Ausgabe 27 - 31.12.2009
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Die Bundesliga rüstet auf
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Hereinspaziert in den Transfermarkt! Die Winterpause in der Bundesliga ist zugleich auch die Zeit, in der sich die Clubs mit neuen Spielern verstärken. Es werden aber auch Spieler abgegeben oder ausgeliehen. Mit bundesliga.de verpassen Sie keinen Wechsel. Hier finden Sie alle Zu- und Abgänge der Bundesligisten.


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Die Hälfte aller Bundesligisten startete mit einem neuen Trainer in die Saison. Neun Teams hofften, ein neuer Chef an der Seitenlinie würde den erhofften Aufschwung bringen. Und mit großer Sicherheit sind die Vereine zufrieden mit ihrer Trainerwahl, stehen doch alle neun Clubs unter den ersten Zwölf in der Tabelle. Allein die vier besten Teams der Hinrunde haben im Sommer neue Trainer geholt. Was genau die Neuen so erfolgreich macht, und woran der eine oder andere noch arbeiten muss, erklärt bundesliga.de im großen Check.

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Ob Franck Ribérys einziger Treffer in der Hinrunde, Marco Reus Sololauf, Toni Kroos Volley-Hammer, Andreas Ivanschitz wuchtigem Schuss oder Christian Eichners Kracher aus der Distanz: Sie wählen, wer das schönste Tor der Hinrunde erzielt hat.
Eine rot-weiße Liebesgeschichte

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Als Fortuna Düsseldorf am letzten Spieltag der vergangenen Drittligasaison den Aufstieg perfekt machte, stand eine ganze Stadt Kopf. bundesliga.de erinnert an die Bundesliga-Historie der Fortuna. Was einst war, könnte schon bald wieder sein…

Winterfahrpläne
Ab in den Süden...
Ab in den Süden...

Bald ist Halbzeit in der Bundesliga und in der 2. Bundesliga! In diesem Jahr wird die Winterpause sehr kurz ausfallen. Bereits am 15. Januar rollt der Ball wieder in den Stadien. Bis dahin wird geschuftet und es werden neue Kräfte für die Rückrunde verpflichtet. Wie sich die Vereine auf die zweite Saisonhälfte vorbereiten, erfahren Sie auf den Winterfahrplan-Seiten von bundesliga.de. Alles über Trainingslager, Testspiele, Hallenturniere und Transfers der Clubs finden Sie hier.


Tor der Hinrunde
Die fünf schönsten Tore
Die fünf schönsten Tore

Fünf Treffer für die Galerie - Nach jedem Spieltag der Saison stellt bundesliga.de ab Montag 1 Uhr in der Nacht die fünf schönsten Treffer der vergangenen Spielrunde im Tor des Spieltags zur Wahl. Am Ende der Hinrunde stehen nun die fünf bisher schönsten Treffer der Saison zur Wahl. Sie entscheiden zwischen Toren von Christian Eichner, Andreas Ivanschitz, Toni Kroos, Marco Reus und Franck Ribéry. Noch bis Freitag, 18:30 Uhr entscheiden Sie, wer das schönste Tor der Hinrunde geschossen hat. Hier geht es zur Wahl.


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Liebe Leserinnen und Leser,

neun der 18 Bundesliga-Vereine sind mit einem neuen Trainer in die Saison gestartet. Alle neun Mannschaften stehen entweder ganz vorne in der Tabelle oder aber zumindest im gesicherten Mittelfeld. Von den neun Trainern dieser Clubs hat mich am meisten Felix Magath überrascht. Es ist wirklich sehr positiv, was er dort auf Schalke erreicht hat. Das muss man ganz klar anerkennen. Aber auch die Arbeit von Thomas Tuchel in Mainz hat mich sehr beeindruckt. Die Mainzer spielen einen ganz hervorragenden Fußball. Magath und Tuchel, das sind für mich die besten der neun im Sommer gekommenen Trainer.

Auch die besten vier Mannschaften der Tabelle haben einen neuen Trainer zum Saisonstart geholt - allen voran natürlich Jupp Heynckes, der Bayer Leverkusen zur Herbstmeisterschaft geführt hat. Ich hatte ja das Glück, dass ich bei Bayern München ja unter Heynckes arbeiten und trainieren durfte. Er hat eine richtig tolle Trainingsphilosophie damals gehabt. Und man sieht ja auch jetzt bei Leverkusen, mit welcher Spielfreude seine Spieler auf dem Platz arbeiten. Leverkusen spielt im Moment meiner Meinung nach den schönsten Fußball in der Bundesliga.

Es gab allerdings auch schon sechs Trainerwechsel - mit unterschiedlichem Erfolg. Zuletzt holten sich der VfL Bochum, der VfB Stuttgart und zum Ende der Hinrunde auch der 1. FC Nürnberg einen neuen Trainer. Sie alle wollen in der Rückrunde natürlich durchstarten. Die besten Chancen sehe ich dabei für den VfB Stuttgart. Die Schwaben haben ja ein riesiges Potenzial. Mit tausendprozentiger Sicherheit wird der VfB da unten rauskommen und nichts mit dem Abstieg zu tun haben. Sie werden sicher nicht ganz oben reinrutschen, aber zumindest im Mittelfeld landen.

