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Ab sofort präsentiert bundesliga.de seinen Usern exklusive Portraits der Publikumslieblinge der Bundesligisten. Jeden Tag werden andere Spieler vorgestellt. Lesen Sie, was Mario Gomez bei seinem Bundesliga-Debüt geschehen ist und warum “König Artur“ Wichniarek in Berlin zum Kaiser werden will.
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Bewegte Bundesliga
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Bundesliga - 9. Spieltag
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Nach der Länderspielpause weiß die Bundesliga, mit einem absoluten Spitzenspiel noch einen draufzusetzen. Tabellenführer Leverkusen ist beim punktgleichen Tabellen-Zweiten HSV zu Gast. Es ist zugleich Bruno Labbadias erstes Spiel gegen seinen Ex-Verein. Auf dem Papier trennt beide Seiten nur ein einziges Tor. Auch auf dem Platz machte in den vergangenen Jahren maximal ein Tor den Unterschied. Nur rund 100 Kilometer südwestlich kommt es zum Kräftemessen zwischen Bremen und Hoffenheim.
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Duell auf Augenhöhe
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In Leverkusen und Hamburg gab es in dieser Saison bislang viel Grund zur Freude. Nun treffen die beiden einzig ungeschlagenen Teams direkt aufeinander. Doch während man sich in Hamburg trotz vieler Verletzter kämpferisch gibt, bleibt Bayer zurückhaltend.
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"Müssen die Ärmel hochkrempeln"
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Einen Tag lang war der HSV nach der Hiobsbotschaft, dass man die Hinrunde ab sofort ohne die beiden Topstürmer bestreiten müsse, in Schockzustand. Das gibt Bruno Labbadia offen zu. Doch der Glaube an die eigene Stärke und das Team geben dem Trainer Zuversicht.
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Immer am Ball bleiben!
Fakten, Direktvergleich und mögliche Aufstellungen: bundesliga.de präsentiert die Vorberichte zur Bundesliga und zur 2. Bundesliga in neuem Glanz: Auf einen Blick finden Sie die wichtigsten Zahlen und Daten, die Bilanz der beiden Kontrahenten und die elf Spieler, die voraussichtlich von Beginn an auflaufen werden. Hier geht es zur neuen Vorschau für die Spieltage der Bundesliga und 2. Bundesliga.
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| EA Sports Corner |

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Bleiben Sie am virtuellen Ball!
bundesliga.de erweitert ab sofort seine redaktionelle Zusammenarbeit mit EA SPORTS, dem offiziellen Lizenzpartner der DFL Deutsche Fußball Liga GmbH. In der EA SPORTS Corner gibt es ab sofort exklusive Interviews, Möglichkeiten zum Download einer Demo-Version und sowie weitere Highlights aus der EA-Sportwelt der Video- und Computerspiele. Seit 1. Oktober sind die neuen Versionen von FIFA 10 und FUSSBALL MANAGER 10 im Handel erhältlich. Mehr dazu und vieles mehr gibt es hier.
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| | Stefan Beinlich |
Liebe Leserinnen und Leser,
für einen Spieler ist es ja immer etwas Besonderes, gegen die ehemaligen Kollegen anzutreten. Ich glaube für einen Trainer auch. In diesem Fall für Bruno Labbadia. Ich habe zwar keinen Trainerjob und habe in dieser Position somit nie gegen einen ehemaligen Verein gespielt. Aber ich denke, es ist ähnlich wie bei einem Spieler. Wenn du bei Leverkusen gearbeitet hast und ein Jahr später gegen den Verein spielst mit dem HSV, dann gehst du schon anders an solch ein Spiel heran - allein von der Emotion her - als an jedes andere Bundesliga-Spiel.
Labbadia hat dem HSV eindeutig seinen Stempel aufgedrückt, ebenso Jupp Heynckes in Leverkusen.
Also von der Platzierung her gesehen machen sie natürlich beide einen erstklassigen Job. Beim Bruno gab es immer mal einen Rückschlag - ob nun im Pokal oder auch international in der Europa League gegen Rapid Wien. Aber das gehört dazu. Das ist normal. Sie haben im Moment ein paar Probleme durch den Ausfall beider Stürmer. Ich halte es für schwierig, dass aufzufangen. Aber da müssen die Hamburger jetzt durch. Ich denke mal, dass sie da als Mannschaft näher zusammenrücken werden und probieren werden, die Ausfälle aufzufangen. Leverkusen macht aus meiner Sicht einen sehr kompakten, gefestigten Eindruck. Die Mannschaft ist natürlich schon seit einigen Jahren zusammen, hat aber zudem klasse eingekauft im Sommer. Sami Hyypiä war unheimlich wichtig für die Stabilität - vor allem in der Defensive. Und die Platzierungen zeigen ja, dass beide Mannschaften auf dem richtigen Weg sind.
