| Spieler des Spieltags |

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Im Eiltempo an die Spitze >
Nach jeder Runde in der Bundesliga stehen sie zur Wahl, die Spieler des Spieltags. Sie entscheiden, wem diese Ehre zuteil wird. Am 8. Spieltag setzte sich Toni Kroos durch. Mit Passgenauigkeit und einem Freistoßtor machte er das Rennen. Mehr zum Spieler des Spieltags finden Sie hier.
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Bewegte Bundesliga
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Bundesliga
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Russland gegen Deutschland. Für dieses Highlight der WM-Qualifikation nimmt die Bundesliga gern eine Auszeit. Doch ehe der Ball in Moskau rollt, bleibt Zeit, die bisherigen acht Spieltage der Saison 2009/10 Revue passieren zu lassen. Wie viele Tore fielen bislang? Haben die Spieler ein besseres Auge für den Mitspieler bewiesen? Tragen die Torhüter oft eine "weiße Weste"? Und wie oft und mit welchem Erfolg nutzen die Trainer ihr Auswechselkontingent? Diese und andere Fragen beantwortet bundesliga.de im exklusiven Zwischenfazit.
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"Magath hat Schalke verändert"
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333 Mal lief Olaf Thon für den FC Schalke 04 auf. Da versteht es sich von selbst, dass ihm die "Knappen" noch immer sehr am Herzen liegen. Bei bundesliga.de spricht er über Schalkes Saisonstart und die sichtbaren Veränderungen unter Felix Magath.
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Kliemann: Der "Funkturm" von Berlin
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Uwe Kliemann ist gern in Berlin - seiner Heimatstadt. Heute kommt er als Scout zu Besuch. In den 70ern war er der Chef der Hertha-Abwehr. In seiner Debütsaison an der Spree führte Hertha zu Platz 2. Noch immer erinnert sich der 1,97 Meter Riese gern daran.
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| Tor des Spieltags |

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Immer wieder sehenswert!
Fünf Treffer für die Galerie - Nach jedem Spieltag der Saison stellt bundesliga.de ab Montag 1 Uhr in der Nacht die fünf schönsten Treffer der vergangenen Spielrunde im Tor des Spieltags zur Wahl. Am 8. Spieltag überzeugten vor allem die Tore von Toni Kroos, Sergio Pinto, Andreas Ivanschitz, Arnold Bruggink und David Jarolim. Noch bis Freitag, 18:30 Uhr entscheiden Sie, wer das schönste Tor des 8. Spieltags geschossen hat. Hier geht es zur Wahl.
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| EA Sports Corner |

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Bleiben Sie am virtuellen Ball!
bundesliga.de erweitert ab sofort seine redaktionelle Zusammenarbeit mit EA SPORTS, dem offiziellen Lizenzpartner der DFL Deutsche Fußball Liga GmbH. In der EA SPORTS Corner gibt es ab sofort exklusive Interviews, Möglichkeiten zum Download einer Demo-Version und sowie weitere Highlights aus der EA-Sportwelt der Video- und Computerspiele. Seit 1. Oktober sind die neuen Versionen von FIFA 10 und FUSSBALL MANAGER 10 im Handel erhältlich. Mehr dazu und vieles mehr gibt es hier.
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| | Jürgen Röber |
Liebe Leserinnen und Leser,
am Samstag spielt die deutsche Nationalelf in der WM-Qualifikation in Russland. Aus deutscher Sicht wünsche ich mir, dass das DFB-Team sich das WM-Ticket sichern wird. Aber es ist eine Geschichte von 50-50. Wir können das Spiel gewinnen, aber es kann auch umgekehrt kommen. Die Russen spielen manchmal nur das Nötigste. Aber für sie ist es das wichtigste Spiel. Da kann auch mal so eine besondere Atmosphäre aufkommen. Dann schießen sie ein frühes Tor, wachsen über sich hinaus mit den Zuschauern im Rücken und auf einmal hat es auch eine deutsche Mannschaft schwer. Das war schon vor 20, 30 oder 40 Jahren so: Wie du in ein Spiel reinkommst, kann viel entscheiden.
