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14.07.2014 - 09:07 Uhr


"Deutschland im Paradies"

Mario Götze jubelt über den WM-Sieg 2014 in Brasilien

Der Matchwinner und sein Lohn: Mario Götze jubelt mit dem WM-Pokal

Köln - Nach dem Finalsieg gegen Argentinien feiert die nationale und internationale Presse die deutsche Nationalmannschaft als verdienten Weltmeister. Besonders im Fokus: Matchwinner Mario Götze.

Spanien

El País: "Deutschland benötigte für seinen vierten WM-Titel 120 Minuten, viel Schweiß und die Treffsicherheit eines Götze, der in der WM bis dahin kaum in Erscheinung getreten war. Argentinien hatte eine stabile Abwehr, aber es fehlte das Schießpulver im Angriff."

El Mundo: "Messi kann den Titelgewinn der Deutschen nicht verhindern. Das Löw-Team erhält den verdienten Lohn für seine geleistete Arbeit." 

Marca: "Immer wieder Deutschland. Götze übernimmt die Rolle von Iniesta." 

As: "Deutschland erobert Amerika. Das Finale war hart umkämpft, ausgeglichen und mitreißend. Argentinien war nicht schlechter als Deutschland, hatte gute Torchancen, konnte aber Messi nicht finden."

Italien

La Gazzetta dello Sport: "Vierter WM-Titel für Deutschland, es entscheidet die Magie des Bayern-Angreifers Götze, vorgelegt von Schürrle. Zwei Jungs, die von der Bank kommen und zeigen, wie stark der deutsche Kader ist und wie verdient dieser Erfolg einer wahren Mannschaft am Ende war. Eine Mannschaft, die seit Jahren zusammenspielt und jetzt die Früchte erntet." 

Corriere della Sera: "Deutschland im Paradies, zum vierten Mal Champion. Deutschland ist Weltmeister geworden, weil es einfach die stärkste Mannschaft hatte."

Tuttosport: "Es ist Deutschland! Der vierte Stern, Argentinien in der Verlängerung geschlagen. Der Titel gehört der Mannschaft, die den wohl besten Fußball bei dieser WM gezeigt hat."

La Repubblica: "Die Party in Rio ist deutsch. Für den Fußball ist es ein historischer Tag: der erste Triumph eines europäischen Teams in Südamerika. Es hat das stärkste Team gewonnen. Daran gibt es keinen Zweifel. Das Team hat im Finale nicht sein bestes Spiel gezeigt, aber wieder einmal Charakter und Persönlichkeit gezeigt."

Corriere dello Sport: "Triumph für Deutschland. Mario Götze entscheidet die WM in Brasilien. Eine spannende und umkämpfte Partie in Rio de Janeiro, aber am Ende triumphieren die Deutschen über ein zu limitiertes Argentinien, das zu abhängig von einem nicht wieder zu erkennenden Messi ist, der komplett aus dem Spiel war."

England

Daily Telegraph: "Deutschland hob verdient den Weltpokal in die Höhe, dank eines brillianten Augenblicks von Mario Götze - MaRio de Janeiro. Schweinsteiger war der beste Spieler auf dem Platz - er vergoss Schweiß und Blut für sein Ziel."

Daily star online: "Super Mario: Götze besiegelt Deutschlands vierten WM-Titel mit einem Tor in der Verlängerung."

The Independent: "Super-Mario gewinnt die WM für Deutschland."

Österreich

Kurier: "Ganz Deutschland ist Weltmeister. Sternstunde für den deutschen Fußball. Eine echte Willens- und Energieleistung in einem Endspiel, das viele Stolpersteine und Hürden für die Mannschaft von Joachim Löw vorgesehen hatte."

Kronen-Zeitung: "Deutschland! Golden Boys am Ziel der Träume! Eines der schönsten WM-Tore aller Zeiten."

Niederlande

De Volkskrant: "Mit Schmerzen, Mühe und auch noch etwas Glück hat Deutschland am Sonntag den vierten Welttitel erobert."

De Telegraaf: "In einem Nerven aufreibenden WM-Finale war Deutschland am längeren Hebel."

Deutschland

Süddeutsche Zeitung: "Der vierte Stern geht auf. 1954, 1974, 1990, 2014 - die Erweiterung dieser Ziffernfolge war das Resultat eines Gänsehaut-Kicks, mit dem kein ARD-Tatort mithält, der sonst diesen Sendeplatz am Sonntagabend belegt. Folge des gewiss nicht besten, vielleicht aber intensivsten Fußballspiels der Historie."

Hamburger Morgenpost: "Deutschland steht Kopf. Galaktisch! Super, Mario! Götze schießt Deutschland mit links zum vierten WM-Titel."

FAZ: "Götze macht Deutschland zum Viersterneland. Mit einem Feuerwerk wurden am Sonntag die Sieger gefeiert, die als erste europäische Mannschaft das Kunststück fertig brachte, den WM-Titel auf südamerikanischem Boden zu erobern. Dank ihrer Klasse, aber vor allem dank ihres Gemeinschaftswerks, an dem jeder der 23 Spieler seinen Anteil hatte."

taz: "Ein exzellentes Orchester. Joachim Löw, Bundestrainer, arbeitet seit acht Jahren an diesem Werk: dass da Männer im Fußball, allesamt solistisch von vorzüglicher Qualität, miteinander eine Partie austragen, die in Momenten von Entgrenzung gipfeln kann. So, wie vor vier Jahren die Spanier es zelebrierten. Wer ein Herz für Fußball hat, wer sich nicht irre machen lässt von alten schwarz-rot-goldenen Fundamental-Antipathien, wünscht, dass diese Elf die Nacht zum 14. Juli als Weltmeister durchfeiert."

Argentinien

La Nación: "Ein Schlag direkt ins Herz. Messi war ohne Zweifel der Mann, der für die WM-Qualifikation eines Teams sorgte, das mehr Zweifel als Sicherheit erweckte. Gegen die Niederlande und Deutschland zeigte er aber nicht die Spiele, die die Welt erwartete, um ihn als König anzuerkennen."

Olé: "Uns wurde die Hoffnung gestohlen - ein nationaler Schlag. Die Nationalelf verlor das Finale in der Verlängerung durch ein hervorragendes Tor Götzes, und Deutschland hat uns wieder wie 1990 besiegt. Argentinien hat ein sehr ehrenhaftes Spiel gezeigt. Der italienische Schiedsrichter hat in der zweiten Halbzeit ein klares Elfmeterfoul an Higuaín nicht gepfiffen. Trotz des Schmerzes muss man den Jungs Applaus spenden."

WM 2014

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