| Der Fußball trägt Trauer |

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Trauer um Robert Enke >
Die Bundesliga hat den Tod von Robert Enke mit tiefer Bestürzung aufgenommen. Der Torhüter von Hannover 96 hatte sich am Abend des 10. November für den Freitod entschieden. Enke wurde nur 32 Jahre alt. Er hinterlässt seine Ehefrau Teresa und Adoptivtochter Leila.
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Bundesliga
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Zwölf Spieltage ist die Bundesliga-Saison 2009/10 bereits alt. Schon jetzt hat sie allerhand Überraschungen, traumhafte Tore und Jubiläen mit sich gebracht. Nach der Länderspiel- pause setzen die 18 Bundesligisten zum Hinrunden-Endspurt an. Doch wer geht besonders "heiß" in die kalte Jahreszeit? bundesliga.de hat die Liga genauer unter die Lupe genommen und die Mannschaften, Spieler und Trainer herausgesucht, die aktuell richtig gut in Fahrt sind und dafür sorgen könnten, dass sich die Konkurrenz ganz warm anziehen muss…
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DFL würdigt Robert Enke
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Robert Enke, Torhüter von Hannover 96, hat sich am Abend des 10. November das Leben genommen. Enke war stets bereit, das Leben anderer über sein eigenes zu stellen. Ligapräsident Dr. Reinhard Rauball gedenkt eines großartigen Menschen und Sportlers.
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Bayer baut Führung aus
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Ein 18-Jähriger ärgerte den FC Bayern. Schalke knöpfte dem Rekordmeister einen Punkt ab. Leverkusen deklassierte Frankfurt. Die Verfolger aus Bremen und Hamburg spielten jeweils Remis. Aufsteiger Mainz siegte erneut. Der 12. Spieltag in der Zusammenfassung.
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| Spieler des Spieltags |

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Licht aus - Spot an
Nach jeder Runde in der Bundesliga stehen sie zur Wahl, die Spieler des Spieltags. Sie entscheiden, wem diese Ehre zuteil wird. Am 12. Spieltag setzte sich Joel Matip mit einem knappen Vorsprung durch. In seinem Bundesliga-Debüt sicherte er den Schalkern einen Punkt beim FC Bayern. Mehr zum Spieler des Spieltags finden Sie hier.
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| Tor des Spieltags |

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Tore, Treffer, Sensationen!
Fünf Treffer für die Galerie - Nach jedem Spieltag der Saison stellt bundesliga.de ab Montag 1 Uhr in der Nacht die fünf schönsten Treffer der vergangenen Spielrunde im Tor des Spieltags zur Wahl. Am 12. Spieltag überzeugten vor allem die Tore von Toni Kroos, Stefan Reisinger, Mesut Özil, Joel Matip und Zvjezdan Misimovic. Noch bis Freitag, 18:30 Uhr entscheiden Sie, wer das schönste Tor des 12. Spieltags geschossen hat. Hier geht es zur Wahl.
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| | Robert Enke |
Die Bundesliga hat den Tod von Robert Enke mit tiefer Bestürzung aufgenommen. Der Torhüter von Hannover 96 hatte sich am Abend des 10. November für den Freitod entschieden. Enke wurde nur 32 Jahre alt. Er hinterlässt seine Ehefrau Teresa und Adoptivtochter Leila.
Die schreckliche Nachricht über Enkes Tod rief bundesweit Bestürzung, tiefe Trauer und Fassungslosigkeit hervor. "Wir sind erschüttert über den tragischen Tod von Robert Enke. Er war ein herausragender Sportsmann und ein besonderer Mensch. Wir denken in dieser schweren Zeit an seine Familie und wünschen ihr viel Kraft, um diese schwere Situation so gut wie möglich zu bewältigen", sagte Ligapräsident Dr. Reinhard Rauball.
Wie seine Ehefrau Teresa am Morgen nach der Todesnachricht bekannt gab, litt Enke seit mehreren Jahren unter schweren Depressionen. Nach Informationen der Polizei beging er Selbstmord. Enke wurde von einem Zug erfasst und überrollt.
