| Spieler des Spieltags |

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Hunt - ein cooler Hund! >
Nach jeder Runde in der Bundesliga stehen sie zur Wahl, die Spieler des Spieltags. Sie entscheiden, wem diese Ehre zuteil wird. Am 11. Spieltag setzte sich Aaron Hunt mit 47 Prozent der Stimmen klar durch. In Nürnberg sicherte er Bremen mit seinem “Doppelpack“ einen Punkt. Mehr zum Spieler des Spieltags finden Sie hier.
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Bewegte Bundesliga
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Bundesliga - 12. Spieltag
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Felix Magath sei Dank! Es wird wieder "malocht" auf Schalke. Bis zum Umfallen kämpft die Elf des Erfolgstrainers, bis zur letzten Minute. Zwei Mal in Folge wehrten die "Knappen" zuletzt eine drohende Niederlage auf diese Weise ab. Der nächste schwere Brocken wartet bereits: der FC Bayern. Dieser wirkt nach dem letzten Champions-League-Auftritt wie ein angeschlagener Boxer. Ganz anders Wolfsburg. Der Meister zeigte sich in der "Königsklasse" von seiner besten Seite und will in Hoffenheim seine Serie fortsetzen.
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Olaf Thon: "Immer ein Highlight"
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In Olaf Thons Brust schlagen zwei Herzen. Sechs Jahre spielte er in München, 13 Jahre auf Schalke. Entsprechend aufgeregt ist er vor dem 79. Bundesliga-Duell der beiden Teams. Er erinnert sich an ein besonderes Spiel und erwartet am Samstag eine Partie auf Augenhöhe.
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Auch im Fußball kam die Wende
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Nach dem Fall der Mauer fanden viele ostdeutsche Fußballer schnell ein neues Zuhause in der Bundesliga. Unter ihnen auch Rainer Ernst und Frank Rohde. Letzterer ging zum HSV. Ernst zog es in die Pfalz, wo er erster gesamtdeutscher Meister wurde.
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| Vorschau |

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Immer am Ball bleiben!
Fakten, Direktvergleich und mögliche Aufstellungen: bundesliga.de präsentiert die Vorberichte zur Bundesliga und zur 2. Bundesliga in neuem Glanz: Auf einen Blick finden Sie die wichtigsten Zahlen und Daten, die Bilanz der beiden Kontrahenten und die elf Spieler, die voraussichtlich von Beginn an auflaufen werden. Hier geht es zur neuen Vorschau für die Spieltage der Bundesliga und 2. Bundesliga.
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| Tor des Spieltags |

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Tore, Treffer, Sensationen!
Fünf Treffer für die Galerie - Nach jedem Spieltag der Saison stellt bundesliga.de ab Montag 1 Uhr in der Nacht die fünf schönsten Treffer der vergangenen Spielrunde im Tor des Spieltags zur Wahl. Am 11. Spieltag überzeugten vor allem die Tore von Toni Kroos, Andreas Ivanschitz, Aaron Hunt, Lucas Barrios und Maicosuel. Noch bis Freitag, 18:30 Uhr entscheiden Sie, wer das schönste Tor des 11. Spieltags geschossen hat. Hier geht es zur Wahl.
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| | Mirko Slomka |
Liebe Leserinnen und Leser,
nur fünf Punkte liegen zwischen dem Tabellenführer und Platz 8. Es macht den Eindruck, als sei die Spitze noch enger zusammengerückt. Nicht nur mit dem Tabellenführer Bayer Leverkusen und Verfolger Werder Bremen ist zu rechnen, sondern auch mit Mannschaften, die sowieso dauerhaft da oben dabei sind. Der Hamburger SV, Schalke, Bayern München, Hoffenheim und der Deutsche Meister Wolfsburg haben sicherlich in diesem Jahr berechtigte Chancen, wieder ganz vorne mit dabei zu sein.
