Zeitungsausschnitten der folgenden Monate und frühen 30er Jahre tauchen noch öfter "Rothemden", "weinrotes Jersey" oder "weinrote Elf" in Zusammenhang mit Hannover auf.
Fans und Experten sind gefragt!
In der Internet-Redaktion von 96 hat sich daher der Eindruck verfestigt, dass ab Januar 1930 das rote Trikot bei Hannover 96 aufkam. Ältere Quellen haben sich bei den Recherchen nicht gefunden. Wann genau eine Mannschaft von Hannover 96 tatsächlich das erste Mal ein rotes Trikot übergezogen hat, wird sich wohl nicht mehr hundertprozentig klären lassen.
Es sei denn, dass andere Leser und Fans zu diesem Thema über weitere Dokumente oder Quellen verfügen, so dass diese spannende Frage doch noch endgültig beantwortet werden kann. Hinweise nimmt Hannover 96 gerne unter der E-Mail-Adresse: redaktion@hannover96.de entgegen!
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Nando Rafael
"Die Tabelle lügt nicht"
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| | Nando Rafael kommt vom Aarhus GF nach Augsburg |
Der zweitbeste Angriff der 2. Bundesliga wird noch gefährlicher. Mit der Verpflichtung von Nando Rafael setzt der FC Augsburg alle Zeichen auf Sturm. Ab sofort soll der ehemalige Gladbacher an der Seite von Michael Thurk wirbeln.
Anderthalb Jahre war Rafael zuletzt in Dänemark aktiv. Doch statt des erhofften Aufschwungs stoppten hartnäckige Verletzungen den 26-Jährigen. Eine Rückkehr nach Deutschland kam da gerade recht.
Im Gespräch mit bundesliga.de sagt Rafael, was er in Dänemark gelernt hat und sagt, warum der Wechsel nach Augsburg ein Schritt in die richtige Richtung für ihn ist. Außerdem blickt er auf die Zusammenarbeit mit Thurk und die möglichen Ziele des FCA.
bundesliga.de: Herr Rafael, herzlichen Glückwunsch nachträglich zum Geburtstag (10. Januar). Haben Sie sich mit Ihrer Rückkehr nach Deutschland selbst das schönste Geschenk gemacht?
Nando Rafael: Ja, das war ein schönes Geburtstagsgeschenk für mich. Ich freue mich, dass ich wieder in Deutschland Fußball spielen kann.
bundesliga.de: Sie sind jetzt seit Montag in Augsburg. Wie verliefen Ihre ersten Arbeitstage beim neuen Verein?
Rafael: Die ersten Tage liefen sehr gut. Ich bin von der Mannschaft gut aufgenommen worden. Auch das erste Testspiel, in dem mir zwei Tore gelangen, war positiv. Jetzt gilt es für mich, schnell die neuen Kollegen noch besser kennen zu lernen und meinen Platz im Team zu finden.
bundesliga.de: Sie spielten zuletzt in Dänemark bei Aarhus GF. Wie kam es zu dem Wechsel?
Rafael: Ich war eineinhalb Jahre in Dänemark und ich hatte das Gefühl, dass es besser für meine Entwicklung ist, wenn ich wieder nach Deutschland gehe. Die Möglichkeit nach Augsburg zu wechseln, kam für mich zum richtigen Zeitpunkt.
bundesliga.de: Sie werden nun an der Seite des gefährlichsten Stürmers der 2. Bundesliga spielen. Freuen Sie sich auf die Zusammenarbeit mit Michael Thurk?
Rafael: Ja, klar. Michael Thurk ist ein sehr erfahrener Stürmer, der nicht nur in der 2. Bundesliga, sondern auch schon in der Bundesliga seine Qualitäten unter Beweis gestellt hat. Mit seiner Gefährlichkeit bringt er die Mannschaft weiter und ich hoffe, dass auch ich von ihm profitieren und der Mannschaft helfen kann."
bundesliga.de: Der FCA liegt nur zwei Zähler hinter dem Relegationsplatz. Sie sind mit Luhukay bereits einmal aufgestiegen. Ist das auch dieses Jahr möglich?
Rafael: Die Tabelle lügt nicht. Die Chance ist sicherlich da, aber vor uns liegen 17 wichtige Spiele, die erst einmal erfolgreich gespielt werden müssen. Was am Ende dabei rauskommt, werden wir sehen.
bundesliga.de: Zum Auftakt geht es gegen Cottbus. Energie ist sicher hinter den Erwartungen zurückgeblieben, dennoch ist in dieser Saison alles möglich. Worauf muss Augsburg besonders achten, um den Rückrundenstart positiv gestalten zu können?