Neben Stuttgart müsste natürlich auch Hertha BSC in der Rückrunde den Turbo schalten. Das ist klar. Aber selbst wenn die Berliner den Turbo schalten, weiß ich nicht, ob es noch für den Klassenerhalt reichen wird. Da fehlen doch schon sehr viele Punkte aufs rettende Ufer. Das tut mir persönlich sehr leid für meinen Freund Friedhelm Funkel. Ich würde mir wünschen, dass Hertha drinnen bleibt, aber das ist wohl nur ein Wunschdenken.

Zum Abschluss noch ein paar Worte zum Fußballjahr 2009. Es sind unheimlich viele Tore im Jahr 2009 gefallen - so auch wieder in dieser Hinrunde. Das hat mir unheimlich gut gefallen. Es wird ein wirklich guter Fußball in der Bundesliga gespielt. Ich glaube schon, dass die Rückrunde wieder eine spannende Angelegenheit werden wird - ähnlich wie in der vergangenen Saison. Allerdings denke ich, dass der Meister diesmal FC Bayern heißen wird. Doch egal, wie es ausgehen wird, ich freue mich auf die Rückrunde und ein großartiges Fußballjahr 2010.

Ein gesundes Neues Jahr wünscht Ihnen Ihr

Andreas Brehme



In 301 Bundesliga-Spielen erzielte Andreas Brehme 50 Tore für den 1. FC Kaiserslautern und den FC Bayern München. Er gewann mit beiden Clubs je ein Mal die Deutsche Meisterschaft und wurde mit dem FCK zudem DFB-Pokalsieger. Weiterhin spielte er im Ausland unter anderem für Inter Mailand. Mit Inter gewann er die Serie A und den UEFA-Pokal. Brehme absolvierte 86 Länderspiele für Deutschland und schoss die DFB-Elf per Elfmetertor zum WM-Sieg 1990. Nach seiner aktiven Karriere trainierte er den FCK und die SpVgg Unterhaching. Aktuell ist Brehme unter anderem als Botschafter für den DFB tätig.

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Bundesliga
Zwischenzeugnisse zum Jahresausklang

Die Trainer der Top-Vier: Jupp Heynckes (Bayer), Felix Magath (S04),
Louis van Gaal (Bayern) und Bruno Labbadia (HSV)
Die Hälfte aller 18 Bundesliga-Clubs startete mit einem neuen Trainer in die Spielzeit 2009/10. Neun Teams hofften, ein neuer Chef an der Seitenlinie würde frischen Wind und den erhofften Aufschwung bringen.

Und mit großer Sicherheit sind die Vereine alles in allem zufrieden mit ihrer Trainerwahl, stehen doch alle neun Mannschaften unter den ersten Zwölf in der Bundesliga-Tabelle. Allein die vier besten Clubs der Hinrunde werden von Männern trainiert, die in der Vorsaison noch anderswo tätig waren. Was genau die Neuen so erfolgreich macht, und woran der eine oder andere noch arbeiten muss, erklärt bundesliga.de im großen Check:

Jupp Heynckes (Bayer 04 Leverkusen) - Platz 1; 35 Punkte:

Jupp Heynckes führte Leverkusen ungeschlagen zur Herbstmeisterschaft, der zweiten in der Clubgeschichte (zuvor 2001/02). Der Coach ist selbst ist schon seit 23 Bundesliga-Spielen unbesiegt (ein Spiel mit Gladbach, fünf mit Bayern und jetzt 17 mit Leverkusen).

Im Schnitt holte Heynckes 2,06 Punkte pro Partie. Einen besseren Schnitt hat in Bayers Bundesliga-Geschichte hatte nur der jetzige Sportdirektor Rudi Völler (2,25), der aber nur in acht Partien (fünf Siege, drei Remis) auf der Bank saß. Fazit: Schulnote 1+.

Felix Magath (FC Schalke 04) - Platz 2; 34 Punkte:

Felix Magath kam als Meistertrainer aus Wolfsburg nach Schalke und fast hätte es auf Anhieb zur Herbstmeisterschaft gereicht - lediglich ein Punkt trennt die "Königsblauen" von Leverkusen.

Besonders stark präsentieren sich die "Knappen" unter Magath auswärts: Dort gab es fünf Siege und nur eine Niederlage. Mit 17 Punkten führt Schalke die Auswärtstabelle an. Magath holte im Schnitt genau 2,00 Punkte pro Partie und ist damit neben Ralf Rangnick der beste aller Schalker Bundesliga-Trainer. Fazit: Schulnote 1.

Louis van Gaal (FC Bayern München) - Platz 3; 33 Punkte:

Der Niederländer kam ebenfalls als Meistermacher - und zwar aus Holland vom AZ Alkmaar. Sein Start war durchwachsen: Aus den ersten acht Bundesliga-Spielen holten die Bayern lediglich zwölf Punkte (1,5 pro Spiel) - mit exakt der gleichen Bilanz war Jürgen Klinsmann in der Vorsaison gestartet.