Zum ersten Mal in der Geschichte des DFB tritt unsere Elf auf einem Kunstrasenplatz an. Es ist eine Umstellung. Natürlich haben die Russen den Vorteil, dass sie schon auf diesem Belag gespielt haben. Aber der Großteil der Mannschaft spielt auch nicht regelmäßig auf Kunstrasen. In Moskau spielen Sparta und ZSKA auf dem Belag, aber viele der Stars spielen im Ausland oder eben nicht in Moskau. Diese Plätze sind für mich als Fußballer genial. Da springt kein Ball weg. Du kannst sauber den Ball spielen. Beim Schießen habe ich manchmal das Gefühl, dass man manchmal von oben auf den Ball draufhaut. Das ist nicht wie auf echtem Rasen. Aber grundsätzlich darf das keine Ausrede sein und das betont die DFB-Elf ja auch immer wieder. Das ist einfach eine Kopfsache. Wenn es dann noch regnen sollte, kannst du immer noch sauber Doppelpass spielen. Für eine technisch beschlagene Mannschaft wie unsere Nationalmannschaft ist das großartig.
Apropos technisch beschlagen. So zeigte sich in der Bundesliga an den ersten acht Spieltagen vor allem Bayer Leverkusen. Es wird sehr wahrscheinlich eine Phase kommen, in der Leverkusen nicht so guten Fußball spielen wird. Das ist normal. Jupp Heynckes hat aber eine gute Truppe zusammen und die Mannschaft ist auch um ein Jahr reicher an Erfahrungen. Mit Heynckes hat Leverkusen auch einen Trainer, der es versteht, die richtige Mischung und die richtigen Worte zu finden.
Auch der HSV spielt eine große Rolle. Allerdings fällt nach Paolo Guerrero nun auch Mladen Petric lange Zeit aus. Aber jetzt kommt ja auch der Marcus Berg und macht seine Tore. Dann sind noch einige andere talentierte Stürmer da. Ich denk dadurch, dass sie so einen guten Kader haben, können sie das schon kompensieren. Aber auf Dauer solche Leute zu ersetzen ist nicht einfach. Ich weiß nicht, ob sie sich noch verstärken werden.
Besonders genau schaue ich natürlich auf Hertha BSC. Ich persönlich glaube, dass die Mannschaft wieder zu alter Stärke finden kann. Das Potenzial ist da in der Truppe, obwohl es natürlich einen Aderlass gab. Andrey Voronin oder Marko Pantelic, die immer wieder ihre Tore geschossen haben. Dann haben sie Josip Simunic verloren. Dazu kommt, dass der Verein nicht die finanziellen Mittel hat, adäquat einzukaufen. Das ist keine einfache Situation. Wenn ich sehe, wie die Mannschaft teilweise spielt und den Ball laufen lässt, dann denke ich, dass sie die Qualität hat, da unten rauszukommen. Die Zuschauer stehen ja auch weiterhin hinter der Truppe. Wenn der Schalter wieder umgelegt wird, entsteht da auch wieder eine gewisse Euphorie. Aber in Nürnberg - und denen steht das Wasser ja auch bis zum Hals - musst du versuchen, zu punkten. Hertha ist keine Mannschaft, die absteigt! Friedhelm Funkel kennt sich in dem Bereich ja auch aus. Vor vielen Jahren hatte er mir mal gesagt, dass es toll wäre, mal in Berlin trainieren zu können. Das ist sicherlich ein Traum für ihn, da jetzt zu arbeiten. Er ist auch der richtige Mann für die Aufgabe.
Ihr
Jürgen Röber
Jürgen Röber absolvierte 303 Bundesliga-Spiele für Werder Bremen, den FC Bayern München und Bayer Leverkusen. Seine aktive Karriere ließ er in der 2. Bundesliga bei Rot-Weiss Essen ausklingen. Er arbeitete in der Bundesliga als Trainer beim VfB Stuttgart, Hertha BSC, dem VfL Wolfsburg und zuletzt bis 2007 bei Borussia Dortmund. Im Ausland trainierte Röber Partizan Belgrad und den FC Saturn Ramenskoje, ehe er im Sommer 2009 zu B.B. Ankaraspor wechselte.
