| Spieler des Spieltags |

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Dzeko macht das Rennen >
Nach jeder Runde in der Bundesliga stehen sie zur Wahl, die Spieler des Spieltags. Sie entscheiden, wem diese Ehre zuteil wird. Am 6. Spieltag traf Edin Dzeko gleich doppelt beim 2:1-Sieg der “Wölfe“ gegen Meistermacher Felix Magaths Schalker. Mehr zum Spieler des Spieltags finden Sie hier.
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Bewegte Bundesliga
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Bundesliga - 7. Spieltag
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Kaum ist die 2. Runde im DFB-Pokal beendet, wirft der nächste Bundesliga-Spieltag seinen Schatten voraus. Der kommende Samstag steht voll und ganz im Zeichen der Rivalitäten. Gleich vier Derbys und Duelle stehen auf dem Programm. Der Fokus liegt dabei auf dem großen Revierderby und dem Nord-Süd-Gipfel. Dortmund und Schalke haben ein kleines Jubiläum zu feiern. Doch beide Seiten werden wohl keine Geschenke verteilen. In Hamburg empfängt der Tabellenführer den von Sieg zu Sieg eilenden FC Bayern.
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"Da läufst du von Anfang an auf hundert Prozent"
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Das Revierderby elektrisiert einmal mehr die Bundesliga. Zum insgesamt 134. Mal stehen sich am Samstag Dortmund und Schalke gegenüber. Vor dem Duell erinnern sich viele ehemalige Größen beider Seiten an große und brisante Duelle gegen den Erzrivalen.
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Feuriges Duell im kühlen Norden
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Wenn der Bundesliga-"Dino" Hamburger SV auf den Rekordmeister FC Bayern München trifft, steht immer viel auf dem Spiel - so auch am kommenden Samstag. Beide Mannschaften wissen, welchen Schub ein Sieg im Nord-Süd-Gipfel auslösen kann.
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| Tor des Spieltags |

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Traumhafte Treffer!
Fünf Treffer für die Galerie - Nach jedem Spieltag der Saison stellt bundesliga.de ab Montag 1 Uhr in der Nacht die fünf schönsten Treffer der vergangenen Spielrunde im Tor des Spieltags zur Wahl. Am 6. Spieltag überzeugten vor allem die Tore von Ya Konan, Maicosuel, Wilfried Sanou, Juan Arango und Andreas Ivanschitz. Noch bis Freitag, 18:30 Uhr entscheiden Sie, wer das schönste Tor des 6. Spieltags geschossen hat. Hier geht es zur Wahl.
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| EA Sports Corner |

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Bleiben Sie am virtuellen Ball!
bundesliga.de erweitert ab sofort seine redaktionelle Zusammenarbeit mit EA SPORTS, dem offiziellen Lizenzpartner der DFL Deutsche Fußball Liga GmbH. In der EA SPORTS Corner gibt es ab sofort exklusive Interviews, Möglichkeiten zum Download einer Demo-Version und sowie weitere Highlights aus der EA-Sportwelt der Video- und Computerspiele. Am 1. Oktober erscheinen die neuen Versionen von FIFA 10 und FUSSBALL MANAGER 10. Mehr dazu und vieles mehr gibt es hier.
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| | Ingo Anderbrügge |
Liebe Leserinnen und Leser,
am Samstag ist es wieder soweit: Revierderby. Dortmund gegen Schalke. Natürlich guckt man da ein bisschen genauer hin und denkt so an seine Zeit. Es ist nicht wie jedes Spiel. Aber es gibt auch nur drei Punkte zu gewinnen. Als Profi muss man da schon schnell umschalten. Da bleibt nicht viel Zeit, das lange auszudiskutieren. So ein Fan, der das noch von Woche zu Woche mitträgt. Als Junge aus dem Revier weiß ich, wie die Leute vor und nach dem Derby mit dem Spiel leben. Aber als Aktiver muss man dieses Spiel auch wieder schnell abhaken können.
Obwohl ich noch viele tolle Erinnerungen an die Derbys habe. Mein erstes Derby habe ich in der Saison 1984/85 gespielt. Die Partie fand im alten Westfalenstadion statt, wo die Ecken noch offen waren. Das hatte auch was. Ich hatte auch das Glück, auf beiden Seiten spielen zu dürfen. Auch die Partien im Parkstadion waren immer toll.
An das Duell 1991 kann ich mich auch sehr gut erinnern. Denn ich habe das Tor mit rechts geschossen. Das ging 5:2 für Schalke aus. Das war ein recht schönes Tor und heißes Spiel. Unvergessen bleibt auch das Last-Minute-Tor von Jens Lehmann 1997/98. Ich stand bei Eckbällen für uns immer außerhalb des Strafraums, um einen abgewehrten Ball zu schießen. Ich war auch nicht das Kopfballungeheuer, das im Strafraum was anbrennen lässt. Ich bin dann also raus aus dem Sechzehner und Jens stürmte nach vorne. Und als er das Ding gemacht hat, sind wir alle auf ihn drauf. Ich glaube Olaf Thon war der Erste. Mit der größten Sprungkraft sprang er ihm an den Hals und alle anderen dann drauf. Das war schon ein Hammer.
