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12.10.2012 - 21:43 Uhr


U21 nur remis gegen Schweiz

Leverkusen - Die deutsche U21-Nationalmannschaft hat ihren Heimvorteil im Play-off-Hinspiel nicht nutzen können und läuft Gefahr, zum zweiten Mal in Folge die EM-Teilnahme zu verpassen. Gegen Vize-Europameister Schweiz kam die Auswahl des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) in Leverkusen nicht über ein 1:1 (0:0) hinaus.
Im Rückspiel am Dienstag in Luzern darf sich die Mannschaft von Rainer Adrion damit keine Niederlage erlauben. Sebsatian Rudy (83.) brachte die DFB-Junioren per Foulelfmeter spät mit 1:0 in Führung. Der Schweizer Fabian Schär sah nach dem Foul die Rote Karte, bevor Josip Drmic nur vier Minuten später für den Ausgleich sorgte. Vor 7.382 Zuschauern begann die DFB-Auswahl konzentriert und leistete sich gegen die früh attackierenden Gäste zunächst kaum Abspielfehler.

Schweizer kontern gefährlich



Nach starker Vorarbeit von Maximilian Beister verpasste Peniel Mlapa (4.) nur denkbar knapp eine Hereingabe. Erneut Beister bediente wenig später Alexander Esswein, dessen Direktabnahme aus spitzem Winkel das Tor jedoch verfehlte (12.). In der Folge spielte die deutsche Mannschaft um Kapitän Lewis Holtby geduldig gegen die gut geordnete Defensive der Schweizer, kam aber immer seltener zu gefährlichen Abschlüssen.

Die Eidgenossen setzten derweil vereinzelt gefährliche Konter. So hatte Steven Zuber (22.) die große Chance zur Gästeführung, zielte aus zwölf Metern aber genau auf Torhüter Bernd Leno. Nach einem weiteren Konter zwang Pajtim Kasani (36.) Leno zu einer spektakulären Parade. Nach der Pause wurde das Spiel deutlich munterer, beide Teams vergaben zum Auftakt Chancen im Minutentakt.

Rudy nervenstark



Vor allem die Torhüter standen in der Folge im Mittelpunkt. Ein gefährlicher Schuss von Beister (51.) wurde abgefälscht, Sekunden später setzte Verteidiger Lasse Sobiech einen Kopfball über das Tor.

Der starke Mlapa setzte zu einem energischen Sololauf an und scheiterte aus kurzer Distanz erst am stark reagierenden Roman Bürki im Schweizer Tor. Dessen Gegenüber Leno ließ einen gefährlichen Schuss von Amir Abrashi (56.) prallen, beim Nachschuss scheitertes Nzuzi Toko knapp. In der nächsten Szene stand erneut Bürki im Mittelpunkt. Beister setzte sich einmal mehr auf der rechten Außenbahn durch und bediente Mlapa, der mit einem gut platzierten Versuch jedoch am starken Schlussman scheiterte. Als die letzten Minuten der Partie liefen, wurde der eigewechselte Sebastian Polter im Strafraum gefoult, der nervenstarke Rudy sorgte vom Punkt für die späte Führung
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