| Editorial: O. Hitzfeld |

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Liebe Leserinnen und Leser,
die Erfahrung lehrt uns ja, dass es immer wieder Überraschungen gibt, und dass die Gefahr da ist, unbewusst einen Gegner zu unterschätzen. Seinerzeit hatten wir das erste Pflichtspiel mit den Bayern mit Luca Toni und Franck Ribéry im Pokal gegen Burghausen.
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DFB-Pokal
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Die Vorbereitung auf die Bundesliga-Saison 2009/10 neigt sich ihrem Ende entgegen. Die Trainingslager sind Geschichte, ein Großteil der Transfers wurde getätigt und die letzten Testspiele stehen auf dem Programm. Mitten rein in die letzten Tage vor dem Startschuss in die 47. Bundesliga-Spielzeit "platzt" das erste Pflichtspielprogramm für alle Proficlubs. Am Freitag finden die ersten Spiele der 1. Runde des diesjährigen DFB-Pokals statt, ehe am Samstag und Sonntag der Mammutanteil der Auftaktrunde gespielt wird. Zum Abschluss empfängt am Montag Düsseldorf den HSV. bundesliga.de blickt auf die Highlight-Spiele.
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Franz Beckenbauer: "Ein Fachmann erster Güte"
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Im Interview mit bundesliga.de blickt Franz Beckenbauer ein letztes Mal auf die spannende Saison 2008/09 zurück. Dabei begründet er das Kopf-an-Kopf-Rennen auch mit den Schwächen der "Großen". Hauptaugenmerk legt der "Kaiser" aber auf die kommende Spielzeit. Dabei beleuchtet er die Trainersituation der Bayern, die Lage beim Meister und den drei Aufsteigern. Zudem spricht er über den Stellenwert der Asien-Reise der DFB-Elf für die Bundesliga.
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Zvjezdan Misimovic: "Weiter Vollgas geben!"
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Auch aus seiner Heimatstadt München erhielt Zvjezdan Misimovic Glückwünsche zur gewonnenen Meisterschaft. Wolfsburgs Regisseur weiß aber, wie schwer eine Titelverteidigung werden wird. Dennoch wollen er und die "Wölfe" auch anno 2009/10 wieder ganz oben angreifen.
Die Highlights aller Bundesliga-Spiele finden Sie bei onSport, dem Sportbereich von T-Online.
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| | Ottmar Hitzfeld |
Liebe Leserinnen und Leser,
die Erfahrung lehrt uns ja, dass es immer wieder Überraschungen gibt, und dass die Gefahr da ist, unbewusst einen Gegner zu unterschätzen. Seinerzeit hatten wir das erste Pflichtspiel mit den Bayern mit Luca Toni und Franck Ribéry im Pokal gegen Burghausen. Es ist einem Luca Toni als Weltmeister schwer zu vermitteln, Gegenspieler beim Namen zu nennen, die keiner kennt. Trotzdem sind das keine einfachen Spiele. Wir mussten mit den Bayern damals ins Elfmeterschießen. Das zeigt schon die ganze Problematik. Man nimmt solch einen Gegner unbewusst eben doch nicht so ernst wie einen Bundesliga-Gegner.
Es liegt jetzt am Trainer, den Spielern Ernsthaftigkeit zu vermitteln und das Spiel durchzuziehen. Die SpVgg Neckarelz spielt in der 6. Liga. Burghausen war seinerzeit in der Regionalliga, was damals Drittklassigkeit bedeutete. Das ist schon ein gewaltiger Unterschied. Da sehe ich überhaupt keine Gefahr für den FC Bayern.
Was die Bundesliga-Saison angeht, gehe ich davon aus, dass die Bayern die richtigen Lehren aus der vergangenen Saison gezogen haben. Da dachte man ja noch oft, es würde irgendwann noch für den 1. Platz reichen. Doch die Bayern standen nie auf dem 1. Platz. Die Spieler stehen wieder unter Druck. Es herrscht ein harter Konkurrenzkampf bei Bayern München. Einige gesetzte Spieler sind in Frage gestellt. Das macht Louis van Gaal schon gut, dass er da die nötige Spannung und Konzentration aufbaut. Aber wenn die Bayern ihr Potenzial abrufen - das normale Potenzial, dass die Mannschaft hat - dann wird Bayern Meister.
