| Spieler des Spieltags |

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Eine echte Nummer 1 >
Nach jeder Runde in der Bundesliga stehen sie zur Wahl, die Spieler des Spieltags. Sie entscheiden, wem diese Ehre zuteil wird. Am 15. Spieltag setzte sich Hans-Jörg Butt durch. Mit seinen Glanzparaden sicherte er dem FC Bayern einen “Dreier“ im Klassiker gegen Gladbach. Mehr zum Spieler des Spieltags finden Sie hier.
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Bewegte Bundesliga
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Bundesliga - 16. Spieltag
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Vier Jahre in Folge gehörten Werder Bremen und der FC Schalke 04 immer gemeinsam zu den besten vier Teams der Bundesliga. Nach einer einjährigen Durststrecke nehmen sie aktuell wieder die Positionen der ärgsten Verfolger des Spitzenreiters ein. In den Duellen gegen die anderen Topteams der Tabelle sahen beide Clubs in dieser Hinrunde grundsätzlich gut aus. Doch die Bilanz im direkten Kräftemessen spricht zugunsten der Gastgeber. Im zweiten Spitzenspiel empfängt Wolfsburg die "Serientäter" aus Dortmund.
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Gewinnen Sie ein Meet & Greet mit Manuel Neuer!
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Mit den Charity-Auktionen der Bundesliga-Stiftung können regelmäßig einzigartige Erlebnisse und Dinge ersteigert werden. Den Anfang macht ein Treffen mit Manuel Neuer. Ab sofort und bis zum 14. Dezember können Gebote auf sport-auktion.de abgegeben werden.
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"Wir steigern uns von Woche zu Woche"
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Vom Rechtsverteidiger zum torgefährlichen Mittelfeldspieler: Tim Hoogland ist für den Mainzer Erfolg in die Offensive gegangen. Der Kapitän hat großen Anteil am Aufschwung des Aufsteigers und schwärmt von der familiären Atmosphäre in Mainz.
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| Tor des Spieltags |

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Hacke, Spitze, tolle Tore
Fünf Treffer für die Galerie - Nach jedem Spieltag der Saison stellt bundesliga.de ab Montag 1 Uhr in der Nacht die fünf schönsten Treffer der vergangenen Spielrunde im Tor des Spieltags zur Wahl. Am 15. Spieltag überzeugten vor allem die Tore von Holger Badstuber, Christian Fuchs, Christian Großkreutz, Maik Franz und Rouel Brouwers. Noch bis Freitag, 18:30 Uhr entscheiden Sie, wer das schönste Tor des 15. Spieltags geschossen hat. Hier geht es zur Wahl.
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| Charity-Auktion |

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Triff Manuel Neuer!
Etwas Einmaliges erleben - und gleichzeitig einen guten Zweck unterstützen. Mit den neuen Charity-Auktionen der Bundesliga-Stiftung können regelmäßig besondere Erlebnisse und Dinge ersteigert werden. Zum Aktionsstart wird ein Treffen mit Manuel Neuer versteigert. Gebote können auf sportauktion.de abgegeben werden. Am 14. Dezember endet die Auktion. Der Reinerlös der Auktion kommt der Bundesliga-Stiftung zugute, die damit weiter Kinder, Menschen mit Behinderung und Sportlern anderer Sportarten unterstützt sowie Integration fördert.
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| | Olaf Thon |
Liebe Leserinnen und Leser,
es sieht so aus, als würde der FC Schalke 04 auch den Rest der Saison eine gewichtige Rolle in der Bundesliga spielen können. Wer hätte gedacht, dass man mit einem Mittelfeld mit Spielern wie Joel Matip, der noch in der A-Jugend spielen könnte, und Christoph Moritz so gut funktionieren kann? Dazu kommt ein Kevin Kuranyi, der zwar nicht gut spielt, aber trifft. Das alles Entscheidende ist bei Schalke aber weiterhin die Defensive. Mit dem Ausfall von Marcelo Bordon im Spiel in Bremen wird sich zeigen, ob es auch ohne diesen erfahrenen Mann geht. Aber Schalke hat schon so viele Punkte auf dem Konto, dass die Saison positiv verlaufen wird.
