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16.12.2013 - 12:52 Uhr


Draxler: "Diese Paarung ist ein echtes Highlight"

Julian Draxler und der FC Schalke 04 freuen sich auf das Duell mit Real Madrid

Für Jerome Boateng ist der FC Arsenal der schwerste Gegner, den der FC Bayern München bekommen konnte

München - Die Auslosung zum Achtelfinale der Champions League hat den vier deutschen Vertretern einige interessante Partien beschert. Der FC Bayern München trifft wie im Vorjahr auf den FC Arsenal, Borussia Dortmund auf Zenit St. Petersburg. Schalke 04 hat mit Real Madrid ein echtes Hammerlos erwischt. Bayer Leverkusen hat mit Paris St. Germain sein Wunschlos gezogen. In der Europa-League-Zwischenrunde wartet auf Eintracht Frankfurt kein Geringerer als der FC Porto.

bundesliga.de fasst die ersten Reaktionen von Spielern und Verantwortlichen zusammen.

Karl-Heinz Rummenigge (Vorstandsvorsitzender FC Bayern München): Das war sicher der unangenehmste Gegner für uns und kein Wunschlos. Dortmund hatte mehr Losglück. Wir müssen nicht gewarnt werden nach den Spielen aus der Vorsaison. Wir wissen, dass Arsenal eine gute Truppe hat. Dass wir das Hinspiel in London haben, ist ein kleiner Vorteil.

Uli Hoeneß (Präsident FC Bayern München): Ich habe es befürchtet. Das war die stärkste Mannschaft in unserer Trommel. Aber auf der anderen Seite ist das ein Gegner, der auf keinen Fall unterschätzt wird.

Matthias Sammer (Sportdirektor FC Bayern München): Wir nehmen es, wie es kommt. Ich kann damit leben. Wir müssen nach dem Urlaub im Januar vom ersten Tag an gut arbeiten und brauchen dann gegen Arsenal zweimal eine gute Form.

Philipp Lahm (Kapitän FC Bayern München): Es ist ein gutes Omen, aber ein schwieriger Gegner. Der härteste Gegner unter den Zweitplatzierten. Das war sicher kein Wunschgegner. Arsenal hat sich gut verstärkt, das ist ein gefährlicher Gegner. Trotzdem wollen wir natürlich ins Viertelfinale!

Jerome Boateng (FC Bayern München): Das ist der schwerste Gegner, den wir bekommen konnten. Die werden hochmotiviert sein nach dem letzten Jahr. Das werden zwei sehr intensive Spiele.

Hans-Joachim Watzke (Vorstandsvorsitzender Borussia Dortmund): Wir können gut mit dem Los leben. Aber es gibt keine lockeren Spiele mehr. Petersburg hat eine gute Mannschaft, klimatisch wird das schwer. Wir nehmen das sehr ernst, das ist eine ambitionierte Aufgabe. Dass Zenit lange kein Pflichtspiel hat, ist sicherlich kein Nachteil für uns.

Michael Zorc (Sportdirektor Borussia Dortmund): Da waren wir noch nicht. Es ist ein interessantes Los, und es dürfte ein kleiner Vorteil sein, dass wir zunächst auswärts antreten. Wir wissen aber noch nicht, wie die Witterungsbedingungen dort Ende Februar sein werden. Ehrlich gesagt bin ich aber froh, dass wir nicht Manchester City als Gegner im Achtelfinale gezogen haben.

Jürgen Klopp (Trainer Borussia Dortmund): Ich war noch nie in Russland und freue mich sehr auf die Partien im Februar und im März. Wir werden uns in den kommenden Wochen sehr intensiv mit der Mannschaft von Zenit beschäftigen. Wer die Vorrunde der Champions League übersteht, hat zweifellos viel Qualität, aber ich kann und will St. Petersburg nicht spontan beurteilen. Stand jetzt - mehr als zwei Monate vor dem Aufeinandertreffen - ins Detail zu gehen, das wäre echt nicht seriös.

Sebastian Kehl (Kapitän Borussia Dortmund): Mit Zenit St. Petersburg haben wir nicht das stärkste Los gezogen, es hätte uns schlimmer treffen können. In St. Petersburg haben wir allerdings noch nie gespielt. Und wir müssen uns auf unangenehme Temperaturen einstellen. Ich glaube aber, dass wir große Chancen haben, die nächste Runde zu erreichen, wenn wir alles abrufen. Es ist auch ein kleiner Vorteil für uns, erst auswärts zu spielen. Wir freuen uns auf die Reise nach St. Petersburg.

Michael Schade (Geschäftsführer Bayer Leverkusen): Wir freuen uns über das Duell, weil wir noch nie gegen Paris gespielt haben. Aber die Franzosen sind der klare Favorit, wir der Außenseiter.

Rudi Völler (Sportdirektor Bayer Leverkusen): Paris hat nicht nur Ibrahimovic, sondern auch viele andere Weltklassespieler. Deshalb sind wir ein bisschen der Außenseiter, aber nicht ganz ohne Chance. Das ist eine Kür-Aufgabe für uns, die wir lösen wollen.

Simon Rolfes (Kapitän Bayer Leverkusen): Bei dieser Auslosung gab es keine einfachen Gegner mehr. Alle für uns infrage kommenden Teams waren absolute europäische Spitzenmannschaften. Jetzt ist es also PSG geworden. Das ist eine große Herausforderung für uns, die wir gerne annehmen. Wir freuen uns sehr auf die Spiele.

Jens Keller (Trainer FC Schalke 04): Das ist ein tolles Los, auch für unsere Fans! Sich mit dem berühmtesten Fußballclub der Welt mit Spielern wie Cristiano Ronaldo, Iker Casillas oder Gareth Bale messen zu können: Darauf freuen wir uns riesig.

Benedikt Höwedes (Kapitän FC Schalke 04): Ich freue mich über das Los Real Madrid und die beiden Spiele. Schade, dass Sami Khedira aufgrund seiner Verletzung nicht dabei sein kann. Im Bernabeu zu spielen, ist für mich etwas ganz neues. Auch wenn Real absoluter Top-Favorit ist, sehe ich Außenseiterchancen für uns.

Julian Draxler (FC Schalke 04): Diese Paarung ist ein echtes Champions-League-Highlight. Es war schon immer mein Traum, einmal gegen Real Madrid und im Bernabeu zu spielen. Viel schwerer konnte es kaum für uns werden. Aber wir stellen uns der Aufgabe. Ich freue mich auf die beiden Spiele.

Kevin-Prince Boateng (FC Schalke 04): Das werden schöne und emotionale Spiele. Real Madrid ist natürlich eine der besten Mannschaften der Welt. Doch auch wenn es sehr schwer werden wird: Wenn wir als Team zusammenhalten und alle an einem Strang ziehen, haben wir in zwei Spielen auch immer eine sportliche Chance.

Heribert Bruchhagen (Vorstandsvorsitzender Eintracht Frankfurt): Ein sehr schweres Los. Porto ist international sehr erfahren und seit Jahren in der Champions League dabei. Aber es ist gleichzeitig eine tolle Herausforderung. Wir haben eine Chance.

Bruno Hübner (Sportdirektor Eintracht Frankfurt): Das ist ein attraktives Los, sowohl für die Mannschaft als auch die Zuschauer, aber auch mit das Schwerste! Da wir als Außenseiter in diese beiden Partien gehen, können wir nur gewinnen.

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