Nachdem sich bereits wenige Minuten nach Bekanntgabe des Unfalls hunderte Menschen spontan vor der Geschäftsstelle von Hannover 96 eingefunden hatten, um des Ausnahmespielers zu gedenken, nahmen am Abend des 11. Novembers 35.000 Menschen bei einem Trauermarsch Abschied vom achtmaligen deutschen Nationaltorwart.
Zuvor hatte es in der mit eintausend Anwesenden völlig überfüllten Marktkirche im Zentrum der niedersächsischen Landeshauptstadt eine Trauerandacht gegeben. Margot Käßmann, die Landesbischöfin der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers, hielt die Andacht.
Neben den Familienangehörigen Enkes waren unter anderem auch DFB-Präsident Theo Zwanziger, Bundestrainer Joachim Löw, Nationalmannschaftskapitän Michael Ballack und Teammanager Oliver Bierhoff anwesend. Auch die Mannschaft von Hannover 96 sowie deren Präsident Martin Kind gedachten in der Marktkirche des Verstorbenen.
Aus Respekt vor Robert Enke hat der DFB das für Samstag geplante Länderspiel gegen Chile abgesagt. Hannover 96 erwägt, das Trikot Enkes mit der Rückennummer 1 nie wieder zu vergeben. Die Mannschaften der Bundesliga und der 2. Bundesliga werden am 13. Spieltag mit Trauerflor auflaufen. Zusätzlich wird es eine Gedenkminute für den Torwart von Hannover 96 geben.
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Bundesliga
Der Winter kann kommen
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| | Die Bremer sind seid 19 Pflichtspielen ungeschlagen |
Zwölf Spieltage ist die Bundesliga-Saison 2009/10 bereits alt. Schon jetzt hat sie allerhand Überraschungen, traumhafte Tore und Jubiläen mit sich gebracht. Nach der Länderspielpause setzen die 18 Bundesligisten zum Hinrunden-Endspurt an.
Doch wer geht besonders "heiß" in die kalte Jahreszeit? bundesliga.de hat die Liga genauer unter die Lupe genommen und die Mannschaften, Spieler und Trainer herausgesucht, die aktuell richtig gut in Fahrt sind und dafür sorgen könnten, dass sich die Konkurrenz ganz warm anziehen muss…
Mannschaften:
Werder Bremen: Eine grün-weiße Welle überrollt den Profifußball. Nur am 1. Spieltag musste Bremen eine Niederlage einstecken. Seitdem blieb die Elf von Thomas Schaaf in 19 Pflichtspielen ungeschlagen (13 Siege, sechs Remis). Platz 2 in der Liga, das Viertelfinale im DFB-Pokal und die vorzeitige Qualifikation für die nächste Runde in der Europa League sind die logische Folge.
Auch die kommenden Aufgaben scheinen lösbar. Bei den vergangenen beiden Gastspielen in Freiburg schoss Bremen insgesamt zehn Tore. In Köln verlor Werder zwar zuletzt, blieb davor aber zehn Mal in Serie ungeschlagen (acht Siege, zwei Remis). Gegen den HSV gewann Werder drei der vergangenen vier Pflichtspiele und auch gegen Wolfsburg und Schalke haben die Hanseaten eine positive Heimbilanz. Beste Aussichten also im hohen Norden.
Bayer Leverkusen: Als einziges Team im deutschen Profifußball noch ungeschlagen (sieben Siege, fünf Remis), beste Defensive (acht Gegentore) und zweitbeste Offensive (25 Tore). Diese Zahlen zeigen, warum Bayer Leverkusen nach zwölf Spielen verdienter Tabellenführer der Bundesliga ist. Dabei können selbst Ausfälle von Leistungsträgern wie Patrick Helmes, Simon Rolfes oder Renato Augusto kompensiert werden.
Doch die Reifeprüfung steht noch an. Am kommenden Spieltag ist Bayer zu Gast beim FC Bayern. Die vergangenen neun Duelle gingen verloren. Den letzten Auswärtssieg in München feierte die Werkself 1989/90. Damals schwang Bayers Trainer Jupp Heynckes noch das Zepter beim Rekordmeister.