Bei Werder Bremen hat man ja die klare Tendenz, dass das Team in den vergangenen Jahren - ja eigentlich im vergangenen Jahrzehnt - fast immer die meisten Tore geschossen hat. Hinten war die Mannschaft dafür immer anfällig. Ich bin auch der Meinung, dass das so geblieben ist. Bremen rückt immer sehr weit auf und spielt auf Abseits. Daher fängt die Mannschaft noch immer viele Gegentore. Das kann den Schalkern in diesem Spiel zugutekommen.
Schalke steht sehr gut in der Defensive. Meiner Meinung nach läuft das Spiel auf einen Zweikampf im Mittelfeld zwischen Schalkes Ivan Rakitic und Bremens Mesut Özil hinaus. Beide wollen sich beweisen. Der eine ist nach Bremen gegangen, weil der andere damals bei Schalke den Vorzug bekommen hat. Özil hat sich bei Werder hervorragend entwickelt und vielleicht entscheiden diese beiden Akteure mit ihren Aktionen, wer das Spiel letztendlich gewinnt. Mein Tipp ist ja ein Unentschieden. Ich glaube, Werder Bremen wird jetzt zum Ende der Hinrunde ein wenig müde durch die vielen Spiele. Schalke könnte mit diesem Unentschieden natürlich sehr gut leben.
Gleichzeitig bedeutet ein Remis bei diesem Topspiel, dass Leverkusen beste Karten hat, um den "Herbstmeistertitel" zu gewinnen. Bayer hat es auch verdient. Vor allem aufgrund eines überragenden Stefan Kießling im Sturm, aber auch aufgrund eines Sami Hyypiä, der in der Abwehr den Laden zusammenhält. Ähnlich wie Bordon auf Schalke. Das ist wirklich ein ganz ausgeglichenes, junges Team, welches noch sehr viele Möglichkeiten hat, sich zu entwickeln - gerade international. Leverkusen ist mein Titelfavorit neben dem FC Bayern, der sich durch den starken Auftritt bei Juventus Turin wieder Respekt verschafft hat.
Auch in der Bundesliga haben die Bayern wieder Boden gutmachen können. Dennoch glaube ich nicht, dass die Münchner jetzt durchmarschieren werden. Leverkusen hat ja noch einige Punkte Vorsprung und ich glaube nicht, dass der FC Bayern in den kommenden fünf Spielen davonziehen wird. Da wird man also nicht sagen können, die Meisterschaft sei gelaufen. Es wird ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Bayern und Leverkusen geben. Vielleicht spielt auch Werder Bremen eine Rolle. Schalke 04 wird versuchen, sich irgendwo dazwischen zu platzieren. Vielleicht gelingt ja auch ein zweites Wunder mit Magath. Ich glaube daran allerdings nicht. Aber die Schalke-Fans dürfen daran glauben. Der Glaube kann ja bekanntlich Berge versetzen und die Schalker werden in der Vorbereitung auf die Rückrunde einige Berge besteigen.
Ihr
Olaf Thon
1983 debütierte Olaf Thon in der 2. Bundesliga für den FC Schalke 04. Nach dem Aufstieg blieb er bis 1988 in Gelsenkirchen, ehe es ihn für sechs Jahre zum FC Bayern München zog. Zur Saison 1994/95 kehrte Thon nach Schalke zurück. 2002 beendete er seine aktive Laufbahn nach 443 Bundesliga-Spielen. Thon gewann drei Mal die Deutsche Meisterschaft mit dem FC Bayern sowie zwei Mal den DFB-Pokal und ein Mal den UEFA-Cup mit Schalke. 1990 wurde er mit der DFB-Elf Weltmeister.
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Bundesliga - 16. Spieltag
Verfolger unter sich
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| | Bremens Naldo (l.) im Duell mit Schalkes Kevin Kuranyi |
Vier Jahre in Folge - zwischen den Spielzeiten 2004/05 und 2007/08 - gehörten Werder Bremen und der FC Schalke 04 immer gemeinsam zu den besten vier Teams der Bundesliga. Im Vorjahr blieben beide jedoch weit hinter den Erwartungen zurück. Aktuell nehmen sie aber wieder die Positionen der ärgsten Verfolger des Spitzenreiters ein.