Natürlich verfolge ich auch das Geschehen bei Borussia Dortmund. Hier ist die Frage, wie der neue Torjäger Lucas Barrios einschlägt und wie er Alexander Frei ersetzen kann. Frei hatte ja eine super Torausbeute. Wenn das gelingt, dann wird Dortmund auch in die internationalen Ränge kommen.
Ansonsten glaube ich, dass Hamburg sich sehr gut verstärkt hat. Vielleicht hat der HSV jetzt den langen Atem hat und ihnen nicht wie in der vergangenen Saison die Luft am Ende ausgeht. Die Hamburger haben schon vergangene Saison sehr stabil agiert. Wenn Leverkusen unter Jupp Heynckes die Kontinuität bekommt, die in der Vergangenheit gefehlt hat, dann glaube ich auch, dass Bayer ganz oben mitspielen kann. Beide Mannschaften haben ja vergangene Saison nicht bis zum Schluss durchgehalten. Aber die Konkurrenz ist groß. Es wird in der Bundesliga einen gnadenlosen Kampf um die ersten fünf Plätze geben. Denn zehn Mannschaften haben das Potenzial, dort oben mitzuspielen. Das macht es so spannend - immer wieder!
Ihr
Ottmar Hitzfeld
Seit dem 1. Juli 2008 ist Ottmar Hitzfeld Nationaltrainer der Schweiz. Zuvor führte er den FC Bayern München und Borussia Dortmund zu unzähligen Titeln. Mit den Bayern, die er von 1998 bis 2004 und nochmal von Februar 2007 bis 2008 trainierte, gewann Hitzfeld fünf Deutsche Meisterschaften, die Champions League und war drei Mal DFB-Pokalsieger. Mit dem BVB wurde er zwei Mal Deutscher Meister und gewann ebenfalls die "Königsklasse”.
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DFB-Pokal
Die Pflicht ruft!
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| | Der Kampf um den begehrten DFB-Pokal geht in die 1. Runde |
Die Vorbereitung auf die Bundesliga-Saison 2009/10 neigt sich in Windeseile ihrem Ende entgegen. Die Trainingslager sind Geschichte, ein Großteil der Transfers wurde getätigt und die letzten Testspiele stehen auf dem Programm. Mitten rein in die letzten Tage vor dem Startschuss in die 47. Bundesliga-Spielzeit "platzt" das erste Pflichtspielprogramm für alle Proficlubs.
Am Freitag finden die ersten Spiele der 1. Runde des diesjährigen DFB-Pokals statt. Wie in der Bundesliga macht auch dort der Meister den Anfang. Wolfsburg ist zu Gast in Wiesbaden. Dazu kommen fünf weitere Duelle, ehe am Samstag und Sonntag der Mammutanteil der Auftaktrunde gespielt wird. Zum Abschluss empfängt am Montag Düsseldorf den Hamburger SV, der als einziger Club schon offiziell seine Saison eröffnet hat. bundesliga.de blickt auf die Highlights der 1. Runde:
SV Wehen Wiesbaden - VfL Wolfsburg:
Beide Mannschaften wissen aus der jüngsten Vergangenheit, wie man im Pokal bestehen kann. Schließlich erreichten beide Clubs vergangene Saison das Viertelfinale des DFB-Pokals. Für den SVWW war es der Höhepunkt einer bitteren Saison. Schließlich musste sich das Team nach zwei Jahren aus der 2. Bundesliga verabschieden.
Ganz anders der VfL. Das Aus im Pokal gegen den späteren Sieger Bremen konnte aufgrund des erstmaligen Gewinns der Deutschen Meisterschaft verschmerzt werden. Aushängeschild dabei war das Sturmduo Grafite (28 Tore)/Edin Dzeko (26), die mit 54 Treffern einen neuen Rekord aufstellten.
Aber auch im Pokal waren die beiden erfolgreich. Von den 17 Treffern, die der VfL vergangene Saison im DFB-Pokal erzielte, gingen zehn auf das Konto von Dzeko (sechs) und Grafite (vier). Wehen setzte dagegen auf Defensive. In den ersten drei Runden ließ der SV kein einziges Gegentor zu. Erst ein Eigentor vom mittlerweile abgewanderten Marko Kopilas im Viertelfinale gegen den HSV (1:2) beendete die Serie.
Viel wichtiger als das erste Aufeinandertreffen der Clubhistorie mit den "Wölfen" ist für Wehen Wiesbaden aber das Abschneiden in der 3. Liga. Und da setzte es zum Saisonauftakt gleich erstmal zwei Niederlagen (1:2 bei Carl-Zeiss Jena, 0:1 gegen Dynamo Dresden).