Mittlerweile ist der FC Bayern aber seit zehn Bundesliga-Partien unbesiegt (sechs Siege, vier Remis) und van Gaal hat seinen Punkteschnitt auf 1,94 Punkte pro Partie verbessert. Zudem stehen die Bayern nach der 4:1-Gala in Turin im Champions-League-Achtelfinale.

Damit hat sich van Gaal etwas von Klinsmann abgesetzt, der nach 29 Spielen mit 1,86 Punkten im Schnitt entlassen wurde. Allerdings kamen neun Bayern-Trainer während ihrer Amtszeit auf einen besseren Punkteschnitt als der Niederländer - nach oben ist also noch Luft. Fazit: Schulnote 2+.

Bruno Labbadia (Hamburger SV) - Platz 4; 31 Punkte:

Labbadia saß vergangene Saison noch auf der Bank des jetzigen Herbstmeisters Leverkusen, nun liegt er mit dem HSV vier Punkte hinter seinem Ex-Club. An den ersten zehn Spieltagen blieb Labbadia unbesiegt, allerdings gelang zwischen dem 9. und 15. Spieltag kein "Dreier" mehr - erst zum Hinrunden-Ende gab es wieder zwei Siege.

Der ehemalige Stürmerstar holte mit dem HSV 1,82 Punkte pro Spiel - historisch gesehen haben bei den "Rothosen" nur Branco Zebec und Ernst Happel (von allen Trainern mit mindestens zehn Spielen) einen besseren Schnitt.

In der Europa League erreichte Labbadia mit dem HSV vorzeitig die K.o.-Runde, auch wenn das 0:3 bei Rapid Wien und das 0:1 in Tel Aviv, das den Gruppensieg kostete, eher enttäuschend waren. Fazit: Schulnote 2+.

Armin Veh (VfL Wolfsburg) - Platz 8; 24 Punkte:

Dem Meistertrainer (2007 mit dem VfB Stuttgart) blies beim VfL schon früh heftiger Wind ins Gesicht. An den Spieltagen drei bis fünf setzte es drei Niederlagen in Folge.

Anschließend blieb der VfL sieben Mal unbesiegt, doch fünf sieglose Spiele zum Ende der Vorrunde sowie der "Abstieg" in die Europa League verhindern ein gutes Zwischenzeugnis für den 48-Jährigen. Zudem hat Wolfsburg mit 32 Gegentoren die viertschlechteste Abwehr der Bundesliga.

Mit 1,41 Punkten pro Spiel kommt Veh nicht an Magaths Schnitt beim VfL heran, selbst Erik Gerets (1,44) liegt in dieser Hinsicht vor ihm. Fairerweise muss aber erwähnt werden, dass Magath in seiner ersten Saison bei den "Wölfen" zur Winterpause gerade einmal 20 Punkte gesammelt hatte - Veh kommt immerhin auf 24. Fazit: Schulnote 2-.

Thomas Tuchel (1. FSV Mainz 05) - Platz 9; 24 Punkte:

Im Gegensatz zu Veh hatte Thomas Tuchel nicht mit hohen Erwartungen zu kämpfen, als er unmittelbar vor dem Ligastart Nachfolger von Jörn Andersen in Mainz wurde. Der 36-Jährige, 2009 mit der Mainzer U19 Deutscher Meister, liegt acht Zähler vor dem 16. Platz und ist am heimischen Bruchweg sogar noch unbesiegt - der FSV ist die drittbeste Heimmannschaft der Hinrunde.

Mit einem Punkteschnitt von 1,41 liegt Tuchel deutlich vor Jürgen Klopp, der in den ersten drei Bundesliga-Jahren des FSV auf 1,13 Punkte pro Spiel kam. Fazit: Schulnote 2.

Michael Skibbe (Eintracht Frankfurt) - Platz 10; 24 Punkte:

Michael Skibbe blieb bei seinem neuen Club sechs Spiele unbesiegt, ehe die Eintracht ins hintere Mittelfeld abrutschte. Acht Punkte aus den vergangenen vier Partien waren aber ein guter Hinrunden-Abschluss.

24 Punkte bedeuten für die Eintracht sogar die beste Hinrunde in diesem Jahrtausend. In der Rangliste der Frankfurter Bundesliga-Trainer liegt Skibbe mit einem Punkteschnitt von 1,41 pro Spiel im vorderen Mittelfeld. An der Spitze liegt Gyula Lorant, der von November 1976 bis August 1977 mit den Hessen in 22 Partien unbesiegt blieb und in 38 Spielen auf einen Schnitt von 1,95 Punkten kam. Fazit: Schulnote 2-.

Michael Frontzeck (Borussia Mönchengladbach) - Platz 11; 21 Punkte:

Zwar verlor die Borussia an den Spieltagen fünf bis neun gleich fünf Mal in Folge, insgesamt dürfte die erste Halbserie Michael Frontzecks aber durchaus den Erwartungen am Niederrhein entsprechen - wenn nicht sogar übertroffen haben.

Nur 2005/06 hatten die "Fohlen" in diesem Jahrtausend eine bessere Hinrunde gespielt. In sechs der vergangenen acht Spiele blieben die Gladbacher unbesiegt. Lediglich gegen die Bayern und Bayer zog die Borussia knapp den Kürzeren.