Derbys sind andere Spiele. Es ist egal, wie gut oder schlecht eine Mannschaft platziert ist. Der Lautstärkepegel wird wieder lauter sein als bei allen anderen Spielen. Spätestens dann bekommen die Spieler mit, was es bedeutet. Das ist schon heiß.
Ich habe das Spiel in Bochum gesehen. Schalke war sehr souverän. Sie haben schon in Köln gezeigt, dass sie stabiler werden. Sie waren davor sehr schwankend, haben jetzt zwei gute Spiele absolviert. Das Derby kommt genau zum richtigen Zeitpunkt. Wenn Schalke das gewinnt, kann da eine unheimliche Begeisterung entstehen. Dortmund hat im Pokal souverän gewonnen, hat aber noch nicht die Stabilität aus dem letzten Jahr. Da waren sie kurz vorm Erreichen des Europa-League-Platzes. Man hat fast die gleiche Mannschaft, sucht aber noch ein bisschen nach der Form. Auch die Borussia kann Pluspunkte sammeln und Begeisterung mitnehmen. Jürgen Klopp hat ja noch kein Derby gewonnen. Eine kleine Tendenz sehe ich Schalke schon vorne. Eine Nasenspitze, weil sie in der Liga ein bisschen stabiler sind. Aber Dortmund hat ein Heimspiel und will gewinnen.
Neben dem Revierderby steht an diesem Spieltag auch noch der große Nord-Süd-Gipfel auf dem Programm. Ich tippe mal auf ein Unentschieden, wobei die Tendenz schon zu Hamburg geht. Die haben etwas gutzumachen nach dem Pokal-Aus. Die wollen nicht wieder wie im vergangenen Jahr mit leeren Händen dastehen. Den HSV sehe ich in dieser Saison sehr weit vorne. Die Mannschaft ist zusammengeblieben und gierig.
Ihr
Ingo Anderbrügge
392 Spiele in der Bundesliga und in der 2. Bundesliga absolvierte Ingo Anderbrügge zwischen 1984 und 1999 - alle für Borussia Dortmund und den FC Schalke 04. Mit den "Königsblauen" gewann er 1997 den UEFA-Cup. Zudem wurde er in die Jahrhundert-Elf der Schalker berufen. Heute betreibt Anderbrügge unter anderem eine Fußballschule.
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Bundesliga - 7. Spieltag
Revierschlager und Gipfeltreffen an der Elbe
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| | Luftkampf: Neven Subotic (l.) gegen Kevin Kuranyi |
Kaum ist die 2. Runde im DFB-Pokal beendet, wirft der nächste Bundesliga-Spieltag seinen langen Schatten voraus. Keine Zeit, über souveräne Siege oder Pokalsensationen zu debattieren, denn der kommende Samstag steht voll und ganz im Zeichen der Rivalitäten. Gleich vier Derbys und Duelle stehen auf dem Programm. Der Fokus liegt dabei auf dem großen Revierderby und dem Nord-Süd-Gipfel.
Borussia Dortmund und der FC Schalke 04 haben ein kleines Jubiläum zu feiern. Doch schon jetzt steht wohl fest, dass beide Seiten keine Geschenke verteilen werden. Für den BVB gilt es, die Negativserie gegen den Erzrivalen zu beenden. In Hamburg empfängt der Tabellenführer den von Sieg zu Sieg eilenden FC Bayern. In der Hansestadt blies dem Rekordmeister zuletzt ein heftiger Gegenwind ins Gesicht.
"Königsblaue" Dominanz
Die Gesamtbilanz liest sich laut Statistikdatenbank auf bundesliga.de äußerst ausgeglichen. Im Direktvergleich zwischen den Revierrivalen siegte Dortmund 26 Mal, 25 Mal gewann der FC Schalke und 23 Mal teilten sich beide Seiten die Punkte. Dabei feierte der BVB 17 seiner 26 "Dreier" vor heimischem Publikum.
Von den vergangenen 21 Bundesliga-Duellen gegen die "Königsblauen" gewann Dortmund nur zwei Spiele (acht Schalker Siege, elf Unentschieden). Schalke schoss bei den vergangenen drei Siegen gegen den Erzrivalen immer mindestens drei Tore.
Deutliche Führung verspielt
In den vergangenen zehn Jahren gewann die Borussia allerdings nur ein Heimspiel gegen Schalke. Am 33. Spieltag der Saison 2006/07 siegte der BVB mit 2:0. Diese Niederlage war die bislang letzte für Schalke im Derby und zugleich eine äußerst schmerzhafte. Denn mit der Pleite verspielten die "Knappen" praktisch die Meisterschaft.