1. FSV Mainz 05: Der Aufsteiger ist das Überraschungsteam der Saison. Die Rheinhessen rangieren auf Platz 6 der Tabelle. Mit 21 Zählern sind sie punktgleich mit dem Deutschen Meister aus Wolfsburg und haben sogar einen Punkt mehr auf dem Konto als der Rekordmeister Bayern München.
Das liegt vor allem an der Heimstärke der Mainzer: Zu Hause noch ungeschlagen (fünf Siege, ein Remis), liegt der Club auf Platz 1 der Heimtabelle. Da kann man mit breiter Brust in die vor der Winterpause noch anstehenden Heimspiele gegen den HSV und Stuttgart gehen.
Spieler:
Andreas Ivanschitz: Der Offensivallrounder steht wie kein anderer Spieler für die aufstrebende Mannschaft von Mainz 05. Mit sechs Toren und fünf Assists ist der Österreicher der Top-Scorer der Liga. Gleichzeitig ist er zweitbester Torschütze und zweitbester Vorlagengeber im Oberhaus. Keine Frage: Mainz ist mit der Verpflichtung ein absoluter Glücksgriff gelungen.
Aaron Hunt: Bis in die Nationalmannschaft hat sich der Bremer gespielt. Mit fünf Treffern in der Bundesliga, einem Tor im Pokal und einem Treffer in der Europa League hat er sich für den Tabellen-Zweiten unverzichtbar gemacht. Vier Mal erzielte Hunt dabei das wichtige 1:0.
Lucas Barrios: Der Dortmunder hat einen Lauf. Mit großen Erwartungen zum BVB gekommen, blieb der Argentinier zunächst sieben Spieltage ohne Treffer. Doch nur, um dann eine große Serie zu starten. In den vergangenen fünf Spielen gelang dem Dortmunder jeweils ein Treffer, auch in allen drei Pokalpartien traf Barrios.
Stefan Kießling: An den ersten fünf Spieltagen traf Bayers Stürmer. Auch an den vergangenen zwei Spieltagen war der Stürmer erfolgreich. Kein Wunder, dass er wieder dem Kader der Nationalmannschaft angehört. Mit acht Toren ist Kießling Top-Torschütze der Bundesliga.
Trainer:
Thomas Tuchel: Er ist der Vater des Mainzer Erfolgs. In der vergangenen Spielzeit wurde er als Coach der Mainzer A-Jugend noch Deutscher Meister. Ohne jede Trainer-Erfahrung im Profibereich übernahm er kurz vor Saisonstart die Nachfolge von Jörn Andersen als Cheftrainer der 05er. Und das mit großem Erfolg: Als Abstiegskandidat gestartet, hat der jüngste aktuelle Bundesligatrainer (36) sogar Tuchfühlung zu den internationalen Plätzen.
Jupp Heynckes: Er ist derzeit unschlagbar. Nicht nur mit Bayer Leverkusen ist der Fußballlehrer noch unbesiegt, saisonübergreifend ist Heynckes sogar schon 17 Spiele ohne Niederlage als Bundesliga-Trainer (elf Siege, sechs Remis). Der aktuell älteste Coach im Oberhaus (64) würde nur allzu gerne seine längste ungeschlagene Serie brechen. Von 1988 bis 1989 blieb Heynckes als Bayern-Trainer 27 Spiele ungeschlagen.
Felix Magath: Dass ein Verein auch in finanziell schwierigen Zeiten erfolgreich sein kann, beweist Magath bei Schalke 04. Kaum jemand hätte damit gerechnet, dass die "Knappen" oben mitspielen würden. Der Wolfsburger Meistertrainer setzt auf eine Mischung als Erfahrung und blutjungen Talenten und rangiert damit nur knapp hinter den Champions-League-Plätzen. Mit den Unentschieden gegen die Topclubs aus Hamburg, Leverkusen und München in den vergangenen drei Spielen sorgte er für weitere Achtungserfolge.