Man hat ja in der vergangenen Saison von Leverkusen auch schon viel erwartet. Sie haben eine tolle erste Hälfte gespielt, sind dann eingebrochen. Dafür gibt es bestimmt mehrere Gründe. Es ist ja auch einen sehr junge Mannschaft. Und der HSV hat ja bis kurz vor Saisonende im Meisterrennen mitgespielt. Beide Vereine haben daraus gelernt und ich denke schon, dass sie bis zum Ende hin durchaus die Möglichkeit haben, um die Meisterschaft mitzuspielen. Dazu müssen sie aber die Konstanz, die sie wie bisher bewiesen haben, durchhalten.
Zuletzt waren die Duelle der beiden Kontrahenten immer äußerst enge Angelegenheiten. Ich sehe auch diesmal gar keinen im Vorteil. Man muss natürlich jetzt gucken, ob es Spuren hinterlässt, dass die Hamburger jetzt auch noch ohne Mladen Petric vorne spielen müssen. Ansonsten sehe ich da keine der beiden Mannschaften groß im Vorteil. Ich denke, es wird ein relativ enges Spiel werden - wie eben schon die vergangenen Duelle auch. Letztendlich wird sich der durchsetzen, der an dem Tag entweder das nötige Quäntchen Glück hat oder einfach die bessere Tagesform mitbringt. Und vielleicht gibt es auch keinen Sieger.
Im zweiten Spitzenspiel empfängt Werder Hoffenheim. Für den normalen Fan wäre es natürlich eine schöne Geschichte, wenn es wieder so ein Spiel werden würde wie in der Hinrunde der vergangenen Saison. Aber beide Vereine stehen im Moment defensiv sehr gut. Dass war bei beiden in der Vergangenheit immer die Achillesferse. Gerade Bremen hat enorm viele Gegentore kassiert und musste dadurch auch zwei bis fünf Tore schießen, um Spiele zu gewinnen. Es wird wohl nicht noch einmal solch ein Ergebnis wie vor einem Jahr zustande kommen. Aber ich hoffe, dass ein attraktives Spiel wird. Denn beide Mannschaften sind immer daran interessiert, viele Tore zu erzielen, nach vorne zu spielen und guten Fußball zu zeigen. Die beiden Offensivreihen sind so stark, dass Tore wieder fallen werden, aber nicht so viele wie in der vergangenen Saison. Letztendlich wollen aber beide auch gewinnen. Da werden sie schon zusehen, dass sie in der Defensive so gut stehen.
Ihr
Stefan Beinlich
288 Mal lief Stefan Beinlich in der Bundesliga auf. Er begann seine Laufbahn in Deutschlands höchster Spielklasse bei Hansa Rostock. Es folgten drei Spielzeiten bei Bayer Leverkusen und drei weitere Jahre bei Hertha BSC, ehe er 2003/04 zum Hamburger SV wechselte. Zum Abschluss seiner aktiven Laufbahn spielte er wieder in Rostock. Am 15. November richtet Hansa zu seinen Ehren ein Abschiedsspiel aus.
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Bundesliga - 9. Spieltag
Gipfeltreffen der Ungeschlagenen
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| | Tranquillo Barnetta (M.) und Joris Mathijsen (r.) im Zweikampf |
Nach der äußerst erfolgreichen Länderspielpause, in der sich die deutsche Nationalmannschaft ihr Ticket für die FIFA Weltmeisterschaft 2010 sicherte, weiß die Bundesliga, mit einem absoluten Spitzenspiel noch einen draufzusetzen. Am 9. Spieltag kommt es zum Duell der einzig ungeschlagenen Teams. Tabellenführer Bayer Leverkusen ist beim punktgleichen Tabellen-Zweiten HSV zu Gast. Es ist zugleich Bruno Labbadias erstes Spiel gegen seinen Ex-Verein.
Auf dem Papier trennt beide Seiten nur ein einziges Tor. Auch auf dem Platz machte in den vergangenen Jahren maximal ein Tor den Unterschied - jedoch zumeist zugunsten der Hanseaten. Nur rund 100 Kilometer südwestlich kommt es zum Kräftemessen zwischen Bremen und Hoffenheim. Beim ersten Gastspiel der Kraichgauer im Weser-Stadion überhaupt fielen neun Tore.
Knapp, aber einseitig
In der Bundesliga wartet Bayer seit dem 31. Spieltag der Saison 2005/06 auf einen "Dreier" in Hamburg. Damals konnten sich Simon Rolfes und Paul Freier beim 2:0 für die Werkself in die Torschützenliste eintragen.
Seiter gab es neun Aufeinandertreffen in Bundesliga, Pokal und internationalem Wettbewerb. Laut Statistikdatenbank auf bundesliga.de konnte Bayer im Direktvergleich mit Hamburg von den sechs Bundesliga-Duellen kein einziges gewinnen (vier Niederlagen, zwei Remis).
Späte Entscheidungen
Im DFB-Pokal siegten die Hansestädter in der 2. Runde der Saison 2005/06 mit 3:2. In der Saison 2007/08 trafen beide Seiten zudem im Achtelfinale des UEFA-Cups aufeinander. Auch hier siegte der HSV zuhause - und zwar mit 3:2. Doch Leverkusen hatte zuvor das Hinspiel mit 1:0 für sich entschieden und zog aufgrund der Auswärtstorregel ins Viertelfinale ein.