1. FC Union Berlin - Werder Bremen:
Vergangene Saison verabschiedeten sich gleich acht Teams der 2. Bundesliga in Runde 1. Darunter waren auch drei der vier frisch aufgestiegenen Mannschaften. Nur ungern möchte Union sich diesem Trend anschließen. Zumal das Duell gegen den Titelverteidiger das erste Pflichtspiel in der sanierten "Alten Försterei" ist.
Es ist das erste Aufeinandertreffen mit den Norddeutschen überhaupt. Und die erwartet im "Hexenkessel" von Köpenick sicher kein Spaziergang. In der 3. Liga verlor Union vergangene Saison nur eines von 19 Heimspielen (zwölf Siege, sechs Remis).
Und auch im Pokal wussten die Berliner in der Vergangenheit schon zu überzeugen. Unvergessen bleibt das Jahr 2001, als die "Eisernen" bis ins Finale vorstießen, dort aber dem FC Schalke 04 unterlagen (0:2). Seither war Union schon fünf Mal wieder dabei, die vergangenen beiden Pokalauftritte endeten aber je in Runde 1.
Bremen feierte vergangene Saison dank des Treffers von Mesut Özil den sechsten Pokaltriumph der Vereinsgeschichte. Diego, Frank Baumann und Claudio Pizarro - die Eckpfeiler jenes Titels sind aber nicht mehr an Bord. Dennoch sind die Bremer selbstbewusst: Schließlich erreichten sie bei drei ihrer vergangenen vier Pokal-Siege im Folgejahr mindestens das Halbfinale.
SpVgg Neckarelz - FC Bayern München:
Wohl selten trifft die Phrase David gegen Goliath so sehr zu wie auf dieses Spiel. Der Rekord-Pokalsieger kreuzt die Schwerter mit einem Verbandsligisten. 14 Mal gewann der FC Bayern den DFB-Pokal. Für die SpVgg Neckarelz ist allein die Teilnahme am Turnier ein Meilenstein.
Dennoch ist es nicht das erste Mal, dass Neckarelz im Pokal vertreten ist. In der Saison 1978/79 unterlagen die Badener dem SC Freiburg in der 1. Runde mit 1:6. Im Gegensatz zu damals hat die Spielvereinigung Heimrecht - und spielt doch auswärts. Die Partie findet in der Rhein-Neckar-Arena in Sinsheim statt.
Sogar mit Sonderzügen werden die Fans zum Showdown gegen den großen FC Bayern pilgern. Und auch die Münchener werden die Partie nicht auf die leichte Schulter nehmen. Unvergessen bleibt die 0:1-Schlappe gegen den TSV Vestenbergsgreuth im August 1994.
Damals saß Louis van Gaal auf der Trainerbank bei Ajax Amsterdam und bereitete sich auf eine Saison vor, die den Niederländern den Gewinn der Champions League bringen sollte. Dennoch warnt er: "Das Pokalspiel am Sonntag ist wichtiger als Mailand, ManU oder Boca."
Fortuna Düsseldorf - Hamburger SV:
Zum 48. Mal treffen die Fortuna und der HSV in einem Pflichtspiel aufeinander. Zuletzt spielten die beiden Traditionsvereine 1996/97 gegeneinander - und das gleich drei Mal innerhalb einer Saison. In der Bundesliga siegte der HSV 2:1 und teilte sich zum Saisonabschluss die Punkte (1:1). In der 2. Runde des DFB-Pokal setzten sich die Hanseaten mit 4:1 durch.
Es ist das insgesamt vierte Duell im Pokal. Schon 1956 und 1957 traf man sich - jeweils im Halbfinale. Jeder gewann ein Mal (HSV 1956; Düsseldorf 1957), unterlag jedoch anschließend im Finale des Turniers. Alle drei Pokalpartien gegen die Fortuna trug der HSV auswärts aus.
Für die Düsseldorfer ist es das erste Pokalspiel seit 2004, als man dem VfL Bochum in der 1. Runde mit 1:3 unterlag. Die 2. Runde erreichte die Fortuna zuletzt im Sommer 1999 durch einen 2:0-Erfolg über den 1. FC Nürnberg. Der HSV schied zuletzt 2004 in der Auftaktrunde aus (2:4 in Paderborn).
In der neuen Heimat der Fortuna, der ESPRIT arena, waren fast alle Hamburger noch nie zu Gast. Und dort müssen sie sich auf ein heimstarkes Düsseldorf einstellen. In den vergangenen beiden Spielzeiten verlor die Fortuna nur sieben von 37 Partien (21 Siege, neun Remis).