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Bundesliga-Datenbank
Die Besten des ersten Saisondrittels
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| | Hamburgs Eljero Elia (o.) dribbelte sich in die Top-Elf |
Etwas mehr als ein Drittel der Saison 2009/10 ist absolviert. Ganz vorne in der Tabelle rangieren Bayer Leverkusen, Werder Bremen und trotz großer Verletzungssorgen auch der Hamburger SV. Da ist es nicht verwunderlich, dass alle drei auch mindestens zwei Spieler für die bisherige bundesliga.de-Top-Elf der Saison stellen.
Tor: Eine Bremer Bank
Mit Tim Wiese steht der Mann im Kasten, der ligaweit die meisten Schüsse parieren konnte (knapp 83 Prozent) und sechs Mal zu Null hielt. Fast hätte er am 10. Spieltag einen neuen Vereinsrekord aufgestellt, was Minuten ohne Gegentor angeht: Nur 23 Minuten hatten gefehlt, um den Bestwert von Oliver Reck einzustellen (641 Minuten).
Abwehr: Bayerns große Stärke
Schalkes Rafinha steht als einziger "Königsblauer" im aktuellen "Dream Team" der Liga. Der Außenverteidiger, der mehrmals auch im Mittelfeld agierte, überzeugt auch in seiner fünften Saison auf Schalke: Teamintern hat er die meisten Ballkontakte (947) und liefert die meisten Flanken (53). Seine Leistung krönen zwei Assists in der Liga und ein Tor im Pokal.
Daniel van Buyten ist Bayerns Abwehrchef und unterstreicht dies auch mit einer hervorragenden Zweikampfbilanz von 69 Prozent gewonnener Duelle am Ball. Doch auch seine Offensivleistungen lassen aufhorchen: Kein Münchner traf in der Liga öfter als er (drei Mal). Neben Thomas Müller ist er außerdem der einzige Spieler des Rekordmeisters, der schon in allen drei Wettbewerben einnetzte.
Leverkusens "Oldie" Sami Hyypiä ist einer der wichtigsten Bausteine in der besten Abwehr der Liga (acht Gegentore): 68 klärende Aktionen sind absoluter Topwert beim Tabellenführer. Der Finne gewann bisher knapp 60 Prozent seiner Zweikämpfe am Ball und kam sogar zu 15 Torschüssen - und das als Innenverteidiger.
Bayerns Philipp Lahm entwickelt sich langsam zum Dauerbrenner auf der Außenbahn der Münchner - ob rechts oder links, der Nationalspieler bringt konstant gute Leistungen. Kein Akteur ligaweit war so oft am Leder wie er (1.180 Mal), keiner flankte so häufig (69 Mal). Lahm überzeugt mit starken Zweikampfwerten (60 Prozent gewonnen) ebenso wie mit genauem Passspiel (nur zehn Prozent Fehlpässe).
Mittelfeld: Norddeutsche Achse
Mit Zé Roberto hat der Hamburger SV einen guten Fang gemacht. Der 35-jährige Brasilianer gewann für einen Mittelfeldspieler mehr als bemerkenswerte 61 Prozent und zeigte unglaublichen Zug zum Tor: Mit fünf Treffern ist er bester Schütze des Tabellen-Dritten. Außerdem lieferte "Zé" noch zwei Torvorlagen.
Mesut Özil startet durch: Mittlerweile ist der gebürtige Gelsenkirchener aus der Nationalmannschaft nicht mehr wegzudenken, und Werder Bremen freut sich über acht Scorerpunkte Özils in der laufenden Saison - der Topwert im Team von Thomas Schaaf. Seine insgesamt 57 Torschussbeteiligungen sind der fünftbeste Wert ligaweit.
Der einzige amtierende Deutsche Meister in der Topelf ist Zvjezdan Misimovic. Der Wolfsburger Mittelfeldstratege kommt bereits auf sechs Tore - teaminterne Spitze. Mit 28 Torschüssen und 42 Schussvorlagen hatte "Zwetschge" ligaweit die zweitmeisten Torschussbeteiligungen.