In der vergangenen Saison gab es ein hitziges Derby: Schalke führte bis zur 67. Minute mit 3:0 beim BVB, doch dann schlugen die Schwarz-Gelben zurück und kamen noch zum 3:3-Ausgleich gegen die durch zwei Platzverweise dezimierten Schalker. Es war zugleich die größte Aufholjagd in der Geschichte des Revierderbys.
Remis-Serie?
Halil Altintop warnt daher vor einem erneuten Einbruch. "Wir sollten darauf bedacht sein, uns nicht durch unnötige Aktionen selbst zu schwächen", sagte der Schalker Angreifer. "Wir wissen, wie wichtig der Sieg auch für unsere Fans wäre, deswegen werden wir alles daran setzen, in Dortmund zu gewinnen."
In den vergangenen vier Gastspielen der "Knappen" wechselten sich jeweils Sieg und Remis ab. Würde es nach der Serie gehen, müssten die Punkte in Dortmund geteilt werden. Dies wäre das dritte Unentschieden in Folge zwischen den Rivalen. Bereits zwei Mal trennten sich beide Seiten zuvor mindestens drei Mal in Serie remis (98/99-99/00 drei Mal; 01/02-03/04 vier Mal).
Olics Rückkehr
Drei Mal in Folge teilten sich auch der HSV und der FC Bayern die Punkte, ehe die Hamburger zum Start der Rückrunde 2008/09 diese Serie mit einem 1:0-Erfolg durchbrachen. Die Norddeutschen sind seit fünf Spielen gegen den Rekordmeister ungeschlagen (zwei Siege, drei Remis).
Ein ganz besonderes Spiel wird es für Ivica Olic. Der Kroate wechselte im Sommer von der Elbe an die Isar und fiebert der Rückkehr schon jetzt entgegen: "Ich freue mich riesig. Ich hatte beim HSV sehr viel Spaß. Das Spiel findet in einem der besten Stadien statt, da kann man sich doch nur freuen."
Bayern in Topform
Zwar haben die Hanseaten im Direktvergleich mit den Bayern laut Statistikdatenbank auf bundesliga.de schon 20 Mal in dem von Olic angesprochenen Stadion verloren, allerdings gewannen die Münchner nur eine der vergangenen vier Begegnungen in Hamburg (ein Remis, zwei Niederlagen).
Die Bayern schossen in den vergangenen elf Bundesliga-Spielen jeweils mindestens ein Tor - die derzeit längste Serie dieser Art im Oberhaus. Fünf Pflichtspielsiege in Folge feierte die Elf von Louis van Gaal nun schon. Dabei schossen die Bayern vier Mal mindestens drei Tore und spielten drei Mal zu Null.
Die Hamburger sind in dieser Saison als Tabellenführer zwar noch ungeschlagen in der Bundesliga (vier Siege, zwei Remis), aber zuletzt blieben sie in drei aufeinander folgenden Pflichtspielen ohne Sieg. Erst blamierten sie sich in der Europa League bei Rapid Wien, dann spielten sie 1:1 in Frankfurt und nun folgen sie im Elfmeterschießen in der 2. Pokalrunde gegen den VfL Osnabrück raus.
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Bundesliga-Datenbank
Derbyfieber hoch vier
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| Mladen Petric (v.) schoss das Siegtor im vergangenen Nord-Süd-Gipfel |
Der 7. Spieltag bietet den Fans gleich vier große Bundesliga-Rivalitäten, drei davon sind echte Lokalderbys. Am Samstag um 15:30 Uhr steigen das Revierderby Dortmund gegen Schalke, das Niedersachsenderby zwischen Wolfsburg und Hannover, sowie das rheinische Derby, in dem Köln und Leverkusen um Punkte ringen.
Um 18:30 Uhr komplettiert der Nord-Süd-Gipfel zwischen dem Hamburger SV und dem FC Bayern München den "Samstag der Rivalen". bundesliga.de hat verschiedene Kategorien unter die Lupe genommen und zeigt, welches Derby die Nase vorn hat.
Tradition:
Das traditionsreichste der vier Duelle ist überraschenderweise der Nord-Süd-Gipfel, der bereits zum 89. Mal in der Bundesliga stattfindet. Seit der Saison 1965/66 gab es dieses Aufeinandertreffen in jeder Saison zwei Mal.
Ein kleines Bundesliga-Jubiläum feiern der BVB und die "Königsblauen". Zum 75. Mal treffen sie am Samstag im Signal Iduna Park aufeinander. Insgesamt ist es bereits das 134. Derby. Köln und Leverkusen werden in der Rückrunde etwas zu feiern haben. Dann nämlich "duellieren" sie sich zum 50. Mal in der Bundesliga.
