Ausgabe 7 - 13.08.2009
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Spieler des Spieltags
Der doppelte Amanatidis
Der doppelte Amanatidis >
Nach jeder Runde in der Bundesliga stehen sie zur Wahl, die Spieler des Spieltags. Sie entscheiden, wem diese Ehre zuteil wird. Am 1. Spieltag haben Sie Ioannis Amanatidis auf Platz 1 gewählt. Der Frankfurter Stürmer schoss in Bremen zwei Treffer und hatte großen Anteil am 3:2-Sieg der Eintracht. Mehr zum Spieler des Spieltags finden Sie hier.


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Top Thema
Bundesliga - 2. Spieltag
Nachdem die anvisierten Ziele in der vergangenen Saison verpasst wurden, wollen sowohl der FC Bayern als auch Bremen in dieser Saison wieder voll angreifen. Allerdings verlief der Liga-Start alles andere als geplant. Entsprechend groß ist der Druck, den Saisonstart komplett zu verschlafen. Auch der Hamburger SV musste am 1. Spieltag Federn lassen. Nächster Gegner ist Borussia Dortmund. Der BVB startete mit einem Sieg in die Saison und würde nur zu gern eine Serie starten. Doch in Hamburg gab es zuletzt nichts zu holen.

Videos
FC Bayern - Bremen: Spiel voller Erinnerungen
Den 5. Spieltag der vergangenen Saison werden beide Seiten nicht so schnell vergessen. 5:2 siegte Bremen beim FC Bayern. "Wir wollen ein gutes Spiel machen", so Daniel van Buyten. Tim Borowski war damals Bayerns Bester. Nun ist er zurück an der Weser.
1. FC Köln - Wolfsburg: Duell auf Augenhöhe?
Auf dem Papier ist das Duell der "Geißböcke" gegen Wolfsburg absolut ausgeglichen. Dennoch warnt Zvonimir Soldo: "Sie sind sehr kopfballstark. Es wird eine schwere Aufgabe." Beim Meister geht man selbstbewusst in die Partie.

Tor des Spieltags
Der erste Gewinner
Der erste Gewinner

Fünf Treffer für die Galerie - Nach jedem Spieltag der Saison stellt bundesliga.de die fünf schönsten Treffer der Runde im Tor des Spieltags zur Wahl. Am 1. Spieltag konnten sich Daniel Gunkel, Mimoun Azaouagh, Grafite, Eren Derdiyok und Chinedu Obasi gekonnt in Szene setzen. Noch bis Freitag, 18:30 Uhr entscheiden Sie hier, wer das Tor des 1. Spieltags geschossen hat.


Saisonbuch
Bundesliga im Video!
Bundesliga im Video!

Film ab! Bilder der Bundesliga - Jeden Montag ab 8 Uhr finden Sie in der neu gestalteten Mediathek auf bundesliga.de jeweils vier Videos zum aktuellen Spieltag, zwei Zusammenfassungen, sowie einen Beitrag zum Highlight-Spiel und die besten Treffer des Spieltags. Dazu gibt es jede Woche neue Hintergrundberichte, exklusive Interviews mit den Stars der Bundesliga, die Vorschau auf den nächsten Spieltag und vieles mehr. Hier geht es zur Mediathek.


Editorial > Druckversion > Zum Index
Liebe Leserinnen und Leser,

wenn am Samstag der Klassiker zwischen dem FC Bayern und Werder Bremen steigt, werden die Münchner noch die 2:5-Niederlage aus der Vorsaison in den Köpfen haben. Damals war es eine ganz bittere Pille für sie. Klar, dass die Bayern diese offene Rechnung begleichen wollen.

Beim Saisonstart haben sie mir sehr gut gefallen. Man konnte schon in den Testspielen sehen, dass sie in der Mannschaft eine klare Struktur und Linie haben. Trainer Louis van Gaal legt viel Wert auf den taktischen Bereich, das zeigt sich in jedem Moment des Spiels. Trotz der Ausfälle von Franck Ribery, Luca Toni oder Miroslav Klose hat man die Klasse der Bayern in Hoffenheim gesehen. Ich denke, dass sie in dieser Saison nach vorne marschieren werden.

Dennoch glaube ich nicht an einen Alleingang. Beim Eröffnungsspiel zwischen Wolfsburg und Stuttgart hat man schon gesehen, dass die Bayern zwei sehr starke Konkurrenten haben. Auch Hoffenheim und Schalke werden oben mitspielen.