Frontzecks Punkteschnitt von 1,24 Zählern pro Spiel reicht zwar in keiner Weise an Legenden wie Hennes Weisweiler (1,74) oder Udo Lattek (1,72) heran, seine Vorgänger Hans Meyer (1,04), Jos Luhukay (0,59) oder Jupp Heynckes (0,84 in seiner letzten Amtszeit) lässt der 45-Jährige aber deutlich hinter sich. Fazit: Schulnote 2-.

Zvonimir Soldo (1. FC Köln) - Platz 12; 18 Punkte:

Die Hinrunde von Zvonimir Soldo war sehr torarm: Noch nie in 47 Jahren Bundesliga fielen in den ersten 17 Spielen eines Teams so wenig Treffer wie 2009/10 beim 1. FC Köln (25). Mit zehn selbst erzielten Treffern hat Köln die schlechteste Ausbeute seiner Bundesliga-Geschichte eingefahren, 15 Gegentore sind dafür die fünftbeste. Zudem stellten die Geißböcke mit sechs Auswärtsspielen in Folge ohne Gegentor einen neuen Bundesliga-Rekord auf.

Soldos Punkteschnitt von 1,06 Zählern pro Spiel ist aber ebenso ausbaufähig wie die Offensivleistung des FC. Nur fünf Trainer in der ruhmreichen FC-Historie (Friedhelm Funkel, Stephan Engels, Georg Keßler, Uwe Rapolder, Marcel Koller - nur Trainer mit mindestens zehn Spielen) hatten einen schlechteren Punkteschnitt.

Hoffnung machen neben der sicheren Abwehr das abschließende 3:0 über Nürnberg und das Überwintern im DFB-Pokal. Fazit: Schulnote 3.

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Bundesliga-Datenbank
Von der Seitenlinie ins Abseits…
Sechs Trainer mussten sich in der Hinrunde der Bundesliga vorzeitig von ihren Clubs verabschieden. Ein Coach schaffte es sogar schon vor dem 1. Spieltag auf die Liste, ein anderer durfte noch bis zur Winterpause im Amt bleiben.

Sechs Trainerentlassungen vor Weihnachten sind vergleichsweise viel - in diesem Jahrtausend gab es in der Bundesliga lediglich in der Saison 2005/06 mehr (damals acht). Vor vier Jahren mussten Ralf Rangnick (Schalke), Klaus Augenthaler (Leverkusen), Wolfgang Wolf (Nürnberg), Ewald Lienen (Hannover), Holger Fach (Wolfsburg), Michael Henke (Kaiserslautern), Uwe Rapolder (Köln) und Norbert Meier (Duisburg) schon vor Beginn der Rückrunde ihren Stuhl räumen.

Nur vier Trainer "sind schon länger da…"

In der Vorsaison war es dagegen vergleichsweise ruhig geblieben. Im ersten Halbjahr der Saison 2008/09 hatten lediglich Armin Veh (Stuttgart) und Jos Luhukay (Mönchengladbach) ihren Hut nehmen müssen.

Die sechs aktuellen Fälle bringen noch eine Tatsache zum Vorschein. Von den 18 Bundesligisten haben nur vier Vereine noch immer den gleichen Trainer auf der Bank zu sitzen, den sie auch am 34. Spieltag der Vorsaison hatten. Es handelt sich um Dortmund, Hoffenheim, Bremen und Aufsteiger Freiburg. Da lohnt sich doch ein genauerer Blick auf das Trainerkarussell:

Mainzer Erfolgsgeschichte

Jörn Andersen war der erste Trainer, den es in der laufenden Saison erwischte. Am 3. August musste der Mainzer Chefcoach den Bruchweg verlassen. Das Erstrunden-Aus im DFB-Pokal beim VfB Lübeck (1:2 n.V.) sowie interne Differenzen sorgten für den Wechsel bei den Rheinhessen.

A-Jugendtrainer Thomas Tuchel übernahm das Kommando und führte den FSV zur Winterpause auf Platz 9 der Tabelle.

Zwischenhoch bei Hannover

Dieter Hecking verabschiedete sich am 19. August von Hannover 96. Nach zwei Spieltagen hatten die Niedersachsen eine Pleite bei Hertha BSC (0:1) und ein Unentschieden gegen die Mainzer (1:1) auf dem Konto. Hinzu kam die Pokal-Blamage in der ersten Runde beim 1:3 in Trier.

Seitdem steht Andreas Bergmannn bei 96 an der Seitenlinie. Der startete mit vier Siegen und drei Remis aus zehn Spielen. Doch von den vergangenen fünf Partien verlor 96 immerhin vier.

Herrlicher Winter in Bochum

Marcel Koller hielt sich bis zum 20. September in Bochum über Wasser. Nach nur vier Punkten aus sechs Spieltagen und der 2:3-Heimniederlage gegen Aufsteiger Mainz war der Schweizer aber nicht mehr zu halten und wurde entlassen.