Erst zum 15. Mal kommt es zum Niedersachsenduell zwischen Wolfsburg und Hannover - damit ist Braunschweig gegen Hannover noch immer das am häufigsten ausgetragene Niedersachsenderby in der Bundesliga (20 Mal).
Ausgeglichenheit:
Das ausgeglichenste Derby ist das große Revierderby. Gewinnt Schalke am Samstag, haben beide Teams 26 Siege zu verzeichnen (23 Remis). Im Schnitt holte der BVB 1,36 Punkte pro Partie gegen den Erzrivalen. Die Schalker stehen aktuell bei 1,32 Zählern.
Köln siegte elf Mal gegen Bayer (1,10 Punkte pro Spiel), musste sich im Derby aber bereits 17 Mal geschlagen geben (1,48 Punkte pro Spiel für Bayer). 20 Mal teilte man sich die Punkte. Acht Siege in 14 Duellen feierte Wolfsburg gegen Hannover. Das entspricht einer Quote von 1,93 Zählern pro Spiel. Hannover gewann das Derby nur drei Mal (0,86 Punkte). Drei weitere Male gab es ein Unentschieden.
Am klarsten sind die Rollen beim Spiel zwischen dem HSV und dem FCB verteilt. Hamburg holte im Schnitt nur 0,83 Punkte pro Spiel (18 Siege). Die Bayern siegten hingegen 51 Mal bei 19 Remis (1,93 Punkte). Aber: Die Hanseaten verloren keines der vergangenen fünf Spiele gegen den Rekordmeister (zwei Siege, drei Remis).
Tore:
Geht es nach der Historie, sind am kommenden Samstag die meisten Tore im Niedersachsenderby zu erwarten. In den vergangenen acht Aufeinandertreffen fielen jeweils mindestens drei Tore. Im Schnitt fallen zwischen dem VfL und den 96ern 3,21 Treffer pro Partie.
Auch beim Nord-Süd-Gipfel und beim großen Revierderby sind Tore keine Seltenheit. 3,16 Mal landet der Ball bei Spielen zwischen Hamburg und München im Netz. Dortmund und Schalke kommen im Schnitt auf 3,04 Tore. Dagegen fielen in keinem der vergangenen acht Rheinderbys mehr als drei Treffer. Insgesamt sind es 2,90 Tore pro Partie.
Größte Aufholjagd:
Die größte Aufholjagd in einem der vier Duelle gab es bei einem Spiel zwischen den Bayern und dem HSV im April 1982. Die Münchner führten mit 3:1, ehe Thomas von Heesen (70.) und zwei Mal Horst Hrubesch (76., 90.) die Partie in den letzten 21 Minuten noch zu ihren Gunsten drehten. Auch im Rhein- und im Revierderby kam es schon vor, dass ein Drei-Tore-Vorsprung nicht zum Sieg reichte.
1. Bayern-Hamburg am 24.04.1982 (3:4 nach 3:1 bis zur 70. Minute)
2. Köln-Leverkusen am 10.06.1995 (3:3 nach 0:3 bis zur 69. Minute)
3. Dortmund-Schalke am 13.09.2008 (3:3 nach 0:3 bis zur 67. Minute)
4. Wolfsburg-Hannover am 14.12.2003 (2:1 nach 0:1 bis zur 29. Minute)
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Gerald Asamoah
"Derby? Jedes Mal etwas Besonders!"
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| | Gerald Asamoah spielt seit 1999 für den FC Schalke 04 |
Er ist der Schalker Spieler, der wie kein Zweiter weiß, was dieses Spiel bedeutet: Gerald Asamaoh war schon oft beim Derby zwischen dem BVB und Schalke mittendrin statt nur dabei.
Auch vor dem 134. Ruhrpott-Schlager am Samstag lässt Asamoah keinen Zweifel: "Ich will aus Dortmund die drei Punkte mitnehmen!" Im Exklusiv-Interview mit bundesliga.de lässt der Stürmer das Pokalspiel in Bochum Revue passieren, spricht über "heiße Dortmunder" und erklärt, warum Felix Magath immer für eine Überraschung gut ist.
bundesliga.de: Das Pokalspiel in Bochum war eine klare Angelegenheit.
Gerald Asamoah: Am Anfang haben wir uns ein bisschen schwer getan. Aber das frühe Tor kam uns sehr entgegen. Danach haben wir die Partie souverän über die Bühne gebracht, auch wenn die Bochumer kämpferisch sehr stark waren. Aber wir standen defensiv sehr kompakt und haben dann ruhig auf das zweite Tor hingearbeitet. Es war eigentlich nur eine Frage der Zeit, da wir das Spiel weitgehend bestimmt haben.
bundesliga.de: Gegen Bochum saßen Sie auf der Bank? Und gegen Dortmund? Derby ohne Asamoah ist kaum vorstellbar.
