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14.07.2014 - 00:08 Uhr


Bayern-Trio überragend

Ohne Khedira, mit Kramer: So trat Deutschland gegen Argentinien an

München - Manuel Neuer, Bastian Schweinsteiger und Jerome Boateng ragen bei der siegreichen DFB-Elf heraus. Die Einzelkritik zum WM-Finale Deutschland gegen Argentinien.

Manuel Neuer

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War bei den gefährlichen Kontern der Argentinier stets auf der Hut. Musste keine Großtaten verrichten, aber war immer zur Stelle, wenn Gefahr drohte. Hatte bei einer grenzwertigen Abwehraktion gegen Higuain in der 57. Minute das Glück auf seiner Seite.

 

Philipp Lahm

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Sehr gute Vorstellung des Kapitäns. Machte hinten die rechte Seite dicht und sorgte offensiv immer wieder für Gefahr, auch wenn nicht alle Zuspiele ankamen.

 

 

Jerome Boateng

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Stand im Abwehrzentrum wie ein Fels in der Brandung. Gewann den Großteil seiner Zweikämpfe und behielt den Ball zumeist auch in den eigenen Reihen. Tolle Rettungstat in der 92. Minute.

 

Mats Hummels

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Nicht ganz so souverän wie bei seinen vorherigen WM-Auftritten. Hatte vor allem mit Lionel Messi seine liebe Müh und Not. Bei Laufduellen oftmals zweiter Sieger. Steigerte sich nach der Pause. Böser Stellungfehler in der Nachspielzeit, der aber von Rodrigo Palacio nicht bestraft wurde.

Benedikt Höwedes

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Ließ über die linke Seite zu viel zu. Zeigte auch im Spielaufbau Schwächen. Hatte großes Pech, dass der Ball nach seinem tollen Kopfball in der Nachspielzeit der ersten Hälfte nur an den Pfosten klatschte.



Bastian Schweinsteiger

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Das Arbeitsstier im Mittelfeld. War sich für keinen Weg zu schade und kurbelte das deutsche Spiel unermüdlich an. Der Chef im Ring, der auch durch einen Cut nicht zu stoppen war.

Christoph Kramer

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Musste kurzfristig für Sami Khedira einspringen und erfüllte seine Aufgabe ordentlich. Sein erstes WM-Spiel von Beginn an war für den Gladbacher nach einem Zusammenprall mit Ezequiel Garay bereits in der 31. Minute wegen Verdachts auf Gehirnerschütterung beendet.

Thomas Mülller

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Rackerte und ackerte wie gewohnt, fand aber nur selten ein Durchkommen. Zerrieb sich in den Zweikämpfen mit den argentinischen Rauhbeinen

Toni Kroos

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Hatte ausgerechnet im Finale nicht seinen allerbesten Tag erwischt. Mit einer verunglückten Kopfball-Rückgabe auf Gonzalo Higuain hätte er in der 21. Minute beinahe das 0:1 verschuldet. Rückte nach dem Kramer-Ausfall ins defensive Mittelfeld und vergab in der 82. Minute eine super Gelegenheit.

Mesut Özil

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Zunächst verbessert im Vergleich zu seinen vorherigen WM-Auftritten. Tauchte dann aber wieder zu oft ab. Ein gutes Zuspiel auf Kroos ist einfach zu wenig für einen Mann seiner Klasse.

 

 

Miroslav Klose

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Stand vor alle in der ersten Hälfte auf verlorenem Posten. Mühte sich redlich, konnte sich aber so gut wie gar nicht in Szene setzten. Half auch im eigenen Strafraum aus. Der WM-Rekordtorjähger trat nach 88. Minute von der großen Bühne ab.

 

Andre Schürrle

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Der Super-Joker kam in der 31. Minute für Kramer und hatte bereits sechs Minuten später eine große Möglichkeit. War nach seiner Einwechslung wie gewohnt ein Aktivposten und bereitete den Siegtreffer vor.

 

Mario Götze

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Der Münchner ersetzte zwei Minuten vor Ende der regulären Spielzeit Klose. Konnte sich zunächst kaum in Szene setzten und machte dann mit seinem zweiten Turniertreffer den WM-Titel perfekt.

 

Per Mertesacker

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Kam in der 120. Minute und rettete den Sieg mit über die Zeit.

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