Trotzdem tippe ich, dass am Ende die Bayern das Rennen machen. Bremen wünsche ich, dass sie auf Platz drei landen. Über ihre Auftaktniederlage gegen Frankfurt war ich überrascht, nachdem sie in der Saisonvorbereitung einen kompakten Eindruck gemacht hatten.

Meine schönsten Erinnerungen an das Duell zwischen den beiden Clubs stammen aus der Schlussphase der Saison 2003/2004, als ich noch bei Werder spielte. Damals gewannen wir das entscheidende Spiel bei den Bayern mit 3:1 und wurden Meister. Das war von den Emotionen sicherlich das Highlight.

Ihr

Valerien Ismael


Nach zwei überaus erfolgreichen Jahren bei Werder Bremen zog es Valerien Ismael zum FC Bayern. Wie zuvor in Bremen feierte der Verteidiger auch an der Isar die Deutsche Meisterschaft. Nach seiner ersten Saison in München fing die Leidenszeit des heute 34-Jährigen an. Ein Waden- und Schienbeinbruch setzte ihn für zwei Jahre praktisch außer Gefecht. Auch nach seinem Wechsel zu Hannover 96 kam Ismael nicht mehr auf die Beine und hing im September 2008 seine Fußballschuhe an den Nagel. Inzwischen absolviert er ein Praktikum im Managementbereich bei den Niedersachsen und bereitet sich auf eine Karriere als Sportdirektor vor.

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Bundesliga - 2. Spieltag
Schwergewichte schwer unter Druck

Neuzugang Ivica Olic schoss am 1. Spieltag
das erste Saisontor des FC Bayern
Nachdem die anvisierten Ziele in der vergangenen Saison verpasst wurden, wollen sowohl der FC Bayern als auch Bremen in dieser Saison wieder voll angreifen. Allerdings verlief der Liga-Start alles andere als geplant. Der Rekordmeister holte einen Punkt in Hoffenheim beim Debüt von Trainer Louis van Gaal. Werder unterlag überraschend mit 2:3 daheim gegen Frankfurt. Entsprechend groß ist der Druck, den Saisonstart komplett zu verschlafen.

Auch der Hamburger SV musste am 1. Spieltag Federn lassen. Gegen Aufsteiger Freiburg reichte es nur zu einem Unentschieden. Nächster Gegner ist Borussia Dortmund. Der BVB startete mit einem Sieg in die Saison und würde nur zu gern eine Serie starten. Doch in Hamburg gab es zuletzt nichts zu holen.

Bessere Karten für Werder

Der Direktvergleich zwischen dem FC Bayern und Werder in der Statistikdatenbank auf bundesliga.de spricht zwar deutlich für die Münchener (27 Heimsiege, neun Remis, sieben Heimniederlagen), doch in jüngerer Vergangenheit hatten meist die Bremer die Oberhand.

Nur eines der vergangenen sieben Duelle konnten die Bayern für sich entscheiden (drei Niederlagen, drei Remis). Keine der vergangenen fünf Begegnungen zwischen beiden Mannschaften endete mit einem Heimsieg.

So auch nicht das vergangene Heimspiel der Bayern gegen Bremen. Am 5. Spieltag der Saison 2008/09 unterlagen die Bayern den Hanseaten mit 2:5. Es war die höchste Heimniederlage der Münchener seit 13 Jahren (1:4 gegen den KSC).

Borowski zurück an der Weser

Mann des Spiels vor rund einem Jahr war Mesut Özil. Der deutsche Nationalspieler erzielte ein Traumtor selbst und bereitete zwei weitere Tore vor. Zudem traf Markus Rosenberg doppelt. Die beiden Bayern-Treffer erzielte Tim Borowski, der nach nur einer Spielzeit an die Weser zurückgekehrt ist.

Dennoch werden die Bayern selbstbewusst in die Partie gehen. Schließlich haben sie ihre vergangenen drei Heimspiele (alle 2008/09) gewonnen. Tore sind beinahe garantiert, schließlich fielen in den vergangenen vier Ligaspielen Werders mindestens je vier Treffer.

Trochowski nimmt BVB Chance auf Europa

Im zweiten Topspiel empfängt Bremens Nordrivale Hamburger SV die Dortmunder Borussia. Der BVB verlor die vergangenen drei Gastspiele an der Elbe. Doch nach insgesamt vier Hamburger Siegen in Serie (drei Mal zu Null) ging das letzte Duell an die Dortmunder. Am 29. Spieltag der Vorsaison siegten sie mit 2:0.