Asamoah: Natürlich möchte ich immer spielen, besonders im Derby gegen Dortmund. Aber entscheidend ist für mich, dass wir am Samstag eine Mannschaft auf dem Platz haben, die das Spiel gewinnt!
bundesliga.de: Ihr Co-Trainer Seppo Eichkorn hat nach dem Pokalsieg fröhlich gefordert, jetzt dürfte es gerne noch einmal das gleiche Ergebnis gegen die Schwarz-Gelben sein.
Asamoah (lacht): Ach, es muss ja nicht unbedingt ein 3:0 sein. Wenn wir am Ende nur mit einem Tor gewinnen, dann soll es mir auch recht sein. Ich will einfach aus Dortmund die drei Punkte mitnehmen!
bundesliga.de: Hat das Derby gegen den BVB tatsächlich so einen hohen Stellenwert?
Asamoah: Ich habe die Derbys jetzt viele Jahre lang mitgemacht, es gab immer sehr viele Emotionen - auf den Rängen und auf dem Platz. Die Partie ist tatsächlich für einen Schalker jedes Mal etwas Besonderes. Und wir wissen, dass unsere Fans sich nichts sehnlicher wünschen als einen Derbysieg.
bundesliga.de: Wie schätzen Sie den Gegner zurzeit ein?
Asamoah: Am Samstag werden die Dortmunder richtig heiß sein. Sie werden alles daran setzen, nach dem nicht so gelungenen Saisonstart wieder aus dem Tabellenkeller herauszukommen. Auf der anderen Seite können wir mit einem Sieg etwas dafür tun, uns oben in der Tabelle festzusetzen. Aber das wird ein hartes Stück Arbeit.
bundesliga.de: Erwarten Sie ein schwereres Spiel als in Bochum?
Asamoah: Auf jeden Fall, auch wenn wir in den letzten Jahren gegen Dortmund eigentlich immer ganz gut ausgesehen haben. Allerdings haben wir im letzten Jahr nach einer 3:0-Führung sogar noch drei Tore hinnehmen müssen. Das sollte Warnung genug sein. Wir wissen, dass es dort nicht einfach wird. Aber wenn wir so kompakt auftreten wie gegen Bochum und wieder clever spielen, dann gewinnen wir auch!
bundesliga.de: In der Schalker Mannschaft stehen eine ganze Reihe junger Spieler wie Kenia, Schmitz oder Moritz. Müssen Sie ihnen bis Samstag noch erklären, worum es im Derby geht?
Asamoah: Die wissen alle schon, was das Derby für einen Schalker bedeutet. Wer als Spieler zu uns kommt, der weiß, dass er zweimal im Jahr gegen Dortmund alles geben und am besten gewinnen muss. Wenn die Jungs auf mich zukommen, kann ich ihnen davon einiges erzählen. Aber sie werden in den nächsten Tagen sicher auch so noch mitbekommen, was rund um das Derby los ist und welche Bedeutung es für beide Vereine und vor allem für die Fans hat.
Lesen Sie hier das komplette bundesliga.de-Interview mit Gerald Asamoah.
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Hamburger SV
Hamburgs Hafen im Süden heißt "Isar-Raute"
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| | Hamburger Farben in der Münchner Innenstadt |
Am 3. Oktober werden sie wieder die Wiesn besuchen: in Lederhosen und blauen HSV-Stutzen. Weit haben es die 50 Mitglieder der "Isar-Raute" jedenfalls nicht bis zum großen Münchner Volksfest, denn die "Isar-Raute" ist der einzige offizielle Fanclub des Hamburger SV in München.
Den 28. Februar 2007 weist die Urkunde als Datum aus, an dem die "Isar-Raute" als offizieller Fanclub des Hamburger Sport-Vereins e.V. registriert wurde.
Fanclub-Gründung im Februar 2007
"Die Vorgeschichte ist etwas älter. Die ursprüngliche Idee war es, für die HSV-Fans, die in München leben, eine Kneipe zu finden, die alle Spiele des HSV regelmäßig und in voller Länge überträgt", erklärt Stephan Fasshauer, 2. Vorsitzender des Fanclubs.
Dass es genug Anhänger der Rothosen im Großraum München gab, hatte sich in verschiedenen Fan-Foren im Internet herausgestellt. Und wie es für wahre Fans selbstverständlich ist, hielt der damalige letzte (!) Tabellenplatz des HSV die sechs Gründungsmitglieder keineswegs davon ab, die Gründung des Fanclubs im Februar 2007 zu beschließen und zu begießen.
Isar-Raute beim Heimspiel gegen den FC Bayern
"Heute haben wir 50 Mitglieder und viele HSV-Freunde, die mit uns ein- bis zweimal pro Woche die Spiele in unserer Kneipe barschwein in München ansehen. Natürlich fahren wir auch zu den Spielen des HSV in die Stadien. Samstag zum Topspiel gegen die Bayern wird etwa die Hälfte unserer Mitglieder in Hamburg sein", sagt Fasshauer.
