| Editorial: T. Schumacher |

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Liebe Leserinnen und Leser,
die heiße Phase der Saisonvorbereitung ist in vollem Gange. Heutzutage sind zwei Trainingslager pro Bundesligist ganz normal. Das erste ist für die konditionelle Arbeit vorgesehen, das zweite für die taktisch spielerische.
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Bundesliga
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Ohne ihn stehen die "Fohlen" still. Markus Breuer fährt den Mannschaftsbus von Borussia Mönchengladbach und ist Zeugwart beim fünfmaligen Deutschen Meister. Eine Doppelfunktion, die ihn auch im Trainingslager in Saalfelden ausfüllt. Etwa anderthalb Tage vor Abfahrt ins Camp beginnt für Breuer die Planung und das Packen. Und der Transport von Team und Equipment vom Flughafen zum Hotel ist eine logistische Meisterleistung. bundesliga.de hat der guten Seele der Borussia bei der Arbeit über die Schulter geschaut.
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26. Spieltag: "Wölfe" entzaubern den FC Bayern
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Was in der ersten Hälfte nach einem Duell auf Augenhöhe aussah, entwickelte sich nach der Pause rasch zu einer einseitigen Angelegenheit. 5:1 siegte Wolfsburg gegen den FC Bayern. "Es war ein Sieg, wie es ihn in der Geschichte des VfL Wolfsburg nicht mehr oft geben wird", war sich Felix Magath sicher. Erleben Sie alle 34 Spieltage der Saison 2008/09 noch einmal in der Mediathek von bundesliga.de.
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31. Spieltag: Gomez-Gala gegen Wolfsburg
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Spitzenreiter Wolfsburg musste im Kampf um die Meisterschaft eine herbe Niederlage hinnehmen. In Stuttgart traf Mario Gomez gleich vier Mal. Der VfB machte das Titelrennen wieder spannend. Erleben Sie alle 34 Spieltage der Saison 2008/09 noch einmal in der Mediathek von bundesliga.de.
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| | Toni Schumacher |
Liebe Leserinnen und Leser,
die heiße Phase der Saisonvorbereitung ist in vollem Gange. Heutzutage sind zwei Trainingslager pro Bundesligist ganz normal. Das erste ist für die konditionelle Arbeit vorgesehen, das zweite für die taktisch spielerische. Deshalb müssen beim zweiten die Plätze auch sehr gut sein. Wir waren früher noch drei Wochen am Stück weg. Von Zuhause weg, von den Kindern weg, vom geregelten Leben weg. Auch um nicht ganz aus dem familiären Umfeld herausgerissen zu werden, macht man lieber zwei kürzere.
Ich bin früher immer supergerne ins Trainingslager gefahren, für mich war das ein Muss und ich habe mich immer darauf gefreut. Es tut immer weh, es gibt Muskelkater, das faule Fleisch fällt ab. Beim Torwarttraining kommen die blauen Flecken. Wir wussten, dass wir drei Wochen Trainingslager hatten und machten im Urlaub schon was dafür.
Auch wenn die Bedingungen in der Heimat erstklassig sind, reisen die Clubs regelmäßig ins Ausland fürs Trainingslager. Die Spieler trainieren jeden Tag zwei Mal zuhause. Dann macht es natürlich mehr Spaß, wenn man mal weg ist. Im Trainingslager fährt keiner abends nach Hause, sondern muss sich mit seinen Mitspielern beschäftigen und kann sich so nur auf Fußball konzentrieren. Wir haben früher immer auf Doppelzimmern übernachtet, die älteren Spieler mit den jüngeren, um die sie sich so kümmern konnten. Das ist sehr wichtig, um sich besser kennen zu lernen.
Zu meiner Zeit gab es weitaus weniger teamfördernde Unternehmungen. Ein Grillabend war bei uns das Einzige. Würstchen, Fleisch und Kölsch wurden extra gebracht und alle haben sich aufs Lagerfeuer gefreut. Heute unternehmen die Spieler Rafting, Klettern und Mountainbiketouren. Diese Entwicklung finde ich sehr gut, das habe ich ja auch in meinem Buch 1987 geschrieben und gefordert. Dann kommt es auch nicht zum Lagerkoller.