In den Duellen gegen die anderen Topteams der Tabelle sahen beide Clubs in dieser Hinrunde grundsätzlich gut aus. Doch die Bilanz im direkten Kräftemessen spricht zugunsten der Gastgeber. Im zweiten Spitzenspiel empfängt Wolfsburg die "Serientäter" aus Dortmund. Bei den "Wölfen" präsentierte sich der BVB in jüngerer Vergangenheit allerdings erschreckend harmlos.
Schalke wenig torgefährlich
In den vergangenen vier Spielen gegen Bremen schoss Schalke jeweils genau ein Tor. Nur in vier von 40 Gastspielen an der Weser trafen die Schalker mehr als ein Mal ins Schwarze. Gelang ihnen das, holten sie auch Punkte in Bremen (drei Siege, ein Remis).
Anders ausgedrückt heißt dies, bei ihren insgesamt acht Siegen in Bremen gewannen die "Knappen" fünf Mal mit 1:0 in Bremen. Allerdings gingen die Gelsenkirchener nur aus einer der vergangenen neun Partien an der Weser als Sieger hervor (zwei Remis, sechs Niederlagen).
Keine Bremer Dominanz
Die Bilanz der beiden Topteams kann man aber laut Statistikdatenbank auf bundesliga.de auch anders lesen. Denn trotz aller Dominanz hat Werder im Direktvergleich mit Schalke von den vergangenen neun Aufeinandertreffen nur eines gewonnen (drei Remis, fünf Niederlagen).
Die aktuelle Erfolgsserie gibt den Bremern jedoch mehr als genug Selbstvertrauen. Schließlich ist Werder seit 23 Pflichtspielen ohne Niederlage. Seit 14 Bundesliga-Spielen haben die Norddeutschen nicht mehr verloren (sieben Siege, sieben Remis). Nur Tabellenführer Bayer ist besser (15 Spiele unbesiegt).
"Club der Hunderter"
Einer, der der Serie gern ein Ende machen würde, ist Kevin Kuranyi. Mit sieben Treffern ist er momentan der zweitbeste Torschütze der Bundesliga. Am vergangenen Wochenende schoss er beim 2:0-Sieg der Schalker gegen Hertha BSC sein 100. Bundesliga-Tor.
Damit ist Kuranyi einer von nur drei noch aktiven Spielern im illustren "Club der Hunderter". Die beiden anderen noch aktiven Profis mit mindestens 100 Bundesliga-Treffern sind Bayerns Miroslav Klose (117) und Bremens Claudio Pizarro (123).
Einfach gut gegen die Besten
Und noch etwas haben die Kontrahenten gemeinsam: sie spielen dann am besten, wenn der Gegner einen "großen" Namen hat. Schon fünf Mal spielte Schalke in dieser Hinrunde gegen Mannschaften, die aktuell in den obersten Sieben der Tabelle zu finden sind. Jedes Mal nahm die Mannschaft von Felix Magath aus diesen Duellen Punkte mit (vier Remis, ein Sieg).
Bei Bremen sieht es nicht anders aus. Auch die Hanseaten sind gegen Teams aus den Top-Sieben der Tabelle unbesiegt (drei Remis, ein Sieg). Nach dem Knaller gegen Schalke wartet auf Werder noch ein Gastspiel beim Erzrivalen Hamburger SV.
Dortmunder Serie
Schalke ist auch das richtige Stichwort in Bezug auf Dortmund. Klingt verwirrend? Hier die Auflösung. Das 0:1 des BVB beim Erzrivalen war die bislang letzte Niederlage der Schwarz-Gelben. Dortmund ist seither in acht aufeinanderfolgenden Bundesliga-Spielen unbesiegt (fünf Siege, drei Remis).
Die Erfolgsserie hängt eng mit dem kometenhaften Aufstieg von Lucas Barrios zusammen. Der Argentinier, mit Startschwierigkeiten in seine Debütsaison beim BVB gestartet, schoss in den vergangenen acht Partien sechs Tore.
Warten auf einen "Dreier"
Wolfsburg spielte in der Bundesliga in vier der vergangenen sechs Begegnungen remis (ein Sieg, eine Niederlage). Aktuell wartet der Meister seit fünf Pflichtspielen auf einen Sieg (zwei Remis, drei Niederlagen).
