Ausgabe 8 - 20.08.2009
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Spieler des Spieltags
Von der Bank an die Spitze
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Nach jeder Runde in der Bundesliga stehen sie zur Wahl, die Spieler des Spieltags. Sie entscheiden, wem diese Ehre zuteil wird. Am 2. Spieltag machte Stuttgarts Elson ganz knapp das Rennen. Mit seinem ersten Bundesliga-“Doppelpack“ sicherte er dem VfB den ersten Sieg der Saison. Mehr zum Spieler des Spieltags finden Sie hier.


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Top Thema
Bundesliga - 3. Spieltag
Auf das erste direkte Aufeinandertreffen zwischen dem amtierenden Meister VfL Wolfsburg und dem Felix Magath - dem Mann, der die Schale erstmals in die Autometropole geholt hat - müssen die Fußballfans noch rund einen Monat warten. Doch schon jetzt liefern sich die "Wölfe" und Magaths neues Team, der FC Schalke 04, ein heißes Fernduell. Am Sonntag empfängt der VfL den HSV in der Festung Volkswagen-Arena. Schalke ist schon am Freitag in Hoffenheim zu Gast. Gegen 1899 sind die "Königsblauen" noch ohne Sieg.

Videos
Wolfsburg - HSV: Nordduell auf hohem Niveau
Es ist das Spitzenspiel des 3. Spieltags. Der Tabellen-Zweite Wolfsburg empfängt den Dritten, den Hamburger SV. Dabei wird sich Hamburgs Innenverteidiger Jerome Boateng mit dem gefährlichsten Sturm der Bundesliga messen müssen.
Hoffenheim - Schalke: Wer erlebt sein blaues Wunder?
Nach einem Saisonstart nach Maß herrscht auf Schalke wieder Hoffnung auf bessere Zeiten. Mit Hoffenheim wartet aber ein unbequemer Gegner auf die "Knappen". Schließlich wartet man gegen Ex-Trainer Ralf Rangnick noch auf den ersten "Dreier".

Tor des Spieltags
Traumhafte Treffer!
Traumhafte Treffer!

Fünf Treffer für die Galerie - Nach jedem Spieltag der Saison stellt bundesliga.de die fünf schönsten Treffer der Runde im Tor des Spieltags zur Wahl. Am 2. Spieltag überzeugten vor allem die Tore von Elson, Fabrice Ehret, Ze Roberto, Mohamadou Idrissou und Obafemi Martins. Noch bis Freitag, 18:30 Uhr entscheiden Sie hier, wer das Tor des 2. Spieltags geschossen hat.


Videos
Bewegte Bundesliga!
Bewegte Bundesliga!

Film ab! Bilder der Bundesliga - Jeden Montag ab 8 Uhr finden Sie in der neu gestalteten Mediathek auf bundesliga.de jeweils vier Videos zum aktuellen Spieltag, zwei Zusammenfassungen, sowie einen Beitrag zum Highlight-Spiel und die besten Treffer des Spieltags. Dazu gibt es jede Woche neue Hintergrundberichte, exklusive Interviews mit den Stars der Bundesliga, die Vorschau auf den nächsten Spieltag und vieles mehr. Hier geht es zur Mediathek.


Editorial > Druckversion > Zum Index
Liebe Leserinnen und Leser,

ich freue mich natürlich ungemein über den tollen Saisonstart des VfL Wolfsburg. Schon in der Vorbereitung war zu sehen, dass die Mannschaft gut drauf ist. Das Team hat viele gute Testspiele absolviert. Und da die Mannschaft weitestgehend zusammengeblieben ist, war davon auszugehen, dass sie in der Erfolgsspur bleiben würde.

Bislang haben mir die Dinge am meisten imponiert, die schon in der Vergangenheit für erfolgreichen Fußball aus Wolfsburg gesprochen hat. Ich rede da von der Zielstrebigkeit und dem Erfolgshunger, der die Mannschaft immer wieder in die Erfolgsspur finden lässt. Die Mannschaft hat in den bisherigen beiden Bundesliga-Spielen dieser Saison wirklich exzellenten Fußball gespielt. Die Jungs geben jede Woche Gas - auch im Training. Da wird immer hart gearbeitet. Das zahlt sich aus.

