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Champions League

08.03.2016 - 22:40 Uhr


Historischer Erfolg: Wölfe stehen im Viertelfinale

Der VfL Wolfsburg jubel: Sie stehen im Viertelfinale der Champions League!

Max Kruse prüft den gegnerischen Keeper

Es ist eine ausgeglichene Partie im ersten Durchgang, ohne viele Torchancen

In der zweiten Hälfte machen die Wölfe dann ein bisschen mehr Druck, so wie Dante mit seinem Kopfball

In der 74. Minute ist es dann soweit: Andre Schürrle macht das 1:0

Wolfsburg - André Schürrle hat den VfL Wolfsburg zum größten internationalen Erfolg der Klubgeschichte geführt. Der Weltmeister erzielte beim 1:0 (0:0)-Sieg im Achtelfinal-Rückspiel der Champions League gegen KAA Gent den Siegtreffer. Nach dem 3:2-Sieg im Hinspiel zog der lange Zeit erschreckend schwache VfL erstmals in die Runde der letzten Acht ein. Dort warten möglicherweise Teams wie Real Madrid oder FC Barcelona.

Vor nur 23.457 Zuschauern in der erneut in der Champions League nicht ausverkauften VfL-Arena boten beide Teams lange Zeit Fußball zum Abgewöhnen. Die Wolfsburger wollten nicht, die Gäste konnten nicht. Erst zum Ende des Spiels ergaben sich für die Gastgeber Torchancen, eine davon nutzte Schürrle (74.) nach Vorlage von Julian Draxler. Schürrle hatte zuvor mehrere Hochkaräter vergeben.

Den Gästen aus Gent war zunächst durchaus anzumerken, dass sie sich trotz der Enttäuschung aus dem Hinspiel noch nicht geschlagen geben wollten. Belgiens Meister agierte druckvoll und suchte mit schnellem Spiel über die Außen die Offensive. Dabei leistete sich der Tabellenzweite der belgischen Liga allerdings immer wieder Abspielfehler, die die Gastgeber nutzten. Max Kruse sprang in einen ungenauen Pass, doch sein Zuspiel vergab Schürrle (4.) aus guter Position.

Wolfsburg agierte anfangs verhalten. Abräumer Luiz Gustavo war sehr defensiv eingestellt und half oft in der Viererkette aus. Josuha Guilavogui, sonst sein Nebenmann, orientierte sich stärker nach vorne und prüfte mit einem Distanzschuss (18.) Gents Keeper Matz Sels.

Doch nach den guten Leistungen zuletzt in der Liga schien sich Wolfsburg mit zunehmender Spielzeit angesichts der guten Ausgangslage auf das Nötigste beschränken zu wollen. Im Zweikampf fehlte häufig der Biss, das Tempo im Aufbauspiel blieb sehr verhalten. Die erste Halbzeit bot kaum Chancen oder sehenswerte Szenen, die Zuschauer empfanden den Halbzeitpfiff wie eine Erlösung.

Auch im zweiten Durchgang endeten Gents Bemühungen spätestens am Strafraum. Im Angriffszentrum hatte der Gast keinerlei Durchschlagskraft. Top-Stürmer Laurent Depoitre, der wegen einer Bauchmuskelverletzung zunächst nur auf der Bank saß, wurde schmerzlich vermisst.

Wolfsburg suchte in der zweiten Halbzeit immerhin ab und zu mal den gegnerischen Strafraum auf. Luiz Gustao sorgte in der 56. Minute zumindest für etwas Aufregung, als er mit einem Schuss aus zehn Meters knapp vorbei zog. Kurz darauf hatte Schürrle das 1:0 auf dem Fuß, doch erneut vergab der Weltmeister. Und in der 72. Minute scheiterte Schürrle erneut, ehe er zwei Minuten später endlich jubeln durfte. Bei seiner Auswechslung in der 88. Minute waren auch die lange Zeit murrenden Fans versöhnt und verabschiedeten ihn mit Applaus.

SID

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