Die Wolfsburger sind nach dem Erfolg in der Champions League und der großen Chance, mit einem weiteren Punktgewinn das Achtelfinale zu erreichen, sicherlich in einer Hochphase. Vielleicht haben sie daher in punkto Motivation einen kleinen Vorteil. Aber ich bin mir sicher, dass Ralf Rangnick seine Mannschaft auch gegen Wolfsburg so gut einstellen wird, dass es ein ganz enges Spiel werden wird. Und vielleicht macht dann der Heimspielnimbus den kleinen Unterschied aus.
Zuhause spielen auch die Bayern - gegen Schalke. Bei den "Knappen" ist es offensichtlich: Felix Magath hat der Schalker Mannschaft eine völlig neue Einstellung eingehaucht. Man sieht die Unterschiede zur vergangenen Saison deutlich, wo sie ja ab und an auch sehr lethargisch gespielt haben. Das ist jetzt ganz anders. Die Mannschaft versucht, weit über die 90. Minute hinaus noch zu fighten und um jeden Punkt zu kämpfen. Die Spieler wissen, dass sie sich bei Magath keine Fehler erlauben dürfen. Er ist unberechenbar - das tut der Mannschaft offensichtlich gut.
Ganz anders die Situation in München. Zunächst mal ist es eine große Gefahr, dass die Bayern jetzt so angepickt sind. Die Chancen, in der Champions League weiterzukommen, sind ja wirklich minimal. Es erstaunt mich auch ein wenig, dass bei Bayern München nicht diese Konstanz zu sehen ist, die man vielleicht erwartet hat. Das liegt sicherlich daran, dass nicht alle Spieler momentan immer ihre hundertprozentige Leistungsfähigkeit abrufen können - aufgrund von Verletzungen oder Spielpausen oder auch wegen der großen Nationalmannschaftsbelastung. Aber dennoch bin ich davon überzeugt, dass die Bayern am Ende der Saison im Titelkampf eine gewichtige Rolle mitspielen werden.
Ich denke, es wird ein ganz knappes Spiel. Beide Mannschaften müssen in der Bundesliga punktemäßig nachlegen. Die Schalker, um richtig dran zu bleiben an den ersten drei Plätzen. Das wäre für die Finanzen von Schalke 04 richtig gut. Die Champions-League-Plätze zu erreichen wäre sensationell gut. Die Bayern müssen aber auch dringend gewinnen. Sie haben nur 19 Punkte auf dem Konto und schon vier Zähler Rückstand auf Spitzenreiter Bayer Leverkusen. Und wenn man den Anspruch des FC Bayern kennt, dann muss man sagen, dass die Bayern das Heimspiel gegen den FC Schalke gewinnen müssen.
Ihr
Mirko Slomka
Mirko Slomka trainierte die "Knappen" von Schalke 04 von Januar 2006 bis 13. April 2008 als Chefcoach. Bereits davor war er bei den "Königsblauen" Co-Trainer von Ralf Rangnick (2004-2006). Zwischen 2001 und 2004 fungierte Slomka als Co-Trainer von Hannover 96.
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Bundesliga - 12. Spieltag
Magaths "Blaumänner" zu Gast in München
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| | Vicente Sanchez (r.) sicherte Schalke den Punkt gegen Bayer |
Felix Magath sei Dank! Es wird wieder "malocht" auf Schalke. Bis zum Umfallen kämpft die Mannschaft des Erfolgstrainers, bis zur letzten Minute. Zwei Mal in Folge wehrten die "Knappen" zuletzt eine drohende Niederlage auf diese Weise ab. Den Glauben an sich selbst, den Glauben, dass man Großes erreichen kann: Magath ihn seinem Team ins königsblaue Blut geimpft.
Doch der nächste schwere Brocken wartet bereits. Am Samstag ist Schalke zu Gast beim FC Bayern. Der Rekordmeister, der unter Magaths Regie zwei seiner drei vergangenen Meistertitel gewann, wirkt nach dem letzten Champions-League-Auftritt wie ein angeschlagener Boxer.
