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17.08.2014 - 20:22 Uhr


Augsburg blamiert sich in Magdeburg

Markus Weinzierl und der FCA fliegen in Magdeburg aus dem Pokal

Magdeburg - Bundesligist FC Augsburg hat sich in der 1. Hauptrunde des DFB-Pokals ordentlich blamiert. Die Elf von Markus Weinzierl musste sich nach einer enttäuschenden Vorstellung beim Viertligisten 1. FC Magdeburg mit 0:1 (0:0) geschlagen geben und verpasste erstmals seit 2007 die 2. Runde. Das Tor des Tages für den einzigen DDR-Europapokalsieger erzielte Christian Beck (57.).

Für Magdeburg war es der erste Einzug in Runde 2 seit dem legendären Pokal-Jahr 2000. Damals besiegte der dreimalige DDR-Meister in den ersten drei Runden den 1. FC Köln, Bayern München und den Karlsruher SC, ehe man am späteren Pokalsieger Schalke 04 scheiterte.

Nur ein Neuer in FCA-Startelf

Augsburgs Trainer Weinzierl hatte vor 17.845 Besuchern zunächst auf bewährte Kräfte gesetzt und von den Neuzugängen nur Angreifer Tim Matavz aufs Feld geschickt. Der 25-jährige Slowene besaß auch die erste Chance (16.) für die Gäste, doch sein Drehschuss vom Strafraum landete knapp neben dem Tor.

Ansonsten tat sich der Vorjahres-Achte der Bundesliga zunächst äußerst schwer und fand kein Mittel gegen die kompakte Abwehr der Gastgeber. Magdeburg, 1974 Europapokal-Sieger der Pokalsieger, verschob konzentriert und kam immer mal wieder gefährlich vor das Gäste-Tor. Der bewegliche Beck (11.) und Matthias Steinborn (38.) vergaben aus guter Position.

Kurz vor der Pause zog der Bundesligist das Tempo leicht an. Endlich gelangen schnelle Kombinationen in die Offensive. Nach einem Pass von Marcel de Jong in die Tiefe, zog Tobias Werner nach Innen, doch sein Pass verpasste Freund und Feind. Erik Thommy scheiterte am aufmerksamen FCM-Keeper Matthias Tischer.

Gäste finden kein Mittel

Eine Woche vor dem Bundesliga-Start bei 1899 Hoffenheim zeigte der FCA auch im zweiten Durchgang weiter Defizite. Ragnar Klavan hatte Glück, dass Schiedsrichter Robert Kempter nach einer Attacke gegen Beck nicht auf den Elfmeterpunkt zeigte. In der 57. Minute war es dann soweit. Beck löste sich nach einer langen Flanke geschickt von seinem Gegenspieler und schob zur Führung des "Underdog" ein. FCA-Innenverteidiger Jan-Ingwer Callsen-Bracker machte dabei eine schlechte Figur.

Die Hausherren ließen sich in der Folgezeit zurückfallen, Augsburg war nun aufgewacht und wollte die Wende mit aller Macht. Zu oft aber verzettelten sich die Weinzierl-Schützlinge in Zweikämpfen und luden die Gastgeber zu gefährlichen Kontern ein.

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