Aber natürlich geht es im Trainingslager - wie der Name schon sagt - in erster Linie ums Training. Heute wird meistens morgens gelaufen, vor- und nachmittags je eine Einheit dazu. Wir haben manchmal bis zu drei Mal trainiert und hatten abends noch ein Spiel. Heute hat sich das Betreuer- und Funktionsteam vergrößert, auch das finde ich sehr gut. Es ist wichtig, dass sich Experten um Schnelligkeitstraining oder Koordination kümmern. Der Fußball entwickelt sich immer weiter und je mehr Spezialisten, umso besser für die Spieler. Früher hat der Trainer alles alleine gemacht. Wir hatten einen Sperwerfer, Rolf Herings, als Konditionstrainer. Die Bundesliga arbeitet in all diesen Bereichen sehr fortschrittlich, da brauchen wir uns vor anderen Sportarten wie Hockey nicht zu verstecken. Wir übernehmen Erkenntnisse aus anderen Sportarten und müssen dann die ideale Mischung für den Fußball finden.
Ihr
Toni Schumacher
Der Europameister und zweifache Vizeweltmeister Harald "Toni" Schumacher bestritt in der Bundesliga 464 Spiele. Zwischen 1972 und 1987 stand er 422 Mal für den 1. FC Köln zwischen den Pfosten. Mit dem FC gewann er ein Mal die Meisterschaft und wurde drei Mal Pokalsieger. Anschließend spielte er noch für den FC Schalke 04, den FC Bayern München und Borussia Dortmund. Als Trainer war Schumacher von 1998 bis 1999 bei Fortuna Köln engagiert. Heute ist er unter anderem Geschäftsführer und Teilhaber der Sportmarketingagentur Sports First.
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Bundesliga
Mit Breuer fährt Borussia am besten
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| | Seit 16 Jahren ist Breuer Busfahrer und Betreuer des Borussia |
Ohne ihn geht es kaum. Markus Breuer fährt den Mannschaftsbus von Borussia Mönchengladbach und er ist Zeugwart beim fünfmaligen Deutschen Meister. Eine Doppelfunktion, die ihn natürlich auch im Trainingslager in Saalfelden ausfüllt.
Etwa anderthalb Tage vor Abfahrt ins Trainingslager beginnt für Breuer die Planung und das Packen. Nur anderthalb, denn der ehemalige Amateur-Torhüter ist ein "alter Hase” in seinem Job. "Ich mache das jetzt hier im 16. Jahr bei Borussia. Nach Uwe Kamps müsste ich inzwischen am längsten im Verein sein”, lacht Breuer.
Dass kann Max Eberl nur bestätigen. "Der Markus ist schon lange dabei und einer unserer Dienstältesten. Er ist mit dafür verantwortlich, dass alles rund um die Mannschaft so gut läuft", erklärt der Sportdirektor der Borussia.
Kleider machen Spieler
Zehn große Alukisten sind allein mit Trainings- und Spielwäsche zu füllen. Für jeden der 27 Spieler hat Breuer vier sechsteilige Trainingssätze eingepackt: Jacke, T-Shirt, Hose, Unterziehhose, Short und Stutzen. Plus drei Regenjacken pro Spieler.
Die Spielwäsche besteht aus Trainingsjacke, T-Shirt und dem Trikotsatz. Das Ganze gibt es je zwei Mal in Weiß und zwei Mal in Grün. Das Waschen übernimmt zu Hause in Mönchengladbach eine Wäscherei, in Saalfelden erledigt das Hotel Gut Brandlhof die Wäsche.
Ein Kleinbus voller Utensilien
"Ich bin mit den Kisten im Bus schon vorgefahren und habe die Mannschaft mit dem Bus am Flughafen Salzburg abgeholt. Weil der Bus nur 29 Sitzplätze hat, haben wir zusätzlich noch zwei Kleinbusse dabei, denn außer der Wäsche haben wir ja noch viel mehr Material mitgenommen”, sagt Breuer.