Ganz anders der VfL Wolfsburg. Der Meister zeigte sich in der "Königsklasse" von seiner besten Seite und stieß die Tür zum Achtelfinale weit auf. Nun wollen die "Wölfe" in Hoffenheim ihre starke Liga-Serie fortsetzen.
Daheim eine Macht
Eine Serie der anderen Art gab es zuletzt laut Statistikdatenbank auf bundesliga.de auch im Direktvergleich zwischen dem FC Bayern und Schalke. In den vergangenen vier Duellen gab es keinen Heimsieg (ein Remis, drei Auswärtssiege).
Dabei spricht die Bilanz eindeutig für die Hausherren. Sie gewannen daheim 27 Mal gegen Schalke bei nur sechs Niederlagen (sechs Remis) und einem Torverhältnis von 100:34. Miroslav Klose schoss das 100. Bundesliga-Tor der Bayern gegen Schalke im Hinspiel der Saison 2007/08. Es endete 1:1.
Schalke entthronte Klinsmann
Vergangene Saison siegten die Münchner zwar auf Schalke, unterlagen aber daheim mit 0:1 durch das Tor von Halil Altintop. Diese Heimpleite am 29. Spieltag der vorigen Saison gegen die "Königsblauen" bedeutete das Aus für Trainer Jürgen Klinsmann bei den Bayern.
Wie damals schwankt die Stimmung in München auch jetzt zwischen niedergeschlagen und angespannt. Nach der bitteren 0:2-Heimniederlage gegen Girondins Bordeaux am Dienstag droht das Vorrunden-Aus in der Champions League. Ein kleiner Trost für die Bayern ist vielleicht die Tatsache, dass sie in dieser Saison nach Spielen in der "Königsklasse" in der Liga nie verloren haben (zwei Siege, ein Remis).
Und wieder gegen den Ex
Der Rekordmeister ist seit acht Spielen zu Hause unbesiegt (sechs Siege, zwei Remis). Schalke hat die vergangenen fünf Partien nicht verloren (drei Siege, zwei Remis) und konnte in den vergangenen beiden Spielen einen 0:2-Rückstand noch in ein Unentschieden wandeln.
Wieder einmal eine besondere Begegnung ist es für Magath. Zum sechsten Mal in dieser Saison tritt er gegen ein Team an, welches er in der Vergangenheit selbst trainiert hat. Der Schalke-Coach war von 2004 bis Januar 2007 Trainer der Bayern. Er gewann als erster das "Double-Double" (Meisterschaft und Pokalsieg in zwei aufeinanderfolgenden Spielzeiten).
"Wölfe" in Topform
Bei Magaths letztem Arbeitgeber herrscht wieder eitel Sonnenschein. In der Champions League gewonnen und in der Bundesliga seit sechs Spielen ungeschlagen (drei Siege, drei Remis) reisen die Niedersachsen nach Hoffenheim.
Laut Statistikdatenbank auf bundesliga.de ist es erst das dritte Aufeinandertreffen zwischen Hoffenheim und Wolfsburg. Das Hinspiel der Vorsaison gewann die TSG knapp mit 3:2, im Rückspiel revanchierten sich die "Wölfe" mit 4:0. Alle sechs Tore für den VfL steuerte das Sturmduo Grafite/Edin Dzeko bei.
Aktuell ist aber ein anderer Spieler der beste Torjäger beim VfL. Neuzugang Obafemi Martins führt die Teaminterne Torschützenliste nach seinem "Doppelpack" gegen Mainz mit fünf Treffern an. Tore zu erzielen, wird nicht leicht gegen 1899. Die Kraichgauer spielten zuletzt zwei Mal zu Null und stellen die zweitbeste Abwehr der Bundesliga (neun Gegentore).
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Bundesliga-Datenbank
Noch mehr Spannung geht nicht? Geht doch!