Angriff: Alle drei Topteams vertreten
Stefan Kießling scheint 2009/10 der endgültige Durchbruch zu gelingen. Acht Tore spülten ihn an die Spitze der Torjägerliste, außerdem zeigt er sich gewohnt zweikampffreudig: 228 Duelle am Ball sind Ligaspitze. Seine bisherige Rekordmarke von zwölf Saisontoren aus der Spielzeit 2008/09 wackelt schon zu Weihnachten.
Vier seiner sechs Saisontore erzielte Claudio Pizarro mit dem Kopf. Damit ist der Peruaner der kopfballgefährlichste Akteur der Liga. Herausragend ist auch seine Chancenverwertung von 32 Prozent.
Eljero Elia ist der Dribbelkönig der Liga. Er startete 60 Sololäufe. Der Hamburger Neuzugang machte mit sieben Scorerpunkten von sich reden und ist auch weiterhin ein großer Hoffnungsträger der vom Verletzungspech gebeutelten Hanseaten. Ligaweit bestritten nur zwei Spieler mehr Zweikämpfe als der Holländer, der sich stolze 183 Mal ins Duell Mann gegen Mann warf.
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Eren Derdiyok
"Unseren Klassefußball weiter durchziehen"
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| | Eren Derdiyok kam im Sommer zu Bayer Leverkusen |
Nach dem überzeugenden 4:0-Heimsieg gegen Eintracht Frankfurt bleibt Bayer Leverkusen dank der Länderspielpause für mindestens zwei weitere Wochen Tabellenführer der Bundesliga.
Im exklusiven Interview mit bundesliga.de spricht Bayers 21-jähriger Stürmer Eren Derdiyok über die Stärken und Perspektiven des Spitzenreiters und seine ganz persönliche Zwischenbilanz.
bundesliga.de: Glückwunsch zum 4:0-Sieg gegen Eintracht Frankfurt und zur Verteidigung der Tabellenführung. Nach der schnellen 3:0-Führung nach elf Minuten ist der Sieg überhaupt nicht mehr in Gefahr geraten.
Eren Derdiyok: Das war unser Glück. Wir wollten von Beginn an Gas geben. Das ist uns auch gelungen. Wir haben überragend angefangen und unsere Chancen genutzt. Ich muss der Mannschaft ein Kompliment machen: Sie hat überragend gespielt. Ich bin hochzufrieden mit unserer Leistung und mit meiner eigenen mehr oder weniger auch. Es spricht für uns, dass wir als Mannschaft so gut stehen und erfolgreich Fußball spielen.
bundesliga.de: Was verlangt der Trainer?
Derdiyok: Ballbesitz, Tempowechsel, auch mal das Tempo rausnehmen. So wie wir gegen Frankfurt gespielt haben. So macht es Spaß.
bundesliga.de: Gegen Frankfurt haben viele verletzte Stammspieler wie Adler, Rolfes, Renato Augusto, Kadlec oder Helmes gefehlt. Das hat man gar nicht gemerkt. Der Kader von Bayer Leverkusen scheint sehr stark zu sein...
Derdiyok: Ja, das stimmt. Der Trainer hat ja auch zu Recht gesagt, dass wir Stammspieler gut ersetzen können. Das war wieder der Fall. Im Moment stehen wir einfach super da, spielen einen Klassefußball. Das müssen wir weiter durchziehen.
bundesliga.de: Das erste Saisondrittel ist vorbei. Wie ist es für Sie persönlich in der Bundesliga bislang gelaufen? Haben sich Ihre Erwartungen erfüllt?
Derdiyok: Es ist überragend gelaufen für mich. Ich bin neu in die Bundesliga und spiele bei Bayer in einer Mannschaft, die sehr erfolgreich Fußball spielt. Was will man noch mehr erwarten? Mein Ziel muss sein, das weiter durchzuziehen und konstant Leistung zu bringen.
bundesliga.de: Am nächsten Spieltag nach der Länderspielpause muss Bayer Leverkusen zum FC Bayern. In München hat die Mannschaft in den letzten Jahren immer verloren. Was erwarten Sie von dem Spitzenspiel?
