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WM-News-Ticker

München - Einen Tag vor dem Viertelfinale gegen Frankreich steigt die Spannung: Wird sich die deutsche Nationalmannschaft zum vierten Mal in Folge für ein WM-Halbfinale qualifizieren?  (Spielplan). bundesliga.de präsentiert die News am zweiten "Pausentag" vor der Runde der letzten Acht.

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22:30 Uhr: Was die Franzosen können, kann auch Joachim Löw: Selbstbewusstsein ausstrahlen. "Dass der Druck immer relativ groß ist, dass es unterschiedliche Meinungen gibt, das ist normal", sagte Löw am Tag vor dem Spiel an historischer Stätte. Druck verspüre er nicht, sagte der Bundestrainer: "Ich bin tiefenentspannt". Dabei lächelte er, zugleich wirkte er im Bauch des Maracana sehr konzentriert (zum ausführlichen Bericht).

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21:28 Uhr: Die Franzosen geben sich am Tag vor dem Showdown selbstbewusst. "Wir fahren sicher nicht als Touristen nach Rio", sagt Trainer Didier Deschamps. Und fügte bei der Abschluss-PK hinzu: "Wir haben keinen Grund, Angst zu haben." Paul Pogba, die menschgewordene Balleroberungsmaschine von Juventus Turin, sagt: "Wir können immer ein Tor schießen, wir sind Frankreich. Ich wüsste nicht, warum wir Angst haben sollten? Wir fürchten niemanden. Wir können jeden besiegen." Zehn Treffer haben die Franzosen schon auf ihrem Konto. Das letzte Mal, als sie zweistellig trafen, holten sie auch den Titel. Das war 1998.

19:28 Uhr: Die DFB-Elf absolviert das Abschlusstraining im altehrwürdigen Estadio do Maracana. Bundestrainer Joachim Löw kann gegen Frankreich bis auf den verletzten Shkodran Mustafi alle Spieler einsetzen. 19 Profis und drei Torhüter nehmen am Training teil. Am Mittwoch hatte noch Christoph Kramer wegen eines Infekts gefehlt. Löw hatte zudem von insgesamt sieben Spielern gesprochen, die erkältungsmäßig leicht angeschlagen wären. Auch Mats Hummels, der im Achtelfinale gegen Algerien (2:1 n.V.) wegen eines fiebrigen Infekts gefehlt hatte, und Lukas Podolski (Zerrung) stehen wieder zur Verfügung. Für Mustafi ist die WM wegen eines Muskelbündelrisses beendet. 

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18:18 Uhr: Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel (27) glaubt an einen deutschen Sieg im WM-Viertelfinale gegen Frankreich. "Es wird ein sehr enges Spiel. Ich denke, es geht in die Verlängerung, und Deutschland gewinnt", sagte der Heppenheimer im Vorfeld des England-Grand-Prix in Silverstone.  Auch WM-Spitzenreiter Nico Rosberg (29), der ein enges Verhältnis zur Mannschaft von Bundestrainer Joachim Löw hat, glaubt an einen deutschen Sieg. "Aber die müssen schon noch mal überlegen, ein paar Änderungen zu machen", sagte der Wiesbadener, der im Internet bereits seine Wunschaufstellung gepostet hatte - mit Khedira, Schweinsteiger und Schürrle. Während Vettel versuchen will, trotz der eigenen Termine wie dem Fahrerbriefing "irgendwo einen Fernseher zu finden", setzt Rosberg klare Prioritäten: "Mir ist das egal - ich gucke Fußball." 