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| | Bei Bayer weiß man, dass die Konkurrenz lauert |
Nur fünf Punkte liegen zwischen dem noch ungeschlagenen Tabellenführer Bayer Leverkusen und dem Tabellen-Achten, Aufsteiger 1. FSV Mainz 05. Da werden Erinnerung wach an den unglaublich spannenden Meisterschaftskampf der vergangenen Saison.
Es ist weniger als sechs Monate her, da stritten sich gleich fünf Teams zwei Spieltage vor Schluss noch um die Krone der Bundesliga. Am Ende machte der VfL Wolfsburg in einer denkwürdigen Spielzeit zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte das Rennen.
Hoffenheims Blitzstart
In der Saison 2008/09 herrschten im Vergleich zum heutigen Zeitpunkt nach elf Spieltagen sogar noch halbwegs klare Verhältnisse. Damals waren nur die oberen fünf Mannschaften innerhalb von fünf Punkten gelistet. Der Achtplatzierte Werder Bremen hatte damals bereits neun Zähler Rückstand auf die Spitze.
Tabellenführer nach elf Spieltagen war damals 1899 Hoffenheim. Der Aufsteiger stand auch zur Saisonhalbzeit mit 35 Punkten ganz oben. Nach ihrer Herbstmeisterschaft erlebten die Kraichgauer allerdings einen herben Absturz und landeten am Saisonende auf Platz 7.
Ungeschlagen ist keine Titelgarantie
Der aktuelle Tabellenführer Bayer Leverkusen hatte vor einem Jahr sogar einen Punkt mehr auf dem Konto als aktuell (23). Die 24 Zähler reichten in der Vorsaison aber nur für Platz 2. Auch die Werkself stürzte im weiteren Saisonverlauf ab und schloss die Saison auf Rang 9 ab.
Die Rheinländer sind derzeit als einziger Bundesligist noch ungeschlagen. Ohne Niederlage nach elf Partien - das schafften erst 15 Mannschaften vor Bayer. Doch nur acht davon wurden am Ende auch Meister. Eine außerordentliche Frühform ist somit alles andere als eine Titelgarantie.
Selbst BVB noch mit Chancen?
Theoretisch muss man auch den Tabellen-Neunten Eintracht Frankfurt und den Tabellen-Zehnten Borussia Dortmund auf dem Zettel haben. Die beiden Clubs haben derzeit 16 Punkte auf der Habenseite - genauso viele wie der amtierende Deutsche Meister VfL Wolfsburg nach dem 11. Spieltag der Vorsaison.
Die "Wölfe" stellten mit dieser Aufholjagd eine neue Bestmarke auf. Denn alle anderen Meister der Bundesliga-Geschichte hatten nach elf Partien jeweils mindestens 17 Punkte auf dem Konto (teilweise umgerechnet auf drei Punkte pro Sieg).
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Andreas Ivanschitz
"Die Liga ist sehr angesehen"
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| | Schon sechs Tore erzielte Andreas Ivanschitz für Mainz |
Spricht man von den Überraschungen der Bundesliga-Saison 2009/10, so kommt man an zwei miteinander verbundenen Namen nicht vorbei: 1. FSV Mainz 05 und Andreas Ivanschitz.
Die Mainzer mischen als Aufsteiger im vorderen Bereich der Tabelle kräftig mit und beweisen sich als taktisch kluge und aggressive Mannschaft. Einer ihrer Leistungsträger ist Ivanschitz. Im Sommer aus Athen gekommen liegt der Österreicher mit sechs Treffern aktuell auf Platz 2 der Torschützenliste.
Im Interview mit bundesliga.de spricht der Mainzer Offensivspieler über seine bestechende Form, das anstehende Spiel gegen Mit-Aufsteiger Nürnberg und den Stellenwert der Bundesliga in Österreich.
bundesliga.de: Herr Ivanschitz, mit sechs Treffern in elf Liga-Spielen sind Sie zweitbester Torschütze der Bundesliga. Es scheint, als sei Ihnen die Umstellung auf Deutschlands Elite-Liga nicht wirklich schwer gefallen?