Die sieben der vergangenen neun Begegnungen, bei denen es einen Sieger gab, wurden allesamt mit einem Tor Unterschied entschieden. Dabei fiel der Siegtreffer immer erst in der zweiten Halbzeit - nie aber vor der 64. Minute. In vier dieser Duelle fiel die Entscheidung erst in der Schlussviertelstunde.
Labbadia gegen Leverkusen
Vergangene Saison saß HSV-Coach Bruno Labbadia noch auf der Leverkusener Trainerbank. Und er musste zwei knappe Niederlagen gegen sein jetziges Team mit ansehen. In der Rückrunde markierte Marcell Jansen den 2:1-Siegtreffer in Leverkusen in der 67. Minute. Es war sein zweites Tor der Partie und sein bislang einziger "Doppelpack" in der Bundesliga.
In der Hinrunde führte Bayer in Hamburg bereits mit 2:0. Doch nach Manuel Friedrichs Platzverweis in der 40. Minute drehten die Hanseaten das Spiel. Mladen Petric schoss in Minute 72 das 3:2 für die Elbstädter.
Einfach Spitze
Drei Gegentore in einem Spiel sind aktuell kaum vorstellbar. Bayer stellt mit erst fünf Gegentoren zusammen mit Schalke 04 die beste Abwehr der Liga. In den vergangenen drei Spielen kassierte Bayer kein Gegentor.
Der HSV traf hingegen häufiger als alle anderen Bundesligisten (20 Mal), schoss die meisten Heimtore der Liga (elf) und ist mit vier Siegen aus vier Spielen die beste Heimmannschaft der Bundesliga. Bayer traf auswärts aber schon elf Mal (Spitze) und ist das beste Team auf fremdem Platz (zehn Punkte).
Ein denkwürdiges Spiel
Auch im zweiten Topspiel des 9. Spieltags treffen zwei Teams aufeinander, die für ihre offensive Ausrichtung bekannt sind - Bremen und Hoffenheim. Genau die unterstrichen sie laut Statistikdatenbank auf bundesliga.de bei ihrem allerersten Aufeinandertreffen überhaupt: In der Hinrunde der vergangenen Saison siegte Werder daheim mit 5:4. Es war die torreichste Partie der Vorsaison.
Ganz anders verlief hingegen das Rückspiel. Das endete nämlich mit einem torlosen Remis. Auch in der laufenden Spielzeit zeigen sich die Bremer überraschend defensivstark. Die Norddeutschen sind seit 360 Minuten ohne Gegentreffer. Zudem gewannen sie ihre vergangenen drei Pflichtheimspiele.
Hoffenheim musste nach fünf Pflichtspielsiegen in Serie am 8. Spieltag einen Dämpfer in Mainz hinnehmen (1:2). Um nicht die dritte Auswärtsniederlage der Saison zu kassieren, muss 1899 vor allem auf Claudio Pizarro achten. Der Peruaner traf in elf Pflichtspieleinsätzen in dieser Saison neun Mal. Bremen verlor noch keine Partie, in der Pizarro 2009/10 auf dem Platz stand.
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Bundesliga-Datenbank
Top Elf: Bayern und Bremen in der Überzahl
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| | Bastian Schweinsteiger (l.) steht im Mittelfeld der Top Elf |
Die Länderspielpause bietet wieder einmal ein wenig Zeit, um Bilanz zu ziehen. Acht Bundesliga-Spieltage sind absolviert und die Tabelle bekommt langsam aber sicher mehr Aussagekraft. Einige Spieler haben die Saison bereits deutlich geprägt. bundesliga.de hat die Top Elf der bisherigen Spielzeit zusammengestellt.
Jaroslav Drobny weist trotz des schlechten Saisonstarts der Berliner Hertha eine Erfolgsquote von 75 Prozent gehaltenen Bällen vor (ligaweit Rang 5) und nur Bochums Philipp Heerwagen hielt durchschnittlich häufiger einen Ball als Drobny, der alle 18,8 Minuten eine Parade zeigte.
Zwei Bayern in der Defensive
Kein Akteur spielte so viele Pässe wie Philipp Lahm, der tolle 84,5 Prozent seiner 594 Pässe zum Mitspieler brachte. Ihm dicht auf den Fersen liegt sein Münchener Teamkollege Daniel van Buyten. Der Belgier brachte grandiose 87,7 Prozent seiner 577 Zuspiele an und erzielte ein Tor.
Neben den beiden Bayern steht auch Naldo in der Top-Elf-Defensive. Der Bremer erzielte zwei Tore, gewann 70,6 Prozent seiner Zweikämpfe am Ball (ligaweit Rang 7) und brachte 89,1 Prozent seiner 312 Pässe zum Mitspieler.
Buntes Mittelfeld
Vierter Mann im Abwehrverbund der bisherigen Elf der Saison ist Hoffenheims Andreas Ibertsberger. Der Österreicher gewann 69,8 Prozent seiner Zweikämpfe am Ball (ligaweit Rang 10), traf ein Mal selbst und brachte 75,5 Prozent seiner 310 Pässe zum Mitspieler.