Frank Heinemann sprang für einen Monat als Interimstrainer ein, bevor Heiko Herrlich als neuer Chefcoach an der Castroper Straße übernahm. Herrlich musste zum Start seiner Bundesliga-Trainerlaufbahn zwei knappe Niederlagen hinnehmen, bleib zuletzt aber in vier von fünf Spielen unbesiegt (zwei Siege, zwei Remis).

Berliner Not

Ebenfalls im September musste Lucien Favre seinen Hut nehmen. Nach nur einem Sieg aus sieben Spieltagen, einer 1:5-Klatsche in Hoffenheim und dem Pokal-Aus in der zweiten Runde bei 1860 München war die Geduld der Berliner Führungsetage am Ende.

Anfang Oktober verpflichtete die "Alte Dame" Friedhelm Funkel, um die Hertha wieder auf Kurs zu bringen. Nach 17 Spieltagen hat der Hauptstadtclub dennoch nur sechs Punkte auf dem Konto - nur Stadtrivale Tasmania war 1965/66 noch schlechter gewesen.

Stuttgart jetzt unter Schweizer Führung

Am 6. Dezember war die Zeit für Markus Babbel in Stuttgart abgelaufen. Nach vier Niederlagen und vier Remis aus den letzten acht Spielen sowie Tabellenplatz 16 sahen die Verantwortlichen des VfB keinen anderen Ausweg mehr. Zuvor waren die Schwaben im Achtelfinale des DFB-Pokals an Zweitligist Greuther Fürth gescheitert (0-1).

Bereits einen Tag nach der Entlassung wurde Christian Gross als neuer Trainer präsentiert. Dem Schweizer gelang es, mit dem ersten Bundesliga-Sieg des VfB seit dem 7. Spieltag die Stuttgarter vor der Winterpause noch auf den 15. Tabellenplatz und zudem ins Achtelfinale der Champions League zu führen.

Neuer Coach in Nürnberg

Nach dem 17. Spieltag musste Michael Oenning beim 1. FC Nürnberg gehen. Vier Niederlagen in Folge ohne eigenen Treffer brachten das Fass beim "Club" zum Überlaufen. Mit nur zwölf Punkten müssen die Franken auf einem Abstiegsplatz überwintern.

Auch in Nürnberg stand einen Tag nach Oennings Entlassung sein Nachfolger bereits fest: Dieter Hecking schwingt ab sofort das Zepter im Frankenland. Zum Auftakt treffen Hecking und der "Club" auf Schalke. Gutes Omen? Vergangene Saison siegte Hecking mit Hannover zum Rückrundenstart mit 1:0 gegen die "Königsblauen".

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Michael Büskens
"Dieses Feuer brennen lassen"

Michael Büskens ist neuer Trainer bei der SpVgg Greuther Fürth
Nach sechs sieglosen Spielen in Folge und dem freien Fall in der Tabelle von Platz 7 auf Platz 15 hat die SpVgg Greuther Fürth die Reißleine gezogen und sich von Trainer Benno Möhlmann getrennt. Als Nachfolger präsentierten die Franken Michael Büskens.

Der 41-Jährige, der als Spieler mit dem FC Schalke 04 den UEFA-Cup und zwei Mal den DFB-Pokal gewann, geht mit viel Optimismus und einer klaren Zielstellung ins Neue Jahr. Mit bundesliga.de spricht Büskens über seine Erwartungen und die ersten Eindrücke bei seinem ersten Engagement als Cheftrainer eines Profivereins.

bundesliga.de: Herr Büskens, herzlichen Glückwunsch zu Ihrem Engagement bei der SpVgg Greuther Fürth. Wie hektisch waren Ihre ersten Arbeitstage?

Michael Büskens: Danke, ich freue mich sehr auf diese Aufgabe. Die ersten drei Tage waren sehr intensiv: Besprechungen, Trainingseinheiten, weitere Besprechungen, viele Interviews, Vorbereitung des Trainingslagers.

bundesliga.de: Wann gab es die ersten Gespräche zwischen dem Verein und Ihnen und wann wussten Sie: "Das ist es"?

Büskens: Die ersten Gespräche gab es vor Weihnachten, das wurde dann immer intensiver. Mir war schon sehr schnell klar, dass es das ist, was ich nach einem halben Jahr ohne Engagement machen will.

bundesliga.de: Die SpVgg Greuther Fürth hat eine schwierige Hinrunde hinter sich. Warum reizt Sie diese Aufgabe dennoch?

Büskens: Die Hinrunde ist abgehakt. Hier hat am 28. Dezember eine neue Phase begonnen. Ich bin jetzt bei einem Verein, der grundsolide geführt ist. Ich spüre bei allen, von Präsident Helmut Hack über die Mannschaft bis zu den Mitarbeitern auf der Geschäftsstelle, dass diese Leidenschaft für den Fußball da ist. Das macht den Reiz aus, dieses Feuer, das auch in mir ist, in der täglichen Arbeit brennen zu lassen.

bundesliga.de: Nach erster Analyse, worin sehen Sie die Stärken und Schwächen der Mannschaft?