Der VfL gewann laut Statistikdatenbank auf bundesliga.de die vergangenen beiden Heimspiele gegen den BVB bei insgesamt 7:0 Toren. Aus den vergangenen vier Duellen zwischen Wolfsburg und Dortmund holten die "Wölfe" zehn von möglichen zwölf Zählern (drei Siege, ein Remis) und schoss 11:2 Tore.
Dortmund wartet seit drei Stunden und 21 Minuten auf ein Tor gegen die Niedersachsen. Der letzte Torschütze, der nicht auf den Namen Alexander Frei hört (traf doppelt beim 2:4 am 34. Spieltag 2007/08), ist Nelson Valdez. Der Stürmer erzielte das 2:0 in der 90. Minute beim vergangenen Sieg des BVB in Wolfsburg (32. Spieltag der Saison 2006/07).
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Bundesliga-Datenbank
Härte ja, Fouls nein
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| | Heiko Butscher ist der fairste Spieler der Bundesliga |
In einer der besten Ligen der Welt, in der es an jedem Spieltag um so viel mehr als "nur" drei Punkte geht, kommt es schon mal vor, dass ein Spieler über die Stränge schlägt. Jedoch nicht in dieser Saison!
In der laufenden Spielzeit zeigt sich die Bundesliga so fair wie noch nie. Es gab erst 16 Platzverweise, 494 Gelbe Karten und 4.686 Fouls. Es scheint, vor allem was die Hinausstellungen angeht, eine besonders faire Saison zu sein - und die Zahlen belegen dies.
Rot ist ungern gesehen
An den 15 Spieltagen gab es nur 16 Platzverweise. Damit wird im Schnitt lediglich alle 8,44 Partien ein Spieler frühzeitig zum Duschen geschickt. Das ist mit großem Abstand Bestwert seit Einführung der Gelb-Roten Karte (1991/92).
Dabei wurde der sensationelle Schnitt am vergangenen Wochenende noch ein wenig nach unten gedrückt. Immerhin gab es am 15. Spieltag gleich drei Platzverweise in der Bundesliga (Bochums Diego Klimowicz, Mainz‘ Chadli Amri, Berlins Christoph Janker).
Fairer Trend
Zu schlagen gilt es auch in dieser Saison den bisher besten Saisonschnitt aus der Spielzeit 2007/08. Damals verhängten die Unparteiischen 50 Gelb-Rote und Rote Karten. Das machte einen Schnitt von 6,12 Spielen pro Platzverweis.
Überhaupt ist ein Fairness-Trend zu erkennen. Nicht nur diese Spielzeit, auch die vergangenen fünf Bundesliga-Saisons gehören seit Einführung der Gelb-Roten Karte zu den acht fairsten der Bundesliga-Historie.
Harte Zeiten
Ganz anders ging es in der Bundesliga noch vor 15 Jahren zur Sache. In der Spielzeit 1994/95 kam im Schnitt ein Feldverweis auf 3,12 Partien. Der Griff in die Gesäßtasche war für die Schiedsrichter damals also keine Seltenheit. Insgesamt 98 Mal zeigten sie Rot oder Gelb-Rot.
Pro Spiel gab es in der laufenden Saison 3,66 Gelbe Karten. Nur in einer der vergangenen 15 Spielzeiten waren es weniger Verwarnungen (3,62 Gelbe Karten pro Spiel in der Saison 2007/08).
In der laufenden Saison wurden pro Spiel im Schnitt 34,7 Fouls gepfiffen. Klingt nach viel? Von wegen! Es ist der Tiefstwert der vergangenen fünf Jahre. So fair wurde schon lange nicht mehr gespielt.
Der brave Herr Butscher
Der fairste Club der laufenden Saison ist der FC Bayern München. In 15 Spielen kam der Rekordmeister ohne Platzverweis aus, kassierte nur 15 Gelbe Karten und beging 230 Fouls (15 pro Spiel).
Der Freiburger Verteidiger Heiko Butscher ist der fairste Feldspieler der Bundesliga. Während er in seiner Freizeit gern mal drauf haut - also aufs Schlagzeug - kommt er auf dem Rasen fast ohne unfaires Einsteigen aus. Butscher stand 13 Mal in der Startelf, sah keine Karte und beging nur vier Fouls.