Zum Beispiel die Schuhe, um die sich Rolf Hülswitt kümmert. Jedem Spieler stehen zwei Paar Nocken-, zwei Paar Stollen- und ein Paar Laufschuhe zur Verfügung. Zum weiteren Gepäck zählen Hürden, Hütchen, Medizinbälle, Gymnastikmatten, eine mobile Freistoßmauer oder Slalomstangen sowie kleine Souvenirs für die Fans in Saalfelden. Die Ausrüstung der medizinischen Abteilung und der Physios füllt fast allein einen der Kleinbusse.
Die Zuverlässigkeit in Person
In Saalfelden legt Breuer in seinem Materialraum mehrmals täglich die Ausrüstung für die Spieler bereit: "Nach dem Frühstück holen sich die Spieler die Trainingswäsche zum ersten Mal ab, nach dem Mittag zum zweiten Mal. Ich lege die neue Wäsche dann schon immer wieder neu hin. Manchmal brauchen Spieler auch noch Extra-Wäsche, wenn sie zum Beispiel noch in den Kraftraum gehen.”
Vergessen hat Breuer selbst in 16 Jahren noch nichts - "jedenfalls nichts Gravierendes. Ich führe immer Listen und hake ab, was ich eingepackt habe. Trotzdem ist man bei Auswärtsfahrten immer ein bisschen nervös: man könnte ja doch irgendwas vergessen haben.”
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Bundesliga-Datenbank
Mit breiter Brust ins Abenteuer Bundesliga
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| | Aristide Bance freute sich 08/09 über 14 Tore und den Aufstieg |
Nachdem am Ende der vergangenen Saison mit 1899 Hoffenheim (Platz 7), dem 1. FC Köln (Platz 12) und Borussia Mönchengladbach (Platz 15) alle drei Aufsteiger den Klassenerhalt geschafft haben, stellt sich nun die Frage: Werden die diesjährigen Neulinge eine ähnlich gute Rolle in der Bundesliga spielen können? bundesliga.de hat den SC Freiburg, den 1. FSV Mainz 05 und den 1. FC Nürnberg anhand der Daten der vergangenen Saison genauer unter die Lupe genommen.
SC Freiburg
Die Freiburger landeten trotz dem souveränen Gewinn der Meisterschaft der 2. Bundesliga sowohl in der Heim- als auch in der Auswärtstabelle lediglich auf dem 2. Platz. Zu Hause war Nürnberg (42 Punkte) stärker als der Sportclub (39) und auswärts sammelte Mainz (36) mehr Zähler als die Breisgauer (29).
Im Sturm hat der SCF keinerlei Abgänge zu verzeichnen und sich mit dem (alleinigen) Topscorer (22 Scorerpunkte) und (geteilten) Torschützenkönig (16 Tore) der 2. Bundesliga verstärkt: Cedric Makiadi. Mit Stefan Reisinger wird er von einem weiteren Stürmer mit gutem Riecher unterstützt: In 194 Zweitligaspielen war der Niederbayer 51 Mal erfolgreich.
Die Elf von Robin Dutt ist einer von vier Clubs, der kein Spiel nach 1:0-Führung verloren hat (16 Siege, zwei Remis). Immerhin elf Mal gewann der SCF mit einem Tor Vorsprung - Ligahöchstwert!
Wenngleich Freiburg für seine Talentschmiede bekannt ist und den Jungen auch immer eine Chance gibt, so kennen doch einige Spieler die Bundesliga schon gut: Ivica Banovic (122 Spiele), Du-Ri Cha (92), Mohammadou Idrissou (76), Tommy Bechmann (76) Cedric Makiadi (48) und Heiko Butscher (20) sind keine Unbekannten im Oberhaus.
Freiburg war unter Volker Finke fürs Kurzpassspiel bekannt. Dies hat sich unter Dutt nicht geändert. Kein Team spielte in der vergangenen Saison der 2. Bundesliga anteilig so viele kurze Pässe gespielt wie die Breisgauer: 86,2 Prozent. Darüber hinaus erreichte der Sport-Club auch bei Flanken den Spitzenwert: 864 wurden geschlagen. Davon kamen 205 an - wieder ein Liga-Maximum.