Derdiyok: Wir sind Spitzenreiter. Unser klares Ziel ist, dort zu punkten. Wenn wir an unsere Leistungsgrenze kommen, bin ich überzeugt, dass wir ein gutes Spiel abliefern. Jetzt können wir aber erst einmal abschalten, uns auf die Nationalmannschaft konzentrieren. Danach haben wir genügend Zeit, um uns auf das Bayern-Spiel vorzubereiten.
bundesliga.de: Bayer Leverkusen hat sich jetzt erst einmal an der Tabellenspitze eingenistet und ist nach zwölf Spieltagen immer noch ungeschlagen. Wo kann das noch hinführen?
Derdiyok: Das spricht für uns. Aber es ist viel zu früh, um über den 1. Platz zu sprechen. Wir haben die Chance, oben mitzuspielen. Das war und ist unser Ziel. Wir wollen unter die ersten Fünf.
Lesen Sie hier das komplette bundesliga.de-Interview mit Eren Derdiyok.
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Bayer Leverkusen
Ein Tag im Leben eines Fanbeauftragten
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| | Andreas Paffrath (M.) mit Leverkusener Fans vor der Fankiste |
Ein Bundesliga-Spiel dauert nicht nur 90 Minuten. Für die Fanbeauftragten der Bundesliga-Clubs dauert es an Spieltagen schon mal 15 Stunden und länger.
Andreas Paffrath ist der Fan- und Behindertenbeauftragte von Bayer Leverkusen. Seit über zehn Jahren arbeitet "Paffi", wie ihn jeder rund um das Bayerkreuz nennt und kennt, hauptamtlich für den Werksclub.
Morgens um 9 Uhr geht's los
Beim Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt fängt sein Arbeitstag um 9 Uhr im Büro an, am Nachmittag fährt er zur BayArena. Dort hat ihn bundesliga.de begleitet und bei seinem abwechslungsreichen Job über die Schulter geschaut. Das Protokoll:
15:55 Uhr: "Paffi" öffnet zusammen mit dem Bayer-Fanbetreuer Frank Linde die Fankiste. Der Container hinter der Nordkurve der BayArena, auf der die treuen Anhänger der Werkself zu Hause sind, ist die Anlaufstelle für etwa 7.000 Bayer-Fans und wird bis zum Anpfiff um 20:30 Uhr häufig umlagert.
16:12 Uhr: Die Vorbereitungen für das Spiel beginnen, weitere Helfer treffen ein. Fahnen werden ausgepackt, auch die Utensilien für die Choreografie vor dem Anstoß.
17:18 Uhr: Das Handy klingelt fast im Minutentakt. Fragen aller Art prasseln auf "Paffi" ein: Wann fährt der Sonderzug zum letzten Auswärtsspiel der Hinrunde nach Berlin? Wo können hinterlegte Karten abgeholt werden? Wann fährt heute der letzte Zug vom Bahnhof Leverkusen?
18:25 Uhr: "Paffi" und Linde gehen hinüber zur Südtribüne. Hier stehen nachher die Fans der Frankfurter Eintracht, und hier treffen beide jetzt die zwei Frankfurter Fanbeauftragten Marc Francis und Ben Vogt sowie den Behindertenbeauftragten Clemens Schäfer, der selbst im Rollstuhl sitzt. Auf der Südtribüne sind auch die Rollstuhlfahrer und die Plätze für Sehbehinderte untergebracht. "Paffi" begrüßt seine "Stammkunden" und die im Rollstuhl sitzenden Frankfurter Fans.
18:30 Uhr: Die Einlass-Tore der BayArena werden geöffnet.
18:53 Uhr: Zurück in der Fankiste. "Paffi" grüßt, schüttelt ungezählte Hände, führt viele Gespräche. "Das ist quasi Streetwork oder Fanbetreuung direkt an der Frau oder am Mann. Es ist wichtig, dass man als Ansprechpartner immer vor Ort ist", sagt "Paffi".