Andreas Ivanschitz: Der Einstand ist mehr als gelungen, worüber ich auch sehr froh bin. Das ist aber auch ein Verdienst der ganzen Mannschaft und des Vereins. Ich bin hier gut aufgenommen worden. Wir spielen als Team momentan einen guten Fußball, deshalb kann man auch als Einzelner herausragen.
bundesliga.de: Sie sind im Sommer nach Mainz gekommen. Was war ausschlaggebend für den Wechsel in die Bundesliga?
Ivanschitz: Zunächst, dass es eine reizvolle Aufgabe ist, in der deutschen Bundesliga zu spielen. Mainz 05 ist zudem ein sehr sympathischer Verein. Trainer und Club haben mich überzeugt, dass dies der richtige Schritt ist. In den ersten Gesprächen hatte ich ein sehr gutes Gefühl und hab mich schnell entschlossen, nach Mainz zu gehen.
bundesliga.de: Kurt Jara, Peter Pacult, Toni Polster, Andreas Herzog. Die Liste der Österreicher, die in der Bundesliga Erfolg hatten, ist lang. Welchen Stellenwert hat die deutsche Bundesliga in Ihrer Heimat?
Ivanschitz: Einen sehr hohen. Die Liga ist sehr angesehen, übrigens auch in ganz Europa, und das zu Recht, denn hier wird ein sehr guter Fußball gespielt mit sehr vielen guten Mannschaften. Das Niveau ist ausgeglichen und viele Vereine sind Jahr für Jahr international erfolgreich vertreten.
bundesliga.de: Thomas Tuchel wird von den Medien als der neue Shootingstar am Trainerhimmel gefeiert und gern als Taktikfuchs beschrieben. Schließen Sie sich der Meinung der Medien an?
Ivanschitz: Sicherlich hat er einen großen Anteil daran, dass es so gut läuft. Er ist die richtige Person, die uns Woche für Woche auf die Gegner gut einstimmt, und auch die Trainingsinhalte sind sehr anspruchsvoll und immer wieder eine Herausforderung. Er hat den absoluten Willen, das Team noch weiter zu entwickeln.
bundesliga.de: Am Samstag empfängt der FSV den 1. FC Nürnberg. Wie muss Ihre Mannschaft auftreten, um gegen den Mit-Aufsteiger bestehen zu können?
Ivanschitz: Ich denke so wie in den anderen Spielen auch. Wir nehmen das Spiel sehr ernst. Bislang haben wir uns in den Heimspielen sehr aggressiv und stark präsentiert und das wollen wir auch im wichtigen Spiel gegen Nürnberg schaffen.
Lesen Sie hier das komplette bundesliga.de-Interview mit Andreas Ivanschitz.
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Historie
20 Jahre Mauerfall: Erzählen Sie uns Ihre Geschichte
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| Wunschdenken: Durch ein 0:3 gegen Österreich verpasste die DDR am 15.11.89 die WM-Qualifikation |
Der Fall der Berliner Mauer - ein geschichtsträchtiges Ereignis, welches nicht nur in der politischen und wirtschaftlichen Landschaft für jede Menge Veränderungen gesorgt hat. Auch im Fußball gab es nach dem 9. November 1989 eine deutsche Wiedervereinigung.
Am kommenden Montag jährt sich der Mauerfall zum 20. Mal. bundesliga.de zollt diesem historischen Tag seinen Respekt mit vielen exklusiven Hintergrundberichten, Interviews und Bildern. Auch Sie können einen Teil zum großen Mauerfall-Special beitragen!
Sind Sie direkt nach einem Fußballspiel in den zuvor gesperrten Teil der Stadt gefahren? Haben Sie schon wenige Tage nach dem Mauerfall Ihr erstes Spiel gegen eine Mannschaft aus Ost, beziehungsweise West bestritten? Haben Sie sich von Ihrem Begrüßungsball eine Karte für ein Bundesliga-Spiel gekauft oder saßen Sie beim letzten Länderspiel der DDR-Nationalmannschaft auf der Tribüne?