Und dann wird die Freiburger die Tatsache positiv stimmen, dass sie bei keinem ihrer vorherigen drei Aufstiege gleich wieder den Gang in die 2. Bundesliga antreten mussten.
FSV Mainz 05
Mainz ist zum zweiten Mal in der Bundesliga. Nach ihrem letzten Aufstieg 2004 erreichten die Mainzer zum Abschluss ihrer Debütsaison in der Bundesliga bereits am 32. Spieltag als bester der drei Aufsteiger den Klassenverbleib und belegten am Ende Platz 11.
2008/09 stellten sich die Mainzer als faires Team dar - sie begingen die zweitwenigsten Fouls (573, 16,9 pro Spiel) und sahen dabei die zweitwenigsten Gelben Karten (52). Der FSV war zudem das stärkste Auswärtsteam der 2. Bundesliga (36 Punkte) und holte zudem als einziges Team der Liga mehr Punkte auf fremden Plätzen als daheim (27).
Die Hälfte der Tore des erfolgreichsten Angriffs der 2. Bundesliga (62 Tore) erzielten Aristide Bancé (14), Srdjan Baljak (elf) und Felix Borja (sechs), die geschlossen auch im Mainzer Bundesliga-Kader 2009/10 vertreten sind.
Zwar verließ mit Markus Feulner der beste Vorbereiter der 2. Bundesliga (elf Assists) die Mainzer in Richtung Dortmund, jedoch wurden für das Mittelfeld der international erfahrene Andreas Ivanschitz von Panathinaikos Athen und der zuletzt in der spanischen Primera Division aktive Eugen Polanski vom FC Getafe ausgeliehen.
Wenn die Truppe von Jörn Andersen beim Start in die neue Saison an den Endspurt anknüpfen kann, den sie in den letzten sechs Saisonspielen der 2. Bundesliga hinlegte (fünf Siege), braucht ihr vor dem Saisonbeginn nicht bange zu sein.
1. FC Nürnberg
2008/09 hatte der "Club", der zum siebten Mal aufgestiegen ist, die beste Defensive der 2. Bundesliga. Nur 29 Gegentreffer ließen die Franken zu. Ganze 16 Mal blieben Raphael Schäfer und seine Vorderleute vergangene Saison ohne Gegentor - Topwert der 2. Bundesliga. Sie ließen auch nur 117 Schüsse aufs eigene Tor zu - nur der 1. FC Kaiserslautern erlaubte weniger.
Keine Mannschaft war im heimischen Stadion stärker als Michael Oennings Team. 42 Punkte holten die Franken im easyCredit-Stadion - 13 Siege und nur eine Niederlage. Dazu gab es einen Rekord in der eingleisigen 2. Bundesliga: 945 Minuten blieben die Nürnberger daheim ohne Gegentor - erst am letzten Spieltag endete diese Serie. Insgesamt trafen die Gegner nur sieben Mal in Nürnberg.
Vielleicht der wichtigste Mann bei den Franken ist Marek Mintal. Der wird versuchen, nochmals Geschichte zu schreiben. In der Saison 2003/04 schoss der Slowake den "Club" mit 18 Toren fast im Alleingang ins Oberhaus und wurde Torschützenkönig der 2. Bundesliga. Mit 24 Treffern sicherte er sich in der folgenden Bundesliga-Saison auch die Torjägerkanone. Dieses Kunststück gelang zuvor nur Rudi Völler 1982/83. In der vergangenen Saison war Mintal mit 16 Toren wieder treffsicherster Schütze der 2. Bundesliga…
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Michael Oenning
"Wir sind absolut euphorisch!"
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| | Michael Oenning führte den "Club" zurück in die Bundesliga |
Aufsteiger 1. FC Nürnberg geht nach dem souveränen Sieg im Relegationsduell gegen Cottbus voller Optimismus in die Bundesliga-Saison. Im Interview mit bundesliga.de verrät Trainer Michael Oenning, warum ihm auch ohne große Transfercoups nicht Bange ist, die Klasse zu halten.