Etwa 80 Prozent der Fanclub-Mitglieder gehören auch dem HSV Supporters Club an. Das sichert unter anderem Vorteile beim Kartenkauf. Einige Mitglieder werden im Oktober zum Auswärtsspiel gegen Celtic Glasgow in der Europa League fliegen, in der Vergangenheit wurden auch Uefa-Pokalspiele in Prag oder Zilina besucht.
"Hafen im Süden"
Die Spiele gegen den FC Bayern sind für die "Exil-Hamburger" eindeutig die Höhepunkte der Saison. Wie das Auftaktspiel der Saison 2008/09, als der HSV ein 2:2 beim FC Bayern erreichte.
"Da haben wir natürlich in der Kneipe mit Weißwurstfrühstück und vielen auswärtigen HSV-Fans vorgefeiert, bevor wir ins Stadion gegangen sind. Inzwischen ist unser Fanclub in der HSV-Community sehr bekannt: Wir sind, wie wir es auch auf unserer Homepage schreiben, der "Hafen im Süden".
Münchner Kindl in HSV-Montur
Ganz bierernst sehen die Mitglieder der "Isar-Raute" ihr Fandasein allerdings nicht. "Wir wollen das Münchner Kulturleben, das wir gerne in Anspruch nehmen, um die Variante HSV ergänzen", drückt es Fasshauer augenzwinkernd aus. So haben die kreativen Köpfe der "Isar-Raute" auf ihrer Homepage dem Münchner Kindl, der offiziellen Wappenfigur der Stadt München, HSV-Hose und Stutzen unter der Kutte angezogen.
60 Plätze haben die Münchner Hamburger für den 3. Oktober in einem Wiesn-Zelt reserviert. Dann wird wieder in Lederhosen, Tracht und HSV-Stutzen gefeiert. Und am liebsten als Tabellenführer. Dafür wird die "Isar-Raute" Samstagabend in der proppevollen HSH Nordbank Arena und dicht gedrängt im barschwein die Daumen drücken.
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| Features |
Top-News und exklusive Hintergründe
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FIFA 10 ab 1. Oktober erhältlich
FIFA 10 auf den Fußball-Lehrplan?
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| | Beispielhafte Haltung vor der Flanke beim virtuellen Schweinsteiger |
Am 1. Oktober erscheint FIFA 10 von EA SPORTS für alle Konsolen und PC. Und schon jetzt überschlägt sich die Fachpresse in Superlativen.
"Es ist mit Sicherheit das beste Fußball-Game, das diese Welt je gesehen hat!", schreibt "Consol". "X3" meint: "FIFA 10 bietet ein unverschämt umfangreiches Fußball-Paket mit dem besten Online-Multiplayer aller Zeiten. 10 gegen 10, olé!"
Immer realistischer
Die Unterschiede zu den realen TV-Bildern werden immer geringer. Sebastian Freis, Stürmer des 1. FC Köln, der die FIFA 10-Version selbst schon getestet hat, schwärmt:
"Es ist schon ein Wahnsinn, was technisch mittlerweile alles möglich ist. Und ich glaube auch, die Möglichkeiten wie man das Bildmaterial auf die Grafik verwerten kann, werden natürlich immer besser und dementsprechend die Spiele auch immer realistischer."
Besserer Fußballer durch Play Station spielen?
Es drängt sich inzwischen die Frage auf, ob das Spielen mit den FIFA-Fußball-Games auch Einfluss auf das Erlernen technischer und taktischer Fähigkeiten auf dem "echten" Fußballplatz hat. Die Aussagen einiger Top-Stars des internationalen Fußballs lassen jedenfalls aufhorchen.
So zitierte die "Süddeutsche Zeitung" im April 2008 Schwedens Stürmer-Idol Henrik Larsson: "Die Jungen heute sind technisch viel besser als wir, weil sie an der PlayStation Tricks visualisieren und diese dann automatisch im echten Leben imitieren."
FIFA 10 auf den Fußball-Lehrplan?
Larsson kam auf die Schlussfolgerung, weil er zusammen mit Lionel Messi beim FC Barcelona spielte, und der junge Argentinier Messi viel Zeit an der PlayStation verbrachte. "Wir sind ein Team von zehn Menschen und einer lebenden Computerfigur", soll Messis damaliger Barcelona-Mitspieler Samuel Eto'o hochachtungsvoll über Messi geäußert haben.
Sollte also künftig auf den Fußball-Lehrplänen der Nachwuchsausbildung "Spielen von FIFA 10" stehen? Zumindest als einen "sehr interessanten Aspekt" sehen es beispielsweise die Jugendtrainer Klaus Papst (1. FC Köln) oder Alexander Richter (VfL Bochum). Jens Rehhagel, administrativer Leiter des Nachwuchs-Leistungszentrums von Hannover 96, bleibt (noch) skeptisch.