20:17 Uhr: Bayers Fanbeauftragter wechselt in den Innenraum der BayArena und wirft einen prüfenden Blick auf "seine" Fans. Die Stimmung steigt kurz vor Anpfiff der Partie, alles fiebert dem Anstoß entgegen.
20:30 Uhr: Anpfiff des Freitagabendspiels zwischen Bayer Leverkusen und Eintracht Frankfurt. Ab sofort behält "Paffi" Spiel und Fankurve stets im Auge - so gut es geht.
20:52 Uhr: Schon drei Mal stand die Nordtribüne Kopf, denn Bayer führt nach elf Minuten schon 3:0. "Paffi" hat kein Tor gesehen, weil er im Umfeld der BayArena gebraucht wurde. Ein Bayer-Fan drohte über die Strenge zu schlagen, konnte aber von "Paffi" besänftigt werden: "Durch das Zusammenspiel von Ordnern, Polizei und Fanbetreuung können wir kleinere Probleme in der Regel unaufwändig lösen."
20:59 Uhr: Im Tribünenbereich des Leverkusener Kids-Clubs, dem Löwenclub, nimmt sich "Paffi" kurz Zeit, um mit den jüngsten Fans der Werkself zu plaudern.
Lesen Sie hier, wie Andreas Paffraths Arbeitstag weitergeht.
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Top-News und exklusive Hintergründe
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FIFA 10
FC Bayern hoch im Kurs bei FIFA EARTH
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| | Der ganze Fußball-Globus auf einen Blick - mit FIFA EARTH |
Ob bei großen Turnieren, in der heimischen Bundesliga oder virtuell bei der EA SPORTS FIFA-Reihe - die ganze Welt spielt und spricht Fußball. Passend dazu gibt es FIFA EARTH, das alle virtuellen Ereignisse aus der FIFA-Welt in sich vereint.
Auf dem Fußball-Globus lassen sich erfolgreiche, weniger erfolgreiche, populäre und unpopulärere Vereine und Nationen anzeigen. So nehmen derzeit die "Galaktischen" von Real Madrid die Top-Position ein, wenn es um die Popularität geht.
Bislang wurden etwa sechs Millionen Spiele alleine mit Cristiano Ronaldo, Karim Benzema und Kaka online gespielt. Doch auch andere Nationen und Teams stehen hoch im Kurs. Deutschlands Rekordmeister, der FC Bayern München, steht im weltweiten Vergleich auf einem guten neunten Platz. Insgesamt wurden im letzten Jahr sogar mehr als zwei Milliarden Fußballspiele ausgetragen und gezählt.
Gewinner und Verlierer
Doch wo es Gewinner gibt, sind Verlierer häufig nicht weit, und so wird der graue November für alle Anhänger des englischen Viertligisten Notts Country noch etwas grauer.
Denn das Team weist derzeit die schlechteste Bilanz aller Teams aus FIFA 10 auf. Ob sich dieser Trend auch in der Realität fortsetzt? Trainer Sven-Göran Eriksson wird versuchen, es zu verhindern.
Alle Twitter-Meldungen in einem Globus
Fußball wird aber nicht nur gespielt, sondern auch besprochen: am Stammtisch, an der Theke, in der Sports Bar. Und deswegen vereint FIFA EARTH alle Twitter-Meldungen zum Thema FIFA in einem Globus. So entgeht den Fans der beliebtesten Sportart der Welt keine Meinung, kein Statement mehr.
FIFA EARTH bietet noch weit mehr Informationen - die Reise um den Globus beginnt unter FIFA EARTH.
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OBM
Virtuelle Mainzer mit Nachholbedarf
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| | Aristide Bancé (M.) im Duell gegen zwei Nürnberger |
Ein gutes Drittel der Bundesliga-Saison 2009/2010 ist vorbei. Die Bilanz der Aufsteiger fällt durchwachsen aus. Der 1. FSV Mainz 05 hat alle Erwartungen übertroffen und steht als Tabellen-Sechster sogar vor dem FC Bayern.