In seiner ersten Bundesliga-Debütsaison als Cheftrainer baut der 43-Jährige auf eine gewachsene Struktur in seinem Team und darauf, dass die Fans bedingungslos hinter der Mannschaft stehen werden.
bundesliga.de: Herr Oenning, wie groß ist Ihre Nervosität vor dem Bundesliga-Start?
Michael Oenning: Ich neige eigentlich nicht dazu, nervös zu sein. Ein positives Kribbeln ist natürlich da, weil wir uns darauf freuen, wieder Bundesliga zu spielen. Es ist etwas anderes, wieder vor 80.000 Zuschauern in Dortmund aufzulaufen. Aber nervös sind wir eigentlich nicht.
bundesliga.de: Bei den Transfers konnten Sie nach dem Aufstieg in die Bundesliga keine großen Sprünge machen. Sind Sie dennoch zuversichtlich, dass sie den Klassenerhalt packen?
Oenning: Ja, denn das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. Ich glaube schon, dass wir genügend Geld hätten, um etwas zu tun, aber wir haben uns dagegen entschieden. Wir wollten ganz bewusst dem Aufstiegskader das Vertrauen schenken. Ich bin davon überzeugt, dass die Mannschaft noch viel Potenzial hat und sehr entwicklungsfähig ist. Die Gruppe sollte nicht verändert werden, denn dann hätten wir viele Dinge neu machen müssen. Wenn wir feststellen sollten, dass wir nicht wettbewerbsfähig sind, haben wir immer noch alle Möglichkeiten, uns zu verändern.
bundesliga.de: Dass Sie mit Bundesliga-Teams mithalten können, haben Sie bereits in der Relegation bewiesen. Gibt das der Mannschaft noch einen Extra-Schub?
Oenning: Natürlich! Wir sind absolut euphorisch und gehen die Geschichte positiv an. Wir gehen nicht in das Abenteuer Bundesliga, indem wir sagen oh Gott oh Gott, wir müssen das alles absichern und neue Spieler verpflichten . Nein, wir sind fest davon überzeugt, dass wir in der jetzigen Konstellation eine gute Rolle in der Bundesliga spielen werden.
bundesliga.de: Wer hat Sie in der bisherigen Vorbereitungszeit positiv überrascht? Gibt es Spieler, die Sie positiv herausheben können?
Oenning: Ich könnte, aber ich möchte gar nicht. Es bringt ja auch nichts, denn die Vorbereitung ist eine spezielle Geschichte. Dadurch, dass wir uns von den Namen her kaum verändert haben, sind die Strukturen und Hierarchien relativ festgelegt. Natürlich gibt es einige, die momentan sehr gut drauf sind, aber wir haben einen sehr positiven Konkurrenzkampf und es wäre nicht fair gegenüber den anderen, jetzt jemanden herauszuheben.
bundesliga.de: Glauben Sie, dass die Fans Geduld haben, wenn es am Anfang nicht so läuft wie vorgestellt?
Oenning: Davon bin ich überzeugt, denn wir haben den absoluten Zuspruch der Fans. Wir haben bereits den Dauerkartenverkauf eingestellt nach 28.000 verkauften Karten. Das ist Bundesliga-Rekord für uns. Der Zuspruch ist also groß, und ich glaube nicht, dass die Fans von uns einfordern, Dinge zu vollbringen, die wir gar nicht leisten können. Das kann auch kein Maßstab sein. Ich glaube eher, dass wir ein Traditionsverein sind, der immer bedingungslos unterstützt wird, wenn die gezeigten Leistungen nachweisen, dass wir uns bemühen.
bundesliga.de: Welche Ziele haben Sie sich für die kommende Saison gesteckt?
Oenning: Wir orientieren uns daran, was für uns möglich sein kann, und das ist ganz klar der Klassenerhalt. Dafür haben wir 34 Spieltage Zeit, uns in dieser Liga zurechtzufinden und müssen es schaffen, am Ende auf Platz 15 zu stehen. Wir haben uns also keine utopischen Ziele gesteckt.