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Christian Träsch
"Kämpfen bis zum Umfallen"
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| | Christian Träsch (l.) schoss das 2:0 gegen Urziceni |
Christian Träsch war einer der Matchwinner des VfB Stuttgart gegen Unirea Urziceni. Er überzeugte gegen die Rumänen sowohl als Antreiber als auch als Torschütze.
Nach dem Sieg sprach Träsch mit bundesliga.de über den Erfolg und das Weiterkommen in der Champions League, über das Verhältnis der Spieler zu den Fans, den neuen Trainer Christian Gross und über die kommende Bundesliga-Aufgabe beim 1. FSV Mainz 05.
bundesliga.de: Herr Träsch, Sie haben mit dem VfB Stuttgart harte Wochen hinter sich. Mal ehrlich: Wie schwer war es gegen Unirea Uriziceni ins Spiel zu gehen?
Christian Träsch: Wir wussten, dass die Rumänen ein schwerer Gegner sind. Wir waren uns aber auch sicher, dass wir sie schlagen können, auch weil uns unser neuer Trainer Christian Gross sehr gut eingestellt hat.
bundesliga.de: Nach den Fan-Tumulten vor und nach dem Spiel gegen den VfL Bochum war es für Sie sicher nicht leicht, unbelastet ins Spiel zu gehen.
Träsch: Da macht man sich natürlich schon seine Gedanken. Aber als wir aufs Feld kamen, haben wir gleich gemerkt, dass die Fans hinter uns stehen. Sie haben Stimmung gemacht und das hat uns richtig aufgebaut.
bundesliga.de: Wie groß würden Sie den Leistungssprung des VfB im Spiel gegen die Rumänen einschätzen? Ist die Krise schon vorbei?
Träsch: In erster Linie denke ich, dass es etwas ganz Besonderes ist, ins Achtelfinale der Champions League einzuziehen. Das schafft man in einer Fußballer-Karriere nicht allzu oft.
bundesliga.de: Hat der Sieg heute auch Auswirkungen auf die Bundesliga?
Träsch: Klar ist, dass wir in Mainz dort weitermachen müssen, wo wir heute aufgehört haben. Wir wollen in Mainz unbedingt punkten.
bundesliga.de: Wie müssen Sie in Mainz spielen, um dort zu bestehen?
Träsch: Wir müssen von Anfang an aggressiv sein und kämpfen bis zum Umfallen.
bundesliga.de: Welche Rolle spielt dabei der neue Trainer Christian Gross. Was macht Gross Ihrer Meinung nach aus?
Träsch: Christian Gross legt großen Wert auf Disziplin und hat die Mannschaft sehr gut auf das Spiel eingestellt. Auch deswegen stehen wir jetzt auch unter den besten Sechzehn in Europa.
bundesliga.de: Hat Markus Babbel am Ende die Mannschaft nicht mehr erreicht?
Träsch: Markus hat eine Riesen-Arbeit abgeliefert und es uns erst ermöglicht, dort zu stehen, wo wir jetzt sind.
Lesen Sie hier das komplette bundesliga.de-Interview mit Christian Träsch.
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Werder Bremen
Mit dem Schiff zum Werder-Heimspiel
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| | Etwa 700 Plätze bietet die "Oceana", die zum Weserstadion fährt |
Die meisten Zuschauer kommen mit dem Auto oder nehmen Bahn und Bus zu den Bundesliga-Stadien. In Bremen können die Fans die Heimspiele des SV Werder sogar mit dem Schiff ansteuern.
Der neue Bootsanleger an der Westtribüne des Weserstadions wurde am 8. November vor der Partie gegen Borussia Dortmund eingeweiht und in Betrieb genommen.
"Ein Traum in Erfüllung"
"Damit geht ein Traum in Erfüllung. Wir haben oft am Fenster gestanden, auf die Weser geschaut und darüber gesprochen, dass man diese Möglichkeit viel besser nutzen müsste. Jetzt ist es soweit und es ist richtig schön. Ich habe mir gleich mal einen Fahrplan gesichert und hoffe, dass unsere Zuschauer meine Begeisterung teilen und das Angebot auch annehmen", schwärmte Werders Vorsitzender der Geschäftsführung Klaus Allofs bei seiner ersten Fahrt an Bord.