Dann erzählen Sie uns davon und schicken Sie uns Ihre Fotos. Lassen Sie uns an Ihrer Fußballgeschichte rund um den 9. November 1989 teilhaben.
Unter allen Einsendungen verlost bundesliga.de 20 Bundesliga-Jahreskalender 2010.
Senden Sie Ihre Geschichte/Bilder bitte an die Mail-Adresse info@bundesliga.de.
Alle Mails müssen die vollständige Adresse und Telefonnummer des Teilnehmers oder der Teilnehmerin beinhalten. Nur Mails mit der Adresse und Telefonnummer können berücksichtigt werden. Weiterhin geben Sie sich mit Einsendung Ihrer Geschichte einverstanden damit, dass bundesliga.de Ihre Story veröffentlicht.
Einsendeschluss ist Dienstag, der 10. November 2009. Wie immer gilt: Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
bundesliga.de freut sich auf Ihre Zusendungen!
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Top-News und exklusive Hintergründe
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FUSSBALL MANAGER 10 ab sofort erhältlich
Auf Augenhöhe mit den Bundesliga-Stars
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| | Die Fan Bank ist auch in der 2. Bundesliga unterwegs |
Näher ran geht es wirklich nicht: Auf der EA SPORTS Fan Bank direkt am Spielfeldrand können Fans den Bundesliga-Fußball jetzt hautnah und live erleben - auf Augenhöhe mit Trainern und Spielern.
Bei den Heimspielen des 1. FC Köln ist die EA SPORTS Fan Bank bereits nicht mehr wegzudenken. An der Eckfahne vor der Nordkurve des RheinEnergie Stadions spüren die Gewinner der zwei Plätze den Pulsschlag des Spiels. Oder finden sich unverhofft inmitten jubelnder Spieler.
Jubeln mit "Poldi"
"Das war unglaublich. ‚Poldi‘ macht das Tor und läuft dann wirklich zu uns - Wahnsinn, ich hatte fast noch das ganze Spiel eine Gänsehaut", beschreibt Ramon, dem Lukas Podolski am 5. Spieltag bei seinem 1:1-Ausgleich im Heimspiel gegen den FC Schalke jubelnd in die Arme lief.
Die EA SPORTS Fan Bank On Tour ermöglicht das Mittendrin-Gefühl jetzt auch in anderen Arenen der Bundesliga und der 2. Bundesliga. Wie bereits im Oktober beim Borussen-Duell in Mönchengladbach oder in St. Pauli beim Heimspiel gegen Energie Cottbus.
Fan Bank On Tour
Alles, was man tun muss, um auf die Fan Bank zu kommen, ist, sich zu registrieren und die Adressdaten einzugeben. Die Daten werden dabei ausschließlich für das Gewinnspiel verwendet!
Immer 48 Stunden vor dem Anpfiff des Spiels werden die glücklichen Gewinner telefonisch benachrichtigt. Im Preis inbegriffen sind die Tickets für die EA SPORTS Fan Bank, Stadionwurst, Getränke, FIFA 10-Spielen an der PlayStation - und garantiert unvergessliche Erlebnisse.
Nach Köln oder München
Aktuell können sich alle Interessenten der Fan Bank für folgende Spiele bewerben:
1. FC Köln - 1899 Hoffenheim, Samstag 21.11. um 15:30 Uhr
1860 München - Fortuna Düsseldorf, Sonntag 29.11. um 13:30 Uhr
Hier geht es zum Teilnahmeformular
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Karim Benyamina
"Manchmal muss man sich durchbeißen"
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| | Karim Benyamina (r.) ist Unions Rekordtorschütze |
Berlin hat endlich wieder zwei Proficlubs. Doch während man bei Hertha BSC zittert, herrscht beim 1. FC Union Berlin große Euphorie. Nach elf Spieltagen steht der Aufsteiger auf einem sensationellen 4. Platz in der 2. Bundesliga.