Einzig Bruno Labbadia kennt die Arena. In der Rückrunde 2008/09 war sie Heimstätte von Leverkusen. Jedoch gewann Bayer nur eine von acht Liga-Partien (drei Remis, vier Niederlagen). Im Pokal entschied Labbadias Elf jedoch alle drei Spiele für sich.
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Bundesliga-Datenbank
Rekorde sind zum Brechen da - Jubiläen zum Feiern
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| | Noveski kann einen Mainzer Rekord aufstellen |
Die Saison 2008/09 brachte den Fans sagenhafte Spannung bis zum Abpfiff des 34. Spieltags (und dank Relegation auch darüber hinaus). Und auch der ein oder andere Rekord wurde aufgestellt. Auch in der kommenden Spielzeit sind Spieler und Clubs drauf und dran, Bestmarken ins Wanken zu bringen. bundesliga.de nennt einige der interessantesten Rekorde, die 2009/10 gebrochen werden könnten.
Ganz frisch und doch sehr wacklig ist der Bundesliga-Zuschauerrekord. 2008/09 sahen im Schnitt 41.904 Fans pro Spiel zu. Durch den Aufstieg von Nürnberg und den Abstieg von drei Vereinen mit relativ kleinen Stadien könnte diese Marke schon im kommenden Mai überboten werden.
Die Bayern und die Siege
Die "Wölfe" bleiben in einer Beziehung gleich auf Rekordjagd: Mit 15 Heimsiegen am Stück jagt der VfL den Rekord des FC Bayern (26 aufeinanderfolgende Heimsiege zwischen November 1971 und Mai 1973). Einstellen könnten die Wolfsburger diesen Rekord übrigens am 6. Februar 2010. Gegner wäre da ausgerechnet der FC Bayern...
Der hat die meisten Bundesliga-Siege (846) auf seinem Konto. Das wird sich diese Saison nicht ändern, dafür sind zwei Jubiläen mehr als wahrscheinlich - der dritte Heimsieg wäre der 550. in der Bundesliga für den FCB, die Marke von 300 Auswärtssiegen könnten die Bayern bereits am 1. Spieltag in Hoffenheim erreichen.
Die 400 im Visier
Die aktiven Profis mit den meisten Bundesliga-Einsätzen sind zwei Keeper. Stuttgarts Jens Lehmann (363 Bundesliga-Spiele) liegt hauchdünn vor Hamburgs Frank Rost (362). Selbst wenn beide Torhüter alle 34 Spiele absolvieren, werden sie noch bis 2010/11 warten müssen, um dem illustren "Kreis der 400er" beitreten zu können.
Was die geschossenen Tore angeht, dürften die 365 Treffer von Gerd Müller nur schwer zu überbieten sein. Unter den aktiven Spielern sind nur zwei überhaupt im dreistelligen Bereich: Miroslav Klose (Bayern) und Claudio Pizarro, dessen Verbleib in Bremen nicht sicher ist. Sie haben jeweils 117 Mal getroffen.
Die 100er-Marke könnten diese Saison außerdem Kevin Kuranyi (Schalke, 93) und Oliver Neuville (Gladbach, 91) knacken. Rekordverdächtig ist Neuville auch in Sachen Auswechslungen (bisher 120 Mal, Platz 4). Lars Ricken hält hier mit 128 vorzeitigen Duschen die Spitze. Auch Schalkes Gerald Asamoah (bisher 119) liegt weit vorn.
VfB vor Jubiläum
Mit bisher elf Treffern als "Joker" hat Hamburgs Paolo Guerrero die beste Bilanz aller aktiven Spieler, dicht gefolgt von Dortmunds Nelson Valdez (zehn). Beide könnten theoretisch den Rekord von Alexander Zickler (18 "Joker"-Tore für Bayern) knacken, würden aber wahrscheinlich lieber 34 Mal in der Startelf stehen.
Der VfB Stuttgart wird am 8. Spieltag gegen Werder Bremen als vierter Club nach Hamburg, Bremen und den Bayern die Marke von 1500 Spielen erreichen. Dortmund würde mit mindestens 14 Saisonsiegen die 600er-Marke erreichen, die bisher nur vier Clubs geknackt haben. Bereits acht Erfolge würden Aufsteiger 1. FC Nürnberg auf 300 Bundesliga-Siege bringen.