Lesen Sie hier das komplette bundesliga.de-Interview mit Michael Oenning.
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VfB Stuttgart
VfB ein Leben lang
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| | Rico (r.) und sein Freund Falko beim VfB-Trainingslager in Leogang |
Keine zehn Meter entfernt schwitzen Jens Lehmann, Cacau und die anderen VfB-Profis auf dem Rasen, im Hintergrund türmen sich die imposanten Leoganger Steinberge mit ihren teils noch schneebedeckten Spitzen auf. Etwa 120 Stuttgarter Fans genießen den Ausblick; unter ihnen - wieder einmal - Rico und seine Freundin Manja.
Der 34-Jährige aus Thalheim im Erzgebirge folgt seinem Lieblingsclub - wohin es auch geht. "Ich bin von klein auf Fan vom VfB Stuttgart, auch schon vor der Wende. Ich habe schon ganz früh Sympathie für den Club gehabt und war zu DDR-Zeiten auch schon beim Europacupspiel vom VfB in Dresden”, erzählt Rico.
Man kennt sich
Weil seine Freundin sein Hobby mindestens genau so begeistert teilt, fahren die beiden seit sechs Jahren auch in die Trainingslager der Schwaben. Und richten deshalb ihren Urlaub nach den Trainingscamps des dreifachen Deutschen Meisters aus. "Bis auf Dubai waren wir überall mit dabei. In der Steiermark oder zuletzt im Winter in Portugal.”
Fast logisch, dass im Laufe der Jahre die Beziehung zum VfB Stuttgart so intensiv geworden ist, dass die beiden viele enge Kontakte knüpfen konnten. Man wird nicht nur erkannt. "Heiko Gerber und Stefan Meißner, die früher im Osten gespielt haben, bevor sie nach Stuttgart kamen, sind sogar zu uns nach Thalheim zur Weihnachtsfeier gekommen”, sagt Rico.
Gemeinsames Grillen
"VfB Stuttgart Groundhopping - Ein Leben für den Fußball” steht auf der Visitenkarte von Rico, der noch von seinem Freund Falko begleitet wird. Das erste Trainingslager in Donaueschingen haben Rico und Manja natürlich auch mitgenommen, genau wie den Fanabend hier in Leogang.
"Das war super. Wir haben mit der Mannschaft zusammen auf der Alm gegrillt. Das sind alles nette Jungs”, schwärmt Rico. Der Netteste ist Serdar Tasci. Jedenfalls, wenn es nach Manja geht.
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Ewald Lienen
"Wir arbeiten vertrauensvoll und konstruktiv"
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| | Ewald Lienen (r.) im Gespräch mit den Fans des TSV |
Kurz vor Ende der vergangenen Saison gelang dem TSV 1860 München ein echter Coup. Trainerfuchs Ewald Lienen konnte verpflichtet werden. Schon in den letzten beiden Partien der vergangenen Saison stand er bei den "Löwen" an der Seitenlinie.
In den vergangenen Wochen hatte Lienen nun viel Zeit, die Mannschaft nach seinen Wünschen zu formen. Mit bundesliga.de spricht er über die Saisonvorbereitung, den Unterschied zwischen Fußball in Deutschland und Griechenland und seine berühmten Zettel…
bundesliga.de: Herr Lienen, erstmals seit Ende 2005 trainieren Sie wieder eine deutsche Mannschaft. Wie gefällt es Ihnen, zurück in Deutschland zu sein?
Ewald Lienen: Ich freue mich sehr darüber, und auch für meine Familie ist es schön, nach fast drei Jahren in Athen, wieder zurück in der Heimat zu sein.
bundesliga.de: Sie sind für Ihre akribischen Notizen bekannt. Das brachte Ihnen gar den Spitznamen "Zettel-Ewald". Zwei Spiele haben Sie als Trainer von 1860 in der vergangenen Saison bereits absolviert. Was waren die wichtigsten Stichpunkte, die sich während und nach diesen Partien gemacht haben?