"Fußball ist eine sehr organische Sache"
"Natürlich spielen viele unserer Nachwuchsspieler an der Play Station. Ich habe öfter auch zugeschaut und hatte den Eindruck, dass nur der ballführende Spieler so richtig zur Geltung kommt und zu sehr im Mittelpunkt steht. Das gesamte mannschaftstaktische Verhalten, das der Computer steuert, fand ich nicht so realistisch. Aber das wird sicherlich immer weiter verbessert."
In der Tat: So feilen die Entwickler der FIFA-Spielreihe stetig an allen relevanten Details. "Fußball ist eine sehr organische Sache. Es passiert immer vieles. Da ist es schon schwierig, 22 Leute auf dem Fußballplatz zu simulieren. Und so stehen wir stets vor der Herausforderung, neue Dinge zu entwickeln, die es im Fußball immer schon gab und die wir hinzufügen müssen", beschreibt David Rutter, Producer der FIFA-Reihe bei EA SPORTS.
Abwehrspieler können mehrere Aufgaben übernehmen
FIFA 10 setzt bereits ganz neue Maßstäbe, die auch realen taktischen Maßgaben und Maßnahmen entsprechen. Im Angriff interpretieren die Spieler den Raum effektiver, richten ihre Laufwege so aus, dass sie nicht ins Abseits geraten, öffnen Passwege und variieren ihre Spielzüge.
In der Defensive agieren die Spieler noch intelligenter und können mehrere Aufgaben übernehmen. Offene Räume, die falsch postierte Mitspieler verursacht haben, werden abgedeckt und übernommen.
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René Rydlewicz
"Aus wenig viel machen"
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| | René Rydlewicz (l.) ist seit einem halben Jahr Hansa-Manager |
Nachdem Hansa Rostock den Fall in die Drittklassigkeit verhindern konnte, gingen die Norddeutschen mit viel Schwung und Selbstvertrauen in die neue Saison. Doch nach sechs Spieltagen steht der F.C. Hansa wieder im unteren Tabellendrittel der 2. Bundesliga.
Über die Ursachen des durchwachsenen Saisonstarts spricht bundesliga.de mit René Rydlewicz. Der ehemalige Führungsspieler der Rostocker, der 199 Mal für Hansa in der Bundesliga und 2. Bundesliga auf dem Platz stand, ist seit einem halben Jahr Manager der "Kogge".
Rydlewicz erklärt, dass die schlechte Tabellenplatzierung vor allem der Unerfahrenheit der Mannschaft zuzuschreiben ist und er ist sich sicher, dass "wir in der Saison noch viel Freude an der Mannschaft haben werden". Weiterhin spricht der 36-Jährige über die Zukunftspläne des Vereins und den kommenden Gegner.
bundesliga.de: Herr Rydlewicz, warum konnte die Mannschaft in Augsburg nicht an die Leistung des Koblenz-Spiels anknüpfen?
René Rydlewicz: Da muss ich widersprechen. Gegen Koblenz haben wir nicht gut gespielt, aber gewonnen. In Augsburg war es leider anders herum. Da haben wir das Spiel gemacht, aber leider unsere vielen guten Chancen zu wenig genutzt. Ich muss ganz klar sagen: Die Partie in Augsburg war spielerisch unsere beste Auswärtsleistung in dieser Saison.
bundesliga.de: Nachdem Andreas Zachhuber die Mannschaft im Schlussspurt der Vorsaison übernommen hatte, ging regelrecht ein Ruck durch das Team. Warum ist von dieser Selbstsicherheit momentan nur selten etwas zu sehen?
Rydlewicz: Wir haben im Sommer viele Spieler aus dem Nachwuchs in den Profi-Kader hochgezogen. Sie müssen sich im Profi-Fußball erst noch akklimatisieren. Das braucht Zeit, die wir den jungen Spielern geben. Ich bin überzeugt, dass wir in der Saison noch viel Freude an der Mannschaft haben werden. Im Fußball ist es eine ganz einfache Rechnung: Hast du Erfolg, hast du Selbstvertrauen. Ich hoffe, dass wir mit einem Sieg am Sonntag gegen Fürth wieder Selbstvertrauen tanken können.
bundesliga.de: Wenn eine Mannschaft hinter den Erwartungen zurückbleibt, wird in den Medien schnell der Trainer in Frage gestellt. Warum ist Andreas Zachhuber Ihrer Meinung nach der richtige Mann für Hansa?
Rydlewicz: Im Verein gibt es eine eindeutige Maxime: Wir setzen auf Kontinuität. Wir wollen langfristig etwas aufbauen. Da die finanziellen Möglichkeiten bei uns relativ limitiert sind, bauen wir in unserem Zukunfts-Konzept auf den eigenen Nachwuchs. Andreas Zachhuber akzeptiert dies nicht nur, nein, er lebt es. Es gibt beispielsweise unter ihm ein Fördertraining, bei dem die größten Nachwuchstalente zusammen mit den Profis trainieren. Das ist unser Weg, den wir gemeinsam mit Andreas Zachhuber gehen werden. Deshalb ist er der richtige Trainer.
bundesliga.de: Der kommende Gegner heißt Greuther Fürth. Was erwarten Sie von Ihrer Mannschaft in dieser Partie?