Was sich hier in den vergangenen Jahren aufgebaut hat, ist wirklich großartig. Die Fans stehen wie eine Wand hinter der Mannschaft. Da sind die Spieler natürlich besonders motiviert, erfolgreich spielen zu wollen. Wir haben eine tolle Fankultur bei uns. Wir haben viele sehr junge Fans und es entwickelt sich immer weiter. Die Fans sind wirklich extra-klasse.

Und wir werden ihre Unterstützung auch im kommenden Heimspiel brauchen. Dann nämlich ist der Hamburger SV zum Nordderby zu Gast. Ich gehe davon aus, dass es ein hochklassiges Spitzenspiel wird. Wir stehen ganz vorn und die Hamburger sitzen uns direkt im Nacken. Beide Mannschaften sind exzellent in die Saison gestartet. Ich erwarte ein tolles Spiel, bei dem wir großartigen Fußball sehen werden. Und wenn man an die Ergebnisse der vergangenen Jahre denkt, kann man davon ausgehen, dass es ein gutes Derby werden wird.

Beide Mannschaften zählen zu den Clubs, die im Kampf um die fünf internationalen Plätze eine große Rolle spielen werden. Ich bin der Meinung, dass es acht bis zehn Teams gibt, die ganz vorn mitspielen können. Das Niveau in der Bundesliga ist sehr hoch. Auch das Niveau zwischen den einzelnen Mannschaften ist sehr hoch. Da kann jeder jeden schlagen. Wer sich am Ende durchsetzen wird, werden wir ja sehen.

Ihr

Roy Präger


1997 stieg Roy Präger nach 199 Partien in der 2. Bundesliga mit dem VfL Wolfsburg in die Bundesliga auf. Es folgten 173 Spiele für die "Wölfe" und den Hamburger SV in der höchsten deutschen Spielklasse. Dabei schoss der Stürmer 42 Tore. Nach seiner aktiven Karriere blieb er dem VfL treu. Aktuell arbeitet Präger im Vertrieb des VfL Wolfsburg.

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Bundesliga - 3. Spieltag
Meister und Meistermacher im Gleichschritt

Grafite traf in der Vorsaison drei Mal gegen den HSV
Auf das erste direkte Aufeinandertreffen zwischen dem amtierenden Meister VfL Wolfsburg und dem Felix Magath - dem Mann, der die Schale erstmals in die Autometropole geholt hat - müssen die Fußballfans noch rund einen Monat warten. Doch schon jetzt liefern sich die "Wölfe" und Magaths neues Team, der FC Schalke 04, ein heißes Fernduell.

Beide Clubs stehen punkt- und torgleich an der Tabellenspitze der Bundesliga. Doch schon am kommenden Spieltag könnte sich dies ändern. Am Sonntag empfängt der VfL den Hamburger SV in der Festung Volkswagen-Arena. Seit über einem Jahr sind die "Wölfe" daheim ungeschlagen. Schalke ist schon am Freitag in Hoffenheim zu Gast. Gegen 1899 sind die "Königsblauen" noch ohne Sieg.

Kein Auswärtssieg seit 2006

Im Topspiel des 3. Spieltags spricht vieles für den VfL. Laut Statistikdatenbank auf bundesliga.de hat Wolfsburg im Direktvergleich mit dem HSV die vergangenen beiden Duelle gewonnen (3:1 und 3:0). Grafite schoss drei der sechs Tore.

Die Hamburger gewannen keines der vergangenen fünf Pflichtspiele gegen die "Wölfe" (drei Niederlagen). Den letzten Sieg feierten die Norddeutschen am 1. April 2007 (1:0) vor eigenem Publikum. In Wolfsburg triumphierte der HSV zuletzt am 26. Spieltag 2005/06 (1:0). Es war einer von nur zwei Auswärtssiegen gegen den die "Wölfe" (sechs Niederlagen, vier Remis).