Daheim trifft sich s am besten
Ein 500er-Jubiläum könnte Aufsteiger SC Freiburg mit 63 erzielten Toren feiern. Da könnte der letztjährige Aufsteiger 1899 Hoffenheim als Beispiel herhalten, der nach eben jenen 63 Treffern in der Debüt-Saison nun noch 37 Tore bis zur 100er-Marke braucht.
Jubeln dürfte in jedem Fall der Rekordmeister: Nur 15 Heimtore sind nötig, um die 2000er-Marke zu erreichen. Außerdem sollten beide Borussias die 1500-Marke knacken. Die Dortmunder haben bisher zu Hause 1487 Treffer markiert, die Gladbacher sogar schon 1494. Die Marke von 1000 Heimtoren sollte für Leverkusen (bisher 985) kein Problem darstellen, der 1. FC Nürnberg (bisher 740) strebt die 750 an, Mainz (79) die 100.
Nur drei Auswärtstreffer benötigt Werder bis zur Marke von 1000 Toren auf des Gegners Platz, auch für den VfB (982) erscheint diese Marke realistisch. Nürnberg (469) würde mit 31 Treffern in der Fremde die 500 vollmachen, Wolfsburg benötigt nur sieben Tore für die 250er-Marke. Freiburg ist 27 Tore von der 200er-Marke entfernt.
Spieler auf Rekordkurs
Setzt sich der HSV in dieser Saison mindestens zwei Mal an die Spitze, wären die 100 in Sachen Tabellenführung voll. Der BVB würde dafür schon elf Mal von der Spitze grüßen müssen.
Nikolce Noveski (91) benötigt nur neun Saisonspiele, um Manuel Friedrich (99) als Rekordspieler des 1. FSV Mainz 05 in der Bundesliga abzulösen. Auch Dimo Wache (74) könnte Friedrich überholen. Rekordspieler könnte auch Pal Dardai bei Hertha BSC werden. Mit bisher 269 Bundesliga-Einsätzen liegt der Ungar nur elf Partien hinter Michael Sziedat.
In der Form der letzten Saison könnten sowohl Grafite (39) als auch Edin Dzeko (34) die Bestmarke von Diego Klimowicz (57 Bundesliga-Tore für Wolfsburg) angreifen.
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Bruno Labbadia
"Wollen den Fans Spaß vermitteln"
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| | Bruno Labbadia geht in seine erste Saison als HSV-Trainer |
Mit einem deutlichen 4:0-Auswärtssieg beim dänischen Club Randers FC ist der Hamburger SV in die Saison gestartet. Die Qualifikation für die Gruppenphase der Europa League ist nur noch reine Formsache. "Unser Ziel war ein gutes Ergebnis. Das heißt kein Tor bekommen und möglichst auch gewinnen", sagte Bruno Labbadia nach dem Erfolg.
Erst seit wenigen Wochen ist er Trainer des HSV. Nach nur einem Jahr bei Bayer Leverkusen wechselte er als Nachfolger von Martin Jol in die Hansestadt. An der Elbe weht aber ein ganz anderer Wind. Immerhin stand der HSV vergangene Saison im Halbfinale des UEFA-Cups und des DFB-Pokals. Auch im Titelrennen spielten die "Rothosen" lange eine Rolle.
Labbadia sind die Ansprüche der Hamburger bekannt. Dies gibt er auch im Interview mit bundesliga.de zu verstehen. Außerdem spricht der 43-Jährige über Neuverpflichtungen, den Pokal-Fight in Düsseldorf und die Zeit im Trainingscamp.
bundesliga.de: Herr Labbadia, für den HSV gibt es gleich zu Saisonbeginn ein volles Programm. Das Hinspiel beim Randers FC fand bereits statt. Am 6.8. folgt das Rückspiel. Dazwischen das Pokalspiel in Düsseldorf und anschließend zum Ligastart nach Freiburg. Ist das gleich eine gute Standortbestimmung?
Bruno Labbadia: Auf jeden Fall geht es gleich mit viel Dampf los. Das wissen wir und werden uns daher darauf einstellen. Unser Ziel ist, dass wir in beiden Wettbewerben in die nächste Runde einziehen.
bundesliga.de: Wie muss der HSV in Düsseldorf auftreten, um zu gewinnen?