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16:47 Uhr: Vor dem WM-Viertelfinale am Freitag zwischen Deutschland und Frankreich in Rio de Janeiro necken sich DFB-Präsident Wolfgang Niersbach und der französische UEFA-Chef Michel Platini gegenseitig. "Ich habe ihm eine SMS geschickt und im Flachs einen Tipp erbeten, wie man seine Franzosen schlagen kann", berichtete Niersbach im Interview von "Express", "tz" und "Hamburger Morgenpost". Der DFB-Boss weiter: "Er hat mich gleich zurückgerufen und mir gesagt, dass wir nur ein Tor mehr erzielen müssten." Der 63-jährige Niersbach ist Mitglied im Exekutivkomitee der UEFA und gilt als einer der engsten Vertrauten von "Platoche" in der "Regierung" des europäischen Fußballs.

Deutschland war für den einstigen Weltstar Platini immer ein Angstgegner. Niersbach: "1982 und 1986 hat er die WM-Halbfinals mit Frankreich gegen uns verloren, dazwischen 1983 noch den Landesmeister-Cup mit Juventus gegen den HSV. Er sagt jedesmal: 'Ja, ja, immer diese Deutschen.'"

15:08 Uhr: Torjäger Thomas Müller hält die Kritik an der deutschen Nationalmannschaft nach dem letztlich erfolgreichen WM-Achtelfinale gegen Algerien für völlig überzogen. "Ich will nicht Weltmeister werden und mich danach hinstellen müssen und sagen: Sorry, dass wir das Finale nur mit einem Tor Unterschied gewonnen haben", sagte Müller "bild.de".

Dem WM-Torschützenkönig von 2010, der in Brasilien bislang vier Treffer erzielt hat, sind vor allem die vielen negativen Kommentare nach dem Achtelfinale ein Rätsel. "Die inhaltliche Kritik nehmen wir gerne an. Wir haben Fehler gemacht auf dem Platz. Aber wir haben uns gegen Algerien 120 Minuten den Arsch aufgerissen. Wir haben ein Spiel, das eng war, gewonnen", äußerte der 24-Jährige.

Deshalb könne er die Kritik auch nicht nachvollziehen. "Man sollte sich nicht nach einem Sieg, für den wir uns alle den Arsch aufgerissen haben, entschuldigen müssen. Wenn andere Mannschaften in anderen Ländern das so machen, dann wird es als clever abgetan. Da schwärmt man dann noch: Das sind Dreckssäcke, die gewinnen so Spiele eben auch mal dreckig."

Müller glaubt, dass die Ansprüche an das DFB-Team allgemein zu hoch geschraubt werden: "Ich denke, es hatte viel damit zu tun, dass der Name des Gegners nicht so groß war. Aber das war keine Karnevalstruppe. Und natürlich ist es unser Anspruch, gegen Algerien zu gewinnen. Das haben wir auch getan - auch wenn es über Umwege war."

12:43 Uhr: Hier kommen Statistik-Füchse so richtig auf ihre Kosten. In einer Infografik präsentiert bundesliga.de das Bundesliga-Zahlengewitter zur WM 2014.

12:36 Uhr: Ex-Nationaltorhüter Toni Schumacher hat das Spiel des aktuellen DFB-Keepers Manuel Neuer in den höchsten Tönen gelobt. "Ich liebe es. In aller Bescheidenheit war das auch meine Art zu spielen: weit vor dem Tor stehen, Steilpässe abfangen, immer schnell abwerfen, bis zur Mittellinie - deshalb mag ich das bei ihm", sagte der frühere Kölner Keeper. Man dürfe Neuer "aber nicht überfordern. Bei solchen Aktionen wie gegen Algerien kann es schließlich auch passieren, dass man einen Wimpernschlag zu spät kommt", betonte Schumacher (60).

Dann könne es zu einer Szene "wie bei mir und Patrick Battiston 1982 kommen. Dann gibt es einen Zusammenprall, und dann verliert man vielleicht den Torwart mit der Roten Karte und kassiert sogar noch ein Gegentor", fügte der jetzige Vize-Präsident des FC an. Neuer sei auf jeden Fall, so Schumacher weiter, "ein fantastischer Torwart. Er ist auf dem Weg, der Beste der WM zu werden. Das heißt aber auch, dass jetzt nicht Schluss sein darf".