Tore garantiert

Keines der 24 Duelle zwischen beiden Teams in der Bundesliga endete torlos. 16 Mal gab es dabei einen Gewinner (und somit auch einen Verlierer) in diesem Aufeinandertreffen. Nur ein Mal schoss der Unterlegene dabei mehr als ein Tor.

Apropos Tore: Die fünf Saisontore des HSV wurden von fünf verschiedenen Spielern erzielt. Auch beim Meister waren fünf verschiedene Schützen erfolgreich.

Eine besondere Herausforderung stellt die Festung Volkswagen-Arena für die Hanseaten dar. Zum einen hat der HSV nur eines der vergangenen fünf Auswärtsspiele (saisonübergreifend) gewonnen (drei Niederlagen, ein Remis).

Letzter Heimpunktverlust am 3. Spieltag 08/09

Zum anderen ist Wolfsburg daheim in der Bundesliga seit 20 Spielen ungeschlagen (18 Siege, zwei Remis). Die letzte Niederlage setzte es am 15. April 2008 (0:1 gegen Bochum).

Interessant: Vergangene Saison gewann der VfL 16 von 17 Heimspielen in der Bundesliga. Einzig gegen Eintracht Frankfurt mussten die "Wölfe" sich die Punkte teilen. Das war ausgerechnet am 3. Spieltag. An dem ist nun der HSV zu Gast.

Erstes Duell ein Remis

Bereits am Freitag gastiert der FC Schalke 04 erstmals in Hoffenheim. Laut Statistikdatenbank auf bundesliga.de ist es erst der dritte Direktvergleich zwischen 1899 und Schalke in der Bundesliga.

Beim ersten Pflichtspiel zwischen beiden Clubs (17. Spieltag der Saison 2008/09) trennten sich Hoffenheim und die "Königsblauen" mit 1:1 im Mannheimer Carl-Benz-Stadion. Dieser Punktgewinn sicherte den Kraichgauern die Herbstmeisterschaft.

Zwei Mal Eduardo

Bei diesem Remis 2008/09 flogen gleich vier Schalker Spieler vom Platz: Jermaine Jones und Orlando Engelaar sahen jeweils die Gelb-Rote Karte, zudem mussten die damaligen Assistenten von Ex-Trainer Fred Rutten, Mike Büskens und Youri Mulder auf die Tribüne.

Im Rückspiel führten die "Knappen" zur Pause mit 2:1, unterlagen aber im letzten Saisonspiel noch mit 2:3. Carlos Eduardo schnürte in Halbzeit zwei seinen ersten Bundesliga-"Doppelpack" für die Hoffenheimer.

Rangnicks Team hängt hinterher

Vater des Erfolgs in Hoffenheim ist noch immer Ralf Rangnick. Der war von September 2004 bis Dezember 2005 Trainer auf Schalke und stand bei den "Königsblauen" in 44 Bundesliga-Spielen an der Seitenlinie. Seine Bilanz von 2,0 Punkten im Schnitt ist die beste eines langfristig beschäftigten Coaches in der Ligageschichte der Gelsenkirchener.

Aktuell jedoch läuft es noch nicht rund bei Rangnicks Elf. Nur ein Punkt holte die TSG aus zwei Spielen. Zum selben Zeitpunkt der Vorsaison standen sechs Zähler zu Buche (Platz 1). Dort oben steht momentan Schalke. Die "Knappen" standen letztmals am 5. Spieltag der Vorsaison auf Platz 1.

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Bundesliga-Datenbank
Doppelt trifft besser
Die ersten beiden Spieltage der 47. Bundesliga-Saison sind absolviert. Wie jedes Jahr stehen besonders die Offensivspieler im Fokus der Öffentlichkeit. Haben sich doch schon jetzt fünf Spieler in einer Partie doppelt in die Torschützenliste eintragen können.

Den ersten "Doppelpack" in der neuen Saison schoss Ioannis Amanatidis beim überraschenden
3:2-Auftaktsieg der Frankfurter in Bremen. Mit seinen Toren in der 6. und 42. Minute brachte er die Hessen zwei Mal in Führung und schließlich auf die Siegerstraße. Somit kommt der Grieche auf fünf "Mehrfachpacks" in der Bundesliga.