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Bundesliga
Zwischenzeugnis: sichere Händchen und gutes Auge
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| | Pause in der Bundesliga - Zeit für eine Zwischenbilanz |
Russland gegen Deutschland. Für dieses Highlight der WM-Qualifikation nimmt die Bundesliga gern eine Auszeit. Doch ehe der Ball in Moskau rollt, bleibt Zeit, die bisherigen acht Spieltage der Saison 2009/10 Revue passieren zu lassen.
Wie viele Tore fielen bislang? Haben die Spieler in dieser Saison ein besseres Auge für den Mitspieler bewiesen? Wie fair ist die Bundesliga? Tragen die Torhüter oft eine "weiße Weste"? Und wie oft und mit welchem Erfolg nutzen die Trainer ihr Auswechselkontingent? Diese und andere Fragen beantwortet bundesliga.de im exklusiven Saison-Zwischenfazit.
Sichere Rückhalte
Die Bundesligisten gingen den Saisonstart eher verhalten an. In den ersten 72 Begegnungen fielen 201 Tore, im Schnitt sind das 2,79 Treffer pro Partie. 2008/09 hatten die Bundesliga-Clubs noch 2,92 Mal pro Spiel getroffen.
Wo weniger Tore erzielt werden, gibt es andere Zahlen, die für einen Aufwind sprechen. In dieser Saison fällt bislang die Statistik der Torhüter sehr gut aus. Konnten die Schlussmänner in der vergangenen Saison noch 69,0 Prozent aller Schüsse auf ihren Kasten abwehren, sind es in dieser Spielzeit immerhin 69,5 Prozent.
Das wirkt sich scheinbar auch auf die weißen Westen aus: An den ersten acht Spieltagen spielten die Teams insgesamt 41 Mal zu Null, das sind 5,1 weiße Westen pro Runde. 2008/09 waren es nach 34 Spieltagen lediglich 152 Zu-Nullspiele gewesen, umgerechnet 4,5 pro Spieltag.
Passgenau und dribbelstark
Auch wenn es sich noch nicht auf die Anzeigentafel auswirkt, die Bundesliga ist passsicherer geworden. In dieser Spielzeit kamen bisher 78,7 Prozent aller Zuspiele an. In der vergangenen Saison waren es lediglich 76,8 Prozent gewesen - eine deutliche Steigerung.
Verwöhnt werden die Zuschauer auch von den Dribbelkünstlern: Gab es 2008/09 durchschnittlich 27,5 Dribblings pro Partie, sind es in dieser Spielzeit 31,1 pro Begegnung. Auch die Erfolgsrate der Dribbler ist von 49,4 Prozent auf 50,6 Prozent gestiegen.
Faire Gangart
Weiterhin geht es in dieser Saison sehr fair zu. Gerade einmal neun Spieler (vier Mal Gelb-Rot, fünf Mal Rot) wurden an den ersten acht Spieltagen vorzeitig zum Duschen geschickt, ein Schnitt von 0,13 Platzverweisen pro Partie. Hält die Bundesliga diesen Schnitt, würde am Ende die fairste Saison seit 1989/90 stehen. Damals gab es insgesamt 31 Platzverweise (0,10 pro Spiel).
Ebenfalls für eine faire Gangart spricht die Zahl der Gelben Karten. Wurden 2008/09 noch 1166 Verwarnungen ausgesprochen (3,81 pro Partie), zückten die Schiedsrichter in dieser Spielzeit erst 220 Gelbe Karten - das sind lediglich 3,06 pro Spiel.
Bessere Flankenquote
Es gibt weniger Flanken aus dem Spiel heraus. 2008/09 waren in den 306 Partien noch 11.550 Hereingaben zu notieren - 37,7 pro Partie. In dieser Spielzeit waren es bislang nur 34,0 Flanken pro Spiel. Dafür wird genauer geflankt: 2008/09 kamen nur 21,5 Prozent der Flanken an, in dieser Saison finden 22,6 Prozent der Hereingaben einen Abnehmer.
Die Trainer machen häufiger von Auswechslungen Gebrauch. Gab es in der vergangenen Saison pro Partie 5,47 Wechsel (beide Mannschaften pro Partie gerechnet), waren es in dieser Saison 5,64 Auswechslungen/Spiel.
