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Europa League

10.08.2012 - 13:48 Uhr


Unangenehme Aufgaben für VfB und 96

Der VfB Stuttgart um Sportdirektor Fredi Bobic (l.) und Trainer Bruno Labbadia darf in dieser Saison wieder in der Europa League antreten

Wiedersehen mit Kevin Kuranyi: Der ehemalige VfB-Stürmer ist inzwischen für Moskau am Ball

96-Coach Mirko Slomka kennt das Gefühl, seine Hannoveraner erreichten im Vorjahr das Viertelfinale

Nyon - In den Playoffs der Europa League muss sich der VfB Stuttgart mit Dynamo Moskau, Club von Ex-Nationalspieler Kevin Kuranyi, auseinandersetzen, während Hannover 96 auf den polnischen Vertreter Slask Breslau trifft.
Die Partien der Schwaben sind für den 22. August und 28. August terminiert. Hannover 96 spielt am 23. und 30. August. Der Bundesliga-Fünfte Bayer Leverkusen war bereits automatisch für die Gruppenphase qualifiziert.

Kind zuversichtlich



"Unsere Mannschaft ist stark genug, gegen Slask Wroclaw den Einzug in die Gruppenphase zu schaffen. Einzig und allein darum geht es. Die vergangene Saison in der Europa League war von hervorragenden Leistungen und emotionalen Abenden geprägt - daran wollen wir anknüpfen", erklärt 96-Präsident Martin Kind.

"Die Aufgabe ist anspruchsvoll. Breslau stand als polnischer Meister vor dem Einzug in die Champions League, hatte aber gegen Helsingborg aus Schweden das Nachsehen. Die Entscheidung wird in der sicherlich ausverkauften AWD-Arena fallen. Mit unserer Fans im Rücken kann das ein Vorteil für uns sein", sagte Hannovers Cheftrainer Mirko Slomka.

Labbadia: "Das ist ein Hammer-Los"



Groß ist die Vorfreude in Stuttgart. "Natürlich wollen wir wieder rein ins internationale Geschäft. Wir sind der VfB Stuttgart und haben eine Mannschaft, die hervorragenden Fußball gespielt hat. Wir müssen aber gierig sein. Wir haben totalen Bock drauf", äußerte Coach Bruno Labbadia, dessen Respekt aber groß ist: "Das ist ein Hammer-Los, der schwerste Gegner in unserem Lostopf." Allerdings erwischte Dynamo einen Fehlstart in die russische Meisterschaft und belegt mit null Punkten und 0:7 Toren den letzten Tabellenplatz. Daraufhin erklärte Trainer Sergej Silkin seinen Rücktritt.
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