Kuranyi ein echter "Doppelpacker"

Im ersten Bundesliga-Spiel unter dem neuen Trainer Felix Magath konnte Kevin Kuranyi zwei Mal treffen (36. und 50. Minute) und somit Schalkes Sieg in Nürnberg (2:1) sicherstellen. Für den ehemaligen Nationalspieler war es nicht der erste "Doppelpack" seiner Karriere.

Zwei oder mehr Tore in einem Spiel erzielte Kuranyi bereits 18 Mal. Von den aktiven Spielern haben nur Claudio Pizarro (20) und Miroslav Klose (23) öfter mindestens zwei Mal in einer Partie in der Bundesliga getroffen.

Den Rekord hält aber ein anderer. Und einmal mehr ist es eine Bestmarke für Ewigkeit von Gerd Müller: Der "Bomber der Nation” traf bei sage und schreibe 87 Partien mehr als ein Mal ins Schwarze.

Zwei "Doppelpacks" in einem Spiel

Vier Jahre steht der Brasilianer Elson bereits in Stuttgart unter Vertrag und brachte es bis zu diesem 2. Spieltag gegen den SC Freiburg auf lediglich zwei Tore in 21 Spielen. Gegen die Breisgauer kam er zu seinem ersten "Doppelpack" in der Bundesliga und hielt mit dem 2:0 (65.) und 3:1 (76.) den Zwei-Tore-Vorsprung aufrecht.

Im gleichen Spiel erzielte Mohammadou Idrissou ebenfalls einen "Doppelpack" (70. und 85. Minute), womit ihm zwei Mal der Anschlußtreffer gelang, das Spiel aber trotzdem mit einer Niederlage endete. Der Kameruner erzielte seinen zweiten "Mehrfachpack" im Oberhaus. Der Stürmer hat bereits in der Saison 2002/03 für Hannover einen "Dreierpack" in der Bundesliga erzielt - beim 4:2 gegen Nürnberg.

Keiner war schneller als Almeida

3:0 lagen die Bochumer am 1. Spieltag zu Hause gegen Mönchengladbach bereits zurück. Das Spiel schien entschieden, bis Mimoun Azaouagh sich ein Herz fasste und zwischen der 51. und 52. in nur 49 Sekunden die Anschlusstreffer erzielte.

Der schnellste "Doppelpack" in der Bundesliga wurde vom Bremer Hugo Almeida erzielt. Der Portugiese schoss beim 4:1 gegen den VfB Stuttgart in der Saison 2007/08 innerhalb von 44 Sekunden zwei Tore.

Sechs Treffer in einem Spiel - Rekord

Auf den ersten "Doppelpack" in der Bundesliga-Geschichte mussten die Fans nicht lange warten. Bereits am 1. Spieltag gab es zwei Spieler, die doppelt trafen. Werner Krämer erzielte am 24. August 1963 den ersten Doppelpack der Bundesliga (29. und 88.) und verhalf dem Meidericher SV zum Sieg beim Karlsruher SC (4:1).

Die meisten Tore in einem Spiel gelangen Dieter Müller in der Saison 1977/78. Beim 7:2-Sieg der Kölner gegen Bremen schoss Müller sage und schreibe sechs Tore in einem Spiel. Nicht einmal Rekordtorjäger Gerd Müller konnte diese Marke toppen - sein Bestwert lag bei fünf Toren in einer Partie, was er allerdings vier Mal schaffte.

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Mesut Özil
"Ich kann sicher noch besser spielen"

Mesut Özil traf bereits zwei Mal in dieser Saison
Nach zwei Spieltagen wartet man bei Werder Bremen noch auf den ersten Saisonsieg. Doch während das 2:3 gegen Eintracht Frankfurt zum Auftakt sicher eine Überraschung war, setzten die Hanseaten mit dem Remis beim FC Bayern München ein Ausrufezeichen.

Die Abstimmung sei aufgrund später Aktivitäten auf dem Transfermarkt und der U-21-Europameisterschaft noch nicht optimal, sagt Mesut Özil im Interview mit bundesliga.de. Dabei war der deutsche Nationalspieler selbst schon zwei Mal als Vollstrecker erfolgreich.

