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26.02.2014 - 22:54 Uhr


Chelsea nach 1:1 in Istanbul mit guter Ausgangsposition

Istanbul - Der FC Chelsea mit Nationalspieler Andre Schürrle hat sich eine gute Ausgangsposition für den Einzug ins Viertelfinale der Champions League erarbeitet, einen Sieg aber aus der Hand gegeben. Die Elf von Teammanager Jose Mourinho kam beim türkischen Meister Galatasaray Istanbul zu einem 1:1 (1:0) und sorgte damit nach Niederlagen von Manchester United bei Olympiakos Piräus, Manchester City gegen den FC Barcelona und des FC Arsenal gegen Bayern München (alle 0:2) für den ersten Achtungserfolg eines Premier-League-Teams im Achtelfinal-Hinspiel der Königsklasse.

Der spanische Welt- und Europameister Fernando Torres brachte die Blues früh in Führung (9.). Der türkische Rekordmeister kam durch einen Treffer des Kameruners Aurelien Chedjou zum letztlich verdienten Ausgleich (64.), hat im Rückspiel am 18. März an der Stamford Bridge allerdings eine schwere Aufgabe zu lösen.

Drogba und Snjeider bleiben blass

Die Londoner zeigten sich von der hitzigen Atmosphäre in Istanbul zunächst unbeeindruckt und übernahmen die Initiative. Willian nutzte den Patzer in der türkischen Abwehr jedoch nicht zur frühen Führung (4.). Dann aber leitete Schürrle, der in der Liga zuletzt am Neujahrstag in der Startelf gestanden hatte, mit einem feinen Passe auf Cesar Azpilicueta die Führung durch Torres ein.  

In der Folge entwickelte sich eine zerfahrene Partie. Bei den Türken fehlte die Struktur, auch weil bei den Topstars Didier Drogba und Wesley Sneijder nicht viel zusammenlief. Chelsea hatte wenig Mühe, die harmlosen Angriffsbemühungen der Gastgeber abzuwehren.

Schürrle kurz vor Schluss ausgewechselt

Das änderte sich auch nach der Pause zunächst nicht. Gala investierte zwar mehr, auf der anderen Seite scheiterte wiederum Torres an Torwart Nestor Muslera (52.) und verpasst die Vorentscheidung. Drogba, der insgesamt acht Jahre für die Londoner gespielt und mit dem Team 2012 die Champions League gewonnen hatte, peitschte das Publikum nach vorne.

Und Galatasaray bekam tatsächlich noch einmal Oberwasser: Erst scheiterte Kapitän Selcuk Inan am Pfosten (63.), nur eine Minute Später düpierte dann der Chedjou den routinierten John Terry nach einer Ecke und traf aus kurzer Distanz. Beim Europa-League-Sieger von 2013 wurde Schürrle, der ein ordentliches Spiel machte, in der 66. Minute ausgewechselt. 

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