Der Grund dafür ist leicht erklärt: Die Bedeutung der Einwechselspieler hat stark zugenommen. Fielen 2008/09 noch 75 Treffer durch Joker (0,25 pro Partie), waren es in dieser Saison bereits 29 - eine Zunahme auf 0,40 pro Spiel.
Nur Standards noch kein Standard
Nachholbedarf besteht noch bei den verwandelten Freistößen. Vergangene Saison wurden insgesamt 31 verwandelt, statistisch also im Schnitt fast einer pro Spieltag. Diese Saison waren es erst 4 Freistöße an acht Spieltagen - also nur 0,5 pro Spieltag.
Überhaupt müssen die 18 Bundesligisten noch ein wenig an der Genauigkeit bei Standardsituationen arbeiten. Pro Spiel fallen im Vergleich zur Vorsaison (0,25 Treffer nach Standards pro Spiel) etwa 0,3 Tore pro Begegnung weniger. Da ist die Länderspielpause doch eine willkommene Möglichkeit, an den Feinheiten zu arbeiten. Es gibt ja noch 26 Spieltage, um sich zu verbessern.
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Bundesliga-Datenbank
Die Bundesliga ist europaweit Spitze!
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| | Marko Marin gehört zu den Dribbelkünstlern der Bundesliga |
Am vergangenen Spieltag gab es gleich vier Auswärtssiege - Bochum, Schalke, Leverkusen und Stuttgart verließen ihr Ausflugsziel vom Wochenende nicht nur allesamt mit drei Punkten, sondern jeweils auch noch ohne Gegentor. bundesliga.de beleuchtet, ob dies nur eine Ausnahme war oder sich ein Trend andeutet.
An drei der sieben Spieltage waren die Auswärtsteams erfolgreicher als die Heimmannschaften: In der dritten (je drei Heim- und Auswärtssiege) und in der fünften Runde (je vier) lagen die Gästeteams auf Grund der besseren Tordifferenz vorne. Am 6. Spieltag gab es sogar einen "Kantersieg” für die Gastfraktion: einem Heimsieg standen fünf Auswärtssiege gegenüber.
Erfolgsrate auf Rekordkurs
Drei der vier höchsten Siege in dieser Saison wurden auswärts gefeiert: Während Hoffenheim zu Hause die Hertha deklassierte (5:1), bescherten Leverkusen (5:0 in Freiburg), die Bayern (5:1 in Dortmund) und Freiburg (4:0 in Berlin) ihren mitgereisten Anhängern Siege in unerwarteter Höhe.
In dieser Saison gab es nur drei Heimsiege mehr (25) als Auswärtssiege (22). Dazu kommen 16 Unentschieden, womit der Anteil der Auswärtssiege bei 34,9 Prozent liegt. Damit ist die laufende Spielzeit auf Rekordkurs. Den historisch höchsten Anteil an Auswärtssiegen gab es in der Spielzeit 2006/07 (30,4 Prozent).
Schalke auswärts top
Das einzige Stadion, aus dem in der laufenden Saison noch kein Punkt entführt wurde, ist die HSH Nordbank Arena - der HSV gewann alle vier Heimspiele.
Sechs Mannschaften waren auswärts erfolgreicher als zu Hause. Am krassesten ist dieses Verhältnis bei Schalke 04 - die eigentlich für ihre Heimstärke bekannten Gelsenkirchener holten zehn ihrer 13 Zähler auf fremden Plätzen.
Bayer-Schützen treffen in der Fremde
Bayer Leverkusen ist auswärts die erfolgreichste aller 18 Bundesliga-Mannschaften. Die Werkself trat vier Mal auswärts an und gewann davon drei Spiele (ein Remis, 11:4 Tore). Die vergangenen drei Gastspiele in der Bundesliga entschied Bayer für sich.
Den Titel "Spieler mit den meisten Auswärtstoren” teilen sich viele Akteure - zwei davon trafen allerdings ausschließlich in der Fremde: die beiden Leverkusener Eren Derdiyok und Simon Rolfes. Sie waren bei Auswärtsspielen jeweils drei Mal erfolgreich.