Er spricht über das Spiel beim Rekordmeister, die Hoffnung auf eine erfolgreichere Saison und das Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach.

bundesliga.de: Herr Özil, wie fällt ihr Fazit des Bremer Gastspiels beim FC Bayern aus?

Mesut Özil: Ich denke, dass wir eine gute Leistung gezeigt haben. Wir waren defensiver eingestellt als beim 5:2 vor einem Jahr und die Bayern haben uns richtig unter Druck gesetzt, aber wir haben dagegen gehalten und uns den Punkt verdient.

bundesliga.de: Werder ist in der Bundesliga zwar noch ohne Sieg, aber ein Remis in München ist ein Ausrufezeichen. Ist das Glas also halb leer oder halb voll?

Özil: Wir haben zum Auftakt gegen Frankfurt keine gute Leistung gezeigt. Aber es sind erst zwei Spiele vorbei. Wir haben jetzt mit Claudio Pizarro einen ganz wichtigen Spieler dazu bekommen. Nun müssen wir das Beste aus diesem Start machen. Dass wir gerade auswärts - bei Union Berlin und in München - überzeugt haben, spricht meines Erachtens dafür, dass es dieses Jahr wieder besser laufen wird.

bundesliga.de: Sie persönlich erwischten einen tollen Start. In beiden Spielen erzielten Sie ein Tor, bereiteten gegen Frankfurt auch noch eines vor. Es scheint, als wären Sie der Rolle des Mittelfeldregisseurs bei Werder gewachsen?

Özil: Ich bin sehr froh, dass ich in beiden Spielen getroffen habe, sehe mich aber nicht alleine in der Regisseur-Position. Wir versuchen alle gemeinsam gute Leistungen abzurufen. Ich kann sicher auch noch besser spielen.

bundesliga.de: Wie klappt Ihrer Meinung nach das Zusammenspiel mit Ihren Mittelfeldkollegen Tim Borowski, Marko Marin und Torsten Frings?

Özil: Ich denke, dass es schon ganz gut läuft, klar gibt es noch Verbesserungspotenzial, aber das ist in dieser frühen Phase der Saison normal.

bundesliga.de: In der Liga geht es nun daheim gegen Gladbach. Wie muss die Mannschaft auftreten, um den ersten "Dreier" einfahren zu können?

Özil: Mönchengladbach hat bisher stark gespielt. Wir müssen so kompakt sein wie in München. Und wir müssen richtig Druck machen. Wir haben ein Heimspiel und wollen unseren ersten Sieg einfahren.

Lesen Sie hier das komplette bundesliga.de-Interview mit Mesut Özil.

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1. FC Nürnberg
Von der Lust und Last, der Depp zu sein
Es ist nicht immer einfach ein Fan des 1. FC Nürnberg zu sein. Der Club pendelt wie sonst nur Arminia Bielefeld zwischen Bundesliga und 2. Bundesliga: Beide Vereine sind inzwischen die Rekord-Aufsteiger der Bundesliga - sieben Mal schafften Nürnberg und Bielefeld das "Kunststück".

Die wechselhafte Geschichte des Clubs und das Selbsturteil seiner leidensfähigen Fans kommt perfekt in einem Spruch zum Ausdruck, der nach dem Bundesliga-Abstieg 1969 in Nürnberg geprägt wurde: "Der Glubb is a Depp!" Denn der 1. FC Nürnberg stieg als amtierender Deutscher Meister von 1968 nur ein Jahr später ab!

"Der Glubb is a Depp"

"Es vergeht auch heute kein Tag in Nürnberg, an dem der Satz "Der Glubb is a Depp" nicht gesagt wird. Doch meistens mit dem Zusatz "Aber I mog n". Denn das trifft es am besten: Wir Fans sind uns der Leidensgeschichte des Clubs bewusst, aber wir mögen ihn trotzdem und bleiben erst recht treu", erklärt Thomas Zirngibl, 1. Vorstand des FCN-Fanverbands.