Die Begeisterung ist wie erhofft sofort auf die Bremer Fans übergeschwappt. Zum Dortmund-Heimspiel war die "Oceana", das mit 700 Plätzen größte Fährschiff der Reederei "Hal`över", schon gut gefüllt - obwohl das Angebot erst zwei Tage zuvor in den Zeitungen beworben wurde. Sogar Fans des BVB waren an Bord zu sehen.
4.000 Anhänger pro Spieltag möglich
"Das passt einfach zu unserem maritimen Klub. Schauen Sie sich uns an, kein Geschubse, kein Gedränge, dafür eine super Aussicht, eine gemütliche Bootstour. Ist doch klar, dass wir uns dafür entscheiden", hatte sich Werder-Anhänger Sven Sohn (24) schnell für die neue Art anzureisen begeistert.
Bis zu 4.000 Anhänger pro Spieltag können den idyllischen, staufreien Wasserweg zum Weser-Stadion nehmen. Jeder zehnte Zuschauer könnte dann dort mit einem der sechs eingesetzten Schiffe anlegen und direkt vom Weser-Strand, nur 250 Meter Luftlinie zum Mittelkreis entfernt, auf seinen Platz pilgern. Zusteigen kann man ganz einfach am Martini-Anleger in der Bremer Innenstadt, am Einkaufszentrum Waterfront am Hafen (Pier 2) und in Vegesack. Von Vegesack brauchen die Schiffe etwa 75 Minuten.
"Das ist ein Alleinstellungsmerkmal"
Werders Geschäftsführer Manfred Müller freut sich über den außergewöhnlichen Fan-Transport. "Dieses Projekt passt einfach zu uns. Wir haben dieses Stadion mitten in der Stadt. Bei uns kann man zu Fuß kommen, mit dem Rad oder jetzt auch mit dem Schiff hinfahren. Das ist ein Alleinstellungsmerkmal, das Bremen allen Fußballfans anbieten kann, das woanders nicht besteht."
Bei der Finanzierung des Projekts wurden aus dem Konjunkturpaket II der Bundesregierung 290.000 Euro investiert. Die Umsetzung erfolgte blitzschnell. Die Planungsphase für das Projekt dauerte nur drei Monate, fünf Wochen die bauliche Umsetzung, durch eine Bremer Firma.
Begeistertes Echo
Keine Frage, mit der Idee der Schiffsanreise hat der SV Werder einen Volltreffer gelandet. Das Echo der "Jungfern-Fahrer" war durchweg positiv und klang etwa so, wie es Uwe Szaukellis (53) und Michael Matz (56) beschrieben:
"Wir sind sozusagen die Vorhut für eine ganze Clique. Wir sollen mal ausprobieren, ob das eine Reise wert ist. Das ist ein Angebot für regelmäßige Touren, einfach eine Top-Idee. Besser kann man nicht ins Weser-Stadion kommen."
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| Features |
Top-News und exklusive Hintergründe
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Stefan Aigner
"Den positiven Trend fortführen"
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| | Stefan Aigner (v.) spielte schon als Kind für die "Löwen" |
Die "Löwen" zeigen wieder Biss! Seit nunmehr drei Spielen ist der TSV 1860 München in der 2. Bundesliga ungeschlagen. Mit dieser kleinen Serie hat die Mannschaft sich das nötige Selbstbewusstsein für das bayrische Derby gegen den FC Augsburg geholt.
Wie schwer es dennoch wird, gegen die offensivstarken Augsburger zu bestehen, dass weiß auch Stefan Aigner. Der Mittelfeldspieler, der zuletzt in Oberhausen maßgeblichen Anteil am 1:0-Sieg hatte, spricht mit bundesliga.de über das Derby.
Weiterhin beleuchtet Aigner die Chancen der "Löwen", in der Hinrunde in der Tabelle noch weiter nach oben zu klettern, und erklärt, warum die "Sechziger" für ihn eine Herzensangelegenheit sind.
bundesliga.de: Herr Aigner, ein knapper 1:0-Sieg bei Rot-Weiß Oberhausen am vergangenen Spieltag. Was war ausschlaggebend für den Erfolg?
Stefan Aigner: Dass wir von der ersten bis zur letzten Minute alles gegeben haben, es war eine geschlossene Mannschaftsleistung, ein verdienter Sieg, weil wir die klar besseren Möglichkeiten hatten.
bundesliga.de: Die "Löwen" sind jetzt seit drei Spielen ungeschlagen. Wächst da langsam eine gute Mannschaft zusammen?