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Frank Heinemann
"Der VfL ist wie meine zweite Familie"
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| | Unter Frank Heinemann holte Bochum vier Punkte in zwei Spielen |
Auch wenn er nur als Interimslösung gehandelt wird, nach der Trennung von Marcel Koller hat Frank Heinemann dem VfL Bochum wieder neues Leben eingehaucht. In seinen zwei Spielen als Coach an der Seitenlinie in der Bundesliga holte der VfL immerhin vier Zähler.
Die Ergebnisse sprechen für Heinemann, der seit mehr als 30 Jahren mit den Bochumern "liiert" ist. Dennoch hat er kein Problem damit, sollte er wieder ins zweite Glied rücken müssen. Dies versichert er im Interview mit bundesliga.de.
Weiterhin spricht Heinemann über seine Philosophie und die Chance der "jungen Wilden", nach der Rückkehr der Verletzten auch weiterhin zum Stamm der Mannschaft gehören zu können. Und natürlich ist auch das Länderspiel der DFB-Elf in Russland ein Thema…
bundesliga.de: Herr Heinemann, das 1:1 gegen den Deutschen Meister war ein weiteres Ausrufezeichen des VfL Bochum. Was war ausschlaggebend für das Remis?
Frank Heinemann: Wir haben sehr diszipliniert gespielt. Meine Jungs haben kompakt gestanden und die Räume eng gemacht. Bei Ballbesitz wurde dann schnell umgeschaltet. Leider haben wir die Konter nicht konsequent genug ausgespielt. Auf der anderen Seite hatten wir nach dem Platzverweis von Shinji Ono auch Glück. Da hat Wolfsburg viel Druck gemacht und hatte gute Möglichkeiten.
bundesliga.de: Der VfL wirkt unter Ihnen wesentlich aggressiver und auch gefälliger im Spiel nach vorne. Ist das die Art und Weise, wie sie die Mannschaft auch weiterhin spielen lassen werden?
Heinemann: Kampf und Leidenschaft, aber auch Disziplin sind die Basis unseres Spiels. Wenn wir das beherzigen, können wir auch unser vorhandenes spielerisches Vermögen abrufen.
bundesliga.de: Sie machen aktuell aus der Not eine Tugend und setzen voll auf den Nachwuchs. Kann der eine oder andere Youngster auch nach der Rückkehr der verletzten "alten Hasen" auf einen Stammplatz hoffen?
Heinemann: Alt oder jung ist mir völlig egal, für mich zählt nur Leistung - sowohl die im Spiel als auch die im Training.
bundesliga.de: Sie sind seit über 30 Jahren beim VfL. Ist das aktuelle Engagement für Sie auch eine Herzensangelegenheit?
Heinemann: Ich habe immer gesagt, dass der VfL so etwas wie meine zweite Familie ist. Also musste ich nicht lange überlegen, als man mich gefragt hat, ob ich als Interimstrainer einspringen kann.
bundesliga.de: "Er trifft den Ton", sagte Thomas Ernst nach dem Sieg in Nürnberg. Dennoch hat der Verein sich in Sachen Cheftrainer noch nicht festgelegt. Wie gehen Sie mit dieser Situation um?
Heinemann: Auch wenn mir das viele nicht glauben wollen: Sie ist kein Problem für mich. Man ist mit mir beim VfL Bochum immer fair und vernünftig umgegangen. Das wird auch in Zukunft so sein.
bundesliga.de: Aber noch steht die WM-Qualifikation im Fokus. Werden Sie sich das Spiel der DFB-Elf anschauen und was erwarten Sie von der Partie in Russland?
Heinemann: Ich denke schon, dass ich mir das Spiel anschauen werde. Die Nationalmannschaft ist stark genug, um in Moskau zu bestehen. Ich rechne damit, dass wir den nötigen Punkt holen werden.
Lesen Sie hier das komplette bundesliga.de-Interview mit Frank Heinemann.
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DFL
Behinderten-Fanbeauftragte tagten in Hannover
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| | 60 Teilnehmer kamen in die AWD-Arena nach Hannover |
Die AWD-Arena in Hannover war der diesjährige Austragungsort für die "3. Behinderten-Fanbeauftragten-Tagung 2009".
Auf Einladung der DFL Deutschen Fußball Liga GmbH kamen die zumeist ehrenamtlich tätigen Behinderten-Fanbeauftragten der Bundesliga und 2. Bundesliga am Mittwoch, 7. Oktober zusammen, um sich über die Themen auszutauschen, die Rollstuhlfahrer, Gehörlose und Blinde als Fußballfans betreffen.