Dennoch hatte der HSV zu diesem Zeitpunkt fünf Zähler Vorsprung auf die Dortmunder in der Tabelle. Am Saisonende lieferten sich beide Seiten ein Kopf-an-Kopf-Rennen um die Teilnahme an der Europa League. Der BVB fühlte sich schon auf der sicheren Seite, doch nach einem Tor von Piotr Trochowski in der 90. Minute gegen Eintracht Frankfurt am 34. Spieltag schoben sich die Hanseaten noch am BVB vorbei.

Labbadia ohne Sieg gegen BVB

Spannung ist also garantiert. Der Direktvergleich zwischen dem HSV und dem BVB in der Statistikdatenbank von bundesliga.de besagt, dass nur eines der vergangenen zwölf Aufeinandertreffen beider Seiten unentschieden endete (fünf HSV-Siege, sechs BVB-Erfolge).

Dortmund gewann auswärts vier der vergangenen fünf Pflichtspiele (eine Niederlage). Auf der anderen Seite konnten die Hansestädter nur eines der vergangenen drei Heimspiele für sich entscheiden (eine Niederlage, ein Remis).

Und dann ist da noch Bruno Labbadias Bilanz gegen Dortmund. Der HSV-Coach konnte als Bundesliga-Trainer noch nicht gegen den BVB gewinnen. In seiner Debütsaison als Coach im Oberhaus verlor er am 1. Spieltag mit 2:3 mit Leverkusen und kam zum Auftakt der Rückrunde nicht über ein 1:1 hinaus.

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Bundesliga-Datenbank
Meisterlicher Auftakt
Endlich hat sie wieder begonnen, die "schönste Nebensache der Welt". Die Bundesliga öffnete am vergangenen Wochenende mit dem 1. Spieltag zum 47. Mal ihre Tore. Doch wer kam besonders gut aus den Startlöchern und wer hat noch Nachholbedarf?

Zudem gibt es Torjäger, die sich auf Tore zum Saisonstart spezialisiert zu scheinen haben - genauso wie die Schlussmänner, die gleich zu Beginn häufig hinter sich greifen mussten.

Wolfsburg weiter stark

Meisterlicher Auftakt: Zum 21. Mal startete der amtierende Meister mit einem Sieg in die neue Spielzeit. Der VfL Wolfsburg setzte sich beim Eröffnungsspiel am Freitagabend gegen Stuttgart mit 2:0 durch und winkt wie an den vergangenen neun Spieltagen der Vorsaison wieder von der Pole Position.

Nur ein Mal in den vergangenen zwölf Jahren hatte ein Sieg mit zwei Toren Differenz zur Tabellenführung gereicht. Der VfB Stuttgart schlug in der Saison 2004/05 den FSV Mainz 05 mit 4:2.

Schalke und Bayern marschieren

Ähnlich stark zu Beginn präsentierte sich Schalke 04: In den vergangenen elf Spielzeiten verloren die "Königsblauen" nur ein Mal ihr Auftaktspiel - 2004/05 in Bremen (0:1).

Fast makellos zeigte sich auch in den letzten Jahren der Rekordmeister aus München: Seit sieben Spielen wurden die Bayern nicht mehr zum Saisonauftakt bezwungen - die letzte Pleite gab es 2002 in Gladbach (0:1).

Seither gab es vier Siege und drei Remis. Doch in den vergangenen beiden Spielzeiten teilten die Bayern jeweils die Punkte (2008/09 2:2 gegen den HSV, 2009/10 1:1 in Hoffenheim) - beide Male lagen sie dabei in Führung.

Torreicher Auftakt

Tore satt: Mit 26 Treffern fielen am 1. Spieltag im Schnitt (2,88) knapp drei Treffer pro Partie. Die meisten Tore zu bejubeln gab es in Bochum (3:3), wo die Borussia aus Mönchengladbach eine 3:0-Führung verspielte. Letztmals mehr Tore zum Saisonauftakt durften die Zuschauer 2005/06 im Weser-Stadion sehen, als die Hanseaten Arminia Bielefeld mit 5:2 nach Hause schickten.