Aigner: Der Findungsprozess hat einige Zeit gedauert, wir haben ja auch viele neue Spieler im Sommer dazu bekommen. Die Integration läuft immer besser. Und mit den Erfolgserlebnissen steigt jetzt auch das Selbstvertrauen.
bundesliga.de: Sie sind schon als kleiner Junge zu 1860 gekommen, sind dort groß geworden und nach einigen Ausflügen zur Konkurrenz seit fast einem Jahr wieder hier. Ist der TSV eine Herzensangelegenheit für Sie?
Aigner: Ja, Sechzig ist mein Verein, hier bin ich aufgewachsen. Ich bin auch ein großer Fan dieses Vereins und stolz, hier spielen zu dürfen.
bundesliga.de: Jetzt kommt der FC Augsburg nach München. Auch hier sind nur drei Punkte zu vergeben. Aber wie wichtig wäre ein Derbysieg für die Moral und auch für die Fans?
Aigner: Ein Sieg wäre schon alleine wichtig für uns, um den positiven Trend fortzuführen und weiter Anschluss an das vordere Mittelfeld herzustellen. Gegen Augsburg waren wir zuletzt nicht so erfolgreich, insofern werden wir alles daran setzen, dass die Punkte in München bleiben.
bundesliga.de: Was muss der TSV tun, um den ersten Heimsieg seit Mitte Oktober einzufahren?
Aigner: Wir müssen so kompakt, diszipliniert und aggressiv spielen, wie zuletzt auch, dann bin ich überzeugt, dass wir auch den FCA schlagen können.
bundesliga.de: Nur drei Punkte trennen die Münchner von Platz 8. Ist der Sprung ran an die obere Tabellenhälfte vor der Winterpause noch möglich?
Aigner: Theoretisch ja, ob es praktisch auch so sein wird, liegt an uns. Wir werden auf alle Fälle alles dafür tun. Man sieht ja, wie eng es in dieser Liga zugeht. Hier kann wirklich jeder jeden schlagen, es gibt an jedem Wochenende einige Überraschungen.
Lesen Sie hier das komplette bundesliga.de-Interview mit Stefan Aigner.
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FIFA 10
Mit FIFA International Soccer fing alles an
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| | Schweinsteiger (l.) und Rooney zieren das FIFA 10 Cover |
Andreas Möller war der Erste. Der erste deutsche Star auf dem Cover der Fußball-Simulation FIFA 98 von EA SPORTS. Schon im Jahr 1993 war der erste Teil der heute weltweit erfolgreichen Spielreihe unter dem Namen FIFA International Soccer erschienen.
Seit 1993 hat das Computerspiel, das jährlich mit einem neuen Titel erscheint, eine rasante technische Entwicklung genommen. Die ersten zwei Spielreihen wurden noch in isometrischer Ansicht, also schräg gespielt. Lizensierte Spieler gab es noch nicht. Erste Lizenzen und die erste 3D-Grafik gab es ab FIFA 96.
David Ginola erstes Testimonial
Ein Jahr vor Andreas Möller tauchte in dem damaligen französischen Nationalspieler David Ginola erstmals ein echter Coverstar bei FIFA 97 auf; Ginola stand auch für das Motion Capturing bereit. 2003 wurden sogar mehrere internationale Stars auf dem Cover abgebildet, damals Roberto Carlos, Ryan Giggs und Edgar Davids.
2006 kam die erste Version für die aktuelle Konsolengeneration auf den Markt, verbunden mit einem deutlichen Sprung bei der Qualität der Grafik. Im Lauf der Zeit wurden realistische Wetterbedingungen wie Regen und Schnee, authentischere Animationen dank verbessertem Motion Capturing und viel mehr Originalspieler dank neuen Lizenzen ins Spiel aufgenommen.
FIFA-Spielreihe für mehr als 15 Plattformen
Seit 2008 existiert ein neuer Spielmodus: "Be A Pro", erstelle deinen virtuellen Fußballprofi, trainiere mit ihm und werde der beste Spieler der Welt. Dieser Modus wurde mittlerweile stark erweitert und nennt sich in FIFA 10 "Virtual Pro".