Büskens: Ich sammle immer noch die Eindrücke in dieser sehr komprimierten Zeit. Das Engagement der Mannschaft im Training ist da. Das Team verfügt über sehr gute fußballerische Qualitäten. Die Mannschaft hat in der Hinrunde viele Tore erzielt, aber die meisten kassiert. Wir werden an der Kompaktheit arbeiten.

bundesliga.de: Können Sie schon mehr über eventuelle Neuverpflichtungen sagen?

Büskens: Wir haben vollstes Vertrauen in unseren Kader. Wir hatten viele Verletzungsprobleme in der Hinrunde. Auch jetzt plagen uns noch einige Sorgen. Als SpVgg müssen wir natürlich immer Augen und Ohren offen haben.

bundesliga.de: Trotz Platz 15 steht Greuther Fürth punktetechnisch gesehen so ein wenig im Niemandsland. Wie schnell kann die Mannschaft Ihrer Meinung nach wieder in der oberen Tabellenhälfte spielen?

Büskens: Mit den sechs Punkten Abstand auf einen Abstiegsplatz müssen wir sachlich umgehen. Da gibt es nichts schön zu reden, aber wir verfallen auch nicht in Panik. Der Tabellenplatz wird den Ansprüchen der SpVgg nicht gerecht. Aber es geht hier nicht um Ansprüche, sondern um Fakten. Von daher müssen wir alles in die Waagschale werfen, um das hinzukriegen. Es geht erstmal darum, ins gesicherte Mittelfeld zu kommen.

Lesen Sie hier das komplette bundesliga.de-Interview mit Michael Büskens.

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1. FC Köln
Auf der Suche nach dem neuen Podolski
Der Ansturm war nicht gerade überwältigend. "Vier Kinder standen am ersten Tag da, und ich habe Klaus Pabst gefragt, wann die anderen kommen. Aber es kam niemand mehr." Heute kann Jürgen Glowacz über die Anfangstage der taxofit 1. Jugend-Fußball-Schule Köln im Frühjahr 1996 schmunzeln.

Denn 2009 ist die Fußball-Schule des heutigen Vizepräsidenten und ehemaligen Profis des 1. FC Köln wohl eine der gefragtesten in ganz Deutschland.

400 Kinder pro Monat

Heute nehmen jeden Monat mehr als 400 Kinder und Jugendliche an Kursen und Spielbetrieb teil; in den Ferien kommen meist noch 100 pro Woche dazu. 35 Trainer kümmern sich um den Trainingsbetrieb, der im Unterschied zu vielen anderen Fußball-Schulen das gesamte Jahr läuft.

"Ich bin Kölner und ich hatte den Wunsch, Kinder von der Straße zu holen und durch den Fußball sinnvoll zu beschäftigen", sagt Glowacz. In dem Diplom-Sportlehrer Klaus Pabst fand der 253-malige Bundesliga-Spieler einen Geschäftspartner, der zur gleichen Zeit ein Konzept für eine Fußball-Schule entwickelt hatte.

"Jeder Ballkontakt macht den Spieler besser"

Im Lauf von fast 14 Jahren wurde das Konzept erheblich ausgebaut. Anfangs boten Glowacz und Pabst ausschließlich zeitlich begrenzte Kurse an, in denen das Üben mit Ball immer im Mittelpunkt stand. "Das war vergleichbar mit Tennis- oder Skikursen. Wir haben den Kindern eine Möglichkeit gegeben, sich bei uns - neben dem Vereinstraining - durch zusätzliches Balltraining stetig zu verbessern", erklärt Pabst.

An diesem Prinzip hat sich eigentlich nichts geändert, auch wenn das Angebot der taxofit Fußball-Schule viel größer geworden ist. "In Brasilien haben viele Kinder jeden Tag mehrere Stunden den Ball am Fuß. Deshalb sind sie technisch so stark. In unserer Fußballschule hat jeder Spieler unzählige Ballkontakte und jeder Ballkontakt macht den Spieler besser", so Glowacz.

Sonderkurse und Sommerferien-Camp

Großen Anklang finden regelmäßig die Sonderkurse, die mit einem speziellen Schwerpunkt angeboten werden: Stürmertraining, Abwehrtraining, Training der Beidfüßigkeit oder Zweikampfschulung. Oder das Sommerferien-Camp in Köln mit Freizeitprogramm, Ausflügen und Vollpension.

Parallel zum Kursangebot haben Glowacz und Pabst die 1. Jugend-Fußball-Schule Köln e.V. aufgebaut, die als eigener Verein mit aktuell zwölf Mannschaften am regulären Spielbetrieb des Jugendfußballs teilnimmt.

Internat für die größten Talente

Die talentiertesten Spieler können außerdem das taxofit Fußball-Internat Köln in Anspruch nehmen, ein Angebot für die besten Spieler der Altersbereiche U12 bis U15. Die ausgewählten Spieler wohnen zu Hause bei ihren Eltern und gehen in die Schule vor Ort. Das Internat bietet Mittagessen, tägliches Training und Hausaufgabenbetreuung.