Der 1:0-Sieg gegen den FSV Frankfurt am vergangenen Spieltag war bereits der siebte "Dreier" der Berliner. Einer der Aufstiegshelden und jetzigen Leistungsträger der "Eisernen" ist Karim Benyamina.
Der in Berlin aufgewachsene Angreifer spricht im Interview mit bundesliga.de über die Tugenden, die die Unioner so erfolgreich machen und das anstehende Gastspiel in Karlsruhe. Außerdem erklärt Benyamina, warum Berlin auch eine Fußballhauptstadt ist.
bundesliga.de: Herr Benyamina, gegen den FSV Frankfurt dominierte Union mit 18:7 Torschüssen. Am Ende hieß es aber "nur" 1:0. War das Spiel ein schweres Stück Arbeit?
Karim Benyamina: Ja, das war es. Aber wir haben es gewonnen und das zählt am Ende. Manchmal muss man sich eben durchbeißen. Das haben wir getan und nun geht es weiter.
bundesliga.de: Nach einem kurzzeitigen Tief mit zwei Niederlagen in Folge hat Union nun wieder zwei Spiele in Serie gewonnen. Manch ein Aufsteiger bleibt in solch einem Loch stecken. Wie hat sich Union da wieder rausgespielt?
Benyamina: Wir haben uns nicht verrückt machen lassen. Wir waren in den Spielen gegen Duisburg und Fürth ja nicht klar unterlegen. Wir haben in beiden Partien entscheidende Fehler gemacht, aber wir hatten auch unsere Chancen. Darauf aufbauend haben wir einfach ruhig weitergearbeitet.
bundesliga.de: Berlin ist ja mehr oder weniger in zwei Lager gespalten. Die einen Fans jubeln mit Union, die anderen zittern mit der Hertha. Denken Sie, dass Berlin langsam aber sicher auch zu einer Fußballhauptstadt wird?
Benyamina: Fußball hat hier schon immer eine große Rolle gespielt, aber natürlich hilft es, wenn zwei Teams im Profibereich spielen. Eine gesunde Rivalität schafft immer auch öffentliches Interesse und jetzt kann man sich eben positionieren: rot-weiß oder blau-weiß. Natürlich konkurriert in Berlin Fußball mit anderen Sportarten und einem riesigen Freizeitangebot, aber es gibt keine Rivalität, die größer ist.
bundesliga.de: Man könnte meinen, jetzt warten die "Wochen der Wahrheit" auf Union. Sind die Spiele gegen den KSC, Lautern, St. Pauli, Cottbus und Bielefeld echte Wegweiser?
Benyamina: Sie sind genauso wegweisend wie die Spiele gegen Oberhausen, Frankfurt oder Aachen. Es gibt für jedes Spiel drei Punkte und jede Mannschaft hat die Chance, sie zu holen. Klar dominieren im Moment Bielefeld und Kaiserslautern, aber wir haben in jedem Spiel eine Chance.
bundesliga.de: Zuerst geht es gegen den KSC, der seit fünf Spielen auf einen Sieg wartet. Wo sehen Sie die Stärken, beziehungsweise die Schwächen der Badener?
Benyamina: Karlsruhe ist eine erfahrene Mannschaft, die sich den Saisonstart ganz bestimmt anders vorgestellt hat. Wir werden die Stärken und Schwächen vor dem Spiel sicherlich noch genauer betrachten, aber wir wollen vor allem unser Spiel machen.
bundesliga.de: Und wie muss Union dort auftreten, um erfolgreich zu spielen?
Benyamina: Wie immer: hoch konzentriert, mit Leidenschaft und Kampfgeist. Wir gewinnen keine Spiel im Vorbeigehen, sondern nur mit absoluter Hingabe. Wenn wir auf den Punkt unsere Leistung abrufen, dann haben wir es selbst in der Hand.
Lesen Sie hier das komplette bundesliga.de-Interview mit Karim Benyamina.