Im Mittelfeld laufen die Fäden bei einem bayerisch-norddeutsch-meisterlichen Dreigestirn zusammen. Bastian Schweinsteiger spielte die zweitmeisten Pässe der bisherigen Saison. Starke 81,8 Prozent seiner 582 Zuspiele fanden ihren Abnehmer. Zudem schoss der Nationalspieler ein Tor.
Özil nicht nur in der DFB-Elf top
Ihm zur Seite steht sein ehemaliger Mitspieler Zé Roberto. Der im Sommer nach Hamburg gewechselte Brasilianer ist der sechstbeste Scorer der Bundesliga. Er traf bereits vier Mal selbst und legte einen Treffer des HSV auf.
Das Mittelfeldtrio komplett macht Zvjezdan Misimovic. Der Wolfsburger Ballverteiler bereitete die meisten Torschüsse aller Bundesliga-Profis vor (25) und war ebenso wie Zé Roberto schon vier Mal selbst erfolgreich.
Nicht nur in der Nationalmannschaft gehört Mesut Özil momentan zur ersten Elf. Auch in der bundesliga.de-Top-Elf hat er einen Stammplatz. Grund dafür sind die fünftmeisten Torschussvorlagen der Liga (20) und drei eigene Treffer.
Treffsicher im Sturm
Gleich doppelt so oft netzte bereits Stefan Kießling ein. Der Leverkusener Angreifer führt mit sechs Toren die Torschützenliste der Bundesliga an. An den ersten fünf Spieltagen der Saison war er dabei jeweils an jedem Spieltag erfolgreich.
Ihm dicht auf den Fersen ist Claudio Pizarro. Der Bremer Angreifer schoss in der laufenden Spielzeit bereits fünf Tore in der Bundesliga - und das bei erst sechs Einsätzen. Pro Spiel war der Peruaner somit 0,83 Mal erfolgreich.
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Friedhelm Funkel
"Lockere aber konzentrierte Atmosphäre"
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| | Vor dem 8. Spieltag übernahm Friedhelm Funkel bei Hertha |
Nach der Fabelsaison 2008/09 herrscht zum Beginn der neuen Saison einzig Katerstimmung bei Hertha BSC. Als Tabellenletzter zog der Verein schließlich die Reißleine und entließ Trainer Lucien Favre nach dem 7. Spieltag. Der Mann, der die Berliner wieder auf Kurs bringen soll, ist Friedhelm Funkel.
Zwar ging sein Debüt gegen den Hamburger SV verloren, dennoch sah der 55-Jährige viele gute Ansätze seiner Mannschaft. Dies berichtet er im Interview mit bundesliga.de. Weiterhin spricht Funkel über die Gründe für sein Berlin-Engagement und die Nachteile der Länderspielpause.
bundesliga.de: Herr Funkel, willkommen zurück in der Bundesliga. Was hat Sie am Angebot, Hertha BSC trainieren zu können, gereizt?
Friedhelm Funkel: Ich habe drei Mal das Pokalfinale in Berlin auf dem Rasen erlebt: als Spieler mit Bayer Uerdingen und zwei Mal als Trainer. Die Atmosphäre im Olympiastadion ist unglaublich. Das verbunden mit einem solchen Traditionsverein und einer Mannschaft, in der mehr steckt als der Tabellenplatz aussagt, ist schon Grund genug. Dazu kommt natürlich auch die Stadt Berlin, die mehr wert ist als nur eine Reise.
bundesliga.de: Ihr Bundesliga-Debüt verlief sehr unglücklich. Gab es trotz der Niederlage gegen den HSV positive Ansätze?
Funkel: Aber ja. Es war klar zu sehen, dass die Mannschaft kämpferisch und läuferisch alles versucht hat. Das ist ein sehr wichtiger Faktor, um sich aus der jetzigen Situation heraus zu spielen.
bundesliga.de: Wenn ein Team nach einer starken Saison im Folgejahr plötzlich unten reinrutscht, leidet besonders das Selbstvertrauen. Dagegen helfen natürlich Siege. Aber bis zum nächsten Spiel ist noch Zeit. Wie wollen Sie die Mannschaft bis dahin aufbauen?
Funkel: Die Antwort ist einfach: arbeiten, Gespräche führen und für eine lockere aber konzentrierte Atmosphäre sorgen.
bundesliga.de: War die Länderspielpause ein Segen für Sie? Immerhin konnten Sie so der Mannschaft Ihre Philosophie ungestört näher bringen?
Funkel: Sie war sicher kein Segen, weil wichtige Spieler nicht in Berlin waren. Somit konnte ich natürlich auch nicht mit allen sprechen.
bundesliga.de: Haben Sie sich und der Mannschaft für die nähere Zukunft - zum Beispiel bis zum Ende der Hinrunde - ein bestimmtes Ziel gesetzt?
Funkel: Möglichst die ein oder andere Mannschaft in der Tabelle zu überholen.