Labbadia: Düsseldorf ist sicher eines der schwersten Lose, die man in der 1. Runde überhaupt ziehen konnte. Doch wenn wir unsere Qualität zeigen, dann werden wir auch in die nächste Runde einziehen. Davon bin ich überzeugt.
bundesliga.de: Ihr Vorgänger in Hamburg führte den HSV ins Pokalhalbfinale, ins Halbfinale des UEFA-Cups und auf Platz 5 in der Bundesliga. Denken Sie, die Erwartungen in der Hansestadt sind grundsätzlich höher als bei Ihren früheren Arbeitgebern?
Labbadia: Fakt ist, dass die Erwartungen in Hamburg natürlich da sind. Der HSV war in den vergangenen Spielzeiten stets oben in der Tabelle dabei und hat sich für den internationalen Wettbewerb qualifiziert. Das ist auch für die kommende Saison unser Ziel.
bundesliga.de: Während der HSV vergangene Saison eine Mannschaft der knappen Ergebnisse war und am Ende nur 49 Tore erzielte, war Bayer für einen gepflegten Offensivfußball bekannt und schoss 59 Tore. Was werden die Hamburger Fans in dieser Saison zu sehen bekommen?
Labbadia: Wir wollen den Fans offensiven Fußball bieten und ihnen somit Spaß vermitteln. Wir wissen aber auch, dass man dafür eine Ordnung auf dem Platz benötigt. Daher ist es wichtig, dass alle Spieler wissen, was sie zu tun haben.
bundesliga.de: Mit der Verpflichtung von Marcus Berg ist dem HSV ein echter Coup gelungen. Welche Qualitäten schätzen Sie an ihm?
Labbadia: Marcus hat nicht zuletzt bei der U21-EM seine Treffsicherheit unter Beweis gestellt. Er hat den unbedingten Willen, Tore zu erzielen. Ich bin davon überzeugt, dass wir eine Menge Spaß an ihm haben werden. Zunächst ist es aber wichtig, dass er sich schnell bei uns zurecht findet. Wobei das kein Problem sein sollte. Die Mannschaft wird es ihm so leicht wie möglich machen.
bundesliga.de: Ein Rückschlag in der Vorbereitung war sicher der Mittelfußbruch von Bastian Reinhardt. Zuvor hatte sich schon Alex Silva das Kreuzband gerissen. Wie wollen Sie die Lücken in der Abwehr schließen? Sind weitere Neuverpflichtungen ein Thema?
Labbadia: Wir haben mit David Rozehnal noch einen Innenverteidiger verpflichtet, der genau in unser Anforderungsprofil passt. Er ist schnell, beidfüßig und verfügt über große internationale Erfahrung.. Wir haben aber auch jüngst beim T-Home Cup gesehen, dass Jerome Boateng oder auch Guy Demel in der Mitte spielen können. Sie haben ihre Sache dort sehr gut gemacht.
Lesen Sie hier das komplette bundesliga.de-Interview mit Bruno Labbadia.
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Bundesliga
"In England glauben manche, ich sei verrückt"
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| | Justin Randall, Neil und Matthew (v.l.) bei einem Spiel des BVB |
Neil Moors und Matthew Gerrard kommen beide aus England und teilen eine Leidenschaft: Fußball. Doch der Premier League haben die beiden inzwischen mehr oder weniger abgeschworen.
Nach einem Deutschland-Besuch während der WM 2006 entdeckten die Engländer ihre Liebe zu Borussia Dortmund und der Bundesliga. "Nachdem wir die Bundesliga ausprobiert haben, werden wir nicht zur Premier League zurückkehren", sagt Moors.
bundesliga.de: Matthew, Neil, wissen Ihre Arbeitgeber eigentlich, dass Sie Anhänger der Bundesliga sind?
Matthew Gerrard: Ja, ich denke, dass unser Mitarbeitermagazin demnächst darüber berichten wird, weil ich erwähnt habe, dass ich Anhänger der Bundesliga bin.
Neil Moors: Mein Arbeitgeber weiß sehr gut, dass ich häufig nach Deutschland reise, manche glauben, ich sei ein wenig verrückt. Manche ziehen mich deswegen auch auf, aber da sie wissen, dass wir Fußball lieben, verstehen sie es auch. Die Leute sind eher überrascht, dass wir nicht die Premier League verfolgen, aber nachdem wir die Bundesliga ausprobiert haben, werden wir nicht zur Premier League zurückkehren.
bundesliga.de: Welchen Club unterstützen Sie?