Roman Weidenfeller, der in der vergangenen Spielzeit 13 Mal seinen Kasten sauber halten konnte, legte mit dem 1:0-Sieg gegen Köln gleich wieder los. Der Dortmunder war einer von drei Keepern, die am 1. Spieltag ohne Gegentor blieben - Jaroslav Drobny und Diego Benaglio mussten ebenfalls nicht hinter sich greifen.

Drei Mal Zwei

Weniger Torhüter mit Zu-Null-Spielen zum Saisonauftakt gab es zuletzt in der Saison 1988/89, als Raimond Aumann (3:0 mit den Bayern gegen Eintracht Frankfurt) und Andreas Köpke (1:0 mit Nürnberg auf St. Pauli) dieses Kunststück fertig brachten.

Kevin Kuranyi, Ioannis Amanatidis und Mimoun Azaouagh gelangen die einzigen "Doppelpacks" zum Auftakt. Der Schalker traf wie in der Vorsaison (3:0 gegen Hannover) zweifach, für den Frankfurter war es der erste "Doppelpack" am 1. Spieltag und der Bochumer markierte seinen ersten überhaupt.

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Ioannis Amanatidis
"Machen im Moment alles richtig"

Ioannis Amanatidis im Zweikampf mit Bremens Per Mertesacker
Nachdem er verletzungsbedingt in der vergangenen Saison nur sieben Mal zum Einsatz kam, konnte Ioannis Amanatidis den Start der neuen Bundesliga-Spielzeit kaum abwarten. Und auf Anhieb unterstrich er, wie wichtig er für Eintracht Frankfurt ist.

Beim überraschenden 3:2-Auswärtserfolg der Hessen am 1. Spieltag war Amanatidis gleich zwei Mal erfolgreich. Jedoch musste er zur Halbzeit angeschlagen ausgewechselt werden. Im Gespräch mit bundesliga.de analysiert der Grieche das erste Saisonspiel und spricht über seine Verletzung. Weiterhin nennt Amanatidis die Saisonziele der Frankfurter, warnt aber zugleich vor verfrühter Euphorie.

bundesliga.de: Herr Amanatidis, herzlichen Glückwunsch zum Auftaktsieg. Was waren die Gründe für den Erfolg?

Ioannis Amanatidis: Wir waren in Bremen einfach den entscheidenden Tick besser. Aber wir sollten das jetzt nicht überbewerten, denn wenn wir die Leistung diesen Samstag gegen Nürnberg nicht bestätigen, war der Startsieg gegen Werder nichts wert.

bundesliga.de: Die Mannschaft wirkte sehr selbstbewusst. Ist das ein Zeichen der guten Arbeit unter Michael Skibbe?

Amanatidis: Man sieht ja, dass wir uns verbessert haben. Trainer und Mannschaft machen im Moment alles richtig. Dennoch warne ich vor verfrühter Euphorie: Wir haben erst ein einziges Bundesliga-Spiel bestritten und müssen uns weiter verbessern.

bundesliga.de: Leider mussten Sie verletzungsbedingt ausgewechselt werden. Wie geht es Ihnen und müssen Sie pausieren?

Amanatidis: Ich bin jetzt mit der griechischen Nationalmannschaft in Polen und es geht mir schon etwas besser. Es ist ein Bluterguss oberhalb der rechten Kniescheibe. Wenn sich die Verletzung weiter so bessert, hoffe ich darauf, am Samstag gegen Nürnberg spielen zu können.

bundesliga.de: Vergangene Saison spielten Sie verletzungsbedingt nur sieben Spiele. Wie schwer ist es in solch einer Situation positiv zu bleiben und auch die Mannschaft zu unterstützen?

Amanatidis: Es fällt sehr schwer, auf der Tribüne mitansehen zu müssen, wenn die Mannschaft ein Spiel verliert und man tatenlos dabei zusehen muss. Es fällt aber nicht schwer, die Mannschaft dann außerhalb des Platzes zu unterstützen.

bundesliga.de: Und die Eintracht? Wo soll es in dieser Saison für Frankfurt hingehen?

Amanatidis: Wir wollen einen einstelligen Tabellenplatz erreichen und haben uns vorgenommen, an die gute Saison 2007/08, in der wir Neunter wurden, anzuknüpfen.

bundesliga.de: Der nächste Gegner der Eintracht ist der 1. FC Nürnberg. Die Franken zeichneten sich vergangene Saison vor allem durch ihre Defensive aus. Wie muss die Eintracht spielen, um an den starken Auftakt anzuknüpfen?