Lienen: Ruhig bleiben in den Pressekonferenzen nach den Spielen, wenn mal wieder Fragen nach meinen Zetteln gestellt werden ( grinst).
bundesliga.de: In den vergangenen Jahren mangelte es dem TSV vor allem an zwei Dingen: Ruhe und Konstanz. Was stimmt Sie zuversichtlich, dass beide Punkte zukünftig wieder eintreten werden?
Lienen: 1860 hat ein neues Team zusammengestellt, eine neue Führung, mit Geschäftsführer Manfred Stoffers, Sportdirektor Miki Stevic und dem Trainerteam. Wir alle arbeiten mit Präsidium und Aufsichtsrat vertrauensvoll und konstruktiv zusammen.
bundesliga.de: Worauf legen Sie in der Saisonvorbereitung besonders viel wert?
Lienen: Wie alle anderen Trainer auch: dass die Mannschaft zum Saisonstart in einer optimalen Verfassung und gut gerüstet für die harte Saison ist.
bundesliga.de: Vor Ihrer Zeit in München waren Sie mehr als zwei Jahre lang Trainer des griechischen Erstligisten Panionios Athen. Wo liegen Ihrer Meinung nach die größten Unterschiede zwischen dem Fußball in der Bundesliga und dem Fußball in "Hellas"?
Lienen: Die Vereine in der Bundesliga verfügen über größere, moderne Stadien und damit auch über mehr finanzielle Mittel, um bessere Spieler verpflichten zu können. Insgesamt sind die Strukturen innerhalb der Clubs professioneller.
bundesliga.de: In der Saison 1999/2000 haben Sie den 1. FC Köln in Ihrer ersten Saison an der Seitenlinie der "Geißböcke" in die Bundesliga zurückgeführt. Ist der Aufstieg mit den "Löwen" ebenso schnell erreichbar?
Lienen: Darüber zu spekulieren, wäre nicht seriös. Wir versuchen, eine gute Mannschaft zusammenzustellen, um eine gute Rolle in der Liga zu spielen.
Lesen Sie hier das komplette bundesliga.de-Interview mit Ewald Lienen.
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2. Bundesliga
Die 2. Bundesliga im Fokus
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| | Die Vorschau beleuchtet den FCK und die anderen 17 Clubs |
Am 7. August hat das Warten ein Ende: Die 2. Bundesliga startet in eine neue Spielzeit. In Karlsruhe, St. Pauli und Oberhausen werden am Freitag ab 18 Uhr die ersten drei Partien angepfiffen. Am Samstag und Sonntag wird der 1. Spieltag dann komplettiert.
In der großen Saisonvorschau zur 2. Bundesliga finden Sie schon jetzt alles Wissenswerte zu Ihrem Club - eine allgemeine Vorschau, das Trainer-Interview, Fakten und Daten, die Wechselbörse sowie den Sommerfahrplan.
Alle Wechsel im Blick
Die vergangene Saison ist abgehakt, der Blick ist nach vorne gerichtet. Doch mit welchen Mitteln soll das gelingen? bundesliga.de analysiert in der Vorschau die Möglichkeiten der Clubs für 2009/10.
Ein Kommen und Gehen gab es auch in der 2. Bundesliga - und es hält noch an. Über den Navigationspunkt Wechselbörse haben Sie immer den Überblick über die aktuellsten Transfers.
Alle Testspielergebnisse
Die Trainer haben in ihren Clubs das Sagen. Und bei bundesliga.de kommen sie auch zu Wort. So verrät der jüngste Bundesliga-Trainer im deutschen Profi-Fußball, Andre Schubert, auf was er sich am meisten freut. Bielefelds neuer Coach Thomas Gerstner erklärt, warum der Aufstieg alleine nicht das Ziel sein darf.
Ein wichtiger Indikator, um die Form der Clubs zu bestimmen, ist der Sommerfahrplan. Gegen wen hat mein Verein schon gespielt, wie sind die Partien ausgegangen? bundesliga.de liefert alle Ergebnisse.
Auch die Bundesliga ist dabei
Verpassen Sie kein Interview und keine News. Seien Sie top-informiert und freuen Sie sich gemeinsam mit bundesliga.de auf eine spannende Vorbereitung und eine noch spannendere Saison 2009/10. bundesliga.de wünscht Ihnen viel Spaß mit der großen Saisonvorschau.