Der SC Freiburg liegt als Zwölfter im Soll, während der 1. FC Nürnberg den Relegationsplatz 16 sicher bald verlassen möchte.
Nürnberg virtuell besser
Im Offiziellen Bundesliga Manager (OBM) mischen die Spieler des Aufsteiger-Trios noch nicht an der Spitze der Ranglisten mit. Insgesamt sieht die OBM-Welt für die Profis des Clubs besser aus als die raue Bundesliga-Wirklichkeit.
Beim Vergleich der Torhüter schneidet Freiburgs Simon Pouplin am besten ab. Der Franzose belegt in der gesamten Kategorie der Zu-Null-Spiele Platz zehn: noch vor Stuttgarts Jens Lehmann und FCN-Keeper Raphael Schäfer. Der Mainzer Heinz Müller muss sich dagegen mit einemdürftigen 23. Platz begnügen.
Die Torhüter
1. Simon Pouplin (SC Freiburg): Zu-Null-Quote 18,66 Prozent
2. Raphael Schäfer (1. FC Nürnberg): Zu-Null-Quote 17,04 Prozent
3. Heinz Müller (1. FSV Mainz 05): Zu-Null-Quote 9,80 Prozent
Der beste Abwehrspieler aus dem Kreis der Aufsteiger heißt Javier Pinola. Der erfahrene Club-Verteidiger hat sich allerdings nur knapp gegen die schärfsten Konkurrenten aus Freiburg und Mainz durchsetzen können.
Die Abwehrspieler
1. Javier Pinola (1. FC Nürnberg): 59,19 Prozent gewonnener Duelle
2. Heiko Butscher (SC Freiburg): 58,40 Prozent gewonnener Duelle
3. Tim Hoogland (1. FSV Mainz 05): 58,06 Prozent gewonnener Duelle
Auch im Mittelfeld hat Nürnberg die Nase vorn, sogar mit einem Duo. Marek Mintal und Peer Kluge erreichen die beste Quote, die sich aus Toren und Assists errechnet. Es folgen zwei Freiburger vor zwei Mainzern.
Die Mittelfeldspieler
1. Marek Mintal (1. FC Nürnberg): Quote Tore/Assists 31,59 Prozent
2. Peer Kluge (1. FC Nürnberg): Quote Tore/Assists 25,73 Prozent
3. Cedrick Makiadi (SC Freiburg): Quote Tore/Assists 23,46 Prozent
4. Julian Schuster (SC Freiburg): Quote Tore/Assists 22,79 Prozent
5. Andreas Ivanschitz (1. FSV Mainz 05): Quote Tore/Assists 21,98 Prozent
6. Miroslav Karhan (1. FSV Mainz 05): Quote Tore/Assists 21,40 Prozent
Erst im virtuellen Angriff kommen die Mainzer so richtig in Fahrt. Aristide Bancé trifft vergleichsweise am besten: in jedem dritten Spiel etwa einmal. Der 1. FC Nürnberg, der auf dem Bundesliga-Rasen erst neun Mal in zwölf Spielen erfolgreich war, schneidet diesmal am schlechtesten ab.
Die Angreifer
1. Aristide Bancé (1. FSV Mainz 05): Tor-Quote 38,33 Prozent
2. Mohamadou Idrissou (SC Freiburg): Tor-Quote 34,07 Prozent
3. Isaac Boakye (1. FC Nürnberg): Tor-Quote 24,08 Prozent
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| Termine |
Der 13. Spieltag im Live-Ticker von bundesliga.de
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Impressum
Herausgeber: DFL Deutsche Fußball Liga GmbH, Guiollettstraße 44-46, 60325 Frankfurt/Main, Tel: 069-65005-0, Fax: 069-65005-555 HRB 52086 Frankfurt/Main, Umsatzsteuer-IdNr.: DE 215 956 338
Verantwortlich: Tom Bender, DFL
Redaktion: Markus Schmidt (Leitung), Alex Jacob, Dirk Jaschok, Christian Pfennig, Ulrike Siebert (alle DFL), Sebastian Stolz, Michael Reis, Stefan Kusche, bundesliga.de
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