Hannovers Geschäftsführer Martin Kind begrüßte die etwa 60 Teilnehmer und lobte ausdrücklich das große Engagement der Behinderten-Fanbeauftragten, die zum Teil selbst zur Gruppe der Behinderten gehören: "Ich weiß, dass viele von Ihnen ehrenamtlich tätig sind und das ist heute nicht mehr selbstverständlich. Umso mehr danke ich Ihnen für Ihren Einsatz."
Vortrag in Gebärdensprache
Die Formen der Behinderung können vielfältig sein und so nahmen erstmals Gehörlose an der Tagung teil. Holger Jegminat, Mitglied des HSV-DEAF-Fanclubs, teilte in seinem in Gebärdensprache gehaltenen Vortrag die Wünsche der Gehörlose mit. So wäre es beispielsweise sinnvoll, Verkehrs- oder Abreisehinweise nach Schlusspfiff auch als Text auf den Videotafeln in den Stadien durchzugeben.
Die DFL hatte jüngst eine Broschüre mit Empfehlungen zur "Barrierefreiheit im Stadion" herausgegeben, die Marco Rühmann vom DFL-Spielbetrieb nochmals erläuterte: "Im Mittelpunkt dieser Empfehlungen stehen insbesondere infrastrukturelle Bedingungen zur Verbesserung bzw. Einrichtung von Zuschauerplätzen für Menschen mit Behinderung."
Ziele und Inhalte der Bundesliga-Stiftung vorgestellt
Desweiteren stellte Dr. Anna-Lisa Schwarz Ziele und Inhalte der Bundesliga-Stiftung vor. Die stellvertretende Geschäftsführerin der Bundesliga-Stiftung erläuterte die soziale Verantwortung, die der Profifußball in enger Zusammenarbeit mit den Clubs übernehme.
Nachdem die Referenten in den ersten Stunden über aktuelle Themen und Entwicklungen gesprochen hatten, setzten sich die Teilnehmer nachmittags in vier Workshops mit spezifischen Problematiken auseinander. Das Thema eines fairen Ticketings wurde intensiv diskutiert, die Bildung einer Interessensvertretung der Behinderten-Fanbeauftragten beschlossen.
DFL-Fanbeauftragter Thomas Schneider: "Das ist aus Sicht der DFL sehr wichtig, weil wir dadurch noch gezielter arbeiten können und uns auf einer breiten Basis von Standards bewegen können. Damit haben wir den nächsten Level erreicht."
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| Features |
Top-News und exklusive Hintergründe
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FIFA 10 im Handel erhältlich
Nur Klose schießt wie Klose
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| | Miroslav Klose im futuristischen Outfit |
Es sieht so aus, als ob Miroslav Klose und Tranquillo Barnetta in einem Filmstudio für einen Gastauftritt bei Raumschiff Enterprise vorbereitet würden. Beide stecken in einem hautengen schwarzen Ganzkörperanzug, an dem elektronische Detektoren befestigt sind.
In ihre Gesichter haften Assistenten mit Hilfe einer Pinzette kleine perlenartige Markierungspunkte.
Motion Capturing zeichnet menschliche Bewegungen auf
Mit dem futuristischen Outfit werden die Bundesliga-Stars aber nicht mit Captain Kirk und Commander Spock ins Weltall fliegen. Vielmehr sind Anzug und technische Hilfsmittel die Voraussetzung dafür, um an einem anspruchsvollen Filmaufnahme-Verfahren für die FIFA-Reihe von EA Sports mitwirken zu können.
Motion Capturing heißt die Technik, die es ermöglicht, menschliche Bewegungen so aufzuzeichnen und in ein von Computern lesbares Format umzuwandeln, dass diese die Bewegungen zum einen analysieren und zum anderen auf im Computer generierte 3D-Modelle übertragen können.
"So kommen Tricks der Superstars zu Stande"
Bei den FIFA-Games geht es bei Motion Capturing darum, die individuellen Tricks, Bewegungen und Techniken der Fußballstars möglichst realistisch ins Spiel zu übertragen. "Wenn die besten Fußballer der Welt bei uns sind, dann geben wir ihnen einfach einen Ball, schalten die Kameras ein und lassen sie machen was sie wollen.
