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22.03.2013 - 23:42 Uhr


Spanien lässt Federn

Titelverteidiger Spanien muss nach dem 1:1 gegen Finnland um die WM-Teilnahme bangen

Titelverteidiger Spanien muss nach dem 1:1 gegen Finnland um die WM-Teilnahme bangen

München - Ernüchterung in Spanien und Schweden, Erleichterung in Österreich, Enttäuschung in Portugal: Titelverteidiger Spanien musste auf dem Weg zur WM 2014 in Brasilien beim 1:1 (0:0) gegen Außenseiter Finnland überraschend Federn lassen und geht damit nur als Tabellenzweiter ins vorentscheidende Topspiel der Gruppe I am Dienstag in Frankreich. Die Franzosen bezwangen Georgien mit 3:1 (1:0) und liegen nun zwei Zähler vor den Spaniern.
In der deutschen Gruppe C kam Schweden nicht über ein 0:0 gegen Irland hinaus und liegt mit acht Punkten nun bereits fünf Zähler hinter der Auswahl des Deutschen Fußball-Bundes (DFB). Hinter den Schweden wahrte Österreich (sieben Punkte) durch ein souveränes 6:0 (3: 0) gegen die Färöer seine Chance auf die WM-Qualifikation. Portugal muss derweil nach einem mageren 3:3 (1:2) in Israel mehr denn je um die Teilnahme an der Endrunde in Brasilien bangen.

Van der Vaart und Schalkes Pukki treffen



Die Niederlande behielten durch ein 3:0 (0:0) gegen Estland ihre weiße Weste in der Gruppe D. Der eingewechselte Hamburger Rafael van der Vaart (47.), Robin van Persie (72.) und Ruben Schaken (84.) schossen den Vize-Weltmeister zum fünften Sieg im fünften Spiel.

Sergio Ramos brachte die Spanier zunächst auf Kurs (49.), doch der Schalker Teemu Pukki glich in der 79. Minute auf Vorlage des Gladbachers Alexander Ring für Tabellenschlusslicht Finnland aus. Olivier Giroud (45.), Matthieu Valbuena (47.) und der Münchner Franck Ribery (61.) schossen Ex-Weltmeister Frankreich zum Sieg.

Halbes Dutzend für Österreich, Portugal muss zittern



Philipp Hosiner (8./20.), der Mainzer Andreas Ivanschitz (28.), der Bremer Zlatko Junuzovic (77.), der Münchner David Alaba (78.) und György Garics (82.) ließen Österreich in der Gruppe C jubeln. Mit sieben Punkten aus vier Spielen verbesserte der EM-Gastgeber von 2008 gegen das punktlose Schlusslicht Färöer seine Ausgangslage.

Für Portugal rückt die direkte WM-Qualifikation in immer weitere Ferne. Das Team um Superstar Cristiano Ronaldo kam in Israel nicht über ein glückliches Unentschieden hinaus und hat in der Gruppe F vier Punkte Rückstand auf Spitzenreiter Russland, der den Vorsprung am Samstag mit einem Sieg in Nordirland weiter ausbauen kann. Ursprünglich sollte die Begegnung am Freitagabend stattfinden, musste wegen starken Schneefalls aber kurzfristig um einen Tag verlegt werden. Israel liegt punktgleich vor Portugal auf Platz zwei.

Nach der Führung durch Verteidiger Bruno Alves (2.) drehten Tomer Hemed und Eden Ben Besat die Partie für die Gastgeber (13./40. ). Rami Gershon erhöhte sogar auf 3:1 (70.), ehe Helder Postiga (72. ) und Fabio Coentrao in der Nachspielzeit (90.+2) die Portugiesen vor einer noch größeren Blamage bewahrten.

Polen verliert gegen Ukraine



Die Bundesliga-Legionäre Robert Lewandowski, Lukasz Piszczek und Jakub Blaszczykowski müssen um die WM-Teilnahme zittern. Mit Polen unterlag das Trio des deutschen Meisters Borussia Dortmund gegen die Ukraine 1:3 (1:3). Im Duell der beiden EM-Gastgeber des vergangenen Jahres stand für Polen zudem Sebastian Boenisch von Bayer Leverkusen in der Startelf.

In Warschau hatten Andrej Jarmolenko (2.) und Oleg Gusjew (7.) die Ukraine früh in Führung gebracht. BVB-Rechtsverteidiger Piszczek traf zum Anschluss (18.), ehe Roman Sosulja (44.) noch vor der Pause das 3:1 erzielte.

Mit jeweils fünf Punkten liegen Polen und die Ukraine in der Gruppe H deutlich hinter England (11) und Montenegro (13), haben allerdings jeweils ein Spiel weniger absolviert. Montenegro blieb nach dem 1:0 (0:0) in Moldawien ungeschlagen, während England einen 8:0 (5:0)-Kantersieg in San Marino feierte.

Olic und Mandzukic treffen



Dank der Bundesliga-Stürmer Mario Mandzukic und Ivica Olic hat die kroatische Nationalmannschaft einen weiteren Schritt Richtung Brasilien gemacht und die WM-Chancen des Nachbarn Serbien deutlich verringert. Beim 2:0 (2:0) im brisanten ersten Duell der ehemaligen Kriegsgegner erzielten der Münchner Mandzukic (23.) und der Wolfsburger Olic (37.) die Tore für den WM-Dritten von 1998.

Kroatien hat nach fünf Spielen in der Gruppe A 13 Punkte auf dem Konto. Serbien liegt zur Halbzeit der Qualifikation bereits neun Zähler zurück. Spitzenreiter bleibt Belgien (13) nach einem 2:0 (1: 0) in Mazedonien.
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