Rydlewicz: Fürth war und ist eine spielstarke Mannschaft. Wir haben in Augsburg gezeigt, dass auch in unserer Mannschaft spielerische Klasse steckt. Wenn dazu noch unsere Effizienz aus dem Koblenz-Spiel kommt, denke ich, dass sich die Zuschauer auf ein tolles Fußballspiel freuen können.
bundesliga.de: Sie sind seit rund einem halben Jahr Manager von Hansa. Was sind die größten Herausforderungen in Ihrem Beruf?
Rydlewicz: Um es auf den Punkt zu bringen: aus wenig viel zu machen.
bundesliga.de: Welche Pläne haben Sie für den Verein in der näheren Zukunft?
Rydlewicz: Nach dem Fast-Abstieg in der vergangen Saison müssen wir uns stabilisieren. Unser Ziel ist es, dass wir ein sportliches und wirtschaftliches Fundament bauen, um Hansa langfristig in der Bundesliga zu etablieren.
Lesen Sie hier das komplette bundesliga.de-Interview mit René Rydlewicz.
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OBM
Rivalen auf Augenhöhe
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| | Heiko Westermann (l.) war zuletzt eine Bank im OBM |
Einen klaren Favoriten kennt das kommende 134. Revierderby zwischen Borussia Dortmund und dem FC Schalke 04 nicht. Einerseits spricht der Heimvorteil für den BVB, andererseits hat der S04 auswärts noch nicht verloren. Auf Augenhöhe begegnen sich die zwei Erzrivalen auch im Offiziellen Bundesliga Manager (OBM).
Etwas überraschend geht das Duell der virtuellen Torhüter an Borussia Dortmund. Roman Weidenfeller erreichte am 6. Spieltag die bessere Zu-Null-Quote als Schalkes Manuel Neuer. Mehr als 20 Prozent seiner Spiele beendete Weidenfeller ohne Gegentor, bei Neuer waren es 18 Prozent.
Neuer gegen Neuer
Fast unschlagbar ist Neuer allerdings auf einem anderen Gebiet. Mehr als 30.000 OBM-Trainer haben den Nationaltorhüter verpflichtet, so dass sich Neuer jeden Spieltag in hunderten virtuellen Duellen selbst gegenüber steht. Weidenfeller gehört rund 5000 OBM-Teams an.
Zwölf Gegentore hat der BVB bereits nach sechs Bundesliga-Spieltagen kassiert, Schalke lediglich fünf. Im OBM liegen die schwarz-gelben und blau-weißen Abwehrspieler praktisch gleichauf.
Überzeugender Hajnal
Neven Subotic und Felipe Santana gewannen zuletzt 63 Prozent ihrer Zweikämpfe, Dede 62 Prozent. Heiko Westermann (63) verteidigte etwas besser als Rafinha (62) und Benedikt Höwedes (62).
Im Mittelfeld des OBM regiert der BVB. Spielmacher Tamas Hajnal überzeugte am vergangenen Spieltag als Vorlagengeber. In 3662 Duellen leistete Hajnal 402 Assists, was eine Quote von 11 Prozent bedeutet. Teamkollege Kuba erreichte eine Quote von 9,1 Prozent.
Gefährlicher Kuranyi
Ein richtiger Spielmacher hat sich im System von Schalke-Cheftrainer Felix Magath noch nicht gefunden. Das schlägt sich auch virtuell nieder: Lewis Holtbys Assist-Quote von 8,6 war die beste aller Schalker Mittelfeldspieler. Levan Kobiashvili kam auf eine Quote von 8,4 Prozent.
Dafür hat Schalkes Sturmduo im virtuellen Vergleich deutlich die Nase vorn. Vor allem dank Kevin Kuranyi. Der kopfballstarke Schalker überzeugte zuletzt mit einer Torquote von 41 Prozent. Bedeutet, dass Kuranyi jeweils in vier von zehn OBM-Partien getroffen hat.
Enges Duell
Jefferson Farfan, auf dem Bundesliga-Rasen deutlich im Aufwind, kam auf den virtuellen Grüns auf eine Quote von 34 Prozent. Beim BVB waren Mohamed Zidan (35 Prozent) und Lucas Barrios (34) die erfolgreichsten Torjäger.
Fazit: Bei einem Duell der virtuell besten elf Dortmunder gegen ihre Schalker Kontrahenten würde es sicherlich ähnlich eng zugehen wie vermutlich Samstag auf dem Rasen des Dortmunder Signal Iduna Parks.
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Der 7. Spieltag im Live-Ticker von bundesliga.de
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Impressum
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