Und sollten Sie sich auch für die 18 Clubs der Bundesliga interessieren – dann finden Sie hier alle Informationen.
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OBM
Deutschland sucht den Shootingstar
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| | Holger Badstuber (r.) genießt das Vertrauen von Louis van Gaal |
Bald geht es wieder los! Sowohl die Bundesliga-Saison als auch die neue Spielzeit des Offiziellen Bundesliga Managers (OBM) steht in den Startlöchern. Nun geht es wie jedes Jahr in der Saisonvorbereitung darum, einen möglichst schlagkräftigen Kader auf die Beine zu stellen.
Neben erfahrenen Spielern, die meist das Rückrad einer jeden Mannschaft stellen, versuchen die Verantwortlichen der echten Vereine und im OBM natürlich auch junge, talentierte und gleichzeitig günstige Fußballer ins Team zu integrieren. Am größten ist dann die Freude, wenn man in der Saison bewundern kann, wie sich das für kleines Geld gekaufte Talent zum Shootingstar der Liga mausert. bundesliga.de nennt einige (Geheim-)Tipps, welche jungen Spieler den Kader für wenig Geld bereichern könnten.
Von München nach Stuttgart und umgekehrt
Der vom FC Bayern an den VfB Stuttgart ausgeliehene Georg Niedermeier kam bereits in der vergangenen Saison auf fünf Einsätze in der Bundesliga. Nachdem sich Teamkollege Khalid Boulahrouz in der Saisonvorbereitung an der Schulter verletzte, scheinen ihm zusätzliche Einsätze fast sicher. Bei einem OBM-Marktwert von 165.000 Euro ist somit eine Investition durchaus eine Überlegung wert.
Den umgekehrten Weg aus der Jugend vom VfB zum Rekordmeister nahm Innenverteidiger Holger Badstuber. Dort ist er bereits der Gewinner der Vorbereitung und genießt bei Bayern-Coach Louis van Gaal ein hohes Ansehen. Nach dem Abgang von Lucio in Richtung Mailand steht der Junioren-Nationalspieler sogar vor dem Sprung in die Stammelf. Demnach ist sein OBM-Marktwert von 845.000 Euro mit Sicherheit noch nicht das Ende der Fahnenstange.
Latza als Jones-Ersatz?
U19-Europameister Danny Latza vom FC Schalke 04 debütierte, wie auch Niedermeier, bereits vergangene Saison bei den Profis seines Teams. Nach der Beinverletzung von Jermaine Jones könnte der Defensiv-Allrounder derjenige sein, der die Lücke schließen soll.
Immerhin sagte sein durchaus anspruchsvoller Trainer Felix Magath nach den ersten Eindrücken über ihn: "Jetzt weiß ich, warum man ihm einen Profivertrag gegeben hat." Bei einem Marktwert im OBM von 288.000 Euro wäre ein Kauf auch kein allzu großes finanzielles Risiko.
Esswein überzeugt in der Vorbereitung
Beim Meister aus Wolfsburg kann Nachwuchsstürmer Alexander Esswein als Gewinner der Vorbereitung betrachtet werden, auch weil Teamkollege Edin Dzeko verletzt ausfiel. In fast jedem Test konnte er sich in die Torschützenliste eintragen, wobei er zum Saisonstart wohl trotzdem nicht am Traum-Sturmduo Dzeko/Grafite vorbeikommen wird. Doch bei einem OBM-Marktwert von 427.000 Euro kann man mit einer Verpflichtung kaum etwas falsch machen.
Da davon ausgegangen werden kann, dass sich viele OBM-Trainer zum Kauf dieser Talente entscheiden, werden ihre Marktwerte wohl in kurzer Zeit deutlich in die Höhe schnellen. Daher bloß nicht zu lange überlegen, welchen Talenten man eine Chance in seiner Mannschaft gibt.
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| Termine |
Der 1. Spieltag im Live-Ticker von bundesliga.de
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Impressum
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