Gerrard: Wir unterstützen beide Borussia Dortmund. Wir waren während der WM 2006 in Dortmund und haben ein Spiel im "Westfalenstadion" (Signal Iduna Park) gesehen. Wir waren angetan von diesem Stadion, und die Westfalen haben uns mit offenen Armen aufgenommen. Danach haben wir uns immer weiter über die Ergebnisse der Borussia informiert. Es war immer unser Wunsch zurückzukommen, und glücklicherweise hat das dann geklappt.
Moors: Mir geht es genauso, wir haben uns wirklich in das Stadion verliebt. Es waren viele einheimische Fans beim WM-Spiel, mit denen wir ins Gespräch gekommen sind. Wir haben vor der Partie ein paar Bier getrunken, und sie luden uns ein, einmal Dortmund spielen zu sehen. Matthew und ich waren davon sehr angetan und kamen erstmals zu einem Spiel gegen Hertha BSC Berlin und sind, seit wir BVB-Fans wurden, einige Male hiergewesen.
bundesliga.de: Was ist das Hauptproblem in der Premier League?
Gerrard: In der Premier League gibt es eben vier Topteams und für die Anderen so gut wie keine Chance, einen der Top 4 zu schlagen. In der Bundesliga dagegen wird ein unterhaltsamerer Fußball gespielt und eigentlich kann jeder jeden schlagen. Bevor ich also auf die Website der Premier League gehe, schaue ich lieber auf der Bundesliga-Website vorbei.
bundesliga.de: Sie sind beide Anhänger des örtlichen Fußballvereins in Dover. Was kostet ein Ticket dort?
Gerrard: Ja, stimmt, wir sind Anhänger von Dover Athletics.
Moors: Es kostet zehn Pfund (ca. 11 Euro), sich ein Spiel von Dover anzusehen, was immer noch relativ günstig ist für britische Verhältnisse. Vom Preis her ist das mehr oder weniger vergleichbar mit einem Stadionbesuch auf der Stehtribüne in der Bundesliga - bloß, dass es sich in Dover um Amateurfußball handelt.
bundesliga.de: Was gefällt Ihnen an der Bundesliga besonders?
Gerrard: Die Freundlichkeit der Menschen ist erstaunlich, wir genießen es, dort zu sein und mit den gegnerischen Fans ein paar Bier zu trinken und eine gute Zeit zu haben. Ich finde, Dortmund ist das Herz der deutschen Fan-Gemeinschaft und jeder liebt den Club. Verglichen mit England sieht man auch weniger Polizisten bei Spielen in der Bundesliga. In England können die gegnerischen Fans noch nicht mal ein Bier zusammen trinken, weil die Polizei dies sofort unterbinden würde.
Moors: Das ist richtig. Für mich gibt es in Deutschland eine Sache, die die Bundesliga deutlich von der Premier League unterscheidet und das sind die Stehtribünen. Ich denke, die DFL gibt den Fans eine Art Vertrauensvorschuss und die Fans zahlen das fast schon durch Selbstkontrolle zurück. Sie begrüßen die Freiheit, die sie haben und missbrauchen das nicht. Wir fühlen uns hier sehr wohl.
Lesen Sie hier das komplette bundesliga.de-Interview.
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Uwe Neuhaus
"Leidenschaft in die Waagschale werfen"
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| | Uwe Neuhaus führte Union in die 2. Bundesliga |
Nach einer langen Durststrecke hat die Weltmetropole Berlin endlich wieder zwei Fußballvereine im deutschen Profifußball. Der 1. FC Union Berlin stand als erster Aufsteiger aus der 3. Liga fest und spielt nach fünf Jahren Abstinenz wieder in der 2. Bundesliga.
Architekt des Erfolges ist Uwe Neuhaus. Der Trainer übernahm die "Eisernen" vor zwei Jahren und führte sie ohne Zwischenstopp von der Regionalliga nach oben. Im Interview mit bundesliga.de spricht er über seine Meinung zu Trainingslagern, das Duell gegen Pokalsieger Werder Bremen und die Fans von Union.
bundesliga.de: Herr Neuhaus, worauf achten Sie im Trainingslager besonderen?
Uwe Neuhaus: Ich lege gar nicht so einen besonderen Wert auf Trainingslager. Die Vorbereitung ist unglaublich hart und anstrengend, da müssen vor allem die Regenerationsphasen stimmen. Im Trainingslager gibt es viele mögliche Störfaktoren, angefangen vom Essen, über ungewohnte Betten bis hin zur fremden Umgebung. Vieles spricht also dafür, zu Hause zu bleiben.
bundesliga.de: Was ist Ihrer Meinung nach das Besondere an den "Eisernen"?
