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05.11.2013 - 22:42 Uhr


Bayer erkämpft sich Punkt in Donetsk

Gonzalo Castros (M.) Leverkusener erkämpfen sich beim ukrainischen Meister Shakhtar Donetsk ein 0:0-Unentschieden

Vor dem Anpfiff in der Donbass Arena nehmen sich Shakhtar-Coach Mircea Lucescu (l.) und Bayer-Teamchef Sami Hyypiä noch die Zeit für ein paar lockere Späße

Auf dem Platz soll nach Leverkusens 0:1-Pleite in Braunschweig wieder Torjäger Stefan Kießling die Richtung vorgeben

Er hängt aber vor der Pause über weite Strecken genauso in der Luft wie Sturmpartner Heung Min Son (l.), der sich hier Douglas Costa vom Leib halten muss

Der dritte Offensive im Bunde, Sidney Sam (l., gegen Fernando), hat noch Bayers beste Gelegenheit vor der Pause. Bei einem Linksschuss aus 15 Metern trifft er aber den Ball nicht richtig und verzieht

Bayer-Keeper Bernd Leno (v.) ist zur Halbzeit bester Leverkusener. Mit mehreren starken Paraden rettet er seinem Team ein torloses Remis in die Kabine

Nach der Pause wird Bayer mutiger und beschäftigt jetzt auch mal die Shakhtar-Defensive um Olexandr Kucher (l.). Aber auch dem eingewechselten Jens Hegeler (M.) fehlt vor dem gegnerischen Tor die letzte Konsequenz

Weil aber auch die Bayer-Defensive um Ömer Toprak (r.) den Argentinier Facundo Ferreyra und Co. immer besser in den Griff bekommt, nimmt Leverkusen letztlich verdient einen Zähler mit auf die Heimreise

Donetsk - Bayer Leverkusen hat die Tür zum Achtelfinale der Champions League weit aufgestoßen. Durch ein 0:0 bei Shakhtar Donetsk im Hexenkessel Donbass Arena verteidigte die Werkself in der Gruppe A erfolgreich den zweiten Platz. Vor den beiden letzten Gruppenspielen gegen Topfavorit Manchester United am 27. November und bei Real Sociedad San Sebastian am 10. Dezember hat die Werkself damit gute Karten im Kampf um den Einzug in die lukrative K.o.-Runde.
Großen Anteil am Punktgewinn hatte Torhüter Bernd Leno, der mit mehreren starken Paraden die Shakhtar-Offensive ein ums andere Mal zur Verzweiflung brachte. Der ukrainische Meister, der im Hinspiel vor zwei Wochen 0:4 unter die Räder gekommen war, liegt nach wie vor zwei Zähler hinter dem Tabellendritten der Bundesliga auf Rang drei. Zudem hat Bayer den direkten Vergleich für sich entschieden.

Hyypiä: "Heute ist ein Punkt okay"



"Man spielt, um zu gewinnen, aber heute ist ein Punkt okay", sagte Bayer-Trainer Sami Hyypiä bei "Sky" und lobte vor allem seinen Torhüter: "Bernd hat gut gespielt. Wir haben insgesamt gut gekämpft und hatten auch ein paar Gelegenheiten, selbst ein Tor zu schießen. Die zweite Halbzeit war viel besser als die erste."

Vor 50.115 Zuschauern in der ausverkauften EM-Arena von 2012 hatte Hyypiä im Gegensatz zur 0:1-Pleite am vergangenen Samstag in der Bundesliga bei Aufsteiger Eintracht Braunschweig bis auf den verletzten Stefan Reinartz wieder seine beste Elf ins Rennen geschickt. Im Gegensatz zum Hinspiel, als Donetsk nur wenig Widerstand geleistet hatte, war das Team von Trainer Mircea Lucescu vor eigenem Publikum erwartungsgemäß viel aggressiver und konzentrierter.

Glück für Bayer bei Srnas Pfostentreffer



Gegen die von Beginn an stürmisch angreifenden Hausherren behielten die Gäste dennoch die meiste Zeit kühlen Kopf. Die eigenen Konter waren allerdings wenig durchdacht und brachten nur selten Gefahr für Donetsk-Torwart Andriy Pyatov. Die erste gute Möglichkeit hatten dann auch die Gastgeber, als Leno bei einem Schuss von Ferreyra in der achten Minute nachfassen musste. Vier Minuten später verhinderte der Keeper mit einer Glanzparade gegen den Argentinier einen Rückstand für Leverkusen, das sich im Mittelfeld zu viele Abspielfehler leistete und so Donetsk immer wieder ins Spiel brachte.

In der 25. Minute musste Pyatov, der im Hinspiel zwei Mal gepatzt hatte, dann erstmals nach einem Freistoß von Gonzalo Castro sein Können unter Beweis stellen. Glück hatte Bayer, als Darijo Srna in der 32. Minute nur den Pfosten traf, ehe Sekunden später Leno gegen Bernard noch einmal rettete.

Leno hält auch nach der Pause die Null



Bei den Gastgebern bot Lucescu erstmals in der Gruppenphase wieder im Mittelfeld den Brasilianer Bernard und Ferreyra als Sturmspitze auf, was sich sichtlich positiv auf das Spiel der Gastgeber auswirkte.

Denn angetrieben von diesem Duo bestimmten die Gastgeber, die den letzten Heimsieg gegen eine Bundesliga-Mannschaft vor über 30 Jahren feierten, auch nach der Pause gegen insgesamt mäßige Leverkusener das Spielgeschehen. Leno verhinderte aber in seinem zwölften Champions-League-Einsatz wie schon im ersten Durchgang Schlimmeres. Bei einem Freistoß von Srna (46.) war er ebenso auf dem Posten wie bei einigen Szenen in der hektischen Schlussphase.

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