Der FCN-Fanverband e.V. ist die größte gewählte Fanclub-Betreuungsorganisation des 1. FC Nürnberg. Mit über 17.000 Mitgliedern in über 260 Fanclubs aus Deutschland und aus dem Ausland bildet der "FV" die mitgliederstärkste Fanclubbetreuung.

"...jetzt sind wir endgültig drin"

2007 schien sich das Auf und Ab des 1. FC Nürnberg vorerst dauerhaft auf Bundesliga-Niveau eingependelt zu haben. Und das Seelenleben der Club-Fans Ruhe gefunden zu haben.

"Nach dem 6. Platz und dem DFB-Pokalsieg war die Hoffnung aufgekeimt, dass jetzt endgültig alles besser wird. Dass wir einen guten Kader haben, dass wir endgültig drin sind in der Bundesliga und uns etablieren, dass wir uns auf Dauer zumindest im Mittelfeld festsetzten können. Aber weit gefehlt!", denkt Zirngibl an die jüngste turbulente Berg- und Talfahrt des Clubs zurück.

Abstieg nach Pokalsieg

Denn bekanntlich hielt das Hoch des neunmaligen Deutschen Meisters nicht mal eine weitere Saison. 2008 musste der Club wieder einmal den Gang in die 2. Bundesliga antreten.

"Machen wir uns nichts vor. Trotz des großen Namens 1. FC Nürnberg, trotz der neun Meisterschaften und trotz des großen Kreises an Sympathisanten war der Club durch die vielen Abstiege fast schon zur grauen Maus geworden. Und dann spielt man ein Jahr nach dem Pokalsieg plötzlich wieder in der 2. Bundesliga und ist wieder der Depp", beschreibt Zirngibl.

Wie eine Krankheit

Fast wie eine Krankheit, die immer wieder ausbräche - obwohl man sich geheilt glaube - fühlten sich die ständigen Abstiege des Clubs laut Zirngibl an.

"Das liegt wie ein dunkler Schatten auf der FCN-Seele. Aber das macht den echten Club-Fan auch aus. Nach den Abstiegen haben sich immer wieder viele neue Fanclubs gegründet, zwei sogar mit dem Namen "Jetzt erst recht". Beim FC Bayern werden Fanclubs dagegen nach gewonnenen Meisterschaften gegründet."

Andere sollen der Depp sein

Wie lange die aktuelle Bundesliga-Ära des 1. FC Nürnberg dauern wird, mag kein Club-Fan beurteilen. "Wir waren erst mal froh, aus dieser verflixten 2. Bundesliga aufzusteigen, denn das ist unwahrscheinlich schwer. Denn da heißt es Kampf, Kampf, Kampf. Jetzt sehen wir wieder die großen Stars, wir sind wieder wer und nicht mehr provinziell, jetzt können wir auch den Großen wieder mal ein Bein stellen. Vielleicht auch die Bayern schlagen, dann ist die halbe Saison schon gerettet", weiß Zirngibl.

Nur eins wollen die "Glubberer" in dieser Saison nicht schon wieder erleben: Das Zittern, ob es für den Klassenerhalt reicht oder ob es zurück in die 2. Bundesliga geht."Nein, das muss nicht sein, dass irgendwann das Rechnen wieder losgeht, dass die Radios eingepackt und ins Stadion genommen werden und am Ende geheult wird", hofft Zirngibl mit Zehntausenden anderen Nürnberger Fans, dass der Club diesmal nicht der Depp ist.

Features
Top-News und exklusive Hintergründe


















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Marco Kurz
"Noch viel Luft nach oben"

Marco Kurz kam im Sommer zum FCK
Trotz einer starken Saison 2008/09 war der 1. FC Kaiserslautern in der Sommerpause auf der Suche nach einem neuen Trainer. Den haben die Pfälzer auch schnell gefunden. Marco Kurz ist der neue starke Mann an der Seitenlinie beim FCK.