Amanatidis: Wir müssen vor unseren tollen Fans von Beginn an zeigen, dass wir dieses erste Heimspiel unbedingt gewinnen wollen. Aber wir dürfen dem "Club" nicht ins offene Messer rennen und auf der Hut sein.

Lesen Sie hier das komplette bundesliga.de-Interview mit Ioannis Amanatidis.

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Der neue Star ist das Stadion
Drei neue millionenschwere Stars werden die Bundesliga und die 2. Bundesliga am Wochenende verzücken. Und die Herzen ihrer Fans garantiert im Sturm erobern. BayArena, Tivoli und impuls arena heißen die Attraktionen; die drei hochmodernen Spielstätten von Bayer Leverkusen, Alemannia Aachen und vom FC Augsburg.

Die für etwa 70 Millionen Euro umgebaute BayArena wird am Samstag, 15. August beim Heimspiel gegen 1899 Hoffenheim zeigen, was sie zu bieten hat. Das Wichtigste war natürlich der Ausbau des Fassungsvermögens auf 30.000 Plätze. Dazu wurden die bisherigen Tribünenbereiche aufgestockt. Und zwar auf insgesamt 47 Reihen inklusive Oberrang.

"Das ist ein klasse Stadion"

Am Montag, 10. August absolvierte Bayer Leverkusen die Generalprobe für das erste Heimspiel. Vor 1.500 Zuschauern wurde am Rande eines Freundschaftsspiels zwischen den Bayer 04-Amateuren und dem Verbandsligisten SV Schlebusch der komplette Ablauf eines Spieltags simuliert. In erster Linie wurde dabei die Funktionalität des neuen Eintrittssystems, der BayArena-Card und der neuen Video- sowie Beschallungsanlage getestet.

"Das ist ein klasse Stadion, an dem die Spieler und Fans noch viel Freude haben werden. Der Oberrang und die neuen VIP-Bereiche sind echt toll. Es wäre schön, hier auch noch mal als Spieler aufzulaufen", sagte Bayers Ex-Stürmer-Star und heutiger Amateur- Trainer Ulf Kirsten.

Ligapräsident Dr. Reinhard Rauball überreichte Geschenk

In der Augsburger impuls arena wird am Sonntag, 16. August das erste Pflichtspiel angepfiffen. Gegner am 2. Spieltag der 2. Bundesliga ist RW Oberhausen. Ihre offizielle Eröffnung hat die impuls arena bereits am 26. Juli 2009 erlebt. Die Eröffnung der neuen Arena mit insgesamt 30.660 Plätzen war auch ein Stelldichein von Spitzenpolitikern, führenden Vertretern der regionalen Wirtschaft und bekannten Repräsentanten des deutschen Sports.

Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer gratulierte dem FCA und Augsburg im Namen des gesamten Freistaates zur neuen Arena und betonte den internationalen Anspruch des Stadions. Ligapräsident Dr. Reinhard Rauball gab seiner Überzeugung Ausdruck, dass das neue Stadion dazu prädestiniert sei, leidenschaftlichen und begeisternden Fußball zu bieten. Als Geschenk überreichte Dr. Rauball dem FCA eine Zirbelkiefer, die eine Lebenserwartung von 600 Jahren hat - ein Alter, das der BVB-Präsident auch dem FCA und seinem neuen Stadion wünschte.

Eng, steil, laut und gelb

Ganz Aachen und Umgebung fiebert ungeduldig dem Montagabend entgegen. Dann wird der neue Tivoli seine Premiere erleben. Die 32.900 Plätze für das Duell gegen den FC St. Pauli sind längst ausverkauft. Doch schon vor dem Auftakt in der 2. Bundesliga ist der neue Tivoli zur Attraktion in Aachen geworden.

Zur Generalprobe am Mittwochabend strömten etwa 2500 Dauerkartenbesitzer in den neuen Tivoli. Und konnten sich gar nicht satt sehen an dem kleinen Meisterwerk. "Wir hatten schon vorher mit Erik Meijer eine Stadionführung gemacht. Da haben wir mit 40 Leuten auf der Südtribüne "TSV, TSV" geschrien und das hat unglaublich gehallt. Ich möchte nicht als Gegner auf unsere Südtribüne spielen, wenn dort 10.000 Leute stehen", zeigte sich Holli aus Aachen nochmals total begeistert von der (fast) fertigen "megageilen" Arena.