Meistens haben sie schon eine Vorstellung, wie sie später im Spiel zu sehen sein möchten und haben darum einige Tricks auf Lager, die sie unbedingt zeigen wollen. So kommen auch normalerweise die weltberühmten Tricks der Superstars zu Stande", erklärt Aaron McHardy, Produzent für EA SPORTS FIFA 10.
Mobiles "MoCap"-Team
Entweder reisen die Bundesliga- und internationalen Fußballstars zum EA-Aufnahmestudio ins kanadische Burnaby. Oder EA SPORTS schickt sein mobiles "MoCap"-Team rund um den Globus, um die Spieler dort zu besuchen, wo sie gerade sind.
In Echtzeit erleben Spieler und Mitarbeiter in den Aufnahmestudios, wie ein dribbelnder und schießender Miroslav Klose parallel auf einer großen Videoleinwand als virtueller Stürmer dargestellt wird: mit den gleichen Dribblings und Schüssen.
"Weltweit realistischste Fußball-Simulationen"
Später in den fertigen FIFA-Versionen bewegen die Gamer einen virtuellen Klose, der vom Bewegungsablauf her kaum vom "echten" Bayern-Stürmer zu unterscheiden ist.
Aaron McHardy: "Erst die langjährige enge Zusammenarbeit bei der Produktion des Spiels mit den besten Fußballern der Welt macht es EA SPORTS möglich, die weltweit realistischsten Fußball-Simulationen zu entwickeln und stetig zu verbessern."
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Ronny König
"Es gibt quasi kein Tabellenmittelfeld"
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| | Ronny König (r.) traf bereits drei Mal für Oberhausen |
Rot-Weiß Oberhausen gehört zu den großen Überraschungen der Saison in der 2. Bundesliga. Vier der vergangenen fünf Spiele hat die Mannschaft gewonnen - allesamt zu Null. Dennoch bleibt man bei RWO bescheiden.
Das Ziel sei weiterhin der Klassenerhalt, betont Neuzugang Ronny König im Gespräch mit bundesliga.de. Der Stürmer, der zuletzt das kampfbetonte Spiel in Koblenz mit seinem dritten Saisontreffer zugunsten der Oberhausener entschied, spricht über seinen Wechsel, die Substanz in der Mannschaft und die Stärke der Liga.
bundesliga.de: Herr König, schon drei Mal siegte Oberhausen mit 1:0. Zuletzt waren Sie der Schütze des "goldenen Tores". War der Sieg gegen Koblenz ein sehr hartes Stück Arbeit?
Ronny König: Ja, es war wirklich ein hartes Stück Arbeit, denn die TuS Koblenz ist auf Grund ihrer Zweikampfstärke ein unangenehmer Gegner, der bis zur letzten Sekunde dagegenhält. Aber letztendlich war es ein verdienter Sieg für uns.
bundesliga.de: So knappe Spiele für sich entscheiden zu können, kann eine Tugend sein. Aber es birgt auch gewisse Risiken. Hat die Mannschaft neben dem Selbstvertrauen auch die Substanz, um auch weiterhin solche Spiele zu gewinnen?
König: Wir sind jederzeit in der Lage, uns bis zur letzten Minute hochkonzentriert zu verhalten. Das haben wir schon mehrfach in dieser Saison bewiesen, wie die Spiele gegen Duisburg, Aachen und Koblenz zeigen. Wenn uns das weiterhin gelingt, dann werden wir auch weitere Spiele für uns entscheiden.
bundesliga.de: Schon fünf Mal spielte RWO zu Null. Ist die Abwehr das Aushängeschild des Vereins? Und inwiefern sind auch Spieler wie Sie in die Arbeit nach hinten mit eingebunden?
König: Die ganze Elf arbeitet zurzeit gut nach hinten und bei mir vorne im Sturm fängt es an. Erfolgreich funktionieren können wir nur als Kollektiv.
bundesliga.de: Sie sind im Sommer von Absteiger Wehen Wiesbaden nach Oberhausen gekommen. Was war ausschlaggebend für Ihre Vertragsunterschrift bei RWO?