Neuhaus: Ganz klar die positive Verrücktheit. Hier stehen die Leute absolut hinter der Mannschaft und die Unterstützung wird sogar stärker, wenn wir mal in Rückstand geraten. Überragend natürlich auch der Umbau der "Alten Försterei"...
bundesliga.de: Apropos "Alte Försterei". Haben Sie in all Ihren Jahren im Fußballgeschäft schon einmal erlebt, dass die Fans so involviert wurden?
Neuhaus: Nein, das ist einmalig - so ein Projekt hat es noch nicht gegeben und ich glaube kaum, dass wir sowas so schnell irgendwo anders sehen werden. Man kann nur den Hut ziehen, vor so viel Hingabe!
bundesliga.de: John Jairo Mosquera ist der Wunschstürmer von Christian Beeck. Schließen Sie sich Ihrem Sportdirektor an? Und was macht Mosquera so besonders?
Neuhaus: Wir haben da eine hohe Übereinstimmung! Wir haben ja einen bestimmten Stürmertyp gesucht und in ihm auch gefunden. Er ist groß und schwer zu halten, dabei aber auch schnell und beweglich.
bundesliga.de: Am Sonntag beginnt der Ernst des Lebens. Im DFB-Pokal empfängt Union daheim Titelverteidiger Werder Bremen. Klingt nach einem würdigen ersten Pflichtspielgegner in der neuen "Alten Försterei"?
Neuhaus: Absolut, es ist der Titelverteidiger - viel würdiger geht es ja nicht in einem Wettbewerb. Wir werden alles versuchen, dem Favoriten ein Bein zu stellen. Die Unterstützung der Fans ist jedenfalls da, das Stadion war innerhalb von einer Woche ausverkauft.
bundesliga.de: In dieser Phase der Vorbereitung weiß noch keine Mannschaft so recht, wo sie wirklich steht. Könnte das ein Vorteil für das Pokalspiel für Union sein?
Neuhaus: Könnte sein, aber das gilt ja auch für uns. Auch wir wissen noch nicht genau, wo wir stehen. Wir werden unsere Leidenschaft in die Waagschale werfen, dürfen aber auch nicht ins offene Messer laufen.
Lesen Sie hier das komplette bundesliga.de-Interview mit Uwe Neuhaus.
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Mit Vollgas in die neue Saison! Rechtzeitig zum Saisonauftakt startet der OBM mit zahlreichen Verbesserungen. Überarbeitet worden sind die Simulation der Spiele, das Training sowie das Design der Webseite. Seit dem Relaunch kommt der OBM intuitiver bedienbar und optisch attraktiver daher. Da bringt das Game gleich noch mehr Spaß…
Die 3D-Animation der Spiele ist weiter verbessert worden: Fließende Bewegungsabläufe, Kopfbälle, Flankenläufen und neue Spielzüge- noch nie war die Darstellung der OBM-Partien so realistisch und detailgetreu.
Für gesteigerte Harmonie sorgt das verbesserte Passverhalten der Kicker beim OBM. Aber nicht nur Pässe aus dem Spiel heraus werden genauer geschlagen, auch die Eckbälle sorgen beim OBM nun für mehr Gefahr. Erleben Sie Online-Fußball in nie gekannter Qualität. Mit dem neuen Player kommt echtes Stadionfeeling auf!
Auswechselbank und freie Kaderzusammenstellung
Im Zuge der Neuerungen wurden auch zwei der häufigsten Userwünsche ins Game übernommen. Ab sofort ist es möglich, Regeln (beispielsweise: Bei Rückstand ab der 50. Minute einen Stürmer für einen Mittelfeldspieler bringen und volle Offensive gehen…) zu definieren, nach denen während der laufenden Partie Auswechslungen und Taktikänderungen vorgenommen werden. Darüberhinaus sind nun Auswechslungen nötig, wenn sich ein Spieler verletzt und nicht mehr weiterspielen kann.
Ein weiterer Punkt, der lange von Seiten der OBM-Trainer eingefordert wurde, ist ebenfalls berücksichtigt worden: Ab sofort ist die freie Zusammenstellung des Kaders möglich sein. Das bedeutet, dass es beim OBM keine Vorschriften mehr bezüglich der Zahl von Stürmern, Verteidigern etc. gibt. Ebenfalls ist es erlaubt, mehr als 22 Akteure in den Kader aufzunehmen.
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