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08.08.2013 - 09:27 Uhr


Vertriebener VfB will Plovdiv ausschalten

VfB-Torjäger Vedad Ibisevic droht für das Rückspiel gegen Botev Plovdiv auszufallen

Mittelfeldspieler Alexandru Maxim (o.) hält einen guten Start in die Saison für enorm wichtig

Coach Bruno Labbadia will nach dem 1:1 im Hinspiel nicht auf Ergebnis spielen. Ein torloses Remis würde den Schwaben zum Weiterkommen genügen

Stuttgart - Am Donnerstagabend kommt es in der dritten Qualifikationsrunde der Europa League zum Rückspiel zwischen dem VfB Stuttgart und Botev Plovdiv (ab 20:05 Uhr im Live-Ticker). Für die Schwaben geht es um die Einzug in die Gruppenphase und einen guten Start in die Saison.
Mit dem 1:1 aus dem Hinspiel gehen die Stuttgarter mit einer guten Ausgangsposition in die Partie gegen Plovdiv. Den so wichtigen Auswärtstreffer erzielte Vedad Ibisevic, der drei Tage später auch im Pokalspiel gegen den BFC Dynamo traf.

Schmerzen am Sprunggelenk



"Durch das Auswärtstor haben wir uns eine gute Ausgangslage für das Rückspiel geschaffen", so der Torjäger. Allerdings droht der bosnische Nationalspieler für das Rückspiel auszufallen, was gleichzeitig ein herber Verlust für die Schwaben wäre.

Seit dem 2:0-Pokalsieg gegen den BFC Dynamo klagt Ibisevic über Schmerzen am Sprunggelenk. Der VfB-Stürmer konnte beim Abschlusstraining nur wenige Übungen mitmachen. Ob er auflaufen kann, wird sich erst kurzfristig bei einem Belastungstest entscheiden. Sollte Ibisevic ausfallen, wird wohl Neuzugang Mohammed Abdellaoue für den Torjäger in die Startelf rücken.

Das Rückspiel ist für den VfB Stuttgart von großer Bedeutung, auch im Hinblick auf die anstehenden Wochen. "Man holt sich durch Erfolge Selbstvertrauen, das führt immer auch zu einer guten Stimmung im Verein. Ein guter Start hilft dann auch, hier und da kleine Dämpfer besser zu verarbeiten zu können, wenn sie mal kommen sollten", sagte Mittelfeldspieler Alexandru Maxim bundesliga.de nach dem Hinspiel.

Nicht auf Ergebnis spielen



Coach Bruno Labbadia erwartet einen defensiv eingestellten Gegner, der wie im Hinspiel auf Konter lauern wird. Auch wenn ein torloses Remis reichen würde, möchten die Schwaben sportlich überzeugen und nicht auf Ergebnis spielen: "Wir werden in das Spiel reingehen, als ob es 0:0 steht", kündigte Labbadia an.

Der 47-Jährige will die Euphorie mittragen, ist überzeugt von "einer geilen Saison" seiner Mannschaft. Der VfB-Coach sieht sich dabei auf einer Linie mit Sportdirektor Bobic und Präsident Bernd Wahler: "Wir haben keine unterschiedlichen Zielsetzungen, schon gar keine konträren."

Bevor die Schwaben jedoch die Partie bestreiten können, steht noch ein Ortswechsel an. An Stelle der VfB-Spieler wird Popstar Robbie Williams den Massen in der heimischen Mercedes-Benz Arena einheizen. Die Schwaben weichen daher in die bereits ausverkaufte comtech Arena in die 30 Kilometer entfernte Provinz Großaspach aus.


Die voraussichtlichen Aufstellungen:

Stuttgart: Ulreich - Schwaab (Sakai), Tasci, Niedermeier, Rausch - Leitner, Gentner - Cacau (Harnik), Maxim, Traore - Ibisevic (Abdellaoue)

Plovdiv: Stachoviak - Hristov, Grncarov, Dzinic, Minev - Jirsak, Sarmov - Dyakov, Anicet, Pedro - Domovtschijski

Schiedsrichter: Jan Valasek (Slowakei)
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