Lesen Sie hier das komplette bundesliga.de-Interview mit Friedhelm Funkel.
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1. FC Köln
Der Geißbock ist auch Belgier
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| | In Kölns Südkurve ist auch Cologne Power East Belgium zuhause |
Für die Mitglieder des Fanclubs Cologne Power East Belgium (CPEB) hat der sportliche Erfolg des 1. FC Köln in dieser Saison einen besonders hohen Stellenwert. Vom 28. bis 30. Mai 2010 feiert der CPEB im belgischen Büllingen sein zehnjähriges Bestehen.
Und die Jubiläumsstimmung seiner Mitglieder würde sicher schwer gedämpft, sollte sich der mäßig in die Saison gestartete FC auch am Saisonende in Abstiegsturbulenzen befinden.
Glanzvoller 70er Jahre
Angefangen hat das FC-Interesse der Belgier in den aus Kölner Sicht glanzvollen 70er Jahren. Die sportlichen Erfolge der Kölner lösten auch im Nachbarland Begeisterung aus, und so besuchte eine kleine Gruppe regelmäßig die Heim- und Auswärtsspiele des Geißbock-Klubs.
In den 80er Jahren entwickelte sich schon ein größerer aktiver Kreis unter den Sympathisanten. Dieser hielt dem FC, unter Mithilfe des allgemeinen Fußball-Booms, auch in den sportlich enttäuschenden 90ern die Treue.
"Einen großen Anteil hatte jedoch auch die erfolgreiche Fanarbeit durch Rainer Mendel, wodurch alles organisierter und professioneller angepackt wurde. Besonders für die Fans, welche von weiter her kamen und es nicht so leicht hatten, an Karten und Fanartikel ran zu kommen", lobt der CPEB die Zusammenarbeit mit dem Fanbeauftragten des 1. FC Köln.
WM-Triumph mobilisiert
Kurze Zeit nach dem Triumph der deutschen Nationalmannschaft bei der WM 1990 in Italien, bei der vier Kölner im Kader des Weltmeisters standen, gab es den ersten Versuch, einen Fanklub in Ostbelgien zu gründen. Doch das Projekt scheiterte aus organisatorischen Gründen.
Am 4. Februar 2000 - der 1. FC Köln spielte damals in der 2. Bundesliga - war es dann endlich soweit: Alain Zeimers, Sandro Kreusch und Manuel Kohn luden zur Gründungsveranstaltung des CPEB. Im Café Frantzen-Brüls in Bütgenbach wurden von den 42 Mitgliedern der ersten Stunde neun in den Vorstand gewählt.
Über 400 Mitglieder
Mittlerweile zählt der belgische Fanclub, dessen riesige Fahne bei jedem FC-Heimspiel zu bewundern ist, weit über 400 Mitglieder und ist somit einer der größten offiziellen Fanclubs des 1. FC Köln. Die männlichen und weiblichen Mitglieder sind zwischen 13 Monaten und 71 Jahren alt.
Vor allem die Beschaffung von Eintrittskarten und die Organisation von Fanfahrten steht im Vordergrund der Aktivitäten. Zudem vertreiben die belgischen Geißböcke eigene Fanartikel. Der daraus resultierende Erlös wird wie der Mitgliedsbeitrag ausschließlich für gemeinnützige Zwecke des Fanklubs verwendet.
Ungebremste Unterstützung
Auch die CPEB-Fußballmannschaft ist sehr aktiv und stellt ihr Können auf zahlreichen Turnieren in Deutschland und Belgien regelmäßig unter Beweis.
Die Unterstützung des Geißbock-Klubs war auch nach dem zwischenzeitlichen erneuten Abstieg ungebremst. Doch im Jubiläumsjahr des CPEB den gemeinsamen Gang zurück in die 2. Bundesliga antreten zu müssen, ist für die Mitglieder kaum vorstellbar. Somit reisen sie auch weiterhin zu allen FC-Spielen, um die Mannschaft stimmgewaltig und erstklassig anzufeuern.
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| Features |
Top-News und exklusive Hintergründe
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FIFA FUSSBALL MANAGER 10 ab 29. Oktober erhältlich
7,4 Millionen Spielerdaten im FUSSBALL MANAGER 10
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| | Ein erster Screenshot vom FM 10 von EA SPORTS |
Nach FIFA 10 erscheint mit dem FUSSBALL MANAGER 10 (FM 10) am 29. Oktober das zweite Fußball-Flaggschiff von EA SPORTS. Ralf Rangnick ist das Testimonial der aktuellen Version des Managerspiels, und der 1899-Trainer hat einige wichtige Impulse gegeben.
Der "spielentscheidende" Mann bei FM 10 heißt aber Gerald Köhler. Der 40-jährige Entwickler ist seit über 20 Jahren im Computer-Fußball-Geschäft tätig und kennt den FM wie kein Zweiter.