Von außen ist das Bauwerk sofort als Fußballstadion zu identifizieren. Ortsfremde erkennen schon von weitem, dass es sich um die Heimat der Alemannia handelt. Die Dachkonstruktion ist wie die Sitze ganz in Gelb gehalten, über den Eingängen prangen überdimensionale Alemannia-Wappen. "Wir haben den von den Fans geforderten Attributen eng, steil und laut ein weiteres hinzugefügt: gelb", sagt Aachens Projektleiter Stadionbau Stephan van der Kooi.

Lesen Sie hier den kompletten Artikel zu den neuen Stadien in Leverkusen, Augsburg und Aachen.

Features
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Frank Fahrenhorst
"Der MSV ist ein ambitionierter Club"

Frank Fahrenhorst (r.) kam vor der Saison zum MSV
Der MSV Duisburg zählt in dieser Saison zu den Mannschaften, die im Rennen um den Aufstieg in die Bundesliga sicher eine gewichtige Rolle spielen werden. Um sich im oberen Tabellenbereich zu etablieren, wurde unter anderem auch Frank Fahrenhorst verpflichtet.

Der Abwehrrecke kam von Hannover 96, wo er zuletzt mit Verletzungsproblemen zu kämpfen hatte. Im Interview mit bundesliga.de zeigt er sich froh über den Wechsel zu den "Zebras". Er spricht über die Ziele des MSV, seinen Mentor Peter Neururer und den Saisonauftakt.

bundesliga.de: Herr Fahrenhorst, der MSV Duisburg startete mit einem Sieg in die neue Saison. Was war ausschlaggebend für den Erfolg?

Frank Fahrenhorst: Wir sind super in das Spiel gestartet, konnten direkt die erste Chance nach vier Minuten nutzen und haben so Sicherheit bekommen und das Spiel eigentlich immer dominiert. Lediglich in der Schlussphase wurde es unnötigerweise noch mal eng, weil wir zuvor nicht entschlossen genug unsere weiteren guten Chancen verwertet haben.

bundesliga.de: Wie würden Sie Ihre eigene Leistung gegen den FSV Frankfurt bewerten?

Fahrenhorst: Ich bin ganz zufrieden mit meiner Leistung. Natürlich ist gerade zu Saisonbeginn immer noch Steigerungspotential vorhanden, aber nach meiner Verletzungspause noch während der Zeit bei Hannover 96 ist es besonders wichtig in den Rhythmus zu kommen.

bundesliga.de: Auf dem Papier sieht es aus, als sei die Defensivabteilung die Stärke des MSV. Wie sieht es nach dem Abgang von Cedric Makiadi in der Offensive aus?

Fahrenhorst: Das hat Sandro Wagner mit seinen Treffern in Frankfurt eigentlich schon beantwortet. Auch Dorge Kouemaha , der in der letzten Saison 14 Treffer für den MSV erzielt hat macht einen guten Eindruck. Ich mache mir keine Sorgen um unsere Offensive.

bundesliga.de: Sie spielen in Duisburg unter Peter Neururer. Er war schon in Bochum und Hannover Ihr Trainer. Was zeichnet ihn Ihrer Meinung nach aus?

Fahrenhorst: Peter Neururer ist ein großartiger Motivator, der es versteht alles aus einem Spieler und einer Mannschaft herauszukitzeln. Darüber hinaus ist er einer der erfahrensten Trainer im Profifußball.

bundesliga.de: Was kann der MSV Duisburg in dieser Saison erreichen?

Fahrenhorst: Wenn alles passt, wenig Verletzungen vorausgesetzt, spielen wir eine gewichtige Rolle um den Aufstieg mit.

bundesliga.de: Am 2. Spieltag trifft der MSV auf Energie Cottbus. Würden Sie dieses Duell als einen Schwergewichtskampf der 2. Bundesliga bezeichnen?

Fahrenhorst: Da treffen zwei Mannschaften aufeinander, die beide das Potential haben oben mitzuspielen, wobei Cottbus als Absteiger, der sich sehr gut verstärkt hat, leichter Favorit ist.

Lesen Sie hier das komplette bundesliga.de-Interview mit Frank Fahrenhorst.