Zum Auftakt seiner Amtszeit auf dem Betzenberg durfte sich Kurz gleich über zwei Siege freuen. Mit bundesliga.de spricht er über den Saisonstart. Auch die kommende Aufgabe gegen Alemannia Aachen sowie die Gründe für seine Vertragsunterschrift in Kaiserslautern sind Thema.

bundesliga.de: Herr Kurz, zwei Spiele, zwei Siege. Klingt nach einem Saisonstart nach Maß? Ist er es denn auch?

Marco Kurz: Wir haben eine sehr holprige Vorbereitung hinter uns, von daher sind die Ergebnisse in erster Linie mal der Lohn harter Arbeit. Und wir haben wirklich sehr intensiv gearbeitet. Im Pokal sind wir sehr gut gestartet gegen starke Braunschweiger und haben in den beiden Ligaspielen punktemäßig das Maximum geholt. Allerdings wissen wir, dass wir spielerlisch noch viel Luft nach oben haben.

bundesliga.de: Was war speziell beim Sieg in Ahlen ausschlaggebend für die drei Punkte?

Kurz: Unser guter Start und die Tatsache, dass wir sehr dominant und selbstbewusst begonnen haben. Wir haben uns zwar über die gesamte Spielzeit sicherlich ein Übergewicht an Chancen erspielt, offensichtlich hat meine Mannschaft aber noch das ein oder andere Problem mit einer Führung umzugehen.

bundesliga.de: Woran muss die Mannschaft Ihrer Meinung nach noch arbeiten?

Kurz: Sicherlich ist Konstanz hier ein wichtiges Thema. Wir wissen sehr genau, wo unsere Baustellen sind und wissen auch, wie und wo wir ansetzen wollen.

bundesliga.de: Sie sind erst seit kurzer Zeit Cheftrainer in Kaiserslautern. Was reizt Sie an dieser Aufgabe?

Kurz: Der FCK ist noch immer ein großer Club und die Vorstellungen von Stefan Kuntz als Clubchef decken sich zum großen Teil mit meinen eigenen. Der Verein hat eine große Tradition und unbeschreiblich leidenschaftliche Fans und es herrscht Aufbruchstimmung - hier entsteht wieder etwas und bei der Umsetzung dieses Plans bin ich sehr gern mit dabei.

bundesliga.de: Vergangene Saison spielte der FCK lange um den Aufstieg mit. Wird das Team auch anno 2009/10 eine Rolle im Rennen um die vorderen drei Plätze spielen?

Kurz: Die Spieler haben in der zurückliegenden Saison Blut geleckt und wir wollen daran anknüpfen, was den FCK im letzten Jahr ausgemacht hat und da hat die Mannschaft über die gesamte Spielzeit eine sehr gute Rolle gespielt.

bundesliga.de: Am kommenden Spieltag ist Aachen zu Gast auf dem Betzenberg. Ist dieses Spiel ein echter Wegweiser für die kommenden Wochen?

Kurz: Es ist zuallererst eines von 34 Ligaspielen. Aber vor der Kulisse unserer tollen Fans auf dem Betze wollen wir natürlich souverän auftreten und erfolgreich spielen. Da kommen die Aachener als potentieller Aufstiegskandidat genau richtig, denn das Fritz-Walter-Stadion wird wieder sehr gut gefüllt sein und unsere junge Mannschaft nach vorne treiben.

Lesen Sie hier das komplette bundesliga.de-Interview mit Marco Kurz.

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OBM
Spielbeobachter spioniert im OBM
Sie stehen nicht im Rampenlicht der Bundesliga. Aber sie gehören zu den wichtigsten Männern im Trainerstab: die Spielbeobachter und Scouts. Sie beobachten von den Tribünen der anderen Arenen die Gegner des eigenen Clubs und analysieren deren Stärken und Schwächen, Taktik und Systeme.

Diese Informationen sind für die Bundesliga-Cheftrainer unerlässlich bei der Vorbereitung auf die nächsten Spiele und Gegner.

Präzise Gegneranalyse möglich

Den gleichen Vorteil können sich auch die Trainer im Offiziellen Bundesliga Manager (OBM) verschaffen. Durch das Extra-Feature "Spielbeobachter", das im OBM-Shop für sechs oder zwölf Monate erworben werden kann, wird eine präzise Gegneranalyse möglich.