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OBM
Bricht Bayern den Schalker Beton?
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| | Erst drei Gegentore kassierte Manuel Neuer (r.) in der Fremde |
Bayern gegen Schalke: streng genommen kein richtiges Spitzenspiel, aber ganz sicher das interessanteste Duell des 12. Spieltags. Der Tabellen-Sechste FC Bayern steht ohnehin unter Druck, will man die Vorhersage von Uli Hoeneß noch erfüllen, zu Weihnachten an der Tabellenspitze zu stehen.
Aber die viertplatzierten Schalker stellen unter Trainer Felix Magath das beste Auswärtsteam: vier Siege, ein Unentschieden und nur drei Gegentore.
Neuer besser als Butt
Im OBM überzeugen die Schalker ebenfalls mit einer sicheren Defensive, die Offensive spricht allerdings für den Rekordmeister.
Das Duell der Torhüter geht klar an Manuel Neuer. Der junge S04-Schlussmann kommt auf eine erheblich bessere Zu-Null-Quote als der erfahrene Bayern-Keeper Jörg Butt. Neuer beendet jedes vierte virtuelle Spiel ohne Gegentor, Butt in etwa jedes siebte. Nur Bremens Tim Wiese spielt öfter zu Null als Neuer. Butt rangiert in der Zu-Null-Auswertung auf Platz 14.
Bayern-Mittelfeld klar im Vorteil
Bei den besten Abwehrspielern haben die Gelsenkirchener leichte Vorteile. Weil das brasilianische Duo Rafinha / Marcelo Bordon insgesamt mehr Zweikämpfe gewinnt als die beiden besten Münchner Pilipp Lahm und Daniel van Buyten. Aber Lahm ist der Zweikampfstärkste des Quartetts mit 63,4 Prozent gewonnener Zweikämpfe.
Im Mittelfeld des OBM wendet sich das Blatt. Hier zählen die Tore und Assists, und in dieser Kategorie dominieren die Bayern. Anatoliy Tymoshchuk liegt sogar hinter dem überragenden Wolfsburger Misimovic auf Platz 2 der gesamten Bundesliga-Auswertung.
Rakitic hinter sechs Münchnern
Bevor in Ivan Rakitic der erste Schalker im Kreis der besten Mittelfeldspieler auftaucht, haben die Bayern noch fünf (!) weitere Profis mit besseren Werten zu bieten. Natürlich die torgefährlichen Franck Ribery und Arjen Robben, die eher defensiveren Mark van Bommel und Bastian Schweinsteiger sowie Hamit Altintop.
Im Angriff erringen die Bayern einen weiteren Punktsieg, der aber nicht so klar wie im Mittelfeld ausfällt. Obwohl es für Mario Gomez im Bayern-Trikot noch nicht optimal läuft, bleibt der Nationalstürmer im OBM konstant treffsicher. Seine Torquote von 51,3 Prozent bedeutet, dass der virtuelle Gomez in jedem zweiten Spiel trifft.
Hält die Schalker Defensive?
Auch die Quote von Luca Toni ist nicht schlecht: Mit knapp 45 Prozent belegt der Italiener Rang 7 in der Stürmer-Bestenliste. Zwei Plätze dahinter folgt aber schon Kevin Kuranyi (Quote 44,3), der auf echtem und virtuellem Grün immer besser in Fahrt kommt. Miroslav Klose (43,2) punktet wieder für die Münchner. Hinter Kuranyi, aber vor Jefferson Farfan (40,3) unterstreicht Klose das große Offensivpotenzial des FC Bayern.
Unterm OBM-Strich steht eine bärenstarke Schalker Defensive gegen eine bärenstarke Bayern-Offensive. Eine Konstellation, wie sie auch auf dem Rasen der Münchner Allianz-Arena zu finden sein sollte und eine Vorhersage dieses Klassikers so schwierig macht.
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| Termine |
Der 12. Spieltag im Live-Ticker von bundesliga.de
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