König: Mir haben die Ziele des Vereins zugesagt und ich hatte nur positive Dinge über RWO gehört, die sich bestätigt haben. Hier geht es sehr familiär zu, daher fühle ich mich in Oberhausen wohl.
bundesliga.de: RWO auf Platz 5. Damit haben wohl nur wenige Experten gerechnet. Kann sich die Mannschaft auch dauerhaft im oberen Tabellenbereich festsetzen?
König: Unser Ziel bleibt der Klassenerhalt, was am Ende mehr in der Tabelle rausspringt, nehmen wir gerne mit.
bundesliga.de: Da oben tummeln sich aber auch noch Union Berlin oder auch St. Pauli. Spricht dieses Tabellenbild für die Klasse und Unberechenbarkeit der 2. Bundesliga?
König: Auf jeden Fall ist die Qualität hoch und ausgeglichen. In dieser Liga kann jeder jeden schlagen, es gibt quasi kein Tabellenmittelfeld. Das zeichnet sich seit einigen Jahren ab.
Lesen Sie hier das komplette bundesliga.de-Interview mit Ronny König.
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OBM
Gomez und Podolski erste www-Wahl
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| | Gomez (l.) und Podolski hoffen auf Tore gegen Russland |
Vier Stürmer hat Bundestrainer Joachim Löw für die entscheidenden WM-Qualifikationsspiele in Russland (10. Oktober) und gegen Finnland (14. Oktober) nominiert: Cacau (VfB Stuttgart), Lukas Podolski (1. FC Köln), Mario Gomez und Miroslav Klose (beide FC Bayern).
Ginge es bei der Aufstellung um die Werte beim Offiziellen Bundesliga Manager (OBM), müssten Gomez und Podolski spielen.
Gomez und Podolski treffsicher
Der Neu- und der Ex-Münchner sind die torgefährlichsten Angreifer in den virtuellen Stadien. Gomez hat bislang 8283 Tore in über 18.000 Spielen geschossen und erreicht damit eine Torquote von 45,4 Prozent. Besser trifft im OBM nur das Wolfsburger Meister-Duo Edin Dzeko und Grafite.
Podolski, der beim 1. FC Köln immer besser in Schwung kommt, zählt im Managerspiel schon zu den Top-Leuten. Seine Torquote von 41,5 Prozent bedeutet Platz 5 in der Rangliste der besten Stürmer. Auch Cacau (8. Platz) und Klose (10.) gehören zu den Top-Ten.
Pavel Pogrebnyak glänzt als Vorbereiter
VfB Stuttgarts Pavel Pogrebnyak, der Samstag für Russland gegen Deutschland stürmen könnte, hat sich im OBM schnell akklimatisiert. Mit einer Torquote von 39,55 folgt der Russe mit hauchdünnem Abstand zu Klose auf Platz 11.
Noch besser läuft es für Pogrebnyak als Vorbereiter. Fast in jedem dritten seiner OBM-Einsätze legt der robuste Mittelstürmer zu einem Tor auf (31,44 Prozent) und schneidet somit besser ab als alle aus dem deutschen Sturm-Quartett!
OBM-Trainer kaufen Gomez
Alle vier bewegen sich im Bereich von 25 Prozent, bereiten also nur in etwa jedem vierten ihrer Spiele einen Treffer vor. Im Vergleich zu Claudio Pizarro, dem Angreifer mit der besten Assist-Quote (61,29), hinken die deutschen Nationalspieler sogar meilenweit hinterher.
Ziemlich unterschiedlich stehen die Elite-Stürmer bei den OBM-Verantwortlichen im Kurs. Schon zu Stuttgarter Zeiten wurde Gomez oft und gerne gekauft – trotz seines immer recht hohen Preises. Für insgesamt 14.239 OBM-Teams stürmt der virtuelle Gomez und steht an 17. Stelle aller am häufigsten gekauften Spieler.
Für Cacau haben sich 9608 Gamer entschieden (57. Platz), für Podolski 8991 (65.) und für Klose 5549 (156.). Pogrebnyak, der erst seit dem 2. August für den VfB stürmt, gehört erst 1383 OBM-Mannschaften an (548.).
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Der 9. Spieltag im Live-Ticker von bundesliga.de
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Impressum
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