Managerspiel > Druckversion > Zum Index
OBM
Vorbild van Gaal
Der Trainer des FC Bayern hat es aktuell bestätigt: Louis van Gaal möchte keinen Spieler seines 25-köpfigen Kaders mehr abgeben. Viele Pflichtspiele und viele junge Spieler sind zwei gute Argumente für einen großen Kader, der auch für jeden OBM-Trainer Vorteile bringt.

Mehr Möglichkeiten

Seit dieser Saison dürfen die Trainer-Manager im OBM mehr als 22 Spieler verpflichten. Bis zur Spielzeit 2008/09 war 22 die vorgeschriebene Größe. Durch die Möglichkeit, seinen Kader noch breiter aufzustellen, bieten sich den Usern jetzt viele neue Möglichkeiten.

Nicht wenige erfahrene OBM-Trainer kennen das Problem: Durch Verletzungen und Sperren stellt sich im Lauf der Saison die Mannschaft plötzlich von selbst auf. Manchmal müssen sogar die Verletzten oder Gesperrten verkauft werden, um die notwendige Zahl an einsatzfähigen Torhütern, Abwehr-, Mittelfeldspielern und Angreifern aufstellen zu können.

Die Wunschformation wird somit schnell zur Makulatur und die Qualität der Mannschaft sinkt. Rückschläge am Spieltag und in der Tabelle sind logische Folgen. Außerdem kostet jeder Transfer bekanntlich KIX. Ein größerer Kader kann solche Probleme viel besser auffangen. Not-Transfers sollten nur noch die Ausnahme sein.

Hoffen auf den Durchbruch

Mehr Spieler bedeuten mehr Wert. So könnte die Rechnung lauten und aufgehen, wenn der OBM-Trainer ein wenig Transfergeschick beweist. Denn in der Regel sind die Spieler Nummer 23, 24 oder 25 günstige Talente, die viel im Wert steigen können. Wie zum Beispiel Holger Badstuber, der als ehemals preiswertes Talent von Tag zu Tag teurer wird und gleichzeitig immer wertvoller für den FC Bayern und seine OBM-Besitzer.

Eine größere Zahl Spieler kann auch die taktischen Möglichkeiten erweitern. Stehen beispielsweise nur drei Abwehrspieler zur Verfügung, so entfällt die taktische Formation mit einer Vierer-Abwehrkette. OBM-Trainer, die bislang auf zwei Stürmer setzten, könnten mit zwei typischen Außenstürmern auch mal leichter einen Dreier-Angriff testen.

Um eins wird Louis van Gaal seine mehr als 135.000 OBM-Kollegen sicher manchmal beneiden: Ärger mit unzufriedenen Reservisten, Bank- und Tribünendrückern kennen die virtuellen Trainer nicht!

Termine
Der 2. Spieltag im Live-Ticker von bundesliga.de

2. Bundesliga, 2. Spieltag (ab 17:45 Uhr im bundesliga.de-Live-Ticker)

SpVgg Greuther Fürth - FSV Frankfurt 1899
SC Paderborn - Karlsruher SC

2. Bundesliga, 2. Spieltag (ab 20:15 Uhr im bundesliga.de-Live-Ticker)

MSV Duisburg - FC Energie Cottbus


2. Bundesliga, 2. Spieltag (ab 12:45 Uhr im bundesliga.de-Live-Ticker)

Hansa Rostock - TSV 1860 München
1. FC Union Berlin - Fortuna Düsseldorf

Bundesliga, 2. Spieltag (ab 15 Uhr im bundesliga.de-Live-Ticker)

FC Bayern München - Werder Bremen
VfB Stuttgart - SC Freiburg
Hamburger SV - Borussia Dortmund
Bayer Leverkusen - 1899 Hoffenheim
Hannover 96 - 1. FSV Mainz 05
Eintracht Frankfurt - 1. FC Nürnberg
1. FC Köln - VfL Wolfsburg


2. Bundesliga, 2. Spieltag (ab 13:15 Uhr im bundesliga.de-Live-Ticker)

Rot Weiss Ahlen - 1. FC Kaiserslautern
FC Augsburg - Rot-Weiß Oberhausen
TuS Koblenz - Arminia Bielefeld

Bundesliga, 1. Spieltag (ab 15 Uhr im bundesliga.de-Live-Ticker)

Borussia Mönchengladbach - Hertha BSC

Bundesliga, 1. Spieltag (ab 17 Uhr im bundesliga.de-Live-Ticker)

FC Schalke 04 - VfL Bochum 1848





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