Rafael: Das erste Spiel der Saison haben wir in Cottbus verloren. Also gilt es etwas gut zu machen. Aber es wird ein hartes Stück Arbeit, denn auch Energie Cottbus möchte noch oben angreifen und den Abstand verkürzen. Der FCA hat in der Hinrunde bewiesen, dass er jeden Gegner in der 2. Bundesliga schlagen kann. Zu Hause möchten wir natürlich mit einem Sieg in die Rückrunde starten.
Lesen Sie hier das komplette bundesliga.de-Interview mit Nando Rafael.
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FM 10
Drei Stunden Arbeit für eine Papierkugel
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| Grafische Elemente wie eine Papierkugel (r.o.) benötigen einige Stunden Programmierzeit |
Es ist nur ein kleines, aber schönes und passendes Detail: ein zerknülltes Blatt Papier auf dem virtuellen Schreibtisch im FUSSBALL MANAGER 10. Ein kleines Detail, das auf einem echten Schreibtisch in Sekundenschnelle hergestellt ist.
Im Managerspiel kann die Programmierung einer solchen Papierkugel allerdings schon einige Stunden in Anspruch nehmen. Komplexere Elemente brauchen dagegen gut und gerne ein paar Tage.
Lederhose, Aufstiegsrasen oder Zen-Garten?
Der Aufwand, der hinter dem Endprodukt FUSBALL MANAGER 10 steckt, erschließt sich nicht unbedingt auf den ersten Blick. Und dabei gehört die virtuelle Papierkugel, die neben Lederhose, Aufstiegsrasen oder Zen-Garten für den User auf der Benutzeroberfläche wählbar ist, noch zu den einfacheren Jobs der Entwickler.
Denn auch abseits des eigentlichen Spiels müssen sich etwa die Grafiker des Entwicklerstudios Bright Future Gedanken machen: Wie gestalten wir die Verpackung des Spiels? Wie kommt Ralf Rangnick, das aktuelle Testimonial, am besten zur Geltung?
"Einige Monate, bis alles genau festgelegt war"
Seit 2002 wird das Managerspiel von EA SPORTS produziert, an der aktuellen Version waren mehr als 40 Mitarbeiter beteiligt. Allein um das Konzept für den neuen Online-Modus final zu erstellen, vergingen Monate. Der Online-Modus ist ein völlig neues Element im FUSSBALL MANAGER 10. Die Spielmechanik unterscheidet sich vom bekannten Managerspiel, teilweise mussten völlig neue Wege beschritten werden.
"Es gab sicher gut 20 Meetings, die so zwischen einer und zwei Stunden gedauert haben. Dazwischen haben die Designer das Besprochene ausgearbeitet, aber das dauerte schon einige Monate, bis alles genau festgelegt war. Auch während der Entwicklung gab es immer wieder Meetings. Hier wurden vor allem Änderungsvorschläge besprochen", beschreibt Chef-Entwickler Gerald Köhler.
Textmodus in sechs Sprachen
Traditioneller, aber nicht weniger aufwändig, geht es dagegen im Textmodus des Offline-Spiels zu, der aus vielen Textvarianten besteht. "Es gibt 5.200 verschiedene Zeilen mit im Schnitt etwa 25 Wörtern. Das ergibt rund 130.000 Wörter total – und das in sechs Sprachen", ergänzt Köhler. So wird den Spielpaarungen Leben eingehaucht, die Bundesliga mit ihren Emotionen textsicher wiedergespiegelt.
Der gesamte Programmcode des FUSSBALL MANAGER 10 ist natürlich noch viel größer und länger; die Schätzung von EA SPORTS beläuft sich auf mindestens fünf Millionen Bildschirm-Zeilen. Ausgedruckt wären das gut 25 Kilometer. Weil einige Programmzeilen auch noch länger sind als eine Zeile beim Ausdruck, könnten es auch rund 30 Kilometer sein.
Treten dann im (fast) fertigen Spiel Fehler auf, beginnt die Suche nach der Nadel im Heuhaufen. Kein Wunder, dass sich im Team einige Mitarbeiter ausschließlich mit der Suche nach Fehlern befassen. Denn wer möchte schon alleine eine Nadel auf einer Strecke von 30 Kilometern suchen?
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OBM
Bremer OBM-Abwehrduo das größte und beste
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| | Naldo (l.) und Per Mertesacker sind im OBM nicht zu schlagen |
Die beiden sind nicht nur das größte Duo in der Innenverteidigung. Per Mertesacker und Naldo, beide stolze 198 Zentimeter hoch gewachsen, sind auch die zwei besten Abwehrspieler der OBM-Hinrunde. Kein anderer Verteidiger gewinnt so viele Zweikämpfe wie die beiden Bremer.