Dass es nach dem 2:1 n.V. im Achtelfinale gegen Algerien viel Kritik am Auftritt der deutschen Mannschaft gegeben hat, habe sich das Team selbst zuzuschreiben. "Die Enttäuschung in Deutschland ist ja auch deshalb so groß gewesen, weil die Spieler die Messlatte selbst so hochgelegt haben", argumentiert Schumacher, "weil sie so gut gespielt haben, weil wir so gute Spieler haben. So viele gute Fußballer hatten wir noch nie auf einem Haufen."

11:14 Uhr: Für Sportwettenanbieter bwin geht die DFB-Elf am Freitag leicht favorisiert in das Viertelfinale gegen Frankreich. Der Halbfinaleinzug des Teams von Joachim Löw ist mit Sieg-Quote 2,35 notiert. Sollte die Equipe Tricolore im 26. Aufeinandertreffen mit einer DFB-Auswahl zum zwölften Mal als Sieger vom Platz gehen, zahlt bwin das 3,10-Fache des Einsatzes zurück.

Kommt das Team um Kapitän Philipp Lahm erneut erst in der Verlängerung zum Erfolg, zahlt bwin das 12,00-Fache des Einsatzes zurück, ein Sieg im Elfmeterschießen ist mit Quote 10,00 notiert. Gewinnen die Franzosen im Elfmeterschießen, belohnt bwin das mit Quote 12,00.

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8:47 Uhr: Bundestrainer Joachim Löw hat sich zu den anhaltenden Personaldiskussionen vor dem Viertelfinale gegen Frankreich noch nicht geäußert - ein Einsatz von Kapitän Philipp Lahm auf der rechten Abwehrseite ist aber durchaus vorstellbar. Sollte der 30-Jährige vom Mittelfeld nach hinten rutschen, hätte dies weitreichende Folgen: Jerome Boateng würde in der Viererkette voraussichtlich auf der linken Seite für Benedikt Höwedes verteidigen. In der Innenverteidigung sind Per Mertesacker und der wiedergenesene Mats Hummels gesetzt. Vor der Abwehr könnten bei Lahms Versetzung Bastian Schweinsteiger und Sami Khedira analog zu den Turnieren 2010 und 2012 agieren. Sollte sich Löw aber entscheiden, Lahm im Mittelfeld zu belassen, würde diesmal wohl Khedira den Vorzug vor Schweinsteiger erhalten. In der Abwehr würde dann Boateng rechts spielen und Höwedes voraussichtlich links bleiben.In der Offensive dürfte Andre Schürrle für Mario Götze auf der linken Seite beginnen, Toni Kroos in der Zentrale.

8:44 Uhr: Argentiniens Angreifer Sergio Agüero (26) trainiert wieder mit dem Ball, droht wegen seiner Muskelverletzung aber auch im WM-Viertelfinale gegen Belgien (Samstag, 18.00 Uhr MESZ) auszufallen. "Agüero geht es besser", sagte Argentiniens Pressesprecher Andres Ventura im Trainingscamp der Albiceleste. Wann der Star von Manchester City ins Mannschaftstraining zurückkehren kann, ist aber weiter völlig offen.

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8:40 Uhr: Andre Schürrle hofft im Viertelfinale gegen Frankreich auf seinen ersten WM-Einsatz in der deutschen Startelf. Er sei "mit der Einstellung nach Brasilien gekommen, jedes Spiel von Anfang an zu machen und nicht auf der Bank sitzen zu wollen", sagte der 23-Jährige dem "kicker". "Meine Chancen, dass es am Freitag von Beginn an klappt, haben sich sicher nicht verschlechtert", sagte der.Torschütze zum 1:0 im Achtelfinale gegen Algerien.

8:34 Uhr: Die deutsche Nationalelf hat ihr WM-Camp schon wieder verlassen und sich auf den Weg nach Rio de Janeiro gemacht, wo am Freitag das Viertelfinale gegen Frankreich steigt.

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