Die deutschen Gamer haben inzwischen viele verschiedene Kommentatoren und Experten im Spiel gehört: Werner Hansch, Wolf-Dieter Poschmann, Karlheinz Feldkamp, Tom Bayer oder Sebastian Hellmann. Heute wird die FIFA-Spielreihe für mehr als 15 Plattformen veröffentlicht.
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OBM
Nur Übung macht den Meister
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| | Sechs verschiedene Trainingscamps stehen zur Wahl |
Der FC Schalke fliegt nach Andalusien, der Hamburger SV in die Türkei. Traditionell bereiten sich die meisten Bundesliga-Clubs in der Winterpause in wärmeren Regionen auf die Rückrunde vor. Auch der vorausschauende OBM-Trainer sollte schon jetzt mit den Planungen für die Winterpause beginnen.
Wie in der realen Fußballwelt gibt es auch beim OBM unterschiedliche Möglichkeiten, sein Team vorzubereiten. Grundsätzlich sind Trainingslager ein gutes Mittel, um die eigene Mannschaft auf ein neues, besseres Niveau zu heben.
Unterschiede in der Qualität
Bei den OBM-Trainingslagern gibt es Unterschiede in der Qualität und bei den Ergebnissen. Deswegen sollten sich die OBM-Verantwortlichen vor dem Buchen fragen, was sie von ihrer Maßnahme erwarten.
Sechs verschiedene Trainingscamps mit einer maximalen Dauer von sieben aufeinander folgenden Tagen stehen zur Wahl. Je nach Ort und Quartier erhöhen sich bestimmte Trainingseffekte, und es kann auch Steigerungen in den Kategorien "Fitness", "Moral" und "Frische" geben. Wie so häufig im Leben hat auch hier Qualität ihren Preis.
Castrop-Rauxel oder Albufeira?
In den beiden günstigsten Trainingscamps - Dänemark und Castrop-Rauxel - erhält das OBM-Team nur geringe Verbesserungen, während das teuerste Lager in Albufeira/Portugal wesentlich größere Auswirkungen auf die Trainingsergebnisse hat.
Die Trainingslager im Überblick:
Dänemark
In dem preisgünstigen Mittelklasse-Trainingscamp steigt die Moral (+ 0,5) deines Teams.
Castrop-Rauxel
In der Wiege des Ruhrgebietsfußballs erhöht sich die Fitness deiner Mannschaft (0,1).
Bad Ischl/Österreich
In der Höhe der österreichischen Alpen steigt die Moral (+0,5) und die Fitness (+0,1) deiner Mannschaft.
Antalya/Türkei
In dem türkischen Urlaubsparadies steigt die Frische (+0,5), die Moral (+0,5) und die Fitness (+0,1) deines Teams.
Marbella/Spanien
Von der Costa del Sol werden deine Spieler mit erhöhter Moral (1,0), besserer Fitness (0,2) und frischer (0,5) zurückkehren.
Albufeira/Portugal
An der Algarve wird deine Mannschaft optimale Bedingungen vorfinden und mit größerer Fitness (+0,2), Moral (+1,0) und Frische (+1,0) an die kommenden Aufgaben gehen.
Mit dieser Auswahl an Trainingslagern können die OBMler der Winterpause gelassen entgegensehen und die Vorbereitung auf die Rückserie planen. Aber auch in der Saison können die Effekte eines Trainingslagers den entscheidenden Vorteil im Duell mit dem Gegner bringen. Alle Details zu den Trainingslagern finden sich unter Training/Trainingslager in der OBM-Navigation.
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| Termine |
Der 16. Spieltag im Live-Ticker von bundesliga.de
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Impressum
Herausgeber: DFL Deutsche Fußball Liga GmbH, Guiollettstraße 44-46, 60325 Frankfurt/Main, Tel: 069-65005-0, Fax: 069-65005-555 HRB 52086 Frankfurt/Main, Umsatzsteuer-IdNr.: DE 215 956 338
Verantwortlich: Tom Bender, DFL
Redaktion: Markus Schmidt (Leitung), Alex Jacob, Dirk Jaschok, Christian Pfennig, Ulrike Siebert (alle DFL), Sebastian Stolz, Michael Reis, Stefan Kusche, bundesliga.de
Multimedia: Segami GmbH, Düsseldorf
Fotoredaktion: DFL, gettyimages
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