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Europa League

22.02.2013 - 15:18 Uhr


VfB will Rückenwind mitnehmen

Nach dem Weiterkommen gegen Genk ballt VfB-Coach Bruno Labbadia (M.) die Siegerfaust, umringt von fröhlichen Stuttgartern

Nach dem Remis im Hinspiel sind die Schwaben am Ende mit einem souveränen 2:0-Erfolg in Belgien obenauf

Außenverteidiger Arthur Boka (r.) erzielt in Genk das 1:0 für die Schwaben

Genk - Nachdem der VfB Stuttgart durch einen 2:0-Erfolg in Genk als "letzter Mohikaner" das Achtelfinale der Europa League erreicht hat, steht nun wieder die Bundesliga im Fokus. Nur die enge Terminansetzung sorgt für etwas Stress im Schwabenland. "Wir wollen aber nicht jammern. Wir nehmen es so, wie es ist", sagte VfB-Coach Bruno Labbadia. Etwas anderes bleibt den Schwaben, die erstmals seit der Saison 2009/10 in der Champions League wieder eine Runde der letzten 16 auf europäischer Bühne erreichten, auch nicht übrig. Zumal sich die Stuttgarter in stark verbesserter Verfassung präsentieren, zuletzt in der Bundesliga das Derby in Hoffenheim mit 1:0 gewannen.
Am Samstag muss der VfB nach nur etwas mehr als 42 Stunden Pause bereits gegen den 1. FC Nürnberg antreten. "Man legt sich nur kurz ins Bett - und dann spielt man schon wieder. Das wird nicht einfach werden", beschrieb Sportdirektor Fred Bobic die Situation.

"Die Situation hatten wir schon mal"



Die kurze Verschnaufpause ist für die Stuttgarter allerdings offenbar kein Nachteil. Zuletzt mussten sie Anfang Dezember im kräfteraubenden Donnerstag-Samstag-Rhythmus antreten - und gewannen damals nach einer 0:1-Niederlage gegen Molde FK 3:1 gegen Schalke 04. "Natürlich geht es jetzt Schlag auf Schlag. Und natürlich sind wir jetzt erst einmal alle erschöpft", sagte auch Stürmer Martin Harnik: "Aber die Situation hatten wir schon mal und ich bin guter Dinge, dass wir bis Samstag wieder bei Kräften sind."

Und Vedad Ibisevic ergänzte: "Wir sind gewohnt, dass es in zwei Tagen wieder los geht."

Nach Bochum kommt Rom



Die Stuttgarter scheinen zumindest vorerst den Weg aus der Krise gefunden zu haben. Vor allem weil sich die vielgescholtene Abwehr stabilisierte und zweimal ohne Gegentor blieb. "Die letzten zwei Spiele waren wichtig für uns, aber es liegen noch wichtige Wochen vor uns", sagte Bobic. Denn auch nach dem Wochenende gibt es für den VfB erst einmal keine Zeit zur Erholung. Mit dem Viertelfinalspiel im DFB-Pokal am Mittwoch gegen den VfL Bochum steht bereits das nächste wichtigste Spiel auf dem Programm. Und bis Mitte März wird der VfB in 37 Tagen elf Spiele absolviert haben.

Eins aber scheint sicher: Bei einem Einzug ins Pokal-Halbfinale oder ein Weiterkommen gegen Lazio Rom werden sich die Stuttgarter über die nächsten englischen Woche wohl nicht beschweren.
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