Mit dem Spielbeobachter können die virtuellen Trainer innerhalb der Wettbewerbe, an denen sie teilnehmen, alle Spielanalysen der vergangenen Runden sowie alle Vorschauberichte anstehender Partien einsehen. Im Bereich Liga unter "Spieltag und Spielplan" sind alle Spielanalysen der Mannschaften ihrer Liga und die Vorschauberichte aller Partien der nächsten Spieltage abrufbar.

Direkter Vergleich beider Mannschaften einsehbar

In der Vorschau sehen die OBM-Verantwortlichen den direkten Vergleich beider Mannschaften, beide Kader, die aufgestellten Spieler und den Saisonverlauf beider Teams. So erhalten die Trainer detaillierte Informationen über das Geschehen und die anderen Mannschaften in Ihrer Liga: ob Aufstellungen, Torschützen, Zweikampfverhältnis oder Ballbesitz.

Welche erfolgversprechenden Schlüsse könnten die Nutzer des Spielbeobachters danach ziehen? Wie in der Realität liefert vor allem die Aufstellung des Gegners die wichtigsten Informationen über die zu erwartende Qualität und Stärke.

Taktik umstellen?

Einem Gegner, der beispielsweise mit dem Angriffstrio Grafite, Edin Dzeko und Mario Gomez antritt, muss natürlich eine eigene stabile und verstärkte Defensive entgegengesetzt werden als einem möglichen Sturmduo aus zwei Talenten.

Das Wissen um die taktische Formation des Kontrahenten bedeutet ebenfalls einen großen Vorteil – sowohl in der Realität als auch im OBM. Viele User haben in Testspielen und durch vergangene OBM-Spielzeiten die Erfahrung gemacht, welche eigene Taktik die jeweils günstigste ist bei verschiedenen Systemen der Gegner.

Kein starres System in ganzer Saison

Ganz klar: Der Spielbeobachter hilft den OBM-Trainern, flexibel und angemessen auf den Gegner zu reagieren; wenn er es für angebracht hält. Auch in der Bundesliga zieht kein Cheftrainer ein starres taktisches System vom 1. bis zum 34. Spieltag durch. Und keiner verzichtet auf die Beobachter auf den Tribünen der anderen Arenen.

Termine
Der 3. Spieltag im Live-Ticker von bundesliga.de

2. Bundesliga, 3. Spieltag (ab 17:45 Uhr im bundesliga.de-Live-Ticker)

FSV Frankfurt 1899 - SC Paderborn
1. FC Union Berlin - Hansa Rostock
Fortuna Düsseldorf - TuS Koblenz

Bundesliga, 3. Spieltag (ab 20 Uhr im bundesliga.de-Live-Ticker)

1899 Hoffenheim - FC Schalke 04


2. Bundesliga, 3. Spieltag (ab 12:45 Uhr im bundesliga.de-Live-Ticker)

Arminia Bielefeld - FC Augsburg
FC St. Pauli - MSV Duisburg

Bundesliga, 3. Spieltag (ab 15 Uhr im bundesliga.de-Live-Ticker)

Borussia Dortmund - VfB Stuttgart
1. FC Köln - Eintracht Frankfurt
SC Freiburg - Bayer Leverkusen
1. FSV Mainz 05 - FC Bayern München
1. FC Nürnberg - Hannover 96


2. Bundesliga, 3. Spieltag (ab 13:15 Uhr im bundesliga.de-Live-Ticker)

FC Energie Cottbus - SpVgg Greuther Fürth
1. FC Kaiserslautern - Alemannia Aachen
Rot-Weiß Oberhausen - Rot Weiss Ahlen

Bundesliga, 3. Spieltag (ab 15 Uhr im bundesliga.de-Live-Ticker)

VfL Bochum 1848 - Hertha BSC

Bundesliga, 1. Spieltag (ab 17 Uhr im bundesliga.de-Live-Ticker)

VfL Wolfsburg - Hamburger SV
Werder Bremen - Borussia Mönchengladbach





Impressum
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