Aus dem mannschaftsinternen Duell geht der brasilianische Nationalspieler als ganz knapper Sieger gegenüber dem deutschen hervor: Naldo gewinnt 64, 35 Prozent seiner virtuellen Duelle, Mertesacker 64,27. Beide entscheiden also etwa zwei Drittel aller Zweikämpfe im Managerspiel für sich.
Norddeutsche Angelegenheit
Der Kampf um die besten Plätze des Abwehrspieler-Rankings der Hinrunde 2009/2010 ist eine norddeutsche Angelegenheit. Denn auf Platz drei hat es Joris Mathijsen vom Hamburger SV geschafft. Der Niederländer erreicht mit 64,17 Prozent fast die gleiche Quote wie seine Werder-Konkurrenten.
In der Bundesliga-Hinserie kassierten Bayer Leverkusen und der FC Schalke die wenigsten Gegentreffer. Nur jeweils 13, und bei den Königsblauen lag das zu einem nicht unbeträchtlichen Teil an Heiko Westermann. Im OBM konnte sich der Mann für alle Abwehrpositionen auf Rang 4 platzieren.
Subotic im Dauereinsatz
Arne Friedrich hat mit Hertha BSC schon wesentlich bessere Tage erlebt. 39 Gegentore dokumentieren gnadenlos, warum Berlin das Schlusslicht der Tabelle bildet. Virtuell läuft es für den Hertha-Nationalspieler viel besser. Seine Zweikampfbilanz von 63,92 Prozent bedeutet Platz 5.
Neven Subotic ist der Abwehrspieler, der in die meisten Duelle der OBM-Hinrunde verwickelt wurde. 368.095 Zweikämpfe bestritt der Dortmunder in 126.150 Partien. Das große Vertrauen der vielen OBM-Trainer enttäuschte Subotic nicht, denn er gewann 63,91 Prozent der Duelle – Platz 6 im Ranking.
Simunic vor Rafinha
Zwei ganz unterschiedliche Spielertypen belegen die Plätze 7 und 8. Hoffenheims Abwehr-Hüne Josip Simunic landet knapp vor Schalkes quirligem Offensiv-Verteidiger Rafinha. Simunic gewinnt 63,73 Prozent seiner Zweikämpfe, Rafinha 63,52.
Was für Arne Friedrich gilt, gilt auch für Andrea Barzagli. Der Italiener im Trikot des VfL Wolfsburg hatte wesentlich mehr Freude an der vergangenen (Meister-)Saison als an der aktuellen. Während der Deutsche Meister in der Bundesliga schon 32 Gegentore hinnehmen musste, hält Barzagli seinen Laden im OBM weitestgehend dicht.
Nach Anlaufschwierigkeiten ist der FC Bayern im letzten Viertel der Hinrunde auf gewohnte Betriebstemperatur gekommen. Philipp Lahm, der Ausnahme-Abwehrspieler auf den Außenpositionen, schaffte es als einziger Bayern-Akteur so gerade noch in die Top Ten des OBM-Rankings.
Die zehn besten Abwehrspieler:
1. Naldo (Werder Bremen); 64,35 Prozent gewonnene Zweikämpfe
2. Per Mertesacker /Werder Bremen); 64,27
3. Joris Mathijsen (Hamburger SV); 64,17
4. Heiko Westermann (FC Schalke); 63,99
5. Arne Friedrich (Hertha BSC); 63,92
6. Neven Subotic (Borussia Dortmund); 63,91
7. Josip Simunic (1899 Hoffenheim); 63,73
8. Rafinha (FC Schalke); 63,52
9. Andrea Barzagli (VfL Wolfsburg); 63,40
10. Philipp Lahm (FC Bayern); 63,27
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| Termine |
Der 18. Spieltag im Live-Ticker von bundesliga.de
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Herausgeber: DFL Deutsche Fußball Liga GmbH, Guiollettstraße 44-46, 60325 Frankfurt/Main, Tel: 069-65005-0, Fax: 069-65005-555 HRB 52086 Frankfurt/Main, Umsatzsteuer-IdNr.: DE 215 956 338
Verantwortlich: Tom Bender, DFL
Redaktion: Markus Schmidt (Leitung), Dirk Jaschok, Christian Pfennig, Ulrike Siebert (alle DFL), Sebastian Stolz, Michael Reis, Stefan Kusche, bundesliga.de
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