Im Gespräch mit bundesliga.de erzählt Köhler, auf was sich die virtuellen Manager besonders freuen dürfen und mit welch hohem logistischen Aufwand hinter den FM-Kulissen gearbeitet wird.
bundesliga.de: Herr Köhler, beim FUSSBALL MANAGER 10 fungiert der Trainer von 1899 Hoffenheim, Ralf Rangnick, als Testimonial. Was konnten Sie für die Entwicklung des Manager-Spiels von ihm mitnehmen?
Gerald Köhler: In meinen mittlerweile 20 Jahren rund um Fußballmanagement-Spiele habe ich viele Fußballgrößen kennenlernen dürfen, aber Ralf Rangnick war eine der beeindruckendsten Persönlichkeiten bisher. Er sprüht vor Fachwissen und Ehrgeiz und identifiziert sich zu einhundert Prozent mit seinem Arbeitgeber. Er hat sich außerdem unglaublich viel Zeit für uns genommen, was wir für viele Fragen genutzt haben. Schwerpunkte dabei waren die Halbzeitpause - was passiert da eigentlich wirklich? - und das Scouting bzw. die Ausbildung von Jugendspielern.
bundesliga.de: In der Bundesliga sind Themen wie "Rotation", "One-Touch-Fußball" und "Individuelles Training" in den letzten Jahren stärker in den Fokus gerückt. Spiegelt sich das auch in den Möglichkeiten im FUSSBALL MANAGER 10 wieder?
Köhler: "Rotation" wird auch im FM quasi erzwungen, vor allem wenn man am Europapokal teilnimmt. Wenn man glaubt, man könne nach einer Champions-League-Qualifikation mit dem gleichen Personal genauso weitermachen wie bisher, dann fliegt man im FM auf die Nase: denn die Frischewerte der Spieler sacken durch. Individuelles Training gibt es im FM ja schon seit langem. Und "One-Touch-Fußball" gibt es im FM auch, aber man braucht auch die richtigen Spieler. Es liegen Welten zwischen unserer 3D-Spieldarstellung für Kreisligafußball und höchstem Bundesliga-Niveau.
bundesliga.de: Um die Spieler ihren realen Vorbildern anzugleichen, gibt es umfangreiche interne Datenbanken. Lassen sie uns doch bitte einmal daran teilhaben, welchen Umfang wir uns vorstellen müssen.
Köhler: Dazu muss ich etwas rechnen. Wir haben aktuell 37.000 Spieler. Wenn ich geschätzte 200 Werte pro Spieler annehme, d.h. 43 Eigenschaften, persönliche Daten, frühere Stationen, Aussehen usw., dann komme ich auf 7,4 Millionen reine Spielerdaten. Es ist klar, dass man dazu einen ganzen Stab von Leuten braucht, die diese Daten aktuell halten. Unser Datenbankteam hat daher auch mehr als 70 Autoren überall auf der Welt, die helfen, diese Daten zu sammeln. Auf jeden Fall ist das eine Riesenarbeit!
bundesliga.de: Mit diesen Daten wurde innerhalb des FUSSBALL MANAGER 10 ein Vorhersage-Tool entwickelt, um realitätsnahe Spielergebnisse vorherberechnen zu können. Ist ihr System damit auf Augenhöhe mit wirklichen Fußballexperten?
Köhler: Nein, Fußball ist im Detail nicht so berechenbar. Was man im FM aber sehen kann, sind bestimmte Stärken und Schwächen der Teams, etwa über welche Seiten vermutlich die meisten Angriffe laufen werden. Das Vorhersage-Tool ist aber jedenfalls ein großer Spaß, um sich auf das anstehende Wochenende vorzubereiten. Und man kann schon ganz schön viele Details einstellen wie die Frische der beteiligen Spieler.
bundesliga.de: Wie würden sie die Übereinstimmung zwischen der realen Arbeit eines Managers und dem virtuellen Manager einschätzen?
Köhler: Die Aufgaben sind grundsätzlich die gleichen wie im echten Leben, auch dort gibt es viele organisatorische Aufgaben. Ein Spielervertrag ist beispielsweise sehr umfangreich, hier müssen wir uns im FM aber auf einige wenige Dinge konzentrieren. Auch der Finanzteil ist bei uns natürlich vereinfacht, wir können ja unsere Spieler nicht zu einem BWL-Studium zwingen, bevor sie das Spiel spielen können. Dennoch ist es erstaunlich, wie tief unsere Spieler auch in solche Bereiche einsteigen und wie hier immer wieder weitere Details für das Spiel gewünscht werden.
bundesliga.de: Welche neuen Funktionen sind für sie die Hauptargumente des FUSSBALL MANAGER 10?
Köhler: Zum einen natürlich der Online-Modus. Er ist sehr schnell zu erlernen und spielt sich sehr dynamisch. Das heißt, man muss nicht immer erst Stunden im Menü etwas einstellen. Daneben mag ich die neue Benutzeroberfläche sehr. Letzte Woche habe ich zuhause meinen Wohnzimmertisch fotografiert und spiele jetzt auf meinem virtuellen Tisch FM. Zuletzt ist es die Vielzahl der kleinen Verbesserungen, die praktisch alle aus Userwünschen entstanden sind. Insgesamt sind es über 400 geworden. Durch das neue Feature "Stadion-Infrastruktur" gibt es auch für die "Hardcore-Manager" mal wieder was richtig Neues.
bundesliga.de: Der FUSSBALL MANAGER erscheint seit dem Jahr 2002 jährlich. Wie sehen sie die Entwicklung der Reihe?
