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Champions League

06.11.2013 - 16:35 Uhr


Mit Sokratis für Hummels gegen Arsenal

Sokratis (l.) rückt für den angeschlagenen Mats Hummels in die Innenverteidigung. In der Bundesliga bewährte sich der Grieche bereits. Erik Durm (r.) muss Rückkehrer Marcel Schmelzer weichen

Marco Reus (2.v.l.) und Borussia Dortmund gehen die Aufgabe gegen Arsenal mit viel Respekt an

Der Flügelflitzer erwartet ein spannendes Spiel und weiß, dass auch die kleinen Fehler gegen die Londoner bestraft werden. Jürgen Klopp (l.) sitzt gegen Arsenal erstmals nach seiner Sperre wieder auf der Bank

Dortmund - Auf Sokratis ist Verlass - auch in der Champions League? Dass man auf ihn vertrauen kann, ist spätestens seit seinem Startelfdebüt beim 6:1-Sieg gegen Stuttgart in der Bundesliga klar. Der Innenverteidiger ersetzte Neven Subotic und machte direkt sein erstes Tor im Trikot der Borussen. Am Abend steht das nächste Debüt für den griechischen Neuzugang an.
Gegen Arsenal wird der 25-Jährige den angeschlagenen Mats Hummels ersetzen und dieses Mal gemeinsam mit Subotic in der Innenverteidigung stehen. "Mats kann zu 97,5 Prozent nicht spielen", sagte Trainer Jürgen Klopp. Sehr wahrscheinlich also, dass Sokratis zu seinem ersten Startelf-Einsatz in der Königsklasse kommt. Nicht so wahrscheinlich ist hingegen ein ähnliches Ergebnis wie gegen den VfB, denn das Duell mit Arsenal wird wohl das berühmte auf Augenhöhe.

"Die kleinen Momente werden dieses Spiel entscheiden", blickt der 46-Jährige voraus. So war es auch schon im Hinspiel, als der BVB einem starken Arsenal erst in den Schlussminuten den Zahn zog und durch ein Lewandowski-Tor mit 2:1 triumphierte. Im eigenen Stadion war Arsenal zuvor in 18 Spielen in der Königsklasse nur zwei Mal geschlagen worden - einmal siegten die Bayern und einmal Schalke 04.

Vorteil Signal Iduna Park



Aber auch auswärts sind die Londoner eine Macht. Seit 14 Spielen ist das Team von Arsene Wenger in der Fremde ungeschlagen. Nun steht den Gunners ein echter Härtetest bevor. Borussia Dortmund gewann seine letzten sieben Heimspiele und ist gegen englische Teams im eigenen Stadion noch unbesiegt. "Wir empfinden es schon als Vorteil, zuhause zu spielen", meint Klopp auch deshalb und verweist darauf, dass Arsenal nur dann stärker als im Hinspiel sei, "wenn wir das zulassen". Klopp darf nach seiner Sperre auch wieder an der Seitenlinie stehen - noch ein Vorteil für die Borussia.



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Match-Facts:

Fünf Mal trafen Dortmund und Arsenal in der Champions League schon aufeinander. Die Bilanz ist vor dem sechsten Duell ausgeglichen: Dortmund siegte zwei Mal bei einem Remis.

Arsenals Tomas Rosicky spielte von 2000 bis 2006 bei Dortmund und erzielte in 149 Bundesligapartien 19 Tore. Auch gegen die Londoner war er in der Champions League zwei Mal erfolgreich.

Dortmund bestreitet gegen Arsenal sein 100. Spiel im Europapokal - bislang gab es 49 Siege.


Personal:

Die Kranken-Akte des BVB war in den vergangenen Wochen lang, wird aber nach und nach kürzer. Kapitän Sebastian Kehl hat sich zurück gemeldet. Dafür fehlt Mats Hummels aufgrund von Oberschenkelbeschwerden. Weiterhin fallen auch Ilkay Gündogan (Lendenwirbel-Überlastung) und Lukasz Piszczek (Hüft-OP) aus.

Arsene Wenger fehlen in Dortmund gleich eine ganze Reihe an Spielern. Jack Wilshere (Knöchel), Kieran Gibbs (Wade), Mathieu Flamini, Alex Oxlade-Chamberlain (Knie), Theo Walcott (Bauchmuskel), Abou Diaby (Knie) und Nationalspieler Lukas Podolski (Muskelbündelriss) fallen aus.


Stimmen:

Marco Reus: "Es wird wieder ein enges, ein spannendes Spiel, in dem es darauf ankommt, dass wir Biss an den Tag legen und den Willen zeigen, unbedingt ein Tor machen zu wollen. Und wir wissen, dass die kleinen Fehler bestraft werden."

Kevin Großkreutz: "Das wird ein knappes Spiel mit harten Zweikämpfen. Aber wir wissen ja, was auf uns zukommt und werden uns erneut darauf einstellen. Ich freue mich auf das Spiel."

Michael Zorc: "Mit einem Sieg können wir einen Riesenschritt Richtung Achtelfinale machen. Wenn man seine Heimspiele gewinnt, ist das die halbe Miete."

Mesut Özil: "Wer bei uns gewinnt, gehört natürlich zu den Titelfavoriten. Dortmund hatte schon in der vergangenen Saison eine starke Mannschaft. Und mein Eindruck ist: Sie sind noch besser geworden."


Die Aufstellungen:

Dortmund: Weidenfeller - Großkreutz, Subotic, Sokratis, Schmelzer - Bender, Sahin - Kuba, Mkhitaryan, Reus - Lewandowski

Arsenal: Szczesny - Sagna, Mertesacker, Koscielny, Gibbs - Ramsey, Arteta - Cazorla, Özil, Rosicky - Giroud

Schiedsrichter: Björn Kuipers (Niederlande)


Sebastian Blome
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