Die Geschäftsstelle und die vielen Trainingsplätze liegen in unmittelbarer Nähe zum Kölner RheinEnergie-Stadion und auch konzeptionell arbeiten Fußballschule und der 1. FC Köln inzwischen eng zusammen. So geht ein Team der Fußballschule offiziell als U13 des 1. FC Köln in der Sonderstaffel an den Start.

FC-Profi Taner Yalcin absolvierte Trainingsprogramm

"Der 1. FC Köln soll die besten Spieler von uns bekommen, wenn sie das hohe Niveau erreichen. Umgekehrt bieten wir den Spielern, die es beim FC nicht schaffen, die Möglichkeit, bei uns auf sehr hohem Niveau weiter zu trainieren. Es findet also ein Austausch statt", beschreibt Glowacz.

Einen zweiten Lukas Podolski hat Glowacz noch nicht für den 1. FC Köln in seiner Fußball-Schule entdecken können. Immerhin hat Taner Yalcin, der in der abgelaufenen Hinrunde drei Mal für den 1. FC Köln auflief, am Trainingsprogramm der Fußball-Schule teilgenommen und lief früher als Gastspieler in den taxofit-Teams auf.

"Wir haben bis jetzt etwa 35 Spieler für den FC ausgebildet, das ist noch ausbaufähig." Aber wer weiß? Ausbaufähig war die Fußball-Schule auch anfangs im Frühjahr 1996, ehe sie sich laut Glowacz zu einer "Kölner Erfolgsgeschichte" entwickelt hat.

Features
Top-News und exklusive Hintergründe












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FIFA 10
Erfolgreiche Bayern-Aufholjagd in "My Live Season"

Mario Gomez hat seine gewohnte Treffsicherheit wieder
Der FC Bayern München steht kurz vor dem Ende eines turbulenten Jahres. Sportlich gesehen erlebten die Münchner rechtzeitig vor Saisonhalbzeit einen Aufschwung und beendeten die Hinserie auf dem dritten Tabellenplatz in der Bundesliga. Heiko Ellinger von EA SPORTS spielte parallel für bundesliga.de die Saison der Bayern mit "My Live Season" in FIFA 10 nach und bemerkte nicht wenige Übereinstimmungen mit dem alltäglichen Bundesliga-Geschäft.

"My Live Season" ist ein Spielmodus in FIFA 10 und kann gegen eine einmalige Gebühr freigeschaltet werden. Im Spielmodus entscheidet man sich für ein Team aus einer der europäischen Topligen und spielt dessen Spiele der laufenden Saison nach, inklusive aller Transfers, Verletzungen, Sperren und dazu auch aller realen Ergebnisse der anderen Teams.

Beide Male kein guter Start der Bayern

Wenn wir uns an den Anfang der Saison erinnern, warf das Projekt Louis van Gaal beim deutschen Rekordmeister schon nach drei Spieltagen erstmals Fragen auf. Zum Auftakt gab es zwei Unentschieden gegen Hoffenheim und Bremen, in Mainz verlor man gegen das Überraschungsteam der Hinrunde gar mit 2:1.

In der virtuellen Liga versuchte ich mich nun daran, die Kritik am Trainer gar nicht erst aufkommen zu lassen. Doch Ausfälle wie der von Ballzauberer Franck Ribéry und die noch nicht getätigte Verpflichtung Arjen Robbens waren auch bei mir die Hauptargumente für einen holprigen Start.

Gegen 1899 Hoffenheim gab es ein 2:2, die Woche danach verlor ich sogar gegen Thomas Schaafs Bremer mit 0:1. Besser lief es im Stadion am Bruchweg, denn gegen Mainz sprang der erste Saisonsieg heraus. Zum Auftakt stand ich also etwas besser da als die echten Bayern, glanzvolle Spiele konnte aber auch ich nicht abliefern.

Holpriger Weg

In den Folgewochen kamen die Bayern nie in die Rolle des souveränen Meisterschaftsanwärters. Man besiegte zwar den Deutschen Meister aus Wolfsburg, musste aber mit der Niederlage beim HSV oder dem torlosen Unentschieden gegen den 1.FC Köln weitere Rückschläge einstecken.

Gegen die beiden Letztgenannten machte ich es besser und holte ein Unentschieden gegen Hamburg, während ich die Kölner mit 3:0 aus der Allianz Arena schoss. Im Gegenzug übergab ich allerdings Borussia Dortmund zum 100-jährigen Bestehen ein verfrühtes Geschenk und musste eine 1:2-Niederlage hinnehmen.

In Lauerstellung

Fiel neben dem dauerverletzten Ribéry auch Robben aus, wurde es häufig eng in der Offensive, denn auch die Formkurve meiner Stürmer zeigte stetig nach unten - das mangelnde Selbstbewusstsein brachte Ivica Olic seinerzeit auf den Punkt: "Wenn man einmal von Anfang an spielt, hat man gleich unglaublichen Druck, alles richtig zu machen. Vielleicht ist es für mich momentan besser, eingewechselt zu werden." Ein selbstbewusster Spieler hört sich anders an...