Köhler: Die Entwicklung ist sehr positiv. Die Community wächst ständig, unser Team ist hoch motiviert und so groß wie noch nie. Mit dem Online-Modus stoßen wir zudem nochmals in neue Bereiche vor, daher war das ein sehr spannendes Jahr für uns. Aber die Ideen gehen nie aus und schon jetzt laufen die Planungen für das kommende Jahr auf Hochtouren.
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Claus-Dieter Wollitz und Marco Kurz
"Bis zur absoluten Erschöpfung auspowern"
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| | Wollitz (l.) und Kurz: Am Freitag werden sie ihr Team anpeitschen |
Am Freitagabend geht es hoch her im Stadion der Freundschaft. Der FC Energie Cottbus empfängt den 1. FC Kaiserslautern zum Spitzenspiel der 2. Bundesliga. Auf die als einziges Team noch ungeschlagenen "Roten Teufel" wartet ein heißer Tanz.
Vor dem Duell spricht bundesliga.de mit den beiden Trainern Claus-Dieter Wollitz (Cottbus) und Marco Kurz (FCK). Die beiden Energiebündel sind erst seit dem Sommer bei ihrem aktuellen Arbeitgeber und haben schon viele Hebel in Bewegung gesetzt. Im Interview sprechen sie über den Saisonstart, ihren neuen Arbeitsplatz und das Duell gegen den anderen.
bundesliga.de: Herr Wollitz, Herr Kurz, wie zufrieden sind Sie mit dem bisherigen Saisonverlauf?
Claus-Dieter Wollitz: Mit dem Start konnten wir sehr zufrieden sein. Wir sind als Mannschaft aufgetreten und hatten zunächst gegen Augsburg und Duisburg in zwei schweren Spielen wichtige Punkte geholt. Leider haben wir danach etwas den Faden verloren, weil wir keine Konstanz in unsere Leistungen bekommen haben. Das hat dem Team etwas vom Selbstverständnis genommen und gibt uns jetzt die Aufgabe, dieses Selbstvertrauen zurückzuholen. Bundesliga-Absteiger haben es in dieser ausgeglichenen 2. Bundesliga nie leicht. Und das spüren wir.
Marco Kurz: Wir sind mit der Art und Weise, wie sich die Mannschaft präsentiert, sehr zufrieden. Wir haben eine holprige Vorbereitung hinter uns gehabt, waren aber auf den Punkt bereit und haben uns von Spiel zu Spiel weiterentwickelt. Wir wissen auch, dass wir mit unserer jungen Mannschaft Schwankungen unterworfen sei n werden, aber die Erfolge und Punkte der bisherigen Spiele hat sich die Mannschaft hart erarbeitet und ihr ist nichts geschenkt worden.
bundesliga.de: Sie beide sind vor der Saison zu ihrem aktuellen Arbeitgeber gekommen. Was hat Sie an der Aufgabe gereizt?
Kurz: Der 1. FC Kaiserslautern hat noch immer einen guten Namen und ist ein großer Verein mit viel Tradition. In den ersten Gesprächen mit Stefan Kuntz ist schon deutlich geworden, dass wir eine auf vielen Ebenen übereinstimmende Philosophie verfolgen und die tägliche Arbeit zeigt dies immer wieder erneut. Die Region hier ist absolut fußballverrückt und das merkt man bei jedem Training, jeder Autogrammstunde, jedem Testspiel und ganz besonders bei den Heimspielen auf dem Betzenberg. Wenn man auf die Stadt zufährt und das Stadion thront über Kaiserslautern - das ist etwas ganz Besonderes und ein Teil davon zu sein und mitzuwirken, den Club wieder nach oben zu bringen, ist eine tolle Aufgabe.
Wollitz: Ich habe den Auftrag bekommen, dem Verein eine neue Identität zu geben. Diese Aufgabe hat mich bei allen damit verbundenen Schwierigkeiten gereizt. Der Verein ist sehr professionell geführt und bietet eine sehr gute Basis für den Erfolg. Aktuell sind wir in einem Umbruch und bis wir die Früchte ernten können, wird es noch eine Zeit brauchen. Wenn die notwendige Geduld aufbringen und für diesen steinigen Weg auch die Unterstützung vom Umfeld bekommen, kann Energie Cottbus ei n neues erfolgreiches Gesicht bekommen.
bundesliga.de: Was erwarten Sie vom Duell gegeneinander?
Kurz: Cottbus verfügt als Bundesliga-Absteiger über viel Erfahrung im Kader und hat zudem eine hohe individuelle Qualität. Außerdem treten sie vor eigenem Publikum auf und wollen natürlich den Anschluss nach oben schaffen.
