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14.03.2013 - 12:52 Uhr


Schweinsteiger wieder im DFB-Aufgebot

Bundestrainer Joachim Löw (r.) plant für die beiden Spiele der WM-Quali wieder mit Bastian Schweinsteiger

Auch die BVB-Profis Marcel Schmelzer (l.) und Marco Reus stehen wieder im deutschen Aufgebot

Manuel Neuer (l.) ist laut Löw die Nummer eins unter den Torhütern, dahinter sei die Reihenfolge offen

Frankfurt/Main - Bastian Schweinsteiger ist zurück im Kader der deutschen Nationalmannschaft. Der Vizekapitän ist von Bundestrainer Joachim Löw am Donnerstag in der DFB-Zentrale in Frankfurt für die nächsten beiden Qualifikationsspiele zur Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien nominiert worden. Insgesamt hat Löw 23 Spieler für die Spiele der Europagruppe C gegen Kasachstan in Astana (Freitag, 22. März) und in Nürnberg (Dienstag, 26. März) berufen.
Beim 2:1 im Länderspiel gegen Frankreich im Februar fehlten auf Grund von Verletzungen zudem Mario Götze, Marco Reus und Marcel Schmelzer - gegen Kasachstan kehren auch die drei Dortmunder zurück.

Torhüter-Trio und drei Verletzte



Für die Spiele in der WM-Qualifikation hat der Bundestrainer mit Manuel Neuer, Rene Adler und Ron-Robert Zieler ein Torhüter-Trio berufen. Dazu sagt Löw: "Aktuell ist und bleibt Manuel Neuer die Nummer eins im Tor der Nationalmannschaft. Mit ihm planen wir auch für die beiden Spiele gegen Kasachstan. Die Reihenfolge dahinter ist weiter offen. Rene Adler hat zuletzt gegen Frankreich seine außergewöhnlichen Qualitäten unter Beweis gestellt. Mit ihm und Ron-Robert Zieler haben wir sehr gute Alternativen. Grundsätzlich sind wir auf der Torhüter-Position in Deutschland hervorragend besetzt, haben hier die Qual der Wahl. Natürlich werden wir auch weiterhin Torhüter wie Marc-Andre ter Stegen beobachten."

Verzichten muss Löw nach wie vor auf Stürmer Miroslav Klose von Lazio Rom, der nach seinem Bänderriss im rechten Knie nicht wieder einsatzfähig ist. Zudem stehen dem Bundestrainer zwei Innenverteidiger nicht zur Verfügung: Holger Badstuber vom FC Bayern arbeitet nach seinem Kreuzbandriss an seinem Comeback, auch Mats Hummels fällt aus. Der Dortmunder hatte sich beim Derby in Gelsenkirchen einen Teilriss des Außenbandes im rechten Sprunggelenk zugezogen. Dazu sagt Löw: "In erster Linie tut es mir leid für Mats. Ich drücke ihm die Daumen, dass er so schnell wie möglich wieder spielen kann. Dennoch verfügen wir über eine ganze Reihe von Spielern, die unserem Spiel in der Innenverteidigung die nötige Stabilität geben können."

"Totel fokussiert auf die Qualifikation"



Mit den Begegnungen gegen Kasachstan beginnt für die Nationalmannschaft eine wichtige Phase in der Qualifikation für die WM 2014. Das DFB-Team führt die Tabelle der Europagruppe C mit zehn Punkten aus vier Spielen an, auf Platz zwei folgt Schweden mit sieben Punkten aus drei Spielen. Über die Konstellation sagt Löw: "Wir konzentrieren uns nur auf uns und sind total fokussiert auf die Qualifikation. Sie ist und bleibt das große Ziel in diesem Jahr."

Mit Blick auf den Gegner in den kommenden beiden Spielen sagt der Bundestrainer: "Wir haben schon im Rahmen der Qualifikation für die EM 2012 erlebt, dass Kasachstan eine unbequeme Mannschaft hat. In Astana haben wir die Tore erst nach der Pausel erzielt. Klar aber ist, dass es unser Anspruch sein muss, gegen Kasachstan zwei Siege einzufahren."

Nach den Spielen gegen Kasachstan stehen für das DFB-Team im Rahmen der WM-Qualifikation noch vier Auftritte an. Am 6. September spielt Deutschland in München gegen Österreich, vier Tage später folgt das Spiel in Tórshavn gegen die Färöer. Beschlossen wird die Qualifikation mit dem Doppelspieltag im Oktober. Zunächst spielen Philipp Lahm und Co. am 11. Oktober in Köln gegen Irland, das letzte Spiel findet am 15. Oktober in Stockholm gegen Schweden statt.

Das Aufgebot:

Tor: 1 Manuel Neuer (Bayern München), 12 Rene Adler (Hamburger SV), 22 Ron-Robert Zieler (Hannover 96)

Abwehr: 20 Jerome Boateng, 16 Philipp Lahm (beide Bayern München), 4 Benedikt Höwedes (Schalke 04), 17 Per Mertesacker (FC Arsenal), 3 Marcel Schmelzer (Borussia Dortmund), 5 Heiko Westermann (Hamburger SV)

Mittelfeld: 15 Lars Bender (Bayer Leverkusen), 11 Julian Draxler (Schalke 04), 2 Sven Bender, 19 Mario Götze, 14 Ilkay Gündogan, 21 Marco Reus (alle Borussia Dortmund), 6 Sami Khedira, 8 Mesut Özil (beide Real Madrid), 18 Toni Kroos, 13 Thomas Müller, 7 Bastian Schweinsteiger (alle Bayern München), 10 Lukas Podolski (FC Arsenal), 9 Andre Schürrle (Bayer Leverkusen)

Angriff: 23 Mario Gomez (Bayern München)
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