Zum Ende der Hinrunde startete der FCB dann eine Serie. Seit zehn Spielen hat man nicht mehr verloren, in den letzten vier Spielen gab es bayrische Siege zu bejubeln. Meine Bilanz sieht nicht ganz so gut aus, denn in Stuttgart setzte es die zweite Saisonpleite. Da ich allerdings die Werkself aus Leverkusen im direkten Duell besiegen konnte, befinde ich mich nun am Ende der Hinrunde ebenso wie der echte FC Bayern in Lauerstellung.

Aufschwung durch Olic und Gomez

Eng verknüpft mit den jüngsten Erfolgen sind vor allem zwei Namen: Ivica Olic, der kroatische Dauerbrenner und Mario Gomez. Mit aufsteigender Form in der Bundesliga wurden die Werte der Beiden auch in meinem Spiel aufgewertet. Und nun rennt sich Olic die Seele aus dem Leib, während Mario Gomez fünf meiner letzten sechs Tore erzielte - Realität und Spiel stehen sich da in Nichts nach.

Einem dritten Platz in der Realität steht ein vierter Platz im Modus "My Live Season" gegenüber, der Punkteabstand zu Herbstmeister Leverkusen beträgt dabei ebenfalls nur zwei Punkte. Bleibt abzuwarten, ob der reale und virtuelle FC Bayern diesen Trend auch in der zweiten Saisonhälfte fortsetzen kann.

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OBM
100.000 Mal Dzeko
Nichts gegen ein 0:0 in einem technisch und taktisch hochklassigen Bundesliga-Spiel: Aber ohne Tore fehlt nun mal die Würze im Spiel, für die zuerst die Torjäger verantwortlich sind. In der Bundesliga-Hinrunde machte das Leverkusens Stefan Kießling mit zwölf Toren in 17 Spielen am besten.

Im Offiziellen Bundesliga Manager (OBM) traf Wolfsburgs Edin Dzeko am häufigsten. Der Bosnier schoss fast 100.000 (!) virtuelle Tore in 161.679 Spielen. Kein anderer Spieler traf so oft wie Dzeko und kein anderer kam auf eine bessere Torquote (0,62).

Dzeko in eigener Liga

Edin Dzeko spielt im OBM-Ranking der besten Torjäger praktisch in einer Liga für sich. Denn schon der Abstand zum Zweitbesten ist gewaltig. Sein Wolfsburger Sturmpartner Grafite kommt zwar auf eine hervorragende Torquote von 0,56 Prozent, aber im Vergleich zu Dzeko fällt der Brasilianer deutlich ab.

Nach zwei Wolfsburgern auf den zwei besten Plätzen folgt in Mario Gomez der erste Profi des FC Bayern. Gomez, der auf den Spielfeldern der Bundesliga immer besser in Schwung kam, schafft fast die gleich Torquote wie Grafite: 0,55.

Pizarro vor Kießling

Die Spieler von Werder Bremen legten allgemein eine sehr überzeugende OBM-Halbserie hin, und so taucht Claudio Pizarro schon auf Platz 4 bei den Torjägern auf. In der Bundesliga gelangen Pizarro sechs Treffer in zehn Partien, im OBM 23.353 Treffer in 43.364 Spielen – bedeutet eine Quote von 0,54 Prozent.

Der beste Bundesliga-Torschütze landet auf einem guten fünften OBM-Platz. Stefan Kießling trifft fast exakt bei jedem zweiten virtuellen Einsatz einmal, was folglich eine Torquote von 0,5 bedeutet. Seine "echte" Quote beträgt bei zwölf Toren in 17 Spielen 0,7 Prozent und ist damit deutlich besser!

Kuranyi überzeugt auch im Managerspiel

Richtig gut läuft es für Kevin Kuranyi im königsblauen Trikot. Der Schalker hat unter Trainer Felix Magath seine Torgefährlich zurückgewonnen (acht Bundesliga-Tore) und hat sich im OBM einen beachtlichen sechsten Platz erarbeitet.

Vedad Ibisevic ist das Comeback in dieser Bundesliga-Hinrunde weitgehend geglückt, der Hoffenheimer Stürmer erzielte sechs Tore. Auch im OBM hat Ibisevic einen guten Lauf und belegt knapp vor seinem Landsmann Zvjezdan Misimovic (VfL Wolfsburg) Platz 7. Beide kommen auf eine Torquote von 0,48.

Trost für Podolski und Klose

Ladehemmung in der Bundesliga, aber im Managerspiel läuft es für Bayerns Miroslav Klose und Kölns Lukas Podolski erheblich besser. Beide Nationalspieler schaffen es mit ihren virtuellen Toren noch in die Top Ten.

Die zehn besten Torjäger
1. Edin Dzeko (VfL Wolfsburg), Torquote 0,62
2. Grafite (VfL Wolfsburg), 0,56
3. Mario Gomez (FC Bayern), 0,55
4. Claudio Pizarro (Werder Bremen), 0,54
5. Stefan Kießling (Bayer Leverkusen), 0,5
6. Kevin Kuranyi (FC Schalke), 0,49
7. Vedad Ibisevic (1899 Hoffenheim), 0,48
8. Zvjezdan Misimovic (VfL Wolfsburg), 0,48
9. Lukas Podolski (1. FC Köln), 0,47
10. Miroslav Klose (FC Bayern), 0,46

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