Wollitz: Wir haben derzeit große Verletzungssorgen, was die Vorbereitung auf ein so reizvolles Spiel sicher erschwert. Aber wir spielen im eigenen Stadion vor absolut positiven Fans, die uns bisher durchweg gepusht habe und uns unterstützen. Diesen Fans wollen wir gegen Kaiserslautern von der ersten Minute an das Gefühl geben, dieses Spiel gewinnen zu wollen.
Lesen Sie hier das komplette bundesliga.de-Interview mit Claus-Dieter Wollitz und Marco Kurz.
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OBM
Knapper Punktsieg für virtuelle Werkself
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| | Der HSV muss ohne Petric und Guerrero (r.) antreten |
Zweiter gegen Erster: mehr Spitzenspiel geht wirklich nicht. Punkt- und fast torgleich trifft der Hamburger SV am frühen Samstagabend auf Tabellenführer Bayer Leverkusen und es ist richtig schwer, ein Team zum Favoriten zu erklären.
Auf gleich hohem Niveau bewegen sich die HSV- und Bayer-Profis auch im Offiziellen Bundesliga Manager (OBM) - mit Ausnahme des Angriffs.
Rost vor Adler
Das beginnt schon bei der Position des Torhüters. René Adler, die aktuelle Nummer 1 im Tor der deutschen Nationalmannschaft, muss im OBM seinem erfahrenen Hamburger Kollegen Frank Rost ganz knapp den Vortritt lassen.
Wo Rost im Tor steht, enden unwesentlich mehr OBM-Spiele zu Null als die, in denen Adler zwischen den Pfosten steht. Der HSV-Schlussmann erreicht eine zu-Null-Quote von 25,14 Prozent, der Leverkusener schafft 24,59 Prozent.
Gleichauf in der Abwehr
Ebenfalls Kopf an Kopf liegen die virtuellen Abwehr-Asse des Spitzenduos. Joris Mathijsen ist der beste Zweikämpfer: Der HSV-Holländer gewinnt 62,77 Prozent seiner Duelle Mann gegen Mann.
Leverkusens Manuel Friedrich folgt mit einer Quote von 61,82 Prozent. Sami Hyypiä (61,07) hat wiederum knapp die Nase vor Hamburgs Jerome Boateng (60,57).
Zé Roberte der Beste
Leichte Vorteile besitzt der HSV im Mittelfeld des OBM. Zé Roberto, in der Bundesliga mit vier Toren und drei Assists eine Klasse für sich, kommt auch auf die virtuell besten Werte. Dem 35-jährigen Brasilianer gelingen prozentual gesehen die meisten Tore und Assists in allen seiner absolvierten Online-Spiele.
Mit winzigem Rückstand folgt allerdings schon Leverkusens Brasilianer Renato Augusto. Seine Tor-Assist-Quote von 54,34 Prozent unterscheidet sich kaum von Zé Robertos 54,80-Quote. Für die Hamburger Überlegenheit im OBM-Mittelfeld sorgen David Jarolim und Piotr Trochowski.
Der tschechische (Quote 51,06) und der deutsche (47,71) HSV-Nationalspieler holen einen Vorsprung auf die beiden nächstbesten Bayer-Profis heraus. Simon Rolfes erreicht eine Tor-Assist-Quote von 47,52 Prozent, Tranquillo Barnetta fällt mit 41,10 Prozent etwas deutlicher ab.
Riesige Lücke im HSV-Angriff
Ohne seinen verletzten ersten Sturm zieht der Hamburger Angriff im OBM-Vergleich mit der Werkself natürlich den Kürzeren. Die 5742 virtuellen Treffer von Mladen Petric in 14.129 Spielen bedeuteten nach acht Spieltagen die beste Quote.
Doch weder der Kroate noch Paolo Guerrero stehen dem HSV aus Verletzungsgründen sowohl in der Bundesliga als auch im OBM länger zur Verfügung. Und so dominieren die Leverkusener Stefan Kießling und Eren Derdiyok das Stürmerduell.
Die vielen OBM-Trainer, die Petric und Guerrero verpflichtet haben, müssen nun genauso wie HSV-Coach Bruno Labbadia personell reagieren. Labbadias virtuelle Kollegen haben jedoch den Vorteil und die Möglichkeit, jederzeit auf dem OBM-Transfermarkt tätig zu werden und andere gute Stürmer zu verpflichten.
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| Termine |
Der 9. Spieltag im Live-Ticker von bundesliga.de
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Impressum
Herausgeber: DFL Deutsche Fußball Liga GmbH, Guiollettstraße 44-46, 60325 Frankfurt/Main, Tel: 069-65005-0, Fax: 069-65005-555 HRB 52086 Frankfurt/Main, Umsatzsteuer-IdNr.: DE 215 956 338
Verantwortlich: Tom Bender, DFL
Redaktion: Markus Schmidt (Leitung), Alex Jacob, Dirk Jaschok, Christian Pfennig, Ulrike Siebert (alle DFL), Sebastian Stolz, Michael Reis, Stefan Kusche, bundesliga.de
Multimedia: Segami GmbH, Düsseldorf
Fotoredaktion: DFL, gettyimages
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